Reaktionen auf die überarbeiteten Subventionen für Elektroautos

Für die kürzlich vorgestellte Reform und Erneuerung der „clever fueren“-Subventionen gibt es Lob vom Mouvement écologique und Kritik von Déi Lénk. Beide sind sich jedoch darüber einig, dass die Subventionen für Plug-In Hybride abgeschafft gehören.

Die „clever fueren“-Subventionen gelten für Autos, die bis Ende März 2022 gekauft werden. Foto: Mikes-Photography/Pixabay

Wer ein Elektroauto oder ein Fahrrad kaufen will, kann sich auch in den kommenden zwölf Monaten auf einen staatlichen Zuschuss freuen. Wie die woxx am Freitag in ihrer Printausgabe berichtete, werden die „Clever Fueren“-Subventionen bis zum 31. März verlängert und teilweise überarbeitet.

Der Kauf eines vollelektrischen PKWs wird weiterhin mit 8.000 Euro subventioniert, es sei denn das Auto verbraucht zu viel Strom. mehr lesen / lire plus

Kommentar: Subventionen reichen nicht für eine Verkehrswende

Langsam kommt die Elektromobilität auch in Luxemburg auf. Doch die staatlichen Subventionen sind nicht zielführend, wenn wir eine echte Verkehrswende wollen.

Ein parkendes Elektroauto, das sichtbar geladen wird.

Auch Elektroautos nehmen viel Platz im öffentlichen Raum ein. (Foto: Andrew Roberts/unsplash)

Die Regierung hat die Subventionen für Elektroautos verlängert und angepasst. Grundsätzlich ist das sicherlich kein schlechter Schritt, aber viele Details wurden mal wieder ausgeklammert. Als die finanziellen Zuwendungen vor einem Jahr aufgestockt wurden, um in der sich ankündigenden Wirtschaftskrise den Konsum anzukurbeln, hätte man vielleicht noch darüber hinwegsehen können, dass viele Kleinigkeiten nicht bedacht wurden.

Seitdem war genug Zeit, um die Subventionen zu evaluieren, was augenscheinlich nur teilweise getan wurde. mehr lesen / lire plus

Lichtverschmutzung: Strahlende Zukunftsaussichten

Im Juli 2018 stellte das Umweltministerium einen Leitfaden für „gutes Licht“ vor. Damit sollte die Lichtverschmutzung bekämpft werden. Bisher sind aber nur einige Pilotprojekte realisiert worden.

Schön oder Verschmutzung? Luxemburg-Stadt bei Nacht. (Foto: CC-BY Jen Wen Luoh)

Auch bei klarem Nachthimmel sind vielerorts nur wenige Sterne zu sehen. Der Grund dafür ist die Lichtverschmutzung, also übertriebene oder schlecht ausgerichtete Beleuchtung, die den Himmel unnötig aufhellt. Eine Studie der Organisation „Dark-Sky Switzerland“, die das Umweltministerium 2016 in Auftrag gegeben hatte, kam zu dem Ergebnis, dass in einem Fünftel der luxemburgischen Gemeinden die Lichtverschmutzung in etwa zwei zusätzliche Vollmonde beträgt. Das ärgert nicht nur Hobbyastronom*innen, sondern belastet auch die Tierwelt und die menschliche Gesundheit. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #124 – Kritik um Klimagesetz

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Kann een Gesetz d’Klima retten? De Joël Adami huet sech dës Woch dat neit lëtzebuergescht Klimagesetz méi genee ugekuckt an gëtt vum Isabel Spigarelli dozou befrot. Ee vun den Haaptkritikpunkte sinn déi feelend sektoriell Ziler, mä et ginn awer och  nach aner Schwaachpunkten. Wat huet et mat deene Prinzippien op sech, déi am Fong an dësem Gesetz sollte stoen, mä dunn erëm gestrach gi sinn? D‘woxx huet déi gréisst Schwaachstellen a Kriticke vum Klimagesetz zesummegefaasst.

 

 

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Valorlux salziger Geburtstagskuchen

Valorlux, die Gesellschaft zur Sammlung und zum Recycling von Verpackungsabfall, feiert ihren 25. Geburtstag. Warum die Selbstbeweihräucherung nervt und der Slogan der neuen Kampagne „Be the Change“ falsche Prioritäten setzt.

Copyright: Anna Shvets/Pexels

Wann haben Sie zum letzten Mal einen Eco-Sac, eine Valorlux-Tüte und eine Plastikflasche Wasser mit zu einem Waldspaziergang oder zum Picknick auf einer Liegewiese mitgenommen? Hoffentlich noch nie. Beim Anblick des neuen Imagevideos von Valorlux kräuseln sich die Zehennägel umweltbewusster Menschen: Eine Personengruppe läuft mit wiederverwertbarer Einkaufstüte und Plastikflasche durch den Wald, wo sie alsdann auf einer Wiese ein Picknick genießt.

Dass der „Blaue Sack“, der Eco-Sac, der Superbag und die Plastikflasche im Wald im Imagevideo von Valorlux auftauchen, ist unangebrachte Selbstbeweihräucherung. mehr lesen / lire plus

Luxemburg hat sein CO2-Budget für das Best-Case-Szenario bereits aufgebraucht

Die Initiative showyourbudgets.org berechnet für jedes Land, wie viel CO2-Budget für verschiedene Klimaziele noch vorhanden ist. Luxemburg ist eigentlich schon zu spät dran.

So sehen die Pfade für Luxemburgs CO2-Budget aus. (Klicken, um die Grafik zu vergrößern. Grafik: CC BY 4.0 #showyourbudgets)

Um die Klimakatastrophe zu bewältigen, müssen wir unsere Treibhausgasemissionen schnellstmöglich auf null senken. Diese Einsicht ist mittlerweile sogar zur Politik vorgedrungen, mit dem Pariser Abkommen gibt es seit einiger Zeit eine unverbindliche Verpflichtung, dies zu tun. Die Pläne, wie schnell die Emissionen gesenkt werden sollen, reichen allerdings nicht, um die Temperaturen unter den anzustrebenden 1,5 Grad Celsius im globalen Durchschnitt zu halten – und selbst das 2-Grad-Ziel wird schwer zu erreichen sein. mehr lesen / lire plus

Méco gegen Fage (2/3): Relokalisieren, aber wen?

In seiner Stellungnahme zum Fage-Rückzug spricht sich der Mouvement écologique für Relokalisierung und „Gestaltung der Großregion“ aus. Der zweite Teil unserer Analyse ist dem Verhältnis Luxemburgs zum Rest der Welt gewidmet.

Luxemburg ist keine Insel … sondern ein Pol. (Wikimedia; EPei, Staatskanzlei des Saarlandes; CC BY-SA 3.0)

„Welche Schritte sind geboten, um – wie aufgrund der Covid-Pandemie angekündigt – den Wirtschaftsstandort resilienter zu gestalten und unabhängiger vom Weltmarkt?“ Die Forderung nach mehr „Unabhängigkeit“ hat man in den vergangenen Monaten häufig gehört: Belgien, Deutschland, ja, Europa soll unabhängiger werden vom Rest der Welt. Doch die Spielräume für die gewünschte Relokalisierung der wirtschaftlichen Aktivitäten sind für einen Kontinent, ein großes Land und einen Kleinstaat nicht die gleichen. mehr lesen / lire plus

Méco gegen Fage (1/3): Umweltauflagen, aber welche?

Für „überfällige Entscheidungen im Sinne einer langfristigen, nachhaltigen Politikgestaltung“ plädiert der Mouvement écologique in seiner Stellungnahme zum Fage-Debakel. Im ersten Teil unserer Analyse geht es um die vorgeschlagene Reform der Umweltgesetzgebung.

Die Ressourcen Wasser und Luft werden nicht nur durch die Industrie belastet. (Wikimedia; Jacek Halicki; CC BY-SA 4.0)

Die Joghurtfabrik wird nicht gebaut, die Welt ist wieder in Ordnung. Für manche Gegner*innen des Fage-Projekts mag sich mit dem Rückzug der griechischen Firma das Thema erledigt zu haben, nicht aber für den Mouvement écologique. In seiner am vergangenen Freitag vorgestellten Stellungnahme unterstreicht er, dass dieser Fall „symbolhaft steht für weitaus tiefgreifendere Probleme in der heutigen Politikgestaltung und im Speziellen das Spannungsfeld Ökonomie-Ökologie“. mehr lesen / lire plus

Bananensektor stark belastet

Fallende Verkaufspreise, steigende Produktions- und Lebenskosten: Die Covid-19-Krise hat die von Ausbeutung geprägte Bananenindustrie in eine noch tiefere Krise gestürzt.

© Fairtrade.lu

Dass die Bananenproduktion sich in einer Krise befindet ist bekannt. Schuld daran sind unter anderem Menschenrechtsbeschneidungen: Plantagenarbeiter*innen müssen oftmals zu kargen Tageslöhnen, ohne Vertrag, ohne gewerkschaftliche Vertretung und ohne Sozialversicherung arbeiten. Die Branche leidet aber auch unter anderen Aspekten. Neben dem Klimawandel macht auch die Pilzkrankheit Tropical Race 4 ihr zu schaffen: Ist ein Bananenbaum damit infiziert, stirbt er ab und der befallene Boden ist für den Anbau anschließend unbrauchbar. Der Pilz greift die Sorte Cavendish an, also ausgerechnet jene, die 95 Prozent des globalen Bananenhandels ausmacht. mehr lesen / lire plus

État de la nature: „Vakanz doheem“ in einem fiktiven Staat

Die Natur- und Forstverwaltung hat einen neuen Staat erfunden, um die Einwohner*innen Luxemburgs während der „Vakanz doheem“ in die Natur zu bringen. Einen neuen Reisepass gibt es gratis dazu.

Der Pass und die Karte des État de la nature. (Foto: ANF)

Sogenannte Mikronationen gibt es einige. Mit dem Begriff werden Nationen bezeichnet, die – ob als Scherz, Kunstprojekt oder ganz im Ernst – territorialen Anspruch auf ein kleines Stück Land stellen. Meistens gibt es eine Regierung, eine eigene Flagge und teilweise auch Pässe. Bekanntestes Beispiel dürfte das „Fürstentum Sealand“ sein, das auf einer verlassenen Seefestung im Meer vor England gegründet wurde. mehr lesen / lire plus

Regierung will kein Verbot von Kurzstreckenflügen

Die luxemburgische Regierung will Fluggesellschaften nicht vorschreiben, welche Strecken sie bedienen. Die ökologische Wende bei Kurzstreckenflügen soll jedenfalls nicht durch staatliche Interventionen zustande kommen.

Ein Luxair-Flugzeug am Frankfurter Flughafen. Ein Ende solcher Kurzstreckenflüge von und nach Luxemburg ist nicht in Sicht.
(Foto: CC-BY Aero Icarus)

„Der Markt soll es regeln“ – das ist das Credo der luxemburgischen Regierung in Bezug auf den Flugverkehr. Das geht aus der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage zum Thema Kurzstreckenflüge an Mobilitätsminister François Bausch und an Umweltministerin Carole Dieschbourg (beide Déi Gréng) hervor, die der Abgeordnete Marc Goergen (Piratepartei) Mitte Juni stellte. Nachdem beide Minister*innen sich im Parlament und in Interviews offen für eine Regelung oder gar ein Verbot zu Kurzstreckenflügen gezeigt hatten, erfragte Goergen Details. mehr lesen / lire plus

Méco-Umfrage: Große Mehrheiten für ökologischen Umbau der Gesellschaft

Eine Umfrage zu umweltpolitischen Einstellungen, die der Mouvement écologique in Auftrag gegeben hat, zeigt, dass die Gesellschaft für den ökologischen Wandel bereit ist.

„Menschen wollen kein Zurück in die Gesellschaft ‚Vor-Corona‘: Gesellschaftliche und wirtschaftliche Reformen werden von der Politik erwartet“ – so betitelte der Mouvement écologique seine neuste Pressemappe. Während déi Gréng im Politmonitor der Kolleg*innen von Wort und RTL nicht unbedingt gute Resultate einfuhren, wähnt sich der Méco von einer Umfrage, die die Umwelt-NGO bei TNS-Illres in Auftrag gegeben hat, in beinahe allen politischen Forderungen bestätigt. Umfragen sind natürlich immer mit Vorsicht zu genießen, besonders in Luxemburg – allerdings ist es durchaus schwieriger, Wahlverhalten abzubilden als Meinungen abzufragen. mehr lesen / lire plus

Differdingen und Esch testen Cargobikes

Was in anderen Städten bereits Alltag ist, wird nun in zwei Südgemeinden erprobt: Lieferungen und Transport mit dem Lastenfahrrad.

Cargobikes in Differdingen (Foto: Ville de Differdange)

Lokale Unternehmen der Gemeinde Differdingen können ab Mitte Juni 2020 kostenlos an einem sechswöchigen Pilotprojekt teilnehmen. Dabei wird getestet, ob das Lastenrad sich auch in Differdingen als Alternative zum Auto oder Lastwagen einsetzen lässt.

Um an dem Projekt teilnehmen zu können, muss das Lastenrad regelmäßig genutzt werden, außerdem müssen die Geschäfte über eine sichere Abstellmöglichkeit für das Cargobike verfügen. Gemeinsam mit dem Cigl-Projekt „De Vëlosbuttek“ kümmert sich die Stadt Differdingen um die Räder und sorgt auch dafür, dass die Mitarbeiter*innen der lokalen Geschäftswelt in die fachgerechte Nutzung der elektrisch unterstützten Lastenräder eingeführt werden. mehr lesen / lire plus

Endgültige Fassung des Klimaplans: Kosmetische Änderungen (1/5)

Seit einigen Tagen ist die endgültige Fassung des nationalen Energie- und Klimaplans (NECP) veröffentlicht. Die woxx-Analyse zeigt: Die Regierung hat trotz teilweise heftiger Kritik lediglich kosmetische Änderungen vorgenommen.

Carole Dieschbourg und Claude Turmes bei der Vorstellung der Gréng Relance. (Foto: SIP/JULIEN WARNAND)

Als Carole Dieschbourg und Claude Turmes (beide Déi Gréng) am 29. Mai das Konjunkturprogramm „Gréng Relance“ (siehe woxx-online Chou très vert et vert chou) präsentierten, erwähnten sie recht beiläufig, dass die endgültige Fassung des NECP nun auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehe. Eine separate Pressemitteilung oder gar eine Pressekonferenz war das Dokument anscheinend nicht wert. Bereits Anfang des Jahres, als die vorläufige Version veröffentlicht wurde und die Bevölkerung Stellung nehmen sollte, waren die sonst so kommunikationsfreudigen grünen Minister*innen bemerkenswert still. mehr lesen / lire plus

Endgültige Fassung des Klimaplans: Soziale Gerechtigkeit und Großregion (2/5)

Die woxx hat die Änderungen der Regierung am Klimaplan untersucht: Im zweiten Teil unserer Analyse geht es vor allem um soziale Gerechtigkeit und die Großregion.

Statt Biomasse aus der Saar-Lor-Lux-Region gibt es jetzt Biomasse aus der „Großregion bzw. innerhalb eines der Großregion entsprechenden Radius“. (Foto: CC-BY wikimedia/Richard Mayer)

Trotz teilweise massiver Kritik hat die Regierung nicht viel am nationalen Energie- und Klimaplan (NECP) geändert. Im ersten Teil unserer Analyse sind wir auf die Rahmenbedingungen eingegangen, in diesem Artikel werden wie jene Änderungen anschauen, die am häufigsten vorkamen.

Die meisten Änderungen betreffen nämlich zwei Formulierungen: Einerseits die Großregion und andererseits die soziale Gerechtigkeit. mehr lesen / lire plus

Endgültige Fassung des Klimaplans: Herumfahren und Bauen (3/5)

Die woxx hat die Änderungen der Regierung am Klimaplan analysiert: Im dritten Teil unserer Analyse schauen wir auf Logistik und Bauen.

Ökologisch Wohnen? Im Beddington Zero Energy Development in Hackbridge, London (UK) geht das bereits. Foto: CC-BY Tom Chance

Der nationale Energie- und Klimaplan (NECP) hat in seiner endgültigen Fassung viele kleinere Änderungen erfahren. In diesem Teil unserer Analyse beschäftigen wir uns mit Mobilität, dem Logistiksektor und dem Bauen.

Im Teil über Förderung klimaverträglicher Mobilität wurde an der Formulierung zu Plug-In-Hybriden herumgeschraubt. Hieß es im Entwurf noch, dass diese Fahrzeuge „ab 2021 keine Förderprämie mehr erhalten“ sollen, so heißt es nun, dass die Förderung 2021 auslaufen soll. mehr lesen / lire plus

Endgültige Fassung des Klimaplans: Kohlenstoffsenken (4/5)

Die woxx hat alle Änderungen der Regierung am Klimaplan analysiert: Im vierten Teil unserer Analyse stehen Kohlenstoffsenken im Mittelpunkt.

Humus im Waldboden. (Foto: CC-BY-SA wikimedia/CWALTER)

Der nationale Energie- und Klimaplan (NECP) soll alle Möglichkeiten, mit denen CO2 gespart werden kann, aufzeigen. Neben dem einfachen Vermeiden wird immer wieder darüber diskutiert, wie das Treibhausgas der Atmosphäre auch wieder entzogen werden kann. Neben umstrittenen Techniken wie die Abscheidung und Speicherung von Kohlenstoffdioxid (Carbon capture and storage – CCS) gibt es hier auch natürliche Methoden, die als Kohlenstoffsenken bezeichnet werden.

Kohlenstoffsenken – im NECP stets als „Karbonsenken“ betitelt – sind Bereiche, in denen CO2 als Kohlenstoff gebunden wird und somit für mehrere Jahre nicht mehr in die Atmosphäre entweichen kann. mehr lesen / lire plus

Endgültige Fassung des Klimaplans: Wasserstoff (5/5)

Die woxx hat alle Änderungen der Regierung am Klimaplan analysiert: Im fünften und letzten Teil unserer Analyse dreht sich alles um die überraschende Ankündigung einer Wasserstoff-Strategie.

Foto: US Department of Energy

Die umfassendste und überraschendste Änderung des nationalen Energie- und Klimaplans (NECP) ist im Kapitel über Wasserstoff zu lesen. Dort wurden ganze Absätze eingefügt, die im Entwurf fehlten. So wird die Produktion von „grünem“ Wasserstoff genauer beschrieben. Auch wird präzisiert, dass längere Fahrten mit Wasserstoffantrieben innerhalb Europas „insbesondere im Lastkraft- und Logistik-Bereich“ ermöglicht werden sollen. Die Überraschung kommt aber ganz zum Schluss des Kapitels: Die Regierung arbeitet an einer Wasserstoff-Strategie und will die Potenziale für „erneuerbare“ Wasserstoffproduktion in Luxemburg ausloten. mehr lesen / lire plus

Online-Ausstellung vom ZKM Karlsruhe: Ein Museum auf der Suche nach der neuen Erdpolitik

Critical Zones oder wie Mensch seine Umwelt verhunzt. Das Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe zeigt eine Online-Ausstellung über Wissenschaft und Kunst zur Intensivpatientin Erde.

Die Online-Ausstellung „Critical Zones. Horizonte einer neuen Erdpolitik“ stellt die unterschiedlichsten Facetten und Reaktionen auf den Klimawandel dar. © Frédérique Aït-Touati, Alexandra Arènes, Axelle Grégoire

Udo Lindenberg mag zwar singen „Hinterm Horizont geht’s weiter“, doch ob das auch für die Umwelt gilt, ist unklar. Das Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe (zkm) geht mit „Critical Zones. Horizonte einer neuen Erdpolitik“ der Frage nach, wie es derzeit vor der Sichtgrenze mit Klimawandel und Umweltzerstörung ausschaut. mehr lesen / lire plus

Méco Zukunftsgespréich mit Nachhaltigkeitsforscher Kai Niebert

Der Mouvement Ecologique will mehr über den Green Deal der EU und über grüne Konjunkturprogramme wissen. Eine Online-Konferenz mit dem Nachhaltigkeitsforscher Kai Niebert soll für Aufklärung und Austausch sorgen.

Der Mouvement Ecologique lädt am Donnerstag, dem 4. Juni 2020, zur Online-Konferenz mit dem Nachhaltigkeitsforscher Kai Niebert ein. Niebert ist Dozent an der Universität Zürich, stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums der Deutschen Bundesstiftung Umwelt sowie Mitglied der EU High Level Group on Financing Sustainability Transition. Das Hauptthema der Konferenz: der „Green Deal“ der Europäischen Union und Konjunkturprogramme.

Worüber die woxx unter anderem in einem Podcast sprach, nimmt Niebert morgen im Detail auseinander. mehr lesen / lire plus