Droit d’auteur-e : Filtrer n’est pas créer

La violence verbale autour de la directive droit d’auteur-e ne doit pas faire oublier que c’est la manière de penser la création d’œuvres et les usages de l’internet qui sont en jeu.

Séparer le bon grain de l’ivraie, le principe de tout filtre. (Illustration : Wikimedia/Wikiwayman/CC BY-SA 3.0)

Tuer l’internet ou sauver les créateur-trice-s ? Quel que soit le sens qu’on donne à la proposition de « directive sur le droit d’auteur dans le marché unique numérique », le 12 septembre, celle-ci a franchi un pas important vers son adoption. La proposition, qui avait essuyé un refus début juillet, a été adoptée dans une version amendée au Parlement européen par 438 voix contre 226. mehr lesen / lire plus

Kongo
: „Das Land ist ein rechtsfreier Raum“

Mit über zwei Jahren Verspätung sind für Ende Dezember nun Wahlen in der Demokratischen Republik Kongo angekündigt, doch es bleibt fraglich, ob sie tatsächlich stattfinden werden. Ein Gespräch mit der Menschenrechts-Aktivistin Passy Mubalama.

Wünscht sich, dass die internationale Gemeinschaft mehr Druck auf die kongolesische Regierung ausübt: die Menschenrechtlerin Passy Mubalama. (Bild: Twitter)

woxx: Die Amtszeit von Präsident Joseph Kabila hätte bereits 2016 enden sollen. Er darf nicht noch einmal zur Wahl antreten, ist aber immer noch im Amt; Wahlen wurden wiederholt verschoben. Wie ist die Lage der Opposition?


Passy Mubalama: Das politische Klima stimmt derzeit nicht hoffnungsvoll, dass freie und faire Wahlen so stattfinden werden, wie sie Ende 2016 im Silvesterabkommen vereinbart wurden. mehr lesen / lire plus

Der letzte linke Kleingärtner, Teil 2
: Kleingärtners Kreuzweg

Der letzte linke Kleingärtner über geliebte und ungeliebte Massen, ihr Ausbleiben und die richtige Mischung.

Wild und in Massen: So stellt sich der letzte linke Kleingärtner den Ertrag seiner Arbeit vor. (Foto: Aktion 3. Welt Saar e.V.)

Gartenarbeit für Linke macht Sinn. Während der politischen Linken das revolutionäre Subjekt und damit die Masse abhandengekommen sind, kann die gärtnerische Linke hier noch glänzen. Endlich hat man als Linker wieder einen passablen Bezug zur Menge. Und das ist gleich doppelt schön: Erstens hat kann man diese steuern. Wenn ich meine Stangenbohnen gezielt wässere, steigt der Ertrag erheblich. Zweitens werde ich werde mit meinen produzierten Gütern gebraucht und dies auch noch weltweit. mehr lesen / lire plus

Grüner Kapitalismus?: Versucht’s auf Planet B!

Um den Klimawandel zu verhindern, muss anders investiert werden. Den Anreiz dafür können nicht nur Gewinnaussichten bieten.

(Foto: Raymond Klein)

„Greenpeace ist überzeugt, dass der luxemburgische Finanzsektor eine führende Rolle beim globalen Klimaschutz spielen kann.“ Das Communiqué der NGO klingt fast wie eine der vielen offiziellen Presseerklärungen von Finanz- und Umweltministerien in den vergangenen Jahren. Drei Monate lang wird Greenpeace auf der Place du Funiculaire versuchen, mit den zahlreichen Pendler*innen der Kirchberger Finanzunternehmen ins Gespräch zu kommen.

Für Aufmerksamkeit soll dabei die 15 Meter hohe Nachbildung des Eiffelturms sorgen, als Symbol für das Pariser Klimaabkommen von 2015. Für Greenpeace ist klar: „Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen, müssen Milliarden an Geldern aus dem privaten Sektor mobilisiert werden.“ Es gebe keinen Ersatzplaneten – „No Planet B“ –, mit dieser Feststellung will die NGO den Finanzsektor davon überzeugen, dass „Gelder, die derzeit in fossile Brennstoffe wie Kohle, Öl und Gas investiert werden, in erneuerbare Energien und nachhaltige Infrastrukturprojekte umgeleitet werden [müssen].“

Grüner Finanzkapitalismus, ist das die Antwort auf die Erderwärmung? mehr lesen / lire plus

Aktionstag gegen CETA: Welthandel, aber anders!

In Deutschland findet im Vorfeld der Landtagswahlen wieder eine Mobilisierung gegen CETA statt. In Luxemburg wird die Zivilgesellschaft bis auf Weiteres von der Vier-Parteien-Koalition abserviert.

Ist CETA noch zu stoppen? Bevor das umstrittene Handelsabkommen mit Kanada integral angewendet werden kann, muss es von allen Mitgliedstaaten ratifiziert werden. Am luxemburgischen Parlament dürfte CETA kaum scheitern – die vier großen Parteien äußern sich bestenfalls vorsichtig kritisch und lassen sich damit alle Möglichkeiten offen. Doch in Deutschland muss das Abkommen nicht nur den Bundestag, sondern auch den Bundesrat passieren. Auf ein Veto des letzteren spekulieren deutsche Globalisierungskritiker*innen und rufen – im Vorfeld der Landtagswahlen in Bayern und Hessen – zu einem Aktionstag am Samstag, 29. mehr lesen / lire plus

Wahlkampf
: Der Monat der Einweihungen

Luxemburgs Minister*innen hatten im September viel zu tun: Neben dem Wahlkampf und internationalen Verpflichtungen wollten viele neue Gebäude eingeweiht werden. Eine Auflistung.

Umweltministerin Carole Dieschbourg, Finanzminister Pierre Gramegna, Arbeitsminister Nicolas Schmit und Staatssekretärin Francine Closener machen irgendwas Symbolisches beim zukünftigen „Centre mosellan“ in Ehnen. (Foto: MDDI)

Anfang September war es auf einen Schlag vorbei mit der teilweise schon etwas besorgniserregenden Stille in den Mailboxen der Redaktionsstuben des Landes. Das Sommerloch war vorbei, und es trudelten wieder unzählige E-Mails mit Terminen ein. Natürlich von den Parteien, die ihre Wahlkampfveranstaltungen ankündigten, aber auch viele vom staatlichen Pressedienst (Sip). Natürlich wollen Minister*innen und Staatssekretär*innen auch in Wahlkampfzeiten die Medien über Projekte informieren, die gerade noch vor Ende der Legislaturperiode fertig geworden sind, oder Bilanz über die geleistete Arbeit ziehen. mehr lesen / lire plus

Langue luxembourgeoise
 : Branle-bas de combat


Dans l’enseignement secondaire, une guéguerre se prépare entre ancien-ne-s enseignant-e-s de luxembourgeois et futur-e-s diplômé-e-s de l’Uni, appelé-e-s à 
les remplacer.

Les nouvelles règles en matière de formation des enseignant-e-s de luxembourgeois vont-elles déboucher à terme sur un cours de civilisation, où sera enseignée la tradition de l’Hämmelsmarsch ? (Photo : Wikimedia Commons)

L’un des constats récurrents pour beaucoup d’enseignant-e-s de luxembourgeois, à chaque rentrée, est que leurs élèves ont tout oublié au cours de l’été de ce qu’on leur avait appris. Et quand bien même, oublier tout ce qu’on vous apprend demeure toujours un risque, et relève même chez certain-e-s d’un choix conscient, il semble que dans le cas de la langue luxembourgeoise – un peu comme pour les cours de chimie ou de mathématiques, par exemple – la raison pour laquelle l’enseigner ressemble bien souvent à un véritable travail de Sisyphe soit avant tout liée au manque d’occasions de se familiariser avec cette matière, avec cette langue donc à l’extérieur des cours. mehr lesen / lire plus

Schulische Inklusion
: Schlechtes Zeugnis für neues Gesetz


Organisationen für Menschen mit Behinderung ziehen Bilanz über das Gesetz zu den Kompetenzzentren. Das Urteil fällt überwiegend negativ aus.

Statt inklusiver Regelschule existiert in Luxemburg zurzeit ein Sonderschulsystem. 
Die Logopédie in Strassen ist ein Teil davon. (Foto: Centre de Logopédie)

„Unsere Regierung hat sich dazu bereit erklärt, sich an die UN-Behindertenrechtskonvention zu halten und diese in nationales Recht umzusetzen. Die bisherigen Bemühungen reichen längst nicht aus. Es reicht nicht, kleine Brötchen zu backen, wir fordern systemische Lösungen.“ Zu Schuljahresbeginn 2018 ist das Gesetz zur schulischen Inklusion in Kraft getreten. Am Donnerstag stellte Info-Handicap zusammen mit einigen seiner Mitgliederorganisationen seine Einschätzung davon vor. mehr lesen / lire plus

Luxemburgische Flagge für Aquarius 2?

Gesetzliches Verbot der Inhaftierung Minderjähriger in Schrassig, Reform des Vormundschaftsgesetzes, stärkere Teilhabe der Zivilgesellschaft an politischen Debatten und die Möglichkeit, auch im Alter von 18 bis 25 Jahren den Revenu d’inclusion sociale (Revis) zu beziehen – das sind einige der Forderungen, die die Menschenrechtsliga an künftige Regierungsmitglieder stellt. Ferner ruft die Organisation dazu auf, das Rettungsschiff „Aquarius 2“ unter Luxemburgischer Flagge fahren zu lassen. Panama hatte dem von SOS Méditerranée und Ärzte ohne Grenzen betriebenen Schiff vor kurzem die Flagge und damit seine Zulassung entzogen, nachdem Italien Druck auf das kleine Land ausgeübt hatte. Dass die Regierung der Forderung der Menschenrechtsliga nachkommen wird, ist jedoch unwahrscheinlich. mehr lesen / lire plus

Sans invitation

Comme rapporté sur notre site internet mercredi, une affiche du parti démocratique DP, recouverte d’un tag antisémite, a été localisée à proximité du rond-point Gluck à Luxembourg-ville. Le woxx a été l’un des premiers et seuls médias à réagir à cet acte haineux et à proposer aux représentant-e-s des principaux partis de réagir et d’exprimer leur indignation. Plutôt que de critiquer les choix éditoriaux de nos collègues journalistes ou la décision de certains de taire cet évènement-ci ou un autre pour ne pas avoir à faire de la publicité aux racistes et antisémites, il est peut-être utile de se poser la question de savoir si la classe politique aurait ou non réagi à cet acte par elle-même – sans invitation –, de surcroît quand il s’agit d’exprimer son soutien à un-e candidat-e d’un autre parti en pleine campagne électorale. mehr lesen / lire plus

Theater
: Make Xavier Great Again!

Richtung 22 huet nees zougeschloen, an deelt an hirer „Nationalgalerie“ uerdentlech géint d’Kulturpolitik hei am Land aus. E gelongenen Ofschloss fir den Hariko – deen dës Woch iwwregens op Esch plënnert.

De Xav’ kann endlech seng Nationalgalerie aweien. (FotoEN: Pierre Weber)

Datt d’Kulturpolitik ënnert de Liberalen e reegelrechte Fiasko ass – an hoffentlech och gläich war – seet net nëmmen de Guy Rewenig, mä sou zimlech all Mënsch, dee sech an de leschte fënnef Joer och nëmmen e bësse fir d’Kulturzeen interesséiert huet. Liberaliséierung, Nepotismus bei deem esouguer d’CSV bleech vun Näid gëtt, Finanziariséierung a virun allem e grousse Mépris fir alles, wat probéiert an dësem Land mat Kreativitéit säi Liewensënnerhalt ze bestreiden. mehr lesen / lire plus

Tribunal international des peuples : Duterte et Trump sur la sellette

Deux témoins du Tribunal international des peuples (TIP), de passage à Luxembourg, se sont confié-e-s au woxx.

Tinay Palabay, secrétaire générale de l’organisation philippine de défense des droits humains Karapatan, et John Milton Lozande, secrétaire général de la Fédération philippine des travailleurs agricoles, assistaient au Tribunal international des peuples qui s’est tenu à Bruxelles la semaine passée. Ils ont visité le Luxembourg sur invitation de l’Action solidarité Tiers Monde. (Photo : woxx)

Quel était votre rôle au TIP ?

Tinay Palabay : En tant que secrétaire générale de mon organisation, j’ai été invitée à témoigner comme experte au TIP sur la violation des droits humains et civiques en général dans mon pays. mehr lesen / lire plus

Spike Lee
: „All power to all the people“

Mit „BlacKkKlansman“ warnt Spike Lee davor, die Gefährlichkeit von Rechtsextremist*innen zu unterschätzen. Dafür blendet er zahlreiche andere Formen von Rassismus aus.

Gemeinsam gelingt es Flip und Ron, den Ku Klux Klan zu infiltrieren. (Foto: outnow.ch)

Das Gedankengut, das in den 1970er-Jahren vom Ku-Klux-Klan vertreten wurde, ist auch 2018 nicht weniger präsent oder gefährlich – kein Grund also sich zurückzulehnen. Die Botschaft von Regisseur und Drehbuchautor Spike Lees „BlacKkKlansman“ ist so banal, dass sie fast schon abgedroschen wirkt. Dank zahlreicher Referenzen auf Blaxploitation und Schauspieler*innen in Höchstform ist der Film dennoch alles andere als langweilig.

Im Zentrum des Films, der sich an einer wahren Begebenheit inspiriert, steht Ron Stallworth (John David Washington), der einzige schwarze Polizist in Colorado Springs. mehr lesen / lire plus

Peinture
 : Tissage 
de l’infini


« En quête de vérité », c’est le titre de l’exposition rétrospective consacrée à la carrière d’Ivan Marchuk à Neimënster. Une immersion fascinante dans le monde d’un peintre philosophe dont la technique bien particulière est constante, mais les thèmes sans cesse renouvelés.

Extrait de la série « Look at the Infinity », 2008. (Photos : woxx)

Né en 1936 dans le village de Moskalivka, situé à l’époque en Pologne, mais rattaché à l’Ukraine après la conquête soviétique de 1939, Ivan Marchuk est le fils d’un tisseur. Pas étonnant dès lors qu’il ait développé pour son œuvre la technique du « plontanisme » – du verbe ukrainien « plontaty », qui signifie « tisser ». mehr lesen / lire plus

Eric Khoo : Ramen Teh

Cette histoire de retrouvailles d’un jeune chef de ramen japonais avec son passé singapourien utilise toutes les ficelles habituelles pour susciter l’émotion, flash-back larmoyants et musique doucereuse compris. Est-ce l’exotisme ou les innombrables plans qui donnent l’eau à la bouche (sauf peut-être pour les végan-e-s) ? En tout cas, miracle, ça fonctionne.

L’évaluation du woxx : XX
Tous les horaires sur le site. mehr lesen / lire plus