DURBAN: Les pollueurs ont gagné !

Le calendrier pour un accord climatique mondial n’est pas suffisant pour limiter le réchauffement global en dessous de deux degrés.

Le sommet sur le climat s’est achevé tard dans la nuit de dimanche en Afrique du Sud et plus que jamais la montagne a accouché d’une souris. Les décideurs réunis autour de la table ont visiblement accordé plus de crédit aux industries polluantes, comme ArcelorMittal, qu’à ceux qui paieront le réchauffement planétaire au prix fort.

Que retenir de Durban ? Les États-Unis ont joué un rôle dévastateur dans le processus en insérant une clause qui permettra de rendre le prochain accord planétaire non contraignant. mehr lesen / lire plus

NACHHALTIGE ENERGIEVERSORGUNG: „Roadmap“ für EU und Luxemburg

Am Donnerstag, dem 15. Dezember, stellte die EU-Kommission ihren Fahrplan für die Energieversorgung der Europäischen Union bis 2050 vor. Greenpeace verlangt eine eindeutige Weichenstellung in Richtung erneuerbare Energien.

In der „EU Energy Roadmap 2050“ zeichnet die EU-Kommission unterschiedliche Wege auf, wie bis 2050 eine kohlenstoffarme Energieversorgung in der EU aufgebaut und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit und die Energieversorgungssicherheit Europas gewährleistet werden kann.

Der Klimaschutz kann, insbesondere nach dem Scheitern der Konferenz von Durban, nicht länger auf die lange Bank geschoben werden. Die EU muss dringend die Weichen für eine Energiepolitik auf Basis der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz stellen. Unsere Kraftwerke und Stromnetze sind zum Teil veraltet und müssen modernisiert bzw. mehr lesen / lire plus

VORMUNDSCHAFT: Ohne Genehmigung keine Heirat

Seit 1992 vergibt die „Fondation Kannerschlass“ den „Prix Janusz Korczak“, um Arbeiten im Sozialbereich auszuzeichnen. In diesem Jahr wurde die asbl „Service d’Accompagnement Tutélaire“ geehrt. Mike Schaltz sprach mit der Woxx über seine Organisation und seine Probleme als Vormund.

Auch ältere oder demente Menschen sind auf Hilfe im administrativen Bereich angewiesen.

Wie kam es zur Gründung des „Service d’Accompagnement Tutélaire“?

Mike Schaltz: Vor der Gründung habe ich als Sozialarbeiter lange im Centre Hospitalier Neuro-Psychiatrique in Ettelbrück gearbeitet. Im alltäglichen Umgang mit den Patienten, die gerichtlich unter Vormundschaft gestellt waren, haben wir festgestellt, dass es wohl Vormünder gab, dass ihre Auswahl aber recht begrenzt war. mehr lesen / lire plus

DROGENKRIEG IN MEXIKO: Blutige Balladen

Der Konflikt um den Drogenhandel in Mexiko hat unvorstellbare Dimensionen angenommen. Die Reportagen der Ethnologin Jeanette Erazo Heufelder berichten vom Alltag der Menschen zwischen Drogenanbau, skrupellosen Kriminellen und korrupten Beamten.

Massengräber, Massaker und bewaffnete Auseinandersetzungen – fast täglich erreichen uns aus Mexiko Meldungen, die über einen Krieg berichten, dessen Ausmaß niemand mehr nachvollziehen kann. Von 50.000 Toten ist die Rede, von 230.000 Vertriebenen und von jährlich 10.000 entführten Migrantinnen und Migranten. Hinter diesen Zahlen verschwinden die sozialen Verhältnisse, in denen sich die Killer der Kartelle, Polizisten und Soldaten blutig bekämpfen. Kaum ein Bericht kann vermitteln, was in den Mikrokosmen der mexikanischen Gesellschaft passiert: Wie leben die Menschen in den Gemeinden, die von der Mafia kontrolliert werden? mehr lesen / lire plus

LOHNARBEIT: Schluss mit lustig

Weniger arbeiten, mehr verdienen, nur noch interessante Dinge tun –
so lautete das Lebensmotto der heute 30- bis 40-Jährigen am Ende der Neunzigerjahre. Katja Kullmann erzählt, wie die vermeintlichen Individualisten von einst sich heute in der kapitalistischen Realität wiederfinden.

Traum oder Albtraum?
Die „digitale Boheme“ nimmt ihren Arbeitsplatz einfach mit.

Nicht zum ersten Mal steht das Lebensgefühl einer Generation im Mittelpunkt des Interesses von Katja Kullmann. Der 2002 veröffentlichte Bestseller „Generation Ally. Warum es so kompliziert ist, eine Frau zu sein“ war den Frauen um die 30 gewidmet. In ihrem neuesten autobiographisch gefärbten Sachbuch „Echtleben“ geht es ihr um beide Geschlechter; genauer um die zwischen 1965 und 1980 Geborenen, die sie als „Neu-Erwachsene“ bezeichnet, und zu denen sie, Jahrgang 1970, selber zählt. mehr lesen / lire plus

EUROPÄISCHE UNION: Die Meister der Krise

Auf dem EU-Gipfel in Brüssel hat sich am Wochenende Deutschland durchgesetzt: Profitieren wird von den Beschlüssen vor allem die deutsche Exportwirtschaft – so lange, bis der ganze Laden zusammenbricht.

Noch ist es nicht Zeit für Dresden“: So resümierte ein italienischer Kommentator vor kurzem mögliche Maßnahmen gegen ein die EU dominierendes Deutschland. Und das englische Boulevard-Blatt „The Sun“ interpretierte den britischen Premier Cameron in einer Fotomontage als Widergänger Winston Churchills.

Konservative Briten lieben das Pfund und ihre Insel, den Euro und die Deutschen hingegen mögen sie nicht. „Das Angebot war nicht in britischem Interesse, deshalb habe ich es abgelehnt“, kommentierte der britische Premierminister David Cameron das Ergebnis des EU-Gipfels von Ende vergangener Woche. mehr lesen / lire plus

METAL?: Lëtz Bang?

La sixième édition du festival « Bang Your Head » qui aura lieu ce soir à la Kulturfabrik démontre encore une fois qu’en matière de métal, le Luxembourg n’a pas besoin de se cacher.?

Promis, ça va barder avec « Heaven Shall Burn ».

Que les Luxembourgeois soient particulièrement friands de musique, aussi bien passivement qu’activement, est un fait que même les statistiques européennes confirment. Toutefois, que le genre du métal soit à tel point surreprésenté sous nos latitudes reste un mystère. Certes, le genre a toujours connu un certain succès et nombreux sont celles et ceux qui parmi leurs pêchés de jeunesse retrouvent l’un ou l’autre disque de Metallica et consorts, mais pourtant la scène métal du coin reste toujours une des plus actives du pays, même si elle préfère ne pas être mise sur le devant de la scène.? mehr lesen / lire plus

BRUCE ROBINSON: Paradis pourri

Avec « The Rum Diary », l’acteur Johnny Depp ne poursuit pas seulement son hommage à son grand ami, l’écrivain et journaliste gonzo Hunter S. Thompson, mais dépeint aussi un pan de l’histoire américaine dont on ne parle que trop rarement.

Johnny Depp remplit tous les clichés du parfait journaliste: beau gosse, sans peur du risque et surtout une très grande tolérance par rapport au rhum.

Celles et ceux qui s’étaient attendus à voir dans « The Rum Diary » une sorte de sequel de « Fear and Loathing in Las Vegas », seront forcément déçus. Ici, pas de délires drogués, pas (trop) de dialogues barjo ni (trop) de types déjantés. mehr lesen / lire plus

MALEREI/INSTALLATION: Platte Kritik

Das wichtigste Element in Lena Rays Arbeiten ist wohl die gläserne Käseglocke, unter der ihrer Ansicht nach die meisten von uns leben, in der man gehalten wird und aus der man ausbrechen muss. Sie steht als veranschaulichendes Symbol für die Eingeschränktheit, der wir uns durch uns selbst oder durch andere ausgesetzt sehen.

Sich seiner selbst bewusst zu werden, sein eigenes Handeln nachzuvollziehen, die Stellung in und die Kommunikation mit der Gesellschaft zu reflektieren, sind die maßgebenden Anliegen, auf die die Französin den Besucher aufmerksam machen will. Dass es nicht immer einfach ist, ein solches Ansinnen künstlerisch umzusetzen, ohne dabei in eine Art missionarischen Eifer zu verfallen, zeigen deutlich ihre Aquarelle. mehr lesen / lire plus

KLIMAGIPFEL: Erfolgscheitern

Ob man den Gipfel in Durban als Erfolg oder als Scheitern betrachtet, ist eine Frage der Wahrnehmung. Und diese wurde von den zähen Klimaverhandlungen der letzten Jahre erfolgreich getrübt.

Natürlich, der Kompromiss von Durban ist ein diplomatischer Erfolg. Die UN-Klimaverhandlungen spielen sich, anders als bei ihren Anfängen in den frühen 1990ern, nicht mehr ausschließlich in der Sphäre der Umweltpolitik ab. Spätestens seit der Einigung auf das Kyotoprotokoll geht es hinter den Kulissen vor allem um Machtfragen und um Standortkonkurrenz. Und nach dem Ausscheren der USA aus dem besagten Protokoll war zu befürchten, dass ein belastbareres Abkommen nur gefunden werden kann, wenn die Befindlichkeiten der Großmacht berücksichtigt und ihrem wirtschaftlichen Hauptkonkurrenten China eine gleichwertige Wachstumsbremse zugemutet wird. mehr lesen / lire plus

RÉFORME SCOLAIRE: Les malheurs de Mady

En pleine tourmente, au milieu des conflits, la ministre de l’éducation nationale s’est confiée cette semaine à la presse. Elle n’est pas à envier, mais semble déterminée.

Tout effacer et recommencer à zéro ?
Une issue facile mais difficilement envisageable…

Quid du soutien du partenaire de coalition, c’est ce qu’a demandé un journaliste à la ministre de l’éducation nationale Mady Delvaux-Stehres (LSAP) lors du petit déjeuner « presse » de ce mercredi. Tentant de garder un air sérieux alors que les conseillers et conseillères l’entourant ne peuvent réprimer leurs sourires sardoniques, la ministre lâche timidement que les jeunesses chrétiennes-sociales (CSJ) avaient bien publié un communiqué de soutien. mehr lesen / lire plus

MODÈLE SOCIAL LUXEMBOURGEOIS: Monopartite coordonnée

L’ultimatum des syndicats a provoqué l’annulation de la tripartite, remplacée par un simple conseil de gouvernement. L’apparente futilité de la manoeuvre syndicale recèle pourtant des subtilités tactiques et stratégiques.

« Je n’ai pas envie de continuer à perdre du temps » et « Les positions du patronat sont excessives et ne permettent pas le dialogue », voilà les raisons données par Jean-Claude Reding (OGBL) et Romain Wolff (CGFP) pour justifier l’ultimatum lancé à l’Union des entreprises luxembourgeoises mardi dernier. Depuis, cela a conduit à l’annulation de la tripartite, puisque l’UEL a refusé de se plier, exliquant que les positions incriminées étaient connues depuis longtemps.

Disons le franchement, dans la réaction extrême des syndicats il y a une part d’hystérie et d’hypocrisie. mehr lesen / lire plus

MÜHLE, SCHEUNENDACH, GÜLLEGRUBE: Löwenstrom!

Im Stich gelassen vom Wirtschaftsministerium fühlen sich die Produzenten von grünem Strom aus Wasserkraft, Sonne und Biogas.

„Klippklapp klippklapp geet eng Millen“, heißt es in einem Lied aus vergangener Zeit … Manche Mühlen hierzulande machen immer noch „klippklapp“ – als kleine Wasserkraftwerke erzeugen sie grünen Strom und werden dafür finanziell unterstützt. Sechs von ihnen werden allerdings demnächst stillstehen, weil ihre staatliche Förderung ausläuft: Bei den Preisen, die man auf dem freien Strommarkt erzielen kann, werden sie zum Verlustgeschäft. So lautete eine der Klagen, die die Vereinigung Eurosolar, gemeinsam mit den Vertretern von Biogas- und Wasserkraftanlagen, auf einer Pressekonferenz am vergangenen Dienstag vorbrachte. mehr lesen / lire plus

IMMIGRATION: Des chiffres et des lettres

Alors que les discours racistes sur Facebook et d’autres plateformes commencent enfin à intéresser les médias dominants au Luxembourg, le Cefis publie des chiffres qui expliquent en partie ce phénomène.

Aussi inquiétant que les relents xénophobes qui pullulent dans le net luxembourgeois, sont les réactions de certains journalistes et politiciens. Ainsi, RTL a enfin commencé à parler du problème sur son site, en publiant articles et commentaires. Car il est absolument clair que ce qui se passe sur des pages Facebook comme « Fir oder géint Aslyantenheemer zu Lëtzebuerg ? » n’est rien de neuf en soi. Comme nous l’avions déjà écrit dans un article précédent (voir woxx 1139), ce sont les mêmes personnes qui vocifèrent leur haine et leur ignorance depuis des années et nous en avons rendu compte plusieurs fois déjà (voir woxx 1039 et 1132). mehr lesen / lire plus

En menottes à Schrassig

Franchement, on croirait que la nouvelle parue cette semaine sur deux enfants emprisonnés à Schrassig proviendrait d’un autre siècle. Mais malheureusement, il est bien vrai que deux mineurs étrangers âgés de douze et de treize ans, ont été incarcérés dans la prison de Schrassig du 21 novembre au 7 décembre 2011, avant d’être remis à leurs parents avec comme cadeau spécial une obligation de quitter le territoire. Si on combine cette information avec une autre, celle que les mineurs avaient été interpellés pour vols, on peut très bien s’imaginer qu’ils appartenaient à une certaine minorité serbe ou macédoine qui déjà fait tellement jaser les bons Luxembourgeois. mehr lesen / lire plus

AHAmen !

Les membres de l’Allianz vun Humanisten, Atheisten an Agnostiker (AHA) devraient remercier dieu de leur avoir envoyé le nouvel archevêque Jean-Claude Hollerich. Il est vrai que le nouveau monseigneur, qui ne veut pas être appelé de la sorte, est adepte de Facebook et détonne par rapport à son prédécesseur. A peine installé, le nouveau chef de l’église catholique luxembourgeoise a rendu visite à la communauté juive, puis à la communauté musulmane. Mais il fait un pas de plus dans l’oecuménisme : lundi prochain, il s’entretiendra avec l’AHA pour discuter de la séparation de l’église et de l’Etat ainsi que des cours d’instruction religieuse dans les établissements publics. mehr lesen / lire plus

Eine Umsetzung begleiten

Die Grünen begründen in einer Stellungnahme ihre Zustimmung zur Reform des Behinderten-Gesetzes. Es stelle für die Betroffenen eine „bemerkenswerte Vereinfachung der administrativen Prozeduren dar, sowie eine Förderung der Sicherheit und ökonomischen Unabhängigkeit, indem die Diskriminierungen des Arbeitsrechtes beseitigt werden“. Dass die Gesetzesreform aber auch Mängel enthält und nicht gewährleistet, dass diese Rechte gemäß der UN-Konvention tatsächlich zum Tragen kommen, zeigt die Stellungnahme des Zentrums für Gleichbehandlung (CET) und der beratenden Menschenrechtskommission (CCDH) (woxx 1139). Diese verlangen, um ihrem Auftrag der Begleitung und Überwachung der Durchführung der Interessen Menschen mit Behinderungen gerecht zu werden, zusätzliche personelle, finanzielle und logistische Ressourcen. Wie wichtig solche „Supervisionsstellen“, auch in puncto Eingliederung der Menschen mit Behinderung auf den Arbeitsmarkt sind, dokumentiert eine rezente Antwort des Arbeitsministers: Demgemäß definieren bisher vor allem die Verantwortlichen der Behindertenwerkstätten die Wiedereingliederungsmaßnahmen ihrer Klienten. mehr lesen / lire plus