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Österreich: „Den Samen weit verbreiten“


Antisemitismus, Antifeminismus und Homophobie sind im Weltbild der FPÖ untrennbar miteinander verbunden. Ein Blick in die Abgründe einer Regierungspartei.

Weiß, mit wem er zu Tische sitzt: Österreichs Bundeskanzler 
Sebastian Kurz (ÖVP, im Bild links in der Mitte) und seine rechtsextremen Koalitionspartner Herbert Kickl (Innenminister, oben rechts), Heinz-Christian Strache (Vizekanzler) und Anneliese Kitzmüller. (Foto: EPA-EFE/Lisi Niesner)

Der Antisemitismus der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) ist kein neues Phänomen. Er begleitet die Partei, seit sie 1956 aus dem „Verein der Unabhängigen“ hervorging, dem Sammelbecken von Altnazis in Österreich. Mal tritt er offen, mal kodiert in Erscheinung, etwa in den berüchtigten Aussagen des verstorbenen ehemaligen Parteivorsitzenden Jörg Haider zur „ordentlichen Beschäftigungspolitik“ des NS-Regimes oder in seinen Angriffen auf den damaligen Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde, Ariel Muzicant, aus den Neunziger und Nuller-Jahren des vorigen Jahrhunderts. mehr lesen / lire plus

Prostitution : Vers une interdiction de fait ?

La loi sur la prostitution et la lutte contre la traite humaine a été votée avec les seules voix de la majorité gouvernementale.

(Photo : Josh Estey/flickr)

Finalement, elle n’a été votée qu’avec les voix de la majorité : la loi sur la prostitution qui, à vrai dire et dans les mots de la rapportrice du projet de loi Josée Lorsché (Déi Gréng), est plus une loi sur la lutte contre l’exploitation sexuelle que sur la prostitution.

Une loi qui, d’après le ministre responsable, Félix Braz (Déi Gréng), établit une « voie luxembourgeoise », ne s’aventurant ni sur la « voie suédoise », abolitionniste et pénalisant les clients, ni sur la « voie allemande », libéralisant et régularisant la prostitution. mehr lesen / lire plus

Grundschule: Kursänderung dringend nötig

Die bisherige Vorgehensweise von Bildungsminister Meisch in der Grundschulpolitik zeugt von wenig Voraussicht. Statt das Problem an der Wurzel zu packen, werden einzig Symptome bekämpft.

(Bild: Pixabay)

Seit der Einführung des dreijährigen Referendariats für angehende Grundschullehrerinnen und -lehrer halten die Probleme an. Obwohl Bildungsminister Meisch auf Druck des SEW-OGBL und der Gewerkschaft SNE-CGFP das Arbeitspensum mittlerweile drastisch reduziert hat, scheint das Praktikum immer noch eine abschreckende Wirkung auf eine Vielzahl an Interessierten zu haben. Im vergangenen Sommer hatten sich 50 Prozent weniger Kandidat*innen für den „Concours“ eingeschrieben. Die Zahl der Absolvent*innen der Universität Luxemburg lag bei nur 70. Als Konsequenz davon fehlte es zu Schulbeginn 2017 an 291 Lehrkräften, es konnten deren aber nur 160 rekrutiert werden. mehr lesen / lire plus

Genscheren: Kein Allheilmittel

Boris Fehse, Universtitätsprofessor und Leiter der Forschungsabteilung für Zell- und Gentherapie in der Klinik für Stammzelltransplantation, UK Hamburg-Eppendorf, zu Chancen und Risiken mit molekularbiologischen Werkzeugen, den sogenanntem „Genscheren“, Zellen genetisch zu verändern.

Typ-I CRISPR-surveillance-complex (Cas, dunkel) mit gebundener Ziel-DNA (hell). (Foto: CC BY-SA 4.0 -Thomas Splettstoesser)

woxx: Welche Bedeutung haben Genscheren für die Grundlagenforschung und die angewandte Forschung? 


Boris Fehse: Sie sind da schon jetzt kaum noch wegzudenken. Besonders in der biomedizinischen Forschung, die auf ein besseres Verständnis von Krankheiten und auf die Entwicklung neuer Therapieansätze abzielt. Genscheren sind von gewaltigem Nutzen, weil mit ihnen viele Prozesse in der Forschung viel schneller ablaufen können, zum Beispiel das Nachvollziehen von Krankheiten im Reagenzglas. mehr lesen / lire plus

Mouvement zu Rifkin-Kriterien
: Wir wollen mehr!

Der Mouvement écologique hält die griechische Joghurtfabrik und das amerikanische Data Center für nicht nachhaltig. Wir analysieren seine Vorschläge für eine andere Wirtschaftspolitik.

Forstwirtschaft – goldener Mittelweg … oder Holzweg? (Foto: Pixabay/NYTimber/CC0)

Nein zur Joghurtfabrik, nein zu Google? Oder alles nehmen? Wirtschaftsvertreter warnen jedenfalls davor, bei der Diversifizierung allzu wählerisch zu sein. Der Mouvement écologique sieht das anders. „Die Frage ist nicht, ob Luxemburg es sich erlauben kann, Firmen abzulehnen, sondern ob wir die Politik des Weiterwachsens fortsetzen können, mit allen Problemen, die damit verbunden sind“, mahnte Präsidentin Blanche Weber am Montag bei der Vorstellung der Mouvement-Stellungnahme zur Wirtschaftspolitik.

Kleinster gemeinsamer Rifkin

Zur Erinnerung: Mehrere Projekte zur Ansiedlung von Großunternehmen in Luxemburg waren in den vergangenen Monaten wegen der Umweltbelastung in die Kritik geraten. mehr lesen / lire plus

Politique culturelle
 : Ministry of No Walks 
at All

La plateforme citoyenne « Forum Culture(s) » a fait le compte des avancées de la politique culturelle sous la coalition bleu-rouge-vert – et le bilan est désastreux.

Synthétiser les manquements et renouveler le pacte culturel : c’est le job que se sont donné les messieurs du Forum Culture(s). (Photos : woxx)

Que la scène culturelle et son ministère de la Culture ne sont pas vraiment des plus proches est un euphémisme. Depuis qu’un tel ministère existe au grand-duché, les différends ont existé. Certains étaient fondés, d’autres relevaient plutôt d’un amour-propre blessé. Certaines choses ont été accomplies, d’autres oubliées. Pourtant la brouille n’a jamais été aussi palpable que depuis que le DP est aux affaires. mehr lesen / lire plus

Kryptowährungen und Blockchain
: Automatisierte Fondsindustrie

Die Blockchain könnte die luxemburgische Investmentfonds-Industrie zerstören – oder sie komplett revolutionieren. Die woxx wagt einen Blick in die Fintech-Blase.

Ein Blockerupter-Stick, mit dem Bitcoin-Transaktionen validiert werden können – in der Hoffnung, dafür weitere Bitcoins zu erhalten. (Foto: CC-BY Michael Jastremski)

„Mehr und mehr Insider glauben, dass Blockchain die größte Revolution im Bereich der Eigentumsverwaltung seit der Geburt des Kapitalismus wird“, schreibt die Audit-Gesellschaft PWC in einer Broschüre. „Die Blockchain-Technologie hat das Potenzial, Luxemburg von der Karte des Investmentfond-Markts verschwinden zu lassen“, warnt Deloitte, eine andere der „Big Four“-Auditgesellschaften, die spätestens seit der Luxleaks-Affaire in zweifelhaftem Ruf stehen, dennoch aber den luxemburgischen Finanzplatz dominieren. mehr lesen / lire plus

Luxleaks : PWC gagne encore une fois

(Photo : woxx)

Surprise ce mardi dernier au tribunal de grande instance (TGI) de Metz : le juge a débouté Édouard Perrin et l’a condamné à une amende de 3.000 euros suite à la plainte de ce dernier contre PWC. En effet, Perrin contestait la légalité de la perquisition chez Raphaël Halet, qui n’avait pas uniquement servi à démontrer que le lanceur d’alerte avait bien subtilisé des documents dans la firme d’audit, mais aussi qu’il était la source du journaliste. Or, cela est contraire à la protection des sources – comme l’ont confirmé le procureur (qui, chose rare, est intervenu dans un procès en référé) et la juge qui a signé l’ordonnance de perquisition. mehr lesen / lire plus

Sonderausschuss zur Glyphosatzulassung

Am Dienstag, dem 6. Februar, stimmte das EU-Parlament für die Einrichtung eines Sonderausschusses, der sich mit der Zulassungsprozedur des umstrittenen Herbizids Glyphosat befassen soll. Teile des Gutachtens der europäischen Lebensmittelbehörde Efsa über die Gefährlichkeit des Unkrautvernichtungsmittels sollen – auf dem Umweg über das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung – vom Hersteller Monsanto übernommen worden sein. Nicht zuletzt diese Unregelmäßigkeiten hatten eine breite Protestbewegung gegen die Zulassung von Glyphosat mobilisiert. Neun Monate hat nun ein Sonderausschuss, bestehend aus 30 EU-Parlamentarier*innen, Zeit, die Zulassungsprozedur zu untersuchen. Dabei soll aber nicht nur eventuelles Fehlverhalten der Efsa aufgeklärt, sondern auch das Gebaren der Kommission geprüft werden. mehr lesen / lire plus

Öffentliches Geld für das allgemeine Wohl

Um öffentliche Ausschreibungen ging es am gestrigen Donnerstag, dem 8. Februar, in der Chamber (Abstimmung erst nach Redaktionsschluss). Das neue Gesetz soll es ermöglichen, aus den Ausschreibungen ein „Instrument der politischen Strategie“ zu machen, so die offizielle Zusammenfassung. Mussten staatliche und kommunale Verwaltungen bisher im Prinzip automatisch dem günstigsten Angebot den Zuschlag erteilen, so soll nun auch die Qualität der Angebote berücksichtigt werden. Das Gesetz schafft unter anderem Rechtssicherheit für Verwaltungen, die soziale und ökologische Kriterien in die Ausschreibungen aufnehmen. Es sei positiv, dass bei Ausschreibungen Gütesiegel wie Fairtrade oder Biolabel verlangt werden können, erklärte die NGO Fairtrade Lëtzebuerg der woxx im Vorfeld einer Aktion vor dem Chambergebäude. mehr lesen / lire plus

Guillermo del Toro
: Fischiges Märchen


„The Shape of Water“ ist ein Mosaik aus schönen Dekors, Ungereimtheiten in der Handlung, flachen Dialogen und exzellenten Schauspielleistungen. Das hinterlässt einen ambivalenten Eindruck.

Sicherheitschef Strickland genießt es, seine Mitmenschen einzuschüchtern. (Fotos: outnow.ch)

„If I spoke about it, if I did, what would I tell you, I wonder … would I warn you about the truth of these facts? And the tale of love and loss? And the monster who tried to destroy it all?“. Von der ersten Minute an ist klar, worum es in „The Shape of Water“ gehen wird: um Liebe, Verlust und ein Monster. Ob es sich dabei wohl um das Wesen auf dem Filmposter handelt? mehr lesen / lire plus

Film documentaire
 : Knokke Me Out !

Dans sa BlackBox du mois, le Casino montre le film documentaire « Exprmntl » de Brecht Debackere sur le Festival du film expérimental de Knokke – l’occasion de voir que dans le passé, la culture n’avait pas froid aux yeux.

Que la côte belge peut inspirer des artistes et même les changer, on le savait au moins depuis l’histoire d’amour entre le musicien et chanteur de soul américain Marvin Gaye et la ville d’Ostende. Mais pas loin de là, à Knokke-le-Zoute, a eu lieu une effervescence tout autre, plus folle et plus mondiale à la fois. C’est en 1949 que Jacques Ledoux, spécialiste belge du cinéma et futur fondateur du Musée du cinéma à Bruxelles, organise pour la première fois en marge du prestigieux Festival mondial du film et des beaux-arts le premier Festival international du cinéma expérimental de Knokke-le-Zoute. mehr lesen / lire plus

Indie Pop: Der Untergrund lebt


Belle and Sebastian sind eine der am längsten bestehenden Indie-Pop-Gruppen der Welt – und vermögen immer noch zu begeistern und zu überraschen.

Immer noch gut: Die Folkrocker von Belle and Sebastian.

Belle and Sebastian ist schon ein kleines Wunder. Seit nunmehr zweiundzwanzig Jahren geistert die schottische Band in der Indie-Musikszene herum und beglückt ihre Fans zuverlässig im Zwei- bis Dreijahresrhythmus mit einem neuen Album. Zweiundzwanzig Jahre. In der schnelllebigen Musikwelt der letzten Jahrzehnte ist diese Statistik allein schon sehr beeindruckend. Elf Studioalben und drei Live-Alben kann die Band verbuchen. Bei ihrem neuesten Werk greift sie dabei auf ein altbewährtes Mittel zurück: Vor Monaten kündigte sie an, dass sie anstelle eines Albums im klassischen Format eine EP Trilogie veröffentlichen werde. mehr lesen / lire plus

Woody Allen : Wonder Wheel

Il faudrait presque remercier Woody Allen de nous avoir pondu un film tellement médiocre cette année : le défendre en même temps que ressurgissent des allégations d’agressions sexuelles aurait été difficile. Mais « Wonder Wheel » n’a rien de miraculeux, c’est un film passéiste et nostalgique où deux femmes se disputent tragiquement un jeune éphèbe — sans la profondeur, ni l’ironie ou le talent des grands films de Woody Allen. Dommage si vraiment c’était son dernier.

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