Im Kino: Joker

Mit „Joker“ kommt einer der am meisten herbeigesehnten Filme des Jahres in die Säle. Dass die Comic-Verfilmung Standing Ovations und den goldenen Löwen in Venedig einheimste, sorgte für Aufregung – nicht umsonst.

Lieber mal mitlachen, sonst wird der Stand-Up-Comedian vielleicht zum Comic-Psychopathen.

Arthur Fleck (Joaquin Phoenix) versucht in der kaputten Gesellschaft Gothams seinen Weg zu finden. Tagsüber verdient er sein Geld als Clown, nachts strebt er danach, als Stand-Up-Comedian Karriere zu machen – doch immer wieder scheint der Scherz auf seine Kosten zu gehen. Gefangen in einer zyklischen Existenz zwischen Gleichgültigkeit und Grausamkeit, trifft Arthur eine falsche Entscheidung, die eine Kettenreaktion eskalierender Ereignisse auslöst. mehr lesen / lire plus

#QueerSuperPower

Die Ausstellung #QueerSuperPower illustriert die Härte von Rassismus und Queerfeindlichkeit. Die Künstlerin Estelle Prudent gibt schwarzen, queeren Menschen in Frankreich eine Stimme.

Copyright: 2017 Estelle PRUDENT

Die Ausstellung #QueerSuperPower, die derzeit im Escher Rathaus gezeigt wird, besticht nicht durch ein aufwendiges Raumkonzept. Die Exponate – großformatige Fotografien auf denen mit Klebestreifen weiße Zettel mit Zitaten und piktografischen Zeichnungen befestigt sind – stehen teilweise in dessen der Eingangshalle. Die Tafeln, an denen die Fotografien und Texte befestigt sind, reichen bis zu den Büros der Beamt*innen. In der Mitte des Ausstellungsraums prangt eine Säule, auf der die Wartenummern angezeigt werden. Doch wenn man die gezeigten Inhalte kontextualisiert, erschließen sich die Wertigkeit und die Aussagekraft der Ausstellung. mehr lesen / lire plus

En Hongrie, Orbán perd des plumes aux municipales face à l’opposition unie

Coalisée pour la première fois des socialistes aux souverainistes du Jobbik, l’opposition a conquis Budapest et dix villes de droit comital aux élections locales du 13 octobre. L’exécutif Fidesz encaisse le choc.

Gergely Karácsony, nouveau maire vert de Budapest (Image : Facebook)

István Tarlós n’a pas attendu la fin du dépouillement officiel pour féliciter son challenger. Dimanche vers 22h, le maire propouvoir de Budapest admet sa défaite face à l’écologiste Gergely Karácsony soutenu par un axe inédit allant de la gauche traditionnelle à l’extrême droite repentie et recentrée. Au terme d’une campagne extrêmement violente, le Vert ravit la capitale au parti de Viktor Orbán et l’opposition coalisée prive le Fidesz de dix des vingt-trois plus grandes villes du pays derrière Budapest. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Hors normes

Attention : ce film risque fort d’attrister et de mettre en colère, devant la précarité de la prise en charge de l’autisme en France, tant pour les personnes affectées que pour celles qui les aident. Est-ce suffisant pour pardonner la naïveté pleine de bons sentiments du scénario ou les personnages caricaturaux ? Pourquoi pas, après tout.

L’évaluation du woxx : XX
Tous les horaires sur le site. mehr lesen / lire plus

Europäische Investitionsbank: Umwelt-NGOs beklagen Rückschritte bei der Investitionspolitik

Über 70 Umweltorganisationen prangern Schlupflöcher für die Finanzierung fossiler Energieprojekte in dem überarbeiteten Entwurf der Investitionsleitlinien der Bank an.

Eigentlich wirkte der Kampf wie schon gewonnen. Die im Juli 2019 veröffentlichten neuen Investitionsleitlinien der Europäischen Investitionsbank (EIB) wurden sowohl von NGOs wie von der luxemburgischen Regierung hochgelobt. Die EIB wollte nach 2020 nicht mehr in Energieprojekte investieren, die auf fossilen Brennstoffen basieren und war damit einer langjährigen Forderung nachgekommen.

„Wir sind sehr enttäuscht, dass einige EIB-Stakeholder – vor allem die Europäische Kommission – erfolgreich darin waren, die starke Originalversion des Entwurfs zu schwächen“, schreiben die NGOs in einem offenen Brief an den EIB-Präsidenten Werner Hoyer. mehr lesen / lire plus

Budget 2020 : un vœu (partiellement) exaucé

Le budget 2020 vient donc de tomber et la ministre de la Culture, Sam Tanson, s’est déjà mise en avant sur Twitter pour proclamer une bonne nouvelle : la TVA pour artiste sera enfin adaptée, voire super-réduite.

C’était une revendication de longue date émanant des milieux du spectacle et avant tout du théâtre : l’application du taux de TVA de 17 % rendait certains projets très chers et constituait une absurdité en soi. Vu que la plupart des pièces de théâtre et autres spectacles sont payés d’une façon ou d’une autre par l’État – l’aide de subventions, de conventions ou de deniers communaux –, c’était en fin de compte ce dernier qui se surtaxait lui-même. mehr lesen / lire plus

Cercle Cité: Wiener Bestseller-Autorin zu Besuch

Als sie noch Kind war, konnte man Vea Kaiser nicht trauen. Ob das inzwischen anders ist? Die Fußball-Liebhaberin und Geschichtenerzählerin liest am Mittwoch im Cercle Cité.

„Das ist für mich so ähnlich wie die Frage nach der Liebe. Wieso verliebe ich mich in jemanden? Wieso nicht?“, antwortet Vea Kaiser in einem Interview auf die Frage, was genau sie an Fußball fasziniert. „Ich häng am Fußball, seit ich denken kann, insbesondere an Rapid Wien.“ Mit Fußball haben die Romane der Autorin aus Wien allerdings wenig zu tun. Mit ihrem Debütroman „Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam“ erreichte sie die Pole-Position der ORF-Bestenliste. mehr lesen / lire plus

Variations sur « Vingt mille lieues sous les mers »

« Quelles musiques entend-on lorsqu’on est enfermé dans un sous-marin ? » Quelques mètres sous le niveau de l’esplanade de la Philharmonie, dans la salle de musique de chambre transformée en vaisseau submersible pour l’occasion, Jean-François Zygel a répondu à cette question qu’il avait lui-même posée dans le programme du concert de ce dimanche 13 octobre.

Photos : Philharmonie Luxembourg/Éric Devillet

D’abord au clavier d’un Fender Rhodes, le maestro commence cette étonnante balade sous-marine par des accords aqueux où semble évoluer toute une faune paisible, avant de présenter les personnages du récit de Jules Verne par des thèmes inspirés de leurs caractères, cette fois au piano. mehr lesen / lire plus

Hongkong: Wunsch und Wirklichkeit

Die Proteste in Hongkong erregen weltweit Aufmerksamkeit. Internationale Unterstützung wird der Bewegung allerdings kaum helfen. Auch ein geplantes US-Gesetz, das Sanktionen gegen China erlaubt, ist nicht nur der Freiheitsliebe geschuldet.

Mit Schirm und Sprühdose: Proteste gegen das Vermummungsverbot am 6. Oktober in Hongkong. (Foto: EPA-EFE/Miguel Candela)

Die Behörden hatten Demonstrationen am chinesischen Nationalfeiertag in Hongkong eigentlich verboten. Während die Partei- und Staatsführung am Dienstag voriger Woche mit großem Pomp und Militärparaden den 70. Jahrestag der Gründung der Volksrepublik feierte, protestierten in Hongkong erneut Zehntausende Menschen gegen den Einfluss Chinas auf die Sonderverwaltungszone. Tausende Polizisten waren mit Tränengas, Gummigeschossen und Wasserwerfern gegen die Demonstrierenden im Einsatz. mehr lesen / lire plus

EU-Migrationspolitik: Auf dem Rücken der Kurden

Wenig Begeisterung zeigten die EU-Innenminister*innen in Luxemburg für eine freiwillige Aufnahme von aus Seenot geretteten Flüchtlingen. Darüber hinaus setzt man migrationspolitisch weiter auf die Türkei – die in Nordsyrien einmal mehr Fakten schafft.

Einmal mehr von einstigen Verbündeten ans Messer geliefert: Die kurdische Miliz YPG in Nordsyrien. (Foto: Wikimedia Commons)

Ohne konkrete Ergebnisse in migrationspolitischen Fragen ist das Treffen der EU-Innenminister*innen Anfang dieser Woche in Luxemburg verlaufen. Deutschland und Frankreich hatten dort ihren Plan für einen vorübergehenden und freiwilligen Verteilungsmechanismus für aus dem Mittelmeer gerettete Migrant*innen präsentiert.

Beide Länder hatten in Aussicht gestellt, jeweils ein Viertel der Betroffenen bei sich aufzunehmen, um dem gemeinsam mit Italien und Malta ausgearbeiteten Vorhaben Kontur zu verleihen. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #067 – Discours iwwer den état de la nation an Afrikapolitik

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Wéi all Woch kennt och haut nees e Podcast direkt aus dem Kabuff vun der woxx. Dës Woch ënnerhalen sech de Luc Caregari an de Raymond Klein vir d’éischt iwwer dem Xavier Bettel seng Ried zur Lag vun der Natioun – seng klimapolitesch Impulser, ma och seng Iwwerflächlechkeet stiechen do ervir. An dann erkläre mer nach firwat di accords de partenariat économiques mat verschiddenen afrikanesche Länner, déi dës Woch um Rand an der Chamber ratifizéiert ginn alles ausser positiv fir di betraffe Länner sinn. mehr lesen / lire plus

World Musik: Tanzende Seidenstraße

Das Samarkand-Musikfestival zeigt die Seidenstraßenmetropole mit Kultur statt Kommerz. Bericht über einen Besuch beim „Sharq Taronalari“-Festival.

Hauptschauplatz des Sharq Taronalari-Festivals: der historische Registan-Platz. (Foto: Willi Klopottek)

Vom 26. bis zum 30. August ging zum zwölften Mal das im zweijährigen Rhythmus stattfindende internationale Musikfestival „Sharq Taronalari“ in der berühmten Stadt Samarkand in Usbekistan über die Bühne. Der Name bedeutet „Melodien des Ostens“ und es handelt sich dabei um eine der bedeutendsten und größten Musikveranstaltungen in Zentralasien. Samarkand ist einer der legendären Orte der Seidenstraße, über die seit der Antike Europa und Asien Kontakte pflegen. Wenn heute von der neuen Seidenstraße gesprochen wird, geht es um billige Massenware. mehr lesen / lire plus

Municipales en Hongrie : une brutalité inédite

Scandales, intimidations et attaques personnelles auront marqué la campagne s’achevant dimanche. L’opposition unie contre Viktor Orbán veut reprendre des couleurs et empêcher sa réélection en 2022.

Les opposants de Viktor Orbán espèrent ravir Budapest et les grandes villes au Fidesz du premier ministre (Image : pexels)

Rarement une campagne aura été aussi violente que celle-ci dans l’histoire récente de la Hongrie. Affiches diffamatoires, affaires de mœurs, enregistrements compromettants et meetings d’opposants perturbés ont émaillé la course aux municipalités dont l’épilogue se déroule ce dimanche. Les opposants de Viktor Orbán espèrent ravir Budapest et les grandes villes au Fidesz du premier ministre. mehr lesen / lire plus

État de la nation : Le climat, nouveau dada

Mauvais, le discours de Bettel ? Non, car le choix de le consacrer au climat était pertinent. Si, parce que, en dessous de la grandeur des formules, on devine la petitesse des politiques qui vont suivre.

Ne coulera point. Chantier de l’Olympic, sister-ship du Titanic. Quel avenir, quel modèle pour le Luxembourg ? (Photo: Robert John Welch, George Grantham Bain Collection, Library of Congress)

« Quand on a des visions, faut aller voir le médecin. » La fameuse boutade de Jacques Santer symbolise le manque d’éclat du CSV d’avant l’ère Juncker. L’ancien premier ministre par contre avait fait son miel des grandes visions. mehr lesen / lire plus

Afrique-Europe : Accords à double tranchant

En marge de la déclaration sur l’état de la nation et des interminables batailles politico-politiciennes qui s’ensuivent, la Chambre des député-e-s a ratifié une multitude d’accords de partenariat économique avec des pays africains – qui risquent de ne pas leur être profitables.

Illustration : Pixabay_Artsydee

Sur le papier, ça sonne bien, il faut l’admettre : « L’objectif des APE (accords de partenariat économique, ndlr) est d’ouvrir le marché communautaire le plus largement possible aux pays ACP (Afrique, Caraïbes et Pacifique, ndlr), sur le modèle de l’initiative européenne « tout sauf les armes » (TSA). (…) Les dispositions de l’accord de Cotonou sur les droits de l’homme, le développement durable et sur le dialogue avec les parlements et la société civile vont continuer à s’appliquer. mehr lesen / lire plus

Austauschabend zum Thema Frauenstreik

Wer sich in Vorbereitung auf den 8. März 2020 über die Mobilisierung zu und Umsetzung von Frauenstreiks schlau machen will, sollte sich heute Abend in den Wëllem begeben.

© Jif Luxembourg

Am 14. Juni 2019 folgten in der Schweiz 500.000 Frauen dem Aufruf, für mehr Geschlechtergerechtigkeit zu streiken. Wie konnte das gelingen? Und wie kann eine vergleichbare Mobilisierung in Luxemburg umgesetzt werden? Diese Frage steht im Zentrum eines öffentlichen Austauschabends, der am 10. Oktober ab 20 Uhr im Wëllem stattfindet. Zu diesem Anlass ist eine dreiköpfige Schweizer Delegation angereist, die den Streik vom 14. Juni mitorganisiert haben und Interessierten nun Rede und Antwort stehen: Gewerkschaftlerin Regula Bühlmann, die Zuständige für Gleichstellungspolitik Noemi Blaquez und die Zuständige für Internationale Beziehungen Marianne Mure Pache. mehr lesen / lire plus

Trauerarbeit und Minderjährige: „Trauer verschwindet nicht, weil man sie ignoriert.“

Die „Trauerwalliss“ von „Omega 90“ gibt Anhaltspunkte für den unmittelbaren Umgang mit Trauerfällen in der Schule oder Betreuungsstrukturen für Kinder und Jugendliche. Ein Gespräch mit der Psychologin Martine Hentges über Tod und Tabu, unnötige Schutzmaßnahmen und die Sprachen der Trauer.

Zur Person: 
Martine Hentges ist Psychologin. Bei „Omega 90“ begleitet sie vorwiegend Kinder und Jugendliche bei der Trauerarbeit. 
(Fotos: Omega 90)

woxx: Frau Hentges, der Kinder- und Jugendservice von „Omega 90“ besteht seit vielen Jahren. Das Konzept der „Trauerwalliss“ in Schulen und Institutionen im Bereich der Kinder- und Jugendbetreuung ist neu. Worin besteht der Vorteil des Koffers?


Martine Hentges: Der Inhalt des Koffers – didaktisches Material, Raumgestaltungsutensilien, Bücher – ist auf den Einsatz in den entsprechenden Infrastrukturen zurechtgeschnitten. mehr lesen / lire plus

Luxemburgs Einsatz gegen Abholzung

Setzt sich Luxemburg gegen die Abholzung ein? Dies ist eine der Fragen mit denen sich der CSV-Abgeordnete Paul Galles kürzlich an Umweltministerin Carole Dieschbourg und Kooperationsministerin Paulette Lenert wandte. In ihrer Antwort verweist diese auf das Projekt MAE/013, in dessen Rahmen die Entwicklungsagentur Lux-Developement eine technische Assistenz für das Projekt „Foresty and Climate Chance Fund“ (FCCF) leiste. In Bezug auf ein Projekt der Universität Wien in Costa Rica mit dem Ziel, den Esquinas-Wald vor Abholzung zu schützen, wollte Galles unter anderem wissen, ob sich die Luxemburger Regierung eine ähnliche Zusammenarbeit mit der Universität Luxemburg vorstellen könne. Auch wenn die Ministerinnen nicht explizit auf diese Frage eingehen, so heben sie hervor, dass Luxemburg mit 300.000 Euro ein Projekt der ONG Rainforest Luxembourg asbl in Costa Rica unterstütze. mehr lesen / lire plus

Durabilité, es-tu là ?

Oui, le « Nohaltegkeetscheck » (NHC) sera bientôt introduit dans les procédures législatives luxembourgeoises, c’est ce qui ressort de la réponse à une question parlementaire de Paul Galles (CSV). Rappelons qu’il s’agit d’une analyse de la compatibilité des nouveaux textes de loi avec les objectifs du développement durable, réclamée depuis longtemps par les ONG environnementales. Le député de l’opposition renvoie à l’accord de coalition de 2018 qui annonce l’introduction du NHC, mais omet de taquiner le gouvernement sur le fait qu’une telle annonce – sans suite – se trouvait déjà dans l’accord de 2013. Toujours est-il que le NHC devrait voir le jour avant 2023, puisque, selon la réponse, « les efforts ont été doublés au début de l’année 2019 ». mehr lesen / lire plus

Indie-Krautrock-Elektro: Geiz ist geil

Von Spar sind eins der Wechselbälger der deutschen Musiklandschaft. Seit Anfang der 2000er beweisen die Kölner, dass es durchaus noch möglich ist, sich mit jedem Album neu zu erfinden.

Nicht sparsam mit Erneuerung: Von Spar. (Photo : Jan Lankisch)

Wir erinnern uns an den Anfang dieses Jahrtausends in Deutschlands Indie-Szene: Die Hamburger von Tocotronic mit „KOOK“ und die Sterne mit „Irres Licht“ hatten gerade die Diskurshoheit komplett erobert, es galt als schick, mit Seitenscheitel und Streberbrille in Jogginghosen herumzulaufen, und je egaler es war, was man an Texten zusammenschrieb, desto besser. Als ob die „Anything Goes“-Postmoderne noch einen letzten Aufschrei ausstieße, vor der Finanzkrise und den düsteren Zeiten, durch die wir jetzt gondeln. mehr lesen / lire plus