Im Kino: In die Sonne schauen
Mascha Schilinskis Cannes-prämiertes Werk „In die Sonne schauen” ist ein poetischer, verstörender Film über das, was vier Generationen von Frauen miteinander verbindet.
Mascha Schilinskis Cannes-prämiertes Werk „In die Sonne schauen” ist ein poetischer, verstörender Film über das, was vier Generationen von Frauen miteinander verbindet.
Frauen fühlen sich politisch weniger gut vertreten, bewerten Gleichstellung skeptischer und fordern häufiger gezielte Maßnahmen, während Männer sich stärker für Politik interessieren und dem politischen System insgesamt mehr Vertrauen entgegenbringen. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der Polindex-Studie 2025, in deren Rahmen zwischen Mai...
Mit „28 Years Later: The Bone Temple“ treibt der britische Autor Alex Garland jene Erneuerung des Zombie-Genres weiter voran, die er 2002 bereits mit „28 Days Later“ begonnen hat. Im Zentrum steht der Arzt Dr. Ian Kelson (Ralph Fiennes), der in einem intelligenten „Alpha“-Zombie (Chi Lewis-Parry) Spuren von Bewusstsein erkennt – und darin die...
Eine Werbekampagne für alkoholfreies Bier will Vielfalt feiern – und reproduziert dabei normierte Rollenbilder. Eigentlich will diese Kampagne alles richtig machen. „Bofferding“ bewirbt sein alkoholfreies Bier mit der Botschaft, Genuss habe „ni genre, ni âge, ni mode de vie“. Niemand soll ausgeschlossen werden, jede Entscheidung sei legitim,...
Kristen Stewart gibt mit „The Chronology of Water“ ein kompromissloses Regiedebüt. Die Adaption von Lidia Yuknavitchs Memoiren überzeugt jedoch weniger durch formale Konsequenz als durch die intensive Präsenz von Hauptdarstellerin Imogen Poots. Mit „The Chronology of Water“ legt Kristen Stewart ihr Regiedebüt vor – und zwar keines, das sich...
In „Magic Farm“ reist ein US-amerikanisches Medienteam in ein abgelegenes argentinisches Dorf. Für ihre Webserie sind die jungen Leute stets auf der Suche nach aufsehenerregenden „Human-Interest“-Geschichten – diesmal nach jener des exzentrischen Sängers Super Carlitos, der im Hasenkostüm durch San Cristobal zieht. Statt genauer Recherche...
Die Einführung der französischen Alphabetisierung wirft viele Fragen auf. Doch ausgerechnet die schärfste Kritik geht am Kern vorbei: Kinder lernen mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen.
Noah Baumbachs „Jay Kelly“ wirkt wie ein unerwarteter Ausrutscher des US-amerikanischen Filmemachers, der sich mit frühen Werken wie „Kicking and Screaming“ (1995) und „The Squid and the Whale“ (2005) einen Namen machte. Jay Kelly (George Clooney), sonst der Typus, den Baumbach gnadenlos seziert, wird hier fast schon liebevoll abgefedert –...