Presseclub Gemengewahlen vum 15. Oktober

UPDATE: Den MP3 ass lo um RTL-Site online.

CSV gestärkt, d’Regierungsparteien geschwächt mat Datzen a villen Gemengen fir d’Gemengepäpp- a mammen, déi op Plazen regelrecht vun de Wieler de läschte Sonndeg ofgestroft goufen. Sou loosen sech d’Gemengewahlen résuméieren. Eng Woch drop maache mer namol d’Analyse an kucken, wat op nationalpoliteschem Plang offierft.

Am Presseclub kommen mer awer och op de Budgetsprojet 2018 ze schwätzen an doriwwer, wéi heimat soll d’Zukunft vum Land preparéiert ginn.

Muer diskutéieren an der Journalisteronn: d’Josée Hansen aus dem Land, de Raymond Klein vun der Woxx, de Marc Schlammes aus dem Wort an de Robert Schneider aus dem Tageblatt. mehr lesen / lire plus

Kommunalwahlen, national betrachtet: Schwarzer Oktober

Ein Gewinner, viele Verlierer, und was weiter? Warum die Unzufriedenen CSV gewählt haben statt LSAP oder Déi Lénk. Und was das für 2018 bedeutet.

Überraschung! 
Die Letzen werden nicht die Ersten sein …

„Rechtsruck!“ verkündet das Tageblatt von Montagmorgen auf seiner Titelseite. Und in seinem Beitrag auf Seite eins des Luxemburger Worts geht Marc Schlammes von der Hypothese aus, die Gemeindewahlen seien ein „Test für die Parlamentswahlen 2018“. Die CSV habe „die Prüfung bestanden“, die Regierungsparteien müssten nachsitzen oder seien versetzungsgefährdet. Aber kann man von lokalpolitischen Entwicklungen überhaupt auf nationale Trends schließen? Sind nicht Gemeinde- und Nationalwahlen zwei verschiedene Paar Stiefel? mehr lesen / lire plus

Wählerwille!?

Eine funktionierende Demokratie braucht keinen Wählerwillen. betrachtungen über eine kollektive Fiktion.

Hat Lydie Polfer recht, wenn sie auf 100,7 erklärt, sie wolle den Koalitionspartner aus Respekt für den Wählerwillen wechseln? Die hauptstädtischen Grünen ihrerseits pochen verständlicherweise darauf, dass sie Stimmen dazugewonnen haben – dass die Bevölkerung also die grüne Politik unterstützt. Das ist mehr, als die DP-Bürgermeisterin von ihrer Partei sagen kann. Den Rückgang um 3,6 Prozentpunkte könnte man als Aufforderung an die DP verstehen, das Feld zu räumen.

Keine Partei könne von sich behaupten, den Wählerwillen zu respektieren, schreibt Dhiraj Sabharwal im Tageblatt. Alle rechneten herum, um das eigentliche Wahlergebnis zum eigenen Vorteil umzudeuten. mehr lesen / lire plus

Geschlechterparität: Leichte Verbesserung

Wenige Tage nach den Wahlen stellt der Conseil national des femmes du Luxembourg (CNFL) erste Befunde zur Geschlechterbalance vor. Die Tendenz ist zwar steigend, von Parität ist man aber immer noch sehr weit entfernt.

Es tut sich etwas – wenn auch sehr langsam. Nach Stagnation im Jahre 2011 sind wir bei den diesjährigen Gemeindewahlen der Geschlechterparität wieder ein kleines Stück nähergekommen. Am vergangenen Mittwoch stellte der CNFL erste Analyseergebnisse vor. Bezüglich der Kandidaturen ist die Datenlage bereits vollständig: 1279 der insgesamt 3575 KandidatInnen, also 35,7 Prozent, sind Frauen. Das macht gegenüber 2011 eine Steigerung um rund 3,7 Prozent aus. Ein signifikanter Unterschied zeichnet sich dabei zwischen Proporz- und Majorzgemeinden ab. mehr lesen / lire plus

Luxemburg-Stadt: Falscher Wechsel

In der Hauptstadt wird jeder der möglichen Koalitionen immer auch Wahlverlierer angehören. Auf die Mehrheit kommt es an.

In seiner in vieler Hinsicht aufschlussreichen Analyse der Gemeindewahlen – Titel: „Gambia ist klinisch tot“ – stellte der ehemalige Minister und Europa-Abgeordnete Robert Goebbels (LSAP) am Mittwoch im Tageblatt eine „dumme“ Frage: „Weshalb will Serge Wilmes nicht Bürgermeister werden? Eine CSV-Grüne-LSAP-Koalition würde mit Sicherheit frische Luft in den 50 Jahre alten blauen Mief der Hauptstadt bringen“. Er zog das Beispiel der Hauptstadt als einen Beleg für seine These heran, dass die DP dabei sei, ihre Rolle als zukünftiger Juniorpartnerin der CSV auf nationaler Ebene vorzubereiten. mehr lesen / lire plus

Communales dans le Sud : Particularités et constantes

Ce n’est pas seulement à Esch que le sud du pays s’est réveillé avec de nouvelles majorités. Un petit tour d’horizon.

(Photo : © thebluediamondgallery)

Dimanche dernier, il y a eu les petites surprises et les grandes. Commençons donc par les plus petites : à Dudelange, le LSAP a pu encore une fois défendre sa majorité absolue au conseil communal. C’est d’autant plus considérable que le LSAP a subi des défaites dans plusieurs communes avoisinantes – une tendance qui ne semble pas trop se répercuter sur la troisième ville du pays. Surtout qu’avec Dan Biancalana, les socialistes avaient misé sur une nouvelle tête, vu l’absence des dinosaures Alex Bodry et Mars Di Bartolomeo. mehr lesen / lire plus

Sanem : deux vainqueurs, deux gagnants

Il y a des surprises qui n’en sont pas. Certes, la solide liste LSAP de Sanem aurait pu maintenir son score au lieu de perdre 8 %. Et oui, la liste victorieuse Déi Lénk aurait pu profiter encore plus de la présence des deux transfuges socialiste et verte. Mais à y regarder de plus près, on réalise qu’avec 36,4 %, le LSAP reste au-dessus de son résultat de 2005 et demeure la force dominante dans la sixième commune du pays. Quant au parti Déi Lénk, il double tout de même son score et, avec 13 %, passe devant Déi Gréng. Avec ses deux sièges, il pourrait même, arithmétiquement parlant, constituer une majorité avec les socialistes. mehr lesen / lire plus

Communales à Esch : C’est reparti comme en 1999

Coup de tonnerre dimanche dernier dans l’ancienne métropole du fer : pour la première fois depuis une centaine d’années, les conservateurs pourraient obtenir le poste de bourgmestre. Mais la messe n’est pas encore dite.

Lundi matin, les affiches du LSAP sont les premières à disparaître. (Photo : woxx)

Dimanche soir vers 18 heures, visages incrédules dans la nouvelle auberge de jeunesse eschoise, où Déi Lénk avaient invité à leur fête électorale. C’est la bérézina pour la gauche, car à ce moment, seul un siège lui était assuré au prochain conseil communal – alors que le parti avait espéré en conquérir un troisième afin de pouvoir aisément monter une coalition rouge-rouge avec le LSAP. mehr lesen / lire plus

Wahlkampf in Suessem und Käerjeng:
 Lokal denken


Unkonventionelle Koalitionsmodelle, überraschende Parteiwechsel und eine umstrittene Umgehungsstraße. Die benachbarten Gemeinden Suessem und Käerjeng liefern viel Stoff für allgemeinere politische Betrachtungen.

Grün in Suessem – welche Zukunft? Als Naturdenkmal eingestufte Kopfweiden in Uerschterhaff. (Foto: Wikimedia / MMFE / CC BY-SA 3.0)

„Wir sind seit über 20 Jahren im Schöffenrat. Zuerst mit der CSV und seit 2005 mit der LSAP. Wir waren immer der Juniorpartner, aber immer zuverlässig.“ Das erzählt Alain Cornély, Spitzenkandidat der Suessemer Grünen, der schon bei deren Gründung vor 26 Jahren dabei war. Im Gespräch mit der woxx bewertet er die Bilanz der Koalition mit den Sozialisten positiv. „In den wichtigen Bereichen Wohnungsbau und Mobilität haben wir schon viel erreicht. mehr lesen / lire plus

Cinq questions à : Krys Pleimelding

En vue des élections communales, le woxx interroge une candidate toutes les semaines. Au tour de Krys Pleimelding, candidate Déi Gréng à Schifflange.

(Photo : Émile Hengen)

woxx : Pourquoi avoir choisi Déi Gréng pour vous engager en politique ?

Krys Pleimelding : Quand je me suis décidée à m’engager en politique, j’ai dû faire un choix. Et puis, vu mes opinions personnelles concernant la protection animale et celle de la nature, j’ai opté pour Déi Gréng parce que leur panoplie politique s’adaptait le mieux à mes valeurs.

Votre parti participe au gouvernement depuis 2013. Est-ce que vous êtes satisfaite de sa politique jusqu’ici ? mehr lesen / lire plus

Fünf Fragen an: Lucie Kunakova

Im Vorfeld der Gemeindewahlen interviewt die woxx jede Woche eine Kandidatin. Dieses Mal haben wir Lucie Kunakova getroffen, die für die Piratenpartei in der Stadt Luxemburg antritt.

(Foto: Oli Kerschen)

woxx: Wie sind Sie dazu gekommen, sich politisch zu engagieren? Und warum bei den Piraten?

Lucie Kunakova: Vor ungefähr vier Jahren, als meine Kinder schon etwas selbständiger waren, bin ich sozusagen zur Ruhe gekommen. Durch Facebook-Links von Freunden ist mir bewusst geworden, was in der Welt alles schief läuft. Ich habe mir gesagt, wenn wir darauf warten, dass jemand das zum Besseren ändert, kann das lange dauern. Also habe ich beschlossen, selber aktiv zu werden. mehr lesen / lire plus

Jugend und Kommunalwahlen: Eingebunden werden

„Meng Gemeng: Zesummen, lieweg mä net schnell“ – unter dieses Motto setzt Move, die Jugendorganisation des Mouvement écologique, ihr Positionspapier zu den Kommunalwahlen 2017.

Gemütlich und ungezwungen über anstehende Probleme mit den politisch Verantwortlichen diskutieren – auf den ersten Blick erscheinen die Ansprüche der Move-Mitglieder doch ziemlich bescheiden. Keine knallharten Forderungen etwa nach materiellen Verbesserungen, sondern eher der Wunsch, doch ein wenig stärker in die Gestaltung des kommunalen Alltags eingebunden zu werden.

Die Diskussionen fanden im März 2017 anlässlich zahlreicher Diskussionsrunden und Workshops statt, an denen rund 60 Jugendliche teilgenommen hatten. Sie haben gezeigt, dass vielen Jugendlichen die Rolle der Gemeinden überhaupt nicht bewusst ist. mehr lesen / lire plus

Luxemburg-Stadt: Uneinnehmbare Festung?

Ganze 27 Mitglieder zählt der Gemeinderat der Stadt Luxemburg. Die DP besetzt kontinuierlich weit mehr als ein Drittel der Sitze und hält seit 48 Jahren ununterbrochen den BürgermeisterInnen-Posten inne.

Wie der Zieldurchlauf am 8. Oktober wohl aussehen mag? (Fotos: woxx)

Sonntag 8. Oktober 2017, 22h13. Endlich hat auch das letzte Wahlbüro seine Resultate beim Leiter des Hauptwahlbüros abgeliefert, jetzt erst kann die endgültige Sitzzahl für die einzelnen Fraktionen ermittelt werden, weil bei der Berechnung der Restsitze selbst eine Stimme ausschlaggebend sein kann.

Der Trend, der sich am Nachmittag angekündigt hatte, wird bestätigt: Die CSV kann sich zur Wahlsiegerin erklären. Sie hat die 20 Prozent-Marke geknackt und konnte vor allem den 2011 verlorenen 6. mehr lesen / lire plus

Cinq questions à : Michèle Machado

En vue des élections communales, le woxx interroge une candidate toutes les semaines. Au tour de Michèle Machado, candidate Déi Gréng à Pétange.

Michèle Machado, 37 ans, est employée privée et mère d’un enfant. Représentante des parents d’élèves de la localité de Pétange au sein de la commission scolaire, elle siège aussi, pour son parti, dans la commission de l’environnement et dans la commission de surveillance de l’école de musique. (Photo : Déi Gréng)

woxx: Vous êtes l’une des « têtes de liste » des Verts à Pétange. Pourquoi vous êtes-vous engagée dans la politique communale ?

Michèle Machado : La politique communale, c’est ce qu’il y a de plus proche des citoyens. mehr lesen / lire plus

Élections communales : Baromètre démocratique

Chaque élection comporte son lot de couacs et de dérapages. Les communales d’octobre ne sont pas à l’abri desdits dérapages – ce qui en dit long sur notre culture démocratique.

(© CDandLP)

Le couac le plus grave et le plus remarqué sur la route vers les communales est sûrement l’exclusion du KPL et des Pirates des tables rondes électorales organisées par la radio socio-culturelle 100,7 et RTL. Confirmée jeudi après-midi par un communiqué officiel du Service information et presse (SIP) du gouvernement, cette mise au ban de deux partis ayant une vision nationale – contrairement à d’autres petits partis qui ne se présentent que pour défendre des intérêts relatifs à leur commune – a fait couler beaucoup d’encre. mehr lesen / lire plus

Fünf Fragen an: Elisabeth Margue


Im Vorfeld der Gemeindewahlen lässt die woxx jede Woche eine Kandidatin zu Wort kommen. Diese Woche haben wir uns mit der CSJ-Präsidentin und Kandidatin auf der hauptstädtischen CSV-Liste Elisabeth Margue unterhalten.

woxx: Wie haben Sie zur Politik gefunden?


Elisabeth Margue: Interessiert an Politik war ich schon immer, aber es war eine besondere Erfahrung, die mich dazu brachte, mich zu engagieren: Als Schülerin im Gymnasium habe ich eine Klassenfahrt nach Auschwitz mitgemacht. Das hat mich tief geprägt. Besonders haben es die Gespräche, die wir nach dem Besuch des Vernichtungslagers mit den Überlebenden führten. Die Frage, die immer wieder kam, war: Was können wir tun, damit so etwas nie wieder passiert? mehr lesen / lire plus

Politique communale
 : On a arrêté Heller

Il y a dix ans, début 2007, une initiative citoyenne stoppait net l’idée de refaire la place de la Résistance à Esch d’après les plans mégalomanes et kitschissimes de l’artiste André Heller et de la bourgmestre Lydia Mutsch.

Le moment où l’initiative contre le projet Heller a passé le cap : le vote à main levée au Peuple. (Photo : © Pat Jungels)

Comme quoi, l’internet n’oublie vraiment rien. Dix ans après la fin de l’initiative citoyenne contre le projet Heller (ICPH), le blog de celle-ci est toujours en ligne. On y trouve notamment le dernier communiqué de ce regroupement hétéroclite, qui pendant trois mois s’est battu contre le projet d’André Heller de transformer la place de la Résistance (appelée communément place du Brill) en un parc d’attractions du plus mauvais goût – on se rappelle les haies en forme de têtes avec des masques dorés qui crachaient de l’eau… En plus de stopper ce projet, l’ICPH a démontré qu’une initiative citoyenne pouvait bel et bien avoir de l’impact sur la politique communale et déclencher une discussion au niveau national. mehr lesen / lire plus

Fünf Fragen an
: Sarah Diederich


Im Vorfeld der Gemeindewahlen interviewt die woxx jede Woche eine Kandidatin. Dieses Mal haben wir mit Sarah Diederich gesprochen, die für Är Equipe in Kopstal-Bridel antritt.

Sarah Diederich ist 21 Jahre alt und wohnt in Bridel. Sie studiert internationale Volkswirtschaftslehre und allgemeine Rhetorik an der Universität Tübingen. Sie ist Vizepräsidentin der Jonk Sozialisten Lëtzebuerg (JSL).

woxx: Obwohl Sie noch sehr jung sind, haben Sie bereits viele Jahre des sozialen und politischen Engagements vorzuweisen. Was hat Sie zu dem Engagement motiviert?


Sarah Diederich: Ich bin der Meinung, dass es nicht ausreicht, sich zu beschweren. Es ist wichtig, sich aktiv für seine Interessen einzusetzen und eigene Ideen einzubringen. mehr lesen / lire plus

Cinq questions à 
: Elaine Biltgen


En vue des élections communales d’octobre, le woxx interroge une candidate toutes les semaines. Au tour d’Elaine Biltgen, candidate Déi Lénk à Esch-sur-Alzette.

Elaine Biltgen, 20 ans, a grandi à Esch-sur-Alzette et suit une section SO (sciences sociales) au lycée Bel-Val. Passionnée d’histoire, elle prévoit de faire des études… d’histoire. En plus de son engagement au sein de Déi Lénk, elle est membre des Jonk Lénk et du comité d’élèves de son école. (Photo privée)

woxx : Vous êtes membre de Déi Lénk, mais aussi des Jonk Lénk. D’où vient votre engagement politique ?


Elaine Biltgen : Je suis entrée en contact avec la politique très tôt et j’ai appris très jeune à exprimer mes opinions. mehr lesen / lire plus

Élections communales
 : La bataille pour Differdange


Rares sont les communes dans lesquelles l’issue des communales est aussi incertaine qu’à Differdange. Cela tient autant au passé récent mouvementé qui a remodelé le conseil échevinal qu’aux perspectives de croissance qui ne mettent pas tout le monde d’accord.

En apparence, tout est encore calme dans la rue Émile Mark à Differdange… (Photos : Wikicommons)

L’histoire politique de la commune de Differdange ne différait pas trop de ses voisines. Fief tenu par le LSAP depuis des décennies, elle voyait ce dernier régner sans trop se soucier de l’avenir. Jusqu’en 1999 quand, forcé de se chercher un coalitionnaire, celui-ci laissa entrer le loup dans sa bergerie sous la forme du DP. mehr lesen / lire plus