Samstag 11 Uhr: Protestpiquet vor dem Bahnhof Ettelbrück

Luxembourg under Destruction lädt am Samstag, 19. Juni, um 11 Uhr zu einem Protestpiquet auf dem Vorplatz des Ettelbrücker Bahnhofs.

Zusammen mit anderen Denkmalschutzorganisationen und Privatpersonen spricht sich Luxembourg under Destruction gegen den Abriss des Ettelbrücker Bahnhofs, dessen Ursprung  auf das Jahr 1862 zurückführt. Der von Denkmalschutz- und Eisenbahnexpert*innen als einzigartig und schützenswert eingeschätzte Bau soll im Rahmen des großen Infrastrukturprojekts um den multimodalen Verkehrspol  wegen eines Tunnelbaus abgerissen und dann durch einen Neubau ersetzt werden.

Neben der rein architektonischen Bewertung weisen die Veranstalter*innen aber auch auf die Bedeutung des Gebäudes für die Industriearchitektur in der Region hin, die einen Erhalt des Gebäudes umso mehr rechtfertigen würden. mehr lesen / lire plus

Aide à la presse : Désinformation parlementaire

On savait le peu d’envie de la Chambre de rencontrer les représentant-e-s de la presse. Mais la gifle qu’elle a infligée à l’ALJP a fait du mal.

Après l’annonce de la commission des Médias de la Chambre de ne pas vouloir entendre l’Association luxembourgeoise des journalistes professionnel-le-s (ALJP) pour discuter du projet de loi relatif à un régime d’aides en faveur du journalisme professionnel, la consternation dans les milieux concernés s’est mêlée à un certain dégoût.

En effet, l’argumentaire placé sur chd.lu laisse entendre que l’ALJP voudrait retarder un projet « qui se trouve à la fin de la procédure législative » et que « les éditeurs attendent depuis de longs mois », alors qu’une « certaine urgence » serait de mise. mehr lesen / lire plus

Frank Engel: Der eventuell effektiv Angeklagte

Untersucht, abgeschlossen oder doch angeklagt?  Zwischen RTL, der Pressestelle der Staatsanwaltschaft und Frank Engel spielte sich dieser Tage ein- nicht ganz so heiteres –  Kuddelmuddel ab.

Verstand kurz die Welt nicht mehr: Ex-CSV-Präsident Frank Engel. Foto: Flickr/deeep.org

Ein Kommuniqué des Parquet, das eigentlich eine Information von RTL präzisieren sollte, hatte gestern Abend zunächst für Erstaunen gesorgt. Hieß es doch die Untersuchungen in dem Fall Arbeitsvertrag zwischen dem „CSV Frëndeskrees“ und Frank Engel seien abgeschlossen worden. Der Gebrauch der französischen Vokabel „clôturée“ konnte durchaus in dem Sinne verstanden werden, als sei die Sache abgeschlossen ohne, dass sich daraus weitere Folgen ergeben, etwa im Sinne von „klassiert“. mehr lesen / lire plus

Pressehilfe: Getäuschte Journalist*innen

Obwohl leicht umsetzbare Änderungsanträge zur geplanten Pressehilfereform vorliegen, soll der Text nun gänzlich unverbessert zur Abstimmung gebracht werden.

Pünktlich zu Beginn der Sommerferien 2020 hatte Medienminister Xavier Bettel „seine“ Reform der Pressehilfe auf den Instanzenweg gebracht und die interessierte Medienwelt damit gleich mehrfach überrascht. Zum einen, weil seit dem Spätherbst 2019 Funkstille zu diesem Dossier geherrscht hatte, zum anderen, weil der vorgelegte Text in wesentlichen Punkten von Vorversionen abwich. Nichtsdestotrotz behielt Bettels Vorlage Inkohärenzen bei, die schon in vorausgegangenen Entwürfen auf umfassende Kritik gestoßen waren.

War die Hinhaltetaktik von vornherein beabsichtigt?

Obwohl auch seitens der Nutz-nießer*innen sehr unterschiedliche Interessen in Bezug auf diese Reform bestehen, herrschte bei allen das gleiche Entsetzen über eine Vorgehensweise, die im Grunde einem Affront gleichkommt. mehr lesen / lire plus

Un Statec optimiste

Après une récession modérée en 2020, le service des statistiques de l’État s’attend à un net rebond en 2021.

« La croissance sous injection », tel est le titre de la note de conjoncture 1-2021 que vient de publier le Statec aujourd’hui. Après un recul net de 1,3 % du PIB en 2020 comparé à celui de 2019, le service des statistiques de l’État se montre se montre franchement optimiste quant à la future évolution. Non seulement le coup à assumer en 2020 était moins important qu’annoncé au moment de l’arrivée de la pandémie, mais le Statec constate aussi que « celui-ci apparaît peu prononcé en comparaison européenne ». mehr lesen / lire plus

La pandémie coûterait plus d’un milliard aux communes

Le ministère de l’Intérieur et le Syndicat des villes et communes luxembourgeoises (Syvicol) ne font pas la même analyse de l’impact de la pandémie sur les finances communales.

Lors d’une conférence de presse, la ministre de l’Intérieur, Taina Bofferding (LSAP), a fait le point vendredi passé sur la situation des finances communales suite à la Covid-19. « Même si 2020 peut être qualifiée d’année exceptionnelle, la situation globale des finances communales – après un an de pandémie – est bien meilleure qu’initialement redouté ! », se fait-elle citer dans un communiqué de presse diffusé par ses services. Elle se réfère au « dashboard » des finances communales présenté à la même occasion. mehr lesen / lire plus

Erfolgreiche Fahrraddemo: Mehr als 500 Teilnehmer*innen

Wir publizieren Eindrücke der Fahrraddemo am heutigen Samstag in Luxemburg-Stadt. Über 500 Teilnehmer*innen demonstrierten für eine sichere Fahrradinfrastruktur in der Hauptstadt. Darüber hinaus machten sie ihr Unverständnis für den Versuch des Schöff*innenrates, das Demonstrationsrecht einzuschränken, deutlich.

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Lydies Tour – Fahrraddemo am Samstag in Luxemburg

Am heutigen 3. Juni feiern wir den von Vereinten Nationen 2018 eingeführten „World Bicycle Day“. Obwohl es in Luxemburg eigentlich wenig zu feiern gibt – wie das Hin und Her um die für Samstag geplante Fahrraddemo zeigt.

Nachdem der bereits vor Monaten für Samstag den 5. Juni beantragten Demo am Donnerstag vergangener Woche die Genehmigung von der Stadtbürgermeisterin Lydie Polfer (DP) verweigert worden war, hatte ProVelo.lu angekündigt dennoch eine Fahrraddemo in der Stadt abzuhalten und angedeutet notfalls vor einem Schnellgericht die Verweigerung seitens der Stadtoberen anzufechten.

Um die Sicherheit der Teilnehmer*innen der Demo besorgt – die ja im Falle einer Weigerung der Stadt die Demo zu genehmigen ohne Polizeieskorte ablaufen müsste – hatten die Veranstalter*innen Rücksprache mit der Polizei gehalten um eine Art Notparcours zurückzubehalten. mehr lesen / lire plus

ProVelo.lu : Il y aura quand même une manif ce samedi à 15 heures

Après avoir fait attendre ProVelo.lu pendant plusieurs semaines, le collège échevinal de la capitale avait refusé jeudi dernier son autorisation pour une manifestation que l’organisation avait prévue pour ce samedi.

Dans un communiqué, l’initiative pour un usage quotidien de la bicyclette vient d’annoncer que « suite à une réunion avec une délégation de ProVelo.lu hier après-midi, le collège échevinal de la Ville de Luxembourg a décidé de retirer son refus pour l’organisation de la manifestation vélo que ProVelo.lu organise le 5 juin 2021, ceci dans le contexte de la ‘Journée mondiale de la bicyclette’ des Nations unies du 3 juin ». mehr lesen / lire plus

Filmemacher Martin Keßler am Dienstag in Remerschen

Der Filmemacher Martin Keßler wird am Dienstag um 20 Uhr den siebten Teil seiner Dokumentarfilmreihe „Count-Down am Rio Xingu“ in der Valentiny Foundation präsentieren.

Martin Keßler (Foto: Neue Wut / Martin Keßler Filmproduktion)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Martin Keßler, Jahrgang 1953, ist in Luxemburg kein Unbekannter. Bereits 2018 hatte er auf Einladung des Klimabündnisses und der Action Solidarité Tiers Monde (ASTM) bei der Vorführung  des fünften Teils von „Count-Down am Rio Xingu“ (D, 2016, 95 Min.) in drei Klimabündnisgemeinden dem Publikum Rede und Antwort gestanden. In der Serie geht es um das Staudammprojekt Belo Monte am Rio Xingu, einem Fluss der in den unteren Amazonas mündet. mehr lesen / lire plus

Beggen: Verseuchtes Wohnen

Foto: Déi Lénk

Spätestens seit Ende Oktober 2020 (woxx 1608) ist bekannt, dass es immer noch Probleme mit dem Grundwasser für die Anrainer*innen der Ende der 1980er-Jahre in Beggen eingerichteten Deponie der Continental Alloys S.A. (Casa) gibt. Nachdem privat entnommene Proben des Grundwassers ergeben hatten, dass die Molybdän-Werte ein Vielfaches über den Grenzwerten liegen, die etwa in Rheinland-Pfalz für Wohngebiete zugelassen sind, hatte Déi Lénk sich der Sache angenommen und sowohl auf lokaler als auch auf nationaler Ebene interveniert. In einer Pressemitteilung werten die Linken aus Luxemburg-Stadt die Antworten sowohl der staatlichen Umweltverwaltung als auch des hauptstädtischen Schöff*innenrates auf ihre diversen Anfragen aus. mehr lesen / lire plus

Wohnungsbau: System Change

Es fehlt nicht an Ideen, die Wohnungskrise zu meistern. Doch noch ist die Rendite das Maß aller Dinge.

Illustration: adhoc

Als vergangene Woche die „Adhoc“-Wohnbaukooperative per Kommuniqué mitteilte, ihr Projekt auf Kirchberg werde nicht realisiert, war das Erstaunen in der interessierten Öffentlichkeit nicht minder groß als die Enttäuschung bei den etwa zwei Dutzend betroffenen Familien. Sie hatten sich in den vergangenen Jahren mit mehr als tausend unbezahlten Arbeitsstunden in dieses von allen Seiten hochgelobte Pilotprojekt eingebracht. Inwieweit die 250.000 Euro, die bisher in das Projekt investiert wurden, nicht auch in den Wind geschrieben werden müssen, wird die Zukunft zeigen. Denn eins zu eins lassen sich die Planungen andernorts sicherlich nicht umsetzen. mehr lesen / lire plus

Patrimoine industriel : Gares condamnées

Tout comme celles de Berchem et Capellen, la gare d’Ettelbruck semble vouée à la démolition.

Photo : Wikimedia

Lorsqu’en 2012 les plans du réaménagement du quartier de la gare d’Ettelbruck furent dévoilés, l’asbl « Ettelbréck 21 » vit le jour. Son nom rappelait le fameux « Stuttgart 21 », et non par hasard : autour d’un projet de modernisation des installations ferroviaires, bientôt les discussions sur le bien-fondé de ce projet éclatèrent. « Si je dois choisir entre l’amélioration de la qualité de vie et la préservation d’un bâtiment, mon choix est vite fait », affirmait le bourgmestre Jean-Paul Schaaf (CSV) dans l’Essentiel, suite aux entrevues avec les opposants à une démolition de la gare. mehr lesen / lire plus

Forum 417: Konsum-Landschaft

Auf den ersten Blick scheint das Dossier-Thema der neusten Forum-Ausgabe nicht recht schlüssig. Nein, es geht nicht um Einkaufserlebnisse, um Hintergrundmusik oder sonstige Tricks, den Kund*innen am Monatsanfang möglichst viel Geld aus der Tasche zu locken. Vielmehr hinterfragt die Monatszeitung die inner- und außerstädtischen Orte, an denen Konsum stattfindet und von denen Luxemburg „viele – teils interessante, teils erschreckende“ zu bieten hat. Das alte Stadtzentrum Luxemburgs und das Bahnhofsviertel entwickelten sich, durchaus von der Politik gesteuert, zu florierenden Geschäftszentren, dann kam der Trend zu den Konsumtempeln auf der grünen Wiese. Neuere Entwicklungen, wie die Cloche d’Or, die die grüne Wiese um die „grande surfaces“ steril und fantasielos bebaut und sie dann zu urbanen Zentren deklariert, oder etwa das „grüne“ Projekt „Stäreplaz“, versprechen zwar eine Wiederbelebung der Städte und vor allem wieder mehr Wohn- anstatt Büroflächen. mehr lesen / lire plus

Journée mondiale de la liberté de la presse 2021 : L’information comme bien public

Cette année la Journée mondiale de la liberté de la presse du 3 mai était placée sous le thème « l’information comme bien public » : c’est ce que nous a rappelé la Commission luxembourgeoise pour la coopération avec l’Unesco dans un communiqué.

La Journée mondiale de la liberté de la presse a été proclamée en 1993, deux ans après qu’une conférence organisée par l’Unesco à Windhoek (Namibie) avait adopté une déclaration « en faveur du développement d’une presse libre, indépendante et pluraliste ».

Dans un communiqué, la Commission luxembourgeoise pour la coopération avec l’Unesco cite à cet égard Joseph E. mehr lesen / lire plus

Finances publiques : Stabilité relative

Le débat sur les perspectives économiques et financières à moyen terme n’a pas eu lieu.

Personne ne le contestera : depuis qu’il a accédé au poste de ministre des Finances, Pierre Gramegna a su développer ses capacités rhétoriques. À la fin du très long débat sur le « programme de stabilité et de croissance (PSC), le programme national de réforme (PNR) et le plan pour la reprise et la résilience (PRR) » ce jeudi matin, il a ainsi utilisé l’astuce consistant à ne pas répondre directement aux questions que les différent-e-s député-e-s lui avaient posées, mais à lister dans sa réplique un certain nombre de questions qu’il s’est posées lui-même et auxquelles il s’apprêtait à répondre. mehr lesen / lire plus

Am kommenden Freitag: Critical Mass ab 18 Uhr

Nach dem großen Erfolg des „Reclaim the Streets“ vom vergangenen Samstag, gibt es eine knappe Woche später eine weitere Möglichkeit, für das Radfahren in Luxemburg-Stadt zu demonstrieren.

Wie jeden letzten Freitag im Monat treffen sich am 30. April ab 18 Uhr Radfahrer*innen bei der „Gëlle Fra“ um ihr Anliegen „sichtbar“ zu machen. Das Konzept der Critical Mass setzt dabei auf eine nicht unbedingt riesige, aber doch auffallende Zahl an Teilnehmer*innen, die auf das Fahrrad als Alltagsverkehrsmittel aufmerksam machen.

Einerseits verschafft die Menge an Radfahrer*innen einen gewissen Respekt und damit auch Sicherheit für die Teilnehmenden. Andererseits soll die davon ausgehende Signalwirkung die politisch Verantwortlichen dazu animieren, für eine verbesserte Fahrradinfrastruktur zu sorgen, was mit der Zeit wiederum das Sicherheitsgefühl potenzieller Radfahrer*innen steigern soll. mehr lesen / lire plus

Impressions: Reclaim the Streets – 24.04.2021

Plus de 300 cyclistes ont répondu samedi à l’invitation de Siggy the Cyclist et ont « réclamé » davantage d’espace et de sécurité pour leur mode de transport préféré dans les rues de la capitale. Comme le premier échevin Serge Wilmes avait rejoint le peloton, il pourra rapporter la détermination des participant-e-s au collège échevinal. Le prochain rendez-vous est déjà pris. Comme chaque dernier vendredi mois, Critical Mass prendra son départ là où Reclaim the Streets avait fixé son arrivée : près de la Gëlle Fra, vers 18 heures.

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Informationszugangsgesetz: Das lange Warten

Anderthalb Jahrzehnte werden die Journalist*innen schon vertröstet, doch ein gesetzlich geregelter Zugang zu behördlichen Informationen ist immer noch nicht in Sicht.

Beim Auftakt zur Kampagne „Informatiounszougang Elo!“ am Montag brachte Blanche Weber es auf den Punkt: Alleine die Tatsache, dass im Jahre 2021 eine solche Kampagne des Journalist*innen-Verbandes zusammen mit Organisationen der Zivilgesellschaft notwendig geworden sei, zeuge davon, wie es mit dem Recht auf Information und der Transparenz in unserem Lande überhaupt gestellt sei.

Die Präsidentin des Mouvement écologique erinnerte daran, dass die Umweltorganisationen schon seit den 1980er-Jahren für ihr Recht auf Informationszugang in Sachen Umweltfragen kämpfen müssten. Im Rahmen der Arhus Konvention wurden Ende der 1990er-Jahre zwar europaweite Regeln eingeführt, was aber nicht verhindere, dass der Zugang zu relevanten Informationen hierzulande trotzdem noch oft erst per Gericht erstritten werden muss. mehr lesen / lire plus

Samstag, 14 Uhr: Holt euch die Straßen zurück

Am Samstag ist es wieder so weit: Unter Federführung von „Siggy the Cyclist“ findet in Luxemburg-Stadt ein „Reclaim the Streets“ statt. Keine angemeldete Fahrraddemo im klassischen Sinne, mit Polizeischutz und offiziellen Reden, sondern eine „spontane“ Tour für alle, die daran teilnehmen wollen. Bekannt ist lediglich der Treffpunkt, um 14 Uhr in der Ënneschtgaass, und der Zielpunkt, nur wenige hundert Meter entfernt, bei der Gëlle Frau. Dazwischen liegt ein Parcours von 14 Kilometern, der es erlauben soll, die Straßen der Stadt „aus Sicht der Radfahrer*innen zu entdecken“. Es gehe darum, zu zeigen, dass das Fahrrad „seinen Platz im öffentlichen Raum verdient“. Obwohl in den letzten Wochen einiges in Sachen Radpisten in der Stadt passiert ist, bleiben viele Gefahrenpunkte bestehen. mehr lesen / lire plus