Krankheit konfrontieren: „In Würde sterben ist Bullshit”

Nach neun Jahren Beziehung erkrankte Syd Atlas’ Mann und Vater ihres Sohnes an der Nervenkrankheit ALS. Gerade als sie dachte, dieses Schicksal meistern zu können, kam es richtig schlimm. Atlas erzählt diese Geschichte in „Das Jahr ohne Worte”.

Erzählt in schonungsloser Offenheit: Die in Berlin lebende Autorin Syd Atlas. (Foto: Daniel Steinmetz)

Am Anfang scheint alles fast zu schön, um wahr zu sein: Gerade von ihrem ersten Mann geschieden, begegnet die Schauspielerin Syd Atlas in Berlin dem Filmemacher Theo. Er ist das genaue Gegenteil des Mannes, den sie soeben verlassen hat, ist selbstsicher und leidenschaftlich, und er versteht sich ausgezeichnet mit Atlas’ Sohn Henry. mehr lesen / lire plus

US-Präsident Biden und die Opposition: Filibustern gegen Reformen

US-Präsident Biden hat nach seinem Amtsantritt in vielen Politikfeldern eine Kehrtwende eingeleitet. Für die Republikaner dürfte es mit Blick auf die „midterm elections“ in zwei Jahren verlockend erscheinen, diese Politik zu blockieren und das Vertrauen der Wähler in die neue Regierung möglichst schnell zu erschüttern.

Keine Zeit zu verlieren: Unmittelbar nach der Amtseinführung unterzeichnete US-Präsident Joe Biden zahlreiche Erlasse. (Foto: Ken Cedeno/EPA-EFE)

Am 20. Januar wurde Joseph Biden als Präsident der Vereinigten Staaten vereidigt, noch am selben Tag unterschrieb er 17 Erlasse. Unter anderem verordnete er die allgemeine Maskenpflicht in allen bundesstaatlichen Regierungseinrichtungen, machte den Austritt der USA aus dem Klimaabkommen von Paris rückgängig, ernannte einen Beauftragten zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie, ordnete an, die von der Vorgängerregierung initiierte Aufhebung von Umweltschutzgesetzen zu überprüfen, und stoppte den Bau der Mauer an der Grenze zu Mexiko. mehr lesen / lire plus

Wasserstoff: Industrie statt Tank

Der Traum von Wasserstoffmobilität scheint aus manchen Köpfen nicht zu verbannen zu sein. Dabei wird der Energieträger ganz woanders viel dringender gebraucht.

Wasserstoffelektrolyse kann auch in Containerlösungen stattfinden. In Zukunft werden die Anlagen jedoch größer werden, um die benötigten Mengen produzieren zu können. (Foto: CC-BY-SA Rh2network/Wikimedia)

Das Autofestival lädt zum Träumen ein. Während die einen davon träumen, endlich wieder von Autowerbung verschont zu werden, träumen die anderen von alternativen Antriebsarten, die umweltfreundlich und trotzdem genauso praktisch wie Verbrenner sind. Der Mythos, Wasserstoff könne Batterien als Energiespeicher für Elektroautos bald ablösen, hält sich dabei hartnäckig. Oft wird auch China zitiert, denn die Volksrepublik setzt angeblich ganz stark auf Wasserstoff-PKWs. mehr lesen / lire plus

Finance et climat : Le fond du panier

L’industrie des fonds luxembourgeoise ne brille pas par son engagement pour le climat, révèle une étude de Greenpeace.

Illu : Greenpeace

« La plus grande contribution que le grand-duché peut apporter à l’avenir de notre planète est d’aligner son industrie des fonds, et son secteur financier en général, sur les limites fixées par l’accord de Paris pour lutter contre le réchauffement climatique. » Ce n’est pas tous les jours que Jennifer Morgan, directrice générale de Greenpeace International, se préoccupe de ce que fait le Luxembourg. Mais son organisation vient de présenter le rapport « Investing in Climate Change », qui évalue l’impact des 100 plus gros fonds d’investissement en actions domiciliés au grand-duché. mehr lesen / lire plus

„Quality of work“-Index: Im Sinkflug

Das Wohlbefinden bei der Arbeit hat 2020 abgenommen. Corona hat einen Trend verstärkt der schon vorher gemessen wurde.

Dass die Pandemie nicht ohne Auswirkungen auf den „Quality of work“-Index bleiben konnte, den die Chambre des salarié-e-s seit 2014 jährlich in Zusammenarbeit mit der Universität Luxemburg und dem Forschungsinstitut Infas erstellt, ist an sich keine Überraschung.

Fast sämtliche Indikatoren der repräsentativen Umfrage, die der Studie zugrunde liegt, deuten auf eine Verschlechterung hin. Der Gesamtindex erreicht mit einem Wert von 53,5 von 100 möglichen Punkten den niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebungen. Einzige Ausnahme: Erfahrungen mit Mobbing bleiben stabil.

Bei den negativen Indikatoren sind es der Stress, das Gefühl, seine Gesundheit zu gefährden, und die Perspektive, seinen Job nicht wie gewünscht wechseln zu können, welche die leicht positiven Trends der vorletzten Erhebung umkehren oder die längerfristig negativen Entwicklungen noch einmal beschleunigt haben. mehr lesen / lire plus

Fall Monica Semedo: Fehler, Ablenkung, Schlammschlacht

In den vergangenen Wochen haben sich weder Monica Semedo noch die DP mit Ruhm bekleckert. Die Problematiken, die dadurch zutage befördert wurden, sind vielfältig. Umso wichtiger, sie nicht gegeneinander auszuspielen.

Von positiver Presse wie nach den Europawahlen 2019 kann die DP aktuell nur träumen. 
Ihre Fehler in der Affäre 
Monica Semedo wird sie jetzt erst mal wieder ausbügeln müssen. (Fotos © DP)

In den knapp zwei Wochen seit der Sanktionierung der EU-Abgeordneten Monica Semedo war die Kommunikation der Demokratischen Partei (DP), um es gelinde auszudrücken, chaotisch. Innerhalb weniger Tage wurde der Fall für beendet erklärt, eine eingehende Analyse angekündigt, zur Ruhe aufgerufen und ein Gutachten des „Comité des sages“ bezüglich der Mitgliedschaft Semedos in der DP angefragt. mehr lesen / lire plus

Protection des données : It’s Your Business, CNPD !

Ce lundi, l’association viennoise noyb a déposé un recours contre la Commission nationale de la protection des données (CNPD) luxembourgeoise devant le tribunal administratif. Un événement inédit qui révèle les limites du fonctionnement de ladite commission.

Le RGPD n’est pas une chose simple – pourtant, quand les commissions chargées de la protection des données ne font pas leur travail, on n’est pas sortis de l’auberge. (Pixabay – The digital artist)

À la base, l’histoire est simple : un utilisateur luxembourgeois tape son propre nom dans un moteur de recherche. Il trouve, parmi d’autres occurrences, que son nom, ses profils sur les réseaux sociaux et même une photo sont référencés par deux sites américains : Rocket Reach et Apollo.io. mehr lesen / lire plus

Médecine : Katalin Karikó ou la revanche de l’ARN messager

Ses découvertes ont inspiré les vaccins anti-Covid de Pifzer/BioNTech et de Moderna. Pressentie pour le Nobel de médecine, cette biologiste hongroise longtemps marginalisée fait aujourd’hui l’unanimité.

La chercheuse et entrepreneuse Katalin Karikó serait sur la liste des nobélisables pour ses découvertes en matière d’ARN messager. (Photo : CC-BY-SA Krdobyns)

Dans le lycée protestant Móricz Zsigmond de Kisújszállás, petite ville du centre-est de la Hongrie, à deux heures de voiture de la capitale Budapest, des trombinoscopes de promos passées tapissent les murs. Celui de la classe de Katalin Karikó, fierté locale diplômée du baccalauréat en 1973, manque à l’appel. Le tableau original, où l’on aperçoit au premier rang le visage juvénile de la future pionnière des recherches sur l’ARN messager et des vaccins anticoronavirus, a été abîmé par une infiltration d’eau. mehr lesen / lire plus

Broschüre zur nachhaltigen Entwicklung vorgestellt

Nachdem im Dezember 2019 der dritte nationale Plan für nachhaltige Entwicklung veröffentlicht wurde, sollen der Plan und die darin enthaltenen Ziele nun einer breiteren Öffentlichkeit nähergebracht werden. Dazu hat das Umweltministerium eine Broschüre veröffentlicht, die am vergangenen Donnerstag vorgestellt wurde. Die hangelt sich an den zehn nationalen Prioritäten für nachhaltige Entwicklung entlang, stellt die Herausforderungen und Probleme der Zukunft vor und präsentiert die Lösungen der Regierung auf diese. Die ersten Seiten der Broschüre sind jedoch mit großflächigen Illustrationen versehen, auf denen Nachhaltigkeitstipps für den Alltag vorgestellt werden: Energie sparen, regional und saisonal einkaufen, mit dem Bus fahren, keine Plastiktüten verwenden und auch mal auf ein Schnitzel verzichten. mehr lesen / lire plus

Oxfam-Bericht: Weltweit wachsen Ungleichheiten

Am Montag hat die NGO Oxfam einen „Virus Inequality“-Bericht veröffentlicht und die Konklusion ist, traurigerweise, wenig überraschend: Überall auf der Welt hat die Covid-19-Pandemie Ungleichheiten bezüglich Reichtum, Geschlecht und Hautfarbe noch zusätzlich verstärkt. „The coronavirus pandemic has the potential to lead to an increase in inequality in almost every country at once, the first time this has happened since records began“, heißt es in der Einleitung des Berichts. Weltweit sind Frauen in Sektoren, die von den negativen Folgen der Pandemie am stärksten betroffen sind, überrepräsentiert. Vor allem nicht-weiße Frauen laufen Gefahr, infolge der Pandemie ihre Arbeit zu verlieren. Gleichzeitig konnten die zehn reichsten Männer der Welt ihr Vermögen um ein Vielfaches steigern. mehr lesen / lire plus

Théâtre : Pas moyen de les interrompre

À partir de la série « Talking Heads » d’Alan Bennett pour la BBC, le TOL avait déjà proposé en 2017 un spectacle intitulé « Moulins à paroles ». Il récidive au studio du Grand Théâtre avec trois autres histoires saisissantes.

Les histoires croisées de Doris (Monique Reuter)… (Photos : Bohumil Kostohryz)

Nouvelle édition, nouveaux textes, nouvelle équipe. Les « Moulins à paroles » du Théâtre ouvert Luxembourg version 2021 se situent bien dans la tradition des précédents, puisqu’ils regroupent trois monologues du dramaturge britannique savamment découpés afin de créer un entrelacs de récits.

Trois ans après une première édition marquante, on était donc en droit de se demander si la réussite serait à nouveau au rendez-vous ou si une impression de déjà-vu n’allait pas s’installer. mehr lesen / lire plus

Réfractaire et résistant : Émile Hemmen : le « dernier retranchement »

« Visage et discours sont liés. Le visage parle. Il parle en ceci que c’est lui qui rend possible le discours. »
Emmanuel Levinas

Émile Hemmen est décédé le 8 janvier 2021. Pour le woxx, trois poètes qui l’ont bien connu évoquent sa mémoire.

À l’annonce de sa disparition, une poignée de mots nous sont spontanément revenus à l’esprit et au cœur :

Arrose les pierres,
un jour
elles fleuriront.

Ces quelques vers, extraits du recueil « Dans le miroir du temps [1] », témoignent de la patience et de la passion qui ont caractérisé la démarche non seulement de la poésie d’Émile, mais aussi de sa pratique de la vie en général. mehr lesen / lire plus

Im Kino und auf Apple TV+: Wolfwalkers

Sowohl Ästhetik als auch historische Anspielungen machen „Wolfwalkers“ zu weit mehr als einem Film für Kinder. Für letztere riskieren vor allem die vielen Gewaltszenen überwältigend zu sein.

Robyn versucht ihrem Vater beizubringen, dass sie sich entgegen seinem Willen in den Wald geschlichen und dort „Wolfwalkers“ angetroffen hat. (Fotos © 2020 Apple Inc.)

Es ist mittlerweile keine Seltenheit, dass animierte Filme und Serien erscheinen, die sich eher an ein erwachsenes Publikum richten. Ein Beispiel dafür ist „The Breadwinner“, der 2018 in den luxemburgischen Kinos lief. Darin ging es um Parvana, ein 11-jähriges, in Kabul lebendes Mädchen, das sich als Junge verkleidet, um seine Familie finanziell versorgen zu können. mehr lesen / lire plus

Auf Netflix: Pretend It’s a City

In der Miniserie „Pretend It’s a City” lacht der Regisseur Martin Scorsese am lautesten – und zwar über seine Freundin: die Autorin und Kultfigur Fran Lebowitz.

In „Pretend It’s a City“ porträtiert Martin Scorsese die Kultfigur Fran Lebowitz. (Foto: Christopher Macsurak, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons)

Fran Lebowitz ist die Verwandte aus New York, die man sich entweder schon immer gewünscht hat oder die man bei Familienfeiern auslädt. Sie lässt keinen Raum für lauwarme Gefühle. Die Autorin und Rednerin ist schlagfertig, ehrlich, griesgrämig und hat zu allem eine Meinung – sogar zu zusammengerollten Yogamatten. Kein geringerer als der oscarprämierte Regisseur Martin Scorsese widmet ihr nach „Public Speaking“ (2010) jetzt eine siebenteilige Miniserie auf Netflix: „Pretend It’s a City”. mehr lesen / lire plus

Photographie : Renaissances

Pour son nouveau déconfinement, la galerie Nei Liicht de Dudelange propose la nouvelle série de photos de Cristina Dias de Magalhães. Des portraits d’animaux se jumellent avec celui de ses deux filles.

Les filles jumelles de l’artiste visitent l’exposition. (Photo : Nuno Lucas da Costa)

« Instincts. Same but Different » nous apparaît tel un album photo intimiste autour de Victoria et Helena, les filles jumelles de Cristina Dias de Magalhães, âgées aujourd’hui de quatre ans. À l’extrême opposé des terrifiantes jumelles de Kubrick dans « The Shining », l’expo propose des images provenant de l’espace familial de la photographe ainsi que celles d’animaux captées au Muséum d’histoire naturelle de Genève. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Military Wives

Entre rire et larmes, avec un scénario cousu de fil blanc, le réalisateur de « The Full Monty » déroule les recettes qui font mouche. Mais les actrices s’amusent sincèrement, et le public avec. Pas plus que du divertissement – l’évocation du militarisme reste à l’état embryonnaire –, mais pas moins.

L’évaluation du woxx : XX

Tous les horaires sur le site. mehr lesen / lire plus