Pflegeversicherung: „Eine Flickarbeit“

Seit Anfang Januar ist die reformierte „assurance dépendance“ in Kraft. Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass die Kritik daran berechtigt war, meint der Dachverband der Pflegedienstleister.

(Foto: Pixabay)

Eine definitive Evaluation könne man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht liefern, aber: „Was wir befürchtet haben, wird wohl auch eintreten: ein starker Rückgang der Leistungen im Vergleich zum Jahr 2017 und stärker noch im Vergleich zu 2016“. Gegenüber der woxx liefert Marc Fischbach, der Präsident des Dachverbands der Pflegedienstleister (Copas), zur Anfang Januar in Kraft getretenen Reform der Pflegeversicherung kein zuversichtliches erstes Resümee.

Von Anfang an hatten Copas, Patientevertriedung und auch die Chambre des salariés die geplante Reform mit massiver Kritik überzogen. mehr lesen / lire plus

Iran
: Stabiles Gleichgewicht

Die jüngsten Unruhen in Iran richtig einzuordnen, fällt dem Westen mit seinem vorherrschenden binären Denken schwer. Waren ökonomische oder politische Gründe der Auslöser? Sind die Demonstranten für oder gegen das Regime? Protestiert oder revoltiert man in der ländlichen Provinz und den Kleinstädten ernsthaft, oder ist man nur außerstande, den Gürtel noch enger zu schnallen?

Auf dem Hauptplatz von Isfahan während des persischen Neujahrsfestes. (Foto: Ekkehart Schmidt)

Stolz erklärt der Unidozent für Informatik, wie er Colaflaschen durch ein winziges Loch entleert, dann mit selbstgemachtem Rotwein füllt und so viel Kohlensäure hinzufügt, bis die Flasche wieder so prall ist, dass sie bei keiner Kontrolle auf dem Weg zu einer Party auffallen würde. mehr lesen / lire plus

Katalonien: Was macht eigentlich … Carles Puigdemont?

Katalonien steht kurz vor der Wahl eines neuen Präsidenten. Während die spanische Zentralregierung versucht, eine Wiederwahl Carles Puigdemonts zu verhindern, reist der Separatist durch Europa.

Carles Puigdemont an der Universität Kopenhagen. (Foto: Tariq Mikkel Kahn/EPA-EFE)

Am Montagnachmittag flimmerte plötzlich ein Facebook-Livestream über die Smartphones vieler Katalan*innen. Ihr abgesetzter Präsident Carles Puigdemont sprach, nicht zu ihnen, sondern zu einem Saal gespannter Studierender an der Universität in Kopenhagen. Nach 80 Tagen im Exil in Brüssel war er nach Dänemark gereist, um am dortigen Institut der Politikwissenschaften an einer Diskussion namens „Katalonien und Europa, am Scheideweg der Demokratie?“ teilzunehmen.

Noch während Puigdemont den bissigen Fragen der Politologin Marlene Wind standhielt, diskutierte die spanische Staatsanwaltschaft über einen europäischen Haftbefehl. mehr lesen / lire plus

CSV : Premier tour décisif

Le 24 mars, les chrétiens-sociaux arrêteront définitivement leurs listes pour les législatives. Il y a aura certainement des déçu-e-s.

Jeudi matin, l’ancien ministre des Finances, Luc Frieden, l’a révélé sur les antennes de RTL : il ne sera pas candidat aux élections législatives d’octobre. Mais il ne se retirera pas pour autant de la vie politique. Bien au contraire : il briguera un mandat lors des élections européennes en mai ou juin 2019. Évidemment, il ne se contentera pas d’un simple mandat de député européen ; il veut apporter à la Commission européenne son expérience en tant qu’homme politique, mais aussi comme acteur du secteur privé. mehr lesen / lire plus

Kryptowährungen
: Finanzsektor im digitalen Goldrausch

Seit dem rapiden Kursanstieg von Bitcoin sind Kryptowährungen in aller Munde. Der Hype macht auch vor Luxemburg nicht halt.

Finanzminister Pierre Gramegna mit Yuzo Kano, dem CEO 
von Bitflyer – einer weiteren 
Bitcoin-Börse, die es nach Luxemburg zieht. (Foto: MFIN)

„Wir sind glücklich, dass eines der erfolgreichsten japanischen Start-ups Luxemburg als seinen Europastandort ausgewählt hat. Das bestätigt, wie attraktiv unser Land für die Entwicklung von Fintech-Unternehmen ist“, freute sich Finanzminister Pierre Gramegna am vergangenen Dienstag. Auf seiner Japanreise hatte der Minister den CEO von Bitflyer getroffen – ein günstiger Moment, um die Zulassung durch die Finanzaufsichtsbehörde CSSF bekanntzugeben. Bitflyer ist eine virtuelle Börse, an der Kryptowährungen wie Bitcoin gehandelt werden. mehr lesen / lire plus

Düdelingen: Neues Leben für die „Neischmelz“

Bevor in der „Neischmelz“ ein ökologisches Viertel entsteht, sollen Zwischennutzungen eine Zwischenblüte entstehen lassen.

Bürger*innenbeteiligung zur Gestaltung der Neischmelz in Düdelingen. (Fotos: Cell)

Seit 2005 wird in Düdelingen kein Stahl mehr produziert, nun fangen bald die Arbeiten für ein neues Stadtviertel an. Ein CO2-neutrales „Öko-Viertel“ soll es werden, mit sozialer und funktionaler Durchmischung. Auf beinahe 40 Hektar sind gut tausend Wohneinheiten geplant, außerdem Gewerbe wie Gastronomie, Handwerk und Start-ups. „Eine große Herausforderung, aber auch eine einmalige Gelegenheit“, nannte der Düdelinger Bürgermeister Dan Biancalana (LSAP) die Situation. Bis zur Fertigstellung des neuen Viertels werden jedoch noch zehn bis 15 Jahre vergehen – weshalb seit 2012 Zwischennutzungen angestrebt werden. mehr lesen / lire plus

Autokauf
: Muss es ein Tesla sein?


Zum Autofestival ein kritischer Blick auf den Stand der Technik – besonders auf den Punkt Umweltverträglichkeit von Elektroautos.

Tesla fahren verleiht Flügel. 
Auch wenn das bei der Herstellung der Batterie anfallende CO2 zum Abschmelzen der Bergkuppen beiträgt. (Foto: Wikimedia/Jakob Härter/CC BY-SA 2.0)

Menni fährt ein Elektroauto. Er entschuldigt sich fast dafür: „Am liebsten käme ich ganz ohne Wagen aus. Aber berufsbedingt brauche ich einen.“ Für den Umweltfreund kam nur ein möglichst sauberes Auto in Frage. Mit seinem Elektro-Kleinwagen ist Menni zufrieden: „Der bringt mich von A nach B, ohne allzuviel Energie zu verbrauchen.“ Darüber, wie viele Ressourcen die Herstellung einer Autobatterie verbraucht, hat er noch nicht nachgedacht. mehr lesen / lire plus

Rohingyas : « Les gens faisaient tout pour trouver une solution »

Rémi Fabbri est parti en tant que volontaire bénévole dans les campements de réfugié-e-s rohingyas au Bangladesh, à la frontière avec le Myanmar. Il raconte son vécu au woxx.

Rémi Fabbri à son poste de travail au Bangladesh. (Photos : Croix-Rouge)

woxx : Dans quel cadre avez-vous effectué votre mission au Bangladesh ?


Rémi Fabbri : Je suis parti bénévolement pour l’ERU Benelux (Emergency Response Unit) de la Croix-Rouge, qui a été créée par la Fédération internationale des sociétés de la Croix-Rouge et qui regroupe donc plusieurs sociétés nationales suivant les compétences. Dans mon cas, ce sont les Croix-Rouge du Benelux qui ont répondu à l’appel. mehr lesen / lire plus

CNE : Tout vient à point…

… à qui sait attendre. « Le mardi 23 janvier 2018 a eu lieu l’assemblée constituante du Conseil national pour étrangers. » À priori, l’information ne défraye pas la chronique. Sauf qu’entre l’élection des 22 membres effectifs de cet « organe consultatif chargé d’étudier de sa propre initiative ou à la demande du gouvernement les problèmes concernant les étrangers et leur intégration » et l’assemblée constituante lui permettant de fonctionner, plus de six mois se sont écoulés. À tel point que le 8 janvier, exactement six mois après les élections, le député Déi Lénk David Wagner avait posé une question parlementaire pour savoir ce qu’il en était. mehr lesen / lire plus

Keine Sammelklage gegen Facebook

Der Österreicher Max Schrems kann keine Sammelklage gegen Facebook einreichen. Das hat am Donnerstag, dem 25. Januar, der Europäische Gerichtshof in Luxemburg entschieden. Schrems hatte in Österreich die europäische Facebook-Niederlassung in Irland wegen Verstoßes gegen Datenschutzbestimmungen verklagt. Facebook hielt der Klage entgegen, Schrems sei kein Konsument, da er mit seinem Konto eine Facebook-Page unterhalte, die er zum Verkauf von Büchern und zum Spendensammeln nutze. Auch die Tatsache, dass der Netzaktivist eine Sammelklage anstrebt, mache seinen juristischen Status als Konsument nichtig. Der Oberste Gerichtshof in Österreich leitete daraufhin den Fall an den Europäischen Gerichtshof zur Klärung weiter. Dieser entschied, dass ein privates Facebook-Konto den Konsumenten-Status aufgrund solcher Tätigkeiten nicht einbüßt. mehr lesen / lire plus

Govsat, la fierté et la honte

« Au moins, nous ne vendons pas des armes », c’est ce qu’aimait répéter fièrement Jean-Claude Juncker quand on le taquinait avec les dérives de la place financière. Selon les interprétations, le projet Govsat pourrait mettre fin à cet état de choses. Mais fournit aussi d’autres raisons d’être fier à Étienne Schneider, qui a lancé ce partenariat public-privé avec la SES. En premier lieu, il s’agit d’une manière astucieuse de dépenser plus d’argent pour la défense, comme l’exige l’Otan. En effet, des projets comme le Govsat ou la mise en place d’un hôpital militaire ont des retombées positives pour l’économie nationale. mehr lesen / lire plus

Déi Gréng: Zahm und zuverlässig

„Die Programme liegen noch nicht vor, deshalb sagen wir nichts zu möglichen Koalitionen.“ Wer mehr erwartet hatte als diese elegante Ausweichbewegung von Christian Kmiotek, wurde beim Neujahrsempfang der Grünen am vergangenen Dienstag enttäuscht. Oder musste versuchen, zwischen den Zeilen der Aussagen des Parteipräsidenten zu lesen. „Teamfähigkeit ist Teil unserer DNA.“ Gemeint war, dass Mandatsträger*innen und Parteimitglieder keine von der Linie abweichenden Aussagen machen oder gar öffentlich streiten. Kmiotek deutete an, das sei nicht immer so gewesen – und freute sich über die im Laufe der Jahre erreichte „Konsensfähigkeit“. Auch hätten die Grünen in zahlreichen Koalitionen auf Gemeindebene gezeigt, dass sie „ein zuverlässiger Partner“ sind. mehr lesen / lire plus

Socfin : Bolloré continue les poursuites bâillons

(Photo : woxx)

Dans une tribune cosignée par une cinquantaine de journalistes, les pratiques de la holding luxembourgeoise Socfin et de son principal actionnaire Vincent Bolloré sont à nouveau mises en avant. Bolloré qui, en plus de diriger le groupe du même nom, est à la tête des conseils d’administration de Canal+ et de Vivendi, est extrêmement sensible quand les médias s’intéressent de près à ses activités africaines – dont le woxx s’est fait l’écho régulièrement. Jeudi 25 janvier, cinq nouveaux procès se sont ouverts contre Mediapart, « L’Obs », « Le Point » et les ONG Sherpa et ReAct. Selon la tribune, la Socfin et sa filiale camerounaise, la Socapalm, « reprochent des articles relatant les mobilisations de villageois et d’agriculteurs ouest-africains voisins d’exploitations gérées par les deux sociétés ». mehr lesen / lire plus

EuGH : Tests auf Homosexualität untersagt

Asylbewerber*innen dürfen nicht dazu angehalten werden, sich einem psychologischen Test zu unterziehen, um auf ihre sexuelle Orientierung hin überprüft zu werden. Dies entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) am Donnerstag. Gutachten sind zwar weiterhin erlaubt, jedoch muss der Respekt der Menschenwürde und der Privatsphäre gewahrt werden. Im konkreten Fall ging es um einen nigerianischen Staatsangehörigen, dessen Antrag auf Asyl in Ungarn abgelehnt worden war. Ein psychologischer Test hatte die von ihm angegebene Homosexualität nicht bestätigt. Der Bewerber klagte, der Test habe einen schwerwiegenden Eingriff in seine Privatsphäre dargestellt und habe es zudem nicht ermöglicht, seine sexuelle Orientierung festzustellen. Der EuGH befand nun, dass psychologische Gutachten unzulässig seien, deren Ziel darin bestehe, Einblicke in die intimsten Lebensbereiche der Bewerber*innen zu erhalten. mehr lesen / lire plus

Exposition collective : La langue au chat

L’exposition « Pardon My Language » à la galerie Zidoun & Bossuyt explore de façon ludique les différents langages esthétiques et artistiques présents dans l’art contemporain.

Tout un programme, on vous le dit. « Pardon My Language », exposition collective curatée par l’artiste nippon Tomokazu Matsuyama, se propose d’explorer l’espace commun entre les pratiques européennes et américaines dans l’art contemporain. S’appuyant sur la thèse que désormais l’ancien contrat entre l’artiste et le critique est rompu en faveur de celui entre l’artiste et le marché de l’art – et que ces sphères s’interpénètrent et brouillent les perspectives –, Matsuyama a réuni quelques-un-e-s des meilleurs artistes contemporain-e-s dans une petite exposition qui vaut le détour. mehr lesen / lire plus

Martin McDonagh
: Gewalt, Gewalt und 
nochmals Gewalt


„Three Billboards outside Ebbing, Missouri“ ist ein ambitioniertes Filmprojekt mit tollem Cast. So ganz zu überzeugen weiß die Tragikomödie trotzdem nicht.

Mildred will, dass der Vergewaltiger und Mörder ihrer Tochter endlich gefunden wird. (Foto: outnow.ch)

Schaut man sich einen Film von Martin McDonagh an, weiß man genau, worauf man sich einlässt: pechschwarzer Humor, spritzige Dialoge, sinnlose Gewalt und ein hervorragender Cast. Wer also gerade Lust auf diese Kombination hat, kann sich mit Filmen wie „In Bruges“ oder „7 Psychopaths“ gut aufgehoben fühlen. Auch „Three Billboards outside Ebbing, Missouri“ entspricht wieder McDonaghs etabliertem Stil. Was bei „In Bruges“ jedoch dynamisch und originell war, mutet in diesem Fall wie eine nicht so recht gelungene Nachahmung an. mehr lesen / lire plus

Alexander Payne : Downsizing

Le plaisir de voir des monstres sacrés comme Matt Damon, Kristen Wiig, Christoph Waltz ou encore Udo Kier dans un scénario original et utopiste ne dure malheureusement pas. Après une mise en bouche assez excitante, le scénario vire à l’eau de boudin. Dommage !

L’évaluation du woxx : X
Tous les horaires sur le site. mehr lesen / lire plus

Théâtre
 : Sois beau et tais-toi


« Le moche », la nouvelle production du TOL, a le mérite de poser les bonnes questions sur l’importance de l’apparence dans notre société. Un bon moment de théâtre, même si l’équilibre de la pièce est quelque peu instable entre rire et sérieux.

Pas un pacte avec le diable, mais presque : Lette signe le contrat avec son chirurgien esthétique. (Photo : Ricardo Vaz Palma)

Même sa femme le sait, et elle en a pris son parti : Lette est moche, désespérément moche. Au point que son supérieur hiérarchique préfère qu’il ne présente pas lui-même dans un salon professionnel l’astucieux connecteur informatique de son invention. mehr lesen / lire plus