Corona-Pandemie in Portugal: Die Angst vor der Armut

Portugal ist schwer von der aggressiven britischen Coronavirus-Variante betroffen. Ausgezehrt durch Jahre der Austeritätspolitik, droht das Gesundheitssystem zu kollabieren. Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie treiben zahllose Menschen in Armut und Existenznöte. Eine Reportage aus Lissabon.

Leergefegt: Lissabon im Lockdown. (Foto: Ralf Streck)

Die Stimmung in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon ist noch schlechter als vor den Präsidentschaftswahlen am 24. Januar. Die Lage ist noch trauriger als das Wetter. Der Wind schiebt schwarze Wolken vom Atlantik über eine Stadt, die sich fest in der Hand der aggressiveren britischen Coronavirus-Variante befindet. Es scheint, als läge ein Angstschleier über der Stadt. Im gespenstisch wirkenden Zentrum vertreiben Regenschauer die wenigen Menschen, die sich hier aufhalten. mehr lesen / lire plus

Chine et monde face à la Covid : L’effet bœuf

Plus critiquée que jamais côté droits humains, plus convaincante que jamais côté lutte anti-Covid : la Chine aborde l’année du bœuf dans une posture difficile mais non dépourvue d’atouts.

Tête de bœuf : sculpture d’Ai Weiwei faisant allusion au zodiaque chinois, aux humiliations du passé et au chauvinisme du présent. (Wikimedia ; Karelj ; PD)

La Chine est-elle en train de séduire le monde ? Il y a huit mois, on pouvait répondre par la négative (woxx 1581 : Les masques parlent déjà chinois). Certes, les dons de matériel médical au reste du monde (y compris le Luxembourg) et l’apparent succès du confinement chinois laissaient apparaître le pays sous une lumière favorable, aussi par contraste avec les États-Unis de Donald Trump. mehr lesen / lire plus

Unternehmen für Lieferkettengesetz: Gas geben, statt bremsen

Foto: Initiative pour un droit de vigilance

32 mittelständische Unternehmen fordern ein Gesetz, das die Sorgfaltspflicht auf nationaler Ebene regeln soll.

Ein bisschen hatte OpenLux ihnen die Show gestohlen: Die „Initiative pour le devoir de vigilance“ hatte am Mittwoch zu einer Pressekonferenz geladen, um auch einmal Positives aus der Luxemburger Wirtschaftswelt zu vermelden. Während die Regierung sich schwertut, ein Lieferkettengesetz auf den Instanzenweg zu bringen, und sich vom Unternehmerverband UEL dabei auch noch beständig ausbremsen lässt, gibt es durchaus auch Unternehmer*innen, die sich für eine gesetzliche Regelung auf nationaler Ebene stark machen.

Vor gut zwei Jahren hatte die Initiative die Forderung nach einer nationalen Gesetzgebung gestellt, welche die in Luxemburg tätigen Unternehmen verpflichtet, zu belegen, dass die durch sie vertriebenen Güter und Dienstleistungen nicht mit Verletzungen von Menschenrechten oder Umweltstandards behaftet sind. mehr lesen / lire plus

#OpenLux : Le buffet est ouvert

L’enquête OpenLux menée par « Le Monde », l’OCCRP et 15 autres partenaires médiatiques a rouvert la plaie de la place financière. Et le Luxembourg, comme tous les autres pays, n’aime pas les craquelures dans l’image qu’il se fait de lui-même.

Le Luxembourg reste bien un passage obscur pour l’argent du monde entier. (Photo : Patrick Galbats)

Peut-être que ce pays a abrité une forteresse pendant trop longtemps. Le fait que des informations sur l’enquête OpenLux circulaient déjà dans les grandes rédactions du pays bien avant que « Le Monde » ne lâche son teaser sur les réseaux sociaux en dit long : les seuls à être au courant étaient les ministères et institutions auxquels les journalistes avaient adressé leurs questions. mehr lesen / lire plus

#OpenLux : Sous le RCS, la plage

OpenLux, une attaque menée par des centres financiers étrangers jaloux du triple A ou la preuve que le Luxembourg est un État vampire que l’Europe nourrit en son sein ? Les réactions permettent aussi d’entrevoir des nuances, inaudibles dans l’agitation générale.

Les nuances ne sont parfois pas visibles au premier coup d’œil, en ce qui concerne la critique de la place financière non plus. (Photo : Patrick Galbats)

En feu, il l’était, le député Déi Lénk David Wagner à la tribune de la Chambre des député-e-s, lors du débat qui a suivi la déclaration gouvernementale sur OpenLux. Foudroyant le populiste de droite Fernand Kartheiser pour ses mensonges sur la « Sueddeutsche Zeitung », il a enchaîné par une diatribe contre ses collègues et le gouvernement pour leur attitude mécréante envers les médias internationaux et locaux. mehr lesen / lire plus

#OpenLux : Los Differdangeles

L’argent criminel n’est pas toujours là où on le suppose : c’est ce qui ressort d’une enquête commune du woxx avec ses partenaires sur les réseaux de la ’Ndrangheta dans le sud du pays.

En matière de pratiques douteuses, Differdange a plus à montrer que l’abri de jardin de son ancien bourgmestre. (Photo : woxx)

« Le mafieux qui laisse inscrire son vrai nom dans un registre public est le mafieux le plus stupide du monde » : telle a été la réaction du député ADR Roy Reding aux enquêtes OpenLux. Pas sûr que Santo Rumbo, mafieux italien arrêté au Luxembourg en 2019, apprécie cette sortie. mehr lesen / lire plus

#OpenLux : Les 13 boîtes de Pornhub

S’il était connu que la société Mindgeek est la succursale luxembourgeoise de l’empire du porno, l’enquête OpenLux a permis d’en dénicher une douzaine de plus. Il semble aussi que ses bénéficiaires ne soient pas les plus assidus en termes de déclarations.

Logo : Pornhub

L’automne 2013 doit avoir été un mois particulièrement riche pour un notaire eschois. Acter des cessions, renommer des sociétés et remplacer les gérances sont des actes coûteux, et si les clients sont derrière une bonne douzaine de sociétés, ça rapporte. Les documents que nous avons pu trouver grâce à l’accès OpenLux confirment aussi ce que d’autres médias ne faisaient que suspecter : en 2013, Fabian Thylmann, le fondateur allemand de l’empire porno, a cédé toutes ses parts dans les sociétés de Manwin à ses collègues Feras Antoon et David Tassillo, qui depuis sont à leur tête et les ont renommées en Mindgeek. mehr lesen / lire plus

Eisschwimmen: Edgework am Gefrierpunkt

Seit der Coronapandemie ist Winterbaden groß in Mode. Was soll man auch sonst mit seiner Zeit anfangen, mögen sich einige sagen; andere hoffen auf ein besseres Immunsystem. Unser Korrespondent ist nun schon die dritte Saison dabei und berichtet vom Kick beim Schwimmen im eiskalten Wasser.

„Diese helle, transparente Leichtigkeit des Wassers, durch das ich gleite, wenn der Körper sich an die Temperatur gewöhnt hat“: Tobias Müller in seinem Element. (Foto: Mark Cavallo)

Es ist ein Freitagmittag Anfang Februar. Ein guter Tag für eine Premiere. Die Luft ist einigermaßen mild und windstill. Das erleichtert die Sache, denn die Wassertemperatur hat sich zu Beginn des dritten Wintermonats bei zwei bis drei Grad Celsius eingependelt. mehr lesen / lire plus

Polemik: #EchSinnNetInklusiv

Während einige noch darüber diskutieren, ob in Gesetzen von „Vater“ oder „Elternteil“ die Rede sein soll, stellt sich die allgemeinere Frage, wieso sich im legalen Kontext immer noch so schwergetan wird mit inklusiver Sprache.

Foto: OpenClipart-Vectors/Pixabay

Kritiker*innen einer gendergerechten Sprache scheint man es irgendwie nie recht machen zu können. Geht es darum, Formulierungen, in denen die Hälfte der Menschheit lediglich mitgemeint ist, zu überdenken, wird der Wunsch nach mehr Präzision belächelt. Wird aber ein eng gefasster Begriff zugunsten eines allgemeineren aufgegeben, wird der Verzicht auf Präzision wiederum bedauert. Konkret heißt das: „Wähler*innen“ anstelle von „Wähler“ wird ebenso abgelehnt wie „Elternteil“ anstelle von „Vater“. mehr lesen / lire plus

Robert Schofield: „Menschen suchen nach Geschichten, die eine gewisse Moral beinhalten.”

In seinem zweiten englischsprachigen Roman „The Treasury of Tales” begibt sich der in Luxemburg lebende britische Autor Robert Schofield auf die Spuren der Gebrüder Grimm. Die fiktive Erzählung spielt in Rabenheim an der Mosel, während der siebenjährigen Besatzung des Gebiets durch die französischen Truppen unter Napoleon. Es geht um Tradition, die Moderne und darum, was eine gute Geschichte ausmacht.

„Lesen ist nicht nur ein intellektueller Akt.” Autor Schofield möchte vor allem, dass seine Leser*innen Anteil nehmen am Schicksal der von ihm erdachten Figuren. (Foto: Privat)

woxx: Wie sind Sie auf die Idee gekommen, ausgerechnet die Gebrüder Grimm in Ihrer Geschichte auftreten zu lassen?
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Valentinstag + 1 = Overshoot Day

Overshoot Day 2021 Extinction Rebellion

(Anklicken zum vergrößern)

Derzeit verbraucht die Menschheit die natürlichen Ressourcen schneller, als sich diese regenerieren können. Veranschaulicht wird dies mit dem Overshoot Day – dem Tag im Jahr, an dem man die jährlichen Ressourcen verbraucht hat und sozusagen auf Pump lebt. Für die Menschheit insgesamt fällt dieser Tag in die Sommermonate, doch Luxemburg ist „fleißiger“ und hat dieses Jahr schon am 15. Februar seinen Jahresanteil an natürlichen Ressourcen aufgebraucht. „Lëtzebuerg ass Top … Pollueur an Europa“, hält denn auch ein Flyer von Extinction Rebellion Luxembourg fest, der Anfang nächster Woche bei Sensibilisierungsaktionen verbreitet wird. Auf dem Flyer sind auch die Overshoot Days anderer Länder eingetragen; nur Katar hat es geschafft, das Großherzogtum zu überholen. mehr lesen / lire plus

Frauenstreik am 8. März

Nach dem erfolgreichen Aktionstag mit großer Demonstration im Vorjahr ruft die Plattform Jif auch 2021 zum Frauenstreik am 8. März auf. Auch diesmal ist die gerechte Aufteilung der Care-Arbeit die Hauptforderung des Streiks. „Frauen sind an vorderster Front, sie arbeiten ohne Unterlass für das Wohlergehen und die Gesundheit aller. Sie müssen durch starke politische Aktionen endlich Respekt und Anerkennung für ihre Arbeit bekommen“, so die Jif in ihrem Forderungspapier. Die systemrelevante Arbeit solle nicht nur mit Applaus belohnt werden, sondern durch reales, politisches Handeln. Vier konkrete politische Forderungen hat die Plattform dafür formuliert: Arbeitszeitverkürzung, sowohl für entlohnte als auch für unbezahlte Arbeit, Lohngleichheit, einen verlängerten „Eltrecongé“, der für alle Geschlechter offen ist und den „Pappecongé“ ersetzen soll, sowie den Zugang zu bezahlbaren Wohnungen für alle. mehr lesen / lire plus

Concert dessiné: Darf es Bild zum Sound sein?

In den Rotondes treffen der 
Comic-Zeichner Nicolas Moog und der Musiker Jan Mörgenson mit Pinsel und Gitarre aufeinander.

Mit Stift und Gitarre: Jan Mörgenson und Nicolas Moog verbinden am kommenden Mittwoch Musik und Zeichenkunst. (Copyright: Nicolas Moog)

Was kommt dabei raus, wenn sich Musiker*innen und Maler*innen verabreden? Abgesehen von Farbklecksen und Schweißflecken, ein „Concert dessiné“. Am kommenden Mittwoch, dem 17. Februar, geben sich Nicolas Moog und Jan Mörgenson ihren Leidenschaften hin. Das Publikum erwarten atmosphärische Gitarrenmusik und Comic-Zeichnungen.

Nicolas Moog macht sich seit den späten 1990er-Jahren einen Namen als Zeichner. 1999 veröffentlichte der Künstler aus Metz erste Zeichnungen im Fanzine „Le Martien“, später auch im „Hôpital brut“. mehr lesen / lire plus

Exposition collective : Me and the Devil

Prolongée au Casino, l’exposition « L’homme gris » permet d’explorer les liens tendus entre les mythes de Satan et les humains. Une exposition haute en couleur comme on les aime.

© Iris Van Dongen

Honnêtement, quoi de mieux en ces temps gris et pandémiques qu’une petite balade au musée ? Le temps de se ressourcer un peu l’âme brouillée par des mois de confinements, déconfinements, semi-confinements et autres mesures pandémiques et de retrouver la beauté, l’air pur et le partage. En ce cas, « L’homme gris » n’est pas pour vous – car l’exposition que présente le Casino est destinée à vous confronter à ce que l’humanité a inventé de plus mauvais et de plus dangereux : le diable. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Summerland

À un moment où toute nouvelle sortie cinématographique devient une bouffée d’air frais, les distributeurs jouent la carte du mélo sympathique avec « Summerland ». Heureusement, le talent de Gemma Arterton parvient à compenser quelque peu un parfum bien sucré et à peine acidulé.

Une relation difficile au départ, mais qui finalement… Est-il besoin de poursuivre ? (Photo : Michael Wharley/IFC Films)

C’est une sorcière, pas moins. « The beast from the beach », selon les villageois, faisant allusion au caractère peu amène d’Alice Lamb, qui vit recluse dans un cottage tout près de la Manche. Mais à Londres, les bombardements des nazis font rage. mehr lesen / lire plus

Auf Disney Plus: WandaVision

Eine Schwarz-Weiß-Sitcom im Stil von „The Dick Van Dyke Show“ mit Superheld*innen? Die ungewöhnliche Kombination macht „WandaVision“ zu einem kuriosen Seherlebnis, bei dem längst nicht nur Marvel-Fans auf ihre Kosten kommen.

© Disney

Wanda (Elizabeth Olsen) und ihr Mann Vision (Paul Bettany) sind vor Kurzem in ein Einfamilienhaus im idyllischen Westview gezogen. Sie ist Hausfrau, er arbeitet in einem Büro. Auf den ersten Blick sind sie ein durchschnittliches junges Paar.

Klingt nicht besonders originell? Man stelle sich das Ganze nun noch in Form einer Sitcom in Schwarz-Weiß samt Laugh Track vor, deren ersten zwei Folgen in den 50ern und 60ern angesiedelt sind. mehr lesen / lire plus

Auf Netflix: Enola Holmes

Bildquelle: DailyGame.at/Netflix

Die Holmes bieten mehr als Sherlock: „Enola Holmes“ erzählt von der jungen Schwester des Meisterdetektivs, die sich Geschlechternormen und anderen Hindernissen widersetzt, um ihre verschollene Mutter zu finden. Ein unterhaltsamer Film, basierend auf der Jugendbuchreihe von Nancy Springer, dem es allerdings an Tiefe, Stringenz und Raffinesse fehlt.

Bewertung der woxx: X

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