„Tax the Rich“: Retten Steuern die Welt?

Die Reichen zur Kasse bitten: Das fordert das Bündnis Tax the Rich in einer Bürger*inneninitiative, doch bisher fehlt es unter anderem in Luxemburg an Zuspruch.

Ein Prozent der europäischen Bevölkerung besitzt fast die Hälfte des Vermögens Europas. Statt freiwilliger Wohltätigkeit, sind systematische Lösungen wie eine Vermögenssteuer für die Superreichen nötig, um die Zukunft gerechter zu gestalten. (Copyright: Charter for Compassion.)

In Argentinien oder Neuseeland gibt es sie schon, nun soll auch in der Europäischen Union eine Vermögenssteuer für die Superreichen her: Das Bündnis Tax the Rich, in dem sich Politiker*innen, Ökonomist*innen und Aktivist*innen befinden, reichte letzten Juni eine Bürger*inneninitative bei der EU-Kommission ein, um gegen steigende Ungerechtigkeiten anzukämpfen. mehr lesen / lire plus

Gloden-Debatte: Verkehrte Welt

Mit der Wortmeldung des Abgeordneten Tom Weidig erreicht die Polemik um Innenminister Léon Gloden seinen Tiefpunkt.

(COPYRIGHT: Chambre des Députés, CC BY-ND 2.0 Deed)

Preisfrage: Welchem dieser vier Männer wird Anstiftung zum Vandalismus, welchem die Verharmlosung politischer Einschüchterung vorgeworfen und welchem explizit gedroht? Ist es Innenminister Léon Gloden (CSV), der Ende Dezember mit der Einführung des umstrittenen Bettelverbots für Aufsehen sorgte? Trifft es den Musiker Serge Tonnar, der seiner Wut über das Verbot mit einem Gedicht und einer Karikatur von Gloden als Bettler Luft machte? Oder ist es der Karikaturist Carlo Schneider, der die Polemik mit satirischen Zeichnungen dokumentierte? Vielleicht geht es stattdessen aber auch um den Abgeordneten Tom Weidig (ADR), der sich diese Woche zu Schneiders Karikaturen äußerte. mehr lesen / lire plus

Die Jagd als Lösung: Wolf oder Schaf?

Wie zuvor beim Fuchsbandwurm wird nun beim Wolf behauptet, nur die Jäger*innen könnten uns retten. Doch die Gefahr wird aufgebauscht und bis auf Weiteres gilt: Hüte dich vor den Hüter*innen!

Naturschutz braucht Schafe und Wölfe. (Pixabay; SarahRichterArt)

Frida musste eingeschläfert werden, die anderen sechs Schafe sind verletzt und traumatisiert. Weil es nichts an dem ändere, was ihre Tiere erlitten haben, lehnt Adela Fuentes eine finanzielle Entschädigung ab, berichtete RTL. Die Schafe der Tierschützerin waren Anfang Dezember von sich selbst überlassenen Jagdhunden angegriffen worden. Weil das im Rahmen einer angemeldeten „Klappjuegd“, bei der die Hunde frei laufen dürfen, geschah, bleibt es von staatlicher Seite ohne Konsequenzen, ja, Fuentes wird sogar eine Mitverantwortung unterstellt, da sie keine Schutzmaßnahmen ergriffen hatte. mehr lesen / lire plus

Interdiction de la mendicité à Luxembourg : Joyeux Noël, les pauvres !

En rétablissant l’interdiction de la mendicité à Luxembourg, le gouvernement ouvre la voie à une chasse aux pauvres dans les rues de la capitale. Il choisit de balayer le problème de la pauvreté sous le tapis, plutôt que de s’attaquer à ses causes structurelles. L’opposition de gauche est vent debout contre cette décision qui polarise la société.

(Photo : Pixabay)

En l’espace de sept mois, les juristes du ministère de l’Intérieur ont réussi le bel exploit de rendre deux avis totalement opposés sur un même sujet : l’interdiction de la mendicité dans la capitale. En mai dernier, la ministre de l’Intérieur avait annulé la délibération du conseil communal, à majorité DP et CSV, d’interdire toute forme de mendicité dans la Ville-Haute, les parcs et le quartier de la gare, entre 7h et 22h. mehr lesen / lire plus

Gouvernement : Frieden le communicant

Luc Frieden promet une ère de transparence sur la marche des affaires du pays. Il l’a annoncé ce 13 décembre lors d’un briefing qui a suivi le Conseil de gouvernement. L’exercice avait été largement délaissé par son prédécesseur. Reste à voir si le nouveau premier ministre l’inscrira dans la durée, alors que les sujets qui fâchent ne manqueront pas.

(Photo : Fabien Grasser)

La semaine prochaine, Luc Frieden sera opéré du nez ! Une intervention chirurgicale bénigne et ambulatoire qui ne l’empêchera – bien sûr – pas de travailler, mais limitera ses contacts avec l’extérieur et notamment avec la presse. C’est ainsi que le premier ministre a conclu, le mercredi 13 décembre, son premier briefing après un Conseil de gouvernement, le quatrième tenu par la coalition CSV-DP depuis son entrée en fonction. mehr lesen / lire plus

Artikel 6 auf der COP28: Lass fünfe gerade sein!

Kohlenstoffmärkte sollen den Klimaschutz effizienter machen. Doch ihre Schlupflöcher zu schließen und ihren Nebenwirkungen vorzubeugen, ist nicht wirklich erwünscht.

Viele viele Carbon Offsets … Mit heißer Luft noch schneller in die Klimakatastrophe! (Pixabay; Pexels)

Worüber wird bei der COP28 derzeit verhandelt? Die Klimakonferenz in Dubai, die nächste Woche abschließt, dreht vor allem um Geld und heiße Luft. Genauer gesagt, um Nord-Süd-Finanzflüsse wie die Fonds für Klimaschäden (siehe Kasten S. 7 unten) und um CO2-Emissionen, die dringend gesenkt werden müssen. Wieso sind diese Fragen nicht längst geklärt, warum ist das Emissions-Inventar, acht Jahre nach der COP15 in Paris katastrophal? mehr lesen / lire plus

Climat et faux consensus : Les indispensables

La COP28 risque d’aboutir une nouvelle fois à des demi-mesures. Pour le mouvement climatique, il est temps d’identifier le véritable adversaire.

Indispensable, le caviar ? À la louche ou à la pelle ? (Pixabay ; andreas 160578)

Quel est l’ennemi no 1 du mouvement climatique ? Les climatonégationnistes, qui remettent en question la réalité du réchauffement par effet de serre et son origine anthropique ? Ce serait un adversaire confortable, car le nombre de militant-es en est limité et ils et elles n’ont que le complotisme à opposer à la science. Qu’en est-il alors des multinationales des énergies fossiles, qui financent les négationnistes, infiltrent les structures onusiennes et cherchent à différer l’adoption de mesures qui ruineraient leurs investissements ? mehr lesen / lire plus

Accord de coalition : Les procédures, mère de toutes les batailles

Le suspense autour du contenu de l’accord de coalition a été vite levé par des fuites dans la presse. Selon les domaines abordés, il est plus ou moins précis sur les intentions du nouveau gouvernement. Des fils conducteurs s’en dégagent néanmoins, comme la simplification et l’accélération des procédures administratives, visant à réduire le poids de l’intervention publique dans la conduite des affaires.

Luc Frieden tient son discours de politique générale devant la Chambre, sous le regard du nouveau président du parlement, Claude Wiseler. (Capture d’écran Chambre des députés)

Luc Frieden voulait réserver l’exclusivité de l’accord de coalition aux membres du CSV et du DP, avant de le transmettre aux député-es et, en dernier lieu, au grand public. mehr lesen / lire plus

Accord de coalition : Démocratie, transparence et fuites

La question a surgi avec acuité ces derniers jours : à qui faut-il accorder la primeur de l’accord de coalition négocié entre les partis qui prendront les rênes du gouvernement ces prochains jours ? Aux instances dirigeantes du CSV et du DP, à leurs membres, aux parlementaires ou à l’ensemble du corps électoral ?

(Illustration : unsplash.com)

Pourquoi ne pas rendre l’accord de coalition public dès sa signature par le CSV et le DP ? La question a été posée avec insistance à Luc Frieden, ce lundi 13 novembre, lors d’un point presse intermédiaire au château de Senningen, comme il en a tenu régulièrement depuis le début des négociations de coalition, il y a cinq semaines. mehr lesen / lire plus

Klimapolitik: Du bist schuld!

Das Verbraucher*innenschutzministerium präsentierte diese Woche ein neues Tool zum Klimaschutz: Auf myimpact.lu können Luxemburger*innen sich jetzt ausrechnen lassen, wie groß ihr schlechtes Gewissen sein soll. Das fördert jedoch nur die Individualisierung des Problems.

Der CO2-Fußabdruck-Rechner der Regierung funktioniert wie ein digitaler Beichtstuhl. Doch gerade jene, die die größten Klimasünden begehen, profitieren von solch einer individualisierten Betrachtungsweise. (Foto: pixabay)

„Beispiellose Herausforderungen“ stehen unserem Planeten bevor, heißt es auf der Website myimpact.lu, die das Verbraucher*innenschutzministerium am Montag vorgestellt hat. Mit dem CO2-Fußabdruck-Rechner kann sich nun jede*r selbst ausrechnen, wie groß der eigene Anteil an der Klimakrise ist. Das sei der erste Schritt, um herauszufinden, was man für das Klima tun könne. mehr lesen / lire plus

Nato gegen Klima: Blind weiterkämpfen

Die Investitionen in militärische Ausrüstungen steigen, auch in Luxemburg. Nun haben drei Forschungsinstitute erstmals ausgerechnet, wie teuer die Nato-Investitionen das Klima zu stehen kommen.

Ob bei Explosionen, dem Fliegen eines Flugzeuges, aber auch bei Trainingseinsätzen, wie hier im Süden Spaniens, oder der Lieferung von Waren ‒ Armeen stoßen massiv Treibhausgase aus und gehören weltweit zu den größten Umweltverschmutzern. (Copyright: European Union, 2023.)

Für Nato-Mitgliedsstaaten gilt nicht, wie bei der Erderwärmung, die Zielmarke 1,5 sondern 2: Mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) sollen die Mitglieder ab 2028 jährlich in Ausrüstung investieren. Die Zielmarke fördert ein weltweites Wettrüsten. Würden alle Nato-Mitglieder die willkürlich gesetzte Zwei-Prozent-Zielmarke erreichen, entspreche dies zusätzlichen Ausgaben von insgesamt 2,57 Billionen US Dollar. mehr lesen / lire plus

Being Black in the EU: Rassismus in Luxemburg

Die zweite Studie „Being Black in the EU“ offenbart: In Luxemburg grassiert der Rassismus und es mangelt an kompetenten öffentlichen Anlaufstellen.

Die luxemburgische Politik hat es in den letzten sieben Jahren versäumt, konkret gegen Rassismus vorzugehen. (COPYRIGHT: Kelly/Pexels)

Die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte stellt Europa erneut ein schlechtes Zeugnis aus: Am Mittwoch veröffentlichte sie die Neuauflage ihrer Studie „Being Black in the EU“, laut welcher rassistische Diskriminierung seit 2016 europaweit zugenommen hat (2016: 24 Prozent, 2022: 34 Prozent). Befragt wurden dieses Mal 6.800 Menschen afrikanischer Abstammung in 13 EU-Staaten, darunter auch Luxemburg. Ähnlich wie 2016, schneidet das Großherzogtum 2022 wieder schwach ab. mehr lesen / lire plus

Klimapolitik: Nicht nachlassen

Luc Frieden will zumindest den Anschein erwecken, dass er die Klimakrise ernst nimmt. Es darf jedoch nicht bei Willensbekundungen bleiben.

Wenn Investitionen in Öl und Gas wertlos werden, weil sie in einer dekarbonisierten Welt niemand mehr braucht, spricht man von „Stranded Assets“. Der Luxemburger Finanzplatz muss aufpassen, nicht selbst zu einem hilflosen Wal am Stand zu werden. (Bild: Johannes Wierix)

In den letzten zehn Jahren hat sich in Luxemburg sicherlich einiges getan beim Klimaschutz: Pariser Abkommen, Ausbau erneuerbarer Energien, Start der Elektromobilität, halbwegs ehrgeizige Reduktionsziele, Klimabiergerrot – und in den letzten beiden Jahren sogar tatsächlich ein Absenken der Emissionen. Ob die nicht eher der Pandemie und der nachfolgenden Energiekrise geschuldet sind, wird sich in den nächsten Jahren zeigen, aber: Ein Anfang ist gemacht. mehr lesen / lire plus

Perspectives progressistes : Un accord d’opposition ?

La bonne nouvelle : l’opposition parlementaire de gauche sera multipliée par cinq. La mauvaise : en ordre dispersé, avec la multiplicité de partis et de sujets, elle ne fera pas le poids.

En 2024, se rassembler face au gouvernement néolibéral de droite, pour avancer dans les domaines social, écologique et sociétal. Tout en intégrant, à la différence de ce qui se faisait en 1789, la dimension de la diversité.Jacques-(Louis David ; Serment du Jeu de paume ; PD)

Une cure d’opposition fera du bien à la gauche ! L’idée est populaire, mais discutable. Certes, quand la droite est au gouvernement, la gauche a du temps et des ressources pour approfondir et radicaliser sa réflexion. mehr lesen / lire plus

Rassismus in Luxemburg: Was ist das noch mal?

Ein von Lëtz Rise Up organisiertes Rundtischgespräch veranschaulichte, wieso hierzulande nicht konsequenter gegen Rassismus vorgegangen wird: Den politischen Verantwortlichen fehlt es am nötigen Know-how.

Openclipart/GDJ

Kurz vor dem 8. Oktober lässt sich das traurige Fazit ziehen: Minoritätenschutz stand in diesem Wahlkampf kaum im Fokus. Zum Glück organisierte der ein oder andere Interessenverein Rundtischgespräche zu Themen wie Geschlechtergerechtigkeit, LGBTIQA+-Rechte oder Rassismus. Letzteres war am vergangenen Donnerstag der Fall. Eingeladen hatte die feministische und antirassistische Organisation Lëtz Rise Up, das Panel setzte sich aus Vertreter*innen von Déi Gréng, CSV, DP, LSAP, Déi Lénk, Fokus und der Piratepartei zusammen.

Dass die Parteien nicht mit ihren Ideen bezüglich Rassismusbekämpfung hausieren gehen, überrascht nicht; immerhin sucht man in den meisten Wahlprogrammen vergebens nach konkreten Maßnahmen in diesem Bereich. mehr lesen / lire plus

Smartwielen.lu: Flagrante Schwächen

Das Tool smartwielen.lu erfreut sich großer Beliebtheit. Ein paar Nachbesserungen könnten seine Nützlichkeit aber um ein Vielfaches erhöhen.

smartwielen.lu

„Bereits 190.372 Matchings“ war am Donnerstag groß auf der Startseite von smartwielen.lu zu lesen. Die Anspielung auf die Dating-App Tinder lässt darauf schließen, dass die anvisierte Zielgruppe sowohl jung als auch netzaffin ist. Mit Dating hat smartwielen.lu, einer sogenannten „Voting Advice Application“, die vom Zentrum fir politesch Bildung (ZpB) in Zusammenarbeit mit der Universität Luxemburg entwickelt wurde, allerdings herzlich wenig zu tun.

In einer ersten Phase wurde der spezifisch auf die kommenden Nationalwahlen zugeschnittene Fragenkatalog zusammengestellt. Zu diesem Zweck konnten sowohl Zivilbevölkerung als auch politische Parteien Fragen einreichen, mit „starkem Bezug zur politischen Aktualität in Luxemburg“. mehr lesen / lire plus

Fiscalité du travail et du capital : La culture de l’inégalité

L’oisiveté d’un rentier paye-t-elle mieux que le labeur des salarié-es ? Au grand-duché, la réponse est oui. Le travail y est beaucoup plus lourdement imposé que le capital, selon une étude publiée par la Chambre des salariés Luxembourg (CSL). Au niveau de l’OCDE, le pays est même l’un de ceux où ce déséquilibre est le plus important.

Photo : Alexa/Pixabay

Si, au Luxembourg, vous voulez payer moins d’impôt, mieux vaut vivre de sa rente que de son travail : cette conclusion s’impose à la lecture de l’« Eco News » de septembre, édité par la Chambre des salariés Luxembourg (CSL). En cela, le pays suit la tendance lourde observée dans le monde ces dernières décennies, avec une taxation moins importante du capital, au détriment du travail. mehr lesen / lire plus

Union européenne : La droite qu’on supporte

Le discours sur l’état de l’Union d’Ursula von der Leyen nous rappelle les mérites de la culture du compromis bruxelloise. Et ses limites dans un contexte de plus en plus sinistre.

Discours sur l’état de l’Union. Ursula von der Leyen devant le Parlement européen à Strasbourg. (Photo : EPA-EFE/Julien Warnand)

Ursula von der Leyen est incontournable. C’est ce qu’elle vient de rappeler à travers son discours sur l’état de l’Union européenne. D’une part, en se montrant à l’écoute des lobbys de l’industrie et de l’agriculture, elle consolide sa position au sein du Parti populaire européen, regroupant les partis de droite nationaux traditionnels. mehr lesen / lire plus

Invasive Arten: Ungebetene Gäste

Invasive Spezies sind jährlich für Schäden von über 423 Milliarden Dollar verantwortlich. Sie tragen außerdem dazu bei, dass andere Arten aussterben. Doch der Umgang mit biologischen Eindringlingen ist kompliziert.

Der nordamerikanische Signalkrebs wurde in Europa als Delikatesse eingeführt. Nun bedroht er als invasive Art die schwindenden Bestände europäischer Flusskrebsarten – auch in Luxemburg. (Foto: CC BY-SA 3.0 MdE/Wikimedia)

Am Montag hat die in Bonn angesiedelte zwischenstaatliche „Intergovernmental Platform on Biodiversity and Ecosystem Services“ (IPBES) ihren Bericht zu invasiven gebietsfremden Spezies vorgestellt. Vier Jahre lang haben die Wissenschaftler*innen über 13.000 wissenschaftliche Quellen gesichtet, sich mit indigenen Expert*innen unterhalten und Daten gesammelt. Die Lage ist ernst: Bei rund 60 Prozent der Arten, die bisher ausgestorben sind, waren invasive Spezies zumindest mitverantwortlich. mehr lesen / lire plus

Klimapolitik: An die Kinder denken

„Denkt an die Kinder“ ist meistens ein schlechtes Argument, das von der eigentlichen Diskussion ablenkt. Bei der Klimapolitik geht es jedoch genau um das: Die Zukunft junger Menschen.

Seit Jahren kämpfen Jugendliche für eine lebenswerte Zukunft. Die Politik ignoriert das geflissentlich. (Foto: pxfuel.com)

Der vergangene Sommer hat einmal mehr gezeigt, wie unwirtlich die Zukunft in der Klimakrise wird. Hitzewellen, Waldbrände, Stürme und Flutkatastrophen quer durch Europa sollten jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass dies erst der Prolog war: Es wird schlimmer werden und wenn wir weiterhin so apathisch gegenüber der Thematik sind, wird ein Großteil der Erde für Menschen unbewohnbar. Die Parameter, die wir im Kopf behalten müssen: Eine Welt mit 1,5 Grad Erwärmung ist schlimm, eine mit 2 Grad vielleicht so gerade noch erträglich. mehr lesen / lire plus