Trauer-Ersatz

In vielem glich das Jahr 2016 dem Jahr davor: Terroristische Anschläge mit zahlreichen Opfern. Wir fragen uns dann jeweils: Wie gehen wir in der aktuellen Nummer damit um? Wie schnell und in welcher Form sollen soll reagiert werden: Bringen wir nur unser Entsetzen zum Ausdruck oder liefern wir schon jetzt einen etwas analytischeren Part? Als Wochenzeitung sind wir nicht unbedingt getrimmt auf eine schnelle Reaktion. Als (von manchen als faul empfundener) Kompromiss hat sich der schwarze Balken angeboten, eine Art Trauerflor, der inzwischen bereits einige woxx-Titelseiten „schmückte“. Manchmal war es auch das Motiv einer Kerze, weil der Trauerflor als Symbolik nicht allen in den Kram gepasst hat. mehr lesen / lire plus

Best Wishes: Die Welt ist nicht genug

„Auswandern – aus der Welt!“, ist die spontane Reaktion nicht weniger Menschen auf Brexit, Trump, Fillon / Le Pen. Steht es wirklich so schlimm? Die woxx-Redaktion fragt sich zu Weihnachten, wo man das Grauen überhaupt noch hinter sich lassen kann.

Back to Utopia

(rw) – Kennst du das Land, wo die Demokratie blüht? Die Verfasserin dieser Zeilen nicht. Deshalb gilt: statt auf der Suche nach dem besseren Leben geografisch auszuschwärmen, besser mal wieder auf die Zukunft setzen. Zugegeben, auch die Utopie ist nicht mehr, was sie mal war. Saint Simon wurde längst als Antisemit entlarvt, und im 20. Jahrhundert verkehrte sich das Konzept der Utopie – unter Miesmachern wie Aldous Huxley oder George Orwell – zunehmend zur Dystopie. mehr lesen / lire plus

Tribune libre: Convention d’Istanbul en attente de ratification depuis 11 mois et 25 jours

Quand le Luxembourg va-t-il enfin ratifier la Convention d’Istanbul en vue de protéger les femmes contre toutes les formes de violence et de prévenir, poursuivre et éliminer la violence à l’égard des femmes et la violence domestique ?

A l’occasion du 25 novembre, Journée internationale contre la violence faite aux femmes, nous, les femmes et les organisations membres de la plateforme d’action JIF (Journée internationale des femmes), constatent que le Luxembourg n’a toujours pas ratifié cette convention. Par conséquent, les femmes victimes de violence sont privées de protection. Pourtant, le gouvernement avait promis la ratification une fois la présidence de l’UE terminé. mehr lesen / lire plus

E Sonndeg 27. November: Presseclub mat der woxx

presseclub_rtlDausende Polizisten, Riichter, Journalisten an Enseignanten goufen nom Putsch an der Tierkei vum Erdogan-Regime agespaart, d’Rechtstaatslechkeet gouf an de leschte Wochen a Méint a ville Punkten a Fro gestallt. Sou geet dat net, seet d’Europaparlament an fuerdert ee Stopp vun den Bäitrëttsnegociatiounen.
Ma verléiert d’EU domadder awer net di lescht Méiglechkeet, op de President Erdogan an seng AKP anzewierken? Oder wéini ass de Punkt erreecht, op deem ee seet: Stop, sou geet et net virun.
Dat sinn nëmmen zwou vu ville Froen, deene mer e Sonndeg an eisem Presseclub wëllen nogoen. Aner Themen sinn di kontrovers Kampagne vun der LSAP, den Donald Trump an di sougenannten Affäre Lunghi. mehr lesen / lire plus

woxx@home: Verlautbarungskonferenzen

Ein Blick auf den redaktionsinternen Kalender macht deutlich: Mit Ausnahme des Premierministers, der mehr Briefings ausfallen lässt, als er abhält, ist die rot-blau-grüne MinisterInnenschar recht mitteilungsbedürftig. Doch Sinn und Zweck von Pressekonferenzen haben sich noch nicht allen erschlossen: Wenn, wie im Fall Rifkin, zu einem gerade veröffentlichten „revolutionären“ 500-Seiten-Dokument eine Pressekonferenz abgehalten wird, erwarten sich die gestressten JournalistInnen vor allem einen schnellen Überblick über wesentliche Erkenntnisse und die ihnen zugrundeliegenden Hypothesen. Einfach nur noch einmal darzulegen, was mit dem Dokument generell erreicht werden wollte, dazu der Ratschlag, sich das Ganze erst einmal durchzulesen, das macht wenig Sinn. Es sei denn, das Dokument steht der Presse mindestens 24 Stunden vorher zur Verfügung, damit sie sich ein detailliertes Bild machen und so im Vorfeld die wichtigsten Fragen, aber auch Ungereimtheiten, auflisten kann. mehr lesen / lire plus

woxx@home: Unbriefed

(gouvernement.lu)

(gouvernement.lu)

„Ass e Briefing?“ Meistens erreicht diese Frage den Koordinator am ohnehin stressigen Redaktionsschluss-Donnerstag. Mit dem Briefing ist jene Pressekonferenz gemeint, die jeweils nach dem – in der Regel – freitäglichen Regierungsrat abgehalten wird. Am Ende der Ära Juncker gab es solche Pressetermine kaum noch. Begründet wurde das oft mit der Abwesenheit des damaligen Premiers, der in Sachen Europa unterwegs sei. Xavier Bettel hielt anfangs nicht nur wieder fleißig Briefings ab, er führte auch die Neuerung ein, dass RegierungskollegInnen dabei sein durften, um besonders wichtige Vorhaben aus ihren Ressorts vorzustellen. Doch inzwischen scheint auch hier der Drang zur Kommunikation etwas abgenommen zu haben. mehr lesen / lire plus

E Sonndeg 16. Oktober: Presseclub mat der woxx

UPDATE: Podcast NACH NET online, sorrypresseclub_rtl

Trotz gudden ekonomeschen Chiffren deposéiert d’Regierung e Budget, deen am Zentralstaat en Defizit vu ronn enger Milliard opweises huet. Och gëtt en Emprunt geholl.
Ass dëst dee richtege Wee?
Gëtt d’Land mat deem Budget genuch op d’Defien vun der Zukunft preparéiert?
Ass d’CSV hirersaits mam designéierten Spëtzekandidat Claude Wiseler op de Wee zréck an d’Regierung preparéiert?
Nation branding an Anti-Fraihandels-Accord-Manifestatiounen …alles Sujeten op déi mer am Presseclub dës Woch ze schwätze kommen.
Inviteeën sinn de Marc Schlammes aus dem Wort,
de Richard Graf vun der Woxx
d’Michèle Sinner aus dem Land
an de Robert Schneider vum Tageblatt. mehr lesen / lire plus

Op Lëtzebuergesch

1377faendelD‘woxx huet net laang gezéckt: Kuerz nodeem Petitioun 698 fir Lëtzebuergesch als Amtssprooch anzeféieren d’symbolesch Zuel vun 10.000 Ënnerschrëften iwwerschratt hat, huet d’alternativ Wochenzeitung de Ruff vun der Basis gehéiert an decidéiert hire „Contenu“ – mir sichen nach nom richtege Wuert – progressiv op eis zukünfteg éischt Nationalsprooch ëmzestellen. No a no wäerten ëmmer méi Artikelen an dëser Sprooch erschéngen. Den Ufank mécht dës Woch déi historesch Rubrik. Zum Gléck ass kierzlech och nach eng nei Versioun vum spellchecker.lu (eigentlech: richtegschreiwer.lu) erauskomm, sou datt mer ouni vill Personalopwand dës Ëmstellung hikréien wäerten. D‘Oplag wäert och net ze vill leiden, well mer an Zukunft just nach Ofbestellungen op Lëtzebuergesch wäerten akzeptéieren. mehr lesen / lire plus

Conférence lunch : « Vive la dette publique ! »

Bruno Tinel, maître de conférences à l’université Panthéon-Sorbonne, sera l’invité d’Etika le vendredi 30 septembre.

Bruno Tinel.

Bruno Tinel.

La dette publique a rarement bonne presse : au mieux trop importante, au pire en mesure d’anéantir les espoirs et les vies des générations futures qui devront la payer, elle est la source de nombreux fantasmes.

Lors d’une conférence-débat organisée par etika asbl, Bruno Tinel expliquera pourquoi la dette publique et celle d’un ménage n’ont pas grand-chose à voir, et l’utilité de cette- dernière pour servir l’intérêt général : elle sert à financer l’investissement public, à développer des systèmes d’éducation et de santé, etc. mehr lesen / lire plus

Glückliche woxx

Die PDF-AbonnentInnen der woxx waren letzte Woche besonders privilegiert, konnten sie ihre Ausgabe doch schon am frühen Mittwochabend in Empfang nehmen. Die Papier-AbonnentInnen mussten dagegen wie gewöhnlich auf Briefpost am Freitag warten, um die erste Augustausgabe durchblättern zu können. Ursache hierfür: Neben den planmäßigen Sommerurlauben eines Großteils des woxx-Teams gab es zwei etwas ungeplante Abwesenheiten. So wurde Thema-Schreiber der letzten Ausgabe nicht ganz unerwartet, aber eine Woche früher als geplant, Vater der kleinen Clara und hatte folglich Wichtigeres zu tun, als dem Koordinator bis zum bitteren Ende beizustehen. Und der Thema-Schreiber dieser Woche sorgte ebenfalls für einige, wenn auch unnötige, Unruhe: Er sollte seine Kosovo-Pressereise am Mittwoch um 7 Uhr antreten, verwechselte aber „am“ mit „pm“, woraufhin es zunächst so aussah, als müsste der nicht wenig gestresste Koordinator ab Mittwoch die Nummer ganz alleine eintüten. mehr lesen / lire plus

René Clesse (1954 – 2016)

017_bearbeitet-1

Wenn seine Nummer auf dem Display erschien, wusste man, dass jetzt vielleicht ein paar Stunden draufgehen werden. Denn bei Abnahme des Telefonhörers ergoss sich ein Wortschwall olympischen Ausmaßes über den oder die ZuhörerIn. René Clesse, die Quasselstrippe, verstand es wie kaum ein anderer, seine Mitmenschen zu unterhalten, sie zum Nachdenken zu bringen oder einfach nur in Weißglut zu versetzen. Denn er stand zu seinen Überzeugungen und verstand es auch, diese einzubringen. Seit vergangenem Sonntag wissen wir, dass sein Telefon künftig schweigen wird. Unser Freund René Clesse ist tot.

Ob als scharfzüngiger Satiriker beim Feierkrop, als souveräner Redakteur bei „Ons Stad“ oder als feinschichtiger Dichter – René Clesse wusste zu begeistern. mehr lesen / lire plus

Appel au gouvernement : Défendre le droit d’asile

Lors d’une conférence de presse commune ce mercredi, Amnesty international Luxembourg (AIL) et Médecins sans frontières (MSF) Luxembourg ont demandé au gouvernement luxembourgeois de rejeter tout accord qui risquerait d’alimenter des violations des droits humains ou instrumentaliserait l’aide humanitaire au profit du contrôle des frontières.

(Photo : MSF)

(Photos : MSF)

Les deux associations exhortent également le Luxembourg à dénoncer l’accord conclu entre l’UE et la Turquie avec lequel les États européens se sont déchargés de leur responsabilité d’accueillir ceux et celles fuyant les conflits et la persécution. « Il faut changer de politique, et ce de manière radicale, avant que le droit d’asile tel qu’on le connaît aujourd’hui cesse d’exister », préviennent les deux organisations. mehr lesen / lire plus

Wo bitte liegt Wormeringen?

D’Maus Ketti sëtzt bei hirem Lach zu Biermereng am Feld; „Wéi schéin“, denkt se, „ass d’Liewen dach, wéi gutt ass’t op der Welt”. Zugegeben über die korrekte luxemburgische Schreibweise von Ketti oder neuerdings Kätti lässt sich streiten. Maus Ketty, wie in der letzten woxx geschrieben, nennt sich jedenfalls ein Restaurant in Schengen. Der Autor August Liesch (1874 – 1949) wird uns die freie Gestaltung bei der Namensgebung sicherlich nicht übel nehmen. Unverzeihlich ist allerdings der Umstand, dass wir die legendäre Feldmaus in der Gemeinde Wormeringen verortet haben. Einmal weil es  – zumindest auf Luxemburger Territorium – ein Dorf namens Wormeringen nicht gibt. mehr lesen / lire plus

E Sonndeg, 26. Juni: Presseclub mat der woxx

rtlpresseclubD’Briten hunn tranchéiert a reechen d’Scheedung an. Op d’Insel waart elo e laangen Prozess vun Erausklammen aus der EU – dës Unioun muss sech politesch iwwerdenken an nei opstellen. Wéi steet GB nom Referendum do – wéi eng Léieren muss d’EU aus dem Brexit zéien – wat bedait de briteschen Vote fir d’Parteien vun der Extreme Droite? Doriwwer schwätzen dëse Sonndeg de Marc Schlammes aus dem Wort, de Jacques Drescher vum Feierkrop, de Romain Hilger aus dem Land an den David Angel vun der WOXX am RTL-Presseclub.

mehr lesen / lire plus

Ah ! Ça ira !

1377faendelOn sait tous comment ça marche : vendredi matin, vous attendez impatiemment que le facteur passe. Rien qu’à la vue de sa jolie voiture jaune, vous ouvrez grand la porte et sortez en courant. Le woxx, enfin ! Après une semaine passée à devoir lire toutes sortes de torchons, enfin le seul journal qui en vaut la peine. Vous l’arrachez des mains du facteur, et vous commencez à lire avant même d’avoir franchi le seuil de votre porte. Alors, quelle analyse font-ils du référendum britannique ? Vous tournez page après page, vous scrutez l’agenda, vous retournez votre exemplaire dans tous les sens… rien ! mehr lesen / lire plus