Liberté de la presse : Un mort et un arrêté

Avec le nouveau meurtre d’un journaliste en Grèce, la liberté de la presse en Europe démarre l’année de façon sanglante. En même temps, en Russie, un journaliste membre de l’ICIJ a été interrogé par le FSB.

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Encore un qui ne dérangera plus : le 9 avril, le journaliste d’investigation grec Giorgos Karaivaz est abattu devant son domicile dans la banlieue d’Athènes en rentrant d’un plateau de télévision. Selon plusieurs articles, le monde politique grec – avec à sa tête le parti de droite Nouvelle Démocratie (ND), depuis que la gauche a été chassée du pouvoir – aurait attendu un peu trop longtemps avant de réagir, ce qui pour certain-e-s étoffe la thèse d’un assassinat politique qui pourrait émaner du pouvoir en place. mehr lesen / lire plus

Wie die EU eine Klimaklage abblockt

An Argumenten fehlte es den Kläger*innen nicht. Doch die EU-Justiz hat die Klage dieser vom Klimawandel direkt betroffenen Personen als nicht zulässig eingestuft.

Aktion von Climate Action Network Europe vor dem Gerichtsgebäude in Luxemburg. (© Morris KEMP)

„Die EU-Justiz stellt sich taub gegenüber den von der Klimakrise Betroffenen“, so die Reaktion der „People’s Climate Case“-Gruppe auf das Urteil vom 25. März (Kurznachricht in woxx 1625). Die Gruppe von Kläger*innen besteht aus mehreren Familien aus EU-Staaten, sowie Kenia und Fidschi, die bereits jetzt konkret unter den Folgen des Klimawandels leiden (woxx 1502: 1,5 Grad per Gerichtsurteil?). Im Pressekommuniqué von „Climate Action Network Europe“ und den Kläger*innen wird auf andere Gerichte in Europa verwiesen, die aufgrund von Klimaklagen staatliche Instanzen verurteilt haben. mehr lesen / lire plus

Aus für europäische Klimaklage

Mal gewonnen, mal zerronnen, so sieht die Erfolgsbilanz von Klimaklagen aus. Anfang Februar hatte die Initiative „L’affaire du siècle“ vor dem Pariser Verwaltungsgericht teilweise recht bekommen beim Versuch, die Regierung für deren Klimapolitik zur Verantwortung zu ziehen (online-woxx: Ein Sieg für das Klima). Dagegen entschied an diesem Donnerstag die EU-Justiz in letzter Instanz, den „People’s Climate Case“ als unzulässig abzulehnen. In diesem Fall kommen die Kläger*innen aus mehreren EU-Ländern sowie Kenia und Fidschi und sehen ihre persönlichen Existenzen durch die unzureichenden Klimaziele der EU gefährdet. Doch wie bereits das dem Europäischen Gerichtshof nachgeordnete Gericht der Europäischen Union befand auch jener nun, die Kläger*innen erfüllten die Bedingungen nicht, um gegen die beschlossenen Klimaziele vorgehen zu können. mehr lesen / lire plus

Initiative gegen Impf-Profiteur*innen

Die Impfkampagnen gegen Covid werden durch das Profitstreben der Pharmakonzerne erschwert. Eine Europäische Bürgerinitiative fordert staatliche Eingriffe und sammelt hierfür Unterschriften.

Weniger als 200 Unterschriften hat die Europäische Bürgerinitiative (EBI ) „No Profit on Pandemic“ bisher im Großherzogtum zusammengetragen. Liegt es daran, dass die Luxemburger*innen Rücksicht auf die Post-Finanzplatz-Diversifizierungs-Strategie der Regierung nehmen? Die setzt nämlich unter anderem auf die Nische „Verwertung geistigen Eigentums“– genau das Geschäftsmodell, das die EBI einschränken möchte.

Unter den Folgen der Spekulation mit Impf-Patenten hat das Land jedenfalls wenig zu leiden. Abgesehen von hausgemachten Problemen wie Impfdrängelei oder logistischem Chaos ist Luxemburg auf einem Kurs, der eine Überwindung der Covid-Epidemie hierzulande ab Herbst wahrscheinlich macht. mehr lesen / lire plus

EU wird LGBTIQ Freedom Zone: Das ist für Dich, Benjamin!

Das Europaparlament setzt einen Meilenstein in der Anerkennung von LGBTIQ-Rechten: Es erklärte die EU heute offiziell als „LGBTIQ Freedom Zone“.

„Gestatten Sie mir, diese Debatte Benjamin zu widmen – meinem ersten Enkel, der vor zwei Stunden geboren wurde“, eröffnete Helena Dalli, EU-Kommissarin für Gleichstellung, bei der gestrigen Plenarsitzung des EU-Parlaments ihren Redebeitrag zur Resolution „LGBTIQ Freedom Zone“. „Lieber Benjamin, ich wünsche dir, dass du in einem Europa ohne Hass leben wirst, in einem humanen Europa, in einem Europa, in dem du die besten Chancen in deinem Leben gewährt bekommen wirst, um all das zu sein, was du sein kannst.“ Das steht Benjamin zumindest theoretisch jetzt offen: Das Parlament erklärte die EU heute offiziell zur „LGBTIQ Freedom Zone“. mehr lesen / lire plus

LGBTIQA+ Rechte: Gehen Europa die Regenbogenfarben aus?

Ilga-Europe legte Ende Februar gleich zwei Jahresberichte zur Situation von LGBTIQA+ Menschen in Europa vor. Die Escher Gemeinde schaffte es mit ihrem PAG in den Bericht. Allgemein sind die Aussichten schlecht, trotz kleiner Lichtblicke.

© Kaboompics.com/Pexels

2020 war ein dunkles Jahr im Kampf für die Rechte queerer Menschen. Das offenbaren die Jahresberichte von Ilga-Europe zu ihrer Situation in EU-Ländern und in EU-Beitrittsländern. Overall there has been a crackdown on democracy and civil society, (…) not just in Poland and Hungary”, schreibt Ilga-Europe in der Pressemitteilung zur Veröffentlichung des Jahresberichts der EU-Länder. Contributors to the Review in several countries have expressed fears of their governments following in the footsteps of Poland and Hungary, while attacks on freedom of assembly continue to be a growing trend with brutal crackdowns and attacks, and court cases against people who took part in Pride events in 2019.” mehr lesen / lire plus

Parquet européen : un peu de patience encore

Tandis que l’avenir de la Chafea (l’agence exécutive européenne pour les consommateurs, la santé, l’agriculture et l’alimentation) au Luxembourg semble compromis, le parquet européen manque toujours d’effectifs, comme l’explique la ministre de la Justice.

L’installation du parquet européen au Luxembourg a été fêtée comme un symbole : dans une Union gangrénée par l’euroscepticisme, amputée du Royaume-Uni et mise à mal par la gestion calamiteuse des vaccins anti-Covid, la consolidation du projet commun avancerait comme si de rien n’était.

Juste que la réalité vient de rattraper le projet du parquet européen, censé commencer à fonctionner le 1ermars de cette année – mais auquel les moyens manquent toujours, malgré une première assermentation des procureurs en septembre dernier.   mehr lesen / lire plus

Échanges en matière fiscale : Luxembourg très demandé, pas très demandeur

Suite à l’arrêt « Shakira » de la Cour de justice de l’Union européenne d’octobre dernier, qui clarifiait les conditions d’un échange entre administrations fiscales, le député Déi Lénk David Wagner voulait en savoir plus sur l’assiduité du Luxembourg en cette matière.

Nick Youngson CC BY-SA 3.0 Alpha Stock Images

Le 6 octobre dernier, la chanteuse Shakira a perdu et gagné devant la justice européenne. Perdu parce que la demande des autorités fiscales espagnoles à l’Administration des contributions directes (ACD) était légitime, et que le critère d’une demande « vraisemblablement pertinente » était rempli ; gagné dans le sens où l’arrêt confirme que chacun de ces échanges doit être soumis à un droit au recours – ce que les avocat-e-s de la pop star avaient tenté au début devant la justice luxembourgeoise. mehr lesen / lire plus

Bootsflüchtlinge in Großbritannien: Feindliche Umgebung

Nicht nur die Europäische Union setzt bei der Behandlung von Flüchtlingen wie auf der griechischen Insel Lesbos auf Abschreckung: Auch in einer Asylbewerberunterkunft nahe dem britischen Folkestone herrschen erbärmliche Zustände. Suizid-Versuche, ein massiver Ausbruch von Covid-19-Infektionen und die zunehmende Verzweiflung der Betroffenen erweisen sich als letztlich politisch einkalkuliert.

Nahe der Küste bei Dover aufgegriffen: Flüchtlinge in einem Boot der britischen Küstenwache am 13. August 2020. (Foto: EPA-EFE/Andy Rain)

Eine enorme, dunkelgraue Rauchwolke hängt über den niedrigen Backsteingebäuden der Flüchtlingsunterbringung. Der blaue Winterhimmel, von dem sich die Schwaden abheben, verdeutlicht deren Dimension. Bewohner versammeln sich vor dem brennenden Block, etliche machen Aufnahmen mit ihren Telefonen. mehr lesen / lire plus

Médecine : Katalin Karikó ou la revanche de l’ARN messager

Ses découvertes ont inspiré les vaccins anti-Covid de Pifzer/BioNTech et de Moderna. Pressentie pour le Nobel de médecine, cette biologiste hongroise longtemps marginalisée fait aujourd’hui l’unanimité.

La chercheuse et entrepreneuse Katalin Karikó serait sur la liste des nobélisables pour ses découvertes en matière d’ARN messager. (Photo : CC-BY-SA Krdobyns)

Dans le lycée protestant Móricz Zsigmond de Kisújszállás, petite ville du centre-est de la Hongrie, à deux heures de voiture de la capitale Budapest, des trombinoscopes de promos passées tapissent les murs. Celui de la classe de Katalin Karikó, fierté locale diplômée du baccalauréat en 1973, manque à l’appel. Le tableau original, où l’on aperçoit au premier rang le visage juvénile de la future pionnière des recherches sur l’ARN messager et des vaccins anticoronavirus, a été abîmé par une infiltration d’eau. mehr lesen / lire plus

Wanted: Innovative Kunstmuseen und Galerien

Die European Museum Academy (Ema) sucht nach Preisträger*innen für ihren neuen „The Art Museum Award“: Welche europäischen Kunstmuseen und Galerien sind kreativ, innovativ und wegweisend?


Foto: Denise Duplinski/Pexels

Die Liste der Preise, die von der niederländischen European Museum Academy (Ema) an Museen verteilt werden, ist lang – und trotzdem: Die acht bestehenden Auszeichnungen werden um den „The Art Museum Award“ ergänzt. Die Auszeichnung richtet sich an europäische Kunstmuseumsprojekte und Galerien, die Kunst auf eine innovative, wegweisende und kreative Art präsentieren. Die gesuchten Preisträger*innen sollen ein Beispiel dafür setzen, wie Kulturinstitutionen auf soziale Konflikte und Gesellschaftsfragen reagieren können. Sei es indem sie Debatten anstoßen oder indem sie diese in ihren Projekten widerspiegeln. mehr lesen / lire plus

EU-Klimaziel: Warum 55 % nicht reichen

Das Ergebnis des EU-Gipfels in puncto Klima wird als Durchbruch nach schwierigen Verhandlungen gefeiert. Kurze Analyse.

Greenpeace Belgium activists float a 27-metre hot air balloon at a make-or-break EU summit in Brussels to warn that governments are not doing enough to confront the climate emergency. The balloon, depicting planet Earth and displaying a message reading: "EU: What planet are you on?!", was placed near the building where European government leaders were expected to agree a new EU-wide climate target for 2030.

Heiße Luft ist im Brüsseler Europaviertel nichts ungewöhnliches, ein Heißluftballon aber schon.

Am Freitagmorgen einigten sich die EU-Staats- und Regierungschef*innen auf das neue Klimaziel für 2030: minus 55 Prozent CO2-Emissionen. Dieses Ergebnis soll am 17. Dezember von den Umweltminister*innen bestätigt und als offizielles Ziel an die UN-Klimabehörde weitergeleitet werden. Bei den Klimaverhandlungen 2015 in Paris hatte sich die EU zu minus 40 Prozent verpflichtet – viel zu wenig, wie wir schon damals geschrieben hatten (woxx 1350: L’accord de Paris passé au crible). mehr lesen / lire plus

Frauen zurück an den Computer!

Damit Siri und Alexa nicht zu sexistischen Softwares mutieren, sollen Frauen stärker in die Entwicklung Künstlicher Intelligenz eingebunden werden. Nach Erhebungen der EU Kommission sind sie in dem Bereich stark unterrepräsentiert – doch es gibt einen Plan.

Bildquelle: Anna Shvets von Pexels

Es ist eines der Hauptziele, die sich die Europäische Kommission im Gender Action Plan 2020 – 2025 (GAP iii) gesteckt hat: Frauen und Mädchen in digitale Entwicklungen einbinden. Momentan sind Frauen in dem Bereich unterrepräsentiert, wie der heute veröffentlichte BerichtWomen in Digital Scoreboardder Kommission belegt. Sie machen nur 18 Prozent der europäischen Expert*innen in der Information and Communication Technology (ICT) aus – und das obwohl zwei Mathematikerinnen erste Meilensteine der Informatik setzten: Ada Lovelace ging im 19. mehr lesen / lire plus

EU-Talk: 20 Joer Grondrechter an der Europäescher Unioun

Am kommenden Freitag wird anlässlich einer Webkonferenz über die Geschichte und Zukunft der Europäischen Grundrechte-Charta diskutiert.

Die „Charta der Grundrechte der Europäischen Union“ wurde anlässlich der europäischen Regierungskonferenz vom 7. Dezember 2000 in Nizza feierlich proklamiert, trat aber, wegen des Scheiterns des Vertrags über eine Verfassung für Europa (2004), erst mit dem Vertrag von Lissabon (2009) in Kraft.

Aus Anlass des 20. Jubiläums findet am Freitag, dem 11. Dezember, ab 12h30 ein EU-Talk statt, der die Entstehungsgeschichte dieser Charta, aber auch ihren aktuellen Stellenwert angesichts zahlreicher gesellschaftlicher aber auch technologischer Entwicklungen seit der Jahrtausendwende, debattieren soll. Auch die Zukunft von Meinungs-, Presse-, Gewissens- und Religionsfreiheit sowie das Recht auf einen unparteiischen Prozess in Justizbelangen in Europa sollen in der Diskussion beleuchtet werden. mehr lesen / lire plus

In der Chamber: Großmacht Europa?

Um die Strategische Autonomie der EU ging es am vergangenen Donnerstag kurz in der Chamber. Über das Thema wird zwischen Paris und Berlin heftig diskutiert – die Luxemburger Positionierung ruft eher Stirnrunzeln hervor.

„Die Europäer werden nicht imstande sein, die zentrale Rolle Amerikas als Sicherheitsgarant zu übernehmen“, schrieb die deutsche Armeeministerin Annegret Kramp-Karrenbauer Anfang November in einem Politico-Artikel. Das sei eine „Fehlinterpretation der Geschichte“, konterte der französische Präsident zwei Wochen später in einem Interview mit „Le Grand Continent“. „Die Vereinigten Staaten werden uns als Alliierte nur dann respektieren, wenn wir (…) selber die Kontrolle über die eigene Verteidigung haben“, so Emmanuel Macron. mehr lesen / lire plus

Gleichstellung von LGBTIQ-Menschen: Guter Anfang?

Die europäischen Minister*innen steckten heute per Videokonferenz die Köpfe zusammen, um über die EU-Strategie zur Gleichstellung von LGBTIQ-Menschen zu sprechen. Die Einladung zum informellen Austausch kam aus Luxemburg.

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In dem Rainbow Index 2020 der International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association Europe (Ilga), rangiert Luxemburg auf Platz drei der EU-Mitgliedsstaaten, wenn es um die Rechte von LGBTI-Menschen geht. Hierzulande sind 73 Prozent der bestehenden Gesetze zum Schutz und zur Gleichstellung der betroffenen Personengruppen in Kraft. Es verwundert demnach nicht, dass die Einladung zum informellen Austausch über die EU-Strategie zur Gleichstellung von LGBTIQ-Menschen, die Mitte November vorgestellt wurde, aus Luxemburg kam: Corinne Cahen (DP), Ministerin für Familie und Integration, lud ihre europäischen Kolleg*innen zum 3. mehr lesen / lire plus

Frontex in der Kritik: Grenzschutz außer Kontrolle

Beamte der EU-Grenzschutzagentur Frontex sollen die illegale Zurückweisung von Flüchtlingen entlang der griechischen EU-Außengrenze toleriert haben und sogar daran beteiligt gewesen sein. Doch in Menschenrechtsfragen kontrolliert sich die Agentur in erster Linie selbst.

Alles im Blick? Ein Frontex-Überwachungsflugzeug beim Flug entlang der griechischen Küste. (Foto: Yorgos Karahalis/European Union/EC – Audiovisual Service)

Bereits seit ihrer Gründung steht sie ebenso scharf wie fortdauernd in der Kritik: die Europäische Agentur für die Grenz- und Küstenwache, kurz Frontex genannt. Wissenschaftler*innen, Journalist*innen, Menschenrechtsorganisationen, NGOs der Migrations- und Flüchtlingshilfe, Politiker*innen, Aktivist*innen und Parteien – sie alle haben immer wieder die Praxis der 2004 ins Leben gerufenen EU-Agentur mit Sitz in Warschau an den Pranger gestellt. mehr lesen / lire plus

Türkisch-Französische Beziehungen: Ein Strohfeuer

Der türkische Präsident Erdoğan attackiert seinen französischen Amtskollegen Emmanuel Macron harsch und maßt sich eine Führungsrolle in der sogenannten islamischen Welt an. Doch die Bevölkerung in der Türkei hat andere Sorgen.

Er mag sich mit einzelnen europäischen Staatschefs anlegen, doch in Brüssel bleibt er wegen des EU-Flüchtlingsdeals ein hofierter Gast: der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan mit seinem Außenminister Mevlüt Çavusoğlu, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident Charles Michel im vergangenen März. (Foto: Etienne Ansotte / European Union 2020)

Es ist recht ungewöhnlich, dass der Präsident eines Landes dem Präsidenten eines anderen Landes öffentlich dazu rät, „seinen Geisteszustand“ untersuchen zu lassen. mehr lesen / lire plus

Queere Menschen in Polen: Kommt Zeit, kommt Rat – oder was?

Die Erkenntnisse der Delegation des Europarats zur Situation queerer Menschen in Polen sind ein schlechter Witz.

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Anfang der Woche traf eine Delegation des Europarats digital auf polnische Vertreter*innen aus der Politik und NGOs, um über die Lage queerer Menschen in Polen zu sprechen. Das Treffen wurde Ende Oktober angekündigt, wie die woxx berichtete. In einem öffentlichen Schreiben zeigt sich die Delegation nun beunruhigt und nennt die sexuelle Orientierung ein Thema, das in der polnischen Gesellschaft polarisiere – „you don’t say“, wie es so schön auf Englisch heißt.

Im September kam es in der ostpolnischen Stadt Lublin bei einer Pride-Parade zu heftigen Auseinandersetzung zwischen queerfeindlichen Gegendemonstrant*innen und den Teilnehmer*innen. mehr lesen / lire plus

Gendergerechtigkeit in der EU: Schleppendes Tempo

Schreitet der Kampf um mehr Geschlechtergerechtigkeit im gleichen Tempo voran wie bisher, wird es noch über ein halbes Jahrhundert dauern bis das Ziel erreicht ist. Luxemburg liegt im EU-Vergleich aktuell auf dem zehnten Platz.

Foto: Eige

Noch mindestens 60 Jahre wird es dauern, bis in der EU völlige Gleichheit zwischen Männern und Frauen erreicht ist. Dies zumindest, wenn der entsprechende Kampf weiterhin in demselben Tempo voranschreitet wie bisher. „Sind wir gewillt, noch so viele Jahre zu warten?“, fragt diesbezüglich das Europäische Institut für Gendergerechtigkeit (Eige). Für seinen Gender Index 2020, der gestern in Brüssel vorgestellt wurde, hat das Eige die Gleichstellungspolitiken aller europäischer Mitgliedsstaaten unter die Lupe genommen. mehr lesen / lire plus