DÉVELOPPEMENT DURABLE: Facteur 128

L’idée d’une alternative à la croissance fait son chemin. Malgré les difficultés d’arbitrage entre économie, social et écologie, les choses évoluent dans les têtes et sur le terrain.

L’inventivité des ingénieurs du 18e siècle a contribué à la révolution industrielle. Face à la crise écologique, il faudra inventer de nouvelles machines et de nouveaux modes de vie.

« Quand on parle de développement durable, il faut aussi expliquer aux gens que c’en est fini du toujours plus. » Dans son discours d’introduction à l’atelier sur le « PIB du bien-être » du 29 novembre, le ministre de l’économie a choisi le registre du franc-parler. mehr lesen / lire plus

ZEITGENÖSSISCHE KLASSIK: Vorwärts zurückgespult

Die Philharmonie mal anders. Alljährlich zeigt das „Rainy Days“-Festival die klassische Musik von ihrer experimentellen Seite. In diesem Jahr stehen Zeitreisen auf dem Programm.

„Instrumentale konkrete Musik“, das ist die Spezialität von Helmut Lachenmann, dem „star guest“ der
„Rainy Days“. Es bedeutet nichts anderes als mit Hilfe von Musikinstrumenten erzeugte Geräusche.

Zur Eröffnung des Festivals „Rainy Days“ am 19. November sollte es besser nicht regnen. Geplant ist nämlich, das Gassatim-Konzert der zeitgenössischen Komponistin Olga Neuwirth in der Luxemburger Altstadt uraufzuführen. Rund hundert MusikerInnen werden dabei eine Collage von Musikstücken aus 250 Jahren aufführen – von Joseph Haydn bis Jimi Hendrix.

„Star guest“ beim diesjährigen Festival ist Helmut Lachenmann, bekannt dafür, den Musikinstrumenten Geräusche statt Töne zu entlocken. mehr lesen / lire plus

ADAM MCKAY: L’enfer, c’est les autres

« The Other Guys » démontre avec brio que le cinéma populaire américain ne s’est pas emmuré dans ses codes et sait toujours parodier l’actualité.

Les héros ont aussi besoin d’une pause…

Les Etats-Unis d’Amérique ont beaucoup changé en 2010. Non seulement la politique de Barack Obama a laissé des traces – ou est en train d’en laisser – mais aussi et surtout la crise financière, qui semble-t-il, a fait sonner quelques réveils – même à Hollywood. « The Other Guys » en est le parfait exemple. Emmené par un casting de têtes connues surtout du cinéma comique, avec un Will Ferell des plus drôles qui s’associe à Mark Wahlberg, auquel l’autoparodie réussit très bien, le film plonge profondément dans une Amérique qui doute d’elle-même. mehr lesen / lire plus

INSTALLATION: Die Unendlichkeit entdecken

In der Mudam-Ausstellung „Archimedean Point“, knüpft der 1965 in Ungarn geborene Künstler Attila Csörgö an die Anfänge der Kunst an – an eine Zeit als Künstler nicht nur Maler, sondern daneben Handwerker und Wissenschaftler waren. Man denke nur an Leonardo da Vinci, der als genialer Ingenieur Maschinen zur Entlastung des Menschen geschaffen hat, um die Produktivität zu erhöhen. Bei Attila Csörgö geht es weniger um eine Leistungssteigerung als vielmehr um das Verstehen der wissenschaftlichen Zusammenhänge in der Welt, wobei ihn die Frage nach der Unendlichkeit in seiner Suche zu faszinieren scheint.

Man sieht den komplexen, mehrteiligen und überraschenden Installationen an, dass sich hier jemand mit Lust, aber auch Ausdauer – oft taucht Attila Csörgö während mehreren Monaten in mathematische oder physische Problemstellungen ab – Gedanken über naturwissenschaftliche Fragen gemacht hat. mehr lesen / lire plus

ÄRZTESTREIK: Runder Tisch statt Schmollecke

Sie fühlen sich missverstanden, die Ärzte. Der aktuelle Bummelstreik dürfte dem Verständnis für ihre Belange jedoch kaum förderlich sein.

Wenn in Luxemburg umfangreiche Gesetzesänderungen anstehen, wird meist als erstes ein Rahmengesetz geschaffen, das die wichtigsten Ziele und Strukturen benennt. Die Detailarbeit mit ihren Tücken wird dann erst bei der Formulierung der großherzoglichen Reglemente geleistet. Doch stehen solche Gesetzesvorhaben oft auch unter dem Verdacht, bewusst das Parlament und seine Mitsprache zu umgehen. Denn oft sind es die so ausgelagerten Ausführungsbestimmungen, die am Ende entscheiden, wann und wie ein Gesetz zum Tragen kommt.

Nicht anders verhält es sich mit der Gesundheitsreform. Zwar ist das Rahmengesetz deponiert und damit auch kollegial von der Ministerriege für gut befunden und in die Verantwortung des Parlaments übergeben worden. mehr lesen / lire plus

UNIVERSITÄT DER GROSSREGION: Generation Uni-Hopping

Durch die Schaffung eines gemeinsamen Hochschulraums wollen sieben Universitäten der Großregion das grenzüberschreitende Studieren erleichtern.

Voll guten Mutes zeigten sich die Präsidenten und Rektoren im Dezember 2008, anlässlich der ersten Sitzung zur Bildung der „Universität der Großregion“ in Kaiserslautern.

Im Leben der „Generation CouchSurfing“ spielen Grenzen eine immer geringere Rolle. Die Studierenden von heute sind dynamisch, abenteuerlustig und vernetzter denn je. Vernetzt jedoch nicht nur virtuell, sondern auch ganz real im Reisen von Stadt zu Stadt und von Couch zu Couch. Jetzt ist es an den Universitäten, in Sachen Mobilität nachzuziehen, um den Studenten auch in ihrem Studium ein zukunftsorientiertes Umfeld zu bieten. mehr lesen / lire plus

UMWELTGIFTE: Kein politischer Wille

Umweltkrankheiten werden nach wie vor sträflich vernachlässigt. Und zwar nicht nur von behandelnden Ärzten und der Krankenkasse, sondern auch in der Politik.

„In den letzten dreißig Jahren haben chronische Zivilisationskrankheiten massiv zugenommen“, stellte Jean Huss, Präsident von Akut, letzte Woche anlässlich einer Pressekonferenz fest – jener asbl, die über chronische Belastungen informiert, welche durch Wohn- und Umweltgifte sowie elektromagnetische Felder entstehen können.

Der Anstieg sei nicht nur bei Atemwegserkrankungen wie chronischer Bronchitis oder Asthma zu verzeichnen. Auch die Zahl der Allergiker und der Diabetiker wachse dramatisch, ebenso die der von Krebsleiden Betroffenen. „Wissenschaftlich nachweisbar, sind hierfür zunehmend Umweltfaktoren verantwortlich“, so Huss. mehr lesen / lire plus

Retour vers les ténèbres ?

Les ministres persistent et signent. Répondant à la question parlementaire du député André Hoffmann concernant quatre ressortissants de la République démocratique du Congo qui se sont vus refuser leur demande de protection internationale (voir woxx 1079), les ministres de la famille et de l’immigration confirment leur décision. Arguant que la situation à Kinshasa (ville d’origine des quatre personnes) « ne peut aucunement être comparée à celle régnant dans la région des Grands Lacs », les ministres et leurs services estiment donc que les quatre n’encourent aucun danger en retournant dans la capitale du pays et ce par le biais d’un retour « volontaire » avec l’assistance de l’Organisation internationale pour les migrations. mehr lesen / lire plus

CSJ für Zweiklassenmedizin und auch nicht

Eigentlich wäre die Aufhebung der Beitragsgrenze die einfachste Lösung gewesen, um das Defizit der Gesondheetskees aufzufangen – ohne Beitragserhöhung für die breite Masse der Versicherten. Doch will sich die CSV wohl die Besserverdienenden warm halten für eine weitere Reform. „In der Tat fordern wir, dass die Gesundheitskasse ihren Leistungskatalog auf medizinisch notwendige und evidenzbasierte Leistungen fokussiert, und dass neben dem solidarischen Finanzierungsmodell ein privates Zusatzversicherungssystem etabliert wird, welches alle weiteren Leistungen übernimmt“, heißt es in einem Pressecommuniqué der christlich-sozialen Jugendorganisation. Das würde erlauben die Beitragssätze zur gesetzlichen Versicherung nach unten anzupassen, „während die Beiträge für Zusatzleistungen ihrem gewünschten Ausmaß gemäß steigen würden“. mehr lesen / lire plus

Leerstelle

Neun Monate lang verstärkte sie die woxx-Crew, jetzt ist sie – vorläufig – wieder in ihre alte Bonner Heimat abgetaucht. Über 60 Beiträge hat Anina Valle Thiele während dieser Zeit verfasst und dabei die ganze Bandbreite vom Interview mit dem Außenminister bis zur Expo-Rezension abgedeckt. Am Ende war ihr Schreibtisch nicht weniger von Büchern, Zeitungsseiten, Jahresberichten usw. überhäuft, wie der ihrer – vorrangig männlichen – Kollegen. Doch so ganz hatte sie sich dem Luxemburger System noch nicht untergeordnet: Die mangelnde Kommunikationsbereitschaft so mancher Institution blieb ihr ein Rätsel, und die von den Kollegen ins Spiel gebrachte Methode, doch gleich den zuständigen Minister per Handy-Anruf zu einer Stellungnahme zu forcieren, waren ihr auch am Ende noch suspekt. mehr lesen / lire plus

EUROPÄISCHE UNION: Gemeinsam sind sie unausstehlich

Kanzlerin Angela Merkel und Präsident Nicolas Sarkozy haben nicht nur in den Reihen der Regierung Luxemburgs für Ärger gesorgt. Auf dem EU-Gipfel in Brüssel konnten sie zum Leidwesen vieler Europäer durchsetzen, dass der Lissaboner Vertrag geändert wird. Härtere Sanktionen gegen „Defizitsünder“ sind vorgesehen.

Längst nicht für alle ein Traumpaar: Bundeskanzlerin Merkel und Staatspräsident Sarkozy, hier karikiert bei einer Aktion der NGO Oxfam am Rande des G20-Gipfels im Juni in Toronto.

Es gibt viele Möglichkeiten, sich in Europa unbeliebt zu machen. Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy etwa hetzt gerne gegen Minderheiten und zog damit den Zorn von Viviane Reding und ihren Kollegen in der EU-Kommission auf sich. mehr lesen / lire plus

MAFIA IN ITALIEN?: Im Einklang mit der Kirche

Anlässlich eines Kurzbesuchs Anfang Oktober in Sizilien warnte Papst Benedikt XVI. vor der Mafia: man dürfe ihren „Suggestionen“ nicht folgen, ihre Machenschaften seien „unvereinbar mit dem Evangelium“. Isaia Sales, Dozent für die Geschichte der organisierten Kriminalität in Neapel, hat das Verhältnis der Katholischen Kirche zu den süditalienischen Mafias in den letzten 150 Jahren untersucht und kam zu einem anderen Ergebnis. Für sein Buch „I preti e i mafiosi“, das die Verstrickung von Klerus und Mafia behandelt, wird er diesen Samstag mit dem Preis „Feudo di Maida“ ausgezeichnet.

„Zu den kulturellen Wurzeln, die den Mafiosi mit seinem gesellschaftlichen Umfeld verbinden, gehört zweifellos der katholische Glaube“: Mafia-Forscher Isaia Sales, hier auf einer Konferenz im Jahr 2007.

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POLITIQUE CULTURELLE: Jeunes cons(ommateurs)

Le récent débat autour du transfert de la salle de concerts « Den Atelier » dans l’ancien abattoir de Hollerich repose la question de l’accès à la culture des jeunes au Luxembourg et dans sa capitale.

L’ancien abattoir de Hollerich a bien changé de vie : c’est devenu un eldorado du skate et du graffiti.

Les différends autour d’un transfert de « Den Atelier » à l’ancien abattoir de Hollerich ne datent pas d’aujourd’hui. En décembre 2007 – le cerf bleu venait juste de nous quitter pour de bon – une polémique autour de ce probable déplacement avait déjà éclatée. Les enjeux étaient plus ou moins les mêmes : « Den Atelier » devrait déplacer ses locaux dans l’ancien abattoir et actuel Skate Park et l’opposition socialiste au conseil communal de la capitale s’y opposait. mehr lesen / lire plus

NUCLÉAIRE: Europe irradiante

Réglementer la gestion des déchets nucléaires au niveau européen semble être une bonne idée. En choisissant de promouvoir leur enfouissement, la Commission s’expose à de vives critiques.

Assistons-nous au retour du nucléaire en Europe ? Après la décision en juin du parlement suédois d’envisager à nouveau la construction de nouvelles centrales, voici que le gouvernement allemand vide de sa substance la loi de sortie adoptée par le Bundestag en 2002. La Finlande et la France sont en train de construire un « Réacteur pressurisé européen » (EPR), et le Royaume-Uni, l’Italie ainsi que la Pologne ont des projets allant dans le même sens.

Plusieurs raisons peuvent expliquer cette évolution : le désir de réduire la dépendance des hydrocarbures, la pression de réduire les émissions de CO2 et l’effacement progressif du souvenir du cauchemar atomique de Chernobyl en 1986. mehr lesen / lire plus

VIDÉOSURVEILLANCE: Regarde beaucoup, protège peu

La vidéosurveillance est le joujou préféré des hommes et femmes politiques adeptes du sécuritaire et du « risque zéro ». Mais le résultat est proche de l’efficacité zéro.

A quoi sert la vidéosurveillance ? A observer – comme c’est le cas en Angleterre – de manière disproportionnée les hommes, de préférence jeunes et si possible de couleur noire ? Ou bien à distraire les agents de police, à l’instar de ceux de Milan, qui s’en servent principalement pour observer les personnes mal habillées ou pour reluquer les jolies passantes? Si cela vous paraît tiré par les cheveux, alors lisez l’étude de Chiara Fonio (1). mehr lesen / lire plus