13 Reasons Why: Suizidszene entfernt

Kurz vor dem Start der dritten Staffel von „13 Reasons Why“ reagiert Netflix auf anhaltende Kritik.

© Netflix

Zwei Jahre nach ihrer Veröffentlichung hat Netflix eine problematische Szene aus der ersten Staffel von „13 Reasons why“ entfernt. In dieser war auf explizite Weise gezeigt worden, wie sich die Protagonistin der Serie umbringt.

Expert*innen haben seither immer wieder die Befürchtung geäußert, dass suizidalen Menschen die Szene als Vorbild dienen könnte. Inzwischen hat eine Studie der Ohio State University College of Medicine nachgewiesen, dass im Monat nach der Staffel-Veröffentlichung die Suizidrate von Teenagern in den USA signifikant anstieg. Bei anderen Altersgruppen konnte keine solche Entwicklung festgestellt werden. mehr lesen / lire plus

Schon gestreamt? Happy

Die vom auf Science-Fiction spezialisierten US-Sender SYFY produzierte Serie „Happy!“ ist nun auch auf Netflix gelandet. Nichts für schwache Nerven, aber für Fans abgedrehter Storyboards sicher ein Muss.

(© SYFY.com)

Wollte man „Happy!“ anhand von Referenzen aus der Filmgeschichte erklären , müsste man tief in der Schublade wühlen. Am treffendsten wäre wohl ein Vergleich mit dem John Carpenter-Klassiker „Big Trouble in Little China“ mit Kurt Russell in der Hauptrolle – nur dass in „Happy“ neben abgedrehten Kriminellen und rachsüchtigen Halbgöttern auch noch jede Menge LSD im Spiel ist.

So jedenfalls erklärt sich Nick Sax, ehemaliger Polizist, der dem Drogenrausch frönt und für die Mafia arbeitet, dass ihm eines Tages Happy – ein flauschiges hellblaues Einhorn – erscheint. mehr lesen / lire plus

Neil Young Archives: Rockin’ (almost) for free

Großherzig und detailverliebt wie er nun mal ist, setzte die kanadische Rocklegende Neil Young kürzlich seine gesamten Archive online. Die woxx hat einen Streifzug gewagt.

Trotzt den Stürmen nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Internet: Neil Young. (©Wikimedia)

Obwohl er öfter öffentlich an der Klangqualität des Mediums CD herummäkelte, brachte Neil Young trotzdem 2009 einen Teil seines umfangreichen Archivs mit dem Material der Jahre 1963-1972 auf acht Silberscheiben auf den Markt. Unzufrieden mit den verlustbehafteten AAC- und MP3 Kompressionsformaten der Streamingdienste entschied er 2015, seine Musik von diesen Plattformen zu entfernen, nachdem er Anfang des gleichen Jahres mit dem Ponoplayer ein eigenes Abspielgerät für große verlustfreie FLAC-Dateien auf den Markt gebracht hatte. mehr lesen / lire plus