Schul-Dresscodes: Crop-Tops sind ein feministisches Anliegen

Schulen sollen junge Menschen dabei unterstützen, selbstbewusste und mündige Bürger*innen zu werden, Dresscodes dürften nicht die Persönlichkeitsentfaltung einschränken, heißt es in einer Stellungnahme des Bildungsministeriums. In den Schulen selbst scheint es jedoch oft andere Prioritäten zu geben.

Rund drei Wochen nachdem erstmals Kritik an der Kleiderordnung des Diekircher Gymnasiums aufkam (siehe: Sexistischer Dresscode im Diekircher Gymnasium), besteht kein Zweifel mehr: Die Direktion des LCD hat kein Interesse an einer konstruktiven Debatte. Erst proklamierte Schulleiter Marcel Kramer in der Presse und auf Twitter, die Vorwürfe nicht nachvollziehen zu können. Nun hat er, wie Tageblatt am Donnerstag berichtete, Strafanzeige gegen einen Künstler erstattet, der die Polemik mittels einer Karikatur kommentiert hatte. mehr lesen / lire plus

Psychische Gesundheit: Das Stigma bekämpfen

Sich um seine mentale Gesundheit zu kümmern, ist in Luxemburg meist nicht nur teuer, sondern auch vorurteilsbehaftet. Aktionen wie die Semaine de la santé mentale sollen dem entgegenwirken. Wir haben mit Fränz d’Onghia, Geschäftsführer vom Centre d’information et de prévention der Ligue luxembourgeoise d’hygiène mentale darüber gesprochen.

„Unser Ziel ist eine „vigilance partagée“, 
wo jeder auf den anderen Acht gibt“:
Die von Fränz d’Onghia zu diesem Zweck gehaltenen Fortbildungen finden zurzeit online statt. (© Centre d’Information et de Prévention)

woxx: Was bedeutet es, generell gesprochen, sich um seine mentale Gesundheit zu kümmern?


Fränz D’Onghia: Ein Aspekt davon ist die Erkenntnis, dass man ein Problem hat, ein anderer Aspekt ist sicherlich auch Mut. mehr lesen / lire plus

Auf Netflix: American Murder: The Family Next Door

Die Doku „American Murder: The Family Next Door“ zeichnet mittels Textnachrichten, Fotos und Videos detailliert einen Fall häuslicher Gewalt nach, der im Jahr 2018 für viel Aufmerksamkeit sorgte. Wer sich eine Kontextualisierung erhoffte, wird enttäuscht.

„American Murder“ will vermitteln, dass häusliche Gewalt auch in der „Familie von nebenan“ vorkommt – geht jedoch nicht darüber hinaus. (© Netflix)

Unter Dokumentarfilmen und -serien genießt das sogenannte „True Crime“ Subgenre nicht unbedingt den besten Ruf: Pauschal werden solche Produktionen oft als effekthascherisch, voyeuristisch und oberflächlich abgestempelt. Ihnen wird vorgeworfen, persönliche Schicksale zu Unterhaltungszwecken auszuschlachten. Auch wenn dies auf manche zutreffen mag, so liegen diese Eigenschaften nicht unbedingt in der Natur der Sache. mehr lesen / lire plus

Frauenfeindliche Kleiderordnungen: Unter dem Deckmantel des Anstands

Unabhängig davon, ob es um Rassismus oder Sexismus geht: Luxemburger Sekundarschulen tun sich offenbar schwer damit, ungemütliche Gesellschaftsdiskurse konstruktiv aufzugreifen.

Wollen Schulen Sexismusvorwürfe vermeiden, werden sie künftig besser argumentieren müssen, weshalb Outfits wie dieses für den Schulbesuch ungeeignet sind. (© Jan Vašek / pixabay.com)

Seit zwei Wochen hält die Debatte rund um die Kleiderordnung des Diekircher Gymnasiums (LCD) nun schon an. Nicht zu Unrecht fragen sich manche: Wieso gerade jetzt und wieso gerade das LCD? Über Kleiderordnungen verfügen immerhin zahlreiche Luxemburger Sekundarschulen, die meisten davon sind schon seit vielen Jahren in Kraft.

Die des LCD sticht deshalb heraus, weil sie erst zur diesjährigen Rentrée offiziell an die Schüler*innenschaft kommuniziert wurde. mehr lesen / lire plus

Auf Netflix: First Reformed

Nachdem er 2018 Premiere feierte, ist „First Reformed“ nun auch in Luxemburg einem breiten Publikum zugänglich: Streambar auf Netflix, erzählt der Film handwerklich einwandfrei von einem sich radikalisierenden Pastor (Ethan Hawke). Leider enthält das Drama derart viele Themen, dass am Ende unklar ist, worum es „Taxi Driver“-Regisseur Paul Schrader eigentlich geht.

Auf Netflix.
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Webinar: Fairtrade-Kaffee in der Krise

Am morgigen Donnerstag lädt Fairtrade Lëtzebuerg zu einem Webinar über die schwierige Lage der Kaffeeindustrie ein.

Hildebrando Cárdenas (© Fairtrade Lëtzebuerg)

Nutzpflanzen wie Kaffee reagieren äußerst sensibel auf Temperaturveränderungen. Es ist demnach nicht überraschend, dass die Klimakrise eine starke Belastung für den Kaffeeanbau darstellt. Durch die Covid-19-Pandemie hat sich die ohnehin schon schwierige Lage noch zusätzlich verschlimmert.

Wie gehen Fairtrade-Produzent*innen damit um und was sind ihre Perspektiven? Das sind einige der Fragen, die am morgigen Donnerstag, dem 1. Oktober um 18 Uhr 30, im Rahmen eines Webinars von Fairtrade Lëtzebuerg im Fokus stehen. Zu Gast ist der Betreiber der peruanischen Kaffeekooperative Oro Verde, Hildebrando Cárdenas. mehr lesen / lire plus

„Minister Meisch soll endlich Tacheles reden“

Anlässlich einer Pressekonferenz der SNE-CGFP zur Rentrée standen neben Hygienemaßnahmen und Lehrer*innenausbildung auch die mangelhafte Kommunikation des Bildungsministeriums im Fokus.

Am heutigen Freitag äußerte die Lehrer*innengewerkschaft SNE-CGFP scharfe Kritik an Claude Meischs (DP) jüngsten Entscheidungen. Stellvertretend sprach Präsident Patrick Remakel von chaotischen Abläufen, unzureichender Zusammenarbeit und einem Mangel an präzisen und verbindlichen Aussagen. Für die Regelung, nach welcher Lehrkräfte in Quarantäne dennoch unterrichten müssen, hat der SNE kein Verständnis. „Eine Person ist entweder vollständig in Quarantäne oder aber gar nicht. Alles andere ist für uns ein No-Go“, so Remakel.

Darüber hinaus seien sämtliche Forderungen des SNE – regelmäßige Gratistests für die gesamte Schulpopulation, Raumluftreiniger, CO2-Ampeln und Fiebermessapparate in den Klassensälen – beim Bildungsministerium auf  wenig Gegenliebe gestoßen.„Ass mehr lesen / lire plus

Bananensektor stark belastet

Fallende Verkaufspreise, steigende Produktions- und Lebenskosten: Die Covid-19-Krise hat die von Ausbeutung geprägte Bananenindustrie in eine noch tiefere Krise gestürzt.

© Fairtrade.lu

Dass die Bananenproduktion sich in einer Krise befindet ist bekannt. Schuld daran sind unter anderem Menschenrechtsbeschneidungen: Plantagenarbeiter*innen müssen oftmals zu kargen Tageslöhnen, ohne Vertrag, ohne gewerkschaftliche Vertretung und ohne Sozialversicherung arbeiten. Die Branche leidet aber auch unter anderen Aspekten. Neben dem Klimawandel macht auch die Pilzkrankheit Tropical Race 4 ihr zu schaffen: Ist ein Bananenbaum damit infiziert, stirbt er ab und der befallene Boden ist für den Anbau anschließend unbrauchbar. Der Pilz greift die Sorte Cavendish an, also ausgerechnet jene, die 95 Prozent des globalen Bananenhandels ausmacht. mehr lesen / lire plus

Aufwertung des Reinigungssektors steht immer noch aus

In puncto Gehalt, Arbeitsbedingungen und Zufriedenheit bilden Putzkräfte in der Arbeitswelt das Schlusslicht. Es ist kein Zufall, dass vorwiegend Frauen mit niedrigem Bildungsgrad und Migrationshintergrund in dem Berufsfeld beschäftigt werden.

freestockfotos.biz

Seit Oktober 2019 laufen die Tarifverhandlungen für den Reinigungssektor nun bereits. Erfolge gibt es bisher kaum, wie Estelle Winter, Zentralsekretärin des OGBL-Syndikats „Services privés de nettoyage, d’hygiène et de l’environnement“, gestern der Presse gegenüber erklärte. Bei den Verhandlungen geht es um eine bessere Entlohnung und bessere Arbeitsbedingungen.

Zu letzteren zählt etwa die Erhöhung der Vollzeitbeschäftigung. Während der Durchschnitt hier in anderen Bereichen bei 72 Prozent liegt, arbeiten im Reinigungssektor lediglich 34 Prozent der Beschäftigten in Vollzeit. mehr lesen / lire plus

Serien-Empfehlung: High Score (2020)

Ein wenig Videospielgeschichte, ein wenig Retro-Animation und sehr viele persönliche Anekdoten – die Netflix-Doku „High Score“ ist in erster Linie eine Nostalgie-Serie.

Die geschilderten Anekdoten in „High Score“ sind mit mal mehr, mal weniger gelungenen Animationen unterlegt. (© Netflix)

Eine Dokuserie über die Geschichte der Videospiele – das klingt erst mal ganz vielversprechend. Und die Netflix-Produktion „High Score“ weiß auch zu liefern, obwohl sie nicht unbedingt dem entspricht, was man erwarten könnte. Präsentiert wird nämlich nicht etwa ein chronologischer Verlauf des technologischen Fortschritts. Erzählt wird stattdessen entlang thematischer Schwerpunkte: Werbekampagnen, Gaming-Wettbewerbe, Zielgruppenerweiterung, Videospiel-Magazine und, aus heutiger Perspektive besonders lustig, Game Play Counselors, also Menschen, die rund um die Uhr über eine Helpline erreicht werden konnten und Tipps zu schwierigen Levels gaben – in Zeiten von Youtube, Twitch und Co. mehr lesen / lire plus

Sexistischer Dresscode im Diekircher Gymnasium

Schüler*innen aus Diekirch sprechen sich mittels einer öffentlichen Petition gegen Frauenfreindlichkeit und Hypersexualisierung im LCD aus. Anlass ist ein seit Kurzem geltender Dresscode.

© Efes Kitap / pixabay.com

Auf den ersten Blick ist es eine harmlos anmutende Initiative: In einem kurzen Text präzisiert das Lycée classique Diekirch (LCD) die interne Kleiderordnung für Schüler*innen. Bei näherem Lesen stellt sich jedoch die Frage nach dem Grund für manche dieser Regelungen.

„Vous êtes prié(e)s d’enlever vos casquettes, bonnets, etc. de même que vos lunettes de soleil, écouteurs, etc. à l’entrée de l’école“, so der erste Satz. Abgesehen von den Kopfhörern steht keines dieser Kleidungsstücke und Gegenstände dem aufmerksamen Folgen des Unterrichts im Weg. mehr lesen / lire plus

Demo gegen unmenschliche Flüchtlingspolitik

Am heutigen Sonntag fand in Luxemburg-Stadt eine Solidaritätsaktion mit den Bewohner*innen griechischer Flüchtlingscamps statt. Gefordert wird unter anderem die vollständige Evakuierung von Moria.

„No more Moria“, „We have Space“, „Open the Camps“ – die Botschaft der Aktivist*innen, die am heutigen Sonntag auf dem Knuedler, der Place d’Armes, der Kinnékswiss und dem Bahnhofsplatz anzutreffen waren, ist unmissverständlich: Den Menschenrechtsbeschneidungen, die Geflüchtete in griechischen Camps erfahren, ein Ende setzen.

Sie taten dies im Rahmen einer europaweiten Aktion von Europe must Act, einem Bündnis von rund 160 Organisationen, die eine menschlichere Migrationspolitik fordert. Im Rahmen der Aktion wurden Passant*innen Flyer ausgehändigt, die auf die Petition „Fire Moria Camp: Call for urgent evacuation and radical change“ verweist. mehr lesen / lire plus

Kommunikation des Bildungsministeriums: Konsequente Realitätsverzerrung

Seit er Bildungsminister ist, wird Claude Meisch mangelnde Dialogbereitschaft vorgeworfen. Gebessert hat sich bisher noch nichts.

© gouvernement.lu

Personalvertretungen, die sich übergangen fühlen, Reformen, die dem Praxistest nicht standhalten, offene Briefe und Presseanfragen, die unbeantwortet bleiben – glaubt man der Selbstdarstellung des Bildungsministeriums, handelt es sich hierbei nur um Einzelfälle und Missverständnisse. Der zuständige Minister, Claude Meisch (DP) behauptet sich darauf, sowohl mit den Sozialpartnern als auch mit der Presse gute Kontakte zu pflegen.

Zu den Problematiken des Einzelkämpfertums und der Dialogverweigerung gesellt sich demnach noch eine weitere, nämlich die der Realitätsverzerrung. Das Bildungsministerium sieht die Vorwürfe nicht nur nicht ein: Es stellt sich je nach Anlass unwissend, verdreht die Wahrheit oder spielt auf Zeit, indem Reaktionen oder Gesprächsangebote unnötig lange auf sich warten lassen. mehr lesen / lire plus

Kinderarmut durch Coronapandemie um 15 Prozent gestiegen

Hilfsorganisationen warnen, dass sich die Situation in den kommenden Monaten zusätzlich verschlimmern könnte. Sie appellieren an die internationale Gemeinschaft, jetzt zu handeln.

© https://healthpolicy-watch.news

Laut einem am heutigen Donnerstag veröffentlichten Bericht von Unicef und Save the Children leben zurzeit weltweit 1,2 Milliarden Kinder in Armut – das sind 150 Millionen, beziehungsweise 15 Prozent mehr als noch vor der Covid-19-Krise. Der Bericht dokumentiert multidimensionale Armut: Diese schließt den mangelnden Zugang zu Gesundheitsversorgung, Bildung, Wohnraum, Nahrung, Hygiene und Wasser ein. Analysiert wurden insgesamt 70 Länder mit geringen oder mittleren Durchschnittseinkommen.

“Families on the cusp of escaping poverty have been pulled back in, while others are experiencing levels of deprivation they have never seen before“, erklärt Unicef-Chefin Henrietta Fore in einem Schreiben. mehr lesen / lire plus

Im Kino: Shirley

Anders als der Titel es nahelegt, ist „Shirley“ weniger eine Biografie der Autorin Shirley Jackson, als vielmehr eine surrealistische Exploration einer intensiven Freundinnenschaft.

Ist Rose echt oder nur Shirleys Projektion? (© 2018 LAMF Shirley Inc.)

Wer sich „Shirley“ anschaut in der Hoffnung, etwas über die titelgebende Autorin Shirley Jackson zu erfahren, wird vermutlich enttäuscht. Der Film nimmt deren Leben zwar als Vorlage, von einem sogenannten Biopic ist er dennoch weit entfernt. Vermittelt wird ein Bild von Jackson als einer exzentrischen, scharfzüngigen Schriftstellerin, die mit dem Literaturkritiker und Dozenten Stanley Hyman verheiratet war. Alles, was im Film darüber hinausgeht, oszilliert zwischen Realität und Fiktion: Hatte Jackson in der Tat eine Schreibblockade bevor sie anfing, „Hangsaman“ zu schreiben? mehr lesen / lire plus

SEW-OGBL blickt dem Schuljahresanfang besorgt entgegen

Dialogmangel, unklare Prozeduren und fehlendes Personal – die Vorwürfe, die Vertreter*innen der Lehrer*innengewerkschaft SEW-OGBL am Freitag äußerten, sind nicht neu. Je länger die Pandemie anhält, desto dringender muss gehandelt werden.

© Pixabay

Anlässlich einer Pressekonferenz am heutigen Freitag gab es trotz einigen Lobs, vor allem Kritik an der Politik von Minister Claude Meisch (DP). Einer der Hauptvorwürfe ist nach wie vor die Kommunikationsverweigerung des Bildungsministeriums: Dieses würde die Akteure stets kurz vor Pressekonferenzen vor vollendete Tatsachen stellen – Möglichkeiten zur Mitgestaltung gebe es nicht. „Der öffentliche Diskurs wurde vom Ministerium monopolisiert“, stellt SEW-Präsident Patrick Arendt fest. Auf keinen einzigen Brief der Gewerkschaft habe der Minister bisher reagiert, nicht einmal mit einem „accusé de réception“. mehr lesen / lire plus

Luxemburger Gleichstellungspolitik: Naivität oder doch Strategie?

Während das Mega weiterhin auf Symbolpolitik und Symptombekämpfung setzt, wartet man immer noch auf Schritte, die zur Umstrukturierung der Geschlechterverhältnisse tatsächlich notwendig wären.

„Mir konnt bis elo nach kee Chef d’entreprise oder Cheffin d’entreprise e gudde Grond dofir nennen, dass méi Egalitéit net vu Virdeel wier“. Manchmal kommt man nicht umhin, die gegenwärtige Chancengleichheitsministerin, Taina Bofferding (LSAP), für ihren Idealismus zu bewundern. Hält man sich jedoch die aktuelle Situation in puncto Geschlechtergerechtigkeit vor Augen, wird schnell klar, dass es sich wohl eher um Naivität handelt. Den eben zitierten Satz äußerte Bofferding gestern anlässlich einer Pressekonferenz. Gegenstand waren die sogenannten „Actions positives“, ein Programm, mit dem das Ministerium für Gleichstellung (Mega) Geschlechtergerechtigkeit in der Arbeitswelt zu fördern versucht. mehr lesen / lire plus

Die Filme von Charlie Kaufman: Wo höre ich auf, wo fängst du an?

Mit seinem neusten Werk fordert Charlie Kaufman die Zuschauer*innen mehr denn je heraus. Was wie ein Bruch mit seinen früheren Filmen wirkt, ist im Grunde eine konsequente Fortführung dessen, was seine Kunst immer schon ausmachte.

Zum Teil fühlt es sich an als erstrecke sich der Besuch, den Lucy und Jake dessen Eltern abstatten, über Jahrzehnte hinweg. (© Netflix)

Eine gefühlte Ewigkeit ist es her, dass zuletzt ein Film von Charlie Kaufman erschien. Dabei müsste man inzwischen daran gewöhnt sein, stets vier bis fünf Jahre auf ein neues Werk des US-amerikanischen Autors und Regisseurs zu warten. Zumindest seit er 2008 mit „Synecdoche, New York“ für einen seiner Filme erstmals nicht nur das Drehbuch schrieb, sondern auch Regie führte, nimmt der Künstler sich immer mehrere Jahre Zeit. mehr lesen / lire plus

Serien-Empfehlung: Mrs. America (2020)

Es fällt schwer sich dem Reiz von „Mrs. America“ zu entziehen. Dennoch wäre es wünschenswert gewesen, anti-feministischen Positionen nicht derart viel Gewicht einzuräumen.

Gloria Steinem und Betty Friedan werden von Rose Byrne und Tracey Ullman gespielt. (© FX)

Im ersten Moment wirkt es befremdlich: Da wird eine handwerklich einwandfrei produzierte, hervorragend besetzte und realitätsgetreu geschriebene Serie über die US-amerikanische Frauenbewegung der 1970er-Jahre veröffentlicht und unzählige Feminist*innen regen sich darüber auf. Grund dafür ist allerdings nicht so sehr die Darstellung der Gruppierung rund um Gloria Steinem (Rose Byrne) und Betty Friedan (Tracey Ullman): Es ist vielmehr der ausführliche Raum, der Anti-Feminist*innen in „Mrs. mehr lesen / lire plus

Bildungsministerium und Presse: „Wat muss ee maachen, fir eng Äntwert ze kréien?“

Seit Beginn der Pandemie ist die Kommunikation des Bildungsministeriums mit der Presse alles andere als optimal. Von einem Journalisten darauf angesprochen, relativierte Meisch das Problem.

© Dean Norris / pixabay

Im Rahmen der Pressekonferenz, die Bildungsminister Claude Meisch (DP) am heutigen Freitag bezüglich der Rentrée gab, kam es zu einem eher heiklen Austausch zwischen ihm und dem Journalisten Patrick Kleeblatt von Moien.lu. „Wat muss een als Zeitung maachen, wann een eng E-mail un de Ministère schéckt, fir eng Äntwert ze kréien“, hatte letzterer gefragt. Meisch lachte spontan auf und erklärte, dass das Kommunikationsteam des Bildungsministeriums sehr gute Beziehungen mit der Presse pflege und stets bemüht sei, auf Anfragen so schnell wie möglich zu reagieren. mehr lesen / lire plus