Deutsche Interessen um Nord Stream 2: Streit um die Leitung

Die vom US-Kongress vorgesehenen Sanktionen gegen Russland stoßen insbesondere in Deutschland auf Kritik. Doch der Vorwurf, in Wahrheit gehe es um wirtschaftliche Interessen, weist auch auf die Kritiker zurück.

Gemeinschaftsprojekt von europäischen Firmen und der russischen Gazprom mit einem Investitionsumfang von acht Milliarden Euro: Die geplante Gaspipeline Nord Stream 2. Unser Foto zeigt eine Station des Unternehmens „Nord Stream“ im deutschen Greifswald. (Foto: EPA/Stefan Sauer)

Ursprünglich wollten die US-Abgeordneten mit einem Gesetzesentwurf verhindern, dass US-Präsident Donald Trump Sanktionen gegen Russland eigenmächtig wieder aussetzen kann. Außerdem sollte die russische Regierung bestraft werden, weil sie sich in den US-Wahlkampf eingemischt hatte. Ende vergangener Woche bestätigte der Senat die Vorlage des Repräsentantenhauses, die unter anderem Sanktionen für Unternehmen vorsah, die am Bau der durch die Ostsee geplanten Gaspipeline Nord Stream 2 beteiligt sind. mehr lesen / lire plus

Cinq questions à
 Tanja Frank


En vue des élections communales d’octobre, le woxx interroge une candidate toutes les semaines. Au tour de Tanja Frank, candidate Déi Gréng à Luxembourg-ville.

(Photo: © Émile Hengen 
)

woxx : Qu’est-ce qui vous a amenée à vous engager dans la politique communale à Luxembourg ?


Tanja Frank : Je pense qu’il y a pas mal de choses à faire à Luxembourg-ville. Parce que je crois qu’il faut prendre les choses en main plutôt que râler. C’est justement ça qui m’intéresse dans ces élections : elles offrent la possibilité de prendre les choses en main. En 2010, quand j’ai pris ma carte chez les Verts, c’est d’ailleurs ce que je me suis dit. mehr lesen / lire plus

Lebensmittelzertifizierung: Sterne am Labelhimmel

Ein staatliches Lebensmittel-Logo soll für mehr Klarheit sorgen. Doch das nun vorgestellte Sternesystem könnte sich als wenig aussagekräftig erweisen.

Rund 20 Qualitätslabel im Nahrungsmittelbereich kennt das kleine Luxemburg. Es wurde Zeit, etwas Ordnung in diesen Dschungel zu bringen, meinte der Minister für Landwirtschaft und Konsumentenschutz Fernand Etgen (DP) am vergangenen Dienstag, als er sein Gesetzespaket zur Zertifizierung der Luxemburger Labels und zur Promotion des Luxemburger Agrarsektors vorstellte.

Der Ausarbeitung dieses Maßnahmenpaketes war die Petition 668 vorausgegangen, die im Juni 2016 von den traditionellen Bauernverbänden in der Chamber eingereicht worden war. Sie forderten, dass künftig öffentliche Kantinen dazu verpflichtet werden, bei ihren Lebensmitteleinkäufen lokale ProduzentInnen zu bevorzugen. mehr lesen / lire plus

NGO-Schiff beschlagnahmt

Italien macht weiter Front gegen NGOs, die sich im Mittelmeer in der Seenotrettung engagieren. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch haben die italienischen Behörden das Schiff der Hilfsorganisation „Jugend Rettet“ beschlagnahmt. Man wolle prüfen, ob die NGO die Aktivitäten von Schleusern begünstigt hat. „Jugend rettet“ ist eine der Hilfsorganisationen, die sich weigert, einen von Italien vorgelegten Verhaltenskodex zur Rettung von MigrantInnen im Mittelmeer zu unterschreiben. Am vergangenen Montag war die Frist zur Unterzeichnung abgelaufen. „Ärzte ohne Grenzen“ und andere pochen auf ihre „Unabhängigkeit und Neutralität“ und wenden sich unter anderem gegen die Präsenz bewaffneter Polizisten an Bord. In Rom erhöht die rechte Opposition den Druck auf die Regierung: Der Verhaltenskodex sei gescheitert, ein Gesetz müsse nun her. mehr lesen / lire plus

Space mining: Buchstabe und Geist des Gesetzes

„Völkerrechtswidrig!“ So lautet die Einschätzung zum Luxemburger Space-Mining-Gesetz seitens des deutschen Weltraumrechts-Experten Stephan Hobe. Das vom Deutschlandfunk am Dienstag veröffentlichte Interview hat in Luxemburg für Aufmerksamkeit gesorgt. Wer es sich anhört, merkt, dass die Journalistin und der Journalist keinen Unterschied machen zwischen der Ressourcennutzung und der Aneignung von Gebieten auf fremden Himmelskörpern. Letzteres stünde im klaren Widerspruch zum Weltraumvertrag, ist aber in der luxemburgischen Gesetzgebung nicht vorgesehen. In Sachen Nutzung des Weltraums legt Hobe den Vertrag von 1967 sehr strikt aus. Privatwirtschaftliche Aktivitäten seien „beim Start von Satelliten erlaubt, beim Ressourcenabbau verboten“. Das ist eine mögliche Lesart von Artikel 1, der lautet: „Die Erforschung und Nutzung des Weltraums (…) ist Sache der gesamten Menschheit.“ Aber nicht die einzige. mehr lesen / lire plus

Comités d’élèves : de grandes disparités

Un budget d’au moins 500 euros par an et des certificats témoignant de l’engagement de leurs membres. C’est ce qui devrait attendre les comités d’élèves, et c’est Claude Meisch, ministre de l’Éducation, qui dit vouloir recommander les deux mesures aux lycées. Dans sa réponse à deux questions parlementaires posées par les députés Claude Adam (Déi Gréng) et Fernand Kartheiser (ADR), suite aux entrevues de leurs partis respectifs avec la Conférence nationale des élèves (Cnel), Meisch détaille par ailleurs les budgets alloués aux comités d’élèves dans les différents établissements : tandis que l’Athénée arrive en tête (3.100 euros par an), suivi de près par le Lycée de garçons de Luxembourg (2.852 euros), le lycée technique du Centre et le Sport-Lycée n’allouent que 200 et 250 euros à leurs comités d’élèves. mehr lesen / lire plus

Diesel-Problem gelöst?: Freie Fahrt!

In Deutschland scheut sich die Politik, konsequent gegen die von den Dieselautos verursachte Luftverschmutzung vorzugehen. Auch in Luxemburg versucht man, sich um das Problem herumzudrücken.

(Foto: Wikimedia / Adrian Michael / CC BY-SA 3.0)

Hartes Durchgreifen war nicht angesagt beim Diesel-Gipfel am Donnerstag in Berlin. Bundesregierung und Autokonzerne einigten sich auf eine sanfte Lösung für die Verbesserung der Luftqualität: ein Software-Update. Damit sollen die Trickschaltungen, mit denen der Stickoxid-Ausstoß während der Normtests künstlich gesenkt wurde, beseitigt werden, aber ohne dass der Schadstoffausstoß über den Grenzwert steigt. Kostspieligere Hardware-Nachrüstungen mit Filtern oder Einspritz-Vorrichtungen standen ebensowenig zur Diskussion wie Fahrverbote für einen Teil der Dieselfahrzeuge. mehr lesen / lire plus

Gemeindewahlen: Keine Gleichheit in Sicht

Vielerorts bemüht man sich um ein ausgewogeneres Geschlechterverhältnis in den Luxemburger Gemeinderäten. Darüber, wie das zu erreichen sei, gehen allerdings die Meinungen auseinander.

Diese Karikatur aus dem Jahre 1869 illustriert humorvoll die Ängste, die damit einhergehen, Frauen mehr politische Mitsprache zu gewähren. (Foto : © Wikimedia Commons)

„Wir haben uns vorgenommen, durch Information, Sensibilisierung und konkrete Initiativen alles daranzusetzen, dass Gleichheit in der Kommunalpolitik verwirklicht wird“. Mit diesen Worten hatte die Ministerin für Chancengleichheit, Lydia Mutsch, vor wenigen Monaten der Geschlechterungleichheit in den Gemeinderäten den Kampf angesagt. Zusammen mit dem Syndicat des Villes et Communes Luxembourgeoises (Syvicol) startete das Ministerium für Chancengleichheit (MEGA) deshalb Ende letzten Jahres eine großangelegte, aber nicht unumstrittene Kampagne. mehr lesen / lire plus

La gauche en crise (4/4)
: Un projet !


Pour conclure notre série sur les malheurs de la social-démocratie et de ses alliés, une réflexion plus approfondie : depuis les bouleversements en France jusqu’aux blocages allemands, en passant par le fragile équilibre luxembourgeois.

Est-ce la social-démocratie qu’ils enterrent ? 
Emmanuel Macron et François Hollande le 8 mai 2017 à l’Arc de Triomphe, commémorant la « victoire de 1945 ». (Photo : EPA/Stéphane de Sakutin)

« Pas un seul migrant à la rue, cela veut dire créer de nouveaux centres de premier accueil. » La rhétorique d’Emmanuel Macron lors de sa déclaration récente sur la politique d’asile vise à ménager la chèvre et le chou. mehr lesen / lire plus

Annes Weltreise (6/6):
 Israel: Zwischen den Welten


 Einen Monat hat Anne Schaaf im Nahen Osten verbracht und bewegte sich dabei in verschiedenen Sphären und Mikrokosmen. Manchmal lagen an ein und demselben Ort Welten zwischen den verschiedenen Interpretationen dessen, was gerade passierte. Im letzten Teil des Berichts von ihrer Weltreise versucht sie, das Erlebte greifbar zu machen.

Eines der größten Ereignisse, die Tel Aviv jedes Jahr zu bieten hat: Die „Pride Parade“, auf der Israels LGBTI-Community gefeiert wird. (Foto: Anne Schaaf)

Wer nach Israel reist, merkt schnell, dass es sich bei diesem Ort keineswegs nur um ein politisches Staatsgebiet handelt. Da innerhalb des betreffenden Areals längst nicht nur Juden aus aller Welt leben, wird die jüdische Tradition ebenso mit moderneren Fassungen ihrer selbst konfrontiert, wie auch mit anderen Kulturen. mehr lesen / lire plus

Exposition permanente : L’évolution, travaux pratiques

Le temps des animaux empaillés dans des vitrines poussiéreuses est désormais révolu pour les musées d’histoire naturelle. Vérification sur le terrain avec la nouvelle exposition permanente du MNHN.

Une drôle de rencontre avec l’homme de Loschbour pour commencer la visite. (Photos : MNHN)

Oh ! ce n’est pas qu’il avait encore l’aspect des muséums d’antan, non. Mais tout de même, le Musée national d’histoire naturelle, au Grund, avait besoin d’un rafraîchissement. Le résultat a de quoi réjouir l’amateur, tant il mêle habilement technologie et animaux naturalisés traditionnels. Mais surtout parce qu’il propose désormais deux messages clés servis par une muséographie cohérente : montrer à travers ses collections l’importance du processus d’évolution des espèces et insister sur la richesse qu’apporte la biodiversité. mehr lesen / lire plus

Post-punk
 : La fougue de la jeunesse


 Shame, c’est un jeune groupe bien frais de cinq Londoniens amis depuis le lycée. Ce quintette à la fois révolté et langoureux, que certains considèrent déjà comme emblématique du rock anglais de demain, veut explorer de multiples tendances musicales entre l’indie, le rock et le punk et a enflammé les scènes de nombreux festivals européens.

Avec Shame, la valeur n’attend pas le nombre des années. (Photo : Damien Kerjean/site Facebook du groupe)

Après un début d’été bien chargé sur des événements de renom (We Love Green et les Eurockéennes, entre autres), la bande post-punk de Shame arrive bientôt au Luxembourg. Quelques représentations lors d’open mics en 2014 dans un bar juste au-dessus de leur studio auront suffi à cet ensemble aux élans teigneux pour séduire rapidement les banlieues du sud de Londres. mehr lesen / lire plus

Christopher Nolan
 : Perspectives dunkerquoises


Avec « Dunkirk », Christopher Nolan tourne le dos à la science-fiction pour se consacrer à la fresque historique. S’il reste fidèle à lui-même dans la narration, le film en devient tout de même un peu inconsistant.

Un effort civil et militaire désespéré est au centre de « Dunkirk ».

Épisode injustement méconnu de la Seconde Guerre mondiale, le transfert de quelque 300.000 soldats anglais et français de Dunkerque vers l’Angleterre marqua pour beaucoup le vrai début du conflit et la première grande frayeur de celui-ci. En effet, peu osèrent imaginer que les armées françaises et anglaises se feraient encercler dans la ville portuaire, ni qu’ils seraient forcés à se retirer. mehr lesen / lire plus

Lucy Walker : Buena Vista Social Club : Adios

Le documentaire n’est pas un modèle du genre et les images, souvent de qualité médiocre. Mais cet hommage à un phénomène musical mondial d’il y a déjà vingt ans, belle métaphore du temps qui passe, comblera les aficionados d’alors. Avec, toujours, le charme d’octogénaires fringants dont certains ont désormais disparu.

L’évaluation du woxx : XX
Tous les horaires sur le site.

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