Space Mining: Was, wann und wie viel bringt’s ein?

Platin oder Wasser, 2027 oder 2057, darüber gab es bei der Space Resources Week verschiedene Auffassungen. Einig war man sich, dass nur ein „Weltraumrecht 2.0“ diesen „Billionenmarkt“ in Schwung bringen kann.

Der Mond als Füllhorn. Die Einfärbung zeigt die an der Oberfläche vorhandenen Materialien. (Wikimedia; NASA/JPL; PD)

Um sich über den Stand der Dinge in der Raumfahrt zu verschaffen, kann man auf zahlreiche spezialisierte Online-Ressourcen zurückgreifen. Doch das Besondere an Events wie der Space Resources Week (SRW) ist, dass dort Akteur*innen aus Wirtschaft und Wissenschaft „ohne Filter“ über ihre Projekte reden. Letztes Jahr war die SRW ausgefallen und auch dieses Jahr, vom 19. mehr lesen / lire plus

Wie gefragt ist das Luxemburgische auf dem Arbeitsmarkt?

Ein Paper der Universität Luxemburg liefert Hinweise darauf, dass Luxemburgischkenntnisse zunehmend zum Einstellungskriterium werden.

Quelle: uni.lu

Wer hierzulande einen Job finden will, tut gut daran, Luxemburgisch zu können. Zu diesem Schluss kommt man jedenfalls beim Durchlesen einer kürzlich erschienenen empirischen Studie von Forscher*innen Fernand Fehlen und Isabelle Pigeron-Piroth. Dazu analysierten sie Stellenausschreibungen, die zwischen 1984 und 2019 in der Tageszeitung Luxemburger Wort veröffentlicht wurden. In die Studie flossen sowohl die erwünschten als auch die erforderten Sprachkenntnisse ein.

Was das Luxemburgische anbelangte, haben die Forscher*innen eine deutliche Zunahme festgestellt: War es 2014 noch nur in 50 Prozent der Fälle gefordert, so sind es 2019 immerhin 67 Prozent. mehr lesen / lire plus

Rohstoff für die Energiewende: Europäisches Lithium?

Geothermie soll nicht mehr nur der Wärme- und Stromproduktion dienen. Erste Versuchsanlagen zielen darauf ab, auch das begehrte Metall Lithium zu gewinnen.

Lithium-Ionen-Akkumulator im Museum Autovision, Altlußheim. (Wikimedia; Claus Ableiter; CC BY-SA 4.0)

Laut Internationaler Energieagentur könnten im Jahr 2030 gut 150 Millionen Elektroautos unterwegs sein. Gut fürs Klima ist das nur, wenn die Akkus mit Strom aus erneuerbaren Quellen geladen sind. Zudem entscheiden die Bestandteile der Batterie mit, wie nachhaltig E-Mobilität sein wird. Der marktbeherrschende Typ sind Lithium-Ionen-Akkus. Sie heißen so, weil Lithium-Ionen zwischen Anode und Kathode hin- und herwandern – das entspricht dem Auf- und wieder Entladen. Akkus dieses Typs haben eine höhere Energiedichte als andere, wodurch sie kleiner und leichter sein können. mehr lesen / lire plus

Studie: Abnahme der Zufriedenheit von Kindern

Im Rahmen des Forschungsprojekts Covid-Kids wurde die Zufriedenheit von Kindern und Jugendlichen unter die Lupe genommen. Im untersuchten Zeitraum hat diese stark abgenommen.

Foto: Stephen Chantzis / pixabay.com

Welchen Einfluss hat die Pandemie auf die Zufriedenheit von Kindern? Dieser Frage ist die Unicef in Zusammenarbeit mit der Universität Luxemburg in den letzten Monaten nachgegangen. Dazu haben die Forscher*innen zwischen Mai und Juli vergangenen Jahres in Luxemburg lebende Kinder zwischen 6 und 16 Jahren befragt. Die Kurzfassung ihrer Ergebnisse: Die Krise hatte in dem untersuchten Zeitraum einen sehr großen Einfluss auf die Zufriedenheit der Zielgruppe. Während der ersten Infektionswelle sank die Zahl derer, die angaben zufrieden oder sehr zufrieden zu sein von 96 auf 67 Prozent. mehr lesen / lire plus

CCDH : Le gouvernement résiste aux recommandations

La Commission consultative des droits de l’homme (CCDH) vient de publier son rapport sur « La crise sanitaire et ses conséquences : quels impacts sur les droits humains ? ». Et le moins qu’on puisse dire, c’est que la pandémie ne frappe pas que la santé corporelle.

À qui sert une CCDH quand elle n’est pas écoutée ? Sur le ton mélangeant flegme joyeux et pessimisme de circonstance qu’on lui connaît, Gilbert Pregno, le président de la CCDH, a tiré le bilan : « J’ai relu cette nuit tous les avis que nous avons publiés depuis la crise de la Covid-19. mehr lesen / lire plus

Grenzgänger*innen in Luxemburg: Zunehmend erforscht

Fast die Hälfte aller in Luxemburg arbeitenden Menschen haben ihren Wohnsitz im Ausland. Bei zwei Dritteln davon handelt es sich um Männer. Das sind nur einige der aktuellen Daten bezüglich Grenzgänger*innen, die letzte Woche im Rahmen einer Konferenz der Asti vorgestellt wurden.

Bei einer Online-Veranstaltung am vergangenen Mittwoch drehte sich alles um Grenzgänger*innen. Während wir diese Woche in der Printausgabe der woxx das Theaterstück „Les frontalières“ vorstellen, dessen Regisseurin auf der Asti-Konferenz zu den Vortragenden zählte, soll der folgende Artikel einen Überblick der Statistiken liefern, die die Forscher*innen Isabelle Pigeron-Piroth (Universität Luxemburg) und Rachid Belkacem (Université de Lorraine) zu diesem Anlass präsentierten. mehr lesen / lire plus

Webinar: Der Werteunterricht in Luxemburg

Im Rahmen einer Studie wurde untersucht, wie das Lehrpersonal die Einführung des Fachs „Vie et société“ erlebt hat. Am Dienstag werden die Ergebnisse vorgestellt.

Quelle: AHA

Fünf Jahre ist es her, dass im Rahmen des blau-rot-grünen Projekts „Trennung von Kirche und Staat“ an Luxemburger Schulen der Werteunterricht eingeführt wurde. Vor seiner Abstimmung war das Gesetz höchst umstritten: Sowohl die Initiative „Fir de Choix“ wie auch die Religionslehrer*innen stellten sich quer – ohne Erfolg. Auch das 2015 vorgestellte Rahmendokument zum Werteunterricht stieß auf heftige Kritik. Der Vorwurf: Religion werde im neuen Fach ein viel zu großer Stellenwert beigemessen. Kurz vor der Einführung im September 2016 klagten Lehrer*innen, diese sei schlecht vorbereitet. mehr lesen / lire plus

Liser-Studie: Tägliches Pendeln ist ein großer Stressfaktor

Eine Studie des Luxembourg institute of socio-economic research (Liser) hat das Mobilitätsverhalten von Grenzgänger*innen untersucht und ist dabei zum Schluss gekommen, dass Bahnfahrende generell zufriedener sind.

(Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons), France-Luxembourg border Dudelange A 31-A 3-0038, CC BY-SA 4.0)

Die tägliche Mobilität, gerade bei langen Strecken, kann zu einem großen Stressfaktor werden. Das ist nicht unbedingt eine neue Erkenntnis, wurde jedoch jetzt vom Liser-Forscher Philippe Gerber bestätigt. 20 Familien mit mindestens zwei Kindern aus den französischen Orten Voiron (bei Grenobel) und Thionville wurden interviewt. Alle Teilnehmer*innen hatten einen Arbeitsweg von mindestens 60 Kilometern. Da die Interviews qualitativ ausgewertet wurden, ist die geringe Teilnehmer*innenzahl normal. mehr lesen / lire plus

Genderstereotype
: Hilfreich und schädlich zugleich

Genderstereotype können das Zusammenleben erleichtern, haben aber auch einen ausschließenden und einschränkenden Effekt. Wir haben mit Miriam-Linnea Hale, Doktorandin an der Uni Luxemburg, darüber gesprochen, warum es so wichtig ist, Stereotype bereits im Kindesalter aufzubrechen, und auch Forscher*innen die ihren hinterfragen sollten.

„Es ist wichtig, dass wir als Forscher und Forscherinnen unsere eigenen Stereotype hinterfragen und nicht nur Populationen untersuchen, die bekannten Forschungsmodellen entsprechen“: Doktorandin Miriam-Linnea Hale sieht noch viel Nachholbedarf, wenn es um die Erforschung nicht-binärer Personen geht.
 (Quelle: Universität Luxemburg)

woxx: Sie haben im Rahmen einer internationalen Kollaborationsstudie über Genderstereotype geforscht. Welches sind dabei die wichtigsten Ergebnisse?


Miriam-Linnea Hale: Das wichtigste Ergebnis ist der signifikante Zusammenhang zwischen bestimmten stereotypen Einstellungen und der Bereitschaft von Männern sich für Gleichstellung einzusetzen. mehr lesen / lire plus

Web-Konferenz über Portugies*innen „zweiter Generation“

Am Mittwoch lädt die Asti zu einem Rundtischgespräch, bei welchem unter anderem die Doktorarbeit „Dynamiques de (dés)appartenances au cours de la vie“ vorgestellt wird.

„Les Portugais de ‚seconde génération’ au Luxembourg se sentent-ils faire partie du Luxembourg?“ – diese Frage steht im Zentrum einer Konferenz, zu welcher die Association de Soutien aux Travailleurs Immigrés (Asti) am kommenden Mittwoch einlädt. Insgesamt vier Gäste diskutieren zu diesem Anlass darüber, inwieweit sich der Nachwuchs von aus Portugal immigrierten Menschen hierzulande wohl- und zugehörig fühlt. Wie definieren die einzelnen Mitglieder der „zweiten Generation“ ihre Identität? Findet in manchen Fällen eine Abgrenzung zur portugiesischen Nationalität statt? mehr lesen / lire plus

Die 5G-Debatte im Parlament war ein Armutszeugnis

Die luxemburgischen Abgeordneten machten am Dienstag vor, wie man nicht mit Verschwörungsschwurbler*innen umgehen sollte. Das Thema: die Petition gegen 5G.

Befremdlich: Über beinahe sämtlichen Parteigrenzen hinweg gratulierten die Abgeordneten Valvason für ihr Engagement und ihren Erfolg. (Foto: Chambre des Députés)

Nachdem sie monatelang Falschinformationen (siehe woxx 1585: Neuer Mobilfunkstandard 5G: Hype und Verschwörung) verbreitet und gefühlt jede zweite Straßenlaterne im Land mit Stickern beklebt haben, durften die Petitionär*innen von „Stop 5G Luxembourg“ am 6. Oktober im Parlament über ihre Forderungen reden. Concetta Valvason, die bei der Adem arbeitet und mehrmals auf Wahllisten für Déi Lénk kandidierte, sprach dabei von einer „digitalen Diktatur“ und erzählte sonst vor allem jene Märchen, die unter den Anti-5G-Verschwörungsschwurbler*innen beliebt sind: Die Technologie sei komplett unerprobt, es gäbe keine unabhängigen Studien über die Folgen der Strahlung und deshalb könne niemand vorausahnen, was für Auswirkungen 5G auf Mensch und Umwelt hätte. mehr lesen / lire plus

Loi Covid : La CCDH regrette sa mise à l’écart

Pour le projet de loi 7622, qui va être voté à la Chambre des député-e-s ce jeudi, seuls les avis du Conseil d’État, de la Commission nationale pour la protection des données (CNPD) et du Comité olympique et sportif (COSL) ont été pris en compte – la Commission consultative des droits de l’homme s’est donc autosaisie.

(©woxx)

Pour Gilbert Pregno, le président de la CCDH, le fait que son organisation n’a pas été sollicitée relèverait plutôt d’une panne : « J’espère que c’est un oubli de la part du gouvernement. Sinon, comment comprendre que l’avis du COSL compte plus que le nôtre ?  mehr lesen / lire plus

Corona-Krise: Auf den Zahn fühlen statt Fieber messen

Wie wirkten sich die bisherigen staatlichen Maßnahmen im Kampf gegen Covid-19 auf das Leben der EU-Bürger*innen aus? Die Universität Luxemburg vergleicht in einer Studie Eindrücke aus sechs Ländern. Luxemburger*innen waren vor und während dem Lockdown am einsamsten – Italiener*innen und Spanier*innen am ärmsten.


(CDC/ Alissa Eckert, MS; Dan Higgins, MAM ; PD)

Die Fakultät für Geisteswissenschaften, Erziehungswissenschaften und Sozialwissenschaften der Universität Luxemburg interessiert sich in einer Studie für den Alltag der EU-Bürger*innen zu Zeiten der sanitären Krise. Die Wissenschaftler*innen Annika Lutz, Remi Yin, Conchita D’Ambrosio und Claus Vögele vergleichen in der Studie „How Do Different Confinement Measures Affect People in Luxembourg, France, Germany, Italy, Spain and Sweden?“ mehr lesen / lire plus

Neuer Mobilfunkstandard 5G: Hype und Verschwörung

Eine Petition gegen 5G ist so erfolgreich, dass sie im Parlament diskutiert werden muss. Luxemburg wollte eigentlich ein Vorreiterland bei der Einführung des neuen Standards sein – die Vergabe der Frequenzen hat sich allerdings verzögert.

Dieses 5G-Telefon dürfte sogar den verbittertsten Kritiker*innen schmecken: Es ist aus Lebkuchen und strahlt garantiert nicht. (Foto: CC-BY Karlis Dambrans)

Wer in letzter Zeit in Luxemburg-Stadt unterwegs war, wird sie gesehen haben: Aufkleber, die gegen die Einführung des neuen 5G-Mobilfunkstandards Stimmung machen. Sie weisen auf eine Petition hin, die 7.272 Unterschriften auf der Website des luxemburgischen Parlaments erhielt. Damit qualifiziert sie sich für eine Anhörung in der Chamber. mehr lesen / lire plus

Start einer Online-Umfrage zu den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie

Eine neue luxemburgische Online-Studie zielt darauf, die kurz- und mittelfristigen sozio-ökonomischen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie zu ermitteln. Der erste Fragebogen kann ab sofort ausgefüllt werden.

Quelle: Engin Akyurt / pixabay.com

Wie hat Covid-19 das alltägliche Leben der Menschen verändert? Wie hat es sich auf die physische und psychische Gesundheit, die Arbeitssituation, die Mobilität und die familiären Interaktionen ausgewirkt?

Um dieser und weiteren Fragen nachzugehen, hat die Task Force Research Luxembourg in Zusammenarbeit mit dem Luxembourg Institute of socio-economic research (Liser) und der Universität Luxemburg eine große Umfrage ausgearbeitet. Teilnehmen dürfen alle über 15, egal ob Einwohner*in oder Grenzpendler*in. Man erhofft sich durch die Studie ein besseres Bild davon zu bekommen, welche Personengruppen am heftigsten von den Auswirkungen betroffen sind. mehr lesen / lire plus

Weltraum-Wetterfrösche: Vorsicht, elektromagnetischer Sturm!

Die Aktivität der Sonne kann unsere Kommunikationssysteme außer Gefecht setzen. Das ist schon mehrmals passiert. Die Forschung arbeitet an einem Frühwarnsystem.

Sonnen-Spucke, Magneto-Spuk. 
Der Koronale Massenauswurf vom 31. August 2012 kam in Kontakt mit Magnetosphäre. (Flickr; NASA Goddard Space Flight Center; CC BY 2.0)

Wenn Weltraumforscher von Flares sprechen, dann meinen sie die gewaltigen Eruptionen auf der Sonne, bei denen Millionen oder gar Milliarden Tonnen heißes Plasma in den Weltraum geschleudert werden. Solche Explosionen setzen unglaubliche Mengen Energie frei, wie beim gleichzeitigen Zünden von einer Milliarde Wasserstoffbomben. Genug Energie, um unsere Technikinfrastruktur trotz der 150 Millionen Kilometer Abstand zwischen Sonne und Erde kräftig durcheinanderzubringen. mehr lesen / lire plus

China: Wahn lässt sich nicht eindämmen

Das Institut für Virologie in Wuhan wurde in Zusammenarbeit mit Frankreich gebaut und von den USA finanziell unterstützt, die dort tätigen Forscher genießen eine hohe wissenschaftliche Reputation. Doch derlei Fakten werden mühelos in Verschwörungserzählungen eingebaut, wonach das Institut für die Covid-19-Pandemie verantwortlich ist.

Im Zentrum der Verschwörungserzählungen um die Entstehung der Corona-Pandemie: das Wuhan Institute of Virology (WIV), hier in einer Aufnahme vom 23. Februar 2017. (Foto: EPA-EFE/Shepherd Hou China out)

Eine gängige Verschwörungserzählung über den Ausbruch der Covid-19-Pandemie sieht ein Biolabor als Tatort und skrupellose Wissenschaftler als Täter: Diese handeln im Auftrag einer Organisation, die die globale Kontrolle anstrebt. Gesteuert wird sie von einem der reichsten Männer der Welt und mächtigen Pharmakonzernen. mehr lesen / lire plus

Népotisme

La nomination de Joanne Goebbels à la tête de la Bibliothèque nationale du Luxembourg est scandaleuse. Le Luxembourg dispose d’assez de documentalistes et de bibliothécaires pour mieux gérer ce poste important.

(©BNL on Instagram)

Selon le Larousse, le népotisme est un « abus de quelqu’un qui use de son autorité pour procurer des avantages aux gens de sa famille ». Pour le cas présent, c’est même doublement vrai, en ce qu’il s’agit de famille politique – socialiste – et famille tout court, Joanne Goebbels étant la fille de l’ancien ministre, ex-eurodéputé et présent gouverneur luxembourgeois de la Fondation Asie-Europe et président du conseil d’administration de Freeport Luxembourg Robert Goebbels. mehr lesen / lire plus

Lässt ein hoher Migrant*innenanteil Einheimische weniger großzügig werden?

Eine Doktorats-Kursreihe an der Universität Luxemburg widmet sich der internationalen Migration, ihren Auswirkungen auf Entsender- und Empfängerländer, und ihrem Einfluss auf die weltweite Einkommensverteilung. Das Liser veröffentlichte nun eine Zusammenfassung der Inhalte des ersten Seminars.

© Liser

Je höher der Anteil an Migrant*innen in einer bestimmter Region, desto niedriger die Befürwortung von Umverteilungsmaßnahmen innerhalb der einheimischen Bevölkerung. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie, die im September anlässlich eines Doktorats-Kurses des Ökonomie-Professors Hillel Rapoport behandelt wurde. Die Untersuchung mit dem Titel „Do immigrants make us (Europeans) less supportive of redistribution?“ wurde in insgesamt 140 europäische Regionen durchgeführt.

Die Umfrage enthielt Fragen wie: „Befürworten Sie die Reduktion von Einkommensunterschieden?“, mehr lesen / lire plus

Wie umgehen mit den zunehmenden sozialen Ungleichheiten?

Mit der zunehmender Pluralisierung der Gesellschaft verstärken sich die Ansprüche an Statistikämter nach differenzierten Untersuchungen und Daten. Bei einer Diskussionsrunde im Cercle Cité wurde über Möglichkeiten nachgedacht, dies zu gewährleisten.

© pxhere.com

Die am Montag vom Statec organisierte Konferenz „Dimensions cachées des inégalités“ war gut besucht. Zu gut, möchte man schon fast sagen, mussten einige Zuhörer*innen doch auf den Treppen des Auditoriums Platz nehmen. Im Fokus der Diskussionsrunde stand die Frage, welche Aspekte sozialer Ungleichheit in statistischen Erhebungen unzureichend untersucht werden. Oder wie der Direktor des Statec und Moderator der Runde, Serge Alegrezza, es formulierte: „Mesurons-nous bien ce qui importe?“ Zu Gast waren der Autor François Duvet, Louis Chauvel, Soziologe an der Universität Luxemburg,, Aline Muller, Direktorin des Liser und Robert Urbé von der Caritas. mehr lesen / lire plus