Chatouilles et gratouilles: (Un)heimliche Untermieter

(gk) – C’est le genre d’exposition qui donne des frissons. En effet, à force de déambuler entre les maquettes „monstrueuses“ de ces minuscules „(Un)heimliche Untermieter“, vous sortirez de là en ayant l’impression que ça vous chatouille et gratouille partout. L’effet „Oh que c’est dégoûtant!“ devient excessif au milieu de l’exposition du „Natur Musée“, consacrée aux puces, araignées, rats et cafards de tous genres qui vivent avec nous, grâce à nous et malgré nous. Dans cette reproduction verte d’une cuisine on retrouve ainsi non pas des maquettes en plastique, mais bien différentes sortes de vrillettes, grillons, etc., bien vivantes, hantant nos domiciles. mehr lesen / lire plus

Circuit architectural au centre de la ville de Luxembourg: Sur les pas des architectes

Le „circuit architectural“ peut être retiré auprès du „City Tourist Office“, place d’Armes, qui organise aussi des visites guidées (tél. 47 96-27 09). www.lcto.lu

(rw) – Ces doux soirs d’été, une promenade à travers les quartiers est une façon agréable de combiner une leçon d’architecture avec un petit effort physique, grâce au „circuit architectural au centre de la ville de Luxembourg“ que vient de publier le „City Tourist Office“. Attention cependant: même à vélo, il vous faudra plus d’une heure pour faire toutes les étapes. A pied, il vaut donc mieux se contenter d’une partie du circuit proposé. Celui-ci commence au centre-ville, passe au plateau Bourbon pour se poursuivre à Belair, et se termine à son point de départ. mehr lesen / lire plus

Tintin: Legende ohne Mythos

(sk) – Über seine Person erfährt man nur wenig, weder über seinen Beruf als Reporter noch über sein Privatleben. Kein Mythos umgibt ihn, wie zum Beispiel Hugo Pratts Corto Maltese. Nur dass Tintin (auf Deutsch: Tim) – wie fast alle Comicfiguren – nicht altert, obwohl er wie kaum eine andere die Geschichte des 20. Jahrhunderts durchläuft. Tintin bleibt eine Konstante im Wandel von mehr als 20 Bänden aus der Feder des Belgiers Georges Remi (Hergé). Der Comic-Reihe ist eine Ausstellung gewidmet, die zurzeit in der Banque de Luxembourg unter dem Titel „Der blaue Lotus“ zu sehen ist. „Der blaue Lotus“, Tintins fünftes Abenteuer, das im japanisch besetzten Schanghai der 30er Jahre spielt, wird als Hergés erstes Meisterwerk betrachtet. mehr lesen / lire plus

Manfred Kirschner: Bob und die Saumkernperforation im Maschennetz

(greta) – Eine Umgestaltung der besonderen Art: Manfred Kirschner möbliert das Innere der Galerie 19 rouge nach eigenem Gusto: Bettmatratze, Obstsalatschüssel, Trashbild, Sperrmülltisch, Schallplattenspieler, Vinyl-Scheiben, Nippes, halbleere Teetasse … gestalten den Ausstellungsraum. Kunst und Wohnen in perfekter Symbiose?

Der Bremer Künstler arrangiert ein sehr persönliches Stillleben. Diverse Exponate wie z.B. die LP-Sammlung sind Jugendreliquien der 70er Jahre. Extatischer Technosound als Begleitmusik im Hintergrund lässt auf die heutige Zeit schließen. Vergangenheit und Gegenwart vermischen sich. Es entsteht eine neue Patchwork-Kultur. In seinen Bildern, Installationen und Performances thematisiert Kirschner das Auflösen und Verwischen von Grenzen: Beispielsweise zwischen Kunst, Kitsch und Werbung, Realität und Fiktion, Design und Immaterialität. mehr lesen / lire plus

L’or-ne-ment: Who the fuck is M. D.?

(greta) – Das Kunstprojekt heißt „L’or-ne-ment“: Einen Monat lang stellen sich fünfzig KünstlerInnen der Aufgabe, die Vitrinen des einheimischen Zentrums zu schmücken. Das brachte eine Teilnehmerin auf die Idee, sich selbst zur Schau zu stellen und zum Objekt künstlerischer Auseinandersetzungen zu machen. Denn was ist schon mehr Kunst als der eigene Torso? Somit erträgt Nathalie Zlatnik dieser Tage das Los einer Schaufensterpuppe. Als Kulisse dient ihr dabei eine rosa-rote peppige Pop-Sessellounge. Zwischen Lampenständer, Unterhöschen, Nippes, Designertaschen und -schuhen posiert die blonde Dame in unterschiedlichen Stellungen und verkörpert weibliche Rollenmuster. Mal zeigt sie sich dem Publikum als Femme fatale, Starlett, Glamour-Girl, mal als Raumpflegerin und Aschenputtel. mehr lesen / lire plus

Christoph Mancke: Torsi aus Eisen und Sandstein

Eisen trägt Brücken, Panzer, stützt Betonbauten, Tunnel, Türme …

Es bildet das Grundgerüst technischer Perfektion. Sandstein taugt für Monumentales. Er ist Ausdruck naturgeschichtlicher Zeit, architektonischer Errungenschaft. Mit der physikalischen

Beschaffenheit des Gebrauchsmetalls und des Gesteins setzt sich Christoph Mancke auseinander. Seit 1993 lehrt der Künstler Bildhauerei an der Europäischen Akademie für bildende Kunst in Trier. Einblick in seine jüngsten Arbeiten gibt zur Zeit die Galerie 19 rouge. Balken, Kuben, Pfeiler, Reliefs erscheinen als abstrakte Vertreter skulpturaler Formen.

Mit dem chemischen Element Eisen assoziert man Begriffe wie: Gewicht, Macht, Kraft, Robustheit. Ähnliche Attribute schreibt man ebenfalls dem Naturstoff Sandstein zu. Auch er stellt Stabilität dar. mehr lesen / lire plus

Schmitz Claude: Oversized

(greta) – Claude Schmitz‘ Schmuckstücke sind Blickfänger: Voluminöse Colliers, breite Armreife, massige Ringe, ansehnliche Broschen und Medaillen. „Hauptsache: auffällig! Schmuck soll man wahrnehmen. Er muss Präsenz und Dominanz am Körper haben und zum Tragen animieren“, erklärt der Designer, der sein Studium an der renommierten Londoner Kunstschule „Royal College of Art“ absolvierte und im Ausland bereits einige Preise sammelte. Die Galerie Orfèo stellt nun die jüngsten Kreationen des Künstlers vor. Schmitz bevorzugt als Material die Edelmetalle Gold und Silber. Bei der Gestaltung des Schmuckes spielt für ihn die Urform des Kreises eine wesentliche Rolle. So sind die Objekte ausschließlich rund. Spielerisch weitet der Künstler die Idee verschlungener Ringe aus. mehr lesen / lire plus

XI Biennale: Mélanger les mouvements et les couleurs

(vs) – Leopold Sedar Senghor (1906 – 2001) disait que „danser c’est découvrir et recréer, surtout lorsque la danse est danse d’amour. „C’est en tout cas“, ajoutait-il, „le meilleur mode de connaissance“. La XI Biennale de Luxembourg qui se tiendra du 8 au 21 mars inclus au Konschthaus beim Engel, 1, rue de la Loge, s’inspire pleinement des mots du grand poète, humaniste et homme d’état sénégalais et offre une grande occasion de connaissance.

Les cinquante artistes qui exposeront leurs oeuvres sont originaires des quatre coins d’Europe, de la Sicile à la Suède, en passant par l’Espagne et la Pologne. Mais seront aussi présents des artistes provenant d’autres continents comme la Japonaise Hagi Rika avec son boléro en encre de chine et Farhat Sedigheh, originaire d’Iran mais vivant actuellement à Paris, qui propose un petit bijou de miniature: „la danseuse persane“. mehr lesen / lire plus

20 ans d’éditions Phi: Un défi

(greta) – Der Büchermacher Francis Van Maele verlässt Luxemburg, zieht sich nach Irland zurück. Dort versucht er erneut sein Glück: „Red Fox“ soll das neue Verlagshaus heißen. Noch bis zum 15. März feiert das „Centre national de littérature“ seinen Abschied und ehrt seine langjährige Tätigkeit. (Verantwortliche: Jean Delvaux, Jean-Philippe Janus, Pierre Marson). Eine Retrospektive zeigt in Mersch Entstehung und Geschichte des Verlages. Vor zwei Dekaden startete der Vertrieb. Die Pionierleistung von Van Maele bot erstmals FotografInnen, SchriftstellerInnen und anderen KünstlerInnen, die Möglichkeit der Publikation und gab dem einheimischen Kreis von Kreativen ein bisher nicht gekanntes Selbstbewustsein.

Umfangreich ist das Druckwerk: Plakate, Fotobände, Kunst- und Literaturwerke …

Zwischen den Exponaten deuten kleine Requisiten auf die Person des Herausgebers hin: Sammelleidenschaft für Wecker und Spielzeugautos oder abgenutzte Notizbücher, in denen er über finanzielle Ein- und Ausgaben Buch führte. mehr lesen / lire plus

THEA WARNCKE: Recherche sociologique

La Galerie Clairefontaine présente dans son Espace 1 une collection de trente tirages originaux signés par la photographe professionnelle allemande Thea Warncke (Hambourg, 1894-1999). Tous ses clichés portent le tampon de son atelier („Lichtbildwerkstätten“).

Le nom de Thea Warncke n’est pas vraiment familier. L’exposition présentée par la galeriste Marita Ruiter nous fait donc découvrir un aspect de la Nouvelle Vision allemande („Neue Sachlichkeit“) des années trente. Dans l’esprit d’une recherche qu’on pourrait définir aujourd’hui sociologique, la photographe a voulu inventorier les différents métiers dans le domaine de l’artisanat, de l’industrie et de la recherche scientifique. C’est autour d’une volonté descriptive que sont composées ces images. mehr lesen / lire plus

Exodus: Auswanderungshafen Hamburg

Das „Centre de Documentation sur les Migrations Humaines“ (CDM) zeigt eine Ausstellung über Hamburg als „Auswandererhafen“.

Zwischen 1836 und 1914 verlassen mehr als vier Millionen Menschen über die Freie Hansestadt Hamburg den europäischen Kontinent und versuchen ihr Glück in Amerika. Es sind, in den Zeiten der Restauration von Metternich, politische Motive, die Demokraten und Radikale Europa den Rücken kehren lassen. Die Industrialisierung in der zweiten Jahrhunderthälfte leitet einen Rückgang der Landwirtschaft, des Handwerks und der Gewerbebetriebe ein und schafft zugleich ein Arbeitslosenreservoir – zu den politischen Gründen stoßen nun wirtschaftliche Fluchtmotive.

Bereits um die Jahrhundertwende galt Hamburg als einer der wichtigsten Auswandererhäfen. mehr lesen / lire plus

Une collection particulière.: The New Five Foot Shelf

„The New Five Foot Shelf“ montre 44 affiches, 50 livres, une table: une installation dans un seul espace clos par les 4 murs d’une galerie. L’oeuvre d’Allen Ruppersberg invite le visiteur dans un univers autobiographique et commémoratif.

Les affiches présentent l’atelier de l’artiste, 611 Broadway, ses objets personnels et sa bibliothèque (livres, comics, revues, …). Les couvertures des livres posés sur une simple table en bois sont la reproduction exacte du „Dr. Eliot’s Five Foot Shelf of Books“: un véritable univers littéraire allant de Platon à la poésie anglaise, en passant par Goethe et Descartes – cette collection semblait représenter à l’époque de sa publication (1910) l’essence de la connaissance générale de „l’homme cultivé“. mehr lesen / lire plus

Identity: Konschthaus beim Engel

Qui es-tu?

(nc) – Durant ces derniers mois, 12 jeunes artistes se sont livré-e-s à une recherche identitaire de soi, de l’autre. Le résultat de leur quête est à voir sous la forme d’installations, de vidéos ou de sculptures au „Konschthaus beim Engel“.

Objets emballés dans des sacs plastiques, peluches démembrées, portraits photographiés ou encore autoportraits peints: ainsi se présente l’aspect formel de l’art contemporain. Par contre, le concept qui sous-tend l’oeuvre est, à première vue, moins aisé à déterminer … le catalogue de l’exposition nous vient en aide.

L’oeuvre de Hessane Elyassaa est réalisée avec des objets qu’il a ramassés dans les rues, des trouvailles qu’il a faites au cours de sa vie. mehr lesen / lire plus

Biwer Jean-Marie: Wunden der Vergangenheit

(greta) – „Paintings or Pain-things“ betitelt Jean-Marie Biwer seine jüngste Ausstellung in der Galerie Clairefontaine. Unweigerlich verrät die Bezeichnung auch das Anliegen des Künstlers: Über die ästhetische Stimmigkeit hinaus möchte er fundamentale Gefühle zum Ausdruck bringen und verarbeitet mittels Malerei Eindrücke, die ihn auf besondere Weise bewegt haben. Zum Beispiel Erinnerungen an den Vater. Dieser durchlitt das KZ. Die Gartenarbeit half ihm dann, die schreckliche Zeit aus seinen Gedanken zu verdrängen. Folglich kontrastriert Biwer in seinen Bildern heile Natur und menschliche Zerstörung, Barbarei. Dabei bleibt er seinem Malstil treu und greift wie gewohnt auf Ölfarben zurück. Warme, zarte, Pastelltöne wie Pink und Korngelb steigen wie Nebel aus der Bildoberfläche auf, umgeben eine Baumwurzel und formen sich wie von selbst zu wolkenartigen Gebilden. mehr lesen / lire plus

Jill Mercedes: Porte à porte

(rw) – Un rideau rouge, un couloir, une rangée de portes numérotées … ceux et celles qui pour la première fois poussent la porte de la Galerie Stéphane Ackermann se croiraient dans un véritable hôtel – bien médiocre il est vrai. L’atmosphère tristounette, mais mystérieuse en même temps, est renforcée par le tapis de couloir en linoléum années 60, les portes sombres et la série de plafonniers donnant une lumière sobre. Toutes ces entrées sont closes sauf une, qui donne accès à la galerie. L’installation, fignolée jusque dans le dernier détail, est sans doute la plus frappante des oeuvres que Jill Mercedes expose ici. mehr lesen / lire plus

D’un monde/l’autre: Mit fremden Augen gesehen

Da machen sich zwei Fotografen aus Luxemburg, Yvan Klein und Yvon Lambert, auf nach Japan, um Bilder von jenem Land und seiner Kultur einzufangen. Umgekehrt zieht der japanische Fotograf Herbie Yamaguchi knipsend durch Luxemburg. Der Fokus liegt bei allen dreien auf dem jeweils Fremden, Anderen. Die Suche gilt landestypischen Motiven: Menschenmassen auf Tokioer Rolltreppen, grau-schwarze Banker vorm Ampelrot, Ikebana, japanische Geo- und Symmetrien. Die Geisha darf nicht fehlen. Tradition kontrastiert mit der Modernen. In knallig-bunten Bildern und in Schwarz-weiß.

Und was sieht der Japaner? Lachende Luxemburger, die friedlich-fröhlich in Cafés sitzen, durch mittelalterliche Gassen schlendern. Immer wieder imposante Festungsmauern. Die werfen im künstlichen Lampenlicht vertuschende Schatten. mehr lesen / lire plus

The’d Johanns, Jean-Pierre Seil: Terminator und Freunde

Der Kunst Raum schaffen. Das Ziel setzten sich der Künstler The’d Johanns und Kunstliebhaber Jean-Pierre Seil. Letzte Woche eröffneten die beiden in Bettembourg die Galerie B/C2. Die renovierten Räume des alten Celula-Gebäudes bieten ausreichend Platz für umfangreiche Exponate. Mit Eisenplastik und Malerei geben Alain Gilier und Sascha Seil das Ausstellungsdebüt. Sie huldigen der Effizienz des mechanischen Universums. Spielerisch und ironisch, versteht sich! In ihren Werken werden Mensch und Tier selbst zum Maschinenwerk. Aus Schrauben, Schläuchen, Stangen, Rohren, Fundstücken vom Schrottplatz kreiert Gilier bewegliche Figuren und setzt seine skurrilen Objekte in eine direkte Beziehung zu den BetrachterInnen, indem sie selbst die Plastiken in Bewegung setzen können und dadurch unterschiedliche Erscheinungen der Skulpturen möglich werden. mehr lesen / lire plus

Neumann Dani: Tapetenwechsel

Ich brauch Tapetenwechsel, sprach die Birke und macht sich in der Dämmerung auf den Weg …“ Hildegard Knef

Verlassene Häuser hinterlassen Spuren: Tapetenfetzen, Wandfarbe, loser Mörtel, brüchige Stuckdecken, staubiges Mobilar … Wer in ihre Räume einzieht, muss sich erst mit der „Seele“ der alten Gemäuer anfreunden. So auch die Künstlerin Dani Neumann. Kürzlich wechselte sie ihren Wohnort. Der Umzug und der Altbau selbst weckten in ihr künstlerische Inspirationen. Folglich trägt die aktuelle Ausstellung in der Galerie Tendances Mikado den Namen: „Changement d’adresse“.

Dani Neumann widmet sich erneut der abstrakten Kunst. Ölbilder und Holzschnitte in Pastelltönen und Weinrot betitelt sie wie gewohnt sehr pfiffig: „Rosa-Keller“, „Lavendelbündel“ oder „Waschbecken“. mehr lesen / lire plus