Expotipp: Plume de fiel, images de haine. Esquisse d’une collection insolite

L’exposition « Plume de fiel, images de haine. Esquisse d’une collection insolite » à l’abbaye de Neumünster est basée sur la collection d’Arthur Langerman : le diamantaire, traducteur et collectionneur belge est le détenteur d’une des plus grandes collections privées d’images antisémites du monde, qui constitue le fonds de l’« Arthur Langerman Archive for the Study of Visual Antisemitism Foundation ». Neimënster présente une sélection de ces images, depuis l’antijudaïsme religieux jusqu’à l’antisémitisme social et politique. Sur le site, le but de l’expo est décrit comme suit : « Il s’agit d’affronter la représentation du Juif du Moyen Âge à nos jours, pour tenter de mieux comprendre comment cette iconographie s’est profilée et transmise au fil des siècles en Europe, du nord au sud, d’ouest en est, aux États-Unis d’Amérique et ailleurs.  mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Il buco

Si vous êtes allergique aux films contemplatifs, passez votre chemin. Quoique, ici, pas de grandes envolées métaphysiques absconses qu’un Terrence Malick pourrait servir : Michelangelo Frammartino reste au plus près de l’exploration d’une grotte, presque sans paroles distinctes, avec en parallèle la vie simple d’un pâtre en fin de vie. Étrange et beau à la fois.

L’évaluation du woxx : XX
Tous les horaires sur le site. mehr lesen / lire plus

Am Bistro mat der woxx #200 – Gas an Atom sinn an der EU-Taxonomie. An elo?

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

De Mëttwoch huet d’EU-Parlament dem Virschlag vun der Kommissioun zougestëmmt. Domadder ass kloer: Verschidden Investitiounen a Gas- an Nuklear kënnen als nohalteg bezeechent ginn. Am Podcast schwätzt de Richard Graf mam Joël Adami doriwwer, wat d’Taxonomie genee ass, wéi et zu dëser Entscheedung koum a wat déi russesch Invasioun vun der Ukraine domadder ze dinn huet. Ausserdeem ass d’Fro, wat elo nach passéiere kann, fir dës Form vun der Taxonomie awer nach ze stoppen.

Den Artikel op woxx.lu liesen

 

EU-Taxonomie für nachhaltige Investitionen: Bittere Enttäuschung

Das EU-Parlament nahm am Mittwoch den Vorschlag der EU-Kommission zur Taxonomie an. Damit gelten gewisse Investitionen in Kernkraft oder fossiles Gas nun als nachhaltig.

Auch die Klimaaktivist*innen von Youth for Climate wehrten sich gegen das Greenwashing von Gas und Kernkraft – im Bild eine Aktion auf der Place Clairefontaine von Ende Juni. (Fotos: Youth for Climate Luxembourg)

„Das war die schlimmste Abstimmung, die ich bisher erlebt habe“, sagte Europaabgeordnete Tilly Metz (Déi Gréng) der woxx am Mittwoch. Die Mehrheit der Abgeordneten hatte sich kurz davor für den Vorschlag der Kommission ausgesprochen, bestimmte Investitionen in fossiles Gas und Kernkraft als „nachhaltig“ zu labeln. mehr lesen / lire plus

Mouvement écologique und Wahlen: Rettet Luxemburg!

Die politischen Entscheidungen seien vom Wachstumszwang geprägt, kritisiert der Mouvement. Und sieht in den kommenden Wahlen die Gelegenheit, über alternative Modelle zu diskutieren.

„Unsere Lebensräume“ schützen, dafür müssten sich doch Koalitionspartnerinnen finden lassen – vielleicht sogar zu viele … (Wikipedia; Johnny Chicago; CC BY-SA 3.0)

„Den Mut haben, heute die richtigen Fragen zu stellen und Entscheidungen zu treffen“, das war der Anspruch, mit dem der Mouvement écologique am 1. Juli ein Positionspapier für das Superwahljahr 2023 vorlegte. Im 14-seitigen Dokument geht es vor allem um die Wachstumsproblematik – damit greift die NGO eine Thematik auf, die in der politischen Debatte kaum mit dieser Radikalität angegangen wird. mehr lesen / lire plus

Theater: „Bedeutet Intimität also, sich jeden Tag die Zähne zu putzen?“

Das Theaterkollektiv Independent Little Lies stellt sich und den Teilnehmer*innen seiner „Biergerbühn“ keine leichten Fragen: „Doheem – fragments d’intimités“ geht Wahrnehmungen von Zuhause und Intimität auf den Grund. Ein Austausch mit den Regisseurinnen Claire Wagener und Elsa Rauchs.

Eine Industriehalle wird zum Schauplatz für „Doheem – fragments d’intimités“, einem Stück , das durch die intensive Zusammenarbeit zwischen Bürgerinnen und dem Kollektiv Independent Little Lies entstanden ist. (© Romain Girtgen)

woxx: Euer Stück heißt „Doheem – fragments d‘intimités”. Warum spielt es ausgerechnet im FerroForum – einer Industriehalle, die nichts Heimisches an sich hat?


Claire Wagener: Wir hatten zuerst den Titel.

Elsa Rauchs: Genau, ohne den Untertitel. mehr lesen / lire plus

Fahrrad als Verkehrsmittel: Historischer Sommer?

In diesem Sommer, dem letzten vor den Kommunalwahlen 2023, wir dem Fahrrad besonders viel Aufmerksamkeit zugedacht. Doch Im Alltagsverkehr herrschen immer noch (lebens-)gefährliche Zustände.

Da ist der Spaß schnell vorbei: Hauptverkehrsadern, wie hier die Rocade de Bonnevoie, lassen sich nur mit einigem Mut per Fahrrad überwinden. (Foto: woxx)

Selbst wer die Diskussion um die Nutzung des Fahrrads als Alltagsvehikel über die letzten Jahrzehnte regelmäßig verfolgt hat, tut sich schwer darin festzuhalten, ab wann die öffentliche Meinung in dieser Frage gekippt ist. Wenn Historiker*innen sich in einigen Jahren sich dieser Frage annehmen, wird es ihnen wahrscheinlich schwerfallen zu verstehen, wie ein Land, das dann vielleicht 30, 40 oder mehr Prozent Anteil an sanftem Verkehr aufweist, noch am Anfang des 21. mehr lesen / lire plus

Impfpflicht: Keine Wunderlösung

Ob mit oder ohne Impfpflicht: Die Wahrscheinlichkeit, dass im Herbst neue Infektionsschutzmaßnahmen fällig werden, ist groß. Darüber erst nach dem Sommer aufzuklären, wäre fahrlässig.

CC0 Public Domain/pxhere

Am Dienstag trat das von der Regierung beauftragte, fünfköpfige Expert*innengremium vor die Presse, um seine aktualisierten Empfehlungen zur Impfpflicht vorzustellen. Wie schon im Januar empfehlen die Expert*innen eine solche nach wie vor für Menschen ab 50 Jahren, von einer spezifischen Impfpflicht für den Pflegesektor raten sie jedoch ab. Rechtfertigen tun sie dies mit der Datenlage und darauf basierenden Berechnungen und Simulationen. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko an Covid 19 schwerwiegend zu erkranken und der Krankheit im schlimmsten Fall sogar zu erliegen. mehr lesen / lire plus

Hass in der LGBTIQA+-Szene: Vollrasur im Überlebenskampf

Am Wochenende klingt die Luxembourg Pride mit Straßenfest und „Equality March“ aus, doch nicht alle LGBTIQA+-Menschen fühlen sich in diesem vermeintlich sicheren Kreis wohl: Diskriminierungen sind auch dort allgegenwärtig. Einblicke in die düsteren Ecken der Szene.

Für manche Menschen auf dem LGBTIQA+-Spektrum ist das Aussehen mehr, als ein Look. (CC BY Zackary Drucker-NC-ND 4.0)

„Ich gehe nicht zur Pride, weil ich mich dort nicht wohlfühle: Ich werde von Lesben und von Schwulen komisch angeschaut“, sagt Robin. „Es gibt in Luxemburg auch keinen feministischen Kreis, in dem ich mich gut fühle, und auch in der linken Szene fühle ich mich unsicher, weil in diesen Reihen Personen mit fragwürdigen Ansichten sind.“ mehr lesen / lire plus

Syrische Flüchtlinge in Dänemark: Operation „Null Asyl”

Die dänische Regierung hat die Region um die syrische Hauptstadt Damaskus als sicher erklärt und widerruft nun gezielt den Asylanspruch von Flüchtlingen aus dieser Gegend. Dabei beruft sie sich auch auf die Expertise des dänischen Flüchtlingsrats – und setzt ein Wahlversprechen um.

Ein System, das „darauf aus ist, Flüchtlinge scheitern zu lassen”? Geflüchtete aus Syrien bei ihrer Ankunft in Dänemark im September 2015. (Foto: EPA/Claus Fisker Denmark out)

Die Nachbarn hatten Nisrin Mohamad Amam vorgewarnt. Seit Monaten wurde in den Medien darüber diskutiert. Dass es auch sie betreffen würde, glaubte sie trotzdem nicht. Bis sie eines Tages einen Brief von den zuständigen Behörden bekam: Nisrin, die in der Nähe der auf Jütland gelegenen Kleinstadt Ebeltoft lebt und vor sieben Jahren als Flüchtling hierhergekommen ist, darf nicht länger in Dänemark bleiben. mehr lesen / lire plus

Que reste-t-il de nos amours ? (2/10) : Une femme indépendante

Originaire de Tondela, Amelia Gomes 
avait 16 ans à son arrivée au Luxembourg, en 1986. Elle habitait chez des oncles. À 18 ans, elle n’est pas rentrée, comme elle le souhaitait initialement.

Photo : Paulo Lobo

J’ai trouvé du travail dans la restauration et en trois mois j’ai appris le français. De la plonge, je suis vite passée au service des tables. Je suis restée dix ans dans ce secteur. J’ai abandonné l’idée de rentrer : je me suis habituée au Luxembourg et j’y ai rencontré mon futur mari et père de mes deux enfants.

Et l’épicerie Melita a démarré.


Mes beaux-parents et moi avons repris le magasin, qui existait depuis longtemps et avait eu des propriétaires luxembourgeois, italiens et portugais. mehr lesen / lire plus

Der letzte linke Kleingärtner, Teil 44: Elender Urlaub!

Der letzte linke Kleingärtner steckt mal wieder in der Klemme: Der Garten braucht Pflege, aber in die Ferien will man auch. Wie gut, dass es neoliberalen Unfug wie Wellness und inneres Wachstum gibt.

Achtsamkeit kann man auch bei unserem Kleingärtner erlernen: Entsprechende Anfragen zur Mitarbeit in seinem Rucola-Retreat nimmt unser Experte für inneres Gleichgewicht 
gerne entgegen. (Foto: Pixnio)

Was macht man eigentlich mit dem tollen Gemüsegarten, wenn die Urlaubszeit naht? Das ist nicht einfach. Die Abläufe im Garten sehen keinen Sommerurlaub vor. Genau in dieser Zeit wachsen die Pflanzen stärker und produzieren allerhand wohlschmeckende Früchte. Eine Variante wäre, seinen Urlaub im Gemüsegarten zu verbringen und sich dort von den Niederungen des Alltags zu erholen. mehr lesen / lire plus

CSL fordert nachhaltigeren Pensionsfonds

Die Arbeitnehmer*innenkammer CSL forderte in einer Stellungnahme eine grundlegende Neugestaltung der Investitionsstrategie des „Fonds de compensation“ (FDC). Der FDC verwaltet die luxemburgischen Pensionsgelder und überarbeitet gerade seine Investitionsstrategie für die nächste Fünfjahresperiode. Die Anlagen, die getätigt werden, sind nicht immer nachhaltig. So waren 2021 ungefähr 1,3 Prozent des Fonds in Kohle-Aktien investiert (siehe woxx-online „Willig, aber schwach“). Den Einnahmen des FDC, im Jahr 2020 etwa 1,13 Milliarden Euro, müsse man die Klimaschäden entgegenstellen: Das waren laut Schätzungen des Rechnungshofes zwischen 2016 und 2021 rund 522 Millionen Euro. Die CSL will, dass die Kriterien, nach denen der FDC investiert, viel strenger werden. mehr lesen / lire plus

CSDD : l’écologie sans le social

« Une seule planète » – l’objectif fixé par le Conseil supérieur pour un développement durable (CSDD) est hautement symbolique. Le conseil vient de présenter, ce mercredi, des « propositions aux partis politiques », les exhortant à établir une feuille de route sur 20 ans face à des défis comme la crise climatique, celle de la biodiversité ou encore la « fracture sociale ». Alors que le même CSDD avait jeté un doute sur la pertinence de l’empreinte écologique il y a deux ans, voici qu’il présente des objectifs sectoriels pour passer de sept planètes à une. Même si l’objectif zéro pour l’énergie et le 0,2 pour les produits manufacturés sont mal étayés par les mesures proposées, l’ambition de tenir compte du CO2 importé, invisible dans notre bilan climatique, est judicieuse et politiquement courageuse. mehr lesen / lire plus

A Day of Maintenance: Gespielte Langeweile

In der Zukunft erledigen Roboter lästige Reparaturarbeiten in abgelegenen Gegenden. Klingt gut – solange man nicht selbst ein Roboter ist. Im Indie-Game „A Day of Maintenance“ ist das jedoch das Schicksal der Spieler*innen.

Der Einsamkeit und Monotonie der Wüste setzt A Day of Maintenance Gespräche unter Arbeitskolleg*innen entgegen. (Screenshots: Peter Martingell/bighandinsky)

Ein riesiger LKW fährt durch die einsame Wüste. Am Steuer sitzt GC-53AN.v2, genannt Ground. Der Beruf des Roboters ist es, Kommunikationsequipment zu reparieren. Um das zu erreichen, sind lange Fahrten durch die Wüste vonnöten. Die einzige Ablenkung dabei sind Gespräche mit anderen Robo-Fahrer*innen und mit Orby, Grounds Freund. Die beiden führen eine Fernbeziehung, denn Orby wartet Satelliten im Erdorbit. mehr lesen / lire plus

Im Kino: Ich bin dein Mensch

„Ich bin dein Mensch“ wirft interessante Fragen über künstliche Intelligenz und romantische Beziehungen auf. Nachgegangen wird ihnen jedoch nicht, sodass Maria Schraders Film letztlich weder als Sci-Fi-Film noch als Romanze funktioniert.

Alma und Tom lernen sich bei einem Spaziergang besser kennen. (© Christine Fenzl, Majestic)

Ist eine Liebesbeziehung zwischen einem Menschen und einer Maschine möglich? Mit dieser Frage befassten sich in den vergangenen Jahren gleich mehrere Filme, wobei Spike Jonzes „Her“ (2013) und Alex Garlands „Ex Machina“ (2014) wahrscheinlich die bekanntesten davon sind. In ersterem ist der Protagonist Theodore (Joaquin Phoenix) mit einer körperlosen künstlichen Intelligenz namens Samantha (Scarlett Johansson) zusammen. mehr lesen / lire plus

Expotipp: Kara Walker – A Black Hole Is Everything A Star Longs To Be

Die Frankfurter Kunsthalle Schirn widmete der amerikanischen Künstlerin Kara Walker bis Januar 2022 eine Ausstellung – die digitale Aufarbeitung kann nach wie vor online und kostenlos besucht werden. Walker gilt als eine der bekanntesten Schwarzen Gegenwartskünstler*innen Amerikas. In ihrem Werk thematisiert sie unter anderem Sklaverei, Rassismus, Sexualisierung und Gewalt. Das Digitorial der Schirn gibt Einblicke in Walkers wichtigsten und allesamt beeindruckenden Arbeiten, liefert bei Bedarf weiterführende Informationen und Hintergrundwissen auf Englisch und Deutsch. Klicks, die sich ohne Frage lohnen!

Online verfügbar.
mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Coupez !

Remake d’une série B de Shin’ichirô Ueda sortie en 2018, cette comédie horrifique commence par un tournage catastrophique tant pour l’équipe… que pour le public dans la salle. Et, miracle, dans une deuxième partie, tout s’explique et prend une dimension nouvelle. Une histoire maligne qui transcende les codes du film de zombies.

L’évaluation du woxx : XX
Tous les horaires sur le site. mehr lesen / lire plus

Passé colonial du Luxembourg : « Il n’y a aucune volonté de traiter cette question »

Sandrine Gashonga, cofondatrice de Lëtz Rise Up, analyse la table ronde « Lëtzebuerg : e koloniale Staat » et le traitement du passé colonial du Luxembourg. Un entretien.

Sandrine Gashonga est militante, cofondatrice de Lëtz Rise Up, consultante et formatrice antiraciste et interculturelle. COPYRIGHT: Sophie Amzat

woxx : Vous avez participé à la table ronde « Lëtzebuerg : e koloniale Staat ? » du Musée national d’histoire et d’art (MNHA), le 2 juin. Une table ronde qui a été thématisée dans les médias, entre autres à cause des propos racistes exprimés. Est-ce qu’il y a eu des suites ?

Sandrine Gashonga : Non, il n’y a pas eu de suites, mis à part un entretien avec Kevin Goergen, de l’Université du Luxembourg, qui mène l’étude sur le passé colonial du Luxembourg, pour discuter de ce qui s’est passé : je pense que pour lui c’est nécessaire de créer des liens avec les activistes qui travaillent sur cette question. mehr lesen / lire plus

Mardi 5 juillet à 19h : Documentaire et débat sur Julian Assange

« Hacking Justice » est le titre d’un film documentaire sur Julian Assange réalisé par Clara López Rubio et Juan Pancorbo en 2021, dont une première version était sortie en 2017. Plusieurs organisations humanitaires, politiques et syndicales invitent à sa projection, ce mardi 5 juillet à 19h au Casino syndical (63, rue de Bonnevoie à Luxembourg). D’une durée de 90 minutes en version originale sous-titrée en français, le film retrace l’histoire du fondateur, en 2006, de Wikileaks. Les quelque 700.000 documents transmis en 2010 par l’analyste de l’armée américaine Chelsea Manning ont permis de faire la lumière sur la manière dont les États-Unis et leurs alliés ont mené la guerre en Irak et en Afghanistan. mehr lesen / lire plus