Printemps arabe : Dix ans de désillusions

Les habitants de Sidi Bouzid, berceau de la révolution tunisienne, ont un sentiment d’inachevé. Frappés par la crise économique, ils attendent toujours une réponse à leurs revendications sociales.

Le portrait de Mohamed Bouazizi, à l’origine des contestations d’il y a dix ans, est affiché sur le bâtiment de la poste, à quelques mètres du lieu où il s’est immolé le 17 décembre 2010. (Photo : Maryline Dumas)

Il ne fait plus guère parler de lui, mais son portrait en lamelles d’acier trône sur le bâtiment de la poste, en face de la mairie de Sidi Bouzid, à 280 kilomètres au sud de Tunis. mehr lesen / lire plus

Deutschland und der Holocaust: Zerstörte Sprache, verdrängte Schuld

Wie gehen die Deutschen mit der Schuld am Judenmord und am Zweiten Weltkrieg um? Das fragte eine Studie vor knapp siebzig Jahren, die nun erst veröffentlicht wurde. Sie ist weit mehr als nur ein Zeitdokument.

Auch im Sprechen über das Holocaust-Mahnmal in Berlin äußern sich unbewusste Schichten des Denkens: Deutschland werde um die Erinnerungsstätte „beneidet“, so ein Historiker anlässlich eines Festakts; der Radiosender „Deutsche Welle“ wiederum bezeichnete den Ort jüngst als „Besuchermagnet“ und fragte sich, was diesen „so einzigartig“ macht. (Foto: EPA-EFE/Clemens Bilan)

Mit einer von ihm selbst als „zugespitzt“ bezeichneten These hat sich der Politikwissenschaftler Samuel Salzborn Anfang dieses Jahres in Deutschland an die Öffentlichkeit gewagt: Die angebliche „Erfolgsgeschichte der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in der bundesdeutschen Geschichte“, habe es in Wahrheit nicht gegeben. mehr lesen / lire plus

Climat et pandémie : Voir plus loin

Cinq ans après l’accord de Paris, un an après le début de la pandémie, avons-nous avancé dans notre manière de surmonter les crises qui mettent en danger l’humanité ?

Wikimedia ; Hannah Ritchie et Max Roser ; CC BY-SA 4.0

Ce que dit la science du changement climatique : si rien ne change, l’augmentation de la température planétaire atteindra au moins trois degrés à la fin du siècle. Pour éviter cela, avec idéalement une augmentation de « seulement » 1,5 degré, il faut réduire d’urgence les émissions de gaz à effet de serre. C’est que le système complexe terre-mer-atmosphère est lent à réagir : les augmentations de température d’aujourd’hui sont la conséquence différée des émissions des décennies passées, les émissions des dix ans à venir vont accélérer le réchauffement pour des décennies à venir. mehr lesen / lire plus

Drogues en prison : Système malade

Alors que la discussion autour du traitement de la toxicomanie s’est à nouveau enflammée autour du quartier de la gare de la capitale, l’Ombudsman propose un rapport sur « La problématique des stupéfiants en milieu carcéral », qui démontre la complexité du problème et indique les retards pris par le Luxembourg.

L’héroïne en prison reste une réalité, qu’il faut accepter et traiter de façon adéquate – sinon le nombre de personnes qui restent dans une spirale de la délinquance ne va pas baisser. (Wikimedia_Matthew T Rader)

L’Ombudsman, en sa qualité de contrôleuse externe des lieux privatifs de liberté, peut analyser tous les cas de figure dans lesquels l’État prive ses citoyen-ne-s de leurs libertés, que ce soit au commissariat de police, en psychiatrie ou en prison. mehr lesen / lire plus

Budget 2021: Paradigma Ökosteuer

Schulden machen ist angesichts der aktuellen Lage zwar wieder erlaubt, Steuererhöhungen zum sozialen Ausgleich bleiben aber weiter tabu.

Budgetberichterstater François Benoy (Déi Gréng) (Quelle: chd.lu)

In einem waren sich diese Woche sämtliche Parlamentarier*innen einig: Die Haushaltsvorlage 2021 dürfte die ungewöhnlichste seit den Wiederaufbaujahren nach dem Zweiten Weltkrieg sein. Sie stellt in mancher Hinsicht selbst die Haushalte, die der Finanzkrise 2008/2009 folgten, in den Schatten. Einzig hinsichtlich der Dauer der Krise – die ja 2012 beinahe zur Selbstsprengung der Regierung führte, als die Majorität ihren Finanzminister nachsitzen ließ und ihn zwang, das vorgesehene Defizit quasi zu halbieren – gingen die Einschätzungen auseinander. mehr lesen / lire plus

Spanien in der Pandemie: „Hungerschlangen vermeiden“

Wie in ganz Spanien explodieren auch in Barcelona Armut und Obdachlosigkeit, denn seit Beginn der Coronakrise ist die Wirtschaft des Landes mehr als jede andere in Europa abgestürzt. Zahlreiche Basisinitiativen kämpfen nun gegen die Folgen an.

Protest gegen Wohnungsräumungen in einem LGBTIQUA-Zentrum in Barcelona: Die von einer Zwangsräumung bedrohte Juanita (am Tisch rechts) ist aus Marokko geflüchtet, wo sie wegen ihrer sexuellen Orientierung verfolgt wurde. Auf der Suche nach einer neuen Bleibe ist sie auch in Spanien mit Homophobie und Rassismus konfrontiert. (Fotos: Ralf Streck)

„So eine Schweinerei”, ruft der obdachlose Mann. Er wühlt in Kartons, die sein Zuhause an der hinteren Seite der Kirche Santa Maria del Pi bilden. mehr lesen / lire plus

Breasts and Eggs: „Does blood coming out of your body make you a woman?“

„Breasts and Eggs“ ist der erste Roman der japanischen Autorin Mieko Kawakami, der ins Englische übersetzt wurde. Das Dasein als Frau sowie das Kinderkriegen sind die Hauptthemen. Ein Buch, das Literaturgrößen aufhorchen lässt und Gouverneure ins Schwitzen bringt.

In „Breasts and Eggs“ bricht die Autorin Mieko Kawakami mit einer romantisierten Vorstellung von Mutterschaft und Kinderkriegen. (Picador)

Der japanische Bestsellerautor Haruki Murakami nennt „Breasts and Eggs“ von Mieko Kawakami ein atemberaubendes Buch. Geht man davon aus, dass er das Werk an seinem eigenen Schreibstil misst, erwartet man von Kawakami Surrealismus, Sexismus und ein narratives Schichtdessert. Doch man wird vom Gegenteil überrascht. Die Autorin soll sich laut einem Artikel zur Romanveröffentlichung in der britischen Tageszeitung The Guardian über das Lob der Literaturgröße gefreut haben. mehr lesen / lire plus

MoU ou pas MoU : dure question…

La bataille pour la transparence autour des MoU (« memorandum of understanding »), ces semi-accords confidentiels que le gouvernement aime signer avec des multinationales, vient de connaître un nouveau rebondissement. Après l’échec du recours de Greenpeace devant le tribunal administratif pour s’opposer au refus du gouvernement de communiquer le MoU conclu avec Google et la commune de Bissen – même après le feu vert de la commission d’accès −, les députés Mosar et Roth du CSV croyaient avoir trouvé une faille. En effet, dans une question parlementaire antérieure des députés, le gouvernement avait décrit les MoU comme des documents « sans engagement de type juridique ». mehr lesen / lire plus

Petition für Copyrightreform

Eine Europäische Bürger*inneninitiative namens „Freedom to Share“ fordert eine grundlegende Reform des Urheber*innenrechts in der Europäischen Union. Die Idee ist nicht neu und steht in völliger Opposition zu dem, was innerhalb der EU in den letzten Jahren beschlossen wurde: Filesharing soll zu privaten und nicht-kommerziellen Zwecken legalisiert werden. Die Initiator*innen fordern jedoch keine Abschaffung von Urheber*innenrechten, sondern ein Update, das an die digitale Realität angepasst ist. Kritisiert werden auch die großen Labels und die Streamingplattformen wie etwa Spotify und Apple Music – erstere hätten die Digitalisierung verschlafen und müssten sich jetzt mit Almosen von letzteren abfinden. Eine Reform müsse daher auch ein alternatives Finanzierungsmodell für Künstler*innen beinhalten, fordert die Initiative. mehr lesen / lire plus

Aircheck-Session: Funky durch die Krise

Die Brüsseler Band Great Mountain Fire spielt am Samstag in der Escher Kulturfabrik. Das Publikum darf sich nicht vor der Bühne die Füße platt stehen, dafür aber zuhause das Radio lauter drehen und ungeniert Beifall klatschen.

Great Mountain Fire sind fünf Freunde aus Brüssel, die mit ihrem Funk und Indie bereits mehrere Musikpreise in Belgien abgestaubt haben. (Copyright: mailysterkendries)

1979 sangen The Buggles: „I met your children. What did you tell them? Video killed the radio star.“ Einundvierzig Jahre später gibt es Neuigkeiten für Band und Kinder: Kulturfabrik und Radiosender 100,7 bringen mit der Konzertreihe Aircheck die Radiostars zurück. Die Veranstalter*innen laden seit November aufstrebende, neue Talente aus Europa in die Escher Konzerthalle ein und übertragen ihren Aufritt live. mehr lesen / lire plus

Podcast-Empfehlungen: Es gibt was auf die Ohren

Die eigene Playlist hängt euch zum Halse heraus? Wie wäre es hiermit: Die woxx präsentiert eine feine Auswahl an Podcasts. Diese Woche gibt es Synapsensalat, Realität, Pop und Psyche, ein bisschen Amerika und mehr.


Synapsen – der neue Wissenschaftspodcast von NDR Info

(tj) – Wie lassen sich Korallenriffe retten? Hilft LSD bei Depressionen? Wie können Straßen für Fußgänger*innen, Radler*innen und Autofahrer*innen sicherer gemacht werden? Wieso hält die Ideologie menschlicher „Rassen“ sich so hartnäckig? Anders als es der Titel vermuten lässt, geht es im Podcast „Synapsen“ nicht in erster Linie um Naturwissenschaften: Soziologische, philosophische und ethische Perspektiven auf aktuelle Forschungsfragen werden ebenso beleuchtet. mehr lesen / lire plus

Cyberausstellung zu Cyberfeminismus: Feministisches Netz, wie früher

Mit dem Cyberfeminism Index ist Mindy Seu zwar keine visuell ansprechende Online-Ausstellung gelungen, wohl aber ein spannendes Nachschlagewerk, das Nostalgie weckt.

Auch die eher spärlich vorhandenen Bilddokumente lassen sich im Cyberfeminism Index separat anzeigen. (Screenshot: cyberfeminismindex.com)

Vor 30 Jahren sah das Internet noch ganz anders aus. Bevor Google, Twitter, Facebook und Co. die Nutzer*innen in goldene Käfige sperrten, war das WWW ein unentdecktes, verheißungsvolles Land mit schleichend langsam ladenden Bildern und wenig grafischen Gestaltungsmöglichkeiten. Trotzdem war das Stöbern im Netz um einiges spannender: Die Nutzer*innen klickten sich von Website zu Website, diskutierten in Foren (oder deren Vorgängern) und dadurch, dass kaum ein Dienst zentralisiert war, entstanden an allen Ecken und Enden kleine Communities. mehr lesen / lire plus

Sur Netflix : Ozark

Sur Netflix, les trois saisons d’« Ozark » racontent le pari fou d’un conseiller financier banal : celui de blanchir de l’argent pour un cartel, avec l’aide de sa famille. Décrite comme un concurrent honorable à « Breaking Bad », la création américaine donne une autre version des crises relationnelles et du pouvoir de l’argent.

Les femmes décident et dictent le rythme de cette série éloquente. (Photo : Allociné)

Ces temps étranges de confinements européens et autres couvre-feux permettent à tout un chacun de se plonger dans l’imposant catalogue Netflix, et force est de constater qu’un des titres phares de la plateforme reste « Ozark ». mehr lesen / lire plus

Auf Apple TV: Letter to You

Bruce Springsteen hat die E-Street-Band zusammengeführt, um sein mittlerweile 20. Studioalbum „Letter to You” aufzunehmen. Ein Dokumentarfilm auf Apple TV ermöglicht einen Blick ins Studio und ins Leben der Rocklegende.

An vier verschneiten Tagen nahm Bruce Springsteen ein neues Album mit der E-Street-Band auf. (Foto: pitchfork.com)

Schon der Titel von Bruce Springsteens neuem Album ist alte Schule: „Letter to You”. Dieses Album und das dazugehörige Making-of sind ein Brief an seine Fans, so erklärt es Springsteen in den ersten Szenen des Films. Keine Mail, kein Tweet, kein Snap, nein, ein Brief, in blassen Schwarz-Weiß-Bildern. Ende letzten Jahres versammelte der Boss seine E-Street-Band in seinem Zuhause in New Jersey und nahm an vier verschneiten Tagen ein neues Album auf. mehr lesen / lire plus

Sur arte.tv : In den Gängen

Trois petites semaines d’exploitation au Luxembourg à l’époque et puis s’en va : heureusement, Arte propose pour celles et ceux qui l’ont raté en salles de voir cet objet cinématographique déroutant, au cadre soigné et aux personnages doucement dingues. Une fable cruelle en hypermarché sur fond de réunification, au rythme contemplatif mais prenant.

L’évaluation du woxx : XX

Sur arte.tv mehr lesen / lire plus