Loi archives : petits détails

Que le Luxembourg ne dispose ni d’une culture ni d’une infrastructure archivistique qui serait à la hauteur de ses ambitions en tant que pays européen n’est pas une nouveauté. La loi archives, qui vient de passer au parlement, était censée pallier cette situation intenable et au moins réglementer l’archivage au grand-duché. Ce qui est chose faite, même s’il reste plusieurs grands bémols. D’abord, l’infrastructure, car la construction de nouvelles Archives nationales est un dossier qui prend la poussière depuis au moins 18 ans, et la situation actuelle est catastrophique avec des fonds dispersés sur plusieurs sites, dont certains inadéquats. Sans parler du manque de moyens et de personnel qualifié. mehr lesen / lire plus

Mit den Tieren regieren

(Illustration : deiereschutzgesetz.lu)

Die Wahlen rücken näher. Kein Wunder, dass die Regierung ihre Arbeit im besten Licht darstellen will. Landwirtschaftsminister Fernand Etgen (DP) zum Beispiel hat einen Werbespot und die Webseite Deiereschutzgesetz.lu in Auftrag gegeben, um für das neue Tierschutzgesetz zu sensibilisieren. Ebenfalls kein Wunder, dass die beiden CSV-Politikerinnen Martine Hansen und Octavie Modert wissen wollen, wie viel Geld dafür ausgegeben wurde und ob sich das lohne. Die Antwort auf ihre diesbezügliche Question parlementaire lautet: 97.585,74 Euro und ja, es lohnt sich. Unter anderem, so das Ministerium, weil Luxemburg mit dem Gesetz eine Vorreiterrolle spiele und ein möglichst breites Publikum erreicht werden solle. mehr lesen / lire plus

Zahlen, bitte!

Vor der Sommerpause widmet sich das Monatsmagazin forum jenem Thema, über das ungern gesprochen wird, obwohl es die Welt regiert: dem Geld. Nach einer Eskapade mit lockerem Layout im Vierfarbdruck für die Wahl-Spezialausgabe erscheint forum, zumindest vorerst, wieder in der gewohnten Bleiwüstenoptik. Das sollte jedoch niemanden vom Inhalt abschrecken, der ist nämlich äußerst lesenswert. Das Dossier zu Geld bietet Einblicke in die Ideen- und Begriffsgeschichte des Zahlungsmittels, ein Interview mit Finanzminister Pierre Gramegna zur Zukunft des Finanzplatzes und einige Beiträge zu bargeldlosen Zahlungsmitteln, sowohl in der gewohnten Form von Plastikkarten als auch zu Kryptowährungen und Blockchain. Klimawandel-Botschafter Marc Bichler beschreibt die luxemburgische Perspektive auf nachhaltige Finanzgeschäfte, während Max Hilbert die Vorzüge einer Regionalwährung wie dem Beki erklärt. mehr lesen / lire plus

Klima-Bündnis : Global, local, radical

Le changement climatique est un sujet grave. Au sein du Klima-Bündnis, des élus locaux mettent en avant des revendications radicales – même s’ils ne sont pas affiliés aux Verts !

« Les inondations dans la région du Müllerthal en juin, l’arrivée de nouvelles espèces, les températures montantes et les situations météorologiques extrêmes nous montrent que le changement climatique est bien arrivé, chez nous aussi. » Pour présenter ses revendications électorales, le 4 juillet, le Klima-Bündnis Lëtzebuerg a choisi de les ancrer dans la réalité locale. Une démarche assez logique pour cette « Alliance climat » qui regroupe 38 communes luxembourgeoises et se consacre à la sensibilisation et aux actions au niveau local. mehr lesen / lire plus

China: Gegen Kohle, für die Schiene!

(Foto: CC-BY Brian Jeffery Beggerly)

Smog ist für die chinesische Regierung ein hochsensibles Thema – die politische Stabilität des Landes, die lange Zeit durch Wachstum und steigenden Wohlstand abgesichert wurde, ist seit Jahren auch abhängig von Faktoren wie Lebensqualität und Gesundheitvorsorge, insbesondere für Kinder. Am 3. Juli legte Peking, wie Reuters berichtet, einen Plan gegen die Luftverschmutzung vor, der weiter geht als die bisher angewandten Maßnahmen. Statt 28 sollen nun 82 Städte in dieses Vorhaben einbezogen werden. In Shanghai und seinen Nachbarprovinzen muss bis 2020 der Kohleverbrauch um fünf Prozent, rund um Peking sogar um zehn Prozent gesenkt werden. In der Schwerindustrie sollen in den als kritisch angesehenen Provinzen die Kapazitäten eingefroren werden, die Stahlprovinz Hebei muss ihre Jahresproduktion sogar von 286 Millionen Tonnen (2013) auf 200 Millionen (2020) reduzieren. mehr lesen / lire plus

Besserer Schutz von Mädchen und Frauen

Sieben Jahre nach ihrer Unterzeichnung ist die Istanbul-Konvention diese Woche endlich vom Parlament ratifiziert worden. Bei dieser Konvention handelt es sich um ein Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen sowie häuslicher Gewalt. Das entsprechende Gesetz sieht eine engere Fassung der Rechtsnormen, eine Verschärfung der Strafen sowie die Erweiterung der Präventionsmaßnahmen und des Opferschutzes vor. Fortan gilt die Devise: „Wer schlägt, der geht“. Die Verjährungsfrist wird auf zehn Jahre ab der Volljährigkeit der Opfer verlängert, weibliche Genitalverstümmelungen sollen künftig als eigenständiges Verbrechen gelten. Obwohl der Text am Dienstag in der Chamber viel Lob erfuhr und fast einstimmig angenommen wurde, wurden auch einige Kritikpunkte genannt. mehr lesen / lire plus

Le KEP a remué (un peu) la Chambre

(lc) – Dans le souci de ne pas passer à côté et de démontrer qu’eux aussi s’intéressaient à la politique culturelle, les coalitionnaires socialistes et verts ont tenté de peser dans le débat cette semaine. D’abord, le LSAP a présenté les idées issues de son groupe de travail dédié à la culture mardi matin. L’après-midi, Déi Gréng ont organisé une heure d’actualité à la Chambre des députés. Alors que le consensus sur la qualité du plan de développement culturel était presque unanime – n’y manquait que Fernand Kartheiser, qui dans une intervention qu’on ne peut décrire que comme hallucinante l’a qualifié de « plan de gauche » –, les vieilles querelles ont refait surface. mehr lesen / lire plus

Lichtverschmutzung: Weniger ist mehr

Zu viel Licht ist ungesund und schadet der Umwelt. Ein Leitfaden für „gutes Licht“ soll die Lichtverschmutzung bekämpfen.

In der Nacht ist Luxemburg selbst vom All aus sehr gut zu erkennen – ein Hinweis auf die hohe Lichtverschmutzung. (Foto: Nasa)

Hobbyastronom*innen stört sie besonders, aber auch für jene unter uns, die nachts einfach nur schlafen wollen, ist sie ein Ärgernis: Lichtverschmutzung. Mit dem Begriff wird übertriebene oder schlecht ausgerichtete Beleuchtung bezeichnet, die den Nachthimmel aufhellt. 2016 hat das Umweltministerium bei der Organisation „Dark-Sky Switzerland“ eine Studie in Auftrag gegeben, um die Situation in Luxemburg zu analysieren. Ergebnis: In einem Fünftel der Gemeinden wird der Nachthimmel mit einer Leuchtdichte belastet, die zwei Vollmonden oder mehr entspricht. mehr lesen / lire plus

Législation : Une « helpline » pour le luxembourgeois

Après la claque du référendum de 2015 et le succès phénoménal (14.500 signatures) d’une pétition réclamant de faire du luxembourgeois la première langue administrative, le gouvernement avait réagi en présentant un programme aussi vaste que flou. Mercredi dernier enfin, la Chambre des députés a adopté le projet de loi 7231 relatif à la promotion de la langue luxembourgeoise, qui prévoit notamment la mise en place d’un commissaire à la langue luxembourgeoise, la création d’un centre du luxembourgeois, l’inscription de la langue nationale dans la Constitution ou encore sa reconnaissance comme langue officielle au sein de l’UE. Le texte de loi entend ainsi renforcer le statut, les normes et l’étude du luxembourgeois, enseigné aussi bien dans les garderies qu’en cycle 1 et à travers des cours d’option d’orthographe, de culture luxembourgeoise ou encore d’écriture créative au lycée. mehr lesen / lire plus

Mouvement: Getrübtes Wohlgefallen

„Neue Dynamik – aber noch keine gesellschaftliche Umorientierung im Sinne der nachhaltigen Entwicklung!“ Die Bilanz der Regierungsarbeit, die der Mouvement écologique am Donnerstag zog, ist ein klares „Sowohl als auch“. So erkennt die NGO durchaus an, dass „die absolute Mehrzahl der Versprechen zumindest angegangen wurde“. Für diese Feststellung greift sie auf das 2014 vorgestellte Mecoskop.lu zurück, ein Monitoring von 114 im blau-rot-grünen Koalitionsabkommen enthaltenen Maßnahmen im Bereich der nachhaltigen Entwicklung. Unterm Strich wurden 11 davon noch nicht angegangen, 41 sind in einer ersten Phase der Umsetzung, 44 weit fortgeschritten und 18 bereits abgeschlossen – eine leichte Verbesserung gegenüber dem Stand von November 2017 (woxx: „Durchwachsene Note für die Regierung“). mehr lesen / lire plus

Table-ronde: Das Private ist politisch

Diese Parole, die das Anliegen der zweiten Frauenbewegung in den 1960er-Jahren zum Ausdruck bringt, ist Erkenntnis und Forderung zugleich. Es ging damals darum, Aspekte wie Geschlechterrollen, Familienmodelle und Lebensformen zu politisieren und sie somit als Ausdruck zu hinterfragender Machtstrukturen anzuerkennen. Mutterschutz, Eherecht, Kindererziehung, Schwangerschaftsabbruch, Verhütung und Sexualität waren nur einige der Themen, die in dieser Zeit breit diskutiert wurden. Dass es sich hierzulande damit nicht anders verhielt, können die Pionierinnen der Luxemburger Frauenbewegung aus erster Hand beschreiben. Allen voran die Mitglieder des MLF (Mouvement de libération des femmes) prangerten gesellschaftliche Verhältnisse aus einer feministischen Perspektive an. Wie war es in dieser Zeit, als politisch aktive Frau zu agieren? mehr lesen / lire plus

Wahlkampagne: Geheimtipp Grün?

Déi Gréng ziehen als mutmaßliche Gewinner*innen in den Wahlkampf. In der Regierungskoalition haben sie wenig Profil gezeigt, daran auch in der Kampagne festzuhalten, erscheint ihnen offenbar als ratsam.

(Foto: Raymond Klein)

Eine Partei von Schleimer*innen und Karrierist*innen seien Déi Gréng geworden, spottete vergangene Woche die Satirezeitschrift Feierkrop. Der Anlass: Für ihr 35-jähriges Bestehen hatten die Grünen – vielleicht wegen seiner Erfahrungen mit rechten Koalitionen? – den deutschen Kollegen Robert Habeck eingeladen, aber nicht nur ihn. Sondern die wirkliche Attraktion des Abends waren der Großherzog und seine Gattin. Wie der Feierkrop festhält, war die Partei in den 1980er-Jahren aggressiv für die Abschaffung der Monarchie eingetreten, praktiziert aber mittlerweile statt des „lèse-majesté“ lieber den „lèche-majesté“ – sie leckt dem Großherzog die Stiefel. mehr lesen / lire plus

Esch 2022 : Perfidia

C’est fait : la politique aura eu raison des deux coordinateurs de la capitale culturelle Esch 2022. Alors qu’on avait promis à la presse la présentation d’un nouvel organigramme, la conférence n’a été rien d’autre qu’un exercice d’enfumage.

Un conseil d’administration visiblement gêné. (©woxx)

« Ce que je suis content que ce soit terminé » : le témoignage d’Andreas Wagner était sans appel. Lui et sa collègue Janina Strötgen venaient de sortir d’un dernier entretien avec les responsables de l’asbl (dont le bourgmestre eschois Georges Mischo est le président et qui compte parmi ses rangs ses collègues Dan Biancalana et Roberto Traversini). mehr lesen / lire plus

Mémorial de la Shoah : RTL épinglé

À la veille de l’inauguration du monument aux victimes de la Shoah, le 17 juin dernier, rtl.lu avait publié sur son site un article intitulé « Um neie Shoa-Monument feelen en Accent an e Komma ». Se référant à l’inscription en luxembourgeois sur le monument en question (« Kaddisch fir d’Judde vu Lëtzebuerg dei vun den Nazien ëmbruecht goufen. 1940-1945 »), la correction de l’auteur disait « … vu Lëtzebuerg, déi vun… ». Dans une première version, l’article faisait d’ailleurs le lien avec l’épisode des trois erreurs sur les nouveaux tricots de l’équipe nationale de football. Concernant la sculpture de Shelomo Selinger, l’auteur ajoute : « Als Erklärung krute mer gesot, de Kënschtler selwer hätt den Text esou konzipéiert an a sengem Versteesdemech wiere Komma an Accent am Interessi vun der artistescher Wierkung net essentiel.  mehr lesen / lire plus

Engie/Fiat : le Luxembourg reste épinglé

La lutte d’Antoine Deltour a beau être finie, le scandale qu’il a déclenché continue à hanter le Luxembourg et son ministère des Finances. Pas plus tard que ce mercredi, la commissaire européenne à la concurrence Margrethe Vestager a condamné le grand-duché à recouvrer 120 millions d’euros auprès d’Engie, fournisseur d’électricité et de gaz français. Ce dernier a échappé à l’impôt grâce à une savante construction intragroupe mise en place entre 2008 et 2010. Piquant détail : alors que Vestager dit clairement dans son communiqué que les aides d’État luxembourgeoises étaient illégales, le communiqué du ministère des Finances campe, lui, sur la position qu’« Engie a été imposée en conformité avec les règles fiscales en vigueur à l’époque des faits, sans bénéficier d’un traitement sélectif », rejetant par là l’accusation de la commissaire. mehr lesen / lire plus