48 Stunden Republik in Luxemburg: Ein Rundtischgespräch

Vor exakt hundert Jahren wäre es um ein Haar um die Dynastie geschehen gewesen, denn das republikanische Fieber hatte das Großherzogtum gepackt. Wie es gelang, die revolutionären Massen zu bändigen, soll ein Rundtischgespräch erläutern.

Sie gehören wahrlich nicht zum offiziellen Geschichtskanon des Landes: Genauso wie die Kollaborateur*innen im Zweiten Weltkrieg sind die Aufständischen, welche nach dem Ersten Weltkrieg Luxemburg zur Republik machen wollten, den meisten Historiker*innen bisher fast keiner Erwähnung wert gewesen. Und das ist bedauerlich, denn nicht nur für Monarchiegegner*innen – die es auch heutzutage noch gibt – sollte diese Periode, in der für kurze Zeit schier alles möglich zu sein schien, von Interesse sein, zeigt sie doch auf, wie das erst aus Hungersnot und Krieg wieder auferstandene Land mit sich selbst und seiner Zukunft haderte. mehr lesen / lire plus

Sexuelle Gesundheit: Änderungen geplant

Das Planning Familial zeigt sich erfreut über die Vorhaben, die die Regierung bezüglich affektiver und sexueller Gesundheit im Koalitionsprogramm festgehalten hat. Es sei das erste Mal, dass in einem Koalitionsprogramm sowohl von der sexuellen als auch der affektiven Gesundheit die Rede sei, heißt es in einem Schreiben. Das Planning freut sich, dass entsprechende Kurse in die Ausbildung von Erzieher*innen integriert werden sollen, und hofft, dass es sich dabei um Pflicht- und nicht etwa um Optionsfächer handeln wird. Auch die geplante Sensibilisierung für LGBTIQ-Aspekte sowie die (seit 2016 geforderte) Reduktion der Besteuerung von Hygieneprodukten von 17 auf drei Prozent werden vom Zentrum begrüßt. mehr lesen / lire plus

Frauenquote: Undemokratisch, sexistisch, überflüssig?

Was nützt eine Frauenquote? – diese berechtigte Frage wird auch nach den diesjährigen Nationalwahlen von manchen gestellt. Einige Kommentare sagen dabei mehr aus über deren Verfasser*innen als über die tatsächliche Nützlichkeit einer solchen Maßnahme.

Eine Frauenquote einzuführen bedeutet nicht, dass Männer diskriminiert werden. (Quelle: Pixabay)

„Wo ist das Problem?“ – unter diesem Titel kommentierte Nadine Gautier in einem vergangenen Monat die Debatte rund um die weibliche Unterrepräsentanz in der Chamber. Die gegenwärtige Diskussion werde „dem Ganzen“ nicht gerecht, so die Journalistin auf der Internetpräsenz von RTL. Ihr persönlich sei es vollkommen egal, ob in der Chamber Männer oder Frauen vertreten sind. mehr lesen / lire plus

Esch 2022 : Mischo l’écolier

Après avoir lâché les coordinateurs de la capitale culturelle européenne dans une interview juste avant une réunion du conseil d’administration et une soirée d’information pour les élus locaux, le bourgmestre d’Esch-sur-Alzette a été désavoué à son tour.

S’il croyait échapper aux interrogations brûlantes en interdisant à la presse de poser des questions lors de la soirée d’information, Georges Mischo s’est bien gouré. Car bien sûr, son interview donnée au Tageblatt et parue le matin même – dans laquelle il traitait le duo Strötgen/Wagner d’écoliers ne sachant pas calculer un budget – avait soulevé l’indignation, même dans les rangs de son parti, comme on a pu l’entendre dans les couloirs. mehr lesen / lire plus

Esch 2022 : À couteaux tirés

 

Alors qu’à la fin de l’année dernière, Georges Mischo, le tout nouveau bourgmestre de la ville d’Esch, souhaitait la fin des polémiques autour de la capitale culturelle 2022, voilà que c’est lui qui rallume les braises avec une interview dans le Tageblatt.

Ils auront du mal à prendre l’avion ces jours-ci les (encore) coordinateurs Andreas Wagner et Janina Strötgen : difficile en effet de passer le détecteur de métaux avec un tel couteau planté dans le dos. Dans une interview au Tageblatt, Georges Mischo, bourgmestre et président de l’asbl Esch 2022, les a traités « d’écoliers », incapables d’établir un budget qui tienne la route et mal connectés à ses services. mehr lesen / lire plus