Musée de la Résistance : enfin ça bouge !

Il a été l’enfant mal-aimé pendant des décennies, le Musée de la Résistance d’Esch-sur-Alzette. Surnommé aussi le « Musée rouge » il a fait l’objet de nombreux litiges idéologiques sur la question de la résistance des Luxembourgeois pendant l’occupation nazie – on se rappelle l’épisode où l’idée de faire compter les volontaires d’Espagne parmi les résistants avait soulevé un tollé. En fait, l’état du musée correspondait aussi à l’état de la culture de la mémoire au grand-duché : vieillot, délabré et arrêté dans les années 1950. Promis depuis au moins 2009, l’agrandissement et surtout la rénovation du musée ont été approuvés cette semaine par le conseil des ministres. mehr lesen / lire plus

Radio Ara drängt zu mehr Medienpluralismus

Drei Tage, bevor Premier- und Medienminister Xavier Bettel am Donnerstag im Parlament die neue Konvention des Luxemburger Staates mit CLT-Ufa und RTL Group vorstellte, meldete sich das „einzige privatrechtliche, unabhängige Radio mit einem sozio-kulturellen Anspruch, das die Medienliberalisierung von 1991 überlebt hat“ zu Wort. Während das Parlament die Geldspritzen in Millionenhöhe lediglich zur Kenntnis nehmen kann, erinnert Ara an den Anspruch, der einst mit der Medienliberalisierung verbunden war. Mit dem Ziel, den Medienpluralismus auszuweiten, wurden damals vier Radiosender zugelassen – neben Ara, getragen von Radio-Enthusiasten und Organisationen der Zivilgesellschaft, waren es Eldoradio, Radio latina sowie DNR-„De neie Radio“, das die Rolle einer vom Wortimperium getragenen Konkurrenz für RTL ausfüllen sollte. mehr lesen / lire plus

Kaninchenglück und Waschbärenplage

Eigentlich stelle ein neues Tierschutzgesetz einen „Spagat“ dar, merkte der Mouvement écologique am Donnerstag bei Gelegenheit der Vorstellung seiner Positionen in dieser Frage an. Die Orientierung der Landwirtschaft und die derzeitigen Konsumgewohnheiten stünden nämlich im Widerspruch zum Tierschutzgedanken. Dennoch will die NGO auf ein „exemplarisches Tierschutzgesetz“ drängen, und macht insbesondere im Bereich der Nutztierhaltung zahlreiche Verbesserungsvorschläge, die auf www.meco.lu eingesehen werden können. So will der Mouvement, anders als im Projet de loi, Amputationen von Gliedmaßen generell verbieten. Abgelehnt wird ebenfalls das Coupieren der Schnäbel. Die Enthornung von Rindern dagegen – auch in der Biolandwirtschaft ein Streitthema – soll unter bestimmten Bedingungen erlaubt bleiben. mehr lesen / lire plus

Recycler la Earth Hour, op Lëtzebuergesch ?

Parmi les activités et événements alternatifs des prochains jours, relevons d’abord le deuxième festival « Do it yourself » de l’année. Plusieurs ateliers permettront d’apprendre à « recycler soi-même, tricoter, réparer sa bicyclette ou matérialiser son invention ». Cela se déroule dans le cadre de la Foire de printemps, renommée « Springbreak », à « Luxexpo the Box » samedi 25 mars de midi à 19h. Ce même jour, à 20h30 pile, il est temps par contre conseillé de mettre de côté pelotes de laine et « clés imbus », si vous voulez participer à la « Earth Hour » 2017. mehr lesen / lire plus

60 Jahre Römische Verträge: Der Abgesang von Ventotene

Die Verträge von Rom haben die europäische Einigung als rein ökonomisches Projekt definiert. Für die Legitimität der EU in den Augen der BürgerInnen reicht das nicht aus.

(Bildquelle: EC – Audiovisual Service)

Es sind „vor sechzig Jahren die Fundamente für das Europa gelegt worden, das wir heute kennen“, schreibt die EU auf der Website, die dem Jubiläum der Verträge von Rom gewidmet ist. Diese Feststellung ist richtig, weil man sie immerhin auch sarkastisch lesen kann. Doch man hat vergessen, eines zu präzisieren: Damals wurden die Grundsteine nicht der Wiege, sondern des Mausoleums der Idee eines „friedlichen und gerechten Europas“ zementiert. Und während Jean-Claude Juncker in seinem anlässlich des Jahrestages vorgestellten „Weißbuch zur Zukunft Europas“ noch an das „Manifest von Ventotene“ erinnert, mit dem nach seinen Worten alles begann, so versäumt auch er zu erwähnen, dass die Verträge von Rom das Dementi, und nicht die Verwirklichung des Traums von Ventotene waren. mehr lesen / lire plus

Kirchenfabriken: Es gibt Wichtigeres

Der Streit um die Abschaffung oder Neufassung der Kirchenfabriken geht in die nächste Runde

(Foto: Luxembourg9b, CC-BY-SA 3.0)

„Die katholische Kirche kündigt die mit dem Luxemburger Staat getroffene Konvention vom Januar 2015 nicht auf“. Zumindest zu dieser Frage waren die Aussagen des katholischen Generalvikars Leo Wagener bei einem kurzfristig einberufenen „point presse“ am vergangenen Mittwoch so klar wie die legendäre „Boulettes“-Zopp, die weiland im gleichnamigen katholischen Internat, unweit des heutigen Standorts der Pressestelle des Bistums, kredenzt wurde.

Am Abend davor hatte die Generalversammlung des Syndikats der Kirchenfabriken (Syfel) deutlich gemacht, dass ein Einvernehmen über die Zukunft der Kirchenfabriken unerreichbar geworden ist. mehr lesen / lire plus

Anders Wirtschaften, ernst gemeint

„Oikopolis übertrifft sich selbst“, kommentiert voller Stolz die Öko-Handelsgruppe das Ergebnis ihres zweiten Gemeinwohl-Audits. Und zitiert die Gutachterin Gitta Walchner mit der Aussage, im internationalen Vergleich liege Oikopolis „sehr, sehr hoch“. In der Tat: Mit 712 von 1.000 möglichen Punkten ist das Ergebnis substanziell besser als das von 2014, als 633 Punkte erzielt wurden. Damals hatte sich das Unternehmen als erstes in Luxemburg dem von dem alternativen Wirtschaftswissenschaftler Christian Felber entwickelten Gemeinwohl-Audit unterzogen (woxx 1295). Gegenüber der früheren Bewertung hat Oikopolis nur bei der „gerechten Verteilung der Erwerbsarbeit“ Punkte eingebüßt. Dies, so das Unternehmen, weil der hohe Anteil Teilzeit arbeitender Frauen bemängelt werde – der allerdings den Wünschen der Betroffenen entspreche. mehr lesen / lire plus

Cattenom : manque de transparence

Au début du mois de février, Josée Lorsché et Henri Kox (Déi Gréng), présidents respectifs de la commission du Développement durable et de celle de l’Environnement, se sont vu refuser le caractère urgent d’une question parlementaire concernant des modifications notables des modalités d’exploitation que l’Autorité de sécurité nucléaire française venait de décider le 3 février 2017 pour des centrales équipées de réacteurs du même type que Cattenom. Ce n’est donc que cette semaine que la réponse commune des ministres de l’Environnement et de la Santé vient d’être publiée : effectivement, ces modifications permettraient de « réparer » plus facilement des défauts de corrosion des tubes qui apportent l’eau primaire des générateurs à vapeur par la pose de bouchons mécaniques. mehr lesen / lire plus

Radar-Rentabilität

Pünktlich zum einjährigen Jubiläum der Inbetriebnahme der ersten automatisierten Radarkontrollen in Luxemburg konnte Infrastrukturminister François Bausch nun eine erste wirtschaftliche Bilanz vorlegen. In einer Antwort auf eine parlamentarische Frage seiner Parteikollegin Josée Lorschée heißt es, den 12,5 Millionen Euro Einnahmen an Bußgeldern bis Ende 2016 hätten rund 13,25 Millionen Euro Ausgaben gegenüber gestanden. Auf den ersten Blick also ein schlechtes Geschäft für Staat und Steuerzahler und reichlich Stoff für Biertischdiskussionen. Allerdings zeigt eine genauere Analyse der Ausgabenseite, dass der Staat sehr wohl finanziell auf der Gewinnerseite ist: In den Ausgaben sind nämlich 11,5 Millionen Euro Investitionskosten für Einkauf und Installation der Anlagen inbegriffen. mehr lesen / lire plus

Luxemburgische Sprache : Viel Lärm um nichts

„Hier wird vieles als neu verkauft, was die letzten Regierungen getan bzw. festgehalten haben“, konstatierte Martine Hansen letzten Mittwoch in einer  Chamber-Debatte. Nach Auffassung der CSV-Abgeordneten ist es durchaus fraglich, ob die am 9. März von Erziehungsminister Meisch vorgestellte Strategie zur Förderung der luxemburgischen Sprache tatsächlich zu Verbesserungen führen wird. Besonders die Verankerung der luxemburgischen Sprache in der Verfassung, die Inbetriebnahme des Zentrums fir d’Lëtzebuergescht sowie der Lëtzebuerger Online Dictionnaire (LOD), der noch in dieser Legislaturperiode fertiggestellt und veröffentlicht werden soll, waren von Meisch hervorgehoben worden. In Zukunft soll es zudem möglich sein, sich in luxemburgischer Sprache an EU-Insitutionen zu wenden. mehr lesen / lire plus

Luxleaks : Encore punis

L’arrêt en demi-teinte de la Cour d’appel dans l’affaire Luxleaks reflète bien l’attitude divisée du Luxembourg face à sa place financière. Au-delà des paradoxes, cette dernière est en pleine mutation.

(Photo : woxx)

« Au premier procès, on ne savait pas à quelle sauce ils allaient être mangés. Maintenant on en connaît au moins la couleur » : la militante lorraine affublée d’un t-shirt de soutien à l’effigie du lanceur d’alerte d’Antoine Deltour – elle faisait partie d’une bonne soixantaine de Lorrains venus en bus pour le verdict – n’était pas très optimiste avant l’heure de vérité.

L’arrêt de la Cour d’appel qui allait tomber quelques minutes plus tard leur a donné raison. mehr lesen / lire plus

Du blé pour la transition

Se racheter en finançant la transition énergétique mondiale, voilà une proposition qui, au Luxembourg, enchante aussi bien les banquiers avides de nouveaux marchés que les écolos rêveurs. S’agit-il d’une panacée ou d’une fausse bonne idée ? Pour répondre à cette question, etika, Attac, Frères des hommes Luxembourg et la FNCCTFEL ont invité l’expert français Denis Dupré. La conférence, intitulée « Innover pour financer la transition énergétique », aura lieu le mercredi 22 mars à 12h15 à la salle Rheinsheim à l’Altrimenti, 5, avenue Marie-Thérèse, Luxembourg. Inscription demandée sous events@etika.lu, notamment en raison du déjeuner sandwich-boisson offert.

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Rectificatif

Une erreur assez pénible s’est glissée dans notre édition de la semaine dernière. Plus précisément dans l’article « Charades » sur le passage de commission Pana. L’avocat d’affaires qui a reçu l’instruction de ne pas se présenter à la commission est bien Alain Steichen – mais il n’est pas conseiller d’État. En fait nous l’avons confondu avec un autre Alain, Kinsch de son nom de famille. Cela ne change en rien la gravité de la procédure du ministère, d’autant plus qu’Alain Steichen est aussi proche du pouvoir : il défend le pays dans l’affaire Fiat, comme l’a rappelé cette semaine le député européen Fabio De Masi lors de son passage au pays. mehr lesen / lire plus

Accueillez Marx, faites plaisir aux Chinois ?

Une statue géante du prophète du communisme en plein milieu de la si catholique ville de Trèves, ça doit être une fake news. Non, car lundi dernier, le conseil communal a donné son accord pour réaliser ce projet en 2018. On peut parier que si la statue en question avait été proposée par des habitants de Trèves ou par une fondation allemande, elle aurait été refusée – Marx a beau être le plus célèbre Trévirois, il n’en est pas moins mal aimé par la plupart des habitants. Or, c’est le gouvernement chinois qui a voulu honorer la ville à l’occasion du bicentenaire de la naissance du grand théoricien. mehr lesen / lire plus

Geschlechtergerechtigkeit : Kleine Fortschritte

Frauen arbeiten mehr, verdienen weniger und sind häufiger arbeitslos – das geht aus einem neuen Bericht der Europäische Kommission hervor, der anlässlich des diesjährigen Weltfrauentags veröffentlicht wurde. Der Bericht gibt einen Überblick über allgemeine Tendenzen, EU-Maßnahmen sowie best practice-Beispiele. Im Dezember 2015 war das Arbeitsprogramm „Strategisches Engagement für die Gleichstellung der Geschlechter 2016–2019“ beschlossen worden. Dennoch bestehen in dieser Hinsicht nach wie vor große Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten. Dem Bericht zufolge liegt der sogenannte „gender earnings gap“, der sich aus „pay gap“, „hours gap“ und „employment gap“ zusammensetzt, im europäischen Durchschnitt bei 39,8%, in Luxemburg bei 32%. Frauen verdienen EU-weit 16,3% weniger als Männer, in Luxemburg sind es 5%. mehr lesen / lire plus