Viel Wellen um NGOs

Die Situation der im Mittelmeer in der Seenotrettung von MigrantInnen tätigen NGOs spitzt sich weiter zu. Nachdem in der vergangenen Woche ein Schiff der Hilfsorganisation „Jugend Rettet“ beschlagnahmt worden war, wurde jetzt bekannt, dass die italienische Staatsanwaltschaft nicht nur gegen 15 Crewmitglieder der „Iuventa“ wegen Beihilfe zu illegaler Einwanderung ermittelt, sondern auch ein Auge auf „Ärzte ohne Grenzen“ (MSF) geworfen hat. Die „Iuventa“ soll in mindestens zwei Fällen Flüchtlinge direkt von Schlepperbooten übernommen haben, ohne dass diese in Seenot gewesen wären. Man habe den Schleppern sogar ihre Boote zurück an die libysche Küste gebracht, so die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen gegen „Jugend Rettet“ und MSF hätten jedoch nichts mit deren Weigerung zu tun, den von der italienischen Regierung kürzlich vorgelegten „Verhaltenskodex“ für private Seenotretter zu unterschreiben. mehr lesen / lire plus

Demandes d’asile : beaucoup de refus

2017 a déjà vu plus de demandeurs d’asile arriver au Luxembourg que l’an dernier à la même époque. Vous l’aurez deviné, les chiffres de la Direction de l’immigration pour le mois de juillet viennent de tomber. 1.369 personnes sont arrivées entre janvier et juillet, alors qu’en 2016, elles n’étaient que 1.025 à la même époque. À ce rythme, le nombre d’arrivées pour toute l’année 2017 pourrait se rapprocher de celui de 2015, année de la « crise des réfugiés ». Surtout que ces dernières années, le nombre a généralement augmenté pendant la deuxième moitié de l’année. Le plus grand contingent de demandeurs d’asile vient toujours de Syrie, suivi par ceux en provenance de Serbie, puis du Maroc, d’Algérie et d’Albanie. mehr lesen / lire plus

Fin du soutien au Dakota Access Pipeline

Les initiateurs de l’appel « No Dakota Access Pipeline » au Luxembourg (www.nodapl.lu) peuvent se féliciter : suite à une mobilisation internationale et des protestations continues au grand-duché, le Fonds de compensation – qui gère les avoirs du système de pension luxembourgeois – a décidé d’abandonner son soutien financier aux entreprises impliquées dans le Dakota Access Pipeline aux États-Unis. En mars, quelques activistes luxembourgeois avaient lancé un appel public au fonds et à la banque BNP Paribas, dans laquelle l’État luxembourgeois détient des parts, pour qu’ils se retirent du financement de ce pipeline, qui apporte le pétrole brut issu du fracking du Dakota du Nord vers l’Illinois et qui enfreint les droits des Sioux de Standing Rock. mehr lesen / lire plus

Fipronil-Eier: Kommunikationsprobleme

Während in Luxemburg weitere Fälle von belasteten Eiern bekannt werden, schieben sich Belgien und die Niederlande gegenseitig den Schwarzen Peter zu. Die EU schaut dabei zu.

„Die Europäische Kommission verfolgt die Geschehnisse sehr aufmerksam.“ Diesen Satz wiederholten die Sprecher der Europäischen Kommission mehrmals in den vergangenen Tagen. So auch in einer Pressekonferenz am Donnerstag, einen Tag nachdem die belgischen Landwirtschafts- und Gesundheitsminister in Brüssel von einer parlamentarischen Kommis-sion zu den Fällen von mit dem Insektengift Fipronil belasteten Eiern gehört wurden. „Jetzt ist nicht die Zeit der Schuldzuweisungen“, sagte dazu Kommissionssprecher Daniel Rosario. Vielmehr ginge es darum, koordiniert zu handeln.

Die Koordination einer angemessenen Reaktion auf die Millionen von mit dem verbotenen Insektengift Fipronil kontaminierten Eiern, die in mindestens sechs EU-Ländern und der Schweiz verkauft oder verarbeitet wurden, ist indessen Aufgabe der Kommission. mehr lesen / lire plus

Lebensmittelzertifizierung: Sterne am Labelhimmel

Ein staatliches Lebensmittel-Logo soll für mehr Klarheit sorgen. Doch das nun vorgestellte Sternesystem könnte sich als wenig aussagekräftig erweisen.

Rund 20 Qualitätslabel im Nahrungsmittelbereich kennt das kleine Luxemburg. Es wurde Zeit, etwas Ordnung in diesen Dschungel zu bringen, meinte der Minister für Landwirtschaft und Konsumentenschutz Fernand Etgen (DP) am vergangenen Dienstag, als er sein Gesetzespaket zur Zertifizierung der Luxemburger Labels und zur Promotion des Luxemburger Agrarsektors vorstellte.

Der Ausarbeitung dieses Maßnahmenpaketes war die Petition 668 vorausgegangen, die im Juni 2016 von den traditionellen Bauernverbänden in der Chamber eingereicht worden war. Sie forderten, dass künftig öffentliche Kantinen dazu verpflichtet werden, bei ihren Lebensmitteleinkäufen lokale ProduzentInnen zu bevorzugen. mehr lesen / lire plus

NGO-Schiff beschlagnahmt

Italien macht weiter Front gegen NGOs, die sich im Mittelmeer in der Seenotrettung engagieren. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch haben die italienischen Behörden das Schiff der Hilfsorganisation „Jugend Rettet“ beschlagnahmt. Man wolle prüfen, ob die NGO die Aktivitäten von Schleusern begünstigt hat. „Jugend rettet“ ist eine der Hilfsorganisationen, die sich weigert, einen von Italien vorgelegten Verhaltenskodex zur Rettung von MigrantInnen im Mittelmeer zu unterschreiben. Am vergangenen Montag war die Frist zur Unterzeichnung abgelaufen. „Ärzte ohne Grenzen“ und andere pochen auf ihre „Unabhängigkeit und Neutralität“ und wenden sich unter anderem gegen die Präsenz bewaffneter Polizisten an Bord. In Rom erhöht die rechte Opposition den Druck auf die Regierung: Der Verhaltenskodex sei gescheitert, ein Gesetz müsse nun her. mehr lesen / lire plus

Space mining: Buchstabe und Geist des Gesetzes

„Völkerrechtswidrig!“ So lautet die Einschätzung zum Luxemburger Space-Mining-Gesetz seitens des deutschen Weltraumrechts-Experten Stephan Hobe. Das vom Deutschlandfunk am Dienstag veröffentlichte Interview hat in Luxemburg für Aufmerksamkeit gesorgt. Wer es sich anhört, merkt, dass die Journalistin und der Journalist keinen Unterschied machen zwischen der Ressourcennutzung und der Aneignung von Gebieten auf fremden Himmelskörpern. Letzteres stünde im klaren Widerspruch zum Weltraumvertrag, ist aber in der luxemburgischen Gesetzgebung nicht vorgesehen. In Sachen Nutzung des Weltraums legt Hobe den Vertrag von 1967 sehr strikt aus. Privatwirtschaftliche Aktivitäten seien „beim Start von Satelliten erlaubt, beim Ressourcenabbau verboten“. Das ist eine mögliche Lesart von Artikel 1, der lautet: „Die Erforschung und Nutzung des Weltraums (…) ist Sache der gesamten Menschheit.“ Aber nicht die einzige. mehr lesen / lire plus

Comités d’élèves : de grandes disparités

Un budget d’au moins 500 euros par an et des certificats témoignant de l’engagement de leurs membres. C’est ce qui devrait attendre les comités d’élèves, et c’est Claude Meisch, ministre de l’Éducation, qui dit vouloir recommander les deux mesures aux lycées. Dans sa réponse à deux questions parlementaires posées par les députés Claude Adam (Déi Gréng) et Fernand Kartheiser (ADR), suite aux entrevues de leurs partis respectifs avec la Conférence nationale des élèves (Cnel), Meisch détaille par ailleurs les budgets alloués aux comités d’élèves dans les différents établissements : tandis que l’Athénée arrive en tête (3.100 euros par an), suivi de près par le Lycée de garçons de Luxembourg (2.852 euros), le lycée technique du Centre et le Sport-Lycée n’allouent que 200 et 250 euros à leurs comités d’élèves. mehr lesen / lire plus

Élections communales : Peut mieux faire

La participation des étrangers aux élections communales est un sujet aussi essentiel que brûlant au Luxembourg. Le woxx a eu accès au bilan provisoire de l’Olai.

(Photo: wikimedia commons)

« Attention, il ne s’agit que de chiffres provisoires », met en garde Sandy Fournelle, chargée de communication auprès de l’Olai. Car en effet, le nombre exact des inscrit-e-s sur les listes électorales en vue des élections communales d’octobre ne sera connu que fin août, à cause des recours possibles (woxx 1433). Pourtant, celui-ci ne devrait pas beaucoup varier par rapport à celui dont on dispose d’ores et déjà, selon la porte-parole. mehr lesen / lire plus

Cjue : l’Europe, c’est chacun pour soi

Pas d’exceptions au règlement Dublin. C’est ce qu’a statué la Cour de justice de l’Union européenne (Cjue) ce mercredi. Elle avait été saisie par des cours de justice autrichienne et slovène, réquisitionnées à leur tour par des demandeurs d’asile syriens et afghans. En 2015, au plus fort de la « crise migratoire », les autorités croates avaient autorisé des milliers de réfugiés à traverser le pays afin d’atteindre d’autres États. Notamment l’Autriche et la Slovénie, où les demandeurs d’asile en question avaient déposé leur demande. Sans succès, les deux pays les renvoyant vers la Croatie en invoquant le règlement Dublin – qui confie la responsabilité de l’examen d’une demande d’asile au pays à l’origine de l’entrée du demandeur d’asile sur le territoire européen. mehr lesen / lire plus

Ansparen bis zum Sabbatjahr

Im zweiten Anlauf scheint es zu gelingen: Die Regierung wurde mit der Staatsbeamtengewerkschaft über den sogenannten „compte épargne temps“ (CET) handelseinig. Bislang war es beim Staat nicht möglich, Überstunden oder nicht genommene Urlaubstage, außer bis in die Anfangsmonate des Folgejahres, anzusammeln. Das soll sich jetzt ändern: Staatsbedienstete (und ArbeitnehmerInnen die in établissements publics sitzen und statutarisch ihren staatlichen KollegInnen gleichgestellt sind) dürfen wohl ab 2018 Überstunden und sogar Urlaubstage über Jahre hinweg ansammeln und sie dann eins zu eins, zum Beispiel in Form eines Sabbatjahres, abbummeln. Um den CET aufstocken zu können, müssen allerdings mindestens 25 Urlaubstage im Jahr genommen werden – von den 32, auf die beim öffentlichen Dienst Anspruch besteht. mehr lesen / lire plus

Schuh platzt am 2. August

Der ökologische Fußabdruck der Menschheit ist zu groß für diese Erde. Nach den Berechnungen des Global Footprint Network fällt 2017 der Earth Overshoot Day, der Tag, ab dem wir aus ökologischer Sicht über unsere Verhältnissen leben, auf den 2. August. Das bedeutet, dass die Menschheit von Januar bis Juli so viel von der Natur verbraucht hat, wie die Erde in einem ganzen Jahr erneuern kann. Da der Verbrauch steigt, rückt das Datum jedes Jahr ein bisschen nach vorn. Berücksichtigt werden Ressourcen wie Fischbestände und Wald, aber auch der CO2-Ausstoß, der 60 Prozent des gesamten Fußabdrucks ausmacht. Die 1,7 Erden, die wir mittlerweile benötigen würden, um unseren Verbrauch zu decken, sind ein Mittelwert. mehr lesen / lire plus

Neue Weltraumfirma Kleos: Big Brother or bust

Die Erfolgsgeschichte des Luxemburger „Space Cluster“ geht weiter. Diese Woche ist eine britische Firma hinzugeklommen, die ein hochinteressantes Projekt hat – das aber auch Fragen aufwirft.

Die Besatzung der HMS Kleos, bereit für die Landung in Luxemburg. (Foto: RK)

„Das ist es, was ich mit kurzfristigem Nutzen meine“, freute sich Étienne Schneider über die künftige Zusammenarbeit der neuen Firma Kleos mit dem bereits ansässigen Unternehmen Emtronix. Der Wirtschaftsminister lud am Montagmorgen zu einer Pressekonferenz, um die Ansiedlung eines neues Unternehmens im Bereich „Space Resources“ bekanntzugeben.

Bei Kleos handelt es sich um eine Tochter der auf Technologieentwicklung für Luft- und Raumfahrt spezialisierten britischen Firma Magna Parva. mehr lesen / lire plus

La transition, ça (se) chauffe !

L’été n’en finira plus, c’est le sentiment qu’on peut avoir en ces jours de canicule. Mais l’hiver viendra, et on risque d’avoir bien froid dans les endroits mal chauffés. Comme dans le nouvel espace de co-working aménagé à la Maison de la transition Mesa à Esch. Pour y remédier, il est prévu de construire en automne un poêle de masse ultra-efficace de type Rocket Stove (qui émet un son semblable à celui d’une fusée). Pour financer le projet, Mesa fait en partie appel au crowd-funding (jusqu’au 23 août). Plus d’infos : www.kisskissbankbank.com/transition-minett-rocket-stove-mesa

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Droit à l’information : droit dans le mur

Juste avant la pause d’été, la commission parlementaire en charge des médias a amendé le projet de loi « relative à une administration transparente et ouverte ». Ce lundi 17 juillet, ce sont les remarques du Conseil d’État qui ont été prises en compte. Si le texte a été purifié de maintes redondances et imprécisions techniques, les députés n’ont pourtant pas changé les principes généraux de cette loi – que le Conseil de Presse, ainsi que les syndicats de journalistes voient toujours comme largement insuffisante. Certes, avoir cette loi permettrait d’enfin effacer la honte luxembourgeoise d’être le seul pays européen (excepté Malte) à ne pas garantir le droit à l’information de ses citoyen-ne-s, mais encore faut-il qu’elle soit cohérente. mehr lesen / lire plus