Carsharing
: Endlich


Seit Donnerstag kann auch in Luxemburg-Stadt nachhaltig geteilt und gefahren werden: An fünf Standorten stehen zehn Fahrzeuge für die AbonnentInnen von „Carloh“ bereit.

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Fortschritt mit rückwärts gewandter Technologie? Nach „Veloh“ erweitert die Hauptstadt mit „Carloh“ die Palette der Mobilitätsangebote. Leider vorerst nur mit Autos mit Dieselmotoren. (Foto: woxx)

„Et ass e VW, an och nach en Diesel!“ Sam Tanson, grüne Verkehrsschöffin der Stadt Luxemburg, hatte eigentlich geglaubt, auf eine „valeur sûre“ gesetzt zu haben, als die Ausschreibung für eines der seit gestern in Luxemburg herumfahrenden „Carloh“-Fahrzeuge zugunsten der Firma Volkswagen und ihres Modells Polo entschieden wurde. Die Bestellungen datieren allerdings aus der Zeit vor dem VW-Abgas-Skandal und dürften die Freude all derer, die so lange auf die Einführung eines Carsharing-Systems in der Hauptstadt gewartet haben, nur wenig trüben. mehr lesen / lire plus

Lampedusa
 : Tellement de vent, si peu d’air

La semaine dernière s’est tenue la septième édition de « LampedusaInFestival ». L’occasion de porter un regard poétique et combatif sur une île symbole.

Concert spontané des deux côtés du hotspot de Lampedusa, le 25 septembre dernier.
 (Photo : Marco Godinho)

Concert spontané des deux côtés du hotspot de Lampedusa, le 25 septembre dernier.
 (Photo : Marco Godinho)

« Lampidusa ». Le nom sicilien de l’île vient du mot grec pour rocher, huître ou torche. Cent treize kilomètres à l’est de la ville de Mahdia, en Tunisie. Cent soixante-douze kilomètres à l’ouest-sud-ouest de Malte, mais 15 fois plus petite avec ses 20,2 kilomètres carrés. Population : 6.304 habitants, rassemblés dans le « paese » (village) qui s’étire entre l’ancien et le nouveau port, dans un abri naturel peu profond au sud-est de l’île. mehr lesen / lire plus

Oppenheimer-Preis: „Der Vergangenheit auf der Spur“

Am 8. Oktober erhielt die Gemeinde Differdingen eine Auszeichnung der Réne-Oppenheimer-Stiftung. Im Vorfeld unterhielt sich die woxx mit dem Präsidenten der Stiftung, Laurent Moyse, über die Gründe hierfür.

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(Foto: © Wikimedia)

woxx: Seit wann gibt es die Oppenheimer-Stiftung, welche Ziele hat der gemeinnützige Verein, und von wem ging seine Gründung aus?

Laurent Moyse: Die Stiftung ist 1991 entstanden. Sie beruht auf der Idee von Alfred Oppenheimer, der zusammen mit seinem Sohn René 1943 deportiert wurde; dieser wurde 1944 in Auschwitz vergast. Alfred Oppenheimer ist in seinem späteren Leben öfters als Zeitzeuge an Schulen gewesen, um über seine grausame Erfahrung zu berichten. mehr lesen / lire plus

USA: Von Schildkröten 
und Pferden

Bei den großen Parteien stehen in der ersten Jahreshälfte 2016 die Wahlen zur Kür des Präsidentschaftskandidaten an. Schon jetzt geht es im Karussell der AnwärterInnen drunter und drüber. Die woxx informiert, welche Politik hinter welchem Namen steckt.

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Nach „Yes, we can!“ nun „Feel the Bern!“: Bernie Sanders ist einer der zurzeit aussichtsreichsten demokratischen Bewerber um die Kandidatur zum höchsten Amt der USA. (Foto: Internet)

Bei der Wahl eines US-Präsidenten – oder einer Präsidentin – wird in den Medien gerne von einem „Pferderennen“ gesprochen. Ein trefflicher Vergleich. Aufgeregt verfolgen Internetblogger und Kabelsender, welches Pferd gerade bei den Meinungsumfragen in Führung liegt, welches schwächelt und welches nach vorne drängt. mehr lesen / lire plus

Safe Harbour : un argument de plus

L’arrêt spectaculaire rendu par la Cour de justice de l’Union européenne cette semaine a retenu l’attention mondiale à juste titre. En effet, il est rare que la CJUE statue aussi clairement en faveur d’un plaignant. Mais dans l’« affaire Schrems », elle n’avait pas le choix : les révélations d’Edward Snowden (qui a d’ailleurs félicité Schrems sur son compte Twitter) ont définitivement vidé les accords « Safe Harbour » de toute substance. Pourtant, cet arrêt n’est pas une révolution en soi – en ce qu’il n’est pas une panacée contre l’espionnage américain. Il constitue tout au plus un argument pour les négociateurs européens, qui de toute façon étaient en train de renégocier « Safe Harbour » avec leurs confrères américains. mehr lesen / lire plus

« Wäerteunterrecht » – Meisch tendrait vers la religion

Après avoir été pris à partie assez violemment par le Cercle de coopération des associations laïques sur son inactivité et le manque de transparence dans le dossier de l’enseignement aux valeurs – dont la seule chose dont on peut être sûr est qu’il aura une année de retard -, Claude Meisch a réagi. Sur les ondes de la radio publique 100,7, il a non seulement admis que son ministère avait continué à embaucher des théologiens, mais aussi que le groupe de travail sur la nouvelle matière n’était toujours pas d’accord sur la question de savoir si la philosophie ou les religions devraient avoir le lead. mehr lesen / lire plus

Luxembourg Sinfonietta : Winterreise

1340Kulturspalte_winterreiseCette saison, le Grand Théâtre proposera pas moins de deux versions du « Winterreise » de Schubert, l’une conforme à la partition originale, c’est-à-dire pour voix et accompagnement au piano, l’autre en version orchestrale. Pour s’y préparer, ou tout simplement pour un intense plaisir musical, on pourra regarder le DVD récemment publié par les éditions LGNM (Luxemburger Gesellschaft für neue Musik). Il s’agit de la captation en direct au Théâtre d’Esch, le 6 février 2014, du concert donné par le Luxembourg Sinfonietta. Le célèbre cycle de lieder du compositeur viennois y est joué dans un arrangement pour petit ensemble du Luxembourgeois Marcel Wengler, qui en assure également la direction. mehr lesen / lire plus

Morbide Wortschlacht

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(Foto: Ricardo Vaz Palma)

Heiner Müllers Theaterstück „Philoktet, das auf einer der Tragödien Sophokles’ sowie antinationalistischen Stücken Bertolt Brechts basiert, ist wahrlich keine leichte Kost. Mehr noch als um die Geschichte von drei großen Helden des Trojanischen Krieges, dessen Ausgang in ihren Händen liegt, geht es in Müllers Stück um menschliche und politische Manipulation im Allgemeinen. „Was wir hier zeigen, hat keine Moral. Sie sind gewarnt, sie haben nichts zu lachen, bei dem was wir jetzt miteinander machen!“ warnt der Luxemburger Marco Lorenzini, schalkhaft um die Ecke des Vorhangs grinsend, zu Beginn des Stücks. Und fürwahr: In Karolina Markiewiczs experimenteller Bühnenadaption liefern sich zwei schwache Schauspieler mit dem alten Bühnehasen Lorenzini eine wahre Wortschlacht. mehr lesen / lire plus

Forum 355: Streitkultur oder virtuelle Seifenblase?

In seinem Editorial zur Flüchtlingssituation plädiert Serge Kollwelter für Solidarität; die gegenwärtige Lage sieht der integre Linke als Herausforderung für Luxemburg, gerade in der Zeit seiner EU-Ratspräsidentschaft. Es brauche einen langen Atem. Diesen benötigt auch, wer das vier Seiten lange Interview mit Erny Gillen, dem ehemaligen Generalvikar der katholischen Kirche, liest. Doch die Lektüre lohnt, zumal Gillen klug argumentiert und sich selbstkritisch und offen zu sozialen Fragen und Problemen der Kirchenreform äußert. „Man würde einer Lösung des Klimaproblems näher kommen, wenn wir unsere Lebensstile ändern würden“ sagt Gillen und bringt den Vorschlag des „Autofastens“ ins Spiel. Beim „Change Management“ der katholischen Kirche plädiert er für eine weitere Entkopplung von Bistum, LW und CSV auf nationaler Ebene und sieht in der Trennung von Vatikanstaat und Kirche eine Möglichkeit, das „schizophrene Machtgefüge“ aufzubrechen. mehr lesen / lire plus

Merci pour les dégâts… durables

« Selon ses instigateurs, le référendum devait être l’occasion d’un grand débat. Pour commencer, ils en sont restés à l’écart jusqu’aux dernières semaines et ont laissé pourrir les choses au point où il faut se demander s’ils voulaient vraiment du droit de vote des étrangers ou simplement isoler le CSV. L’isolation leur a réussi, même s’ils en sont eux-mêmes les victimes. » Dans une tribune libre qui nous est parvenue un peu trop tard pour pouvoir la publier dans les colonnes de cette édition, mais que les lectrices et lecteurs intéressé-e-s peuvent consulter en entier sur notre site woxx.lu, Serge Kollwelter ne fait pas dans la dentelle. mehr lesen / lire plus

Nobelpreis gegen Malaria und Imperialismus

Über den ehemaligen chinesischen Leader Mao Zedong wird gerne gesagt, sein Wirken sei zu 30 Prozent negativ und zu 70 Prozent positiv gewesen. Wie dem auch sei, zu den positiven Anteilen wird künftig sein Einsatz für die Entwicklung eines Malaria-Medikaments auf natürlicher Basis hinzugerechnet werden. Einen Medizin-Nobelpreis allerdings bekommt Mao dafür nicht. Der geht an die chinesische Forscherin Tu Youyou, die, so heißt es, die entscheidende Entdeckung gemacht hat. Angefangen hat die Geschichte während des Vietnamkriegs, als beide Seiten unter den resistent gewordenen Malaria-Erregern litten. Die Nordvietnamesen, wendeten sich an Mao, der seine Forscher mit der Entwicklung eines neuen Medikaments beauftragte. mehr lesen / lire plus

Flüchtlings-Aufnahme zerdenken: Unser Krieg

Menschliche Regungen können sich Politiker eigentlich nur noch in Sonntagsreden leisten. Denn an den Werktagen gilt es, unsere Zivilisation gegen die äußeren Bedrohungen zu verteidigen.

1340edito INTERNET Down_with_usa_mural - Ali Abbas _ Wikimedia _ CC-BY-SA 2.0

(Foto: Ali Abbas / Wikimedia / CC-BY-SA 2.0)

Großzügigkeit ist das Gebot der Stunde. Man fragt sich nur, wie lange die Zeit der mutigen Aufnahmebereitschaft für Flüchtlinge noch dauern wird, und ob danach eine des ängstlichen Sich-Abschottens kommt. Da, wo vorausgedacht, analysiert und doziert wird, bei den politischen und medialen Eliten, ist sowieso längst wieder der so genannte „Realismus“ angesagt.

Dass Menschen, die vor einem Krieg flüchten, die beste Zuflucht nahe ihrem Herkunftsort und unter möglichst guten Bedingungen finden, weiß man seit langem. mehr lesen / lire plus

Élections législatives au Portugal : La gauche divisée

Elles étaient en théorie les élections les plus simples de l’histoire démocratique récente du Portugal pour vaincre le gouvernement sortant. Pourtant les Portugais en ont décidé autrement.

1340telexx_portugalAprès quatre années de dure austérité et de forte émigration, le premier ministre portugais, Pedro Passos Coelho, sort vainqueur des législatives du 5 octobre dernier en captant 38,55 pour cent des votes (104 sièges au parlement sur un total de 230). À la tête de l’alliance « Portugal en avant » (libéraux du PSD et conservateurs du CDS), Passos Coelho s’est vu toutefois retirer la majorité absolue, en perdant 730.000 votes et 22 sièges par rapport aux élections de 2011. mehr lesen / lire plus

Tribune libre : Merci pour les dégâts… durables !

Le colloque interdisciplinaire sur le droit de vote des étrangers organisé à grands frais par la Chambre des députés en ses locaux les 20 et 21 mars derniers, avec l’université, avait un air prémonitoire dans la mesure où il préfigurait le résultat du référendum : l’assistance au colloque des promoteurs du oui s’élevait pour deux députés à un total de quatre heures, les champions du non totalisaient 16 heures, dont une douzaine pour le seul député Kartheiser : le score était donc de 20 à 80 en pourcentage. Comme je présume que l’initiative venait de la coalition gouvernementale, on ne peut pas en déduire que c’était une preuve de sa conviction. mehr lesen / lire plus

La crise vue différemment
 : Sortir de l’euro pour préserver l’Europe

Y a-t-il des alternatives aux politiques actuelles ? Oui, affirme l’économiste américain James K. Galbraith, qui a étudié les crises financières et suivi de près les événements récents en Grèce.

Après ce qui s’est récemment passé en Grèce, James K. Galbraith a perdu quelques illusions sur la construction européenne. Mais il n’a pas abandonné tout espoir. (Photo : © EU2015)

woxx : Quelle analyse faites-vous de la crise actuelle ?


James K. Galbraith : Je pense qu’il s’agit d’un changement d’époque. Durant l’après-guerre et jusqu’à environ l’an 2000 aux États-Unis, on pouvait compter sur une croissance assez régulière. Depuis, et surtout depuis 2008, les conditions économiques sont beaucoup plus incertaines. mehr lesen / lire plus