Wahlkampf in Suessem und Käerjeng:
 Lokal denken


Unkonventionelle Koalitionsmodelle, überraschende Parteiwechsel und eine umstrittene Umgehungsstraße. Die benachbarten Gemeinden Suessem und Käerjeng liefern viel Stoff für allgemeinere politische Betrachtungen.

Grün in Suessem – welche Zukunft? Als Naturdenkmal eingestufte Kopfweiden in Uerschterhaff. (Foto: Wikimedia / MMFE / CC BY-SA 3.0)

„Wir sind seit über 20 Jahren im Schöffenrat. Zuerst mit der CSV und seit 2005 mit der LSAP. Wir waren immer der Juniorpartner, aber immer zuverlässig.“ Das erzählt Alain Cornély, Spitzenkandidat der Suessemer Grünen, der schon bei deren Gründung vor 26 Jahren dabei war. Im Gespräch mit der woxx bewertet er die Bilanz der Koalition mit den Sozialisten positiv. „In den wichtigen Bereichen Wohnungsbau und Mobilität haben wir schon viel erreicht. mehr lesen / lire plus

Cinq questions à : Krys Pleimelding

En vue des élections communales, le woxx interroge une candidate toutes les semaines. Au tour de Krys Pleimelding, candidate Déi Gréng à Schifflange.

(Photo : Émile Hengen)

woxx : Pourquoi avoir choisi Déi Gréng pour vous engager en politique ?

Krys Pleimelding : Quand je me suis décidée à m’engager en politique, j’ai dû faire un choix. Et puis, vu mes opinions personnelles concernant la protection animale et celle de la nature, j’ai opté pour Déi Gréng parce que leur panoplie politique s’adaptait le mieux à mes valeurs.

Votre parti participe au gouvernement depuis 2013. Est-ce que vous êtes satisfaite de sa politique jusqu’ici ? mehr lesen / lire plus

Spanien
: Unteilbar und autoritär


Gegen das Unabhängigkeits-
referendum in Katalonien setzt der spanische Staat auf Repression und propagiert die „Unteilbarkeit des Vaterlandes“. Die linke Opposition verteidigt zwar das Recht zu entscheiden, den Separatismus sieht sie dennoch kritisch.

Aus dem Referendum über die katalonische Unabhängigkeit ist auch eines über die spanische Demokratie geworden. (Foto: assemblea.cat / Flickr)

Ein „entschiedenes Nein“ erwidert die linke Partei Podemos auf die Frage nach einer einseitigen Autonomieerklärung Kataloniens. Gleichzeitig betonte Noelia Vera, die Sprecherin der Parteileitung, am vergangenen Montag jedoch „das Recht des katalanischen Volkes auf Selbstbestimmung“. Sie appellierte an die spanischen Sozialdemokraten des „Partido Socialista Obrero Españo“ (PSOE), sich gemeinsam mit Podemos für eine Lösung einzusetzen. mehr lesen / lire plus

Guerre et paix
 : Sauver l’Europe autrement

La semaine dernière, une 
nouvelle association dénommée « Pour la paix et contre la guerre » a été présentée à la presse. Entretien croisé avec Claude et Natalia Pantaleoni (président et vice-présidente) ainsi que Susanna Aksenkova – une étudiante ukrainienne aidée par l’association.

Les intervenants de notre interview, de gauche à droite : Susanna Aksenkova, Natalia Pantaleoni et Claude Pantaleoni. (Photo : association Pour la paix et contre la guerre)

woxx : Quand l’idée de fonder « Pour la paix et contre la guerre » est-elle née ?


Claude Pantaleoni : Le moment décisif a été en février 2015, quand j’ai compris que la guerre dans l’est de l’Ukraine n’allait pas s’arrêter de sitôt. mehr lesen / lire plus

Le diesel inondera-t-il les tribunaux ?

Duper les consommateurs – et les instances de contrôle, plus ou moins complaisantes – sans en souffrir les conséquences. Voilà ce dont doivent rêver les dirigeants de VW et des autres fabricants mis en cause lors du Dieselgate. Au Luxembourg, l’État a mollement déposé plainte contre X mais si les choses bougent, c’est grâce à des initiatives de la société civile. Ainsi, l’Union des consommateurs (ULC) a fait savoir il y a une semaine qu’elle allait déposer une plainte civile au nom d’automobilistes lésés. Dirigée contre la société Losch, importateur de VW, et plusieurs concessionnaires, la plainte devrait s’appuyer sur la notion de « publicité trompeuse ». mehr lesen / lire plus

Tram mit (kleinen) Startschwierigkeiten

So erfolgreich die zwei Tage der offenen Tür im neuen „Tramsschapp“ am vergangenen Wochenende auch waren – ein paar Enttäuschungen blieben den Tram-AnhängerInnen nicht erspart. Zum einen musste Tramdirektor André Von Der Marck eingestehen, dass die Ausdehnvorrichtungen an beiden Enden der Roud Bréck nicht rechtzeitig geliefert werden. Eine Inbetriebnahme über den Halt „Pont Rouge“ hinweg bis zum Stadttheater ist im Dezember demnach nicht möglich – obwohl die sonstigen Bauarbeiten fristgerecht abgeschlossen werden. Zum anderen wurde am Samstag einer der Tramzüge beschädigt, als er das Podest rammte, auf dem der rote Teppich ausgelegt war. Zu Rücktritten oder entsprechenden Forderungen ist es deswegen allerdings noch nicht gekommen. mehr lesen / lire plus

Bundestagswahlen: Wahlverlierer Linkspartei

Nicht nur bei der AfD gibt es Krach: auch „Die Linke“ ist lautstark dabei, sich neu zu sortieren. Dabei wird vor allem nach Gründen für den Absturz im Osten gesucht.

(Bildquelle: Die Linke-NRW)

Auch wenn „Die Linke“ dank dem Zugewinn im Westen ihr Ergebnis bei der Bundestagswahl leicht verbessern konnte: In Ostdeutschland ging es mit einem Verlust von mehr als fünf Prozent der Wählerstimmen steil bergab. Allein 400.000 ehemalige WählerInnen sind laut Statistiken bundesweit zur AfD abgewandert, die meisten von ihnen im Osten der Republik.

Geht es nach Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht, muss die Partei nicht lang in sich gehen, um herauszufinden, weshalb. mehr lesen / lire plus

Luxemburger Wort: Willkommen im Club

Anfang 2016 wurde Luc Frieden Verwaltungsratspräsident bei Saint-Paul. Jetzt ist der Chefredakteur des Wort Jean-Lou Siweck „gegangen worden“.

(Bild: Wikimedia Commons)

„Die derzeitigen redaktionellen Leitlinien des ‚Luxemburger Wort’ sehen eine Nähe der Zeitung zu jenen Gesellschaftsakteuren vor, die dieselben Werte vertreten wie der Aktionär, also die Kirche. Das werden wir ändern. Das kritische Hinterfragen aller Parteien, Gewerkschaften und sonstiger Akteure ist eine wichtige Arbeit im Journalismus. Wenn wir das nicht tun können, haben wir ein Problem.“ Jean-Lou Siweck hatte seine Stellung als Chefredakteur erst wenige Tage inne, als er am 9. November 2013 im Luxemburger Wort sein Einstiegs-Interview gab, aus dem wir hier zitieren. mehr lesen / lire plus

Pénurie d’enseignant-e-s
 : Une rentrée chaotique


L’enseignement fondamental manque d’enseignant-e-s. Les raisons sont multiples, et les mesures du ministère pour y remédier ne sont que ponctuelles.

Le ministre devra-t-il bientôt dispenser lui-même des cours ? Claude Meisch lors de la visite d’une maison de jeunes à Pétange. (Photo : MENEJ)

« Recrutement de remplaçants temporaires (m/f) pour l’enseignement fondamental ». L’annonce sur le site du ministère de l’Éducation nationale annonce la couleur : le fondamental manque cruellement d’enseignant-e-s. Le ministère tente d’y remédier tant bien que mal, en embauchant de nouveaux remplaçant-e-s ou encore en adressant une lettre aux enseignant-e-s retraité-e-s, les appelant à se porter volontaires pour effectuer des remplacements. mehr lesen / lire plus

Lët’z Arles : bienvenue les dégâts !

Que la miraculeuse conception de l’association Lët’z Arles – qui avait acheté de l’espace aux prestigieuses Rencontres photographiques d’Arles afin de s’y adonner au « nation branding » – ait soulevé des questions, nous l’avions déjà écrit. Alors que l’événement vient à peine de se terminer, le 24 septembre, un curieux courrier a atterri dans la boîte postale du woxx. Signé par un « collectif aaMa – association des artistes maltraités d’Arles », il donne un aperçu bien informé de tout ce qui s’est mal passé en coulisses. Notes d’hôtel non réglées pour les artistes ayant organisé des workshops, dîner de gala excluant les artistes, contournement de règles d’attribution des aides par un des mécènes, reproduction de clichés sans respecter les dimensions ou encore édition d’un catalogue avec des textes déjà existants – les trois pages sont un joyeux ramassis de gaffes et de couacs. mehr lesen / lire plus

Uni Luxemburg: Zwei nehmen ihren Hut

In einem Schreiben an die Uni-Belegschaft bedankte sich am Mittwoch der geschäftsführende Rektor der Universität, Ludwig Neyses, bei Alfred Funk und Emmanuel Miloto für die von ihnen geleisteten Dienste. Funk war bis zum Frühjahr Verwaltungschef und Miloto bis zuletzt Finanzchef der Uni. In ihre Amtszeit fiel die im letzten Jahr öffentlich gewordene Budgetkrise der Uni Luxemburg, in deren Sog Uni-Rektor Rainer Klump seinen Rücktritt erklärte. Dass nur Klump Konsequenzen ziehen musste, andere aber nicht, hatte uni-intern zu heftigen Diskussionen geführt (woxx 1140, 1422, 1425).

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Klassik
: Endlose Klangwelten


Am Dienstag wird der österreichische Geiger Emmanuel Tjeknavorian mit seiner einzigartigen Fingerakrobatik in der Philharmonie auftreten und dort mit einem breit gefächerten Programm das Publikum in seinen Bann schlagen

Von der Grenzenlosigkeit seines Instruments überzeugt: Emmanuel Tjeknavorian.

Obwohl er aus einer Musikerfamilie stammt, wurde Tjeknavorian von seinen Eltern bei seiner Berufswahl nicht unterstützt. Sie wussten sehr gut, wie schwer es ist, als berufsmäßiger Musiker Erfolg zu haben. Seit seinem fünften Lebensjahr spielt der Virtuose Geige und gab schon mit sieben sein erstes öffentliches Konzert. Das Stipendium der Vladimir Spivakov-Foundation, das ihm unter anderem zu Konzerterfahrungen in der Tschaikovsky-Konzerthalle in Moskau verhalf, wurde ihm zwei Jahre später gewährt. mehr lesen / lire plus

Exposition collective
 : Nous sommes tous 
Pierre Werner


La question de la « vraie » valeur de l’art contemporain made in Luxembourg est devenue aussi essentielle qu’inextricable. L’exposition « Histoires d’art » ne donne pas la réponse, mais livre un joli résumé.

(Photo : Michèle Tonteling, Anna Krieps)

Parfois, regarder en arrière peut être une bonne chose. Et dans le cas d’« Histoires d’art », c’est plutôt réussi. Le fait que le titre est au pluriel indique que l’approche choisie ne se veut ni définitive ni désireuse d’établir une tutelle sur les artistes exposés. Et cela même si la genèse de cette exposition est une histoire de jubilé on ne peut plus banale : tandis que le CAL (Cercle artistique du Luxembourg) fêtera ses 125 ans l’année prochaine, 2017 marque le 25e anniversaire du prix Pierre Werner. mehr lesen / lire plus

Andrey Zvyagintsev
 : Hymne à l’amour


Après « Leviathan », grande fresque aux multiples ramifications, le réalisateur russe Andrey Zvyagintsev signe avec « Nelyubov » un film plus resserré, qui appelle sans équivoque à l’empathie.

Le petit Aliocha, personnage central et pourtant absent pendant presque tout le film. (Photos : Pyramide distribution)

Lorsque Aliocha, 12 ans, disparaît mystérieusement d’une banlieue de la périphérie de Moscou, les recherches ne s’organisent que bien tard. Et pour cause : ce soir-là, ses parents en instance de divorce étaient absents de leur domicile, le père chez sa nouvelle compagne déjà enceinte et la mère chez son futur nouveau mari. La police, débordée, explique d’ailleurs qu’elle ne lancera une enquête qu’après quelques jours, puisque dans la majorité des cas, les fugueurs reviennent rapidement. mehr lesen / lire plus

Andy Muschietti : It

On sort divisé de ce film. D’un côté, faire un remake d’un classique juste pour l’argent n’est pas vraiment une idée originale ; de l’autre, c’est justement ce côté classique – une sorte de « Stand by Me » version film d’horreur – qui séduit. En tout cas : méfiez-vous des clowns !

L’évaluation du woxx : X
Tous les horaires sur le site.

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