Auf der Route der Befreiung

Wer sich auf die Spuren der Befreier von der Nazi-Herrschaft begeben will, kann das zum 75. Jubiläum mithilfe eines neuen Reiseführers tun. Berücksichtigt werden nicht nur die Routen der westlichen Alliierten, sondern auch jene der Roten Armee.

Nicht nur dank Fotos in Erinnerung: Manche der Kinder von einst erzählen noch heute begeistert von der Ankunft der „Amerikaner“. (Bilder und Bildrechte: Tony Krier/Photothèque Ville de Luxembourg)

Für die Befreier konnte die Situation auf ihrem Vorstoß in Richtung Deutschland manchmal ganz schön verwirrend und unübersichtlich sein. So wussten auch manche US-Truppen bei der Befreiung Luxemburgs zunächst gar nicht, wie ihnen hier geschah.

„Wir erreichten die Stadt Luxemburg im frühen Herbst, als das Großherzogtum erst teilweise befreit war. mehr lesen / lire plus

Adornos „Flaschenpost an die Zukunft“

Der Suhrkamp-Verlag hat Theodor W. Adornos Vortrag „Aspekte des neuen Rechtsradikalismus“ in Buchform gebracht. Der Text liest sich stellenweise wie ein Kommentar aktueller politischer Geschehnisse.

Copyright: Suhrkamp Verlag

Es war der 6. April 1967 als Theodor W. Adorno auf Einladung des „Verbands Sozialistischer Student_innen Österreichs“ an der Wiener Universität einen Vortrag über die Aspekte des neuen Rechtsradikalismus in Deutschland hielt. Volker Weiß, Historiker und Publizist, erläutert in seinem Nachwort des kürzlich von Suhrkamp veröffentlichten Vortrags die Hintergründe: „Die bewusst lose gehaltenen Ausführungen dienten dazu, einem österreichischen Auditorium den Aufstieg der 1964 gegründeten NPD in der Bundesrepublik zu erläutern, die als Sammlungsbewegung des rechten Lagers signifikant Zuspruch verzeichnete.“ Ein Jahr nach dem Vortrag war die Partei in sieben Landesparlamente eingezogen, scheitere aber 1969 bei den Bundestagswahlen im September – nur einen Monat nach Adornos Tod. mehr lesen / lire plus

Économie de la transition juste : Changer, mais comment ?

Résoudre la crise écologique tout en améliorant la justice sociale, c’est le défi du siècle. La conférence de l’économiste Lucas Chancel le 26 juin permettra de faire le tour de la question. Présentation de son livre.

« Insoutenables inégalités », Lucas Chancel, 
Les petits matins, Paris 2017 (Photo : lm)

L’écologie, c’est pour les bobos, le véritable défi, ce sont les inégalités ! Voilà un point de vue adopté aussi bien par des sociaux-démocrates que par des membres de la gauche radicale, qui se désolent qu’en débattant des « problèmes de luxe », on délaisse les questions irrésolues depuis 200 ans et qui alimentent aujourd’hui le vote de droite populiste. mehr lesen / lire plus

Buchbesprechung „Ja heißt ja und …“: Diskriminierung geht uns alle etwas an

Die Publizistin Carolin Emcke meldet sich mit „Ja heißt ja und …“ zur MeToo-Debatte zu Wort. Mit ihrer Kontextualisierung der Fakten, ihrer Interpretation der Reaktionen und ihrem Weiterdenken leistet sie damit einen wichtigen Beitrag.

Carolin Emcke (Jahrgang 1967) studierte Philosophie in London, Frankfurt am Main und Harvard. Von 1998 bis 2013 bereiste sie als Journalistin Krisenregionen weltweit. Die freie Publizistin wurde für ihr Schaffen bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (2016). (Foto: Sebastian Bolesch, 2001)

Carolin Emcke kehrt in „Ja heißt ja und …“ an den Ursprung des Problems zurück: das Tabu, offen über sexualisierte Gewalt zu sprechen. mehr lesen / lire plus

Informationsrecht für Frauen: Kristina Hänel und der §219a

Weil sie auf ihrer Website Informationen zu Schwangerschaftsabbrüchen bereitstellte, wurde die Gießener Gynäkologin Kristina Hänel 2017 zu einer Geldstrafe verurteilt. In ihrem Tagebuch „Das Politische ist persönlich“ dokumentiert sie ihren Einsatz für das Informationsrecht und die Spuren, die er hinterlässt.

Kristina Hänel (Mitte) wurde, neben den Ärztinnen Natascha Nicklaus und 
Nora Szász (v.l.n.r.), im März 2019 mit dem Anne-Klein-Frauenpreis der Heinrich-Böll-Stiftung ausgezeichnet. Die Stiftung würdigte ihren Einsatz für das Informationsrecht von Frauen. (Foto: Heinrich-Böll-Stiftung Berlin, Deutschland,CC BY-SA 2.0)

Ein gelber Briefumschlag brachte den Stein ins Rollen: „Auf dem Küchentisch liegt ein gelber Brief, mit Stempel drauf. Na ja, mal schnell aufmachen, wird schon irgendwas Offizielles sein, sonst wäre er nicht so gelb.“ Das schrieb Kristina Hänel Anfang August 2017. mehr lesen / lire plus

Justice fiscale
 : « Le Sud subit une 
double injustice fiscale »


Cédric Leterme est docteur en sciences politiques et sociales et chargé d’étude au Centre tricontinental (Cetri). Il a coordonné l’ouvrage « Quelle justice fiscale pour le Sud » dont il discutera les principales conclusions lors d’une conférence le mardi 23 avril sur invitation d’Etika.

Saint Domingue (République dominicaine) en 2012 : 
Une femme tient un écriteau qui revendique la justice fiscale et la transparence avant que le gouvernement n’augmente aveuglement les taxes pour équilibrer son budget. (Photo : Orlando Barria / EPA)

woxx : Depuis un certain nombre d’années, la lutte contre l’évasion fiscale, qui est pour ainsi dire le corollaire de la justice fiscale, est mise en avant de toute part. mehr lesen / lire plus

Postkoloniale Theorie: Akademischer Irrläufer?

Die „Subaltern Studies“ sind angetreten, um globale Ausbeutung jenseits eurozentrischer Interpretationsmuster zu kritisieren. Vivek Chibber argumentierte 2013 in einem viel diskutierten Buch, weshalb sie ihren Anspruch nicht einlösen können. Nun ist der Band auf Deutsch erschienen.

Macht alles passend, ist aber auch anpassungsfähig: der Kapitalismus und sein Markt. (Foto: Flickr)

Mode und Trends kommen und gehen. So verhält es sich auch in der Wissenschaft. Seit einigen Jahrzehnten gehören „Postkoloniale Theorien“ in der Akademie zum guten Ton. Zentral bei diesem breiten Spektrum theoretischer Zugänge ist die Kritik am Eurozentrismus, also der ideologischen Beurteilung außereuropäischer Gesellschaften nach europäischen Vorstellungen, sowie an kolonialer Ideologie und ökonomischem Determinismus. mehr lesen / lire plus

Transports en commun, etc. : Vive la gratuité !


Le plaidoyer de Paul Ariès en faveur de la gratuité donne du grain à moudre sur le plan théorique. Mardi prochain, les sceptiques pourront l’interroger sur les possibilités pratiques au Luxembourg.

« Gratuité vs capitalisme » de Paul Ariès, Larousse

En annonçant l’introduction de la gratuité des transports en commun, le gouvernement bleu-rouge-vert ne s’est pas fait que des ami-e-s. Surprise, ce ne sont pas des lobbyistes du patronat ou des idéologues libéraux qui ont critiqué la mesure – elle était même mentionnée dans le programme électoral du DP, comme d’ailleurs du LSAP. Non, c’est le parti Déi Gréng et le ministre des Transports François Bausch qui ont fait la fine bouche – sans oser remettre en question l’idée. mehr lesen / lire plus

Konflikt ums Baskenland: Chronologie des Stillstands

Fernando Aramburu hat mit „Patria“ einen Roman über die Folgen des Kampfes der baskischen Unabhängigkeitsbewegung Eta geschrieben. Er zeigt eindrucksvoll, wie der Terror der Separatisten die Gesellschaft im Norden Spaniens spaltete.

Die Angst herrscht in dem Dorf ohne Namen. Bis zum endgültigen Waffenstillstand ist es noch lange hin. Der Kampf der „Euskadi Ta Askatasuna“ (Eta), was für „Baskenland und Freiheit“ steht, ist für die einen ein Befreiungskampf, für die anderen der bloße Terror. Jahrzehntelang hat er die Politik und die Schlagzeilen der Zeitungen Spaniens genau wie die dortigen Abendnachrichten beherrscht, vor allem aber das Leben vieler Menschen gekostet. Und wenn er besonders blutig war, geriet er sogar in die Nachrichten der internationalen Medien. mehr lesen / lire plus

48 Stunden Republik in Luxemburg: Ein Rundtischgespräch

Vor exakt hundert Jahren wäre es um ein Haar um die Dynastie geschehen gewesen, denn das republikanische Fieber hatte das Großherzogtum gepackt. Wie es gelang, die revolutionären Massen zu bändigen, soll ein Rundtischgespräch erläutern.

Sie gehören wahrlich nicht zum offiziellen Geschichtskanon des Landes: Genauso wie die Kollaborateur*innen im Zweiten Weltkrieg sind die Aufständischen, welche nach dem Ersten Weltkrieg Luxemburg zur Republik machen wollten, den meisten Historiker*innen bisher fast keiner Erwähnung wert gewesen. Und das ist bedauerlich, denn nicht nur für Monarchiegegner*innen – die es auch heutzutage noch gibt – sollte diese Periode, in der für kurze Zeit schier alles möglich zu sein schien, von Interesse sein, zeigt sie doch auf, wie das erst aus Hungersnot und Krieg wieder auferstandene Land mit sich selbst und seiner Zukunft haderte. mehr lesen / lire plus

Kritik des Populismus: In wessen Namen?

„White Trash“, „sozial Abgehängte“ – mit derlei stigmatisierenden Zuschreibungen wird häufig die Klientel des Populismus benannt. Statt an kulturalistischen Legenden mitzuschreiben, will Philip Manow die sozioökonomische Basis der verschiedenen populistischen Bewegungen auch tatsächlich untersuchen.

Abgehängte oder Wohlstandswahrer? 
Viele Unterstützer*innen 
der AfD finden sich gerade 
auch in Regionen mit 
hohen Beschäftigungszahlen und prosperierender Wirtschaftsleistung (Foto: EPA-EFE/Omer Messinger)

„Wer über den Populismus reden will, aber nicht zugleich auch über den Kapitalismus, landet meist nur bei der Identitätspolitik.“ Ein Satz wie ein Paukenschlag. Formuliert hat ihn der Bremer Politologe Philip Manow – angelehnt an das Diktum des Philosophen Max Horkheimer, wer vom Kapitalismus nicht reden wolle, solle auch vom Faschismus schweigen. mehr lesen / lire plus

Peer Steinbrück
: Der diskrete Charme der politischen Selbstbetrachtung


Vom taffen Schröderianer zum halbherzigen Exponenten linker Sozialdemokratie: Vor acht Jahren zog Peer Steinbrück mit „Unterm Strich“ eine Bilanz seines politischen Wirkens das damals mit seinem Ausscheiden als Bundesfinanzminister ein vorläufiges Ende fand.

Peer Steinbrück im 
Wahlkampf-Sommer 2009. 
Der Noch-Finanzminister unterstützt seine Parteikollegin Monika Simshäuser im nordrhein-westfälischen Hamm.F (oto: Dirk Vorderstraße/flickr.com CC BY 2.0)

Griechenland ist immer noch in höchsten staatspolitischen Nöten, der Niedriglohnsektor der Bundesrepublik brummt auf Hochtouren, politische Divergenzen der europäischen Regierungen über einheitliche Finanzregulierungen – die gleichen Probleme mit denen sich schon Peer Steinbrück rumschlagen musste, sind immer noch akut. Steinbrücks Unterm Strich ist keine Autobiographie voller privater Anekdoten und Nichtigkeiten sondern ein durch und durch politisches Buch: eine Bilanz über das politische Wirken (und Wanken) des knurrig-knorrigen Hanseaten. mehr lesen / lire plus

Fußball: Mythen, Daten, Poesie


Die neuen Fußballbücher „Matchplan“ von Christoph Biermann und „Die Zeit der Strategen“ von Tobias Escher zeigen die rasante Fortentwicklung der weltweit populärsten Mannschaftssportart im digitalen Zeitalter. Weitere Neuerscheinungen erzählen von den Schattenseiten des Fußballs und haben manche Anekdote parat.

Alle Augen auf den Ball: Die ungarische Torhüterin Reka Szocs beim Spiel gegen Dänemark in der Qualifikationsrunde für die Frauen-Fußball-WM 2019, 
am 12. Juni im dänischen Viborg Stadion.(Foto: EPA-EFE/Bo Amstrup Denmark Out)

Er probiere Geschichten an wie Kleider, sagt der Erzähler in Max Frischs Roman „Mein Name sei Gantenbein“. Dass man auch den Fußball als eine gigantische Geschichtenfabrik betrachten kann, schreibt Christoph Biermann in „Matchplan“, der sich dabei auf den Schweizer Schriftsteller beruft. mehr lesen / lire plus

Humanitaire : Témoignage du Dr Raphaël Pitti

Le 5 juin au centre culturel opderschmelz, Raphaël Pitti, qui s’est engagé en Syrie, racontera son expérience – dont il a fait un livre.

© opderschmelz.lu

Pitti est parti en Syrie sur un coup de cœur. En 2012, sur le chemin de son travail à la polyclinique de Nancy, il entend le témoignage d’un collègue syrien sur la radio France Culture : les bombes, les morts, les blessés et le manque de perspectives médicales le persuadent de s’engager sur place. Depuis, il a fait plus de 20 voyages en Syrie en plein territoire touché par la guerre, dont la plupart ont été clandestins. mehr lesen / lire plus

Conférence le 23.5 : Rompre avec le dogme du libre-échange

Le Citim invite à une conférence sur les alternatives aux capitalisme avec l’économiste Olivier Bonfond.

Olivier Bonfond, économiste, conseiller au Cepag (Centre d’éducation populaire André Genot – un mouvement d’éducation permanente en Belgique) et membre du CADTM (Comité pour l’abolition des dettes illégitimes) a écrit un livre au titre étrange: « Il faut tuer TINA ». TINA est l’abréviation de « There Is No Alternative », la célèbre citation de Margaret Thatcher, lancée il y a presque 40 ans, pour déclencher une formidable course vers un libre-échangisme sans limites et une mondialisation néolibérale inouïe. Le sous-titre du livre est bien plus concret et sait réconforter les lectrices et lecteurs : « 200  propositions pour rompre avec le fatalisme et changer le monde ». mehr lesen / lire plus

Weimarer Republik
: Bann der Gewalt


Die erste deutsche Demokratie beruht auf einem Akt exzessiver Gründungsgewalt: Der irische Historiker Mark Jones über den Verlauf der Novemberrevolution von 1918.

Antirepublikanische „Verteidiger“ der Republik: Mitglieder eines Freikorpsverbands 1919 in Berlin. (Bildquelle: Wikimedia)

Der Kampf gegen die rätekommunistischen Anhänger der Revolution von 1918/19 in Deutschland wurde nicht zuletzt mit dem Mittel der Propaganda geführt. Als zu jeder Schandtat fähig sollten die Gegner gebrandmarkt werden. So schrieb die „Frankfurter Zeitung“ nach dem Ende der Besetzung des Berliner Stadtschlosses, bei dessen gescheiterter Erstürmung durch Regierungstruppen bereits Ende Dezember 1918 zahlreiche Menschen getötet worden waren, die Besetzer der aufständischen Volksmarinedivision hätten dort gehaust wie die „Barbaren“. mehr lesen / lire plus

Gründung der Frankfurter Schule: Jenseits des Salons

Für viele gute Ideen braucht es leider Geld – Felix Weil hatte beides. Jeanette Erazo Heufelder hat eine schöne Biographie über den Stifter des legendären Instituts für Sozialforschung geschrieben.

(Quelle: Berenberg Verlag)

„Es gibt kaum Fotos von Felix Weil.“ Mit dieser lapidaren Feststellung beginnt das Buch über den Stifter der „Frankfurter Schule“. Doch wer legt schon Wert auf Fotos, wenn er von einem Künstler wie George Grosz verewigt worden ist?

Grosz‘ 1926 entstandenes Porträt seines Freundes ziert den Einband der Biographie über den „argentinischen Krösus“, der als Erbe eines südamerikanischen Getreideimperiums Gesellschaftskritikern wie Erich Fromm, Theodor W. Adorno und Max Horkheimer die unabhängige Arbeit erst ermöglicht hat. mehr lesen / lire plus

Mouvement ultra
 : La bête noire 
du football


Une image peu flatteuse leur colle à la peau. Pourtant, les ultras sont bien plus que cela. Un livre les met au centre de l’attention.

Sébastien Louis: Ultras. Les autres protagonistes du football. Éditions Mare & Martin, Paris 2017

Quand ils font parler d’eux, c’est rarement pour les bonnes raisons. Les ultras sont un peu la bête noire du football. Souvent jeunes, ils se distinguent par un soutien inconditionnel à leur équipe, sont parfois violents et toujours bruyants. Et quand les médias s’emparent du sujet, c’est parce qu’ils ont, une fois de plus, défrayé la chronique.

Comme ces ultras de la Lazio de Rome qui se sont fait remarquer pour une action particulièrement abjecte : avant le derby contre l’AS Roma, ils ont placardé des autocollants à l’effigie d’une Anne Frank portant le maillot de leur plus grand rival. mehr lesen / lire plus

Les pensées critiques contemporaines
 : Dépasser 
la défaite

« Hémisphère gauche » de Razmig Keucheyan est la tentative – aussi ambitieuse que réussie – d’établir une sorte de cartographie des pensées critiques contemporaines.

Au commencement était la défaite. Tel est le point de départ d’« Hémisphère gauche », livre du sociologue français Razmig Keucheyan, dont l’idée est d’établir une « cartographie des nouvelles pensées critiques ». « Tout commence par une défaite », écrit l’auteur. « Quiconque souhaite comprendre la nature des pensées critiques contemporaines doit prendre ce constat pour point de départ. » La défaite, c’est celle de la gauche dite « de transformation » du 20e siècle, et elle s’annonce dès milieu des années 1970 : le choc pétrolier en 1973, la fin des « trente glorieuses », les élections de Thatcher en 1979 et de Reagan en 1980 puis le début de la marche triomphale du néolibéralisme ne sont que les signes précurseurs de la défaite cuisante du modèle soviétique en 1989. mehr lesen / lire plus

2038 arrive vite
 : Scénarios pour agir


Penser à l’avenir peut être angoissant. Ce livre analyse les défis auxquels l’humanité fait face. 
Et présente des moyens originaux pour les aborder.

« 2038, les futurs du monde », Virginie Raisson, Robert Laffont, 2016.

« Soumis à la seule logique de rentabilité du capital, les grandes banques et les investisseurs institutionnels ne servent plus que les activités très profitables, au détriment notamment de la pérennité des ressources nécessaires à l’ensemble de l’activité économique. » Le constat n’est pas nouveau, mais que faire ? Réformer les marchés financiers ? Renverser le système ? Le livre « 2038, les futurs du monde », s’il observe d’en haut les problèmes de l’humanité, mise plutôt sur des solutions venues d’en bas. mehr lesen / lire plus