Politiker*innen auf Social Media: Zwischen Likes und Dick Pics

Für die meisten Politiker*innen ist es heute Alltag, in den Sozialen Medien zu posten, zu liken und zu kommentieren. Über die Vor- und Nachteile scheiden sich die Geister.

Nicht jede Plattform passt zu jedem*jeder Politiker*in. (CC0 1.0 by Mohamed Hassan/pxhere)

Es hätte eine sachliche Diskussion über die politische Arbeit auf Social Media werden können, doch der Wahlkampf funkte gehörig dazwischen: Bei einem von der C2DH und dem Alumni-Netzwerk der Uni Luxemburg organisierten Rundtischgespräch kam es am Mittwoch mehrfach zu einem Schlagabtausch zwischen CSV und Piratenpartei.

Anstoß für das argumentative Ping-Pong war die Aussage von Clara Moraru, beigestellte Generalsekretärin der CSV, als Partei verstärkt auf Social Media zu setzen, weil das journalistische Interesse gegenüber Pressekonferenzen der Oppositionsparteien deutlich geringer sei als gegenüber jenen der Regierungsparteien. mehr lesen / lire plus

Online-Debatte über Instagram-Sternchen

Früher waren Poster in Lebensgröße das Nonplusultra für Fans, heute nehmen ihre Stars sie auf dem sozialen Netzwerk Instagram teilweise sogar mit ins Bett und jubeln ihnen dort Produkte, Meinungen und Ideale unter. Was das mit ihren Anhänger*innen macht, wird am 21. Oktober um 18:30 Uhr in der Online-Debatte „#nofilter? Influencer:innen zwischen Selbstinszenierung, Werbekörpern und Netzfeminismus“ diskutiert. Der Cid Fraen an Gender und die Stadt Luxemburg haben dazu drei Expert*innen eingeladen: Maya Götz, Medienwissenschaftlerin und Medienpädagogin, Josephine Drews, Gründerin der LGBTIQA+-Marketingagentur „femgmt“, und Yaya, luxemburgischer Influencer und Entertainer. Gemeinsam gehen sie gleich mehreren Fragen auf den Grund: Wie stark beeinflussen die Social Media-Stars die Körperwahrnehmung ihrer jungen Fans? mehr lesen / lire plus

Wenn die Liebe offline geht

Im Rahmen der Kampagne „Love Stories 4.“ setzt sich Bee Secure mit Trennungen und Social Media auseinander. Ist es heute schwieriger, Distanz zu gewinnen? Und was gilt es nach dem Liebesaus online zu beachten?

Paare, die ihre Liebe online zelebrieren, sind keine Seltenheit. Vom Update des Beziehungsstatus über gemeinsame Fotos in der Timeline bis hin zum Taggen unter Posts: Sie dokumentieren das gemeinsame Leben in der digitalen Öffentlichkeit. Kommt es zur Trennung, stellen sich in sozialen Netzwerken dieselben Fragen, die sich seit jeher auftun, wenn Paare getrennte Wege gehen: Wem und wie erzählt man vom neuen Beziehungsstatus? Wie handhabt man gemeinsame Erinnerungen? mehr lesen / lire plus

Gewalt: Hand aufs Herz

Das Gespräch über geschlechtsspezifische und häusliche Gewalt erregt die Gemüter. Es ist ein Thema zwischen Fakten, Ehrlichkeit und festgefahrenen Denkmustern.

In der Diskussion um männliche Täterschaft, sollten auch Männer verstärkt Farbe bekennen und Fragen stellen. (Foto: Snapwire)

Mit entschuldigenden Gesten bahnt er sich mit einer Ledertasche unterm Arm und in farbigem Strickpullover einen Weg durch die Stuhlreihen, bis zu einem freien Sitzplatz bei der „table ronde“ der Gemeinde Sanem zu „Gewaltopfer, Gewalttäter: Ass Gewaltbereetschaft ofhängeg vu Geschlecht, Alter a sozialem Ëmfeld?“. Immer wieder nickt er Francis Spautz, Psychologe und Leiter der Beratungsstelle „infoMann“, zu. Der spricht über die Gewalt von Männern gegen Männer und andere. mehr lesen / lire plus

Piratepartei: Moralischer Schiffbruch

Die Piratepartei steuert geradewegs auf heftige Flügelkämpfe zu. Die Entscheidung, mit der ADR zusammenzuarbeiten, ruft nicht nur Kritik von außen auf den Plan.

Die Piraten Marc Goergen und Sven Clement bei ihrem ersten echten Einsatz im Parlament, dem Brexit-Hearing am vergangenen Dienstag. (Foto: Chambre des Députés)

„Ob ich mit Jeff Engelen oder möglicherweise Fred Keup in einer ‚Groupe technique‘ zusammenarbeiten will, möchte ich bezweifeln. Wir werden also eine ‚sensibilité politique‘ bleiben.“ – das sagte Parteipräsident und einer von zwei Abgeordneten der Piratepartei, Sven Clement, der woxx am 16. Oktober, dem Dienstag nach den Wahlen. Das Gespräch wurde mit Clements Zustimmung aufgezeichnet, die Aussage war also „on the record“. mehr lesen / lire plus

Wanteraktioun : « Et puis il n’y a plus rien »

Pour Charel Schmit de Caritas accueil et solidarité, si des gens se retrouvent dans la rue, c’est aussi parce que les mesures de soutien existantes ne leur laissent pas d’autre choix.

Le foyer de 
la Wanteraktioun 
au Findel. (© Caritas)

woxx : En raison des conditions climatiques, il a été décidé d’ouvrir le foyer de nuit au Findel dès aujourd’hui. Le foyer de jour, lui, reste pour l’instant fermé. Pourquoi ?


Charel Schmit : Pendant la « Wanteraktioun », le foyer de nuit fonctionne pour que les gens ne meurent pas de froid dans la rue. Ils descendent à Bonnevoie le lendemain vers 9 heures, s’inscrire auprès d’Inter-actions asbl pour la nuit suivante. mehr lesen / lire plus