PHOTOGRAPHIE: Ainsi danse le monde

Pour les « Photomeetings 2013 », la galerie Clairefontaine a invité – à côté de Roger Ballen et Massimo Vitali – la photographe espagnole Isabel Muñoz. Ses « Masterpieces » retracent sa recherche poussée dans l’esthétique du corps et du mouvement.

Derviche méconnaissable : Muñoz redonne une nouvelle vie à une danse trop longtemps cataloguée.

Comme une tulipe. Et pourtant, jamais une fleur – même si elle partage la même forme que le danseur mevlevi – ou « derviche tourneur » – dans la photo d’Isabel Muñoz – n’aurait cette grâce. L’image datant de 2008 est un cliché parfait dans plusieurs sens. Déjà, la tension entre mouvement et instant capturé dans le temps – le propre de la photographie – est parfaite. mehr lesen / lire plus

ARNAUD DESPLECHIN: Bric-à-brac

« Jimmy P., Psychotherapy of a Plains Indian » le nouveau film d‘ Arnaud Delsplechin basé sur une histoire vraie, a crée la controverse au festival de Cannes. Pourtant, le résultat est plutôt mou.

Malgré ses images splendides, « Jimmy P. Psychotherapy of a Plains Indian » ne décolle pas vraiment.

En 1945, Jimmy (Benicio del Toro), un indien américain, vient de retourner sur son ranch au Montana après avoir été stationné en France pendant la Seconde guerre mondiale. Une époque dont il ne semble pas être sorti indemne, car assez souvent des maux de tête doublés d’une perte de vue l’affligent. mehr lesen / lire plus

INDIEROCK: Les dieux du Post

« God Is an Astronaut » sont de retour au Luxembourg après une première venue remarquée lors du festival Out of the Crowd en 2009. Ils investiront cette année la Rockhal avec en poche leur nouvel album « Origins » et un line-up remanié qui montre une nouvelle facette musicale de la formation.

Le post-rock sans climax ?
Si, ça existe chez « God Is an Astronaut ».

Formé par les frères jumeaux Torsten et Niels Kinsella dans la petite ville de Glen of the Downs en Irlande en 2002, le duo s’adjoint rapidement les services de Noel Healy derrière les fûts avant de sortir dans la foulée leur premier album « The End of the Beginning » sur leur propre label Revive Records. mehr lesen / lire plus

DEUTSCHLAND: Merkiavellis Europa

In Deutschland sorgt die bevorstehende Bundestagswahl nicht unbedingt für großen Wirbel. Vor allem in den „Krisenländern“ Europas wird der Wahlkampf jedoch aufmerksam verfolgt.

Gilt mehr denn je: Die Wahlen zum deutschen Bundestag haben internationale Tragweite. Unser Foto zeigt ein Werbeplakat des Fernsehsenders CNN aus dem Jahre 2005.

Die Hände sind zu einer Raute geformt und obwohl man kein Gesicht auf dem Plakat erkennen kann, wissen alle, wer gemeint ist. „Deutschlands Zukunft in guten Händen“ heißt der dazugehörige Slogan. Die überdimensionierte Wahlwerbung am Berliner Hauptbahnhof für Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ganz Europa Aufmerksamkeit erregt, denn auch in Athen und Lissabon sind die Geste und die dazugehörige Person bestens bekannt. mehr lesen / lire plus

POLITIQUE CULTURELLE: La loi de la dernière chance

La ministre de la Culture Octavie Modert a saisi sa dernière chance pour ne pas entrer dans les annales comme une simple gestionnaire de son ministère.

Outils artistiques ou commerciaux ? L’avant-projet de loi sur le statut d’artiste floute les frontières entre les deux. (©flickr_see_ming_lee)

Non, la législature passée n’a pas été la meilleure pour Octavie Modert. Si elle a enfin réussi à boucler quelques chantiers – comme le musée de la Forteresse, le running gag de ces dernières décennies – beaucoup d’autres sont restés sur le carreau. Et voilà qu’elle présente au moment du sprint final vers les élections anticipées d’octobre, un moment où elle ne caracole pas vraiment en tête dans les sondages non plus, un « avant-projet de loi relatif au titre d’artiste, aux mesures sociales au bénéfice des artistes professionnels indépendants et des intermittents du spectacle et à la promotion de la création artistique ». mehr lesen / lire plus

Europäischer Jüdischer Kulturtag in Luxemburg

(avt) – Seit 2002 nimmt Luxemburg im Abstand von zwei Jahren an den Europäischen Jüdischen Kulturtagen statt. Ende der 1990er Jahre waren diese rund um die europäische Organisation „B’nai B’rith Europe“ in der Nähe von Straßburg entstanden. Gerade im Elsass gibt es viele kleine, zum Teil recht verstreute, Synagogen. Als die Europäischen Jüdischen Kulturtage – unter anderem unter Mitwirkung von François Moyse – ins Leben gerufen wurde, geschah dies mit dem Ziel, das kulturelle jüdische Erbe in Erinnerung zu rufen und zu bewahren. Zugleich sollte die Veranstaltung den Zweck erfüllen, Menschen – gleich welcher Religion – jüdische Bräuche und Traditionen näherzubringen. mehr lesen / lire plus

Zulu

(lc) – Caryl Férey est un nom que chaque amateur de polar et de romans noirs devrait inscrire dans son calepin. Ce breton d’origine s’est spécialisé dans les romans policiers qui se passent de préférence de l’autre côté de la planète, loin des contrées pluvieuses de ses origines. Avec « Haka » et « Utu », il nous a emmenés en Nouvelle-Zélande et en Australie, mais c’est « Zulu », sa saga sud-africaine, qui a certainement retenu le plus l’attention de la critique. Décrit sur un rythme haletant, Férey nous promène dans les bas-fonds des townships où pullulent drogues, maladies et violences inouïes aux plus hautes forteresses des élites noires ou blanches. mehr lesen / lire plus

Die Preziöse

(lc) – Die Printmedien gehen alle ein wie zu heiß gewaschene Wollpullis? Kein Mensch will mehr Magazine lesen? Das Internet ist das neue Papier? Auf diesen Fatalismus hatten ein paar junge Frauen, die momentan in Berlin leben, nur den Steinbrückschen Stinkefinger zur Antwort und gründeten ihr eigenes Magazin, mit dem vielversprechenden Namen „Die Preziöse“. Hauptthemen der Publikation sind queeres Leben und Berichte aus dem LGBT-Universum. Aber anstatt diese zu glorifizieren, berichtet „Die Preziöse“ herrlich unaufgeregt und dandyhaft. Was ihren Themen die Normalität verleiht, die sie eigentlich – wäre die Welt perfekt – auch haben müssten. Neben den Hauptthemen berichtet das Magazin auch über Kulturelles, gibt Konzerttipps und wagt sich an politische Berichterstattung: bereits Ende August erschien die zweite Nummer des preziösen Blattes und auch die ist recht ansehnlich geworden – anspruchsvolles Layout trifft auf sehr verschiedene Texte vieler AutorInnnen, das ganze mit Fotoreportagen angereichert. mehr lesen / lire plus

WAHLKAMPF-KONGRESS: Grün ist die Richtung

Gestritten wird auf grünen Kongressen nur noch selten, schon gar nicht wenn, wie diesmal, ein Wahlerfolg abzusehen ist. Darüber reden, was nach diesem kommt, mochte kaum jemand – doch die Eventualität einer schwarz-grünen Koalition lässt die Köpfe schwirren.

„Das Centre de rétention ist nichts Fortschrittliches, dabei ist Fortschritt das, wofür ich mich bei Déi Jonk Gréng engagiere.“ (Paul Matzet und Meris Sehovic)

Was erwartet der Journalist einer alternativen Wochenzeitung, der sich auf einen grünen Parteikongress begibt? Wird sich bestätigen, dass aus der einst linksradikalen politischen Strömung eine Öko-DP geworden ist? Oder sind Déi Gréng unter dem Eindruck der Krise des Wirtschaftssystems wieder stärker nach links gerückt? mehr lesen / lire plus

10 JAHRE UNI LUXEMBURG: Weg in die Wissensgesellschaft

Eine der bedeutendsten Innovationen des Mittelalters: die Universität. Das Balliol College, Oxford. (Foto: wikipedia)

Die Universität Luxemburg feiert dieses Jahr ihren 10 Geburtstag. Grund genug, um eines der jüngsten Kapitel der luxemburgischen Gesellschaft noch einmal in den Blick zu nehmen. Germain Dondelinger spricht in einem Gespräch über die Zeit der Unigründung.

Germain Dondelinger nahm seine Funktion als „premier conseiller du gouvernement“ für die Hochschulbildung im Jahre 1999 auf. Er arbeitete das Gründungsgesetz von 2003 aus. Das Gesetz hätte schon 2011 geändert werden sollen, da es wiederholt in die Kritik geraten war.

In seinem Büro beschreibt Dondelinger die Situation Anfang der 2000er Jahre: „Es herrschte ein besonderes Klima. mehr lesen / lire plus

DEMOSKOPIE: Zahlengepansche

Meinungsumfragen unter Ausschluss der Piraten, Verdacht der gezielten Manipulation, Zahlen über Gefühle und Ängste … Die Demoskopie in Luxemburg gibt kein gutes Bild ab.

Die blaue Null im roten Feld macht das Spiel (Adam Kubetta / Wikimedia)

Die Möglichkeit, neue Parteien zu gründen, ist ein wichtiger Bestandteil des westlichen Demokratiemodells. Doch nicht jeder freut sich hierüber. Wem der Aufstieg der Piratenpartei zuwider ist, konnte sich eine Zeitlang der Illusion hingeben, Luxemburg sei „piratenfrei“ – nämlich wenn er den Ilres-Meinungsumfragen Glauben schenkte. Das einzige demoskopische Institut dieser Art in Luxemburg versorgte das Tageblatt mit Tortendiagrammen zur Sonntagsfrage, in denen die Piratenpartei nicht vorkam. mehr lesen / lire plus

SOZIALE NOT: Betteln um Stimmen

Um dem Betteln in der Hauptstadt Einhalt zu gebieten und die BürgerInnen zu „schützen“, hat die Stadt eine Informationsbroschüre mit Tipps herausgegeben. – Ein Wahlkampfmanöver?

Bettelei ist ein Phänomen, das auch in Luxemburg immer präsenter wird, vor allem in der Hauptstadt. Logische Folge einer wachsenden sozialen Kluft, in der die Reichen mehr haben und die Armut wächst. Dass die Sichtbarkeit von Armut im Stadtbild die Wohlhabenden stört, ist schon immer so gewesen. Nun ist Betteln an sich zwar nicht strafbar, geht in Luxemburg jedoch immer häufiger mit organisierter Kriminalität und dem Missbrauch von Spendensammlungen karitativer Organisationen einher.

Um dem Einhalt zu gebieten und die BürgerInnen und die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren, hat die Stadt Luxemburg nun in Zusammenarbeit mit dem Sozialamt, der Polizei und Handicap International eine Informationsbroschüre herausgegeben. mehr lesen / lire plus

Forderungskatalog der Patientenvertretung

(avt) – „Wir stellen fest, dass die Regierung eine ganze Reihe von Maßnahmen angeleiert, aber nicht zu Ende gebracht hat“, so der Präsident der Patientenvertretung René Pizzaferri anlässlich einer Pressekonferenz. Die Neuregelung über Zusatztarife habe bereits 2009 auf der Agenda des Gesundheitsministers gestanden, doch bis heute hat sich in dem Bereich nichts getan. Insgesamt 28 Forderungen hat die Patientenvertretung nun vorgelegt. Allen voran fordert sie die Einrichtung einer neutralen und unabhängigen Beratungsstelle anstelle einer dem Gesundheitsministerium untergeordneten Instanz, wie im Gesetzesprojekt über Patientenrechte vorgesehen. Im Vordergrund ihrer Überlegungen stehen immer der Patient und seine Rechte. Damit kein Zwei-Klassen-System wie in Deutschland entsteht, fordert die Patientenvertretung eine adäquate medizinische Versorgung für alle Patienten – unabhängig von ihrer finanziellen Situation. mehr lesen / lire plus

LSAP: Rot-blau-grünes Velodrom?

(lm) – Ob die Wählerinnen und Wähler Lust auf ein Morgen mit der LSAP haben, wird sich am 20. Oktober zeigen. Die Sozialisten jedenfalls haben Lust auf eine Dreierkoalition, das klang – etwas knapp vor den Wahlen – auf dem Programmkongress am vergangenen Montag an. Beim Ausländerwahlrecht, mit dem Spitzenkandidat Etienne Schneider sich bereits vor den Sommerferien als gesellschaftspolitisch Linker positioniert hat, dürften die potenziellen Partner schnell handelseinig werden. Sinnvolle Einsparungen vor Steuererhöhungen, auch darauf könnten sie sich – zumindest verbal – einigen. Das langjährige Lobbying der Arbeitgeber innerhalb aller drei Parteien dürfte am Ende „wettbewerbsschädigende“ Steuersätze verhindern. In der Index-Frage, wo LSAP und Grüne fast auf Gewerkschaftslinie liegen, müsste die DP aber über ihren Schatten springen – oder auf die Willfährigkeit ihrer Partner hoffen. mehr lesen / lire plus

Doch kein Index-Wahlkampf?

(rg) – Das CSV-Wahlprogramm wird zwar erst am Samstag verabschiedet, doch zumindest die Position zum Index-System wurde bereits öffentlich diskutiert. Tatsächlich hat der noch vor wenigen Wochen von Juncker als Kernthema propagierte „gedéckelten Index“ keinen Eingang in das Programm der größten Volkspartei gefunden. Gefordert wird lediglich die Herausnahme von Tabak und Alkohol aus dem Warenkorb. Hinsichtlich der vieldiskutierten Ölprodukte wird die gleiche Maßnahme als Option für einen späteren Zeitpunkt angeführt. Weitere Änderungen am bestehenden System sollen erst nach einer mit den Sozialpartnern durchzuführenden „Konsensanalyse“ in Betracht gezogen werden. Damit unterscheidet sich die CSV-Linie nicht wesentlich von denen der anderen regierungswilligen Mitstreiter: Im wesentlichen sollen es die Sozialpartner richten. mehr lesen / lire plus

SREL: Just because you’re paranoid?

En suivant l’actualité, on pourrait parfois croire que l’affaire du Srel serait close. Pourtant, il reste du pain sur la planche, comme le rappelle l’affaire « Frisch-Ersöz ».

(PHOTO : ©flickr_zigzagou)

Circulez, il n’y a rien à voir ! On pourrait résumer ainsi la réaction du ministère d’Etat qui a formellement démenti l’accusation de surveillance politique brandie un jour plus tôt par l’ancienne conseillère communale de déi Lénk, Janine Frisch. Pourtant, en réduisant la trouvaille de cette dernière à une « donnée passive isolée enregistrée en 2007 à l’occasion d’un retracement des communications avec la personne cible », le ministère admet au moins qu’il y a eu surveillance. mehr lesen / lire plus

« Dim sum » à la luxembourgeoise

(md) – Dans le monde de la finance, on parlera désormais chinois. C’est en tout cas ce que Luc Frieden a essayé de nous expliquer, lors de la conférence tenue sur le rôle que le Luxembourg joue dans l’internationalisation du renminbi  chinois. Mao Tsé-Tung, qui orne jusqu’à présent la « monnaie du peuple », trouvera en cette année de 2013 son havre de paix au Luxembourg. Aujourd’hui déjà, le Luxembourg gère environ 220 milliards de RMB (30 milliards d’euros), placés sous forme de prêts, d’obligations « dim sum » et autres produits financiers. Les « dim sum » sont des obligations émises hors de la Chine, mais libellées en RMB. mehr lesen / lire plus

Pauvres grands patrons !

(dv) – La campagne électorale est bel et bien lancée. Une occasion pour le chef de l’Union des entreprises du Luxembourg (UEL), Michel Wurth, de présenter ses « solutions » au prochain gouvernement. Et il n’y va pas de main morte. Au micro de RTL-Radio hier, il entonne la rengaine propre à son groupe d’intérêt : la main-d’oeuvre luxembourgeoise serait trop « chère » et nuirait à la compétitivité du pays. L’indexation des salaires est évidemment dans sa ligne de mire : il ne parle ni de la plafonner, ni de la moduler, mais de l’abolir complètement. Autre cible : le salaire minimum. Ce qui ne constitue qu’un argent de poche par week-end pour le patron des patrons est à ses yeux top élevé. mehr lesen / lire plus

„Bei Gréng rullt et“

(Stephanie Majerus) – Zwölf Stunden im Monat stehen Autofahrer durchschnittlich im Stau auf Luxemburgs Straßen. Dies bedeutet einen großen Zeitverlust und beträchtliche Kosten für die Betroffenen – um mobil zu sein, geben Bürger bereits zwischen 12 und 17 Prozent ihres Einkommens aus. Allgemein belastet, durch den Verkehr verursachter Lärm und Abgase die Umwelt, und jährlich sterben etwa 40 Menschen auf Luxemburgs Straßen. Unter dem Motto „Bei Gréng rullt et“ stellten Déi Gréng am gestrigen Donnerstag, ihre Vorschläge zur Transportpolitik vor. Déi Gréng befürworten den Bau eines Straßenbahnnetzes und den Ausbau von Fuß- und Fahrradwegen. Lokale und regionale Bahnhöfe sollen aufgewertet und vor allem besser an Linienbusse angebunden werden. mehr lesen / lire plus