Das Ende des Jazz?

„Exitus im Kulturjahr. Der Jazzclub stellt seine Aktivitäten ein“, lautete eine Meldung des Jazz Club Luxembourg diese Woche. Schuld daran sei der ermüdende Kampf um Zuschüsse beim Kulturministerium, die letztlich mit „ausgesprochen herablassender Haltung“ gewährt wurden. Schuld daran sei aber auch die Monopolstellung der Philharmonie, die dazu führe, dass bei vielen kleinen Veranstaltern, die bisher eine Bühne und ein Sprungbrett für weniger bekannte Musiker boten, der Saal halb leer bleibt. „Soll nun das Gros der unbekannten Jazz-Musiker künftig gezwungen sein, für sehr wenig Geld in Hotel-Lobbys aufzutreten?“, fragt der Jazzclub. Man fürchte die Kulturpolitik des Ministeriums führe dahin, dass die Mittelklasse der Konzertveranstaltungen komplett wegbreche. mehr lesen / lire plus

Biltgen : la flexicurité en rose

Après le Conseil informel des ministres de l’emploi, François Biltgen s’est voulu rassurant en ce qui concerne la flexicurité : d’après un communiqué du SIP, il ne voudrait pas la réduire « à un modèle unique ». L’idée, promue par les institutions européennes, est que flexibilité du marché du travail, sécurité de l’emploi et niveau élevé de protection sociale ne sont pas incompatibles. La Commission a défini les quatre constituants d’une flexicurité réussie : souplesse et sécurisation des dispositions contractuelles nationales, stratégies globales d’apprentissage tout au long de la vie, politiques actives du marché du travail et systèmes de sécurité sociale modernes. Biltgen a estimé que ces éléments se trouvaient « parfaitement intégrés » dans la politique de l’emploi luxembourgeoise. mehr lesen / lire plus

Frühlingsanfang mal anders

Das „Gewoxxt“. Eine schlichte Homestory-Spalte, die bis kurz vor Redaktionsschluss liegen bleibt. Nicht unbedingt, weil sie klein und handlich ist und auch mal ein bisschen persönlich sein darf. Nein, das Problem ist eigentlich eher soziologischer … im weitesten Sinne sogar philosophischer Natur … : Wie kann man unsere meist dennoch etwas bescheidene Erlebniskultur – um nicht das Wort Alltag zu gebrauchen – aufregend verpacken und erfahrbar machen? Diese Herausforderung nimmt existentielle Ausmaße an in jenen Wochen, wo alle Urlaub machen, keine Pressekonferenzen stattfinden und jedeR über dem eigenen Schreibtisch brütet. Ok, die KollegInnen haben mich davor gewarnt, dieses kostbare Pulver – ein Gewoxxt über die Ereignislosigkeit gewisser Tage zu schreiben – nicht allzu leichtfertig zu verschießen. mehr lesen / lire plus

Clubtracks à la Ono

(cw) – Mit einer futuristischen Sportbrille, die fast das ganze Gesicht bedeckt, posiert die Mitsiebzigjährige Ono auf ihrem neuen Album „Yes, I’m A Witch“. Dass Yoko Ono immer schon als schräg und „hexenhaft“ empfunden wurde, lag nicht nur daran, dass sie in den siebziger Jahren mit ihren avantgardistischen Schreiorgien in einem radikalen Gegensatz zu John Lennons Friedensliedern stand. Sondern auch daran, dass sie lange einen schweren Stand in der Musikszene hatte, da ihr die Schuld an der Auflösung der Beatles und Bereicherung am Ruf und Vermögen John Lennons vorgeworfen wurden. Trotz allem war sie immer aktiv als Performerin, Künstlerin oder nun wieder als Musikerin: Rund siebzehn größtenteils ältere Lieder, die aus den Jahren 1969 bis 1980 stammen, hat sie von Musikern der Independent- und Elektro-Szene neu interpretieren lassen. mehr lesen / lire plus

Mein Leben als Sonntagsmalerin

(lc) – Den so genannten „richtigen“ Künstlern graut es normalerweise vor den Biografen und deren Versuche ihr Leben zwischen zwei Buchdeckeln zu pressen. Recht haben sie, denn kein Lebenslauf und schon gar nicht der eines Künstlers lässt sich jemals wirklich auf das Geschriebene reduzieren. Oder etwa doch? Jedenfalls probiert die luxemburgische Künstlerin Britt Bernard mit ihrem Buch „Spiegel und Spiegelbilder – Werke und Lebensweg einer luxemburgischen Künstlerin“ genau dies – und schlimmer noch: Sie schreibt ihre Autobiografie. Herausgekommen ist ein Patchwork aus Familien- und Urlaubsfotos, kombiniert mit einfachen Informationen und Aufnahmen ihrer Kunst, die meistens den Vorteil hat als das zu erscheinen was sie ist: reinste Nachahmerei. mehr lesen / lire plus

Bijou lo-fi

(lc) – Le label luxembourgeois Own Records refait dans le merveilleux et l’intime avec la publication de « Claws of Light », du groupe new-yorkais « The Dust Dive ». Les trois musicien-ne-s décrivent leur style comme « Party Songs … without the Party Music ». Et c’est un peu la sensation que procurent leurs ballades douces et amères qui oscillent entre un folk vibrant et des voix hâlées. Sans jamais faire dans le dépressif ou les enfantillages macabres du néofolk, « The Dust Dive » démontrent qu’il reste bel et bien dans l’univers folk des espaces à explorer. Que ce soient des guitares qui se perdent dans des delays sans fin ou des scies musicales dont les sons stridents travaillent nos tympans avec douceur et précaution, la musique du trio ne peut laisser indifférente. mehr lesen / lire plus

ÉCOLOGIE ET ÉCONOMIE: La guerre de l’eau

L’idée du principe pollueur-payeur en matière environnementale semble judicieuse. Mais que faire quand les acteurs se renvoient la balle afin de payer le moins possible ?

Rarement a-t-on vu une cacophonie semblable à celle des avis relatifs au projet de loi transposant la directive-cadre sur l’eau. Pourtant, quand le texte de loi européen était adopté en 2000, tout le monde était content. La directive prévoit entre autres le principe de la récupération des coûts : les prix de l’eau potable et les taxes d’épuration devront couvrir l’ensemble des dépenses effectuées par les communes et syndicats dans ce domaine. Jusqu’ici, une bonne partie de ces coûts étaient financés par les recettes d’impôts directs communaux et les subventions de l’Etat. mehr lesen / lire plus

ARCELOR-MITTAL: Le noceur de Gandrange

Le président Sarkozy a tenu à venir en aide aux sidérurgistes lorrains. La question est de connaître le sérieux de ses propositions.

« Personne n`est dupe sur l`objet réel de la visite-éclair de Nicolas Sarkozy à Gandrange : chute dans les sondages, perte de sa popularité … Le Président veut se refaire une vertu politique sur le dos des ouvriers d`Arcelor Mittal». Le commentaire de la députée de Moselle Aurélie Filipetti (PS) est pertinent si l’on reste dans la logique médiatique de l’hyperprésident des Français-es. Même s’il vient d’une femme politique de l’opposition – encore heureux qu’une telle opposition existe encore après la fameuse « politique d’ouverture » de Sarkozy -, ce doute amer d’être usé par le monde médiatico-politique ne cesse de planer sur les ouvriers gandrangeois. mehr lesen / lire plus

NINE-ELEVEN: Nach dem Kollaps

In Don DeLillos 9/11-Roman „Falling Man“ verwandelt sich der Anschlag auf das World Trade Center in ein therapeutisches Problem privater Traumata.

In den Augen der antisemitisch motivierten Attentäter ein Symbol der vermeintlich jüdisch beherrschten USA: Ein Tower des World Trade Center in New York.

„Es war keine Straße mehr, sondern eine Welt, Zeit und Raum fallender Asche und nahezu Nacht. Er ging nordwärts durch Trümmer und Schlamm, und Menschen rannten an ihm vorbei, hielten sich Handtücher ans Gesicht oder Jacken über den Kopf.“ Don DeLillos neuer Roman beginnt mitten im Chaos der brennenden Türme des World Trade Center. „Falling Man“ schildert den 11. mehr lesen / lire plus

BESTATTUNGEN: Die letzte Reise

Lange war die Einäscherung ein Tabu in Luxemburg. Mittlerweile entscheidet sich mehr als ein Drittel der Bevölkerung für diese Bestattungsform.

Cognac für den Verstorbenen oder doch eher für die Hinterbliebenen?

„Dies ist ein Ort des Friedens und der Besinnung“, heißt es auf dem Hinweisschild vor einem schmalen Weg, der in eine überschaubare Parkanlage führt. Gleich hinter aufgeschütteten Erdhügeln befindet sich ein kleiner Tümpel, dessen Ufer komplett von abgestellten frischen Blumengestecken umrahmt ist. Und was wie Schnee aussieht auf der dahinter liegenden, kurz geschnittenen Rasenfläche – ist Asche.

Hier in Hamm befindet sich das einzige Krematorium des Landes und, daran angrenzend, eine „Streuwiese“, deren es allerdings mehrere in Luxemburg gibt. mehr lesen / lire plus

LISTES ÉLECTORALES: Compte à rebours

Il faut le savoir: l’inscription sur les listes d’électeurs pour les étrangers prend fin le 31 mars. Sauf si un délai supplémentaire est voté. Mais même dans ce cas, il faudrait que le gouvernement en informe les citoyens.

La coalition DP-Verts qui dirige la capitale avait beau jeu, lorsqu’elle a lancé, il y a un mois, sa campagne « Je vis ici, je m’inscris pour voter ici ». Certes, le slogan incitant les électeurs étrangers à s’inscrire sur les listes électorales en vue des élections européennes n’est ni très original, ni – pour sa version française – d’une grande élégance. Peu importe, cette campagne contient une information civique précieuse. mehr lesen / lire plus

VORWAHLEN IN DEN USA: Ein offenes Rennen

Die Vorwahlen in den USA sind spannend wie selten, nicht einmal der „Super Tuesday“ hat eine Entscheidung gebracht. Im Lager der Republikaner liegt das daran, dass jeder der drei verbliebenen Kandidaten für unterschiedliche konservative Werte steht. Die Demokraten leisten sich den Luxus zweier charismatischer Bewerber. Eindrücke von zwei Wochen Wahlkampf in den Staaten.

Es ist alles weg. Die Regale sind leer. Und wenn die 36-jährige Susan Carroll im Internet Material nachbestellen will, heißt es, sie müsse mindestens zwei bis drei Wochen warten. Deshalb muss die Chefin der Wahlkampagne von Barack Obama im südlichen Bundesstaat Arkansas all jene vertrösten, die in das kleine Büro im Herzen der Hauptstadt
Little Rock kommen und nach
T-Shirts, Aufklebern oder Plakaten mit dem Namen des Senators aus Illinois fragen. mehr lesen / lire plus

THEATRE: Call a drama

Gilles Soeder, actif dans le domaine du théâtre luxembourgeois depuis des décennies, introduit une alternative intéressante aux paresseux : le théâtre à domicile.

woxx : D’où vient l’idée du « théâtre à domicile » ?

Gilles Soeder : Je ne suis pas l’inventeur de ce concept, bien sûr. L’idée m’est venue lorsque j’ai rendu visite à une amie à Nancy. Elle y possède une grande maison dans la banlieue nancéienne. Chaque année en juillet et en août elle y invite des artistes. Et par-là je veux dire de vrais artistes comme je le comprend, pour y jouer des pièces.

C’est quoi un vrai artiste, selon vos critères ? mehr lesen / lire plus

MUSIQUE CLASSIQUE: Trois oeuvres-référence du 20e siècle

Succédant à Christoph von Dohnànyi comme chef du Philharmonia Orchestra pour la saison 2008/2009, Esa-Pekka Salonen est, avec le réputé orchestre londonien l`invité de la Philharmonie, ce 12 février 2008.

Créé en 1945 par le producteur de disques Walter Legge, pour les enregistrements de son groupe EMI, le Philharmonia a connu une histoire mouvementée au cours des saisons. D`abord dès 1946, quand dans le cadre de la dénazification autrichienne, Legge engage le jeune Herbert von Karajan, à l`époque le rival de Furtwängler, pour prendre la tête de l`orchestre. C`est avec le Philharmonia que Karajan forma son répertoire, faisant évoluer son style de jeunesse vers la maturité et la direction souple et voluptueuse qui marquera le reste de sa vie. mehr lesen / lire plus

ANG LEE: Le vertige de la futilité

Un petit chaperon rouge est manipulé par le chasseur et succombe aux charmes du grand méchant loup. Le film « Lust, Caution » est brutal, torride et finit mal.

Il y a des films de guerre et d’espionnage qui ressemblent à une partie d’échecs: des combinaisons subtiles, quand par exemple les blancs sacrifient un pion pour se débarrasser de la tour noire… avant de s’apercevoir qu’ils vont perdre leur dame. « Lust, Caution », qui se situe dans le contexte de la résistance chinoise à l’occupation japonaise entre 1937 et 1945, ressemblerait plutôt à une partie de mah-jong: plusieurs joueurs, des tuiles en partie cachées et une dose de hasard qui peut ruiner les plans les mieux conçus. mehr lesen / lire plus

ART CONTEMPORAIN: Synesthésies 2008

« Volumes », la nouvelle exposition du Casino-Forum d’art contemporain Luxembourg tente de concilier l’univers de la musique à celui de l’art contemporain.

Concevoir une exposition non sur le ou les noms des artistes exposés est une prise de risque dans un monde artistique habitué au glamour des grosses pointures. Mais il est aussi vrai qu’après 2007, on se demande qui l’on peut bien encore inviter du monde des « artistes confirmés », tant ils procurent bien-être et importance à nos curateurs et à leur public qui souffrent tous les deux du complexe de n’être que luxembourgeois.

En confiant l`organisation donc la première expo de 2008 à deux de ses jeunes collaborateurs – Marc Clément et Kevin Muhlen – le Casino démontre une fois de plus qu’il sait inverser les tendances et qu’il mérite sa dénomination de « forum d’art contemporain ». mehr lesen / lire plus