BOOKLOOKER: Lesefutter online

Für alle Bücherwürmer und Leserättinnen, die ihre Lektüre am Meter verschlingen, gibt es eine Homepage für den Gebrauchtbuchhandel, wo Privatpersonen unkompliziert an billigen Lesestoff kommen … und ihn wieder loswerden. Mit zwei Millionen Büchern im Angebot bietet Booklooker SammlerInnen von vergriffenen Büchern ebenso wie JägerInnen der neuesten Bestseller eine unkomplizierte Möglichkeit, deutsche, englische und französische Literatur zu erstehen. Die Qualität der Bücher reicht von neuwertig bis stark abgenutzt, wobei die AnbieterInnen in der Regel Wort halten – nicht zuletzt weil man Kritik online veröffentlichen kann.Unkompliziert ist es auch, seine eigenen Verkaufsangebote einzeln oder als Excel-Datei einzureichen. Booklooker ist mit 50.000 Mitgliedern und 600 Transaktionen am Tag der einzige erfolgreiche Online-Gebrauchtbuchhandel, bei dem die (preistreibenden) professionellen Antiquariate nicht die Überhand haben. mehr lesen / lire plus

BUDGETENGPASS: Die mageren Jahre

Der kleinste Staat in der EU erlaubt sich die größten Abweichungen in Sachen Steuerschätzung und Steuerrealität. Der Budget-Minister hält das für eine Tugend.

Über 30 Milliarden Franken Überschuss verzeichnete der Luxemburger Staatshaushalt im Abrechnungsjahr 2001. In den letzten Wochen wurde hingegen ruchbar, dass im Haushaltsjahr 2002 die Einnahmen 10 Milliarden Franken (oder 270 Millionen Euro) niedriger als erwartet liegen werden. Diese Beträge klingen nicht nur enorm. Im Verhältnis zum Gesamthaushalt von etwa sechs Milliarden Euro dürften sie als rekordverdächtig gelten.

Dass es zu solchen Abweichungen kommt, ist sicherlich im Einzelnen nachvollziehbar. Viele Steuereinnahmen sind direkt von der internationalen wirtschaftlichen Entwicklung abhängig. mehr lesen / lire plus

ARZNEIMITTEL: Kein Geld für Krötendrüsen

Die Krankenkassen werden künftig für homöopathische Medikamente keine Kosten mehr zurückerstatten. Diese genügen den Kriterien einer von der EU geforderten Positivliste nicht. Damit wird es die Alternativmedizin in Luxemburg noch schwerer haben.

Umgeben von zahllosen Arzneifläschchen, bietet Argan das Bild eines bedauernswerten Menschen. „Der eingebildete Kranke“ ist „umsorgt“ und zugleich ausgebeutet von Ärzten. Einziger Ausweg: Er wird selbst Arzt. Molière karikierte in seiner 1673 uraufgeführten Komödie die Positionen der damaligen medizinischen Diskussion. Der pedantische Arzt Diafoirus verkörpert die traditionelle Medizin, Argans Bruder Béralde glaubt hingegen an die Heilkräfte der Natur.

Rund drei Jahrhunderte nachdem der französische Bühnendichter die zeitgenössische Medizingläubigkeit parodistisch an den Pranger stellte, scheint die Frage zwischen traditioneller und alternativer Medizin noch immer nicht geklärt. mehr lesen / lire plus

DROITS HUMAINS: Perquisitionner, intimider, torturer

Que valent les droits humains aux yeux du gouvernement et de la justice luxembourgeoise? La réponse dessinée par l’avis de la CCDH sur les perquisitions de mars dernier n’est pas rassurante.

Un non-lieu, c’est tout ce qu’a obtenu la famille A., malmenée „par erreur“ lors des perquisitions du 31 mars dernier dans les milieux islamistes. Le tribunal n’a pas jugé utile de poursuivre l’affaire. Une non-réponse, c’est tout ce qu’a obtenu la Commission consultative des droits de l’Homme (CCDH), lorsqu’elle a sollicité la collaboration des instances officielles pour enquêter sur cette opération des forces de l’ordre.

La CCDH n’en a pas moins publié, mardi dernier, un avis sur les perquisitions et leurs conséquences. mehr lesen / lire plus

Jay Schiltz: „Wir sind kein alternatives Radio“

Seit einem Jahr ist Jay Schiltz Chefredakteur des soziokulturellen Radios 100,7. Sein Credo: Politische Meinung und Journalismus schließen einander nicht aus, sie gehören sogar unbedingt zusammen.

„Symptomatisch für die ganze Partei (die LSAP, I.K.) ist, dass sie ihre Séance académique auf den 6. Dezember verlegt haben. Da können sie dann als Nikoläuse auftreten.“ Zack. Das war wieder einer jener Sätze, die für Jay Schiltz, Chefredakteur des soziokulturellen Radios, typisch sind. Bissig, aber nicht ohne Humor und vor allem nicht ohne Meinung. Dass er selbst Mitglied bei den Sozialisten ist, hält den gebürtigen Luxemburger nicht davon ab, das mangelnde Profil seiner Partei mit sarkastischem Unterton zu kritisieren. mehr lesen / lire plus

Van Passel Frank: Villa des Roses

Die Luxemburger Koproduktion „Villa des Roses“ ist eine bitterböse Tragikomödie, die aber mit Schwächen zu kämpfen hat.

Treue und Untreue

(rw) – „Bis zum Tode treu“ – mit diesem Schlachtruf auf den Lippen ließen sich deutsche Soldaten im Ersten Weltkrieg abmetzeln. Und der Film „Villa des Roses“ beginnt mit einer Kriegsszene: Während rundherum die Bomben einschlagen, liegt ein Soldat im Schützengraben und interpretiert den Spruch um: Er blickt auf eine verwelkte Rose und das Abbild seiner Geliebten. Szenenwechsel mit Rückblende: Die hübsche Louise Créteur, junge Witwe und Mutter eines kleinen Jungen, verlässt ihre Heimatstadt Honfleur, um in Paris in einem Hotel zu arbeiten, das von einem englischen Paar geführt wird. mehr lesen / lire plus

Michael Moore: Bowling for Columbine

D’abord factuelle, puis (trop?) émotionnelle, l’analyse de Michael Moore, concernant l’amour américain pour les armes, n’est pas vraiment une analyse d’intellectuel. Mais si les questions qu’il pose sont simples, elles sont loin d’être mauvaises pour autant. Les réponses toutes faites à ces questions n’existent pas mais, comme le montre par exemple la rencontre avec Charlton Heston, c’est avant tout l’abilité de mettre en question qui compte pour qu’une évolution quelconque soit possible.

A l’Utopia.

Germain Kerschen

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Pour cette semaine: Groussen 3. Welt-Dag, Contre la violence à l’égard des femmes, Vente de bougies Amnesty, Kochen was die Region hergibt, Stillkalender 2003

Groussen 3. Welt-Dag

Le 24 novembre la commune de Beckerich se propose de montrer au public ce qui se fait avec 0,7 pourcent des recettes normales du budget que la commune utilise pour financer des projets dans le Tiers Monde. Au programme de ce „Groussen 3. Welt-Dag“: de 9 à 11 heures, petit-déjeuner équitable; de 11 à 18 heures, informations, produits, film („Léieren? Spillen? Schaffen? Kanner an Indien, à 14 heures), musiques et danses indiennes; et à midi menu indien (prix: 10 î, 5 î pour les enfants). Les réservations peuvent se faire jusqu’au 21 novembre au tél. 23 62 21-30. mehr lesen / lire plus

Jazz: Charlie Haden

American Dreams

Révolutionnaire assagi

(jitz) – C’est joli, rose bonbon et bien sucré, tout comme si l’ex-révolutionnaire voudrait se cuirasser contre les atrocités de ce monde par un épais sirop musical douceâtre. Car Charlie Haden était, il y a 30 ans, en première ligne du front des musiciens engagés pour des causes sociales et politiques. C’était le temps du „Liberation Music Orchestra“ et de la guerre du Vietnam. Aujourd’hui, alors que sa patrie est friande de nouvelles guerres, Charlie Haden interprète sans aucune connotation ironique, le patriotique „America the beautiful“. D’un point de vue musical, ce CD de ballades est bien ficelé – facile, avec des musiciens comme Brad Mehldau, Michael Brecker et Brian Blade -, mais cet excès d’harmonie provenant de la part d’un contestataire d’antan est tout de même assez surprenant. mehr lesen / lire plus

Frantisek Vizner: Retrospective

Sphères infinies

(gk) – Les formes des sculptures en verre de Frantisek Vizner se jouent tout d’abord de leur ressemblance avec de simples bols de cuisine. A partir de là, l’artiste tchèque utilise la forme de la demi-sphère pour s’amuser du sens de profondeur souvent trompeur que procure l’oeil humain. Certaines de ses sculptures (bleues, jaunes, rouges, etc.) semblent s’incurver jusqu’à l’infini selon l’angle que l’on choisit pour les regarder. Ce qui invite tout naturellement à tourner autour de l’objet et à s’émerveiller des différents points de vue possibles. Ainsi, Frantisek Vizner arrive à étonner par des formes pourtant banales à première vue. mehr lesen / lire plus

Chewing GUM: Get Up Music a.s.b.l.

(gk) – „Get Up Music a.s.b.l.“ s’occupe de la promotion de groupes de musique du Grand-Duché et des alentours, et devrait surtout être connue pour organiser chaque année le volet luxembourgeois du festival „Emergenza“. L’association vient d’ouvrir son nouveau site internet www.gum.lu. Le lay-out du site est fait sans chichis et l’on s’y retrouve donc sans problèmes. Les petites biographies des groupes sous contrat avec „GUM“ présentent ceux-ci de manière très succincte. Il y a surtout là un agenda des prochains concerts organisés par l’a.s.b.l., actuellement jusqu’en août de l’année prochaine. Ce qui vous permettra de voir, par exemple, quand seront les prochaines présélections et la finale du concours Emergenza en 2003. mehr lesen / lire plus

Cronenberg David: Spider

Leise und subtil webt David Cronenberg die Fäden einer psychologischen Fallstudie.

Der einzige Effekt auf den Cronenberg diesmal setzt ist das grandiose Schauspiel von Ralph Fiennes.

Einsamer Spinnenmann

Die Mutter nannte ihn Spider, ihren introvertierten wortkargen Sohn, der nie so war wie andere Kinder, und ihr Kummer bereitete. Er liebte Geschichten über Spinnenmütter, die ihre Kokons für immer verlassen, ohne sich noch einmal umzudrehen, und webte gern wortlos an allen möglichen Fäden herum.

Zwanzig Jahre später steigt er als Dennis Cleg (Ralph Fiennes) aus dem Zug und sucht eine Adresse im Außenbezirk Londons: ein offenes Wohnheim für psychisch kranke Menschen. Seit dem Tod der Mutter hat er in einer geschlossenen psychiatrischen Anstalt gelebt. mehr lesen / lire plus

Pour cette semaine: BB statt BTB, Rechtschreibung mangelhaft

BB statt BTB

Die CSV-Sektion Uewerstad-Gare lädt ein zur öffentlichen Konferenz „Projet BB – Bus-Bunn. Eng sënnvoll Alternativ zu BTB, Null-Plus a Mobilitéit.lu-Modul K“. Der Ingenieur Goerges Schummer wird das Projet einer direkten Kopplung der zukünftigen Transportmittel der Stadt Luxemburg mit der Eisenbahn vorstellen, am Montag, dem 18. November, um 18.30 Uhr im Hôtel International, 20-22, place de la Gare in Luxemburg. Nach der Konferenz soll eine Diskussion stattfinden.

Rechtschreibung mangelhaft

Das LOS (Lehrinstitut für Orthographie und Schreibetechnik) in Dudelange führt am Samstag, dem 16. November einen Testtag für Kinder mit Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten durch. Eine genaue Diagnose dieser Schwierigkeit soll dann eine, auf den Bedarf des Kindes abgestimmte, pädagogische Hilfe ermöglichen. mehr lesen / lire plus

Rock: Balboa

Scale in Feet

Minimalisme mélodieux

(gk) – C’est sans chant, mais avec un grand sens de la mélodie que Balboa se présente sur son premier album Scale in Feet. Suivant la tradition, relativement jeune, du post-rock instrumental à la „Mogwai“, le quatuor luxembourgeois vous entraînera à travers huit compositions dans des atmosphères musicales variant intelligemment du lent au rapide, du doux au puissant, du mélancolique au coléreux. Les quatre musiciens font très bon ménage ensemble en gardant une approche minimaliste dans leur jeu. Les solos de guitare classiques sont, heureusement, assez rares et l’accent des différents titres est mis sur le travail mélodieux entre basse et guitares. mehr lesen / lire plus