Agroforstwirtschaft in Luxemburg

Waldbau mit Landwirtschaft zu verknüpfen, kann viele Vorteile haben – für die Lebensmittelproduktion und die Umwelt. In Luxemburg steckt diese Bewirtschaftungsform jedoch noch in den Kinderschuhen.

Streuobstwiesen sind eine tradtionelle Art der Agroforstwirtschaft in Luxemburg. (Foto: CC-BY-SA Jwh)

Landwirtschaft unter Bäumen betreiben, das klingt erst einmal kontraproduktiv, immerhin benötigen viele Pflanzen Sonnenlicht, um wachsen zu können. Allerdings versucht die Agroforstwirtschaft, beides miteinander zu kombinieren: Forstwirtschaft, und Ackerbau oder Viehzucht. Die Bäume stehen dabei jedoch meist nicht so dicht, wie wir es von „normalen“ Wäldern gewohnt sind. Dafür wachsen unter ihnen Weiden, Getreide oder gar Gemüse.

Dadurch lassen sich vor allem Dürreperioden besser überstehen und auch die Versorgung mit Nährstoffen ist durch den Waldboden besser gewährleistet als auf einem herkömmlichen Feld. mehr lesen / lire plus

Europäische Investitionsbank: Bürger*innenbefragung zur Finanzierung von Transportinfrastruktur

Der Transportsektor ist das Sorgenkind der Klimapolitik, denn in diesem Bereich steigen die Treibhausgasemissionen stetig. Die Europäische Investitionsbank will künftig mehr in nachhaltige Transportinfrastruktur investieren und erfragt deswegen die Meinung von EU-Bürger*innen.

(Foto: EIB)

Die EIB will die „Klimabank“ Europas werden, weswegen die größte öffentliche Kreditgeberin weltweit im Dezember 2020 einen sogenannten Klimabank-Fahrplan veröffentlichte. In der Vergangenheit war die Bank mit Sitz in Luxemburg-Stadt zur Zielscheibe von Protesten von Klimaaktivist*innen geworden. Trotz vermeintlich klimafreundlichen Leitlinien wurden immer wieder Schlupflöcher beklagt. Hatte die Kritik der Umweltschützer*innen meist auf die Förderung von Erdgas-Projekten wie Pipelines abgezielt, so sind viele Infrastrukturprojekte im Transportbereich, wie beispielsweise Flughäfen, nicht weniger problematisch. mehr lesen / lire plus

Ermordung von Berta Cáceres: Haft für die Hintermänner

Das Oberste Gericht von Honduras hat fünf Jahre nach dem Mord an der Umweltaktivistin Berta Cáceres einen der Drahtzieher des politisch motivierten Verbrechens verurteilt. Dem ehemaligen Chef des Energieunternehmens Desa drohen nun bis zu 30 Jahre Haft.

War schon zu Lebzeiten ein Symbol des Widerstands: die 2016 ermordete Umweltaktivistin Berta Cáceres. (Foto: Wikimedia / CC-BY-3.0)

Lange Zeit hatte es nicht so ausgesehen, als ob der Mord an Berta Cáceres je aufgeklärt werden würde – und noch weniger Hoffnung gab es, dass die maßgeblichen Hintermänner der Bluttat zur Verantwortung gezogen werden. Am Montag hat nun jedoch hat das Oberste Gericht von Honduras Roberto David Castillo Mejía, den ehemaligen Chef des Energiekonzerns „Desarrollos Energéticos“ (Desa), als „Mittäter“ des Mordes an der Umweltaktivistin für schuldig befunden. mehr lesen / lire plus

Greenpeace-Studie: Nachhaltige Fonds haben keinen nennenswerten Einfluss

Vorgeblich nachhaltige Finanzprodukte boomen, gerade in Luxemburg. Doch „grüne“ Fonds haben kaum einen Einfluss auf die Umwelt und das Klima. Das hat eine Studie herausgefunden, die von Greenpeace in Auftrag gegeben wurde.

Greenwashing ist laut der von Greenpeace in Auftrag gegebenen Studie in der Fondsindustrie weit verbreitet. (Foto: Greenpeace)

Der Kampf gegen die Klimakrise wird an vielerlei Front geführt: Aktivist*innen versuchen, Energiekonzerne zur Aufgabe von fossilen Energien zu bewegen, die aktive Mobilität in unseren Städten soll gefördert werden und die Landwirtschaft auf andere Produktionsmethoden umsteigen. Ein wichtiger Hebel ist die Finanzwirtschaft: Wenn gezielt in nachhaltige Firmen investiert wird, können diese sich entwickeln – außerdem sendet dies Signale an andere Konzerne, die damit zum Umdenken bewegt werden. mehr lesen / lire plus

Schon gestreamt? „Breaking Boundaries – Die Wissenschaft hinter ‚Unser Planet’“

Die Klimakrise  ist schon längst Realität: Fast alle Ökosysteme steuern unmittelbar auf den roten Bereich zu oder befinden sich bereits darin. Ob und wie wir die schweren Folgen der Klimakrise abwenden können erklären die Forscher Johan Rockström und David Attenborough auf Netflix in der Doku „Breaking Boundaries – Die Wissenschaft hinter ‚Unser Planet’“.

COPYRIGHT: Netflix

Klimawandel, Verschmutzung der Flüsse, Versauerung der Meere und das Artensterben sind bloß einige Beispiele dafür, dass die Menschen eine große Gefahr für die Erde darstellen. Die Netflix Doku „Breaking Boundaries – Die Wissenschaft hinter ‚Unser Planet’“ schlüsselt die einzelnen Bereiche auf und erklärt, wie ernst die Lage  ist. mehr lesen / lire plus

Faktencheck: Sind in Luxemburg tatsächlich keine Säugetiere bedroht?

„Luxemburg hat laut einer Studie über die grünsten Länder der Welt die am wenigsten gefährdeten Tierarten auf der ganzen Welt“, behauptet ein Onlinemagazin und verschickt diese Information an die Presse. Kann das stimmen? Die woxx hat sich auf Spurensuche begeben.

Luxemburg, eins der „grünsten“ und „most caring“ Länder der Welt? Was das Onlinemagazin Outforia behauptet, ist auf unvollständige Daten zurückzuführen.
(Foto: Michael Gaida/Pixabay)

Ein Ranking mit den „grünsten“ Ländern der Welt, in dem Luxemburg prominent auftaucht, weil hierzulande angeblich so wenig Tierarten als bedroht gelten – eine solche Meldung erhält in der woxx-Redaktion natürlich Aufmerksamkeit. Immerhin gab es in den letzten Jahren und Monaten eher gegenteilige Nachrichten und Studienergebnisse: Luxemburg ist das zerschnittenste Land Europas, 68 Prozent der natürlichen und naturnahen Habitate sind in einem unzureichenden oder schlechten Erhaltungszustand, genauso wie 83 Prozent der wildlebenden Tier- und Pflanzenarten. mehr lesen / lire plus

„Mäin éischt Null Offallbuch“: Individualisierung für die Kleinsten

Mit einem Bilderbuch richtet sich die Ëmweltberodung an Kinder. Durch die Geschichte von Betti und Litti sollen sie lernen, wie man Abfall richtig trennt. Dabei fällt die Botschaft hinter das zurück, was in den 1990er-Jahren vermittelt wurde.

Betti und Litti sind zwei Fantasiewesen, die ein wenig wie Maulwürfe mit Hörnern aussehen. An Bettis Hörnern sind schöne Blätter, weil sie sich um die Umwelt kümmert. Litti hingegen verschmutzt seinen Garten und die Natur, deswegen hat er all seine Blätter verloren. Das ist die – bereits ziemlich fragwürdige – Ausgangssituation von „Mäin éischt Null Offallbuch“, das vom Verein Ëmweltberodung Lëtzebuerg herausgegeben wurde.

Im weiteren Verlauf des Bilderbuches zeigt Betti Litti, wie man Abfall richtig trennt, wiederverwertet und entsorgt. mehr lesen / lire plus

Onlinekonferenz: Mehr Biodiversität und Umweltschutz mit der Landwirtschaft

In einer kürzlich veröffentlichen Studie wurde erneut der schlechte ökologische Zustand Luxemburger Grünlandhabitate festgestellt. Am Donnerstag, dem 10. Juni präsentieren die Autor*innen die Ergebnisse und Lösungsansätze.

Die Situation ist dramatisch: Rund 68 Prozent der natürlichen und naturnahen Habitate in Luxemburg sind in einem unzureichenden oder schlechten Erhaltungszustand, Tier- und Pflanzenwelt leiden darunter und viele Feldvögel sind vom Aussterben bedroht, manche auch komplett verschwunden. Schlimmer noch: Die Förderungen für die Landwirtschaft, die dieser Entwicklung eigentlich entgegenwirken sollten, haben nichts verbessert. So lässt sich die Studie resümieren, die das Observatoire de l’Environnement Naturel beim Forschungsinstitut für biologischen Landbau (Fibl Deutschland) und dem Institut für Agrarökologie und Biodiversität (Ifab) in Auftrag gegeben hat. mehr lesen / lire plus

Mit Virtual Reality die Bienen retten

Was passiert, wenn alle Bestäuber aussterben? Wie ernähren wir uns dann und was passiert mit der Natur? Dieses Szenario zeigt ein neues Virtual Reality Projekt der Europäischen Kommission.

Quelle: aasarchitecture

Im Jahr 2050 brummen keine Insekten mehr durch die Luft, an den Bäumen wächst kein Obst und durch die fehlende Nahrung fliegen keine Vögel mehr am Himmel. Um sämtliche Bestäuber vor dem Aussterben zu retten, wurde der „Pollinator Park“, auf Deutsch: „Der Park der Bestäuber“ ins Leben gerufen. Das ist das Szenario, des gleichnamigen Onlineprojektes, dass die EU-Kommission letzte Woche gemeinsam mit ihrem Fortschrittberichtes zum Bestäuber-Aktionsplan vorgestellt hat.

„Pollinator Park“ funktioniert wie ein Videospiel. mehr lesen / lire plus

Insektensterben: Zu wenig Schutz für Bestäuber

Es herrscht Konsens darüber, dass Bestäuberinsekten besser geschützt werden müssen. Trotzdem laufen viele Maßnahmen nur schleppend an.

Die Honigbiene ist das bekannteste Bestäuberinsekt, aber wilde Solitärbienen wie diese Hosenbiene leisten auch ihren Anteil. Über den Großteil der Wildbienenarten gibt es keine Daten zu ihrem Bedrohungstatus. (Foto: CC BY-SA 4.0 Aleksandrs Balodis/Wikimedia)

Wie lobt man sich selbst, wenn man eigentlich weiß, dass die eigene Arbeit nicht so gut war? Vor diesem Dilemma stand die EU-Kommission, als sie Ende letzter Woche ihren Fortschrittsbericht über EU-Maßnahmen zum Schutz der Bestäuberinsekten veröffentlichte. Man entschied sich für eine Art Kompromiss. Während im Titel der Pressemitteilung von „dringendem Handlungsbedarf“ die Rede war, wurde das im Text selbst ein wenig relativiert: Der Bericht zeige, „dass bei der Umsetzung der Maßnahmen der Initiative erhebliche Fortschritte erzielt wurden, sich die Bekämpfung der verschiedenen Ursachen des Rückgangs aber nach wie vor schwierig gestaltet.“ mehr lesen / lire plus

Onlineveranstaltung: Wie viel Bio vertragen Luxemburgs Kantinen?

Der luxemburgische Staat will Produkte aus biologischer Landwirtschaft in seinen Kantinen bevorzugen. Warum? Um Landwirt*innen vom Umstieg zu überzeugen.Wie dieser guter Vorsatz in die Praxis umgesetzt werden kann, wird am Mittwoch bei einer Onlinediskussion debattiert.

Es gibt eigentlich überhaupt keinen Streitpunkt: In den Kantinen öffentlicher Einrichtungen wie Schulen, Kindertagesstätten, Altersheimen und Krankenhäusern sollten ohne Frage verstärkt Lebensmittel aus regionalem und/oder biologischem Anbau auf die Teller kommen. Das würde weitere Einahmequellen für die Luxemburger Landwirt*innen schaffen. Im Bio-Aktionsplan, den der Landwirtschaftsminister Romain Schneider (LSAP) im März 2020 vorstellte, ist dies vorgesehen. Bis 2025 soll mindestens die Hälfte der verarbeiten Produkte aus regionalem Anbau stammen, hiervon sollen wiederum 40 Prozent Bio-Produkte sein.Schneider mehr lesen / lire plus

Podcast-Empfehlungen: Hör dich grün

Wenn es ein Thema gibt, das aus den Medien nicht mehr wegzudenken ist, dann ist es Nachhaltigkeit – und das ist auch gut so! Auch Podcasts gibt es dazu viele. Für alle, die den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen, haben wir eine Lösung: Wir stellen sieben interessante Podcasts zum Thema vor.

BILDQUELLE: Fairquatscht

Fairquatscht“

Sprache: Deutsch

Auf Spotify und Apple Podcast

Länge: circa 25-30 Minuten, manchmal bis zu circa 50 Minuten

Egal ob Gaming, Versicherungen oder das Nachtleben – alles lässt sich grüner gestalten. Man muss nur wissen wie. Marisa Becker interviewt in ihrem Podcast „Fairquatscht“ jede Woche Menschen aus dem Bereich der sozialen Medien, die nachhaltige Projekte auf die Beine gestellt haben. mehr lesen / lire plus

Flusspartnerschaft Syr: Scharfe Kritik am Abwassermanagements des Flughafens

Immer wieder läuft Enteisungsmittel des Flughafens Findel in umliegende Gewässer. Die Flusspartnerschaft Syr übt deswegen heftige Kritik an der Regierung.

Im März wurde der Birelerbaach durch Enteisungsmittel verschmutzt. Die Abwässer des Flughafens sind jedoch ein Dauerproblem. Foto: Flusspartnerschaft Syr

 

„Der Flughafen kann beim Gewässerschutz nicht Schritt halten“, lautet die Feststellung der Flusspartnerschaft Syr, die am 17. Mai in einer Pressemitteilung ihrem Ärger Luft machte. Durch das rasante Wachstum des Findels in den letzten Jahren würden vor allem in den Wintermonaten Probleme mit Enteisungsmitteln auftreten. Trotz vieler Bautätigkeiten sei noch keine Abhilfe verschafft worden.

In der Mischung, mit der in den Wintermonaten Flugzeuge enteist werden, bevor sie starten können, ist Glykol enthalten, das die Gewässerbiologie erheblich stören kann, wenn es in Flüsse oder Bäche läuft. mehr lesen / lire plus

Green Finance: Das Geld wächst auf den Bäumen

Die Welt retten und dafür auch noch satte Profite einstreichen? Das versprechen viele Green Finance-Fonds. Doch hinter einer vermeintlich nachhaltigen Fassade verstecken sich oft zweifelhafte Praktiken.

Überall in den Tropen werden Eukalyptus-Plantagen angelegt, so wie hier in Kenia. Das bedeutet Risiken für die lokale Biodiversität und oftmals erhöhte Waldbrandgefahr. (Foto: CC-BY-NC-ND CIFOR)

Bäume pflanzen, um gegen die Klimakrise zu kämpfen, klingt wie eine sehr logische Sache: Wälder verwandeln große Mengen CO2 in Sauerstoff und Biomasse. Wenn das Holz, das dabei entsteht, zum Beispiel als Baumaterial verwendet wird, kann der Kohlenstoff auf lange Zeit gebunden werden. In einen Fonds investieren, der Forstwirtschaft im globalen Süden finanziert, scheint also eine Win-Win-Situation darzustellen: Man rettet mit seinem Geld die Welt und bekommt auch noch eine fette Rendite. mehr lesen / lire plus

84 Prozent der Grünlandhabitate Luxemburgs in einem schlechten Zustand

Eine Studie, die vom Observatoire de l’Environnement Naturel in Auftrag gegeben wurde, zeichnet ein verheerendes Bild der Biodiversität in der Luxemburger Agrarlandschaft. Die staatlichen Förderungen für die Landwirtschaft konnten die Situation bisher nicht verbessern. Mit der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU soll sich das ändern.

Blühstreifen können helfen, den Verlust der Biodiversität aufzuhalten. (Foto: Katrin M./Pixabay)

Der Natur in Luxemburg geht es schlecht: Rund 68 Prozent der natürlichen und naturnahen Habitate sind in einem unzureichenden oder schlechten Erhaltungszustand, genauso wie 83 Prozent der wildlebenden Tier- und Pflanzenarten – Vögel sind aus dieser Rechnung ausgenommen. Manche Feldvögel wie der Steinkauz oder das Rebhuhn, die einst häufig in Luxemburg anzutreffen waren, sind stark gefährdet. mehr lesen / lire plus

Immer Ärger mit dem Eichenprozessionsspinner

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners sind gefährlich für Menschen und müssen deswegen öfters entfernt werden. Dabei kommen auch Pestizide zum Einsatz – und dagegen gibt es Widerstand.

Gefährliche Prozession: Wenn die Raupen ihre Brennhaare entwickeln, sind sie eine ernsthafte Gefahr für die menschliche Gesundheit. (Foto: CC BY-SA Kleuske/Wikimedia)

Jedes Jahr sorgt der Eicheprozessionsspinner für Ärger und Aufregung. Die Raupen des unscheinbaren Nachtfalters haben in ihrem dritten Entwicklungsstadium sogenannte Brennhaare, die für Irritationen der Haut und der Atemwege sorgen, und gefährliche Komplikationen auslösen können. Werden Eichen befallen, müssen die Tiere entfernt werden. Das gilt besonders, wenn dies innerhalb einer Wohngegend oder an vielbesuchten Orten passiert. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #139 – Reperaturen um Naturschutzgesetz an de Sozialpanorama

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Dës Woch schwätzen d’Tessie Jakobs an de Joël Adami iwwert d’Reparaturaarbechte vum Naturschutzgesetz an iwwert de Sozialalmanach vun der CSL. Beim Naturschutz geet et dorëms, juristesch Onsécherheeten ze klären, mä awer och méi haart Strofen anzeféieren. Kéinten déi dozou feieren, datt och d’Scouten oder aner naturpedagogesch Aktivitéiten an d’Viséier vun der Justiz gerode kënnen? Een „Armutzeugnis“ ass de Sozialalmanach, an dat engersäits well e wéist, wéi vill Aarmut et zu Lëtzebuerg gëtt an anerersäits, well d’Statistiken zur Aarmut zu Lëtzebuerg net dacks erhuewe ginn. mehr lesen / lire plus

Naturschutz: Punkte, Reparaturen und eine Libelle

Mit der Überarbeitung des Naturschutzgesetzes drohen Umweltsünder*innen künftig härtere Strafen. Doch treffen die immer die Richtigen?

Naturpädagogische Aktivitäten in Naturschutzgebieten können zu Konflikten mit dem Gesetz führen. Was Naturschutzorganisationen und Pfadfinder*innen besorgt, soll mit einer Charta – und nicht etwa im Gesetz – geregelt werden. (Foto: Piron Guillaume/unsplash.com)

Das Naturschutzgesetz in seiner aktuellen Form ist noch nicht sehr alt. Erst im Juli 2018, knapp vor den Wahlen, wurde es vom Parlament abgesegnet. Damals galt es als Vorzeigeprojekt des grünen Staatssekretärs Camille Gira, der bei den Diskussionen zu „seinem“ Gesetz im Parlament einen tödlichen Herzinfarkt erlitt. Trotz der grünen Handschrift gab es heftige Kritik von Umweltschutzorganisationen, beispielsweise vom Mouvement écologique, der nicht ganz zufrieden mit dem Ökopunkte-System war. mehr lesen / lire plus

Mouvement Ecologique: Kein Wasserstoff im Tank

Wasserstoff ist immer öfter als vorgeblich nachhaltiger Energieträger für Industrie und Verkehr im Gespräch. Der Méco hat eine Stellungnahme veröffentlicht, mit der Forderung nach einem engen Rahmen für die Wasserstoffnutzung.

Ein Wasserstoffzug in Österreich. (Foto: Florian Kropshofer/Pixabay)

Wasserstoff wird gerne als die Zukunftslösung für eine CO2-neutrale Wirtschaft und Mobilität dargestellt. Fleißige woxx-Leser*innen wissen, dass die Sache nicht so einfach ist: Wenn wir in Zukunft wirklich mit einem privaten PKW herumfahren müssen, dann ist ein Elektroantrieb wesentlich effizienter als ein Wasserstoff-Auto mit Brennstoffzelle. In der Industrie wird Wasserstoff hingegen in Zukunft gebraucht, um Prozesse, die aktuell noch mit fossilen Energieträgern ablaufen, klimaneutral durchführen zu können. mehr lesen / lire plus

Reaktionen auf die überarbeiteten Subventionen für Elektroautos

Für die kürzlich vorgestellte Reform und Erneuerung der „clever fueren“-Subventionen gibt es Lob vom Mouvement écologique und Kritik von Déi Lénk. Beide sind sich jedoch darüber einig, dass die Subventionen für Plug-In Hybride abgeschafft gehören.

Die „clever fueren“-Subventionen gelten für Autos, die bis Ende März 2022 gekauft werden. Foto: Mikes-Photography/Pixabay

Wer ein Elektroauto oder ein Fahrrad kaufen will, kann sich auch in den kommenden zwölf Monaten auf einen staatlichen Zuschuss freuen. Wie die woxx am Freitag in ihrer Printausgabe berichtete, werden die „Clever Fueren“-Subventionen bis zum 31. März verlängert und teilweise überarbeitet.

Der Kauf eines vollelektrischen PKWs wird weiterhin mit 8.000 Euro subventioniert, es sei denn das Auto verbraucht zu viel Strom. mehr lesen / lire plus