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Kolumbien: Der Spuk kehrt zurück

Der Friedensprozess in Kolumbien hat in den ersten acht Monaten der Regierung von Iván Duque einen heftigen Dämpfer erhalten. Die Zahl der Morde an politischen wie sozialen Aktivisten steigt, die Paramilitärs erleben eine Renaissance. Das bekommen auch die Kleinbauern in den „humanitären Zonen“ im Norden des Landes zu spüren.

Vollversammlung in der humanitären Zone „Nueva Esparanza“ im Norden Kolumbiens: hier werden die Belange der Kommune gemeinsam besprochen. (Foto: Knut Henkel)

Vor 42 Jahren kam Antonio Flores als einer der ersten Siedler ins Flussgebiet von Curvaradó und Jiguamiandó. Der 60-jährige gehört zu den Älteren, die in der humanitären Zone „Nueva Esperanza“ leben, die ganz im Norden Kolumbiens, nahe der Grenze zu Panama liegt. mehr lesen / lire plus

Transports publics : Inclusion d’inégalités sociales

La modernisation – plus que nécessaire – des infrastructures liées aux transports publics est aussi révélatrice de la vision (a)sociale de certain-e-s responsables.

La salle d’attente : aussi accueillante qu’une cellule de dégrisement. (Photo : woxx)

Pour les voyageurs-euses et frontaliers-ères qui passent chaque matin par la gare d’Esch-sur-Alzette, c’est un fait connu : la gare de la deuxième ville du pays est un trou noir dans le réseau ferroviaire. Alors que les gares attenantes comme Schifflange ou Belval-Université sont plus ou moins flambant neuves, celle de la métropole du fer reste engluée dans les années 1970. Certes, la façade et la partie commerciale à l’intérieur viennent d’être rénovées, mais avancer vers les quais revient toujours à se retrouver projeté des décennies en arrière : aucun panneau digital n’informe le public, les murs sont toujours vêtus des mêmes tuiles vétustes et pour seule infrastructure moderne, on a droit aux panneaux publicitaires JC Decaux. mehr lesen / lire plus

Postkoloniale Theorie: Akademischer Irrläufer?

Die „Subaltern Studies“ sind angetreten, um globale Ausbeutung jenseits eurozentrischer Interpretationsmuster zu kritisieren. Vivek Chibber argumentierte 2013 in einem viel diskutierten Buch, weshalb sie ihren Anspruch nicht einlösen können. Nun ist der Band auf Deutsch erschienen.

Macht alles passend, ist aber auch anpassungsfähig: der Kapitalismus und sein Markt. (Foto: Flickr)

Mode und Trends kommen und gehen. So verhält es sich auch in der Wissenschaft. Seit einigen Jahrzehnten gehören „Postkoloniale Theorien“ in der Akademie zum guten Ton. Zentral bei diesem breiten Spektrum theoretischer Zugänge ist die Kritik am Eurozentrismus, also der ideologischen Beurteilung außereuropäischer Gesellschaften nach europäischen Vorstellungen, sowie an kolonialer Ideologie und ökonomischem Determinismus. mehr lesen / lire plus

Der letzte linke Kleingärtner, Teil 8: Frühling & Frieden

Rechtzeitig zu Ostern klopft sich unser Kleingärtner wieder ein Ei und denkt dabei über friedenspolitische Maßnahmen nach.

Granatenmäßig scharf, aber ungefährlich: Auch der Peperoni-Anbau kann zur Entmilitarisierung beitragen. (Foto: Pixabay)

Es geht doch nichts über die feine Spürnase eines Kleingärtners. In der letzten Kolumne hatte ich prophezeit, dass man sich von den warmen Tagen im Februar mit knapp 20 Grad nicht in die Irre führen lassen soll. Es werde wieder kühler und der März würde ein paar Regentropfen bringen. So sagte ich es, und so geschah es.

Nun ist es bereits April und ich habe mit meinen Outdoor-Aktivitäten begonnen. Die dicken Bohnen und die Zuckererbsen wandern in die sorgfältig vorbereitete Erde, die ich mit reichlich Kompost verbessert habe. mehr lesen / lire plus

Drogen und Feiern: Den Rausch planen

Drogenkonsum gehört für viele zum Feiern dazu. Die Initiative Pipapo setzt sich dabei für einen bewussteren Konsum ein. Ein Interview mit Carlos Paulos, der für eine andere Feierkultur plädiert.

Carlos Paulos leitet das Projekt Pipapo und tritt für eine bewusstere Feierkultur ein. (Foto: Pipapo)

woxx: Das Motto von Pipapo ist „Sex, Drugs and Rock‘n‘Roll“, aber Drogenkonsum ist dennoch euer Hauptaugenmerk. Warum ist das so?


Carlos Paulos: Drogenkonsum ist oft der Aufhänger, der die meisten Menschen anzieht und sie mit uns ins Gespräch bringt. Wenn es ums Feiern geht, geht es halt immer irgendwie um Drogen und Sex. Und Drogen sind der Hauptfokus unseres Projektes, auch weil wir den Substanzanalyse-Service anbieten. mehr lesen / lire plus

Listes DiEM25 : « Dans l’UE, contre cette Europe »

Le philosophe croate Srećko Horvat est candidat en Allemagne pour les élections européennes de mai prochain sur la même liste que Yanis Varoufakis. Les deux leaders de la coalition transnationale progressiste du Printemps européen entendent bousculer l’establishment bruxellois de l’intérieur.

Srećko Horvat, candidat aux Européennes aux côtés de Yanis Varoufakis. La candidature d’un grec et d’un croate doit signaler que la division Nord-Sud ou centre-périphérie n’a pas lieu d’être. (Photo : Oliver Abraham)

Chapeautée par le mouvement DiEM25 (Mouvement pour la démocratie en Europe 2025) de l’ex-ministre des Finances grec Yanis Varoufakis, la coalition du Printemps européen entend incarner une alternative à l’orientation néolibérale des institutions européennes et à leur technocratie. mehr lesen / lire plus

CSV: Auf grünen Pfaden

Die CSV versucht die Koalition in Sachen Nachhaltigkeit zu überholen – mit wenig glaubwürdigen Methoden.

Foto: woxx

Langsam aber sicher richtet sich die CSV auf weitere fünf Jahre Opposition ein. Anders als 2014, als die Europawahlen als erste Revanche für den in ihren Augen ungerechten Rausschmiss aus der Regierungsverantwortung empfunden wurden, hält sich die Begeisterung für den europäischen Wahlgang Ende Mai bei der CSV jedenfalls in Grenzen. Im Zeitalter des Brexit und des Aufkommens demokratiegefährdender Regime innerhalb der europäischen Union ist es ohnehin ermüdend, den Europawahlkampf zu führen.

Für die CSV und ihr Dachverband EVP ist es umso komplizierter, als es doch „Parteifreunde“ wie Viktor Orbán sind, die einen guten Teil zur Missstimmung beitragen. mehr lesen / lire plus

Zahl vollzogener Todesstrafen rückläufig

Amnesty International bezieht sich in einem Bericht auf die gerichtliche Anwendung der Todesstrafe im Zeitraum von Januar bis Dezember 2018. Der Wert ist im Vergleich zum Vorjahr um 31 Prozent gesunken. Es ist der niedrigste Wert, den Amnesty seit zehn Jahren verzeichnet hat. Auch die Zahl der zum Tode verurteilten Straftäter*innen nahm um zwei Prozent ab. Das entspricht 2.531 registrierten Todesurteilen. Die Dunkelziffer könnte jedoch durchaus höher sein. Amnesty weist in dem Bericht auf die Schwierigkeit hin, offizielle Zahlen und Informationen zu den Todesurteilen in Nigeria, Sri Lanka und Sambia zu erhalten. Auch über die tatsächliche gerichtliche Anwendung der Todesstrafe in China, Weißrussland und Vietnam kann Amnesty nur spekulieren. mehr lesen / lire plus

Méco : Vive l’Europe… meilleure !

« Pour une modernisation écologique, sociale et démocratique de l’UE », c’est l’idée-force des propositions du Mouvement écologique publiées en vue des élections européennes. L’ONG dit oui à l’Europe, car « les gigantesques défis de notre époque » – écologiques, mais aussi sociaux – « ne peuvent être abordés et résolus que par les États membres réunis ». Mais elle ne veut pas d’une UE « qui se développe aux dépens des pays de l’hémisphère sud, qui fait progresser la surexploitation de notre planète, qui présente d’énormes déficits sur le plan démocratique et qui privilégie des vues économiques néo-libérales par rapport à l’intérêt général et au bien commun ». mehr lesen / lire plus

Willis Tipps: April 2019

Aufregendes Karelien

Das Quartett Suistamon Sähkö gehört in die musikalische Abteilung der finnischen Wilden und hat ein besonders prickelndes zweites Album veröffentlicht. Die Akkordeonistin und Sängerin Anne-Mari Kivimäki erforschte in ihrer Doktorarbeit die Musik Kareliens und der Region Suistamo, hat dies dann mit ihrem Duo „Puhti“ musikalisch umgesetzt und führt es nun mit dieser Band fort. An Kivimäkis Seite stehen der renommierte Elektroniker Eero Grundström, sowie eine Sängerin und ein Sänger. Der Titel des Albums Etkot pectopah ja etnoteknoa beschreibt, worum es geht: erst in die russische Kneipe und dann Ethno-Techno. Inhaltlich verarbeitet die Gruppe die Geschichte Kareliens, die von gewaltsamen Auseinandersetzungen und Feindschaft geprägt war und das heute zu Finnland und Russland gehört. mehr lesen / lire plus

Indie : Nouvelle vague

En invitant The Wave Pictures, le Gudde Wëllen fait – encore une fois – preuve de son bon goût. Les Britanniques insufflent à la musique indé une authenticité rarement entendue.

Ils ne sont pas nés de la dernière vague : The Wave Pictures.

Une des spécialités des îles britanniques, à part le thé, les fish and chips et la folie sans fin du Brexit est certainement leur aptitude à faire naître des joyaux de la musique pop. Là où sur le continent elle est souvent rébarbative et ennuyeuse à force de toujours vouloir reproduire les mêmes schémas radio-compatibles, elle semble avoir trouvé chez les British la source de l’éternelle jouvence musicale. mehr lesen / lire plus

Peinture : Du rap aux toiles

La Galerie Zidoun & Bossuyt propose une nouvelle exposition originale et hors des sentiers battus. Pour la première fois, l’ancien rappeur new-yorkais Jayson Musson présente ses œuvres colorées et définitivement hip-hop.

Le street art a fait les beaux jours d’une génération d’artistes qui n’avaient pas accès aux belles galeries, bien blanches souvent. Il est apparu aux côtés du rap, de ses salles de concert surchauffées et de ses revendications sociales. Jayson Musson appartient à une nouvelle génération, d’abord en scène au sein du groupe de Philadelphie Plastic Little, et aujourd’hui dans les galeries avec ses créations directement inspirées de la culture urbaine américaine. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Tel Aviv on Fire

Situé au cœur d’un conflit aux ramifications inextricables, « Tel Aviv on Fire » réussit le tour de force d’offrir une comédie légère et intelligente sur un sujet brûlant. Une coproduction luxembourgeoise réjouissante.

Deux scénaristes inattendus dans un lieu improbable. (Photos : Patricia Peribañez – Samsa Film)

Salam, 30 ans, grand échalas qui n’a pas encore fait grand-chose de sa vie, habite à Jérusalem. Grâce à son oncle, il se voit proposer un stage à Ramallah sur le tournage de « Tel Aviv on Fire », une série palestinienne à succès. Engagé pour vérifier les dialogues en hébreu, il écoute beaucoup et suggère un peu. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Grâce à Dieu

L’éclectisme de François Ozon est parfois clivant, mais c’est clairement du bon côté que se situe ce film. Le sujet de la pédophilie dans l’Église catholique y est abordé frontalement, sans pourtant donner dans le pamphlet anticlérical basique. L’excellente distribution, dirigée avec maestria, y est aussi pour beaucoup.

L’évaluation du woxx : XXX
Tous les horaires sur le site. mehr lesen / lire plus