Café et guerre civile : Todo lo malo pa’ Colombia

Est-ce plus facile de cultiver du café en temps de paix qu’en temps de guerre ? Visite chez Jaime Marín, petit producteur colombien.

Sur ses terres à 2.050 mètres d’altitude, Jaime Marín, producteur de café, est loin – et pourtant si proche – des conflits armés et des accords de paix. (Photo : David Angel)

Le campesino ouvre la boîte à café et se rend compte qu’il ne reste plus qu’une cuillère. Il lève la voix : « Puede traerme más café ? » (« Tu peux me rapporter plus de café ? ») « Listo ! » (« Compris ! mehr lesen / lire plus

Griechenland: „Die Menschen da rausholen“

Die griechische Regierung hat das Asylrecht ausgesetzt. Auf der griechischen Insel Lesbos attackieren rechten Schlägertrupps Migranten, Mitarbeiter von Hilfsorganisationen und Journalisten. Der grüne Europaabgeordnete Erik Marquardt beobachtet die Situation in Lesbos seit einigen Wochen. Die woxx sprach mit ihm über die Situation auf der Insel und die Migrationspolitik der EU.

Sicherheitsabstand zwei Meter? Nicht nur auf Lesbos, sondern auch andernorts, wie auf unserem Bild im griechischen Hafen Mytilini, sind die Bedingungen kaum geeignet, um Flüchtlinge ausreichend vor Covid-19 zu schützen. (Foto: EPA-EFE/Orestis Panagiotou)

woxx: Sie sind seit einigen Wochen auf Lesbos. Was war der Grund Ihres Besuchs?


Erik Marquardt: Ich bin als parlamentarischer Beobachter des Europa-
parlaments hier und besuche die Insel seit Jahren regelmäßig. mehr lesen / lire plus

Vidéosurveillance : Si et seulement si

Dans un avis sur la vidéosurveillance et la police, la Commission consultative des droits de l’homme (CCDH) épingle les manquements des projets de loi et appelle à un meilleur équilibre entre surveillance et action sur le terrain.

© Frank Vincentz

Même en temps de confinement corona, la CCDH n’est pas muette. Dans un communiqué de presse faisant office de conférence de presse – pourvu de fichiers audio avec des interventions du président Gilbert Pregno et du juriste Max Mousel –, elle a présenté son avis sur le projet de loi 7498, réformant la loi sur la police grand-ducale. Celui-ci concerne la mise en place de plus de vidéosurveillance, bien au-delà de la capitale. mehr lesen / lire plus

Corona-Wirtschaftskrise: Geld oder Leben?

Zur direkten, medizinischen Bedrohung kommt eine indirekte, wirtschaftliche hinzu. Gesundheitspolitik allein reicht fürs Überleben nicht aus.

Kosten der Katastrophe weltweit gerecht verteilen. (Wikimedia; epSos.de; CC BY 2.0)

„Der Schutz von Gesundheit und Leben ist wichtiger als ökonomische Interessen“, verkündete Xavier Bettel am vergangenen Dienstag in der Chamber. Dass es gerade ein Premierminister der DP, also der liberalen Partei ist, der die Wirtschaft anderen Werten unterordnet, hat Symbolwert. Diese Haltung ermöglicht es der Regierung, Maßnahmen mit drastischen Folgen für die Unternehmen zu beschließen. Die Wirtschaft werde sich dann nach der Krise wieder erholen, das versichert zum Beispiel Statec-Direktor Serge Allegrezza. Und bis dahin soll, so die Vorstellung, der Staat den Unternehmen massiv unter die Arme greifen. mehr lesen / lire plus

Telearbeit: #Schaff doheem

Viele Berufstätige arbeiten seit der Corona-Krise von zuhause aus. Die woxx hat bereits Erfahrung mit Telearbeit und verpixelten Kolleg*innen.

Bildquelle: Daria Shevtsova/Pexels

Covid-19 „oblige“: Viele Berufstätige arbeiten zurzeit von zuhause aus. Die woxx übte sich bereits vor Ausbruch der Pandemie in Sachen Home-Office. Für den Ernstfall? Nicht unbedingt. Eher für mehr Flexibilität im Alltag und für weniger Hin- und Hergerenne mit den Öffentlichen. Trotzdem stellt die erzwungene Telearbeit auch unser Team vor das eine oder andere Hindernis. Allen voran die Internetverbindung mancher Kolleg*innen.

„Könnt ihr mich sehen?“ Die Kamera des Kollegen wackelt. „Moment, ich rufe nochmal an.“ Der Bildschirm wird erst schwarz, dann wird das Profilbild angezeigt. mehr lesen / lire plus

Diskussionskultur im Netz: Leider keine Avocados

Hass im Netz ist ein ständiges Problem. Medien, Parteien und große Organisationen tragen eine besondere Verantwortung dafür, Kommentare in sozialen Netzwerken zu moderieren. Die wird jedoch zu selten wahrgenommen.

Die einzige Sorte Hass, die man gerne im Netz sieht: „Hass“-Avocados, sind im Gegensatz zu Hate Speech, auch (fast) ohne Moderation zu genießen. (Foto: publicdomainpictures.net /Jean Beaufort)

Morddrohungen, rassistische Triaden, Verschwörungstheorien, unqualifizierte Kommentare – der Ton in den Kommentarspalten auf Medienseiten und in den sozialen Netzwerken ist oft von Hass geprägt. Luxemburg ist dabei alles andere als eine Ausnahme, wie einige Beispiele aus den letzten Wochen zeigen. Für eine konsequente und rigorose Moderation, die nötig wäre, fehlen vielerorts jedoch schlicht die Ressourcen. mehr lesen / lire plus

Culture et coronavirus : Pas toutes et tous sur la même page

Face au confinement et à la fermeture des lieux de loisirs et de culture, la scène luxembourgeoise a fait preuve d’inventivité. Mais la crise laisse aussi apparaître les inégalités persistantes et les aggrave encore davantage.

Les théâtres vides, une image à laquelle il faudra s’habituer dans les prochaines semaines. (Photo : Beatrice Murch-Wikimania)

Il aura fallu quelques jours au barde populaire Serge Tonnar et son collectif Maskénada pour monter le programme « Live aus der Stuff » : des artistes luxembourgeois-e-s qui chantent, jouent ou lisent depuis leur lieu de quarantaine. Même RTL joue le jeu et rediffuse les performances sur sa chaîne. mehr lesen / lire plus

Obdachlose schützen

Die am meisten Benachteiligten unserer Gesellschaft dürfen nicht vergessen werden – das verlangt ein Appell, den Médecins du Monde Anfang dieser Woche veröffentlichte. Neben generellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Epidemie seien auch solche nötig, die den spezifischen Bedürfnissen prekär lebender Menschen zugutekämen. Besonders um die Möglichkeiten zur Selbstisolierung von Obdachlosen sorgt sich die NGO. Sie erinnert daran, dass 83 Prozent der Patient*innen von Médecins du Monde kein festes Zuhause haben und 72 Prozent nicht krankenversichert sind. Aufgrund ihrer Lebenssituation erreichten Sensibilisierungskampagnen diese Menschen nicht und es sei ihnen unmöglich, die Empfehlungen zu respektieren. „All diese in Prekarität lebenden Menschen riskieren, noch viel stärker unter diesem Virus zu leiden als der Rest der Bevölkerung“, warnt Médecins du Monde. mehr lesen / lire plus

Corona rettet Klima, oder?

Die guten Nachrichten zuerst: Ja, die aufgrund der Corona-Epidemie verhängten Ausgangsbeschränkungen haben in China dazu geführt, dass in vielen Städten wieder blauer Himmel zu sehen ist. Die Luftqualität hat sich dementsprechend verbessert, ein Phänomen, das sich auch in anderen betroffenen Gebieten beobachten lässt. Und: Laut CarbonBrief.org hat sich der CO2-Ausstoß Chinas im vergangenen Monat um über ein Viertel verringert. Die schlechte Nachricht: Je nachdem welche Konjunkturmaßnahmen Beijing ergreift, wird – wie nach der Finanzkrise – der CO2-Ausstoß mittelfristig wieder stark steigen, wie BBC.com berichtet. Unter dem Eindruck massiver sozialer Not könnte die Regierung in der Tat versucht sein, statt selektiv vorzugehen, einfach alle Hebel in Bewegung zu setzen, um die Wirtschaft anzukurbeln. mehr lesen / lire plus

Culture confinée : Et les ebooks ?

Certes, la Bibliothèque nationale rappelle sur Facebook que ses ressources en ligne, notamment le prêt de livres électroniques, sont toujours disponibles. Mais l’internet regorge de sites d’excellente qualité, gratuits et sans dispositifs de suivi numérique. Une première bonne idée pour des lectures en français.

À tout seigneur tout honneur : commençons par le vénérable site ebooksgratuits.com. Avant même que la notion de lecture électronique soit devenue populaire chez le grand public, l’animateur de ce site avait créé un groupe Yahoo destiné à rassembler des volontaires autour de la création de livres électroniques de qualité, pour des publications libres de droits. mehr lesen / lire plus

Podcast-Empfehlungen: Endlich Zeit zum Hören!

Podcasts sind schon länger im Trend. Wer in der Corona-Quarantäne nach neuem Hörstoff sucht, wird in der woxx fündig. Wir präsentieren die Lieblingspodcasts der Redaktion.

Eine Anmerkung zu Anfang: Fast alle Podcasts, die wir hier vorstellen, lassen sich über gängige Podcasting-Apps wie Apple Podcasts, Podcast Addict oder Spotify hören. Zum Abonnieren reicht es, den Titel in die Suchfunktion einzugeben. Wer lieber im Browser hören will, kann die Shortlinks am Ende der Beschreibung benutzen.

Das Coronavirus-Update mit Christian Drosten

Der Norddeutsche Rundfunk produziert seit Beginn der Corona-Krise in Europa täglich einen halbstündigen Podcast mit dem Virologen Christian Drosten, der fachlich genau, aber verständlich erklärt, wie sich das Virus verbreitet, wer besonders gefährdet ist und warum die teilweise drastischen Maßnahmen notwendig sind. mehr lesen / lire plus

National Women’s History Museum: Mit Frauen der Nasa bis zum Mond

Das „National Women’s History Museum“ zeichnet in einer Online-Ausstellung die Geschichte der Frauen bei der Nasa nach. Trotz informativen Beiträgen und einer wichtigen Perspektive verderben einem die teilweise machistische Sprache und die öde Aufmachung den Spaß beim Scrollen gründlich.

Die Mathematikerin und Physikerin Katherine Johnson wurde mehrfach für ihre Arbeit ausgezeichnet. Die Nasa benannte ein Gebäude nach ihr. (Copyright: Gemeinfrei)

Wir schreiben das Jahr 1922: Frauen sind fester Bestandteil des amerikanischen „National Advisory Committee for Aeronautics“ (Naca), aus dem 1958 die „National Aeronautics and Space Administration“ (Nasa) wird. Spätestens seit dem Film „Hidden Figures“ aus dem Jahr 2016 dürfte vielen bekannt sein, welche Rolle insbesondere Afroamerikanerinnen in der Nasa gespielt haben – eine wesentliche. mehr lesen / lire plus

Auf YouTube: Me También

Je nach Hautfarbe und sozioökonomischem Hintergrund unterscheiden sich Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt stark voneinander. Das zeigt Valeria Vallejos eindringlich anhand ihres Kurzfilms „Me También“.

Trotz einstweiliger Schließung von Kinos und Cinémathèque können Filmbegeisterte auch in den kommenden Wochen voll auf ihre Kosten kommen. Einen Beitrag dazu leistet „Me También“ der lateinamerikanischen Szenaristin, Autorin und Schauspielerin Valeria Vallejos. Indem sie ihren Kurzfilm im Netz gratis zur Verfügung stellt, will die Künstlerin dem Thema der sexualisierten Gewalt mehr Sichtbarkeit verleihen.

Sie tut dies anhand von zwei in Los Angeles lebenden Figuren: Monica (Katheryn Romine), eine weiße US-Amerikanerin, ist dabei, in einer Werbefirma die Karriereleiter hochzusteigen. mehr lesen / lire plus