Im Kino: R.M.N.

In R.M.N. rückt „4 Months, 3 Weeks, and 2 Days“-Regisseur Cristian Mungiu die Bewohner*innen eines transsylvanischen Dorfes in den Fokus, um die Verbindung zwischen Prekarität und Fremdenfeindlichkeit zu thematisieren. Der interessante Stoff leidet unter einem mittelmäßigen Drehbuch, das den anfangs noch komplexen Protagonisten im Laufe des Films zur karikaturhaften Nebenfigur verkommen lässt.

Bewertung der woxx: X

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Männer: Der rosa Elefant im Raum

Solange gendersensible Jungen- und Männerarbeit hierzulande nicht stärker priorisiert wird, lassen sich die bestehenden Probleme in puncto Gleichstellung kaum lösen.

CC0 Public Domain

„La lutte contre la violence à l’égard des femmes et la violence domestique – une priorité du gouvernement luxembourgeois et un défi que nous relevons tous les jours“. So war eine Mitteilung betitelt, die am Montag an die luxemburgische Presse ging. Hinter dem Kommuniqué steckten das Gleichstellungsministerium (Mega), das Justizministerium und das Außenministerium. Sie informierten darüber, an der offiziellen Eröffnungsversammlung der Evaluationsvisite des „Groupe d’experts sur la lutte contre la violence à l’égard des femmes et la violence domestique du Conseil de l’Europe“ teilgenommen zu haben. mehr lesen / lire plus

Adipositas-Forschung: „Der Mentalitätswechsel gestaltet sich sehr schwierig“

Entgegen dem wissenschaftlichen Konsens ist Adipositas hierzulande nicht als Krankheit anerkannt. Die Stigmatisierung von Betroffenen sowie eine paradoxe Gesundheitspolitik sind die Folge davon. Die woxx hat mit einer Forscherin des Luxembourg Institute of Health darüber gesprochen.

Wer über einen hohen Körperfettanteil verfügt, kann entweder kerngesund sein, oder aber an einer chronischen Krankheit leiden. Allein am Körper sieht man einer Person das nicht ab. (Copyright: CC BY-NC-ND 2.0 by Barattini Stefano)

woxx: Übergewichtsstigma scheint heutzutage noch das einzige gesellschaftlich akzeptierte Stigma zu sein. Wie ist das zu erklären?


Hanen Samouda: In vielen Ländern gilt Adipositas als persönliche Lifestyle-Entscheidung. Das führt dazu, dass man Betroffene für ihr hohes Gewicht verantwortlich macht. mehr lesen / lire plus

Auf Apple TV+: Bad Sisters

Sowohl lustig als auch spannend, jongliert die Serie „Bad Sisters“ viele Figuren und Themen auf beeindruckende Weise.

Wer von den Schwestern hat John Paul auf dem Gewissen? (Copyright: Apple)

Wer hat John Paul getötet? Diese Frage steht in einer neuen Apple TV-Serie von der ersten Szene an im Raum. Dass man überhaupt von einem Mord ausgeht, hängt mit dem verdächtigen Verhalten der titelgebenden „bad sisters“, den vier Schwestern von John Pauls Frau, zusammen. Wieso wären sie so nervös, wenn sie nichts mit dem Tod zu tun hätten?

Zu Beginn wirkt „Bad Sisters“ also wie ein klassisches Whodunnit. Interessanterweise aber nicht etwa deshalb, weil der Tod offiziell als Mord klassifiziert wurde. mehr lesen / lire plus

Opfer von sexuellem Missbrauch: „Wir haben alle lebenslänglich bekommen“

Am Dienstag hatte die Erwuesse
Bildung zu einem Rundtischgespräch über sexuellen Missbrauch eingeladen. Dabei kamen Pädagog*innen, Psycholog*innen und Betroffene zu Wort.

Charel Schmit, Ana Pinto, Aline Hartz, Danièle Maraite und Modaratorin Nora Schleich (v.l.n.r.) diskutierten am Dienstag zusammen mit dem Publikum über die Problematik des sexuellen Missbrauchs. (Copyright: Hülya Atasoy/EwB)

„Wenn ein Kind seinem Opa oder seiner Oma zur Begrüßung keinen Kuss geben möchte, sollte das respektiert werden.“ Diese banale Forderung, die am Dienstag im Rahmen eines Rundtischgesprächs geäußert wurde, hängt mit einer ernsten Problematik zusammen: sexuellem Missbrauch.

Um über dieses Thema zu sprechen, hatte die ErwuesseBildung (EwB) vier Gäste eingeladen: Aline Hartz vom Kanner-Jugendtelefon (KJT), Danièle Maraite vom Planning Familial (PF), den Ombudsman fir Kanner a Jugendlecher (OKaJu) Charel Schmit, und die oben zitierte Ana Pinto. mehr lesen / lire plus

Arbeit im Spital attraktiver gestalten

Zwei Wochen ist es her, dass sechs Kardiolog*innen des Nordspitals (CHdN) erklärten, ihre Kündigung eingereicht zu haben. Ab dem ersten Januar werden sie demnach nur noch in ihren privaten Praxen tätig sein. Nun ist der Verband der Krankenhäuser FHL mit einer Reaktion darauf an die Presse getreten. Ihr zufolge ist das Luxemburger Gesundheitswesen aktuell zwar stabil, dennoch gibt es Verbesserungsbedarf. Als Schwächen identifiziert die FHL unter anderem mangelnde Personalressourcen sowie die niedrige Attraktivität von Krankenhausarbeit. Wie also gewährleisten, dass Ärzt*innen letztere nicht zugunsten der eigenen Praxis links liegen lassen? In den Augen der FHL haben Krankenhäuser den Ärzt*innen einige Vorteile zu bieten. mehr lesen / lire plus

Asti will künftig bei Bildungspolitik mitreden

„Après quelques années de moindre implication dans les politiques d’éducation, notamment en raison de la priorisation de son action sur l’accueil et l’intégration de réfugiés, l’ASTI est de retour, avec la préoccupation centrale de l’égalité d’opportunité pour tous“, das teilte die Association de soutien aux travailleurs immigrés (Asti) diese Woche in einem Schreiben mit. Die Organisation bezieht dann auch gleich Position zu mehreren rezenten Änderungen im Bereich der formalen und non-formalen Bildung. Grundsätzlich begrüßt die Asti die Verlängerung der Schulpflicht, als Mittel zur Bekämpfung von Schulabbrüchen reiche die Maßnahme jedoch nicht aus. Es genüge zudem nicht, lediglich die Kriterien eines qualitativ hochwertigen Schulunterrichts regelmäßig zu evaluieren und anzupassen. mehr lesen / lire plus

Buch über queere Filme: Von der Nische ins Rampenlicht

Der Band „Queer Cinema Now“ versammelt 211 Rezensionen über queere Filme. Das Unterfangen ist durchaus lobenswert, ein paar Wermutstropfen gibt es dennoch.

Handlich ist es nicht gerade, das von Björn Koll, Jan Künemund und Christian Weber herausgegebene Buch mit dem Titel „Queer Cinema Now“. Mit seinen 352 Seiten und 60 Zentimetern Höhe eignet es sich kaum als Strand- oder Zuglektüre. Schade, denn am liebsten würde man es nicht mehr aus der Hand legen. Dass derart viele queere Filme in Deutschland erschienen sein sollen, um all diese Seiten zu füllen, wirkt fast zu gut, um wahr zu sein. Und dann stellt man auch noch erfreut fest, dass all die aufgeführten Filme erst nach dem Jahr 2008 erschienen sind. mehr lesen / lire plus

Auf Disney+: The Bear

„The Bear“ handelt von Essen, Familie, Depression und Männlichkeit. Ihre Besonderheit verdankt die Serie den tollen Schauspielleistungen, dem unberechenbaren Drehbuch und einer aufwändigen Kameraarbeit.

Das Personal des „Original Beef“ tut sich schwer damit, Carmen als ihren neuen Arbeitgeber anzuerkennen. (Copyright: FX)

Wer hätte gedacht, dass eine der besten Serien der letzten Jahre von einem familienbetriebenen Sandwichrestaurant handelt? Und dass man nicht einmal besonders kochbegeistert sein muss, um diese Ansicht zu teilen? Wie schon in „Six Feet Under“ und „Succession“ ist auch in „The Bear“ der Familienbetrieb lediglich der Schauplatz, an welchem psychisch angeschlagene Menschen mit wenig emotionaler Intelligenz zusammenarbeiten müssen – und daran die meiste Zeit über scheitern. mehr lesen / lire plus

Cancel Culture: Eine Debatte, die keine ist

Luxemburgische Presseorgane sprechen sich für die Kunstfreiheit aus und verzichten dabei auf Faktenchecks und Kontextualisierungen. Das lässt tief blicken.

CC BY 2.0/Jon S – flickr.com

Der Mythos einer die Kunstfreiheit akut bedrohenden Verbotskultur macht auch vor Luxemburg nicht halt. Es geht die Angst um, dass auch hierzulande Künstler*innen und Kunstwerke der sogenannten Cancel Culture zum Opfer fallen könnten. In dieser Woche wurde auf gleich zwei Radiosendern vor einer solchen Bedrohung gewarnt. „Ass dat déi nei Weltoppenheet? Ass dat déi Toleranz, mat där mir aner Kulturen an eisen Alldag wëllen integréieren?“, fragt Journalist Guy Seyler auf RTL sarkastisch und wettert damit gegen Vorwürfe kultureller Aneignung, die immer wieder an Künstler*innen herangetragen würden. mehr lesen / lire plus

Pier Paolo Pasolini: Der konservative Kommunist

Im Oktober zeigt die Cinémathèque ausgewählte Filme des 1922 geborenen italienischen Dichters, Romanciers, Filmemachers und Essayisten Pier Paolo Pasolini. Bis heute bleibt sein Werk so provokant wie kontrovers.

In diesem Jahr wäre Pasolini 100 Jahre alt geworden. (Copyright: Mondadori/Getty)

„It is thus absolutely necessary to die, because while living we lack meaning, and the language of our lives (with which we express ourselves and to which we attribute the greatest importance) is untranslatable: a chaos of possibilities, a search for relations among discontinuous meanings.“

Diese Aussage von Pier Paolo Pasolini las sich in den 1960er-Jahren zweifellos anders als nach seiner brutalen Ermordung in der Nacht von Allerheiligen auf Allerseelen im Jahr 1975. mehr lesen / lire plus

Ökofest: Reduziert, aber vielversprechend

Konzerte, Führungen, Kinderanimation sowie vegane, vegetarische und Biogerichte: Obwohl das vom Mouvement écologique organisierte Event – früher Ökofestival, jetzt Ökofest – in diesem Jahr nur an einem Tag stattfindet, ist das geplante Angebot nicht weniger vielversprechend. Eröffnet wird das Fest um 15 Uhr mit Reden von Energie- und Landesplanungsminister Claude Turmes und Méco-Präsidentin Blanche Weber. Ein Highlight sind sicherlich die vielen Führungen, sei es durch die Gassen des Pfaffenthals, sei es durch den 1960 gebauten Aquatunnel in der Petruss. Während der letzten Führung um 21:15 Uhr wird sich auf die Spuren nachtaktiver Tiere begeben. Die kulinarischen und kulturellen Bedürfnisse werden indes im Oekosoph und Sang a Klang gestillt. mehr lesen / lire plus

Im Kino: Corsage

„Corsage“ will mit dem herrschenden Bild der Kaiserin Sisi brechen. Das Ergebnis ist unterhaltsam, aber wenig 
originell.

Immer auf der Suche nach einer Regel, die sie brechen kann: Kaiserin Elisabeth in „Corsage“. (© Ascot Elite Entertainment Group)

„When she was home, she was a swan. When she was out, she was a tiger. And a tiger in the wild is not tied to anyone.“ Wenn diese Zeilen der Sängerin Camille in einer der ersten Szenen von „Corsage“ erklingen, deutet dies nur vage an, was danach noch kommt.

In der entsprechenden Szene schreitet die Hauptfigur, Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn (Vicky Krieps), mit ihren Kammerzofen in Zeitlupe eine Treppe hinauf. mehr lesen / lire plus

Kunstkritik und Digitalisierung: Alle dürfen mitreden

Wieso sollte irgendjemand auf euch hören, fragen professionelle Kritiker*innen und Lai*innen sich gegenseitig. Es ist ein alter Konflikt, der in der digitalen Gegenwartskultur eine neue Eskalationsstufe erreicht hat.

Im Internet können heute potenziell alle Werteurteile zu Kunstwerken abgeben. (CC0 Public Domain by Mohammed hassan www.pxhere.com)

Es ist ein immer wiederkehrendes Szenario: In den sozialen Medien wird ein Buch, ein Film, eine Ausstellung oder eine Performance heiß diskutiert. Anlass dafür ist die Frage, ob das diskutierte Kunstwerk rassistische, antisemitische oder anderswie diskriminierende Stereotype reproduziert und wie damit umzugehen ist. Die für die Veröffentlichung zuständige Kulturinstitution nimmt sich der Frage ebenfalls an und kommt entweder zum Schluss: Ja, solch negative Stereotype werden in der Tat bedient. mehr lesen / lire plus

Frauenrechte: Besorgniserregende Weltlage

„At the current rate of progress, it may take close to 300 years to achieve full gender equality“, zu dieser Feststellung kommen die Vereinten Nationen (UN) in einem neuen Bericht. Als Faktoren, die die Diskriminierung von Frauen und Mädchen verstärken, werden unter anderem die Pandemie und ihre Nachwehen, bewaffnete Konflikte und die Klimakrise genannt. Davon am meisten betroffen seien die Bereiche Bildung, Sicherheit, Einkommen und Gesundheit. Im Jahr 2020, ist im Bericht zu lesen, erforderten die pandemiebedingten Schulschließungen weltweit 672 Milliarden zusätzliche Stunden an Kinderbetreuung. Es wird geschätzt, dass Frauen davon 512 Milliarden Stunden stemmen mussten. Außerdem hätten Frauen 2020 weltweit 800 Milliarden US-Dollar an Einkommen verloren. mehr lesen / lire plus

Forum 427: Jugend zwischen Schutz, Hilfe und Strafe

Schon seit vielen Jahren fordern luxemburgische Kinderrechtler*innen die Trennung von Jugendschutz- und Jugendstrafrecht: Dank dreier vorliegender Gesetzentwürfe soll dies noch in der laufenden Legislaturperiode umgesetzt werden. Die neue Ausgabe des Forum widmet sich ausführlich den damit verbundenen Themen: So erfährt man unter anderem, welche Mängel der luxemburgischen Gesetzeslage dadurch behoben werden sollen und weshalb die geplante Reform einen Paradigmenwechsel bei den Kinderrechten darstellt. Diskutiert wird auch, ob die Kritik der Generalstaatsanwaltschaft berechtigt ist, eine Trennung von Jugendschutz- und Jugendstrafrecht führe dazu, dass ein ganzheitlicher Blick auf das Kindeswohl nicht mehr möglich sei. Zu Wort kommen zahlreiche Kinderrechts- und Kinderschutzexpert*innen. Abgeschlossen wird das Dossier mit einer Rezension des 2022 vom Okaju herausgegebenen und gratis erhältlichen Sammelbands „Jugendliche, die mit dem Gesetz in Konflikt geraten und die Kinderrechte“. mehr lesen / lire plus

Hausaufgabenhilfe
 Altes Konzept 
in neuem Gewand


Schon im Juli stellte Bildungsminister Claude Meisch sein Konzept für die Hausaufgabenhilfe in Betreuungsstrukturen vor. Wirklich neu ist nur die Weiterbildungspflicht des zuständigen Personals.

www.pexels.com

„Aide aux devoirs – Renforcer les enfants, soulager les familles, mettre les partenaires en réseau.“ So war das Schreiben des Bildungsministeriums betitelt, in welchem im vergangenen Juli das neue Konzept der nationalen Hausaufgabenhilfe angekündigt wurde.

Bei Hausaufgaben, so heißt es im Schreiben, handele es sich um Wiederholungsaufgaben, die die Schüler*innen völlig selbständig bewerkstelligen können müssen. Es sei wichtig, dass die Schüler*innen ihre Hausaufgaben auch dann erledigen könnten, wenn es bei ihnen zuhause an Unterstützung oder guten Lernbedingungen mangelt. mehr lesen / lire plus

Aide aux devoirs à domicile : « Les enfants doivent être au centre de nos réflexions »

À partir du 15 septembre, un nouveau concept d’aide aux devoirs à domicile sera introduit dans les maisons relais. Ce concept est-il prometteur ? Le woxx en a discuté avec deux expert-es de l’Université du Luxembourg.

Selon Débora Poncelet et Guy Medinger, les consignes des devoirs à domicile doivent être compréhensibles et réalisables par les élèves en toute autonomie. (CC0 Public Domain/pxhere.com)

woxx : Quel est le rôle pédagogique des devoirs à domicile ? Et comment ce rôle évolue-t-il pendant la carrière scolaire d’un apprenant ?


Débora Poncelet : Selon une méta-analyse de 2017, quel que soit le niveau scolaire de l’apprenant, l’effet des devoirs à domicile sur les performances scolaires est significatif, mais faible pour un peu plus de 60 % des études considérées dans l’analyse. mehr lesen / lire plus

Tierschutz: Hagen appelliert an Eigenverantwortung

Das Landwirtschaftsministerium fasst eine Kampagne für potenzielle Tierbesitzer*innen ins Auge. Dabei soll über Konsequenzen, Kosten und Verantwortung aufgeklärt werden, die mit dem Erwerb eines Haustiers kommen. Das gab der zuständige Minister Claude Hagen (LSAP) kürzlich in seiner Antwort auf eine parlamentarische Anfrage von Chantal Gary (déi Gréng) zu verstehen. Gary war nicht die einzige Abgeordnete, die im Juli Fragen zum Tierschutz aufwarf: Auch Martine Hansen (CSV), sowie Gusty Graas und André Bauler (beide DP) verfassten entsprechende parlamentarische Anfragen. Anlass für diesen Frageansturm war ein Schreiben, in welchem vier luxemburgische Tierschutzorganisationen scharfe Kritik geübt hatten. Neben ausreichend Tierheimen und verantwortungsbewussten Tierhalter*innen, mangele es zudem an finanziellen Mitteln und der konsequenten Umsetzung des Tierschutzgesetzes von 2018. mehr lesen / lire plus

Im Kino: Decision to Leave

Mit seinem neuen Film liefert Park Chan-wook einen ungewöhnlich humorvollen Neo-Noir, der auch ohne große Schockmomente zu begeistern weiß.

Hae-joon und Seo-rae sind überwältigt von ihren Gefühlen füreinander. (Fotos: © Filmcoopi)

Als am Fuß eines Bergs eine Leiche gefunden wird, kommt etwas Schwung in den Arbeitsalltag des von Schlaflosigkeit geplagten Kriminalbeamten Hae-joon (Park Hae-il). Kurz zuvor hatte er seinem Arbeitskollegen So-wan (Go Kyung-pyo) gegenüber noch die niedrige Anzahl an Mordfällen in Busan beklagt. Die Spur führt schnell zur Witwe des Verstorbenen, die sehr viel jüngere, als Altenpflegerin arbeitende chinesische Migrantin Seo-rae (Tang Wei). Ist sie so unschuldig wie sie vorgibt? Je mehr der Ermittler über die Verdächtigte herausfindet, desto weniger ist er an der Aufklärung des Mordes interessiert. mehr lesen / lire plus