Einen Monat vor dem Klimagipfel
: Wird Paris ein Erfolg?


Ab dem 30. November wird an der Seine über ein neues Weltklimaabkommen verhandelt. Die großen CO2-Emittenten Russland, Indien, China, Brasilien, USA haben ihre nationalen Klimaziele veröffentlicht. Susanne Dröge, Klimapolitik-Expertin der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin, über die Chancen für einen erfolgreichen Gipfel.

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Die Klima-Expertin Susanne Dröge kann bei den großen CO2-Emittenten keine richtige Begeisterung für den Klimaschutz erkennen. Dennoch ist sie optimistisch, was die Erfolgsaussichten für die Pariser Konferenz angeht.

woxx: Indien hat Anfang Oktober als einer der letzten Groß-Emittenten seine nationalen Klimaziele veröffentlicht. Das Land will Treibhausgase bis 2030 um 33 bis 35 Prozent, gemessen an 2005, reduzieren. mehr lesen / lire plus

Vélo : Un remède contre 
le déclin urbain

Le journaliste-blogueur Olivier Razemon sera l’invité de la LVI ce lundi. Le woxx a pu s’entretenir avec cet expert des questions de la mobilité de tous les jours.

(Photo : LVI)

(Photo : LVI)

woxx: Dans « Le pouvoir de la pédale », vous vous en prenez aux idées reçues au sujet du vélo. Quelles sont les plus répandues ?


Olivier Razemon : Il y en a beaucoup. Le vélo est un objet extraordinaire. D’abord, il est très simple : sous sa forme actuelle, on le connaît depuis cent ans. Il a une vertu extraordinaire : il multiplie la vitesse à pied de son utilisateur par trois ou cinq – selon les circonstances. mehr lesen / lire plus

La crise vue différemment
 : Sortir de l’euro pour préserver l’Europe

Y a-t-il des alternatives aux politiques actuelles ? Oui, affirme l’économiste américain James K. Galbraith, qui a étudié les crises financières et suivi de près les événements récents en Grèce.

Après ce qui s’est récemment passé en Grèce, James K. Galbraith a perdu quelques illusions sur la construction européenne. Mais il n’a pas abandonné tout espoir. (Photo : © EU2015)

woxx : Quelle analyse faites-vous de la crise actuelle ?


James K. Galbraith : Je pense qu’il s’agit d’un changement d’époque. Durant l’après-guerre et jusqu’à environ l’an 2000 aux États-Unis, on pouvait compter sur une croissance assez régulière. Depuis, et surtout depuis 2008, les conditions économiques sont beaucoup plus incertaines. mehr lesen / lire plus

Centre de rétention : « Un coût humain énorme »


Le centre fermé au Findel existe depuis quatre ans. Entretien avec Sandie Richard du collectif « Keen ass illegal », qui milite contre l’enfermement de migrants depuis le début.

woxx : Vous avez « fêté » le quatrième anniversaire du centre de rétention au Findel le weekend dernier avec un « Manifestival ». Comment ça s’est passé ?


1339RegardsInterviewSandie Richard : On s’est inspirés d’actions qui se font en Belgique – « Faites de la musique, pas des centres fermés » -, des concerts qui se tiennent devant des centres de rétention. « Manifestival », c’est l’idée de manifester, mais de façon un peu festive – même s’il n’y a rien à fêter, en vérité – et de dénoncer à travers l’expression artistique l’enfermement injustifié de migrants. mehr lesen / lire plus

Alternatives Wohnen: „Eine dritte Wohnform schaffen“

Wie bei den hohen Mieten in Luxemburg autonom leben? Die Initiative „Ad-hoc“ trotzt der Logik des Wohnungsmarktes, indem sie eine Wohnungsbaugenossenschaft – die erste in Luxemburg – gegründet hat. Nachhaltig und sozial, versteht sich.

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Überzeugter Mitstreiter von Ad-hoc: Eric Weirich. (Foto: woxx)

woxx: Wie und wann ist die Idee der Gründung einer Wohnungsbaugenossenschaft in Luxemburg entstanden? Wieso sind die bereits in Luxemburg vorhandenen Wohnungsbaugesellschaften aus eurer Sicht nicht sozial? 


Eric Weirich: Das Ganze hat vor knapp über einem Jahr mit einer Konferenz im Oekozenter im Paffenthal begonnen. Vier, fünf Leute haben das angestoßen, die schon länger mit dem Gedanken gespielt hatten, gemeinsam zu wohnen. mehr lesen / lire plus

Gender & Migration
: „Emanzipation soll her
beigebombt werden“

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Nikita Dhawan, geboren 1972, 
ist seit Oktober 2014 Professorin für Politische Theorie mit thematischer Akzentuierung im Feld der Frauen- und Geschlechterforschung an der Universität Innsbruck. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Transnationaler Feminismus, Globale Gerechtigkeit, Menschenrechte sowie Demokratie und Dekolonisierung. 
Sie ist Co-Autorin des Standard-Werkes „Postkoloniale Theorie. Eine kritische Einführung“.
 (Foto: woxx)

Im Gespräch mit der woxx warnt die indische Feministin Nikita Dhawan vor pauschalen Lösungsansätzen und erklärt, wie der Westen unter dem Vorwand der Emanzipation die Situation von Migrantinnen nicht selten verschlimmert.

woxx: In Ihrem Vortrag anlässlich der 15. Internationalen Genderkonferenz erwähnten Sie Alice Schwarzer ironisch als Ihre „Lieblingsfeministin“. Wer eignet sich in der transnationalen Genderforschung tatsächlich als Vorbild?
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Monodrama-Festival: „Wie Luxemburgs Lebensrealität“ 


Zum 6. Mal findet in diesem Jahr das Fundamental Monodrama-Festival statt. 17 Produktionen in fünf Sprachen bilden einen künstlerischen Kontrapunkt zum Ausgang des Referendums. Zur Halbzeit des Festivals zieht dessen Direktor Steve Karier eine erste Bilanz.

(© Damien Valette)

(© Damien Valette)

woxx: Was war die Idee des Festivals? Und wie hat es sich seit seiner Gründung verändert? Es wird ja auch an ungewöhnlichen Orten gespielt …


Steve Karier: Entstanden ist es 2010. Zuerst wurde es nur in Niederanven veranstaltet. Es ist eine Weile umhergewandert und findet jetzt im dritten Jahr in der Banannefabrik statt. Und es kommt drauf an, da ist „TaTi – Take Time“ – eine Reihe, die im öffentlichen Raum gespielt wird oder aber im Museum. mehr lesen / lire plus

Interview: „Bis heute hat es eine Geschichtsverfälschung gegeben“

Im Gespräch mit der woxx äußert sich der Präsident des Jüdischen Konsistoriums, Claude Marx, zur offiziellen Entschuldigung des Parlaments und erläutert, wieso diese öffentliche Stellungnahme einen Meilenstein darstellt.

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Claude Marx, Jahrgang 1934, ist seit 2014 Präsident des Jüdischen Konsistoriums in Luxemburg. Er überlebte den Zweiten Weltkrieg im Untergrund in Frankreich.

woxx: Die Frage einer institutionellen Mitschuld Luxemburgs an der Shoa ist dank des Artuso-Berichts, der am 10. Februar öffentlich vorgestellt wurde, erstmals offiziell gestellt worden. In zahlreichen Kommissionssitzungen haben sich Mitglieder der Chamber mit den Inhalten des Berichts befasst. Ist nach so vielen kleinteiligen Debatten nicht die Luft raus? Und ist es nicht geschmacklos, eine Entschuldigung in derselben Sitzung auszusprechen, in der über den Ausgang des Referendums diskutiert wird?
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Nouvelle Constitution : « Vivifier le débat politique »

Interviewé par le woxx, le professeur de droit à l’Université du Luxembourg et spécialiste du droit constitutionnel Luc Heuschling revient sur le référendum, le manque de culture du débat au Luxembourg et la modernisation prévue de la Constitution.

Né en 1971, Luc Heuschling est depuis 2011 professeur de droit constitutionnel et administratif à l’Université du Luxembourg. Depuis sa nomination, il s’est investi dans une analyse approfondie et critique du droit constitutionnel luxembourgeois. (PhOTO : WOXX)

Né en 1971, Luc Heuschling est depuis 2011 professeur de droit constitutionnel et administratif à l’Université du Luxembourg. Depuis sa nomination, il s’est investi dans une analyse approfondie et critique du droit constitutionnel luxembourgeois. (Photo : woxx)

woxx : Vous vous êtes beaucoup investi dans le débat autour du référendum. Serez-vous content quand le 7 juin sera passé et que vous pourrez enfin vous occuper d’autre chose ?
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Justice fiscale : « Le ‘level playing field’ est absurde »


Justice fiscale et aide au développement sont intrinsèquement liées. Nous en avons parlé avec Tove Maria Ryding d’Eurodad (European Network on Debt and Development) et Otieno Michael Oloo de Tax Justice Network Africa.

Tove Maria Ryding d‘Eurodad et Otieno Michael Oloo de Tax Justice Network Africa étaient les invités du Cercle de coopération. (photo : woxx)

Tove Maria Ryding d‘Eurodad et Otieno Michael Oloo de Tax Justice Network Africa étaient les invités du Cercle de coopération. (photo : woxx)

woxx : Cette semaine, la Belgique a mis le Luxembourg sur sa liste des paradis fiscaux, est-ce que cela vous surprend ?


Tove Maria Ryding : Pas du tout, nous nous y attendions même. Quand vous regardez Luxleaks : pour l’essentiel, qu’est-ce que ces révélations veulent dire ? mehr lesen / lire plus

ENTWICKLUNGSPOLITIK UND NEOLIBERALISMUS: „Kritisch hinterfragen“

UN-Diskussion über die Entwicklungs-Agenda, Klimagipfel in Paris, Europäisches Jahr für Entwicklung – 2015 steht im Zeichen der Nord-Süd-Beziehungen. Wir haben uns mit Jean Feyder unterhalten, der sich als Diplomat im Ruhestand weiterhin zivilgesellschaftlich engagiert.

ZUR PERSON
Jean Feyder empört sich nach all den Jahren immer noch über Hunger, Armut und Arbeitslosigkeit. Als Diplomat konnte er hinter die Kulissen der internationalen Politik blicken. Von 2005 bis Ende 2012 war er Botschafter und Ständiger Vertreter Luxemburgs im Büro der Vereinten Nationen in Genf. In seinem erfolgreichen Buch Mordshunger (woxx 1311) analysierte er die Ursachen der Probleme, vor denen die Entwicklungsländer stehen. Nach seiner Pensionierung hat sich sein Engagement in NGOs wie der Action Solidarité Tiers Monde noch verstärkt.

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PALLIATIVPFLEGE: „Es fehlt an einer Gesamtvision“

„Omega 90“, ein Luxemburger Dachverband, der sich der Förderung der Palliativpflege verschrieben hat, feiert sein 25jähriges Bestehen. Im Interview mit der woxx äußert sich sein Direktor, Henri Grün, zu Fortschritten und Vorbehalten.

Henri Grün, geboren 1952, ist seit Januar 2011 Direktor von Omega 90.

woxx: Was hat Omega 90 seit seiner Gründung vor 25 Jahren konkret erreicht? Warum ist Ihr Verein notwendig?

Henri Grün: Bei der Gründung von Omega 90 war die Palliativ-Bewegung in Luxemburg noch in den Anfängen und hatte sich gerade erst konstituiert. Nämlich in Form dieser Vereinigung. Damals bestand sie aus Caritas, Croix Rouge und Amiperas, drei Trägern, die sich mit Unterstützung des Familienministeriums zusammengefunden hatten – mit dem Ziel, den Palliativgedanken, die Palliativkultur in Luxemburg zu verbreiten, aber auch ganz konkrete Projekte in Angriff zu nehmen. mehr lesen / lire plus

S’OUVRIR VERS LA CHINE: « J’ai voulu faire comme eux »

En plus du Nouvel An lunaire, ce 19 février, Esther Sanchez a célébré son « work anniversary » à la Chambre de commerce Chinalux. Un emploi idéal pour cette passionnée de la Chine.

Un projet et des ressources. Esther Sanchez, après avoir développé son intérêt pour la Chine, a pu y travailler pendant trois mois. Depuis un an, employée à Chinalux, elle développe les relations commerciales et culturelles.

woxx : Comment fêtes-tu le Nouvel An ?

Esther Sanchez : En fait, j’ai déjà commencé à le fêter – au Luxembourg, il n’y a pas de grande fête publique le jour même. Mais il y a de nombreuses célébrations organisées par des associations autour de cette date. mehr lesen / lire plus

KULTUR: „Kunst muss politisch sein“

Lars Schmitz und Raphael Lemaire von dem jungen Künsterkollektiv Richtung22 erklären im woxx-Interview, wie sie den kulturellen Sektor in Luxemburg sehen, wie man Leute erreicht, die bisher nicht erreicht wurden, und warum Kunst sich einmischen sollte.

Lars Schmitz, 27, hat sein Kommunikations- und Medienwissen-
schaftsstudium in Halle gerade abgeschlossen.

Raphael Lemaire, 22 Jahre alt, studiert Politikwissenschaft in München. (FOTOS: RICHTUNG22)

woxx: Warum Richtung22?

Lars Schmitz: Die Gruppe funktioniert basisdemokratisch, was am Anfang natürlich zu den zu erwartenden stundenlangen Diskussionen geführt hat. Ich glaube, wir hatten ungefähr 200 Namen zur Auswahl. Uns war wichtig, einen zu finden, der unser Engagement widerspiegeln würde. mehr lesen / lire plus

KLIMASCHUTZ: Altlast Emissionshandel

Nächste Woche wird Eva Filzmoser (Carbon Market Watch) in Luxemburg einen Vortrag halten und auch dem Kioto-Unterausschuss des Parlaments einen Besuch abstatten. Die woxx unterhielt sich mit der Expertin für internationale Klimapolitik.

Zur Person
Die österreichische Juristin Eva Filzmoser ist Direktorin von „Carbon Market Watch“ – früher CDM-Watch. Ihre Organisation, mit Sitz in Brüssel, hat maßgeblich dazu beigetragen Fehlentwicklungen des
CO2-Emissionshandels aufzuzeigen.
Im Vorfeld der Pariser Klimakonferenz am Ende des Jahres, fordert sie nicht nur wirksame politische Vorgaben, sondern setzt sich auch für zielführende Strategien ein, die garantieren, dass jeder bei sich zu Hause seinen gerechten Beitrag leistet.

woxx: Wie schätzen Sie die Klimadebatte nach der Konferenz von Lima ein? mehr lesen / lire plus