Am Bistro mat der woxx 198 – Kampf fir LGBTIQA Rechter oder Pink washing?

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Während dem Pride Month weisen vill Firmen hiere Logo a Reegboufaarwen un, sponsoren d’Pride Parade a bidde speziell Pride-Offeren un. Mee wéi wees een, ob sech dohannert en eescht gement Engagement verstoppt oder just Pink Washing? A wéi gesäit et eigentlech bei lëtzebuerger Firmen wéi d’Luxair oder d’Spuerkeess aus? An der neier Folleg vun eisem Podcast huet d’Tessie Jakobs de Joël Adami zu sengen entspriechende Recherche befrot.

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Trans Frauen im Sport: Gar nicht erst antreten

Der Ausschluss von trans Frauen aus dem Frauensport wird durch Fairness begründet. Implizit liegt der Richtlinie die Annahme zugrunde, dass trans Frauen eigentlich gar keine Frauen sind.

„Women’s sports aren’t a retirement plan for failed male athletes.“ Auf Twitter wird gejubelt – zumindest bei einem Teil der User*innen. Tweets wie der hier zitierte sind in den letzten Tagen tausende zu lesen gewesen. Warum? Sowohl der internationale Schwimmverband (Fina) als auch die International Rugby League haben diese Woche bekannt gegeben, bei Wettbewerben keine trans Frauen mehr gegen cis Frauen antreten zu lassen. Am Montag deutete Sebastian Coe, der Präsident von World Athletics, ebenfalls solche Pläne an. mehr lesen / lire plus

LGBTIQA: Kapitalismus unter dem Regenbogen

Im Pride Month Juni werben viele Firmen um LGBTIQA-Menschen. Regenbogenlogos und Sponsoring von Pride-Paraden sind mittlerweile ein fixer Bestandteil von Marketingstrategien. Oft bleibt es jedoch nur beim Lippenbekenntnis.

Nicht alle sind mit der kapitalistischen Vereinnahmung queerer Kämpfe einverstanden. (Foto: CC-BY-SA Aloyisius/wikimedia)

2019, Esch-Alzette: Auf der Luxembourg Pride marschiert ein kleiner, antikapitalistischer Block der Gruppe „Laika“ mit. Die Aktivist*innen halten ein Banner, auf dem die Worte „Smash the Cistem – Queer solidarity against capitalism“ zu lesen ist. Sie entzünden bengalisches Feuer in den Farben des Regenbogens. Eine Nahaufnahme davon ist später in Filmaufnahmen der Pride zu sehen. 2021 verwendet die Luxair die Aufnahmen für ein Imagevideo, mit dem das Unternehmen auf seine Unterstützung der LGBTIQA-Bewegung aufmerksam machen will. mehr lesen / lire plus

Après les législatives françaises : Multiples perspectives

Victoire de l’extrême droite, échec de la majorité présidentielle, résultat mitigé de la gauche… Quelles sont les conséquences à tirer du scrutin de dimanche dernier ?

Devant le Palais Bourbon, qui accueille l’Assemblée nationale, la statue de Michel de L’Hospital. Il est fameux pour son rôle de conciliateur dans une France divisée par les guerres de religion, rôle dans lequel cependant il a échoué. (Wikimedia ; Parsifall ; CC BY-SA 3.0)

Triomphe de la gauche ! Non, on ne parle pas du résultat de la Nupes en France, mais de celui de Gustavo Petro, futur (et premier) président de gauche de la Colombie. mehr lesen / lire plus

Russland reagiert auf Sanktionen: Weltmarkt oder Autarkie

Die russische Ökonomie scheint erstaunlich gut gegen die Sanktionen westlicher Staaten gewappnet. Auf dem „Internationalen Wirtschaftsforum“ in St. Petersburg vergangene Woche gab sich Präsident Putin entsprechend kämpferisch. Doch die Ziele der russischen Wirtschaftspolitik sind widersprüchlich – und in ihrer Wirkung unter Expert*innen umstritten.

War in den vergangenen Monaten maßgeblich daran beteiligt, den 
Kurs des Rubel zu stabilisieren: 
Elvira Nabiullina, Direktorin der russischen Zentralbank, am 16. Juni 2022 beim „Internationalen Wirtschaftsforum St. Petersburg“. (Foto: EPA-EFE/Anatoly Maltsev)

Über den Zustand der russischen Wirtschaft machen derzeit recht unterschiedliche Einschätzungen die Runde. „Die russische Wirtschaft bricht ein“, prophezeite der deutsche Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Die Grünen) Anfang des Monats: „Putin kriegt noch Geld, aber er kann es kaum noch ausgeben. mehr lesen / lire plus

Dieu et religiosité : On n’y croit guère

La proportionnalité des moyens accordés dans les conventions de l’État avec les cultes se base sur une étude de 2008. Il était temps de prendre la température actuelle.

La séparation de l’Église et de l’État telle qu’opérée en janvier 2015 est approuvée par une majorité de résident-es agé-es de 16 ans et plus. C’est ce que nous révèle un sondage TNS Ilres auprès d’un échantillon représentatif de 515 personnes, commandité par AHA (*) et réalisé dans le courant du mois de mars. Rien de spectaculaire pourrait-on dire, l’Église ayant elle-même assumé la séparation et cosigné la convention afférente.

En regardant de plus près, on peut cependant découvrir que même les personnes qui indiquent appartenir à une religion actuellement trouvent l’adoption des mesures décidées il y a plus de sept ans appropriée. mehr lesen / lire plus

Passerell in der Bredouille

Am Dienstag, einen Tag nach dem Weltflüchtlingstag, kündigte die luxemburgische NGO Passerell an, einen Großteil ihrer Aktivitäten einstellen zu müssen. Über den Monat August hinaus, so heißt es im Schreiben, sei es Passerell finanziell nicht möglich, ihre Mitarbeiter*innen weiterhin zu entlohnen. Seit 2016 bietet die NGO Asylbewerber*innen und anerkannten Flüchtlingen Rechtsberatungen an. Neben zahlreichen Freiwilligen arbeiten dort zurzeit drei Angestellte in Vollzeit, ein Übersetzer in Teilzeit und eine Person mit einem „contrat d’insertion dans l’emploi“. „En combinant cette activité de suivi individuel avec sa mission de plaidoyer, et en s’appuyant sur le soutien précieux de ses bénévoles, Passerell est devenue un acteur incontournable de défense des droits fondamentaux au Luxembourg“, wird Mitbegründerin und Präsidentin Catherine Warin im Schreiben zitiert. mehr lesen / lire plus

L’Adem n’est pas au chômage

Avec un taux de chômage redescendu à 4,6 %, du jamais vu depuis la crise de 2008-2009, l’Adem ne se plaint cependant pas du volume de travail à venir. Avec 13.253 postes vacants référés dans sa base de données fin mai 2022 – un record absolu depuis sa création – l’Agence du développement de l’emploi a moins à se soucier de créer ou développer des emplois que de résoudre ce qu’un ancien ministre du Travail avait appelé le paradoxe du marché du travail luxembourgeois. On continue à créer des emplois, même si les différentes crises ont ralenti un peu cette croissance, mais le chômage ne disparaît pas pour autant. mehr lesen / lire plus

Brennpunkt 317 : La guerre des « ressources »

Il n’y a qu’à remplacer le gaz russe pour ramener la paix, le lithium permettra à tout le monde de rouler électrique et la pénurie alimentaire n’est due qu’à Poutine ? Ne lisez surtout pas le dernier numéro du magazine de l’Action solidarité Tiers Monde (ASTM), qui risque d’ébranler ces fausses certitudes. Déjà, le terme de « ressources » est mis en question d’un point de vue tiers-mondiste, dans l’article consacré au « bien vivre » et aux droits de la nature, par opposition à la surconsommation et la surexploitation. Cependant, actualité oblige, la première contribution du dossier est consacrée à la dimension géostratégique du conflit autour de l’Ukraine, dans le contexte de « l’ère du déclin énergétique ». mehr lesen / lire plus

Im Kino: Men

Wie schon in „Ex Machina“ stellt Alex Garland auch in seinem neusten Film toxische Männlichkeit in den Fokus. Auch wenn dies in „Men“ sehr viel plakativer geschieht, so gibt es dennoch viele Gründe, sich den Horrorstreifen anzuschauen.

Als Harper im Wald auf einen dunklen Tunnel stößt, fängt „Men“ an, gruselig zu werden. (© Ascot Elite Entertainment Group. All Rights Reserved)

Eine Frau namens Harper (Jessie Buckley) bezieht alleine für zwei Wochen ein Landhaus. Sie, die gerade Traumatisches erlebt hat, will zur Ruhe kommen, sich emotional auf einen Neubeginn vorbereiten. Entspannen, spazieren gehen und auch ein wenig arbeiten steht auf dem Programm. mehr lesen / lire plus

Proteste in Ecuador: Köchelnder Konflikt

In Ecuador droht ein neuerlicher Konflikt zwischen indigenen Organisationen und der Regierung. Präsident Guillermo Lasso wirbt für einen Dialog, trägt aber zugleich zur Eskalation bei. Anders als bei vorigen Protesten hält sich die Mittelschicht bislang von diesen fern.

Robuste Reaktion auf die Proteste: Ein Räumfahrzeug der ecuadorianischen Polizei bei der Beseitigung einer Straßensperre. (Foto: EPA-EFE/Jose Jacome)

Ecuadors Präsident Guillermo Lasso mag es martialisch. Der ehemalige Banker beweist auch eine Woche nach Beginn der Proteste indigener Gruppen noch wenig Fingerspitzengefühl: „Sie wollen der Präsidenten stürzen“, so Lasso über die von der „Dachorganisation indigener Völker Ecuadors“ (Conaie) koordinierten Proteste. „Ich bin hier, ich werde nicht fliehen“, versicherte er Anfang der Woche angesichts der landesweit organisierten Straßenblockaden der Protestierenden. mehr lesen / lire plus

Historische Ausstellungen und mehr: Trierer Untergänge

Ab diesem Wochenende steht Trier im Zeichen des Untergangs von Rom: Drei klassische Ausstellungen, mehrere Kunstprojekte und ein umfassendes Begleitprogramm bieten Fortbildung und Unterhaltung für jeden Geschmack.

Büro Wilhelm, Amberg/Rheinisches Landesmuseum Trier (GDKE)

Ein großer Haufen Marmortrümmer und Kalkstaub markierte den Schluss der Ausstellung „Ein Traum von Rom“ vor acht Jahren im Trierer Landesmuseum – nach dem Zusammenbruch des Imperiums wurden Kunstwerke als Baustoff genutzt. „Fortsetzung folgt“, hätte das Museumsteam hinschreiben können, denn am Freitag, 25. Juni eröffnet eine neue Ausstellung, die eben diesem Ende des Traums, dem „Untergang des Römischen Reiches“, gewidmet ist. Fünf Monate lang wird nicht nur das Rheinische Landesmuseum sich mit dem Thema Untergang befassen, sondern auch andere Museen und Kulturinstitute in Trier – das Begleitprogramm reicht von wissenschaftlichen Konferenzen über moderne Kunst bis hin zu einem Mode-Apokalypse-Wochenende. mehr lesen / lire plus

Zum Pride Month: Queere Tipps (4)

Im Juni wird an vielen Orten an die Stonewall-Aufstände erinnert und der Kampf um die Rechte von LGBTIQA+ Menschen in den Mittelpunkt gerückt. Ein Monat, in dem die woxx in jeder Ausgabe Tipps zu queeren Inhalten gibt – diese Woche von „Fairest“ bis „Queer Game Bundle“.

© Georgie Devlin


Fairest

 LITERATUR  (is) – 
Wie viele Identitäten passen unter eine Haut? Die Autorin Meredith Talusan nimmt in ihrer Autobiografie „Fairest“ die Komplexität des Seins auseinander: Sie ist Migrantin, ein Mensch mit Albinismus, trans, lebte lange als schwuler Mann, ist Harvard Alumni und Kind einer Spielsüchtigen. Ihr literarisches Ich ist oft nur auf Äußerlichkeiten bedacht, diskriminiert potenzielle Sexpartner aufgrund ihrer Ethnie, geht hart und direkt mit ihren Eltern ins Gericht. mehr lesen / lire plus

Musique : Déambulation mélodieuse

Après deux reports dus à la pandémie, le festival Fräiraim aura enfin lieu ce week-end. Une belle occasion de goûter la diversité musicale luxembourgeoise, dans et autour de la Philharmonie.

Quelques-unes des propositions variées à découvrir lors du festival Fräiraim : la musique celtique du groupe Authentica, récemment fondé par Martina Menichetti… (Photo : Lynn Theisen)

Dans sa présentation de l’événement, la Philharmonie insiste sur le fait que la diversité culturelle du grand-duché est inversement proportionnelle à sa superficie et à sa population. De fait, lorsqu’on parcourt le programme du festival Fräiraim, qui se tiendra ces vendredi 24, samedi 25 et dimanche 26 juin, on ne peut qu’être impressionné par la multitude de genres proposés. mehr lesen / lire plus

Expotipp: Nothing Is Permanent

Wenn der öffentliche Raum zum Museum wird: „Nothing Is Permanent“ ist ein Rundgang durch die Kulturhauptstadt Esch, bei der die Besucher*innen 23 Skulpturen nationaler Künstler*innen, wie die von Claudia Passeri oder Tina Gillen, sowie internationaler Kunstschaffender entdecken können. Die Tour führt an historisch und kulturell wichtigen Orten der Minettstadt vorbei – unter anderem am Rathaus, dem Ariston oder der neuen Konschthal. Auf der Internetseite zum Projekt (nothingispermanent.lu) gibt es eine Karte mit Wegbeschreibung und Werkangaben. Auf geoportail.lu soll ebenfalls eine Route verfügbar sein. Die war bis zum Redaktionsschluss jedoch nicht auffindbar. Vor Ort können Menschen mit Smartphone einen QR-Code scannen, um weiterführende Informationen zum jeweiligen Exponat nachzulesen. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Incroyable mais vrai

Porté sur la rigolade franchement potache avec son opus précédent, Quentin Dupieux propose ici un film où pointe une réelle critique du jeunisme, assortie d’une certaine réflexion sur le vieillissement. Celles et ceux qui ne sont pas réfractaires à l’humour style Alain Chabat, pas forcément subtil, pourront y trouver leur compte.

L’évaluation du woxx : X
Tous les horaires sur le site. mehr lesen / lire plus

Geflüchtete LGBTIQA+ in Kenia: Schutzlos im Lager

Kenia ist das einzige Land in der Region, das die Kriminalisierung von LGBTIQA+ als Fluchtgrund anerkennt. Im dortigen Flüchtlingscamp Kakuma haben sich die Betroffenen organisiert, doch sie werden immer wieder Ziel von Anschlägen. Nun will die Regierung das Lager schließen. Was aus den dort Untergebrachten werden soll, ist ungewiss.

Mitglieder der Organisation „Refugee Flag Kenya”, die geflüchtete LGBTIQA+ unterstützt, protestieren vor den Büros des UNHCR in der kenianischen Hauptstadt Nairobi. Zuvor waren andere Mitglieder der NGO festgenommen worden, nachdem sie am selben Ort gegen den ihrer Meinung nach unzureichenden Schutz und mangelnde Versorgung der LGBTIQA+-Flüchtlinge durch den UNHCR im Flüchtlingscamp Kakuma demonstriert hatten.

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Der letzte linke Kleingärtner, Teil 43: Von Winter und Wasserschlachten

Unser letzter Kleingärtner denkt perspektivisch, wo andere allenfalls taktisch überlegen. Das gilt nicht nur beim Gießen, denn er ist der Stratege des Gartens.

Wächst wie wild und schmeckt gut: Die Rote Beete macht sich auch gut auf dem Grill, in der Suppe oder im Salat. (Foto: pixabay)

„Gemeinsam“ klingt immer gut. Das hält die Gesellschaft zusammen. Keine Sonntags- oder Werktagsrede, die aus den Reihen der Parteipolitiker gehalten wird, in der diese Vokabel nicht rauf- und runtergenudelt würde. Da möchten wir Kleingärtner nicht abseits stehen: „Gemeinsam“ mit Bauern klagen wir wahlweise über zu viel oder zu wenig Wasser. Jedenfalls ist es nie die richtige Menge. mehr lesen / lire plus

Plattenkritik: Die Schönheit sterbender Galaxien

Die Band „Hemelbestormer“ hat pandemiebedingt die Stücke des neuen Albums „Collide & Merge“ bislang selten live gespielt. Doch es wäre überraschend, würde man die vier Belgier demnächst nicht auf vielen großen Bühnen sehen. Ausgehend von Post-Rock und Metal haben sie ein beeindruckendes Klanguniversum geschaffen.

Auch Galaxien können sterben, etwa wenn sie mit einander kollidieren: ihr Leben geht dann mit dem nach und nach erlöschenden Licht ihrer Sterne zu Ende. (Foto: Credit: ESO/M. Kornmesser)

Wie klingt ein schwarzes Loch? Gar nicht, würden viele spontan wohl sagen, schließlich gibt es im Weltall keine Schallwellen, da es wesentlich ein Vakuum ist. Das stimmt nicht ganz: Es gibt sogenannte Galaxienhaufen, die aus Hunderten oder gar Tausenden von Galaxien bestehen, welche durch Gravitation aneinander gebunden sind. mehr lesen / lire plus

Am Bistro mat der woxx #197 – De Platzverweis an seng Problemer

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Souwuel an der LSAP wéi och bei Déi Gréng war kloer, datt ee kee Platzverweis wéilt. Elo ass en awer do – wéi ass dat ze erklären? Am Podcast freet de Joël Adami d’Tessie Jakobs net just dat, mä och weider Hannergrënn iwwert dat ëmstriddent Gesetz. Kritik kënnt nämlech vun alle Säiten. D’woxx-Journalist*innen diskutéieren och, wéi dat Gesetz zum Beispill op Demonstratioune mëssbraucht kéint ginn an ob et net awer éischter Symbolpolitik fir eng bestëmmte Klientel ass.

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