Jazz/musique contemporaine : Les cordes à l’esprit

Pour « State of Mind », son 
deuxième album, le guitariste luxembourgeois Gilles Grethen convoque un orchestre à cordes pour dialoguer avec son quartet. Compte rendu d’écoute.

Un joyeux mélange : le Gilles Grethen Quartet avec ses cordes invitées lors de l’enregistrement de l’album. (Photo : Stephanie Baustert)

Il a d’abord pensé à un big band, avant que les cordes s’imposent à lui comme une évidence. C’est que Gilles Grethen a été bercé par la musique classique pendant son enfance et son adolescence : quoi de plus logique, alors, que d’associer aux cordes pincées de son instrument, la guitare, les cordes frottées de violons, d’altos, de violoncelles et d’une contrebasse avec archet ? mehr lesen / lire plus

Zum Tod von Mimi Parker: Eine Präsenz, die bleibt

Anfang November ist Mimi Parker 
von der US-amerikanischen Indie-Gruppe „Low“ gestorben. Als Schlagzeugerin und mit dem sanften Vibrato ihres Gesangs prägte Parker maßgeblich den minimalistischen Sound der Ausnahmeband.

Nichts stand mehr für die vollendete Zartheit und Zerbrechlichkeit der Musik von „Low“: 
die Schlagzeugerin und Sängerin Mimi Jo Parker (1967-2022). (Foto: Joe Cunningham)

Am Anfang von jedem Konzert war immer die Stille. Ein Publikum, das sich Geplauder oder vorfreudige Rufe, als sei dies vorab verabredet worden, wie selbstverständlich ohne jede Aufforderung verbat. Eine Stille, wie man sie von der Einlaufrille einer Schallplatte her kennt. Man hört noch nichts, aber die tastende Bewegung hat bereits begonnen, die knisternde Stille setzt sich in gespannte Erwartung um. mehr lesen / lire plus

Musik: Mit der Philharmonie um die Welt

Musikliebhaber*innen sollten sich den 25. August rot im Kalender markieren: An diesem Tag beginnt der Vorverkauf für die Konzertreihe „Autour du monde“ der Philharmonie. Die Höhepunkte des Programms im Überblick.

Susana Baca aus Peru kommt am 22. April in die Philharmonie. (COPYRIGHT: Javier Falcon)

Was originäre Musik aus den fünf Kontinenten des Globus angeht, ist die Philharmonie der einzig verbliebene ruhende Pol in Luxemburg. Zwar gibt es auch weiterhin vereinzelte Veranstaltungshäuser, die gelegentlich Weltmusik in Programm haben, aber den zweiten Fixpunkt für solche multikulturellen Klänge, das MeYouZik-Festival, hat Luxemburg-Stadt, die nicht müde wird, ihre vorgebliche Weltoffenheit zu plakatieren, heimlich während der Pandemie sterben lassen. mehr lesen / lire plus

Kulturpodcast: Um Canapé mat der woxx – #18 Museksausbildung demokratiséieren

Dëse Mount gëtt et rëm musikalesch um Canapé mat der woxx: De Helder Da Graça, Member vu Finkapé, ass op Besuch mam Projet Klang Keller. Hien zielt vu Schloflidder, Musek fir an de Musée an enger Museksausbildung, déi weder no sozialer Klass nach no Genre funktionéiert.

Copyright: Isabel Spigarelli/woxx

Musek brauch keng Wieder – stëmmt dat? Oder versiche Mënschen se awer mat Begrëffer ze beschreiwen, déi hir ni gerecht kënne ginn? Dës an aner Froen diskutéiere de Helder Da Graça, Leeder vum Projet Klang Keller vu Finkapé – Réseau Afrodescendant, an d’Isabel Spigarelli vun der woxx. An dësem Gespréich hëlt de Helder verschidden Aspekter vun der Museksausbildung auserneen: Wat huet hie géint dat Wuert Weltmusek? mehr lesen / lire plus

“I want to make misogynists uncomfortable”

New York’s all-female old-school death metal outfit Castrator is about to release their first full-length album “Defiled in Oblivion” on July 29th. A conversation with drummer Carolina Perez about women on stage, the importance of a guitar player who knows how to shred, and on how the band deals with hate messages.

Old-school death metal powerhouse from New York: Castrator are (from left to right) Kimberly Orellana, Robin Mazen, Carolina Perez und Clarissa Badini. (photo: Stephanie Gentry)

woxx: We are having this conversation the day after the US Supreme Court decided to end the constitutional right to abortion in the United States. mehr lesen / lire plus

Plattenkritik: Die Schönheit sterbender Galaxien

Die Band „Hemelbestormer“ hat pandemiebedingt die Stücke des neuen Albums „Collide & Merge“ bislang selten live gespielt. Doch es wäre überraschend, würde man die vier Belgier demnächst nicht auf vielen großen Bühnen sehen. Ausgehend von Post-Rock und Metal haben sie ein beeindruckendes Klanguniversum geschaffen.

Auch Galaxien können sterben, etwa wenn sie mit einander kollidieren: ihr Leben geht dann mit dem nach und nach erlöschenden Licht ihrer Sterne zu Ende. (Foto: Credit: ESO/M. Kornmesser)

Wie klingt ein schwarzes Loch? Gar nicht, würden viele spontan wohl sagen, schließlich gibt es im Weltall keine Schallwellen, da es wesentlich ein Vakuum ist. Das stimmt nicht ganz: Es gibt sogenannte Galaxienhaufen, die aus Hunderten oder gar Tausenden von Galaxien bestehen, welche durch Gravitation aneinander gebunden sind. mehr lesen / lire plus

Roadburn Festival: Vier Tage im April

Alljährlich im Frühling findet sich im niederländischen Tilburg die Metal-Community zu einem beinahe schon legendären Event zusammen: Das Roadburn-Festival bietet kathartische Momente – aber längst nicht mehr allein für Kuttenträger*innen.

Auftakt nach Maß: Die Experimentalrock-Band „Big Brave“ aus Montreal spielte eines der ersten Konzerte des diesjährigen Roadburn-Festivals. (Foto: Big Brave @ Roadburn 2022 Paul Verhagen Photography)

In seinen Schriften über die Tragödie betont Aristoteles deren reinigende Wirkung auf das Publikum. Eine solche „Katharsis“ werde von „Jammer und Schaudern“ und anderen Emotionen begleitet, die man während des Stücks empfinde. Psychologisch ist damit das Ausleben innerer Konflikte und verdrängter Emotionen, speziell von Aggressionen gemeint, um den aus ihnen resultierenden seelischen Schmerz zu reduzieren. mehr lesen / lire plus

Kulturpodcast: Um Canapé mat der woxx – #15 Méi wéi Melodien

Et geet musikalesch weider um Canapé mat der woxx: D’Annemie Osborne ass Cellistin, déi ënner anerem an Institutioune fir Mënsche mat Demenz a Behënnerunge spillt, fir hinne Musek méi no ze bréngen. Mat der woxx schwätzt si iwwert Musek als Therapie, Biografie a Form vu Lidder souwéi Wuerzelen.

COPYRIGHT: Isabel Spigarelli/woxx

„Musek gehéiert an den Alldag“, dat seet d’Cellistin Annemie Osborne. Wat liicht ëmzesetze kléngt, ass net fir all Mënsch gläichermoossen ze maachen – a fir déi Persounen denkt d’Annemie Osborne sech säit Jore besonnesch Concert’en aus. Si huet ënnert anerem vu 2019 bis 2020 fir d’Fondation EME de Projet „Muséksmomenter – Liewensspueren“ geleet, dee sech u Mënsche mat Demenz geriicht huet. mehr lesen / lire plus

Kulturpodcast: Um Canapé mat der woxx – #14 Gospel a Multiple Skleros

Vum Proufsall op de Canapé: D’Isabelle Cames zielt am Kulturpodcast „Um Canapé mat der woxx“ iwwert hiert Liewe mat Multiple Skleros a wéi sech mat Gospel perséinlech souwéi gesellschaftlech Grenzen iwwerwanne loossen.

#14 Gospel a Multiple Skleros

Copyright: Isabel Spigarelli/woxx

D’Isabelle Cames ass 2006 am Alter vu 46 Joer mat Multiple Sklerose diagnostizéiert ginn. Säit 2012 ass hatt bei der Organisatioun MS Lëtzebuerg als Sekretärin vum Kommiteee aktiv. Hatt ass Matbegrënnerin vum Projet „MS Grenzenlos miteinander Gospel singen“, dee vun der Fondation EME, der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft Tréier a MS Lëtzebuerg geleet gëtt. Hei komme Mënschen aus Lëtzebuerg an Däitschland zesumme fir Gospel ze sangen. mehr lesen / lire plus

Die Weltmusikmesse WOMEX in Porto: Erfolgreicher Neustart

Die WOMEX, Worldwide Music Expo, die 1994 zum ersten Mal stattfand, ist die weltweit bedeutendste Messe für Weltmusik. Ende Oktober gastierte sie im nordportugiesischen Porto, nachdem sie im letzten Jahr pandemiebedingt in Budapest nur online stattfinden konnte.

Die kurdische Sängerin Aynur erhält den WOMEX Artist Award 2021 (Fotos: Willi Klopottek)

Den rund 2.300 Delegierten und 290 Musiker*innen – nicht viel weniger als vor Corona – war die Erleichterung deutlich anzumerken, dass man sich endlich wieder, unter konsequenter Einhaltung strikter Sanitätsregeln, treffen konnte. Gäst*innen aus anderen Kontinenten waren wegen strenger Einreiseregeln nicht so häufig wie sonst anzutreffen und selbst für Europäer*innen, die aus Nicht-EU-Ländern anreisten, war das Kommen hürdenreich. mehr lesen / lire plus

Musique classique : Vianden, terre de musique

Ce week-end aura lieu la deuxième édition des MusicDays de Vianden, un festival où l’on pourra retrouver l’ensemble Kammerata Luxembourg ainsi que deux autres formations venues de Belgique et de Suisse. Petit passage en revue de ce qui attend les mélomanes.

Kammerata Luxembourg sera au cœur des MusicDays de Vianden, « prêtant » quelques membres aux ensembles invités. (Photo : Bohumil Kostohryz)

C’est sur l’impulsion des Amis du château de Vianden et avec le soutien de nombreux partenaires qu’aura lieu à partir de ce vendredi un sympathique festival classique. L’ensemble Kammerata Luxembourg, dont le woxx a recensé en début d’année le dernier CD, y jouera un rôle prééminent dès la soirée d’ouverture ce vendredi à 19h30. mehr lesen / lire plus