Klimaplan enthüllt: Malen nach Zahlen

Fünf Tage nach Beginn der Weltklimakonferenz legt die Luxemburger Regierung einen ehrgeizigen Klimaplan vor. Zu schön, um wahr zu sein?

Ein neuer Klimaplan für Luxemburg!

Am 6. Dezember wurde ein für das Großherzogtum erfreuliches Ereignis bekannt gegeben. Nein, nicht das woran man gleich denkt, sondern: dass ein Klimaplan unterwegs ist. Die Pressekonferenz fand, wie bei der Vorstellung des Klimagesetzes eine Woche zuvor angekündigt (online-woxx: „55 Prozent in 5 Sektoren“), wieder einmal nach Abschluss des Regierungsrats, also am Freitagnachmittag statt. Und wieder einmal kann man – bei allen Vorbehalten – der Regierung ein „Mission accomplie“ aussprechen. Denn die Zahlen, ebenso wie die Stoßrichtung sind so, wie vor einer Woche versprochen. mehr lesen / lire plus

Statec: Reiche fahren viel Auto

Eine Studie des nationalen Statistikinstitutes Statec hat untersucht, wie viel die Bewohner*innen Luxemburgs für Mobilität (Treibstoff und öffentlicher Transport) sowie für Heizöl ausgeben. Im Schnitt sind das jährlich 1.260 Euro für Benzin oder Diesel, 420 Euro für Heizöl und 100 Euro für Bus, Zug und Tram. Grundsätzlich geben wohlhabendere Haushalte mehr Geld für Treibstoff aus als ärmere, wobei der Anteil am Gesamtbudget natürlich sinkt. Das reichste Fünftel gibt allerdings etwas weniger aus als die Einkommensklasse darunter. Ein „Automobilparadies“ sei Luxemburg, so das Statec: 86 Prozent der Haushalte hat zumindest ein Auto, über 40 Prozent haben zwei oder mehr PKWs. Über ein Drittel der ärmsten Haushalte hat überhaupt kein Auto – demnach auch die höchsten Ausgaben für den öffentlichen Transport. mehr lesen / lire plus

Diesel-Nachrüstung? Selber zahlen!

Ein Auto mit Dieselantrieb mit einem zusätzlichen Katalysator auszustatten, um weniger Stickoxid auszustoßen, kann ökologisch sinnvoll sein, halten die grünen Minister François Bausch und Claude Turmes in ihrer Antwort auf eine Question parlementaire fest. Prämien gibt es aber nur beim Kauf von neuen Autos mit Elektro- oder Hybridantrieb. Der ADR-Abgeordnete Fernand Kartheiser hatte nach Möglichkeiten gefragt, Diesel-Autos nachzurüsten. Und wollte wissen, ob die Regierung eine Unterstützung vorsehe, mit den Autohändler*innen verhandle, oder gar die betrügerischen Autokonzerne zu einer Gratis-Umrüstung zwingen wolle. Anders als nach Bekanntwerden des Diesel-Skandals in Aussicht gestellt, scheint die Regierung sich nicht mit der Autobranche anlegen zu wollen. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #040 – Wat maache fir besser Loftqualitéit?

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Dës Woch ass den Thema vun eisem Podcast d‘Loftqualitéit. Doriwwer gouf et an deene leschte Wochen a Méint vill Diskussiounen. D‘Tessie Jakobs an de Joël Adami werfen e Bléck zeréck a kucken sech un, wéi grouss de Problem iwwerhaapt ass a wat dat fir Lëtzebuerg heescht.

Eng rezent Etüd vun der europäescher Ëmweltagence EEA huet zéng Stied begleet, fir ze kucken, wat fir Moossname se géint d‘Loftverschmotzung ënnerhuelen. Wat fir Lektioune ka Lëtzebuerg dorausser zéien a wou hapert et bei eis nach ëmmer, grad am Transportsecteur? mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #033 – Loftqualitéit an ee komesche Communiqué zur HPV-Impfung

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast een Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Dës Woch stinn zwee kontrovers Themen um Menü vum Podcast vun der woxx: Engersäits d’Diskussioun ronderëm d’Loftqualitéit an d’Grenzwäerter, déi besonnesch an Däitschland lassgetrëppelt ginn ass. An anerersäits ass d’Impfung géint  HPV – déi duerch ee komesche Communiqué sollt promovéiert ginn – Thema.

Den däitsche Longendokter Dieter Köhler huet an Däitschland eng Diskussioun iwwert d’Sënnhaftegkeet iwwert Grenzwäerter vun de Loftschuedstoffer lassgetrëppelt. D’Isabel Spigarelli diskutéiert mam Joël Adami doriwwer, op Longendoktere wierklech déi Expert*inne sinn, déi ee fir dës Diskussioun brauch, wisou dat alles u Klimawandel-Leugner*innen denke léisst a wéi dës Diskussioun dann an der lëtzebuergescher Politik opgeholl ginn ass. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #032 – déi zwou helleg Kéi vu Lëtzebuerg: den Auto a Steierpolitik

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast een Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Dës Woch geet et am Podcast vun der woxx iwwert zwee immens „lëtzebuergesch“ Themen: Engersäits d’Steierpolitik an anerersäits den Auto, méi genee den Autosfestival.

Bei der Steierpolitik ass et de Virstouss vun der Europäescher Kommissioun, fir zukünfteg net méi ee Konsens vun alle Länner ze brauchen, fir iwwer Steierfroen decidéieren ze kënnen, deen d’woxx beschäftegt huet. Am Moment brauch et fir esou Entscheedungen nämlech Unanimitéit. Mam Luc Carregari geet riets doriwwer, wéisou Lëtzebuerg dee Virschlag oflehnt. An dat, obwuel et an deene grousse Parteien net onbedéngt Eenegkeet doriwwer gëtt, ob dat esou sollt sinn. mehr lesen / lire plus

Lasche Dieselgrenzwerte der Kommission gekippt

Als Reaktion auf die Benutzung von Manipulationssoftware bei Emissionstest von Dieselautos unter Laborbedingungen hat die Europäische Kommission 2016 neue Grenzwerte festgelegt. Im echten Fahrbetrieb sollten die „real driving emissions“ (RDE) gemessen werden. Die maximal zulässigen Werte wurden dabei erhöht. Dies, so die Kommission, um „technischen und statistischen“ Ungenauigkeiten Rechnung zu tragen. Beim Euro-6-Grenzwert wurden aus 80 mg Stickoxiden pro Kilometer 168 mg/km, später auf 120 mg/km korrigiert. Die Städte Paris, Brüssel und Madrid klagten gegen die Kommission, die ihrer Auffassung nach keine höheren Grenzwerte hätte festlegen dürfen. Das Gericht gab den drei Städten Recht und erklärte die Verordnung der Kommission – die höheren Grenzwerte also – für nichtig. mehr lesen / lire plus

VCD-Auto-Umweltliste in Zeiten von Fahrverboten

Beim Autokauf hilft die VCD-Liste umweltbewussten Verbraucher*innen seit über 15 Jahren bei der Entscheidungsfindung. Ein Überblick über die 2018er-Ausgabe und ihr Zustandekommen.

Foto: VCD

„Wenn ein Auto, dann so eins“, unter diesem Motto steht die 2018er-Ausgabe der Auto-Umweltliste des alternativen deutschen Verkehrsclubs VCD. Nach dem Dieselgate Ende 2015 hatte der VCD die jährliche Aufstellung einer Gesamtübersicht aufgegeben, weil nun gewusst war, dass die Abgasmessungen keinen Bezug zur Realität hatten. Stattdessen gab es 2016 nur allgemeine Empfehlungen und 2017 eine Auswahl von 34 empfehlenswerten Modellen, für die neue Messdaten vorlagen. Auch in diesem Jahr hat der VCD nur eine Positivliste erstellt, die allerdings wesentlich umfangreicher ist. mehr lesen / lire plus

Nach dem Diesel-Beschluss ist vor … dem Fahrverbot

Was ein alternativer Verkehrsclub und ein grüner Minister zum deutschen Diesel-Beschluss sagen.

Banner von einer Diesel-Aktion des VCD.
(Foto: VCD/Katja Täubert)

Der Diesel-Beschluss der deutschen Regierung sei ein „verwirrendes und unzureichendes Stückwerk mit vielen offenen Fragen“, schreibt der alternative deutsche Verkehrsclub VCD in einem Communiqué. Auch der luxemburgische Minister für Nachhaltigkeit, François Bausch, ist wenig begeistert und bezeichnet gegenüber wort.lu den Beschluss als „Luftnummer“.

Für Autofahrer*innen in besonders belasteten Städten plant die deutsche Regierung einen Umtausch der Dieselfahrzeuge oder deren Nachrüstung. Prompt wurde Bausch auf Twitter angesprochen: „A wat ass mat de Lëtzebuerger, di Diesel Euro 4 oder Euro 5 hun?“ Der Minister versicherte, er werde einen Brief an die Kommission richten und sich für die Interessen der Konsumenten einsetzen. mehr lesen / lire plus

Oekotopten: Listen und Empfehlungen

In einem Kommuniqué kritisiert die Umweltberatung Oekotopten.lu  die Entwicklungen im Automobilsektor.

Anders als die Autolobby, deren Broschüre wir bereits in der letzten woxx-Ausgabe für den verharmlosenden Umgang mit Emissionen kritisiert haben, spielt Oekotopten keineswegs die Folgen des Dieselgates herunter. Sondern beklagt ausdrücklich den Entwicklungsstillstand bei den Verbrennungsmotoren. Auch die von Umweltverbänden geforderte Transparenz bei den Emissionswerten sei nicht gegeben. Erstaunlich, dass Oekotopten trotzdem auf die Herstellerangaben zurückgreift – bei der Anwendung des Ausschlusskriteriums, dass die CO2-Emissionen nicht über 90 g/km liegen dürfen (außer in der Oberklasse und bei den Vans).

Erklärt wird auch, dass seit dem 1. September 2017 neue Abgasnormen für Autos gelten. mehr lesen / lire plus

Autokauf
: Muss es ein Tesla sein?


Zum Autofestival ein kritischer Blick auf den Stand der Technik – besonders auf den Punkt Umweltverträglichkeit von Elektroautos.

Tesla fahren verleiht Flügel. 
Auch wenn das bei der Herstellung der Batterie anfallende CO2 zum Abschmelzen der Bergkuppen beiträgt. (Foto: Wikimedia/Jakob Härter/CC BY-SA 2.0)

Menni fährt ein Elektroauto. Er entschuldigt sich fast dafür: „Am liebsten käme ich ganz ohne Wagen aus. Aber berufsbedingt brauche ich einen.“ Für den Umweltfreund kam nur ein möglichst sauberes Auto in Frage. Mit seinem Elektro-Kleinwagen ist Menni zufrieden: „Der bringt mich von A nach B, ohne allzuviel Energie zu verbrauchen.“ Darüber, wie viele Ressourcen die Herstellung einer Autobatterie verbraucht, hat er noch nicht nachgedacht. mehr lesen / lire plus

VCD und Oekotopten: Von Diesel und Gas

Wie immer unterscheiden sich die Empfehlungen des VCD von anderen, insbesondere jenen der Oekotopten.lu-Site. Lange Zeit waren die Dieselmodelle die Favoriten auf dieser vom Mouvement écologique mitverantworteten Struktur, was die woxx immer wieder bemängelte. Mittlerweile finden sich auf den Oekotopten-Listen fast nur noch Hybrid- und Elektroautos, Mercedes S500 und Tesla Model-S einbegriffen. Die besonders große Gewichtung des CO2-Ausstoßes führt dazu, dass kaum ein Benziner ausgewählt wird, dafür aber ein paar Dieselfahrzeuge weiterhin empfohlen werden – auf der Basis von – vermutlich gefälschten – offiziellen Emissionsdaten.

Die Abkehr vom Dieselantrieb bei der Auswahl hat leider keinen Niederschlag auf der Ratgeber-Seite gefunden. mehr lesen / lire plus

Dieselgate et suites : Mal au moteur

Face au scandale des truquages de VW et d’autres, le monde politique avance à coups de demi-mesures. Consommatrices et consommateurs en font les frais et maintiennent la pression.

Équipement luxueux côté tableau de bord, fraudeur côté pot d’échappement – la fameuse Audi A8 fait partie des mauvais élèves de la classe des diesels. (Photo : Wikimedia / Thomas doerfer / CC BY 3.0)

Les Luxembourgeois aiment le diesel ! Combien de fois n’a-t-on pas entendu cette remarque ? Elle a même servi pour expliquer la prépondérance, il y a quelques années, de ce type de moteur dans la sélection d’Oekotopten.lu. mehr lesen / lire plus

Diesel-Problem gelöst? Freie Fahrt!

In Deutschland scheut sich die Politik, konsequent gegen die von den Dieselautos verursachte Luftverschmutzung vorzugehen. Auch in Luxemburg versucht man, sich um das Problem herumzudrücken.

(Foto: Wikimedia / Adrian Michael / CC BY-SA 3.0)

Hartes Durchgreifen war nicht angesagt beim Diesel-Gipfel am Donnerstag in Berlin. Bundesregierung und Autokonzerne einigten sich auf eine sanfte Lösung für die Verbesserung der Luftqualität: ein Software-Update. Damit sollen die Trickschaltungen, mit denen der Stickoxid-Ausstoß während der Normtests künstlich gesenkt wurde, beseitigt werden, aber ohne dass der Schadstoffausstoß über den Grenzwert steigt. Kostspieligere Hardware-Nachrüstungen mit Filtern oder Einspritz-Vorrichtungen standen ebensowenig zur Diskussion wie Fahrverbote für einen Teil der Dieselfahrzeuge. mehr lesen / lire plus

Dieselgate
: Halbgares Maßnahmenpaket


Nach zähen Verhandlungen haben sich EU-Minister auf neue Kriterien für die Typengenehmigung von Autos geeinigt. Künftig wird auch nach der Zulassung auf der Straße kontrolliert. Ob die neuen Regeln ein weiteres Dieselgate verhindern können, bleibt unklar.

Man sei weiter auf den guten Willen der Mitgliedstaaten angewiesen, sagt Wirtschaftsminister Etienne Schneider (hier mit Mike Hentges von der ständigen Vertretung Luxemburgs bei der EU). (Photo: European Union)

Aus Dieselgate lernen, das war der Vorsatz der EU, als die Kommission im Januar 2016 eine Reform des europäischen Systems zur Zulassung von neuen Autotypen vorschlug. Danach folgten zähe Verhandlungen unter den Mitgliedstaaten, denen die zuständige Kommissarin noch bis vor Kurzem attestierte, sie hätten ihre Haltung trotz VW-Skandals nicht grundlegend geändert. mehr lesen / lire plus

Autotypenzulassung: EU-Kontrolle eingeschränkt

Am Montag werden sich die zuständigen EU-Minister mit der geplanten Direktive zur Zulassung von neuen Autotypen befassen. Im Vorfeld stritten sich die nationalen Delegationen vor allem um strengere Kontrollen. Der jüngste Entwurf des Gesetzes, welcher der woxx vorliegt, lässt darauf schließen, dass die Mitgliedstaaten die Oberhand behalten werden. Dem Text nach sollen nationale Behörden bei einem von 50.000 der im Vorjahr zugelassenen Fahrzeugen zusätzliche Kontrollen durchführen, um sicherzustellen, dass diese tatsächlich Abgas- und andere Normen einhalten. Einige Mitgliedstaaten, darunter vor allem ost- und südeuropäische Länder, wehrten sich dagegen, der Kommission zu viel Gewicht in dieser Frage zu geben. Artikel 9 der Direktive legt jedoch fest, dass auch die EU-Kommission entsprechende Kontrollen machen darf. mehr lesen / lire plus

Dieselgate: EU-Kommission soll künftig strenger kontrollieren

Das Europaparlament zog diese Woche Bilanz aus dem VW-Skandal. Nationale und EU-Behörden sind ihrer Aufsichtspflicht nicht nachgekommen, so das Urteil. Eine Mehrheit des Parlaments sprach sich jedoch gegen eine europäische Kontroll-Behörde aus.

(Foto: EU/AP/Corepics VOF)

Als am Dienstag im Plenum des Europaparlaments das Resümee des Untersuchungsausschusses zum VW-Skandal gezogen wurde, drehte sich die Debatte vor allem um eine Frage: Braucht die EU eine neue unabhängige Behörde, die den nationalen Zulassungsstellen auf die Finger schaut?

Ja, sagte dazu eine Mehrheit im Untersuchungsausschuss, und Sozialdemokraten legten zusammen mit Grünen dem Parlament ein entsprechendes Gesetzesprojekt zur Abstimmung vor. Am Ende scheiterte der Vorschlag jedoch am Widerstand der Liberalen und Konservativen. mehr lesen / lire plus

Autofestival und Luftverschmutzung: Entdieselung? Akzisenerhöhung!

Die Regierung versucht zaghaft, den nationalen Fuhrpark zu entdieseln und so die Belastung der Luft mit Stickoxiden (NOx) zu senken. Der Experte Michel Cames fordert dies schon seit vielen Jahren.

Michel Cames ist kein Diesel-Hasser. Aber der gelernte Ingenieur war schockiert, als ihm vor einigen Jahren klar wurde, welche Auswirkungen diese Antriebstechnik auf die menschliche Gesundheit hat. Er begann sich einzulesen und veröffentlichte 2013 gemeinsam mit Eckard Helmers die Studie „Critical Evaluation of the European Diesel Car Boom – Global Comparison, Environmental Effects and Various National Strategies“ in der Zeitschrift „Environmental Sciences Europe“. Im Februarheft von Forum wird von Cames eine kritische Analyse der Tanktourismus-Studie erscheinen.

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Autokauf oder -nichtkauf
: Entdieselt und verwirrt


An der Schädlichkeit der Diesel-Abgase gibt es nichts zu deuteln. Doch was sind die Alternativen? Gehört die Zukunft wirklich dem Elektroauto?

Autofestival? Feinstaub-Alarm! Wenige Tage vor Beginn eines der wichtigsten Verkaufs-Events der Binnenwirtschaft scheint der Wettergott den LuxemburgerInnen ihre Fahrspaß-Träume vergällen zu wollen. Die Wetterlage machte, dass zum ersten Mal hierzulande der Grenzwert für Feinstaub überschritten wurde – Verursacher sind Industrie, Heizungen … und Dieselautos. Diese Antriebsart ist bekanntlich im Zuge des VW-Abgasskandals stark kritisiert worden. Die Verbrauchs- und Abgaswerte der meisten Diesel-PKW – aber auch vieler Benziner – erwiesen sich als gefälscht, insbesondere beim Ausstoß von Stickoxiden (NOx). mehr lesen / lire plus

Große Zukunft für Luxemburg: Provinz-Visionen

Wie Luxemburg von den technologischen Umbrüchen profitieren könnte, steht in der Rifkin-Studie. Ob wir wohl wirklich dafür bereit sind?

„Let’s make it happen!“, so lautet der im Oktober 2016 vorgestellte Slogan, mit dem die „Marke Luxemburg“ beworben werden soll. Aber was soll eigentlich geschehen? Luxemburg wird, so erfuhr man im Rahmen der Rifkin-Studie einen Monat später, das erste Land sein, das die Dritte industrielle Revolution vollzieht. Warum gerade wir? Weil das Modell Luxemburg auf den Werten Offenheit, Zuverlässigkeit und Dynamik beruht – wie im Rahmen des „Nation Branding“ ebenfalls betont wird.

Eine halbe Million Euro bekam Jeremy Rifkin von der Regierung, um seine globale Zukunftsvision auf Luxemburg herunterzubrechen: Das Modell der „Silicon Valleys“ – Wirtschaftsboom dank Forschung und Hightech – sei passé, so der amerikanische Ökonom. mehr lesen / lire plus