Presserentrée 2019: Rückbesinnung

Xavier Bettel nimmt einen zweiten Anlauf. Davon könnte auch die Reform der Pressehilfe profitieren.

Fotos : woxx

Es war zwar bereits der sechste Empfang der Presse- und Medienschaffenden von Premier- und Medienminister Xavier Bettel am vergangenen Mittwoch, aber reine Routine war er nicht. Ob es daran lag, dass er noch bis zum Wahlabend selber davon ausging, nicht als Premier bestätigt zu werden? Jedenfalls zeigte er eine Attitüde, die bei dem als beratungsresistent geltenden Politiker aufhorchen ließ: Er rief die Eingeladenen und sich selber dazu auf, sich mehr Zeit zu nehmen zur Rückbesinnung auf sich und das eigene Schaffen. Statt nur jedes Jahr bei einem „Patt“ ein Standbild eines Sektors zu machen, der sich in einem rasanten Umbruch befindet, gelte es, das Vertrauensverhältnis zwischen der Politik und ihren Wähler*innen und den Medien und ihrem Publikum mit Vorsicht zu behandeln und darauf zu achten, dass es nicht zerstört werde. mehr lesen / lire plus

Nicole Sahl : Kleines ABC der Pseudonyme in Luxemburg

Le dictionnaire des pseudonymes au Luxembourg dévoile, outre les identités, l’envergure de la pratique d’écriture anonyme au grand-duché.

« Ceci est un travail de curiosité littéraire » – la citation de Charles Joliet, auteur en 1867 des « Pseudonymes du jour », où il révéla les véritables identités derrière des noms de plume, donne le ton dès les premières pages.

Et curieuse, elle l’est, Nicole Sahl, conservatrice au Centre national de littérature à Mersch depuis 2006 et coéditrice du « Luxemburger Autorenlexikon ». Rien qu’amasser les tonnes d’informations nécessaires demande beaucoup de temps et de patience – sans parler du travail de compilation et de classification des pseudonymes. mehr lesen / lire plus