Intersex
: Das tabuisierte Geschlecht


Bei der Geburt werden Menschen in Mädchen und Jungen unterteilt. Notfalls wird zu diesem Zweck die Geschlechtsanatomie operativ zur einen oder anderen Seite hin gerichtet – zum Leidwesen vieler Betroffener.

Nicht nur eine Frage der Gene: Körperliche Besonderheiten der Geschlechtsentwicklung können auch auf hormoneller oder anatomischer Ebene auftreten.Foto: Pixabay (Quelle: zwischengeschlecht.org)

„Mit sieben Jahren haben die Ärzte mein Genital verstümmelt und dadurch mein Leben zerstört.“ Es waren Aussagen wie diese, die den BesucherInnen der Intersex-Tagung, die Anfang dieser Woche in der Abtei Neumünster stattfand, das von vielen intergeschlechtlichen Menschen erfahrene Leid in aller Deutlichkeit vor Augen führten. In diesem Falle stammte der Erfahrungsbericht von der Schweizer Intersex-Aktivistin Daniela Truffer. mehr lesen / lire plus

Luxemburgische Sprache : Viel Lärm um nichts

„Hier wird vieles als neu verkauft, was die letzten Regierungen getan bzw. festgehalten haben“, konstatierte Martine Hansen letzten Mittwoch in einer  Chamber-Debatte. Nach Auffassung der CSV-Abgeordneten ist es durchaus fraglich, ob die am 9. März von Erziehungsminister Meisch vorgestellte Strategie zur Förderung der luxemburgischen Sprache tatsächlich zu Verbesserungen führen wird. Besonders die Verankerung der luxemburgischen Sprache in der Verfassung, die Inbetriebnahme des Zentrums fir d’Lëtzebuergescht sowie der Lëtzebuerger Online Dictionnaire (LOD), der noch in dieser Legislaturperiode fertiggestellt und veröffentlicht werden soll, waren von Meisch hervorgehoben worden. In Zukunft soll es zudem möglich sein, sich in luxemburgischer Sprache an EU-Insitutionen zu wenden. mehr lesen / lire plus

Menschenrechte: Der Mensch als Ware


Der Kampf gegen Menschenhandel wurde in Luxemburg bisher noch nicht konsequent genug in Angriff genommen. In einem Bericht wird dies nun von der Menschenrechtskommission scharf kritisiert.

Es ist ungewiss, wie viele Opfer von Menschenhandel es weltweit tatsächlich gibt. (Foto: Pixabay)

„Luxemburg ist seiner Verpflichtung, Opfer von Menschenhandel zu schützen, nicht nachgekommen“, heißt es in einem am Mittwoch vorgestellten Bericht der Menschenrechtskommission (CCDH). In den letzten Jahren ergriffene Maßnahmen hätten leider nur eine unmerkliche Wirkung gehabt. Man hoffe, dass diese erst den Beginn eines wirkungsvollen Engagements im Kampf gegen den Menschenhandel darstellten. Laut Artikel 53 der Charta der Grundrechte der Europäischen Union ist Menschenhandel offiziell verboten. mehr lesen / lire plus

Denzel Washington: Verhärtete Fronten

Die Filmadaptation des 1987 am Broadway uraufgeführten Theaterstücks „Fences“ überzeugt mit beeindruckenden Schauspielleistungen und einer minimalistischen Filmgestaltung.

Troys Träume mögen geplatzt sein, doch für Rose gab es nie eine Alternative zur Selbstaufopferung.

Troy Maxson (Denzel Washington), Anfang 50, Ehemann und Vater zweier Söhne, ist ein temperamentvoller, oft in Selbstmitleid versinkender Vielschwätzer, der im Pittsburgh der 1950er-Jahre mit seiner Arbeit als Müllmann die Familie unterhält. Gegenüber dem wenigen, das er hat, empfindet er ein unnachgiebiges Kontrollebedürfnis: „Ich baue mir einen Zaun um das, was zu mir gehört.“ Sein jüngster Sohn Cory (Jovan Adepo) träumt von einem Football-Stipendium – nichts wäre für ihn schlimmer, als wie sein Vater bei der Müllabfuhr zu enden. mehr lesen / lire plus

Geschlechtergerechtigkeit : Kleine Fortschritte

Frauen arbeiten mehr, verdienen weniger und sind häufiger arbeitslos – das geht aus einem neuen Bericht der Europäische Kommission hervor, der anlässlich des diesjährigen Weltfrauentags veröffentlicht wurde. Der Bericht gibt einen Überblick über allgemeine Tendenzen, EU-Maßnahmen sowie best practice-Beispiele. Im Dezember 2015 war das Arbeitsprogramm „Strategisches Engagement für die Gleichstellung der Geschlechter 2016–2019“ beschlossen worden. Dennoch bestehen in dieser Hinsicht nach wie vor große Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten. Dem Bericht zufolge liegt der sogenannte „gender earnings gap“, der sich aus „pay gap“, „hours gap“ und „employment gap“ zusammensetzt, im europäischen Durchschnitt bei 39,8%, in Luxemburg bei 32%. Frauen verdienen EU-weit 16,3% weniger als Männer, in Luxemburg sind es 5%. mehr lesen / lire plus

Ausstellung
: Sterbliche Hülle


Im Rahmen der Kampagne „Les voix du féminisme“ sind noch bis zum 5. April feministische Werke der Künstlerin Désirée Wickler in der Abtei Neumünster ausgestellt. Leitmotiv der Ausstellung „Sweet Dreams?“ ist das Verhältnis von Frauen zu ihrem Körper.

In der Ausstellung „Sweet Dreams?“ dreht sich alles um mit Körpern verbundenen Sehnsüchte, Ängste, Zweifel und Normen. (Bildquellen : Facebook Page “neimënster”)

„Wer will ich sein? Welches sind meine Ängste, Sehnsüchte und Zweifel, und wie kollidieren diese mit der Gesellschaft? Wie will ich mich zeigen?“, so beschrieb Désirée Wickler das Anliegen der Ausstellung „Sweet Dreams“ auf der Vernissage am vergangenen Freitag. 1983 in Luxemburg geboren, absolvierte Wickler von 2004 bis 2008 ein Kunststudium in Deutschland. mehr lesen / lire plus

8. März: „Les voix du féminisme“

Im Rahmen des Weltfrauentags präsentiert die Aktionsplattform JIF ein vielfältiges kulturelles und politisches Programm.

„Es geht darum, uns für andere Realitäten zu öffnen. Wir müssen uns bewusst machen, dass es nicht nur den einen Feminismus gibt und dass Frauen unterschiedliche Interessen haben“, so die CID – Fraen an Gender-Mitarbeiterin Christa Brömmel am vergangenen Mittwoch auf einer Pressekonferenz. Auf dieser wurde die von der Aktionsplattform Journée internationale des femmes organisierte Kampagne zum Weltfrauentag 2017 vorgestellt. 2011 war diese Plattform aus dem Bedürfnis heraus gegründet worden, durch einen Zusammenschluss zahlreicher Organisationen mehr Visibilität und größere Einflussmöglichkeiten zu schaffen, so Brömmel.

„Wir wollten ein Thema auswählen, das uns als Feministinnen am Herzen liegt.“ mehr lesen / lire plus

Verhütung
: Es ist noch Luft nach oben


In Luxemburg besteht Handlungsbedarf bezüglich Informationen und Zugang zu Verhütungsmethoden. Besonders Frauen in prekären Lebenslagen sind benachteiligt.

In Luxemburg erhalten Frauen eine 80-prozentige Rückerstattung der „Pille“ nur bis zum 25. Lebensalter. (Foto: Pixabay)

„La prise en charge s’étendra de manière ciblée à d’autres moyens de contraception que ceux actuellement visés“, heißt es im Regierungsprogramm. Auch Maßnahmen zur Verbesserung des Informationsangebots und zur Sensibilisierung sind im Text vorgesehen. Für die Präsidentin des Planning Familial, Ainhoa Achutegui, ist es völlig unverständlich, weshalb die Umsetzung dieser Vorhaben so lange auf sich warten lässt. Dass es durchaus noch konkreten Handlungsbedarf gibt, wird nun auch in dem am 14. mehr lesen / lire plus

Mike Mills: 20th Century Women

Es bedarf ein wenig Geduld, denn die Besonderheit dieses Films entfaltet sich nur allmählich. Trotz des losen Narrativs, versteht es Mike Mills gekonnt ein differenziertes Porträt dreier Frauen unterschiedlicher Generationen zu visualisieren. Nicht zuletzt aufgrund des hervorragenden SchauspielerInnen-Ensembles lohnt sich der Kinobesuch auf jeden Fall!

Bewertung der woxx : XX
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Diskriminierung: Hauptsache nicht dick

Ob am Arbeitsplatz oder in den Medien – Gewichtsdiskriminierung ist nach wie vor salonfähig. Für die Betroffenen hat das viele negative Folgen.

Die Kampagne „strong4life“ setzt auf Sensibilisierung durch Abschreckung. (Bildquelle: ©strong4life)

Stellen Sie sich eine Welt vor, in der alle kugelrund sind, also nicht nur die Menschen, sondern auch die Tiere. Es ist eine triste, monotone Welt, alle bewegen sich schwerfällig und essen fast ununterbrochen. In dieser Welt lebt ein kleiner, unglücklicher Junge, in dem sich zunehmend das Bedürfnis nach Veränderung regt – seiner Ernährung einerseits, seines Körpers andererseits. Diese Veränderung soll ihm nicht nur zu mehr Lebensfreude verhelfen, sie soll ihn darüber hinaus sogar zum Fliegen befähigen. mehr lesen / lire plus

Pablo Larraín: Jackie

Weniger ein historisches Porträt, fokussiert dieses Drama vielmehr auf die Psyche Jacqueline Kennedys unmittelbar nach der Ermordung ihres Ehemannes. Teils in extrem nahen Einstellungen gefilmt, ist „Jackie“ allerdings nicht so sehr ein Film über die ehemalige First Lady als ein Vorzeigeprojekt von Natalie Portmans beeindruckendem Schauspieltalent.

Bewertung der woxx : XX
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Vermummungsverbot
: Instrumenta
lisierte 
Debatte


Es spricht vieles dafür, dass ein Verschleierungsverbot die Gesellschaft eher spaltet als eint. 
Zu einem bevormundenden Umgang mit Frauen gesellt sich hier nämlich eine herablassende, verbietende Haltung gegenüber dem muslimischen Glauben.

Wird das Vermummungsgesetz in Luxemburg auch Niqab und Burka betreffen? (Foto: Wikimedia Commons)

Islam, Unterdrückung, Flüchtlingswelle, Terrorgefahr – die Vorstellung einer vollverschleierten Frau erhitzt die Gemüter schon alleine deshalb, weil mit ihr derart viele, schon für sich genommen kontroverse Themen in einen Zusammenhang gebracht werden. Doch gerade durch die Vermischung oder vielmehr Gleichsetzung dieser Aspekte entfaltet sich die destruktive Sprengkraft der aktuellen Debatte.

Diese flammte in den letzten Jahren in diversen Ländern vor allem im Zusammenhang mit Diskussionen über ein gesetzliches Vermummungsverbot auf. mehr lesen / lire plus

Barry Jenkins
: Ein Lichtschimmer im Dunkeln


Mit „Moonlight“ bringt der US-amerikanische Regisseur Barry Jenkins die einfühlsam gezeichnete Beschreibung eines schwierigen Erwachsenwerdens auf die große Leinwand. Der Film mag eine raue Realität zeigen, doch verliert er nie den Blick für das Schöne.

In der Schule muss Chiron ständig mit Angriffen seiner Mitschüler rechnen.

Was heißt es, ein „richtiger Mann“ zu sein? Bereitwillig Gewalt einzusetzen? Keine Schwäche oder Emotionen zu zeigen? Frauen zu begehren? Dem Regisseur Barry Jenkins war es bei seinem Film „Moonlight“ wichtig, zu verdeutlichen, dass sich diese Frage für schwarze Männer auf besonders eindringliche Weise stellt. „Growing up, you’re told that being a black man, you have to be that much better than your counterparts,“ erklärte der Athlet und Schauspieler Trevante Rhodes kürzlich dem Guardian gegenüber. mehr lesen / lire plus

Vermmumungsverbot: Die Regierung hat es eilig

Bildquelle: Wikimedia Commons

In den vergangenen zwei Wochen meldeten sich zahlreiche AkteurInnen zum geplanten Vermummungsgesetz zu Wort. Auch innerhalb der Regierung scheint man sich uneins zu sein.

„In der Debatte wird etwas hochstilisiert, das im Alltag kein Problem darstellt“, so Familienministerin Corinne Cahen am vergangenen Mittwoch im Wort-Interview. Damit bezog sie sich auf die kontroversen Diskussionen, die in der Folge der Ankündigung eines Verbots der Vollverschleierung aufgekommen waren. Dass die Debatte überhaupt erst dadurch entstanden war, dass die Regierung selbst diese Angelegenheit zu einem Problem gemacht hatte, wird dabei außer Acht gelassen. Die nachgeschobene Präzisierung, bei dem Verbot gehe es nur marginal um vollverschleierte Frauen, dient nun dazu, einer Auseinandersetzung mit der vorgebrachten Kritik aus dem Wege zu gehen. mehr lesen / lire plus

School-Leaks: Freispruch für alle Angeklagten

Die vier im Rahmen der School-Leaks-Affäre angeklagten Personen wurden am gestrigen Vormittag freigesprochen. Die drei Lehrkräfte des Lycée classique Echternach sowie der Ehemann einer der Angeklagten waren beschuldigt worden, im März 2015 unerlaubterweise Prüfungsdokumente verbreitet zu haben. Bei diesen handelte es sich um Fragen und Antworten der Leistungstests zum Übergang von der Grund- zur Sekundarstufe. Zwar ist die postalische Weiterleitung der entsprechenden Unterlagen an SekundarschullehrerInnen, die in den Orientierungskommissionen vertreten sind, nicht unüblich, doch wurden die Dokumente in diesem Fall zusätzlich eingescannt und an Eltern und SchülerInnen im Raum Echternach und Bourglinster geschickt. Letzten Endes sei das Berufsgeheimnis nicht verletzt worden. mehr lesen / lire plus

Sprachen: Kommunikation statt Ausgrenzung

Die Sprachensituation in Luxemburg, das war das Thema eines Rundtischgesprächs, zu dem déi Lénk am vergangenen Mittwoch eingeladen hatten. Neben Sprache als Machtinstrument, wurde vor allem über Anforderungen an die Schule diskutiert. Die Pädagogin Melanie Noesen betonte, dass zurzeit eine zu große Lücke zwischen der Schul- und Alltagssprache herrsche. Eine stärkere Identifikation mit dem Lerninhalt könne nur dann gewährleistet werden, wenn Sprache als Kommunikations- und Teilhabemittel in den Vordergrund gestellt würde. Dem Anliegen des Sprachwissenschaftlers Fernand Fehlen, Luxemburgisch als Alphabetisierungssprache einzuführen, da es sich um eine alle SchülerInnen verbindende Sprache handele, pflichteten zwar alle Teilnehmenden bei, uneins war man sich jedoch über die Rolle des Deutschen. mehr lesen / lire plus

Bedeutendes Sicherheitsrisiko

VertreterInnen der Gruppe sehbehinderter Menschen beklagen in einem Presseschreiben, dass die Tram immer noch nicht den Bedürfnissen von Menschen mit Behinderung entspricht. Bereits zuvor hatte die Organisation auf das Sicherheitsrisiko hingewiesen, das von den Haltestangen in Y-Form ausgeht. Für Menschen, die sich mithilfe eines taktilen Langstocks in ihrer Umgebung zurechtfinden müssen, berge diese Form die Gefahr, sich den Kopf zu stoßen. Verantwortliche hatten auf das Anliegen zwar durch eine Umgestaltung der Haltestangen reagiert, jedoch in einer Weise, die das Gefahrenpotenzial nicht wesentlich vermindert. Die Behinderten-Organisation betont zurecht, dass das Transportmittel in seiner momentanen Bauweise nicht als „ihre“ Tram bezeichnet werden könne. mehr lesen / lire plus

Inklusion: Auf dem Weg zu einer Schule für alle

Nachdem Luxemburg im Jahr 2011 die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung unterzeichnet hatte, bemüht sich die Regierung nun um ein stärker inklusives Bildungssystem.

Es sei eine Reform auf der ganzen Linie, so Bildungsminister Claude Meisch auf einer Pressekonferenz am vergangenen Mittwoch. Um der Bandbreite des Förderbedarfs gerecht zu werden, bedürfe es eines flexiblen, aber kohärenten Modells. Zu diesem Zweck seien Maßnahmen auf drei Niveaus geplant:

Auf nationaler Ebene wird eine Kooperation zwischen den fünf bestehenden Kompetenzzentren angestrebt, die jeweils auf schulische Integration, Seh- und körperliche Behinderung, Autismus, Sprachentwicklungsstörungen sowie schulische Integration spezialisiert sind. Diese sollen nun durch drei weitere Kompetenzzentren für die Bereiche „Lernschwierigkeiten“, „Verhaltensstörungen“ und „Hochbegabung“ ergänzt werden. mehr lesen / lire plus

Andy Bausch: Senioren in 
Aufbruchstimmung


Sieben Jahre nach „Trouble no More“ bringt Andy Bausch mit „Rusty Boys“ eine Seniorenkomödie ins Kino – einen Film, der unterhält und zugleich auch ein Plädoyer für mehr Solidarität und Hilfsbereitschaft sein will.

Die vier Helden in „Rusty Boys“ lassen sich nicht so leicht von ihrem Vorhaben abbringen.

Auch wenn das Subgenre der Alterskomödie in den letzten Jahren an Popularität gewonnen hat – „About Schmidt“, „Best Exotic Marigold Hotel“ und „Quartett“ kommen einem in den Sinn -, so werden das dritte Alter und die mit ihm einhergehenden Probleme auf der großen Leinwand dennoch eher selten thematisiert. Andy Bausch ist nun mit „Rusty Boys“ in diese Marktlücke gestoßen. mehr lesen / lire plus

Luxemburgische Sprache: Rechtschreibung leicht gemacht

Das Bildungsministerium startet eine Öffentlichkeitskampagne zur luxemburgischen Orthographie. Auf diese Weise will man zur Pflege und Förderung der Nationalsprache beitragen.

(Bildquelle: @Ministère de l’Education nationale de l’enfance et de la jeunesse)

„Es besteht in der Bevölkerung des Landes der verbreitete Wunsch, luxemburgisch schreiben zu lernen. Das war bei der Debatte über die luxemburgische Sprache deutlich herauszuhören“, so Claude Meisch auf einer Pressekonferenz über die geplante Kampagne zur Förderung der luxemburgischen Rechtschreibung. Die gesprochene Sprache werde bereits im Schulunterricht und in der Erwachsenenbildung gefördert, bei den Möglichkeiten zum Erlernen der geschriebenen Sprache bestehe jedoch Nachholbedarf.

Das klingt zunächst so, als habe die Regierung vor, der verbreiteten Nachfrage nach Luxemburgischkursen mit einem entsprechenden Angebot entgegenzukommen. mehr lesen / lire plus