Egalitäre Elternschaft: „Männer in ihrer Vaterrolle bestärken“

Anlässlich des internationalen Männertags am 19. November haben wir mit fünf Vätern und einer Elternschaftsexpertin über Charakteristiken und Herausforderungen moderner Vaterschaft gesprochen.

In heterosexuellen Beziehungen gilt nach wie vor: Väter sind zwar heute präsenter – aber immer noch nicht so präsent wie die Mütter. (Fotos: www.piqsels.com)

„Kann man sich auf die Geburt seines Kindes vorbereiten?“, lautet die rhetorische Frage eines Vaters, den wir über die Zeit befragten, in der seine Partnerin schwanger war. Ein ähnliches Bild geben die anderen von uns befragten heterosexuellen Väter ab: Weder Internetrecherche noch das Lesen von Elternratgebern standen bei ihnen auf dem Programm. Man habe die Geburt lieber einfach auf sich zukommen lassen; wenn jemand sich vorbereitete, dann war es stets die Partnerin. mehr lesen / lire plus

RTL: Weihnachtsglocken zu Rassismus

RTL lässt einen weißen Mann über Schwarze Mitbürger*innen herziehen, bevor es dann um die Sicherheit der Weihnachtsdeko und Schutzengel für das hauptstädtische Bahnhofsviertel geht.

CC BY Maciej Górnicki NC 2.0

Anm. d. Redaktion: Dieser Text zitiert rassistische Aussagen, um die beschriebenen Geschehnisse zu schildern.

„Déi, déi sech trauen, eis eppes ze erzielen iwwer hiren Alldag, wunnen ënnenof der Stroossbuerger Strooss (…)“, beginnt der Beitrag über die verschobene Bürger*innenversammlung zur Sicherheit im Quartier Gare, der am 15. November auf RTL ausgestrahlt wurde. „[K]omplizéiert hei ze wunnen, fannen si.“ Die Journalist*innen übernehmen mit dieser Einführung die Spaltung des Bahnhofsviertels in zwei Lager, die zurzeit auch in der Rhetorik der Lokalpolitiker*innen zu beobachten ist: Auf der einen Seite gibt es die besorgten Bürger*innen, auf der anderen Seite verstecken sich Kriminelle. mehr lesen / lire plus

Die EU und Flüchtlinge in Belarus: Arsenal des Zynismus

Tausende Flüchtlinge stecken an der belarussisch-polnischen Grenze fest und die EU will gegenüber Belarus Stärke zeigen. Reflexionen zum Umgang mit „hybriden Bedrohungen“ als Folge des Bankrotts einer EU-Asylpolitik, die für andere zur Waffe wird und Flüchtlinge in Waren verwandelt.

Souveränität durch Konfrontation: Die politische Einheit der EU stellt sich nur mehr über die Abschottung der Außengrenzen her. Unser Foto zeigt den belarussisch-polnischen Grenzübergang bei Białystok, am 
15. November. (Foto: EPA/EFE)

„Dies ist ein hybrider Angriff. Keine Migrationskrise“, twitterte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Mittwoch vergangener Woche. Sie bezog sich damit auf die mehrere Tausend Flüchtlinge, die sich an der belarussisch-polnischen Grenze angesammelt haben und kündigte Sanktionen gegen den „Angreifer“ Belarus an, der die Bewegungen der Flüchtlinge orchestriert. mehr lesen / lire plus

Vortrag zu regenerativer Landwirtschaft

Foto: Jeppe Blomgren

Richard Perkins ist der Leiter der schwedischen Ridgedale Farm, die als einer der produktivsten Biobetriebe Europas gilt. Seine Methoden zur regenerativen Landwirtschaft vermittelt er weltweit an interessierte Landwirt*innen, in Workshops und auf seinem erfolgreichen Youtube-Kanal. Er konzentriert sich darauf, kleinen Betrieben mit Techniken wie Agroforstwirtschaft, Agrarökologie, Permakultur und ganzheitlichem Weidemanagement den Sprung in eine ökologische Landwirtschaft zu vereinfachen. Die wichtigsten Merkmale von Perkins‘ Methode sind der „no dig“-Ansatz, bei dem auf intensive Bodenbearbeitung verzichtet wird, sowie die extensive Hühnerzucht. Neben seinen Videos schreibt Perkins Bücher und hält Workshops und Vorträge. Einen solchen organisiert der Mouvement écologique gemeinsam mit der Landjugend am heutigen Freitag, dem 19. mehr lesen / lire plus

Vom sexistischen Spruch bis zum Femizid

Bereits zum fünften Mal startet am Samstag die Orange Week, die jährlich von CNFL und Zonta International organisiert und vom Ministerium für Gleichstellung zwischen Frauen und Männern mitfinanziert wird. Ziel ist es, die breite Bevölkerung für die Gewalt zu sensibilisieren, die Frauen und Mädchen täglich erfahren. Wie jedes Jahr sind die angebotenen Events und Aktionen vielfältig. Den Start bildet die Marche de solidarité in Esch-Alzette am Samstag um 11 Uhr, ab 14.30 Uhr können sich Interessierte im Rahmen eines offenen Treffens der JIF über Gewalt in der Gynäkologie und der Geburtshilfe informieren und austauschen. Danach folgen noch bis zum 8. Dezember zahlreiche Workshops, Webinars, Expos, Film- und Theatervorführungen. mehr lesen / lire plus

Im Kino: The Power of the Dog

Der neue Streifen der neuseeländischen Filmemacherin Jane Campion hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck: Handwerklich ist das Psychodrama durchweg herausragend, das Drehbuch lässt jedoch zu wünschen übrig.

Phil und George sind sehr verschieden, die Zusammenarbeit auf der Farm klappt jedoch gut. (Fotos: © Netflix)

Montana, 1925: George (Jesse Plemons), der mit seinem Bruder Phil (Benedict Cumberbatch) eine Rinderfarm betreibt, lernt eine Frau namens Rose (Kirsten Dunst) kennen und heiratet sie. Letztere zieht zusammen mit ihrem Sohn Peter (Kodi Smit-McPhee) auf die Farm – eine Entscheidung, die, wie die Zuschauer*innen an dieser Stelle schon ahnen, in einer Tragödie enden könnte.

George und Phil lernten Rose und Peter am gleichen Abend kennen. mehr lesen / lire plus

Art contemporain : Éternel capitalisme

Spécialement créée par Michelle Cotton pour le contexte luxembourgeois, qui voit l’industrie financière fleurir dans un pays où le numérique est érigé en stratégie, l’exposition « Post-Capital » propose au Mudam une immersion dans les concepts économiques les plus en vue aujourd’hui. À tort ou à raison… foi d’artistes !

Simon Denny, « Amazon Worker Cage Patent Drawing as Virtual Aquatic Warbler Cage », 2020. (Photo : Jesse Hunniford/MONA)

C’est un bruit de pompe qui accueille visiteurs et visiteuses dans le grand hall du Mudam. Une sorte de succion régulière, comme le battement d’un cœur (celui du capitalisme ?), comme une circulation sanguine : de la carcasse d’un MiG-21 soviétique sortent des tubes où se déplace un nutriment. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Tre piani

Sur trois étages d’un immeuble romain, un film choral où la qualité Moretti prime : le soin apporté à la mise en scène, à l’interprétation, aux décors et à la musique fait du bien à l’œil, parce qu’il est parfois agréable de se laisser emporter sans pour autant se faire secouer.

L’évaluation du woxx : XXX
Tous les horaires sur le site. mehr lesen / lire plus

Kulturpodcast: Um Canapé mat der woxx – #10 Konschtaktivismus, Mier a Walgesänge

Maacht Iech et gemittlech, mir hunn eng nei Episode vum Kulturpodcast „Um Canapé mat der woxx“ fir Iech: De Joël Adami geet mam Michelle Kleyr, Lucie Wahl an dem Ganaël Dumreicher op Tauchstatioun. Wisou ass et ënnert dem Mier esou haart? Muss Konscht politesch sinn? A kënnen d’Walen nach sangen?

Copyright: Isabel Spigarelli/woxx

Um Mieresbuedem ass et roueg: Le Monde du silence huet den Jacques Cousteau dat genannt an sou ass d’Virstellung vu villen. Leider stëmmt dat net, well duerch Schëffer an d’Sich no Ueleg ass et enorm haart ginn an de Mierer. Dat huet desastréis Effekter op d’Fësch, Waler an aner Mieresliewewiesen. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #167 – Tëscheresultater vun der Klimakonferenz an d’EU-Taxonomie

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

D’COP26 zu Glasgow soll haut Freiden op een Enn goen. Allerdéngs gesäit et aus, wéi wann et eng Verlängerung géif ginn. Alt erëm eng Kéier gëtt bis zur leschter Minutt un engem Accord geschafft. Mä wat soll do iwwerhaapt dra stoen? Iwwert déi Fro diskutéieren de Raymond Klein an de Joël Adami haut ënnert anerem am Podcast. Si kucken eis awer och un, wat vum Methan-Ofkommes ze halen ass, probéieren déi gemeinsam Erklärung vu China den USA anzeuerdnen a schwätzen doriwwer, wat aus de Finanzversprieche fir déi aarm Länner ginn ass. mehr lesen / lire plus

EU-Taxonomie: Grünes Gas, grünes Atom, grüne Finanz?

Der Konflikt um die EU-Taxonomie für nachhaltige Investitionen geht weiter. Ein Vorschlag, der Kern- und Gaskraftwerke als nachhaltig labeln will, würde auch die Glaubhaftigkeit der Luxemburger Fondsindustrie aufs Spiel setzen.

Sollte der Vorschlag einiger EU-Mitgliedstaaten Anklang finden, könnten Gaskraftwerke wie dieses im deutschen Hamm trotz ihrer Klimaschädlichkeit bald als nachhaltige Investitionen gelten. (Foto: CC-BY wikimedia/Possi88)

Sébastien Godinot vom WWF war entsetzt. „Wenn die EU-Kommission diese Kriterien akzeptiert, wird dies die wissenschaftliche Glaubwürdigkeit der Taxonomie zerstören und den EU-Finanzmarkt fragmentieren: Die Kommission muss dies entschieden zurückweisen“, sagte der Ökonom der Umwelt-NGO im Rahmen einer Pressekonferenz, die der WWF gemeinsam mit Greenpeace und Birdlife Europe einberufen hatte. mehr lesen / lire plus

Klimabewegung auf der COP26: Wut und Misstrauen

Der Klimagipfel geht in die Endphase, der Ausgang ist ungewiss. Was die Zivilgesellschaft erwartet und befürchtet.

Mit der Vorgabe, „1,5 Grad am Leben zu halten“, also zu verhindern, dass dieses Ziel unerreichbar würde, war die britische Regierung angetreten. Eigentlich sollte mehr drin sein, doch selbst jenes bescheidene Vorhaben könnte scheitern. (Flickr; Insure our future; Jeremy Sutton-Hibbert; CC Public Domain 1.0)

Die Klimademo am vergangenen Samstag in Glasgow war einer der bisherigen Höhepunkte der COP26. Nach den immer gleichen Gruppenfotos der politischen und wirtschaftlichen Eliten der ersten Verhandlungswoche, zum Abschluss des Pledge dies und der Alliance das, wirkten die bunten Demobilder und die forschen Slogans erfrischend. mehr lesen / lire plus

Drittimpfung: Widersprüchliche Botschaften

Die Zahl der Impfmuffel riskiert in den kommenden Monaten anzusteigen, denn auch die Drittimpfung erfreut sich keiner großen Beliebtheit. Warum gerade jetzt eine andere Kommunikationsstrategie nötig wäre.

CC-BY 2.0 Tim Reckmann

„Lasst euch impfen.“ War dieser Aufruf Anfang des Jahres noch mit einem optimistischen Grundton unterlegt, so hat er zunehmend etwas Müdes. Erst am Mittwoch richtete Gesundheitsministerin Paulette Lenert (LSAP) zusammen mit Santé-Direktor Jean-Claude Schmit und der Präsidentin des Conseil supérieur des maladies infectieuses (CSMI) Thérèse Staub anlässlich einer Pressekonferenz wieder einen solchen Appell an die Bevölkerung. Natürlich untermauerten die drei ihren Appell mit Argumenten. Sie erinnerten daran, dass das Infektionsrisiko für Ungeimpfte doppelt so hoch ist wie für Geimpfte und dass von den wegen Covid-19 ins Krankenhaus Eingelieferten drei Viertel ungeimpft seien. mehr lesen / lire plus

Strategieplan für die Landwirtschaft: Kritik von allen Seiten

Weder der Centrale Paysanne noch dem Bündnis „Meng Landwirtschaft“ schmeckt der Nationale Strategieplan, der die Agrarpolitik der kommenden Jahre bestimmen soll.

Romain Schneider betrachtet hier nicht etwa die Kritik an seinem Nationalen Strategieplan, sondern das Projekt „Fro de Bauer“ (Foto: MA)

Noch bis zum 17. November läuft die Begutachtungsphase des Nationalen Strategieplans für die Landwirtschaft. Im Zuge der Reform der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) muss jeder Mitgliedsstaat einen solchen Plan ausarbeiten und ihn nach einer Phase der Bürger*innenbeteiligung nach Brüssel schicken. An dem Luxemburger Vorschlag gibt es jedoch viel Kritik.

Am Montag, dem 7. November, präsentierte die Centrale Paysanne Luxembourgeoise auf einer Pressekonferenz ihre Kritik am Strategieplan. mehr lesen / lire plus

Haiti: Banden als Staatsersatz

Die Entführung einer Gruppe nordamerikanischer Missionare in Haiti hat internationale Aufmerksamkeit erregt. Sie ist das Resultat eines tiefgreifenden Staatsverfalls. Die kriminellen Banden haben inzwischen so viel Macht, dass sie die politische Führung offen herausfordern.

Verspricht Sicherheit vor Gefahren, die er selbst repräsentiert: Der Bandenchef Jimmy Chérizier, genannt „Barbecue“, vorige Woche auf einem von ihm einberufenen Pressetermin im verarmten Viertel La Saline in der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince, bei dem er den geschäftsführenden Präsidenten Ariel Henry zum Rücktritt aufforderte. (Foto: EPA-EFE/Orlando Barria)

Der haitianische Staat befindet sich vier Monate nach der Ermordung des Präsidenten Jovenel Moïse und etwa drei Monate nach einem verheerenden Erdbeben, das Tausende obdachlos machte, weiter in einem rapiden Verfall. mehr lesen / lire plus

Der letzte linke Kleingärtner, Teil 36: Beton pur – Ekel Natur

Dieses Mal übt sich der letzte linke Kleingärtner in freier Assoziation. Uns tun sich dadurch einzigartige Einblicke in sein Seelenleben auf.

Laut unserem Kolumnisten sind Betonwege im Garten praktisch, ideologisch betrachtet sind sie aber eher ein Minenfeld: Der Naturschutzbund Deutschland schlägt jedenfalls Gartenwege aus Holzpflaster vor, um der Bodenversiegelung Einhalt zu gebieten. Das muss der Kleingärtner sich hier gesagt sein lassen, denn die Bildzeile wird immer noch von der woxx redigiert. (Foto: Internet)

Beton und Kleingärtner gehören zusammen wie der Sand und das Meer. Sie sind eine innere Einheit voll Stabilität und emotionaler Zuwendung. Und eigentlich ist die kleingärtnerische Symbiose mit Beton der Vorläufer von Punk. mehr lesen / lire plus

Neues Album von Princess Century: Entschleunigt und nackt

Die in Berlin wohnhafte Künstlerin Maya Postepski hat unter dem Pseudonym Princess Century ihren inzwischen dritten Longplayer „s u r r e n d e r“ veröffentlicht. Wie es dazu kam, dass sie auf dem neuen Album zum ersten Mal singt und weshalb der Lockdown ihr persönlich in die Karten gespielt hat.

Der dritte Longplayer von Princess Century wurde am 1. Oktober veröffentlicht. (Foto: princesscentury.com)

woxx: Ihre neue Platte, s u r r e n d e r, ist sehr eklektisch ausgefallen. Was beflügelt und inspiriert Sie und wie gestalten Sie Ihren kreativen Prozess?


Maya Postepski: Ich plane nichts wirklich, in keinem Bereich meines Lebens … lustig. mehr lesen / lire plus

Männlichkeit und psychische Gesundheit

Männer nehmen Versorgungstermine nur unregelmäßig war und fragen bei gesundheitlichen Problemen oft erst sehr spät nach medizinischer Hilfe. Expert*innen sehen dabei einen klaren Zusammenhang mit männlicher Sozialisation: Dem Männlichkeitsideal zu entsprechen, heißt, keine Schwäche zu zeigen. Viele Männer leiden im Laufe ihres Lebens unter den Folgen dieser Mentalität – zum Teil mit negativen Auswirkungen auf ihr nahes Umfeld. Doch muss das sein? Wie können Professionelle aus so unterschiedlichen Bereichen wie Erziehung, Psychologie und Sozialhilfe Männergesundheit fördern? Inwiefern können sich auch etwa Social-Media-Influencer*innen positiv auf die Gesundheitskompetenz von Männern auswirken? Diese und viele weitere Fragen stehen am Samstag dem 13. November ab 9 Uhr im Gemeindehaus von Düdelingen im Fokus. mehr lesen / lire plus

Chère énergie, affreuse taxe CO2 !

Si la flambée des prix de l’énergie inquiète le Luxembourg, c’est parce que rouler en voiture coûte plus cher. C’est du moins ce que pense l’Automobile Club (ACL). Dans un communiqué, il dénonce « la hausse la plus importante en Europe » du côté des carburants : jusqu’à 35 % par rapport au début d’année. Sans évoquer le fait que cette hausse succède à une baisse importante en 2020, l’ACL en déduit qu’il faut renoncer à la taxe CO2, en mettant en avant la justice sociale : « Un renchérissement des prix des carburants ne ferait que creuser les inégalités entre les citoyens.  mehr lesen / lire plus

Constitution : Débats et ébats

Le CSV ne va donc pas faire en sorte que 16 au moins de ses député-e-s demandent un référendum au sujet du vote de la loi 7575 (et des trois autres projets de réforme partielle de la Constitution à venir). La pétition publique numéro 2007 sur le site de la Chambre des député-e-s n’a effectivement obtenu « que » 18.579 votes en ligne, insuffisant donc aux yeux des chrétiens-sociaux pour se sentir poussés par le peuple à exiger un tel référendum. Mais une pétition parallèle, lancée par les Pirates, a quant à elle recueilli 20.975 signatures, selon le site matbestemmung.lu. La barre des fameuses 25.000 signatures – purement symbolique – de personnes ayant exprimé leur souhait de voir un référendum organisé et mise ne avant par le CSV a donc très probablement été dépassée, même si des doublons entre les deux pétitions sont possibles : les instigateurs de la première étant opposés à l’adoption de la nouvelle Constitution et ceux de la deuxième pour, il suffirait qu’un huitième des signataires de part et d’autre n’aient pas été assez schizophrènes pour signer les deux pétitions en même temps pour que le chiffre net de 25.000 soit atteint. mehr lesen / lire plus