Socfin cinq ans après : Promesses non-tenues

Photo: grain.org

Il n’y pas eu de manifestation cette année à l’occasion de l’assemblée générale de Socfin, qui s’est tenue le mercredi 30 juin à Luxembourg.

Les associations et ONG en soutien aux luttes des communautés affectées par les activités de Socfin ont préféré faire le bilan des promesses (non-tenues) par le groupe agro-industriel multinational spécialisé dans la culture de palmiers à huile et d’hévéa (caoutchouc) pour montrer que les agissements de Socfin ne font que confirmer les limites de l’engagement volontaire des entreprises. Selon eux, il serait temps que l’État luxembourgeois agisse en obligeant les entreprises domiciliées sur son territoire à respecter les droits des populations affectées par leurs activités. mehr lesen / lire plus

„Es wird hier wie in Griechenland werden“

Das verschlafene bosnische Örtchen Velika Kladuša könnte sich zum Brennpunkt der jüngsten Fluchtroute in die Europäische Union entwickeln. Zu Besuch in einer Kommune, in der auch Ex-Polizisten und Restaurant-Besitzer sich nicht lange bitten lassen, wenn rasche Hilfe geboten ist.

Geflüchtete betrachten ein Smartphone, das von kroatischen Grenzschützern kaputtgeschlagen worden war. Der Besitzer des Geräts wurde illegaler Weise auf bosnisches und damit außerhalb der EU befindliches Terrain zurückgeführt. (Foto: Lorenz Matzat)

In der vergangenen Woche hatte unser Korrespondent Tobias Müller aus Sarajevo berichtet, dass die sogenannte Balkanroute für Menschen auf der Flucht vor allem via Bosnien und Herzegowina wieder an Bedeutung gewinnt. mehr lesen / lire plus

Die Wiederkehr der Kosaken

Während der Fussball-WM sollen paramilitärische Kosakenverbände für Ordnung sorgen und unliebsame Proteste unterdrücken. Als konservative Sittenwächter agieren sie weitgehend außerhalb demokratischer Kontrolle.

„Retro“ der unsympathischsten Art: Neo-Kosaken blockieren den Eingang zu einer von ihnen als „blasphemisch“ und „unpatriotisch“ empfundenen Kunstausstellung in Krasnodar. (Bildquelle: Flickr)

Wenn in zwei Wochen Fußballfans aus aller Welt nach Russland reisen, werden sie auch den Mitgliedern eines ganz besonderen Traditionsvereins, den so genannten Kosaken, begegnen. Ihm gehören die Männer in Tarnanzügen und mit pelzbekränzten Hüten an, die Anfang Mai gemeinsam mit der Polizei öffentlichkeitswirksam über eine Demonstration der Oppositionsbewegung um Alexej Nawalny hergefallen sind. Die Miliz, die seit einigen Jahren vermehrt als Hilfspolizei firmiert, soll auch während der WM für die öffentliche Ordnung sorgen. mehr lesen / lire plus

Loss and damages : Un défi pour la justice climatique

L’Astm et Caritas invitent à un lunch-débat le mercredi 30 mai à 12 heures au Citim – invité du jour : Bruno Nicostrate.

Diplômé en sciences sociales et politiques publiques européennes, Bruno Nicostrate est chargé de plaidoyer sur les politiques climatiques pour le bureau européen du réseau d’ONG de développement, ACT Alliance. Son constat : « Nous vivons déjà dans un monde à + 1 °C et les impacts augmentent à des niveaux de fréquence et d’intensité sans précédent. La plupart des États des Caraïbes sont détruits par des ouragans au-dessus de leur catégorie maximale, l’été européen est rythmé par des incendies incontrôlables et la corne de l’Afrique est confrontée à une quatrième année consécutive de sécheresse et de famine.  mehr lesen / lire plus

Bosnien und Herzegowina
: Flucht ohne Ankunft


Seit zwei Jahren ist die sogenannte „Balkan-Route“ praktisch dicht. Tausende Migranten sitzen fest. Ihnen gilt Bosnien und Herzegowina als letztes Schlupfloch in die EU. Der Weg führt über Sarajevo, von wo die Menschen vor nicht allzu langer Zeit selbst geflohen sind. 
Teil I einer zweiteiligen Reportage.

Die Bilder gleichen sich: Flüchtlinge campen im Park von Sarajevo, doch es könnte auch Brüssel sein oder Berlin. (Fotos: Lorenz Matzat
)

Die Schlange windet sich am Rand des leeren Bahnhofsvorplatzes entlang. 50 oder 60 Menschen, als Silhouetten nur erkennbar, warten im schwachen Schein der wenigen Laternen auf einen Plastikteller voll Reis. Es ist kurz nach 21 Uhr. mehr lesen / lire plus

Besuch auf der Balkanroute

Vor zwei Jahren hat die EU die Hauptroute für Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak und anderswo für geschlossen erklärt. Doch wer ohne Existenz dasteht, versucht es weiter, etwa über Bosnien und Herzegowina. Die Menschen dort helfen auch, weil Land und Leute selbst noch vom Bürgerkrieg gezeichnet sind.

Untergebracht in einer Ruine des jugoslawischen Bürgerkriegs: Flüchtlinge aus Syrien und andernorts nahe der einstmals belagerten bosnischen Stadt Bihać. (Foto: Lorenz Matzat)

Mit dem sogenannten „Türkei-Deal“ und der Schließung der EU-Außengrenzen in Kroatien und Ungarn im März 2016 wurde die sogenannte „Balkanroute“ öffentlichkeitswirksam als für Flüchtlinge unpassierbar erklärt. Die irregulären Migrantenströme auf dem westlichen Balkan seien zu Ende gekommen, so damals EU-Ratspräsident Donald Tusk. mehr lesen / lire plus

Conférence le 23.5 : Rompre avec le dogme du libre-échange

Le Citim invite à une conférence sur les alternatives aux capitalisme avec l’économiste Olivier Bonfond.

Olivier Bonfond, économiste, conseiller au Cepag (Centre d’éducation populaire André Genot – un mouvement d’éducation permanente en Belgique) et membre du CADTM (Comité pour l’abolition des dettes illégitimes) a écrit un livre au titre étrange: « Il faut tuer TINA ». TINA est l’abréviation de « There Is No Alternative », la célèbre citation de Margaret Thatcher, lancée il y a presque 40 ans, pour déclencher une formidable course vers un libre-échangisme sans limites et une mondialisation néolibérale inouïe. Le sous-titre du livre est bien plus concret et sait réconforter les lectrices et lecteurs : « 200  propositions pour rompre avec le fatalisme et changer le monde ». mehr lesen / lire plus

Venezuela
: „Wenn genug Leute wählen, ist Maduro am Ende“

Noch bis vor zwei Jahren hat der Gewerkschafter Santiago Arconada die Regierung Maduro beratend unterstützt. Inzwischen glaubt er, dass dessen klientelistische Politik nicht reformierbar ist. Die woxx sprach mit ihm über die bevorstehenden Wahlen, die Wirtschaftskrise und die Notwendigkeit von radikaler Selbstkritik.

„Wir haben die Korruption um uns herum gesehen und nicht ausreichend denunziert“: Der Gewerkschafter und Umweltexperte Santiago Arconado über die Frage der Mitverantwortung an der venezolanischen Misere. (Foto: www.cafeycafe.com)

woxx: Warum lehnen Sie die Politik von Präsident Nicolás Maduro ab?


Santiago Arconada: Für mich begann der allmähliche Niedergang bereits 2007, als Hugo Chávez in seiner zweiten Amtszeit das übergeordnete Ziel des Sozialismus vorgab. mehr lesen / lire plus

Viktor Orbáns Euro-Vision
: Auf Großwildjagd

In Ungarn ist seine Macht gesichert. Nun will Viktor Orbán Europa umgestalten. Dazu braucht er die Rückendeckung der Europäischen Volkspartei. Längst nicht alle Fraktionskollegen lehnen das so kategorisch ab wie der Luxemburger EU-Abgeordnete Frank Engel.

Will sich nicht unterordnen: Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán pariert Jean-Claude Juncker auf kurzer Distanz. (Fotos: EPA/Stéphanie Lecocq)

„Die Epoche der liberalen Demokratie ist zu Ende.“ Das war der zentrale Satz in Viktor Orbáns Rede im ungarischen Parlament, nachdem er dort vergangenen Donnerstag mit großer Mehrheit erneut zum Ministerpräsidenten gewählt worden war. Orbán liebt die Rhetorik der Drastik und des politischen Bruchs. Doch dieses Mal war der Adressat weniger die eigene Bevölkerung. mehr lesen / lire plus

„Der Chavismus ist nicht reformierbar“

Am Sonntag wird in Venezuela gewählt. Klientelismus und Korruption können nur durch einen Bruch mit der Regierung Maduro gestoppt werden, meint der Gewerkschafter Santiago Arconada.

Hat noch bis vor zwei Jahren versucht, an der Rettung des Chavismus mitzuwirken: Der venezolanische Gewerkschafter Santiago Arconada. (Bildquelle: Internet)

Am kommenden Sonntag wird in Venezuela gewählt. Die Wirtschaft liegt am Boden, die Bevölkerung hungert, und täglich verlassen rund 4.000 Menschen auf der Flucht vor dem Elend das Land. Die Oppositionsbewegung ruft zu einem Boykott der Wahlen auf. Der Grund: Die beiden aussichtsreichsten Kandidaten der Rechten wurden von den Wahlen ausgeschlossen. „Leopoldo López steht wegen seiner Rolle bei den gewaltsamen Protesten 2014 unter Hausarrest“, und der ehemalige Präsidentschaftskandidat Henrique Capriles darf „wegen finanzieller Unregelmäßigkeiten während seiner Zeit als Gouverneur des Bundesstaates Miranda 15 Jahre lang für kein politisches Amt kandidieren“, berichtet der Journalist Tobias Lambert vom „Medienkombinat Berlin“ in der tageszeitung. mehr lesen / lire plus

Déplacés internes : 80.000 chaque jour

En 2017, les conflits et les catastrophes ont contraint 30,6 millions de personnes à fuir au sein de leur propre pays, selon un rapport publié par l’Observatoire des situations de déplacement interne (IDMC).

Photo : K. Burns, USAID

« Ce chiffre équivaut à plus de 80 000 personnes déplacées chaque jour », explique Alexandra Bilak, directrice de l’IDMC. « Il est alarmant de constater que l’ampleur de ce phénomène ne faiblit pas. Notre nouveau rapport montre la nécessité d’une nouvelle approche pour faire face aux coûts énormes des déplacements internes, non seulement aux coûts humains, mais aussi aux conséquences que ce phénomène a sur l’économie, la stabilité et la sécurité des pays touchés. 

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Revival der Friedensbewegung?

Am 11. Mai wurde der Appell für eine neue Friedensplattform vorgestellt. 68 Erstunterzeichner*innen sollen helfen, eine politisch unabhängige Bewegung auf die Beine zu stellen.

Pressekonferenz der Friddens- a Sozialplattform am 11. Mai 2018.

„Höchste Zeit, dass sich die Zivilgesellschaft aktiv in die friedenspolitischen Diskussionen einmischt“, schloss Raymond Becker, nachdem er zahlreiche Missstände in der internationalen Politik aufgezählt hatte. Er sprach am vergangenen Freitag auf der Pressekonferenz einer Gruppe von Friedensaktivist*innen, die einen Appell zur Gründung einer „Friddens- a Sozialplattform Lëtzebuerg (FSL)“ vorstellte. Die Initiative war auf dem diesjährigen Ostermarsch in Büchel in der Eifel entstanden. Dort sind noch immer Atomsprengköpfe gelagert, obwohl dank der Bemühungen des ICAN-Netzwerks solche Waffen von vielen Staaten als völkerrechtswidrig angesehen werden. mehr lesen / lire plus

Gegen ein CETA-bis-Abkommen mit Japan!

Ihre Forderungen im Vorfeld der Wahlen hat die Plattform „Stop Ceta & TTIP“ kürzlich vorgestellt (Beitrag auf woxx-online). Im Detail wurde dabei das ausstehende Handelsabkommen mit Japan kritisiert.

Die Verärgerung über „die Strategie der EU-Kommission, umstrittene Handelsabkommen weiterzutreiben und [über] die Nicht-Kommunikation der Luxemburger Regierung zu diesem Thema“ hat die NGO-Plattform „Stop Ceta & TTIP“ dazu gebracht, am vergangenen Mittwoch dem Freihandelsabkommen mit Japan ein eigenes Kommuniqué zu widmen. Die EU-Kommission habe am 17. April das Abkommen „in quasi einer Nacht- und Nebelaktion“ gutgeheißen, so die Stellungnahme, und am 26. Juni solle es im Ministerrat „Affaires générales“ verabschiedet werden. mehr lesen / lire plus

Cuba, entre continuité et renouveau
 : La tranquillité, toujours

Cuba vient de changer de chef d’État. Un événement qui pourrait passer inaperçu, tellement il s’inscrit dans la continuité. Mais sur l’île, une certaine tension régnait tout de même pendant cette passation de pouvoir. Plongée subjective dans l’histoire et l’actualité d’un pays qui résiste tant bien que mal à l’air du temps.

Ici, on a peur du stress qui règne dans les pays capitalistes. (Photos : David Angel)

Une lourde chaleur pèse sur Viñales en cette fin d’après-midi. Les rues sont désertes dans la petite ville de 27.000 habitant-e-s, à deux heures de La Havane. Les quelques touristes qui errent dans les rues poussiéreuses du centre-ville ont pour seule compagnie les chiens, errants eux aussi. mehr lesen / lire plus

Stop CETA & TTIP: Forderungen an die Parteien

Gegen weitere Handelsabkommen „im alten Stil“ wendet sich die NGO-Plattform auf einer Pressekonferenz. Und möchte von den Parteien das Gleiche hören.

Große Anti-CETA-Demo vom 8. Oktober 2016.
(Foto: Raymond Klein)

Wird das umstrittene Handelsabkommen mit Japan demnächst verabschiedet? Das befürchtet die luxemburgische NGO-Plattform „Stop CETA & TTIP“. Sie fordert Regierung und Parlament auf, das Thema vor dem 26. Juni aufzugreifen, dem Tag, an dem das Abkommen im EU-Ministerrat beschlossen werden soll. Die NGOs warnen: Sie werden „die Glaubwürdigkeit der Parteien desto mehr an dieser Entscheidung messen, und nicht nur an Wahlversprechen für die Zukunft“ (Details in einem weiteren Online-Beitrag).

NGOs gegen neoliberalen Welthandel

Doch eigentlich ging es bei der heutigen Pressekonferenz um die Handelspolitik im Allgemeinen. mehr lesen / lire plus

Brasilien: Chronik eines Niedergangs

Der Traum der Linken von mehr sozialer Gerechtigkeit in Brasilien ist ausgeträumt. Nach der Ermordung der Politikerin Marielle Franco und der Verurteilung von Ex-Präsident Lula da Silva taumelt das Land den Präsidentschaftswahlen am 7. Oktober entgegen und droht, bald von Militärs und Rechtsextremen regiert zu werden.

Vor dem Gang ins Gefängnis: Der ehemalige brasilianische Präsident Lula da Silva nimmt am 7. April an einer Gedenkzeremonie für seine verstorbene Frau teil, ehe er sich zum Antritt seiner zwölfjährigen Haftstrafe wegen Korruption und Geldwäsche den Behörden stellt. (Foto: EPA-EFE/Sebastião Moreira)

Rio de Janeiro am 14. März: Marielle Franco ist zusammen mit ihrem Fahrer Anderson Gomes auf der Rückfahrt von einer Veranstaltung über die Rechte afrobrasilianischer Frauen, als sie aus einem anderen Auto heraus erschossen werden. mehr lesen / lire plus

Elmar Altvater, Vordenker des zivilgesellschaftlichen Engagements, ist tot

Foto: Wikimedia Commons

Am 1. Mai 2018 verstarb 79-jährig Elmar Altvater, einer der wichtigen Analytiker des Kapitalismus und unnachgiebiger Kritiker der neoliberalen Globalisierung, der auch woxx-LeserInnen nicht unbekannt gewesen sein dürfte. 1998 sprach Alvater auf dem „Sozialkongress“ der Luxemburger Grünen und stritt sich damals mit dem noch recht frischen Premier Jean-Claude Juncker über die Zukunft der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik.

Zehn Jahre später sprach er auf Einladung von „déi Lénk“ zum Thema „Klimawandel und Finanzmärkte“. Im woxx-Interview meinte er 2008, es sei eine verrückte Logik, mit marktbasierten Instrumenten ein Problem lösen zu wollen, an dem doch gerade der Markt mit schuld wäre. mehr lesen / lire plus

Hoffnung trotz Haft?

Brasiliens Ex-Präsident Lula da Silva hockt nach seiner Verurteilung wegen Geldwäsche und Korruption im Knast. In den Umfragen für die Präsidentschaftswahlen im kommenden Oktober liegt er trotzdem noch immer vorn. Doch von der Justiz droht weiter Ungemach.

In vielen brasilianischen Städten wurden die 1. Mai-Demonstrationen für Forderungen zur Freilassung des inhaftierten Ex-Präsidenten Lula genutzt. (Bildquelle: Twitter)

Seit Anfang April sitzt der ehemalige brasilianische Präsident Luiz Lula da Silva wegen Korruption und Geldwäsche im Gefängnis. Anfang der Woche ist nun ein weiteres Ermittlungsverfahren gegen ihn eingeleitet worden, in dem ihm gleichlautende Vergehen vorgeworfen werden. Neben ihm wird unter anderem gegen Gleisi Hoffmann ermittelt; die Vorsitzende der „Partido dos Trabalhadores“ (PT) soll Schmiergelder angenommen haben. mehr lesen / lire plus

Urteil zu Gruppenvergewaltigung auch in Luxemburg kritisiert

Rund hundert Menschen demonstrierten am Sonntagnachmittag vor der spanischen Botschaft. Anlass dazu gab ein Gerichtsurteil in Pamplona.

(© Epa) Im Anschluss an die Urteilsverkündung protestierten Tausende vor dem Gericht in Pamplona.

Fünf Männer sind in Spanien wegen sexuellen Missbrauchs zu neun Jahren Haft und einer Geldstrafe von 50.000 Euro verurteilt worden. Dies nachdem sie im Juli 2016 in Pamplona eine 18-jährige Frau in einen Hausflur gedrängt und sich dabei gefilmt hatten, wie sie sich an ihr vergingen. Das Gericht urteilte, dass es sich dabei nicht um eine Vergewaltigung handele, weil es „weder Schläge noch Drohungen“ gegeben habe.

Seit Bekanntgabe des Urteils des Landgerichts Navarra in Pamplona kam es in Spanien zu zahlreichen Protesten. mehr lesen / lire plus

Türkei
: Die Sorgen des Sultans

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat überraschend Neuwahlen angesetzt, die den Übergang zum Präsidialregime beschleunigen sollen. Ein Zeichen von Selbstsicherheit ist das nicht.

Stellt sich in die Tradition des laizistischen Staatsgründers Mustafa Kemal Atatürk (Bildhintergrund): Meral Aksener von der neu gegründeten „Iyi Parti“. Vorgezogen wurden die Neuwahlen in der Türkei wohl vor allem, weil Präsident Erdoğan fürchtet, die EU-orientierte nationalistische Partei könne seine Wiederwahl gefährden. (Foto: EPA-EFE/Tumay Berkin)

Die junge Innenarchitektin Ceyda Alay traut ihren Augen nicht. Schon am 24. Juni soll gewählt werden, liest sie im Netz. Am 17. April forderte der Vorsitzende Devlet Bahçeli der MHP (Partei der nationalistischen Bewegung) bei seiner wöchentlichen Fraktionsrede, die für den 3. mehr lesen / lire plus