LuxFilmFest: Los Lobos

„Los Lobos“ erzählt aus der Perspektive von zwei Kindern von einer prekär lebenden Einelternfamilie mit Migrationshintergrund. Es ist ein Film, der unter die Haut geht.

Copyright: trigon-film

Das Leben von Max (Maximiliano Nájar Márquez) und Leo (Leonardo Nájar Márquez) ist von Regeln geprägt: die Wohnung ordentlich halten, nicht rausgehen, nicht weinen. Die Disziplin, die die alleinerziehende Lucía (Martha Reyes Arias) von ihren beiden Söhnen verlangt, kommt nicht von ungefähr. Während sie den ganzen Tag arbeitet, müssen Max und Leo alleine zuhause bleiben. Beschäftigungsmöglichkeiten gibt es wenige: Wenn die beiden gerauft, gezeichnet und mit einem Papierknäuel Fußball gespielt haben, sind ihre Optionen mehr oder weniger ausgeschöpft. mehr lesen / lire plus

LuxFilmFest: Once upon a Time in Venezuela

Mit ihrem Dokumentarfilm zeigt Anabel Rodríguez Ríos am Beispiel des Fischerdorfs Congo Mirador eindrucksvoll, wie sich die Spaltung und Verwahrlosung Venezuelas auf das Alltagsleben der Bevölkerung auswirkt.

Die Einwohner*innen vun Congo Mirador müssen auf Boote zurückgreifen, um vun einer Wohnung zur anderen zu gelangen. (Copyright: John Márquez)

An rund 260 Nächten im Jahr wird der Himmel am venezolanischen Maracaibo-See von Gewittern erleuchtet – so oft wie nirgendwo sonst auf der Welt. 2014 wurde das Naturphänomen ins Guinessbuch der Rekorde aufgenommen. Ebenjener Gegend rund um das Fischerdorf Congo Mirador ist der Dokumentarfilm „Once upon a Time in Venezuela“ gewidmet, der von den Bewohner*innen dieses zunehmend unbewohnbaren Orts handelt. mehr lesen / lire plus

RTL-Kloertext über „Accès aux origines“: Der Nebel lichtet sich

Im gestrigen RTL-Kloertext drehte sich alles um den Gesetzesentwurf 7674. Dort wurden auch einige der Fragen diskutiert, die die woxx in rezenten Artikeln aufgeworfen hatte. Ein Überblick der Haupterkenntnisse der Sendung.

Foto: rtl.lu

Vor drei Wochen warf die ADR den Grünen vor, mit dem Begriff „autre parent de naissance“ den Vater abschaffen zu wollen. Wieso ist das falsch?

Wie es Justizministerin Sam Tanson (déi Gréng) gestern auf den Punkt brachte, geht es im Gesetzesentwurf 7674 in keinster Weise um die sozialen Eltern, also jene, die ein Kind großziehen. Der Begriff „autre parent de naissance“ bezieht sich im Gesetzestext einzig auf Menschen, die ihr Kind im Rahmen einer Adoption oder anonymen Geburt weggegeben haben. mehr lesen / lire plus

Accès aux origines: Gesetzesentwurf mit Mängeln

Ein neues Gesetz garantiert das Recht, die eigene biologische Herkunft zu erfahren. Parallel wird eine Zwei-Klassen-Medizin gefördert und die Optionen homosexueller und unfruchtbarer Menschen mit Kinderwunsch werden eingeschränkt.

Fotos: Deon Black/unsplash.com

„Es gibt Eltern, für die es außer Frage steht, ihrem Kind zu sagen, dass sie nicht die biologischen Eltern sind. Und es gibt Eltern, für die es keine Option wäre, es ihrem Kind nicht zu sagen.“

Diese Aussage von Marc Peiffer, Arzt im Befruchttungszentrum des CHL, beschreibt die Optionen, die Eltern haben, wenn sie ihr Kind adoptiert oder mittels künstlicher Befruchtung bekommen haben. Der Gesetzesentwurf zum „Accès aux origines“, den Justizministerin Sam Tanson (déi Gréng) im Oktober vorstellte, ist der Versuch, die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind seine biologische Herkunft nicht erfährt, auf ein Minimum zu reduzieren. mehr lesen / lire plus

Braucht das Justizministerium Nachhilfe in puncto LGBTIQ-Inklusion?

Was hat es mit dem ominösen „autre parent de naissance“ auf sich, der in den letzten Wochen für derart viel Aufregung gesorgt hat? Wir haben uns den Gesetzesentwurf 7674 genauer angeschaut und haben jetzt – trotz Erklärungen des Justizministeriums – mehr Fragen als zuvor.

Die Begrifflichkeiten, die im Gesetzesentwurf zum „Accès aux origines“ verwendet werden, machen nicht nur der ADR zu schaffen. Selbst mit der inklusivsten Brille will die Verwendung von „autre parent de naissance“ keinen rechten Sinn ergeben. Verwendung findet sie sowohl im Kapitel zur anonymen Geburt wie auch in demjenigen zur Adoption.

Wir haben uns gefragt: Gibt es Fälle, in denen ein Paar ein Kind anonym gebärt oder zur Adoption freigibt, ohne dass es sich bei der nicht-gebärenden Person um einen Mann handelt? mehr lesen / lire plus

Sexualerziehung: Wenn „Vulva“ sagen geübt werden muss

Vordergründig ein Projekt zur Sexualerziehung von Kindern, liefert „Wat äntweren?“ Eltern die Grundlagen, um überhaupt einmal offen über Genitalien, Gefühle, Sex und Beziehungsformen zu sprechen.

„Darf ich nackt spazieren gehen?, „Wieso haben manche Kinder zwei Mütter?“, „Muss ich Oma einen Kuss geben, obwohl ich nicht will? – das sind Fragen, die sich viele Kinder irgendwann stellen. Mit „Wat äntweren“ hat das Planning Familial kürzlich ein Pilotprojekt gestartet, das helfen soll Kindern altersgerechte Antworten auf ihre Fragen zu geben.

Anlass zur Initiative gab eine Feststellung der Equipe d’éducation sexuelle et affective (Esa): Wenn Eltern sich erkundigten, wie sie mit ihren Kindern über Sex reden können, kamen immer wieder dieselben Themen auf. mehr lesen / lire plus

Scharfe Kritik an Informationspolitik der Regierung

Die Journalist*innenvereinigung wirft der Regierung Missbrauch der Medien zur Selbstinszenierung vor und wiederholt ihre Forderung, das Auskunftsrecht für Medienschaffende im Pressegesetz zu verankern.

Foto: Screenshot

Seit Beginn der Pandemie ist es üblich, dass Pressekonferenzen der Regierung auf dem Youtube-Kanal Gouvernement LU erst live und dann on-demand gestreamt werden können. Die Videos bestehen zum einen aus den Erklärungen der Minister*innen und eventueller Expert*innen, zum anderen aus einem Frageteil, bei dem Journalist*innen nachhaken dürfen. Seit einigen Monaten werden jedoch nur noch geschnittene Versionen hochgeladen: Die Fragerunden bekommt die breite Öffentlichkeit nur noch in der Live-Version zu hören. Einzig den Journalist*innen wird die ungeschnittene Version zugänglich gemacht. mehr lesen / lire plus

Polemik: #EchSinnNetInklusiv

Während einige noch darüber diskutieren, ob in Gesetzen von „Vater“ oder „Elternteil“ die Rede sein soll, stellt sich die allgemeinere Frage, wieso sich im legalen Kontext immer noch so schwergetan wird mit inklusiver Sprache.

Foto: OpenClipart-Vectors/Pixabay

Kritiker*innen einer gendergerechten Sprache scheint man es irgendwie nie recht machen zu können. Geht es darum, Formulierungen, in denen die Hälfte der Menschheit lediglich mitgemeint ist, zu überdenken, wird der Wunsch nach mehr Präzision belächelt. Wird aber ein eng gefasster Begriff zugunsten eines allgemeineren aufgegeben, wird der Verzicht auf Präzision wiederum bedauert. Konkret heißt das: „Wähler*innen“ anstelle von „Wähler“ wird ebenso abgelehnt wie „Elternteil“ anstelle von „Vater“. mehr lesen / lire plus

Auf Disney Plus: WandaVision

Eine Schwarz-Weiß-Sitcom im Stil von „The Dick Van Dyke Show“ mit Superheld*innen? Die ungewöhnliche Kombination macht „WandaVision“ zu einem kuriosen Seherlebnis, bei dem längst nicht nur Marvel-Fans auf ihre Kosten kommen.

© Disney

Wanda (Elizabeth Olsen) und ihr Mann Vision (Paul Bettany) sind vor Kurzem in ein Einfamilienhaus im idyllischen Westview gezogen. Sie ist Hausfrau, er arbeitet in einem Büro. Auf den ersten Blick sind sie ein durchschnittliches junges Paar.

Klingt nicht besonders originell? Man stelle sich das Ganze nun noch in Form einer Sitcom in Schwarz-Weiß samt Laugh Track vor, deren ersten zwei Folgen in den 50ern und 60ern angesiedelt sind. mehr lesen / lire plus

Webkonferenz „Comment traiter du racisme dans la presse?“

Am kommenden Freitag dreht sich anlässlich eines Webinars alles um die Frage, wie das Thema Rassismus in der Presse behandelt werden kann und soll.

Quelle: Finkapé

Rassismus ist nichts, was von sich aus existiert. Die Hierarchisierung von „Schwarzen“ und „Weißen“ wird tagtäglich vollzogen – auf individueller und struktureller Ebene, teils bewusst, teils unbewusst. Umso wichtiger ist es, zu analysieren und zu dekonstruieren, inwiefern die Privilegierung von Weißsein institutionell und kulturell reproduziert wird. Hierbei spielen wenig überraschend Presseorgane eine zentrale Rolle. Indem sie betroffene Menschen zu Wort kommen lassen, wissenschaftliche Befunde aufarbeiten und über den Einzelfall hinausgehende Zusammenhänge aufzeigen, können sie dabei helfen, den Blick für Rassismus zu schärfen. mehr lesen / lire plus

Wichtiger Schritt im Kampf gegen Krebs

In Luxemburg ist Krebs bei Männern die häufigste, bei Frauen die zweithäufigste Todesursache. Am heutigen Weltkrebstag hat das Gesundheitsministerium den ersten Rapport national du cancer vorgestellt, der richtungsweisende Akzente für die Krebsprävention setzen soll.

Quelle: gouvernement.lu

Mit dem Institut national de cancer (INC) wurde vor fünf Jahren ein Institut mit einem zentralisierenden Auftrag geschaffen: Ausarbeitung von Guidelines für Luxemburg, Organisation multidisziplinärer Treffen im Kontext seltener Krankheiten, Koordination der personalisierten Medizin sind nur einige der vielzähligen Aufgaben des INC. Das alles mit dem Ziel, die Krebsversorgung effizienter zu gestalten und Patient*innen in allen Krankenhäusern eine qualitativ hochwertige Behandlung anzubieten.

Zu den Aufgaben zählt auch ein Bericht, in dem alle drei bis vier Jahre die Stärken und Schwachstellen des luxemburgischen Systems analysiert werden. mehr lesen / lire plus

Suizidprävention: Noch viel zu tun

Trotz zunehmender Sensibilisierung und Enttabuisierung gibt es in puncto Suizidprävention hierzulande noch viel Nachholbedarf. Dies vor allem bezüglich konkreten Anlaufstellen und interministerieller Koordination.

Foto: Malgorzata Tomczak/Pixabay

Bereits im März 2020 lag sie vor, wegen der Pandemie verzögerte sich die Vorstellung, am heutigen Dienstag war es dann endlich so weit: Die 110-seitige Evaluation des Nationalen Aktionsplans für Suizidprävention (2015-2019) wurde veröffentlicht. Durchgeführt wurde die Evaluation von Véronique Louazel, chargée d’études en santé publique beim Unternehmen Itinere conseil. Als Basis für die Evaluation dienten unter anderem Umfragen, Gespräche oder die Analyse von Aktivitätsberichten und Internetseiten wie prevention-suicide.lu. Im Rahmen der Evaluation wurde der Einfluss des Aktionsplans auf die Suizidprävention, die Hilfsangebote, sowie die Anzahl an Suiziden und Suizidalität untersucht. mehr lesen / lire plus

Fall Monica Semedo: Fehler, Ablenkung, Schlammschlacht

In den vergangenen Wochen haben sich weder Monica Semedo noch die DP mit Ruhm bekleckert. Die Problematiken, die dadurch zutage befördert wurden, sind vielfältig. Umso wichtiger, sie nicht gegeneinander auszuspielen.

Von positiver Presse wie nach den Europawahlen 2019 kann die DP aktuell nur träumen. 
Ihre Fehler in der Affäre 
Monica Semedo wird sie jetzt erst mal wieder ausbügeln müssen. (Fotos © DP)

In den knapp zwei Wochen seit der Sanktionierung der EU-Abgeordneten Monica Semedo war die Kommunikation der Demokratischen Partei (DP), um es gelinde auszudrücken, chaotisch. Innerhalb weniger Tage wurde der Fall für beendet erklärt, eine eingehende Analyse angekündigt, zur Ruhe aufgerufen und ein Gutachten des „Comité des sages“ bezüglich der Mitgliedschaft Semedos in der DP angefragt. mehr lesen / lire plus

Oxfam-Bericht: Weltweit wachsen Ungleichheiten

Am Montag hat die NGO Oxfam einen „Virus Inequality“-Bericht veröffentlicht und die Konklusion ist, traurigerweise, wenig überraschend: Überall auf der Welt hat die Covid-19-Pandemie Ungleichheiten bezüglich Reichtum, Geschlecht und Hautfarbe noch zusätzlich verstärkt. „The coronavirus pandemic has the potential to lead to an increase in inequality in almost every country at once, the first time this has happened since records began“, heißt es in der Einleitung des Berichts. Weltweit sind Frauen in Sektoren, die von den negativen Folgen der Pandemie am stärksten betroffen sind, überrepräsentiert. Vor allem nicht-weiße Frauen laufen Gefahr, infolge der Pandemie ihre Arbeit zu verlieren. Gleichzeitig konnten die zehn reichsten Männer der Welt ihr Vermögen um ein Vielfaches steigern. mehr lesen / lire plus

Im Kino und auf Apple TV+: Wolfwalkers

Sowohl Ästhetik als auch historische Anspielungen machen „Wolfwalkers“ zu weit mehr als einem Film für Kinder. Für letztere riskieren vor allem die vielen Gewaltszenen überwältigend zu sein.

Robyn versucht ihrem Vater beizubringen, dass sie sich entgegen seinem Willen in den Wald geschlichen und dort „Wolfwalkers“ angetroffen hat. (Fotos © 2020 Apple Inc.)

Es ist mittlerweile keine Seltenheit, dass animierte Filme und Serien erscheinen, die sich eher an ein erwachsenes Publikum richten. Ein Beispiel dafür ist „The Breadwinner“, der 2018 in den luxemburgischen Kinos lief. Darin ging es um Parvana, ein 11-jähriges, in Kabul lebendes Mädchen, das sich als Junge verkleidet, um seine Familie finanziell versorgen zu können. mehr lesen / lire plus

Sensibilisierungskampagne: Damit Sexting nicht zur Straftat wird

Tagein, tagaus werden unzählige intime Nachrichten oder Bilder verschickt – sei es aus Verliebtheit, Lust, Jux oder Rache. Was dabei erlaubt ist und ab wann man sich strafbar macht, ist vielen nicht bewusst. Eine Kampagne soll darüber aufklären.

Foto: Bee Secure

Ee falsche Message kann e Liewen zerstéieren.“ Mit diesen Worten brachte Justizministerin Sam Tanson (déi Gréng) am Dienstag das Risiko der bild- und textbasierten Gewalt im Netz auf den Punkt. Im Rahmen der Pressekonferenz, auf der sie sprach, wurde dafür der etwas verharmlosende und irreführende Begriff „Sexting“ benutzt. Irreführend deshalb, weil das verschicken intimer Nachrichten, Fotos und Videos per se harmlos ist. mehr lesen / lire plus

Was treibt Sie an? Die Begegnung mit dem Anderen

In Zeiten sich wöchentlich ändernder Hygienevorschriften haben Künstler*innen, die mit digitalen Medien arbeiten, die Möglichkeit, flexibler zu reagieren. Eine von ihnen ist Valerie Reding. Wir haben mit der Tänzerin und Performerin darüber gesprochen, wie die Pandemie ihre Arbeit beeinflusst und wie sie es vermeidet, mit ihrer Kunst nur elitäre Kreise zu erreichen.

Fotos © Valerie Reding

woxx: Sie haben sich rezent künstlerisch mit der Gesichtsmaske auseinandergesetzt. Ich nehme an, was Sie daran interessiert, hat nur marginal etwas mit Corona zu tun?

Valerie Reding: Im letzten Frühling hat mich das Schweizer Magazin 360 gebeten, eine dekorative Mundschutzmaske sowie das Cover für ihre Juni-Ausgabe zu erstellen – so habe ich das Projekt „la vie d’après“ kreiert. mehr lesen / lire plus

Theater: Grenzerfahrungen

Grenzgänger*innen sind aus der Luxemburger Arbeitswelt nicht wegzudenken. Schätzungen nach werden sie im Jahr 2060 die Zahl der ortsansässigen Arbeitnehmer*innen übertreffen. Das Theaterprojekt „Les frontalières“ beleuchtet den weiblichen Teil dieser demografischen Gruppe.

Nach monatelangen Verschiebungen erblickt das dokumentarische Spektakel „Les frontalières“ am 31. Januar das Licht der Welt. (Foto: Patrick Galbats)

Sie kommen aus Frankreich, Belgien, Deutschland, reisen tagtäglich über Landesgrenzen, manche von ihnen verbringen viele Stunden die Woche im Stau. In Umfragen werden sie vornehmlich mit finanziellem Reichtum assoziiert, punktuell aber auch mit kultureller und sozialer Bereicherung für das Großherzogtum.

Die Rede ist natürlich von Menschen, die in Luxemburg arbeiten, ihren Wohnsitz jedoch in einem der Nachbarländer haben. mehr lesen / lire plus

Grenzgänger*innen in Luxemburg: Zunehmend erforscht

Fast die Hälfte aller in Luxemburg arbeitenden Menschen haben ihren Wohnsitz im Ausland. Bei zwei Dritteln davon handelt es sich um Männer. Das sind nur einige der aktuellen Daten bezüglich Grenzgänger*innen, die letzte Woche im Rahmen einer Konferenz der Asti vorgestellt wurden.

Bei einer Online-Veranstaltung am vergangenen Mittwoch drehte sich alles um Grenzgänger*innen. Während wir diese Woche in der Printausgabe der woxx das Theaterstück „Les frontalières“ vorstellen, dessen Regisseurin auf der Asti-Konferenz zu den Vortragenden zählte, soll der folgende Artikel einen Überblick der Statistiken liefern, die die Forscher*innen Isabelle Pigeron-Piroth (Universität Luxemburg) und Rachid Belkacem (Université de Lorraine) zu diesem Anlass präsentierten. mehr lesen / lire plus

Im Kino: Never Rarely Sometimes Always

Mit dokumentarisch anmutenden Bildern und Schauspieldarstellungen zeigt Eliza Hittmans „Never Rarely Sometimes Always“, dass der Weg hin zu einem Schwangerschaftsabbruch viele Hürden mit sich bringen kann – selbst wenn er streng genommen legal ist.

Autumn und Skylar halten zusammen, komme was wolle. (© Universal Pictures International Switzerland)

„In the past year, your partner has refused to wear a condom. Never, rarely, sometimes, always. Your partner has threatened or frightened you. Never, rarely, sometimes, always.“ Mit diesen Sätzen wird in Eliza Hittmans bisher drittem Langfilm der niederschmetterndste – und titelgebende – Austausch des 100-minütigen Streifens eingeleitet. Geäußert wird er von einer Mitarbeiterin einer New Yorker Planned Parenthood-Einrichtung. mehr lesen / lire plus