Game-Empfehlung: Dorfromantik

Wie „Siedler von Catan“, nur ohne Wettbewerb: Dorfromantik ist das perfekte Videospiel für eine Zeit, in der die Welt aus den Fugen zu geraten scheint.

Ferien auf dem virtuellen Dorf: Dorfromantik besticht durch seine einfache Mechanik, die dennoch Spieltiefe ermöglicht. (Screenshots: woxx/Toukana Interactive)

Ruhige, beinahe schon meditative Musik, das Plätschern eines Bachs, Vogelgezwitscher und eine kleinteilige rurale Landschaft: So präsentiert sich das Videospiel Dorfromantik seinen Spieler*innen schon nach einigen Minuten. Das Prinzip ist leicht erklärt und erinnert ein wenig an das Brettspiel „Siedler von Catan“: Sechseckige virtuelle Spielkärtchen werden nach und nach zu einer Landschaft zusammengelegt. Auf ihnen befinden sich Häuser, Felder, Bäume, Wiesen, Flüsse und Schienen. mehr lesen / lire plus

Disco Elysium: Disco, Drogen und Würfel

Das Rollenspiel Disco Elysium gilt als eines der besten Games der letzten Jahre. Im kommenden März wird es auch für Konsolen erhältlich sein. Grund genug für die woxx, den vielschichtigen Erfolgstitel genauer unter die Lupe zu nehmen.

Der Mordfall führt die Spieler*innen auch in eine verlassene Kirche, die mehr als ein Geheimnis verbirgt. (Bild: ZA/UM)

Ein Mann mittleren Alters wacht in einem völlig verwüsteten Hotelzimmer auf. Ein Fenster ist gesplittert, Kleidung liegt verstreut zwischen Bierflaschen und einer zerstörten Hi-Fi-Bandmaschine. Er kann sich an nichts erinnern. Nicht an die vergangene Nacht, nicht an seinen Namen, nicht an seinen Beruf – und schon gar nicht daran, warum er eigentlich dort ist. mehr lesen / lire plus

Virtuelles Luxemburg in Minecraft

Minecraft, die digitale Mischung aus Sandkasten und Lego gibt es schon länger. Jetzt stellt das staatliche Geoportail einen Dienst zur Verfügung, mit dem Orte aus Luxemburg für die Spielwelt digitalisiert werden können.

So sieht Luxemburg-Stadt in Minecraft aus. (Bild: Geoportail.lu)

Ab dem 26. Dezember soll bereits ab 21 Uhr eine Ausgangssperre gelten. Wer dann noch einen Abendspaziergang machen will, muss entweder einen Hund herzeigen können oder muss sich nach Alternativen umsehen. Zugegeben, frische Luft und Bewegung gibt es bei einem virtuellen Rundgang durch die Pixelwelt von Minecraft nicht, dafür kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen und mit virtuellen Bausteinen wie bei Lego ziemlich alles bauen, was einem einfällt. mehr lesen / lire plus

Videospiele: Games für lange Abende

Um den Lockdown-Blues etwas zu verringern, hat die woxx einige Videospiel-Empfehlungen zusammengetragen. Passend zur düsteren Jahreszeit spielt der Tod eine größere Rolle.

Egal, ob Sie lieber alleine oder gemeinsam zocken: Bei dieser Auswahl von Games ist für jede*n etwas dabei. Wir haben versucht, keine allzu teuren Mainstreamtitel vorzuschlagen, sondern uns nach kreativen Perlen, die auch schon mal Genrekonventionen auf den Kopf stellen, umgesehen. Die meisten Spiele werden auf mehreren Plattformen zum Verkauf angeboten. Die woxx empfiehlt, wo es möglich ist, auf itch.io zurückzugreifen – dort erhalten die Entwickler*innen nämlich den größten Anteil am Verkaufspreis.


Dorfromantik

Auf den ersten Blick scheint es sich bei Dorfromantik um eine virtuelle Version des bekannten Brettspiels Die Siedler von Catan zu handeln. mehr lesen / lire plus

Serien-Empfehlung: High Score (2020)

Ein wenig Videospielgeschichte, ein wenig Retro-Animation und sehr viele persönliche Anekdoten – die Netflix-Doku „High Score“ ist in erster Linie eine Nostalgie-Serie.

Die geschilderten Anekdoten in „High Score“ sind mit mal mehr, mal weniger gelungenen Animationen unterlegt. (© Netflix)

Eine Dokuserie über die Geschichte der Videospiele – das klingt erst mal ganz vielversprechend. Und die Netflix-Produktion „High Score“ weiß auch zu liefern, obwohl sie nicht unbedingt dem entspricht, was man erwarten könnte. Präsentiert wird nämlich nicht etwa ein chronologischer Verlauf des technologischen Fortschritts. Erzählt wird stattdessen entlang thematischer Schwerpunkte: Werbekampagnen, Gaming-Wettbewerbe, Zielgruppenerweiterung, Videospiel-Magazine und, aus heutiger Perspektive besonders lustig, Game Play Counselors, also Menschen, die rund um die Uhr über eine Helpline erreicht werden konnten und Tipps zu schwierigen Levels gaben – in Zeiten von Youtube, Twitch und Co. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #109 – Battle Royale ëm d’App-Stores

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Zanter dem 13. August ass d’Spill Fortnite net méi an den App-Stores vun Apple a Google ze fannen. De Joël Adami schwätzt mam Isabel Spigarelli doriwwer, wisou den Hiersteller Epic Games express géint Bedéngunge vun den zwee Internet-Gigante verstouss huet a wéi se probéieren, d’Notzer*inne vu Fortnite op hir Säit an dem Kampf ze bréngen.

D’woxx-Journalist*inne diskutéieren ausserdeem doriwwer, wat Spotify mat där Saach ze dinn huet an op de Move vun Epic Games dann elo wierklech ee Kampf fir d’Fräiheet ass oder éischter mam Wonsch, méi Suen ze verdéngen, ze dinn huet. mehr lesen / lire plus

Atomwaffen verstehen? (iii) Spiele ohne Gewinner

Hiroshima war furchtbar, die nukleare Kriegsgefahr ist immer noch eine ernste Sache. Dennoch kann „Atomkrieg spielen“ interessante Einblicke in Vergangenheit und Zukunft verschaffen.

Twilight Struggle: Vorsicht mit dem Defcon!

Spiele über Atomwaffen? Schlimm! Eine solche Reaktion ist verständlich, dennoch lohnt sich ein genauer Blick. Wie bei anderen sensiblen Themen (Kolonialismus, Wohnungsbau und -not) ist auch hier die Palette des „Spielbaren“ sehr breit gefächert. Zum Beispiel gibt es die von Generalstäben und Militärakademien organisierten Wargames, die Erkenntnisse über den Ablauf eines Nuklearkriegs liefern sollen – eine sehr ernste Sache. Immerhin haben solche virtuelle Manöver das Bewusstsein für die Risiken und Folgen eines Atomkriegs bei den militärischen und politischen Entscheider*innen geschärft. mehr lesen / lire plus

Indie-Games: Unabhängige Pausenfüller

Vom Riot-Simulator bis zum interaktiven Kunstprojekt – in der Indie-Games-Szene finden sich oftmals die interessanteren Spielideen und frischere Konzepte als in Blockbuster-Titeln. Die woxx hat sich auf Entdeckungsreise gemacht.

Wer sich mit Computerspielen beschäftigt, kommt um die Verkaufsplattform Steam kaum herum. Zwar gibt es mittlerweile Konkurrenz wie Gog.com und den Epic Store, für unabhängige Entwickler*innen sind diese Plattformen jedoch nur bedingt geeignet. Vor allem für Spiele, die eher kurz und experimentell sind, sind die Hürden oft zu groß. Zum Glück gibt es itch.io. 2013 wurde die Site gegründet, um Indie-Spieleentwickler*innen eine Plattform zu bieten, auf der sie einerseits fair bezahlt werden, andererseits aber auch leicht ihre Spiele online stellen und zum Verkauf anbieten können. mehr lesen / lire plus

Games: Kurzfristige Zockerei

Die Videospiele, die wir diese Woche vorstellen, sind – vor allem im Lockdown – schnell durchgespielt. In vielen Fällen liegt der Fokus auf der Handlung.

Es gibt viele Motivationen, um Games am Computer oder der Konsole zu spielen: Ablenkung, Test der Reaktionsfähigkeit, Adrenalinrausch. Ein oft unterschätzter Grund sind die interaktiven Handlungen, die ein Storytelling ermöglichen, das andere Medien nicht leisten können. Wir stellen einige solche Titel vor – aber auch kurzweilige Spiele, die oft für wenig Geld einige Stunden Spaß versprechen.

Dream Daddy


Ein alleinerziehender Vater zieht mit seiner Tochter in eine langweilige Vorstadt. Sie ergänzen ihre neue Nachbarschaft gut, wird diese doch vor allem von anderen alleinerziehenden, gutaussehenden Vätern und ihren Kindern bewohnt. mehr lesen / lire plus

Videospiele: Mehr Spiele für die einsame Sofainsel

Videospiele mit Langzeitmotivation sind eine gute Methode, um die Zeit während des Kontaktverbots totzuschlagen. Die woxx stellt weitere Spiele vor, die zum langen Zocken einladen.

Wer gestreamte Theaterstücke oder virtuelle Ausstellungen zu fad findet, kann sich mit einem Medium auseinandersetzen, bei dem der Bildschirm und Interaktivität kein Zufall der Pandemie, sondern Teil der Erfahrung sind. Die folgenden Spiele bieten alle langen Spielspaß und motivieren, einige Stunden mit ihnen zu verbringen. Unsere Zusammenstellung berücksichtigt Spieler*innen jeder Erfahrungs- und Altersklasse.


Darkest Dungeon


Auf den ersten Blick wirkt Darkest Dungeon wie ein klassisches Rollenspiel mit Fantasy-Setting: Abenteurer*innen werden in Wälder, Verliese und Ruinen geschickt, um dort gegen Monster zu kämpfen und Schätze zu erbeuten. mehr lesen / lire plus

Videospiele: Spiele für die einsame Sofainsel

Warum die Zeit des Social Distancing nicht dazu benutzen, das ein oder andere Videospiel auszuprobieren? Die woxx stellt Spiele mit Langzeitmotivation vor.

Videospiele können echte Zeitfresser sein. Wenn man zu Hause bleiben muss, ist das mehr ein Segen als ein Fluch. Die folgenden Spiele sind allesamt nicht so sehr auf eine lineare Story ausgerichtet, sondern stellen eher virtuelle Sandkästen dar, in denen man sich ausgiebig austoben kann. Unsere Zusammenstellung berücksichtigt Spieler*innen jeder Erfahrungs- und Altersklasse.


Stardew Valley


Als Spieler*in erbt man einen Bauernhof am Rande eines kleinen Dorfes. Der ist zwar heruntergekommen, hat aber großes Potenzial. In putziger Pixelgrafik gehalten, erinnert Stardew Valley an den Nintendo-Klassiker Harvest Moon: Aussähen, gießen, ernten und Tiere füttern sind das tägliche Brot der virtuellen Landwirtschaft. mehr lesen / lire plus

Best of 2010er: „Dream Daddy“ von Game Grumps

Das Jahresende gibt Anlass, sich an die besten queer-zentrischen Videospiele der 2010er zurückzuerinnern. Diesmal geht es um sexy alleinerziehende Väter.

Ein alleinerziehender Vater zieht mit seiner Tochter in eine eher langweilig anmutende Vorstadt. Schnell wird klar, dass die Sackgasse, in der ihr neues Zuhause steht, von sehr ähnlichen Familien bewohnt wird: Gutaussehende, alleinerziehende Väter. Diese Gemeinsamkeiten machen das Einleben einfacher. Der Protagonist trifft sich mit den anderen Vätern – und es stellt sich heraus, dass der eine oder andere nicht nur auf eine kumpelhafte Freundschaft aus ist …

Das Genre der Dating-Simulatoren, auch „Visual Novel“ genannt, ist außerhalb Japans relativ unbekannt. mehr lesen / lire plus

Best of 2010er: „Gone Home“ von The Fullbright Company

Das Jahresende gibt Anlass, sich an eines der besten queer-zentrischen Videospiele der 2010er zurückzuerinnern.

© Steve Gaynor, The Fullbright Company

Wir schreiben das Jahr 1995: Seit einem Jahr studiert die aus den USA stammende Kaitlin Greenbriar nun schon in Europa. Nachdem sie ihr Flugticket gekauft hat, um während der Semesterferien ihre Familie zu besuchen, ruft sie ihre Mutter an. Als niemand rangeht, hinterlässt sie eine Sprachnachricht: Sie komme am 6. Juni um Mitternacht am Flughafen an. Einen Rückruf ihrer Mutter erhält sie nicht. Ob wohl zuhause alles in Ordnung ist?

„Gone Home“ beginnt auf der Veranda von Kaitlins Elternhaus, kurz nachdem diese aus dem Flughafen-Shuttle ausgestiegen ist. mehr lesen / lire plus

Rechtsextremismus
: Spielend leicht radikalisiert


Wurde der Attentäter von Halle durch Videospiele radikalisiert? Statt der Spiele selbst wäre es naheliegender, Teile der Community drumherum genauer zu betrachten.

In der Gaming-Szene herrscht oft ein zynischer, herablassender Umgangston. Das führt zur Desensibilisierung und erleichtert die Radikalisierung. (Foto: pixabay)

Ein Rechtsextremer versucht ein Attentat in einer Synagoge und in den anschließenden Diskussionen wird pauschal über Videospiele geredet. Dabei hat der Täter die ideologischen Gründe – Antifeminismus, Rassismus und Antisemitismus – komplett klargemacht. Wie er radikalisiert wurde, hatte allerdings vermutlich auch mit Videospielen zu tun. Nicht mit den Spielen selbst, sondern mit der Kultur, die sich darum herum entwickelt hat. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #069 – Radikaliséierung duerch Videospiller?

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

De rietsextremen Attentäter vun Halle huet sech a sengem Manifest op Videospiller bezunn. Ass dat elo den endgültege Beweis dofir, datt déi sougenannt „Killerspiele“ ee schlechten Afloss sinn? D‘Saach ass net esou einfach, an doriwwer schwätzt d‘Tessie Jakobs dës Woch mam Joël Adami, deen d’Thema Radikaliséierung duerch Videospiller dës Woch zum Thema vu sengem Artikel gemaach huet, am Podcast vun der woxx.

Vill méi wichteg wéi d‘Spiller selwer sinn nämlech d‘Zeen do ronderëm an de Fait, datt vill jonk Männer sech mam Label „Gamer“ ganz staark identifizéieren.  mehr lesen / lire plus

Computerspielsucht: Alles im Griff?

Die Regierung plant bei der Förderung von E-Sport, die Notwendigkeit von Suchtprävention mitzudenken. Das geht aus einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage hervor. Darin hatte Marc Georgen von den Piraten von Gesundheitsminister Etienne Schneider unter anderem wissen wollen, weshalb Computerspielsucht hierzulande noch nicht offiziell anerkannt sei und wie die Regierung entsprechende Risiken zu reduzieren gedenke. Die Fragen wurden im Kontext einer laut Koalitionsprogramm anvisierten Förderung des E-Sports gestellt. Dabei handelt es sich um Wettkämpfe, die mithilfe von Computerspielen ausgetragen werden. 2018 wurden „Gaming Disorders“ von der Weltgesundheitsorganisation ins Krankheitsregister ICD-11 aufgenommen. In den Mitgliedstaaten soll diese neue Klassifikation ab 2022 implementiert werden, wie Etienne Schneider in seiner Antwort erklärt. mehr lesen / lire plus

Videospiele: Subversives Zocken

Queere Identitäten und Geschichten sind in Videospielen viel präsenter als man vermuten könnte. Das Medium eignet sich wie kein anderes für queere Repräsentation.

Queere Spiele sind oft keine actionreichen Egoshooter, sondern eher textlastig. (Foto: Pexels)

Von Dezember 2018 bis Mitte Mai 2019 war im Schwulen Museum in Berlin mit „Rainbow Arcade“ die weltweit erste Ausstellung über queere Inhalte in Videospielen zu sehen. Den Besucher*innen wurden mehr als 30 Jahre Videospielgeschichte näher gebracht, die sich sowohl durch positive als auch negative Repräsentation von Queerness auszeichnete. Selbstermächtigung queerer Entwickler*innen sowie Diskriminierung in Spielen und Communities waren ebenso Inhalt wie die beeindruckenden Mittel, mit denen Designer*innen sogenannter Indie-Games neue Pfade beschreiten. mehr lesen / lire plus

Computerspiele und Politik
: Game over

Eine Ausstellung in der Abtei Neumünster widmet sich der politischen Dimension von Computerspielen. Die Umsetzung wird dem Konzept jedoch nicht gerecht.

Die Gestaltung der Ausstellung steht einer eingehenden Beschäftigung mit den Ausstellungsgegenständen leider im Weg. (Fotos: woxx/ja)

Computerspiele haben – wie jedes andere Medium auch – so gut wie immer auch eine politische Dimension. Diese Erkenntnis ist eigentlich eine Binsenweisheit, dennoch ist das Konzept der Ausstellung „Games and Politics“ nicht uninteressant. Bei der rhetorischen Frage, ob Spiele und Politik zusammengehören, hält man sich nicht auf – im Gegenteil: es kann gleich losgespielt werden, und zwar mit einer Auswahl von politisch aufgeladenen Spielen, die zum größten Teil nicht von großen Entwicklungsstudios, sondern von unabhängigen Entwickler*innen stammen. mehr lesen / lire plus

Pixelaufstand

Wer immer schon einmal wissen wollte, wie es sich anfühlt, auf einer Demonstration Molotowcocktails zu werfen – oder Tränengas zu versprühen – kann dies jetzt virtuell erproben. Die woxx hat „Riot – Civil Unrest“ angespielt.

Screenshot: Leonard Menchiari, IV Productions / Merge Games

Ein Computerspiel, das Krawalle simuliert, ist ein Novum auf dem überaus vielfältigen Gaming-Markt. In hübscher Retro-Pixelgrafik können die Spieler*innen die Demonstrationen und Besetzungen verschiedener Protestbewegungen aus Italien, Spanien, Griechenland und Ägypten der letzten Jahre nachspielen. Und das nicht nur aufseiten der Demonstrierenden, sondern auch aus Sicht der Polizei. Das Spielprinzip ist dabei recht simpel: Man kontrolliert mehrere Gruppen und versucht, einen Platz zu halten oder die Gegner*innen zu verjagen. mehr lesen / lire plus

GESCHLECHTERRROLLEN: Sex sells!

Ein Forschungsprojekt der Uni Luxemburg will stereotype Geschlechterrollen in Videospielen hinterfragen mit dem Ziel, Handlungsempfehlungen zu entwickeln. Ein hehres Vorhaben angesichts der Regeln der Werbeindustrie.

Frauen haben große Brüste, blicken mit offenem Mund willig in die Kamera, Männer haben Muskeln und strahlen aus allen Poren Potenz aus. So das vorherrschende Medienbild, ob nun in der Werbung, die aggressiv auf diese stereotypen Geschlechterrollen setzt, oder in Computerspielen. Eigentlich mutet da das Forschungsprojekt des Psychologen André Melzer „Stereotype Geschlechterrollen in den Medien“ (SGM), das auf zwei Jahre angelegt ist und in Kooperation mit dem „Ministère de l’Egalité des Chances“ in Luxemburg durchgeführt wird und Geschlechterrollen in Videospielen hinterfragt, fast redundant an. mehr lesen / lire plus