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Expo
 : Le pain de Vilar Formoso

Si loin, et pourtant si proche. Vilar Formoso, petite ville frontière du Portugal avec l’Espagne, a vu passer, il y a trois quarts de siècle, des milliers de gens en fuite de la terreur nazie, venant notamment du Luxembourg. Un musée qui vient d’ouvrir ses portes rend visible cette histoire.

« Es-tu un ami ? Entre, ami ! Le pain que nous avons ici, dans ce petit abri, est aussi suffisant pour toi. » Leitmotiv sur une maison délaissée de Vilar Formoso.

Après avoir passé plusieurs hameaux de rien du tout, le train qui a grimpé de la côte portugaise vers la région des « montanhas » atteint son terminus dans une petite ville de quelques milliers d’âmes. mehr lesen / lire plus

Fünf Fragen an: Elisabeth Margue


Im Vorfeld der Gemeindewahlen lässt die woxx jede Woche eine Kandidatin zu Wort kommen. Diese Woche haben wir uns mit der CSJ-Präsidentin und Kandidatin auf der hauptstädtischen CSV-Liste Elisabeth Margue unterhalten.

woxx: Wie haben Sie zur Politik gefunden?


Elisabeth Margue: Interessiert an Politik war ich schon immer, aber es war eine besondere Erfahrung, die mich dazu brachte, mich zu engagieren: Als Schülerin im Gymnasium habe ich eine Klassenfahrt nach Auschwitz mitgemacht. Das hat mich tief geprägt. Besonders haben es die Gespräche, die wir nach dem Besuch des Vernichtungslagers mit den Überlebenden führten. Die Frage, die immer wieder kam, war: Was können wir tun, damit so etwas nie wieder passiert? mehr lesen / lire plus

Klimawandel
: Das Ende der Utopie


Neue Studien gehen davon aus, dass selbst eine grundlegende Änderung der ökonomischen Entwicklung den Klimawandel nicht mehr aufhalten kann. Dennoch wäre die Überwindung des Kapitalismus für ein Überleben der Menschheit unabdingbar.

Gegen den selbstzerstörerischen Verwertungszwang des Kapitalismus: DemonstrantInnen während des G20-Gipfels in Hamburg. (Foto: EPA / Focke Strangmann)

Es kommt immer schlimmer als angenommen – deshalb müssen alle Jahre wieder die langfristigen klimatischen Prognosen revidiert werden. In der Frühzeit der Erforschung des Klimawandels, in den Achtziger- und frühen Neunzigerjahren des 20. Jahrhunderts, wurde dieser als ein langfristiger, gradueller Prozess begriffen, der Jahrtausende in Anspruch nehmen würde. Bis die Analyse prähistorischer Eisbohrkerne und Sedimentablagerungen der Wissenschaft die klimageschichtlichen Tatsache offenbarte, dass ein Klimasystem binnen weniger Dekaden kippen kann. mehr lesen / lire plus

Politique communale
 : On a arrêté Heller

Il y a dix ans, début 2007, une initiative citoyenne stoppait net l’idée de refaire la place de la Résistance à Esch d’après les plans mégalomanes et kitschissimes de l’artiste André Heller et de la bourgmestre Lydia Mutsch.

Le moment où l’initiative contre le projet Heller a passé le cap : le vote à main levée au Peuple. (Photo : © Pat Jungels)

Comme quoi, l’internet n’oublie vraiment rien. Dix ans après la fin de l’initiative citoyenne contre le projet Heller (ICPH), le blog de celle-ci est toujours en ligne. On y trouve notamment le dernier communiqué de ce regroupement hétéroclite, qui pendant trois mois s’est battu contre le projet d’André Heller de transformer la place de la Résistance (appelée communément place du Brill) en un parc d’attractions du plus mauvais goût – on se rappelle les haies en forme de têtes avec des masques dorés qui crachaient de l’eau… En plus de stopper ce projet, l’ICPH a démontré qu’une initiative citoyenne pouvait bel et bien avoir de l’impact sur la politique communale et déclencher une discussion au niveau national. mehr lesen / lire plus

EU-Programm: Gesunde Ernährung fördern

Zu Schuljahresbeginn startet ein neues EU-Schulprogramm zur Förderung gesunden Essverhaltens. Auch Luxemburg wird finanziell unterstützt.

(Bildquelle: pixnio)

Kindern die Vorteile einer gesunden Ernährung vermitteln – das ist das Kernziel eines am 1. August in Kraft getretenen Programms der Europäischen Union. In seinem Rahmen können EU-Länder, die in ihren Schulen Obst, Gemüse und Milch anbieten, finanzielle Unterstützung beantragen. Begleitet wird dies durch ein umfassendes Bildungsprogramm, das SchülerInnen über die europäische Landwirtschaft aufklären und zum Verzehr von Obst, Gemüse und Milch anregen soll. Das Programm kann in der ganzen EU ab dem ersten Tag des Schuljahres 2017/18 umgesetzt werden.

Zu erfüllende Vorgaben

Mitgliedstaaten, die dieses – durch die gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union (GAP) unterstützte – Programm in Anspruch nehmen wollen, müssen sich an eine Reihe von Vorgaben halten. mehr lesen / lire plus

Life-cycle management: Made in Ökoland


In Luxemburg saßen Wissenschaftler und Manager zusammen, um über die Nachhaltigkeit bei der Produktentwicklung zu diskutieren. Grüne Revolution oder Greenwashing?

Kaffeepause: Angeregte Diskussionen im Foyer des Konferenzzentrums. (Fotos: RK)

Was ist Life-cycle management (LCM)? Der Name einer dreitägigen Konferenz auf Kirchberg, die irgendwas mit Umwelt, Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft zu tun hat. Auf Deutsch heißt LCM Produktlebenszyklus-Management und meint das Zusammenstellen aller Daten über ein Produkt, von seinem Entwurf über die Produktion bis hin zu Kundendienst und Entsorgung. Es handelt sich um ein unternehmerisches Konzept, nicht zu verwechseln mit dem Life-cycle assessment, auf Deutsch Lebenszyklusanalyse … oder Ökobilanz.

Grüne Traumprodukte

Kurz gesagt: LCM dient der Optimierung. mehr lesen / lire plus

Radio socio-culturelle : Les copains d’abord

Pour beaucoup, la nomination de Laurent Loschetter à la présidence de la radio publique a été un choc – voire la goutte de trop. Pourtant, elle n’est que la suite logique d’une approche libérale qui ignore la plus-value immatérielle de la culture.

Après le siège au conseil d’administration du Mudam – où il règle aussi le business quotidien jusqu’à la nomination d’une nouvelle direction -, la présidence du conseil d’administration de la radio 100,7 : décidément, la carrière de Laurent Loschetter a le vent en poupe, depuis que son ami d’enfance Xavier Bettel est devenu non seulement premier ministre, mais aussi ministre de la Culture et des Médias. mehr lesen / lire plus

„The Ends of the Humanities“
: Orientierungswissen für 
die Gesellschaft


Von Sonntag bis Mittwoch findet in Luxemburg eine internationale Konferenz zum Thema „The Ends of the Humanities“ statt. In über 70 Vorträgen werden WissenchaftlerInnen aus mehreren Kontinenten die Krise der Geistes- und Sozialwissenschaften diskutieren. Die woxx sprach mit dem Organisator Georg Mein, Dekan der humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität Luxemburg.

(Foto: woxx)

woxx: Die von Ihnen organisierte Konferenz will ausloten, wie die „Humanities“ ihre Bringschuld gegenüber der Gesellschaft einlösen können. Wieso ein so defensiver Ansatz?


Georg Mein: Der Begriff Bringschuld wird hier etwas polemisch verwendet. Heutzutage ist vielfach die Rede von Nützlichkeitserwägungen, wenn es um Studieninhalte und die Organisation der Universität geht. mehr lesen / lire plus

Forum: Bunt statt Khaki

Ein Camouflagemuster der Luxemburger Armee auf dem Cover der Septembernummer von forum verrät das Dossierthema – und enthält ein Detail zum Schmunzeln. Ernst geht es dagegen zu, wenn in zwei Beiträgen die jüngsten Entwicklungen der europäischen und der nationalen Sicherheitspolitik analysiert werden. Dafür erklärt Francine Closener im Interview recht offenherzig, wie sich das Verteidigungsministerium mit den Nato-Forderungen arrangieren will. Neben Stellungnahmen der sechs größten Parteien enthält das Dossier auch Artikel zur Waffenindustrie, zur Militärgeschichte und zur Friedensbewegung in Luxemburg sowie zur Kriegsberichterstattung anderswo. Neben dem Dossier geht es in zwei Beiträgen um Bedrohungen für die Demokratie: weltweit durch den Vormarsch der Präsidialregime und in Luxemburg durch die Einführung des Ausnahmezustands. mehr lesen / lire plus

Gramegna s’étonne mais ne nie pas

C’est une interview menée par nos confrères du Land avec Jean Guill, ancien haut fonctionnaire du ministère des Finances, parti à la CSSF depuis, qui est à l’origine d’une question parlementaire un peu piquante. Le député Déi Lénk David Wagner voulait savoir ce qu’il en était de l’affirmation de Guill que les projets de loi du ministère seraient concoctés par des boîtes d’audit ou des firmes d’avocats. Dans sa réponse – ou plutôt son esquive – Gramegna se dit étonné de ces propos, mais ne nie aucunement l’existence de telles pratiques. Il se contente de rappeler que chaque député est libre de « présenter des amendements ou des propositions de loi alternatives ». mehr lesen / lire plus

VCD-Auto-Umweltliste: Nie wieder Diesel!

Kommt sie, kommt sie nicht? Angesichts des Abgasskandals hatte der alternative Verkehrsclub VCD vergangenen Sommer ganz darauf verzichtet, seine traditionelle Auto-Umweltliste zu veröffentlichen. Diesmal bietet er als Entscheidungshilfe eine Positivliste an (www.vcd.org). Auf der findet sich kein einziges Dieselmodell, aber auch kein Benziner mit Direkteinspritzung, weil diese ohne Filter zu viele Feinpartikel ausstoßen. Ausgewählt wurden auch Hybride, Elektroautos und Erdgasautos, alle aufgrund realistischer statt gefälschter Verbrauchszahlen. Weil die Daten unvollständig sind – und die Aussagekraft der Liste daher begrenzt ist –, empfiehlt der VCD, mit dem Autokauf zu warten. In der nächsten Nummer untersuchen wir die Auswahl im Detail – in einem längeren Beitrag, der auf woxx.lu vorveröffentlicht wird. mehr lesen / lire plus

CJUE : une victoire à double tranchant

C’est, à première vue, une victoire pour le principe de solidarité entre États européens : la Cour de justice de l’Union européenne a rejeté, cette semaine, un recours de la Hongrie et de la Slovaquie qui ne voulaient pas appliquer le plan de répartition obligatoire des réfugiés à travers l’Europe. Mais tandis que le gouvernement slovaque a annoncé vouloir accepter, même à contrecœur, la décision de la plus haute juridiction européenne, le gouvernement hongrois d’Orbán a d’ores et déjà averti que son pays ne s’y plierait pas. Or, la justice européenne ne possède que peu de moyens pour faire valoir ses décisions au cas où un État membre ne les accepterait pas. mehr lesen / lire plus

Edgar Wright: Autojagd mit Beat


Mit „Baby Driver“ hat der britische Regisseur und Drehbuchautor Edgar Wright eine Actionkomödie produziert, die das Niveau vieler anderer Sommer-Blockbuster weit übersteigt.

Ohne Sonnenbrille und Musik in den Ohren fährt Baby (Ansel Elgort) nirgendwo hin.

„He’s a looney. Just like his tunes.“ – So beschreibt Bats (Jamie Foxx) an einer Stelle die Hauptfigur von „Baby Driver“. Wirklich „looney“ ist Baby (Ansel Elgort) zwar] nicht, aber dafür hat er eine andere Eigenart: Ob zu Hause, während Arbeitssitzungen oder beim Autofahren – immerfort hört er Musik auf seinem iPod. Dabei handelt es sich aber nicht um passive Aufnahme. Baby gestaltet sein Leben nach dem Lied, das er gerade hört – und umgekehrt. mehr lesen / lire plus

Philharmonie : Ouverture virtuose


Comme à son habitude, la Philharmonie rouvre ses portes avec des musiciens phares de la sphère classique. Cette année, c’est la pianiste Martha Argerich, accompagnée par le Royal Philharmonic Orchestra sous la direction de Charles Dutoit, qui fera retentir les premières notes de la saison.

La pianiste argentine Martha Argerich sera la vedette du premier concert de la saison à la Philharmonie. (Photo : Sébastien Grébille)

C’est un enregistrement de référence, celui qu’a réalisé en 1995 Martha Argerich du Concerto pour piano en sol de Maurice Ravel, avec les Berliner Philharmoniker et Claudio Abbado. On y sent toutes les affinités de la pianiste virtuose avec la musique du compositeur français, qui pour cette pièce créée en 1931 a abondamment puisé dans l’univers du jazz et proposé une écriture particulièrement exigeante tant pour l’instrument soliste que pour les bois de l’orchestre. mehr lesen / lire plus

Gruppenausstellung: Halbwegs unpolitische 
Zweckentfremdung


Die ehemalige Banque de Luxembourg ist seit einiger Zeit Zielort einer Kunstinvasion. Unter der Ägide von Rafael Springer stellen mehrere KünstlerInnen gleichzeitig in den Büroflächen aus.

Trotz ihrer stattlichen Fläche (immerhin 3.000 Quadratmeter) und des guten baulichen Zustands erinnert die ehemalige Banque de Luxembourg im Bahnhofsviertel mit ihrem düsteren Intérieur an sogenannte „Lost Places“. Nun werden die Räumlichkeiten mithilfe von Kunst neu belebt. Wer jedoch einen tieferen Sinn oder gar eine politische Botschaft hinter der künstlerischen Besetzung des Gebäudes vermutet, liegt falsch. „Ich war es satt, an Orten auszustellen, die nicht sauber sind“, lautet die Erklärung des freischaffenden Malers und Bildhauers Rafael Springer, der eher zufällig, durch Gespräche mit den richtigen Kontakten, auf diese großflächigen Ausstellungsräume stieß. mehr lesen / lire plus