La politique d’asile d’Emmanuel Macron
 : « Protocole de la bavure »

Vivement critiquée par le monde associatif, l’action du gouvernement français marque une nouvelle étape dans le durcissement de la politique d’asile et de migration.

Le président de la République et le ministre de l’Intérieur Gérard Collomb avec des gendarmes, à Calais. (Photo : © EPA-EFE)

Défendre l’action des forces de l’ordre tout en mettant en garde ces mêmes forces de l’ordre, c’était le pari d’Emmanuel Macron lors de sa visite à Calais, le 16 janvier dernier. Pari raté.

« Dans la République, les fonctionnaires appliquent les mesures du gouvernement. Que ceux qui ont quelque chose à reprocher au gouvernement s’attaquent au gouvernement, et non pas aux fonctionnaires », avait-il lancé en direction des associations de défense des droits humains qui, depuis des mois, critiquent les agissements de la police envers les exilé-e-s à Calais. mehr lesen / lire plus

Kolumbien
: Ein Hauch von Versöhnung


Ehemalige Kämpferinnen und Kämpfer der Guerilla Farc werden unweit von Bogotá zu Bodyguards ausgebildet. Sie sollen ihre einstigen Kommandanten schützen – aber auch linke Journalisten und Gewerkschafter.

Aus den Bergen auf die Schulbank: 
Ehemalige Gueriller@s der Farc in der Ausbildung zum staatlichen Bodyguard. (Foto: Knut Henkel)

Über dem von vier Säulen getragenen Eingangsbereich zum Ausbildungsgebäude in Facatativá prangt ein buntes Transparent, auf der die Silhouette eines Scharfschützen abgebildet ist. Darunter steht „Centro Internacional de Escoltas“ – „Internationales Zenrum für Begleitschutz“, noch weiter unten dann in fetten Buchstaben: „S.W.A.T.“ Die Versalien stehen für „Special Weapons and Tactics“ (Spezielle Waffen und Taktiken) und die kommen im Ausbildungscamp von Facatativá auch zur Anwendung. mehr lesen / lire plus

Justice fiscale : La mauvaise réputation

Classé sixième au « Financial Secrecy Index » de l’ONG Tax Justice Network, le grand-duché est désormais dans la catégorie des « peut mieux faire » – une amélioration certes, dont la durabilité est tout de même soumise à quelques doutes.

Hasard du calendrier ? Alors qu’il y a quelques jours, une pétition pas trop sérieuse déposée à la Chambre qui revendiquait que le Luxembourg se lance dans la construction de sa propre « Étoile de la mort » copiée de la saga « Star Wars » avait provoqué l’hilarité des internautes, le nouveau « Financial Secrecy Index » déclare que le Luxembourg n’est justement plus la « Death Star » du secret fiscal. mehr lesen / lire plus

Bodenschutz: 12.000 Altlasten

Ein neues Gesetz soll für besseren Bodenschutz sorgen und Sanierungen leichter machen.

Belval sei ein Beispiel dafür, dass auch auf verschmutzten Böden neues Leben entstehen kann, so die Umweltministerin. (Foto: CC-BY-SA Zinneke/Wikimedia Commons)

Die Diskussionen um eine Joghurtfabrik in Bettemburg und das Google-Datacenter bei Bissen zeigen es: In einem kleinen Land wie Luxemburg ist Boden ein rares Gut. „Es gibt einen hohen Druck auf die Böden“, bestätigte auch die Umweltministerin Carole Dieschbourg am vergangenen Montag, dem 29. Januar, bei der Vorstellung des neuen Bodenschutzgesetzes. Eigentlich hatte die Regierung gehofft, dass die Frage auf europäischer Ebene gelöst würde – da dort aber keine Einigung in Sicht ist, wird nun ein nationales Gesetz auf den Instanzenweg geschickt. mehr lesen / lire plus

Klimapolitik: Erfolge und Krücken

Dass die Regierung Erfolge beim Klimaschutz aufzuweisen hat, ist unbestreitbar. Zu tun, was möglich ist, ist gut – zu tun, was nötig ist, wäre besser.

Klimaschutz ist Gorillaschutz

„Dies ist ein Langstreckenlauf, und jeder wird gebraucht.“ Umweltministerin Carole Dieschbourg wollte Begeisterung wecken, als sie am 26. Januar das „Innovation Lab“ vorstellte, das der Regierung helfen soll, den dritten Nationalen Klimaplan auszuarbeiten. Der soll zu einer Langzeitstrategie passen, die über die konkreten CO2-Ziele für 2030 hinausreicht: „Wir müssen die richtigen Investitionen tätigen, solche, die auch 2050 noch richtig sind.“ Man wolle Verspätungen bei der Ausarbeitung des Klimaplans vermeiden, erläuterte Camille Gira, obwohl man es sich einfach machen und das Thema der nächsten Regierung überlassen hätte können. mehr lesen / lire plus

Geschichtsmethoden
: D’Microhistoire – 
e „jeu d’échelles“


Microhistoire, dat ass méi wéi en Azoome vun der Geschichtsfuerschung op ee méi klenge Moossstaf, op dat Lokaalt, op kleng Communautéiten, oder op zwëschemënschlech Relatiounen. E Colloque op der Uni Lëtzebuerg huet dat illustréiert.

Pénurie: De Gemengerot vu Jonglënster hat 1937 Schwieregkeeten, fir eng Dokteschplaz ze besetzen. (Quell: Tageblatt, 30.9.1937, p. 7)

D’Lescht Woch hat de Fuerschungsprojet Luxtapoje vun der Uni Lëtzebuerg, deen am gaang ass, déi Lëtzebuerger Dossieren vun der Friemepolice virun an nom Zweete Weltkrich ze analyséieren, op e grousse Colloque agelueden, ënnert dem Titel: „The Way Out: Microhistories of Flight from Nazi Germany“. Den Titel verréit schonn, datt et net nëmmen ëm eng spezifesch Zäit an e spezifescht Thema gaang ass, mee och ëm eng spezifesch Method. mehr lesen / lire plus

#MeToo
: Nicht nur Monster im Visier

Spätestens seit den Vorwürfen gegen den US-Schauspieler Aziz Ansari, der sich selbst als Feminist begreift, werden Stimmen laut, dass die #Metoo-Bewegung nun zu weit gehe. Dabei ging es von Anfang an um die Hinterfragung einer Kultur, in der sexuelle Belästigung toleriert wird.

Das Ausmaß der #Metoo-Bewegung geht manchen mittlerweile zu weit. (Foto: Wikimedia Commons
)

„Jemanden auf den Hintern klopfen ist nicht dasselbe wie eine Vergewaltigung. Beide Verhaltensweisen gilt es zu beseitigen, aber sie dürfen nicht gleichgestellt werden.“ Als Matt Damon im Dezember letzten Jahres in einem Interview mit dem US-amerikanischen Sender ABC erklärte, dass es bezüglich sexueller Übergriffe ein „Spektrum an Verhaltensweisen“ gäbe, hagelte es so viel Kritik, dass der Schauspieler sich kurze Zeit später für seine Aussagen entschuldigte. mehr lesen / lire plus

Rechtsextremismus: „Patriotisches Streetwork für die Jugend Europas“

In Österreich versucht die rechts-
extreme „identitäre Bewegung“, sich als Alternative zur klassischen Jugendarbeit zu positionieren. 
Die woxx sprach mit der Sozial-
forscherin Eva Grigori über dieses Phänomen.

Rechtsextreme Identitäre in Deutschland bei einer gemeinsamen Aktion mit der AfD (Foto: CC-BY-SA Metropolico.org)

woxx: Sie arbeiten gerade in einem Forschungsprojekt zum Thema „Jugendarbeit von rechts“ – wie sind Sie auf dieses Thema gestoßen? 


Eva Grigori: Das Thema ist eher ein bisschen auf mich gestoßen. Man ist in Österreich in den letzten Jahren eigentlich nicht darum herumgekommen, sich mit den Identitären zu beschäftigen. Dabei kommt man eigentlich relativ schnell darauf, dass die so ein paar zentrale Begriffe und Themen haben, die sie in einem regelrechten Wiederholungsdrang immer wieder benutzen, um die sich dann aber auch ihre Aktionen und ihre Politik drehen. mehr lesen / lire plus

Populisme antifrontaliers : De la démagogie, rien d’autre

En ce début de période électorale, on semble avoir découvert un bouc émissaire idéal : les frontaliers.

Ils et elles sont plus de 180.000 et viennent de France, d’Allemagne et de Belgique. Pour pouvoir bénéficier de salaires luxembourgeois, ils et elles sont prêt-e-s à accepter de passer plusieurs heures par jour en voiture ou dans les transports publics.

Sans eux et elles, l’économie du Luxembourg ne tournerait pas. La croissance à l’infini, sur laquelle repose tout le modèle économique luxembourgeois, elle dépend de leur main-d’œuvre. Souvent moins bien payé-e-s que les ressortissant-e-s luxembourgeois, ils et elles se voient confronté-e-s à un nombre croissant de discriminations et à un sentiment de rejet, surtout dans le contexte du « débat sur les langues ». mehr lesen / lire plus

Nachsitzen mit Romain Schneider

Kein guter Start für die Reform der Pflegeversicherung: Dienstleister und das zuständige Ministerium verhandeln öffentlich, was eigentlich bereits vor Inkrafttreten der Reform hätte geklärt werden müssen. Romain Schneider macht dabei keine gute Figur.

Nicht leicht zu verstehen: Auch nach der Streichung der „courses-sorties“ ermöglicht die Pflegeversicherung bis zu zehn Stunden individuelle Begleitung bei Einkauf, Spazieren und Verwaltungsgängen. (Bildquelle: Pixabay)

Eine schlecht durchgeführte Reform lässt sich auch nicht gut kommunizieren. So könnte man die Debatte um das neue Gesetz zur Pflegeversicherung zusammenfassen, die sich im Laufe der vergangenen Woche entsponnen hat. woxx und RTL Radio hatten jeweils unter Berufung auf Marc Fischbach, den Präsidenten des Dachverbandes der Pflegedienstleister (Copas), darauf hingewiesen, dass die sogenannten „course-sorties“ abgeschafft worden seien. mehr lesen / lire plus

Retards : les CFL face à la grogne

Que les changements d’horaires n’ont pas que fait des heureux-ses après la date butoir du 10 décembre dernier n’est pas nouveau, surtout pour celles et ceux qui empruntent le train ou le bus quotidiennement. Pour beaucoup, la situation a d’ailleurs empiré – que ce soient des arrêts plus du tout desservis ou des horaires moins avantageux. S’y ajoute le manque de ponctualité notoire, surtout des CFL. Deux questions similaires (de Sylvie Andrich-Duval et d’Yves Cruchten, respectivement CSV et LSAP) ont été posées au ministre des Transports François Bausch à ce sujet. Celui-ci réplique à chaque fois par les excellentes statistiques (environ 90 % des trains seraient à l’heure, ce qui laisse deux possibilités : soit les CFL lisent les chiffres dans des entrailles de poulet, soit leurs statisticien-ne-s ont fait leurs stages en URSS) qui font rire jaune les usagers-ères quotidien-ne-s. mehr lesen / lire plus

Ramelow in Luxemburg

Eine Beleidigung kann auch ein Kompliment sein, wenn sie von den richtigen Leuten kommt. Als „Trottel“ hatte Oskar Lafontaine (Die Linke) jüngst all jene bezeichnet, die vor seiner Idee zur Gründung einer linken Sammlungsbewegung warnen, wie etwa sein Parteifreund, der thüringische Ministerpräsident Bodo Ramelow. Lafontaine, der nach herkömmlichen Maßstäben eigentlich der Parteilinken zugerechnet wird, hatte sich zuletzt angesichts der „verfehlten Flüchtlingspolitik“ seiner Partei eher um den Untergang des Abendlandes als um die sozialistische Morgenröte gesorgt. Ramelow gehört seit langem zu den parteiinternen Kritikern der von Lafontaine und Sahra Wagenknecht vertretenen Politik: „Nicht durch das noch schrillere Beschreiben lösen wir die Probleme, sondern durch gelingende Integration“, warnte er bereits im April 2016. mehr lesen / lire plus

Vermummungsverbot nicht gerechtfertigt

Der Gesetzesentwurf zum Vermummungsverbot hat in seiner aktuellen Form keine Existenzberechtigung. Das geht aus einem am Dienstag vorgestellten Gutachten der konsultativen Menschenrechtskommission (CCDH) hervor. Wie Präsident Gilbert Pregno der Presse gegenüber erklärte, sei es Aufgabe der Regierung, zu belegen, dass Vollverschleierung eine Gefahr für das Zusammenleben in der luxemburgischen Gesellschaft darstelle; und dass darüber hinaus ein Vermummungsverbot der einzige Weg sei, um dieses Problem zu beheben. Erst dann sei die Verabschiedung eines entsprechenden Gesetzes gerechtfertigt. Stattdessen sei eine Lösung für ein Problem gesucht worden, das es noch nicht gebe, so Pregno. Die Juristin Deidre Du Bois bedauert, dass im Vorfeld weder Studien zum Thema durchgeführt, noch die Zivilbevölkerung oder betroffene Frauen angehört worden seien. mehr lesen / lire plus

Noch mehr Autofestival

Zwei E-Car-Fahrer haben auf unseren Artikel „Muss es ein Tesla sein?“ von vergangener Woche reagiert. Beide unterstreichen noch einmal die Vorteile des Antriebstyps, für den sie sich entschieden haben. Der Ausdruck Explosionsmotor wurde ebenfalls auf ihre Anregung hin ersetzt. Für die Zahlenangaben zu den 2017 verkauften Elektroautos gibt es ebenfalls ein Update – Tesla behält aber die Spitzenposition. Dass Diesel und Benzin in Luxemburg billig bleiben sollen, erfuhren wir am vergangenen Freitag am Rande der Pressekonferenz zum dritten Nationalen Klimaplan (siehe „Erfolge und Krücken“). Trotz grüner Beteiligung will die Regierung keine Konsequenzen aus der Tanktourismusstudie ziehen – jedenfalls nicht jetzt – soll wohl heißen, so kurz vor den Wahlen. mehr lesen / lire plus

Null Toleranz für weibliche Genitalverstümmelung

Am 6. Februar wird der internationale Tag gegen Genitalverstümmelung begangen. Mit „Genitalverstümmelung“ sind Eingriffe gemeint, bei denen Klitoris und/oder Labien teilweise oder ganz entfernt werden. Genitalverstümmelung verursacht nicht nur körperliches, sondern auch psychisches Leid, kann zu lebenslangen Traumata oder im schlimmsten Fall sogar zum Tod führen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass bis zu 25 Prozent der Betroffenen an den unmittelbaren oder langfristigen Folgen sterben. Mädchen- bzw. Frauenbeschneidung ist weltweit als Menschenrechtsverletzung anerkannt. Dennoch ist sie immer noch weit verbreitet. Schätzungen zufolge sind 200 Millionen Frauen und Mädchen von solchen Eingriffen betroffen. Dank des Gesetzes zur Umsetzung der Istanbul-Konvention, das sich gerade auf dem Instanzenweg befindet, soll weibliche Genitalverstümmelung hierzulande bald als eigenständiges Verbrechen gelten. mehr lesen / lire plus