Sexualerziehung: Queerness als Nebengedanke

Die sexuelle und affektive Bildung hierzulande fokussiert sich auf Heterosexualität – und das ist ein Problem.

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Wer sexuell oder geschlechtlich nicht der Norm entspricht, findet in Luxemburg problemlos Anlaufstellen, die spezifische Beratung dazu anbieten. Zwar ist das entsprechende Angebot sehr überschaubar und wird mit dürftigen bis keinen staatlichen Geldern unterstützt – aber es existiert immerhin.

Sobald man sich die großen Institutionen anschaut, die im Bereich der sexuellen und affektiven Gesundheit tätig sind, fällt jedoch auf, dass nicht-normative sexuelle Orientierungen und Geschlechter lediglich ein Nebengedanke sind. Was Workshops und Weiterbildungen betrifft, liegt das zum Teil an einer Aufteilung der Zuständigkeitsbereiche: Um Nicht-Heterosexualität und Nicht-Cisgeschlechtlichkeit kümmern sich etwa Cigale und ITGL, Institutionen wie Planning Familial oder die HIV-Berodung erwähnen sie ihrerseits nur am Rande. mehr lesen / lire plus

Digitales Bookfest: Feministische und politische Höhepunkte

Was haben Margaret Atwood, Francis Kirps, Edward Snowden und internationale Aktivist*innen gemeinsam? Sie alle kommen am Wochenende zu Literaturbegeisterten nach Hause und feiern mit ihnen das digitale „Bookfest“.

Copyrigth: Frankfurter Buchmesse

Es ist für gewöhnlich schwer, der Literatur-Prominenz bei der Frankfurter Buchmesse ungestört zu lauschen oder mehrere Veranstaltungen unter einen Hut zu bringen. Das Messegelände ist überfüllt und vor den Lesebühnen formen sich schnell Menschentrauben. Dieses Jahr fällt dieser Stress wegen Corona flach. Die Veranstalter*innen haben das „Bookfest“ zum Großteil ins Internet verlegt. Am Samstag, dem 17. Oktober 2020, werden Lesungen, Diskussionsrunden und Performances per Livestream auf YouTube und auf buchmesse.de mehr lesen / lire plus

Au théâtre : Truckstop

Suite du passage en revue des abondantes productions théâtrales du moment, avec le très réussi « Truckstop », une production du Centaure accueillie au Kinneksbond.

Sullivan Da Silva, Elsa Rauchs…

Un bar routier déserté, qu’on imagine aisément rendu obsolète par une infrastructure d’autoroutes toujours plus envahissante. Katalijne, qui souffre de troubles de la concentration, mène une vie rangée, dont sa mère, propriétaire de l’établissement, a organisé les moindres aspects. Et puis survient Remco, qui rêve d’aventures dans un camion flambant neuf et qui séduit la jeune femme. Elle et lui vont alors échafauder des plans d’avenir… que la mère de Katalijne, pas convaincue de la fiabilité de Remco, va s’employer à contrecarrer. mehr lesen / lire plus

Kleine Klimademonstration vor der Chamber

Am Tag der politischen Rentrée und der Rede zur Lage der Nation fand vor dem Cercle Cité eine symbolische Aktion von Youth for Climate und United for Climate statt.

Ungefähr 400 Schilder und Plakate mit Botschaften wie „PNEC, Wou bleiwen d’Reformen?“, „You have blood on your hands“ und „Do better!“ hatten die Klimaaktivist*innen vor dem aktuellen Sitz des Parlaments ausgelegt. Eine große Demonstration wollten die Klimaschützer*innen aufgrund der Covid-19-Pandemie nicht organisieren, weshalb sie in den Schulen des Landes Schilder sammelten, die die Parlamentarier*innen stellvertretend für die Schüler*innen an deren Forderungen erinnerten.

„Da die Chamber ihre Arbeit nun wieder aufnimmt, erwarten wir, dass ernsthafte Schritte in Richtung Klimapolitik unternommen werden. mehr lesen / lire plus

Lage der Nation: Xavier Bettel will Radio Ara retten

Heute Nachmittag hielt Premierminister Bettel seine Rede zur Lage der Nation. Er erwähnte dabei explizit das freie Radio Ara und kündigt an, eine Lösung finden zu wollen.

(Foto: woxx)

Die Covid-19-Krise war natürlich das Hauptthema von Bettels Rede, die wir in der woxx vom Freitag gründlich analysieren werden – was Zeit braucht, denn immerhin umfasst das Textdokument der Rede ganze 53 Seiten. Der Premier- und Medienminister ging in seiner Rede vor dem Parlament auch auf die Rolle der Medien ein und erwähnte dabei die viel kritisierte Reform der Pressehilfe. Darin ist bekannterweise auch eine Hilfe für Community Medien vorgesehen, die jedoch nicht auf die Bedürfnisse von Radio Ara zugeschnitten ist. mehr lesen / lire plus

Videokonferenzen des Casinos: Bilder lesen und verstehen

Das Casino – Forum d’art contemporain lädt am Donnerstag zur ersten Veranstaltung der Videokonferenzen Forum arts, médias & société: Penser les images aujourd’hui. Zu Gast ist der Philosoph Emmanuel Alloa.

Bildquelle: Casino – Forum d’art contemporain

Die Konferenzreihe des Casino Luxembourg – Forum d’art contemporain zum Bildverständnis entsteht bereits zum zweiten Mal in Zusammenarbeit mit der Universität Luxemburg. Dieses Jahr findet die Serie aufgrund der sanitären Krise und ihrer unvorhersehbaren Entwicklung ausschließlich digital statt.

In der Pressemitteilung zur Vortragsreihe heißt es: „Nous vivons dans une société où nous pensons et communiquons en images, où leur flux est ininterrompu et inévitable depuis notre plus jeune âge. mehr lesen / lire plus

Kulturvorträge in den Rotondes

Die Konferenzserie „Histoire culturelle du Luxembourg“ in den Rotondes beginnt am kommenden Mittwoch mit einem Vortrag des Kulturhistorikers Yves Steichen. Das Thema: die Radio- und Fernsehgeschichte Luxemburgs.

Bildquelle: Rotondes

Der Vortrag des Kulturhistorikers Yves Steichen am Mittwoch, dem 14. Oktober, bildet den Auftakt der Konferenzserie „Histoire culturelle du Luxembourg“ in den Rotondes. Die Vortragsreihe wird seit 2018 vom Institut de langue et de littératures luxembourgeoises de l’université du Luxembourg in Zusammenarbeit mit dem Centre national de l’audiovisuel (CNA) und dem Centre des arts pluriels Ettelbruck (CAPE) veranstaltet.

Steichen spricht um 18:30 Uhr über luxemburgisches Radio und Fernsehen des 20. mehr lesen / lire plus

Schul-Dresscodes: Crop-Tops sind ein feministisches Anliegen

Schulen sollen junge Menschen dabei unterstützen, selbstbewusste und mündige Bürger*innen zu werden, Dresscodes dürften nicht die Persönlichkeitsentfaltung einschränken, heißt es in einer Stellungnahme des Bildungsministeriums. In den Schulen selbst scheint es jedoch oft andere Prioritäten zu geben.

Rund drei Wochen nachdem erstmals Kritik an der Kleiderordnung des Diekircher Gymnasiums aufkam (siehe: Sexistischer Dresscode im Diekircher Gymnasium), besteht kein Zweifel mehr: Die Direktion des LCD hat kein Interesse an einer konstruktiven Debatte. Erst proklamierte Schulleiter Marcel Kramer in der Presse und auf Twitter, die Vorwürfe nicht nachvollziehen zu können. Nun hat er, wie Tageblatt am Donnerstag berichtete, Strafanzeige gegen einen Künstler erstattet, der die Polemik mittels einer Karikatur kommentiert hatte. mehr lesen / lire plus

Podcast: Am Bistro mat der woxx #115 – Wouhinner mat all dem Plastik?

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Mat méi strenge Reegele wëll d’EU de Plastikproblem léisen. Eng Analys vum Europäesche Rechnungshaff huet awer gewisen, datt dat guer net esou einfach ass. Dozou kënnt, datt vum nächste Joer un international méi streng Reegele fir den Export vum Plastiksoffall gëlle wäerten. Wou soll also all de Plastik hin? De Joël Adami an d‘Isabel Spigarelli hunn méiglech Léisungen an Ausweeër diskutéiert.

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E Sonndeg, 11. Oktober: RTL-Presseclub mat der woxx

D’politesch Erwaardungen un den Etat de la Nation respektiv de Budgetsprojet 2021, d’Lëtzebuerger Medielandschaft am Ëmbroch, d’Debatt ëm Steiergerechtegkeet virum Hannergrond vun der industrieller Nei-Orientéierung an d’Roll vun der Monarchie no de Restrukturatiounen um Haff.
Dëst sinn d’Sujeten um Sonndeg am RTL-Presseclub.
Invitéen sinn: de Marc Schlammes aus dem Wort, de Christoph Bumb vum Online-Magasin Reporter an de Richard Graf vun der Woxx.

RDV fir de Presseclub um Sonndeg wéi gewinnt tëscht 11 an 12 Auer live um Radio oder an Toun a Bild op rtl.lu. mehr lesen / lire plus

Die 5G-Debatte im Parlament war ein Armutszeugnis

Die luxemburgischen Abgeordneten machten am Dienstag vor, wie man nicht mit Verschwörungsschwurbler*innen umgehen sollte. Das Thema: die Petition gegen 5G.

Befremdlich: Über beinahe sämtlichen Parteigrenzen hinweg gratulierten die Abgeordneten Valvason für ihr Engagement und ihren Erfolg. (Foto: Chambre des Députés)

Nachdem sie monatelang Falschinformationen (siehe woxx 1585: Neuer Mobilfunkstandard 5G: Hype und Verschwörung) verbreitet und gefühlt jede zweite Straßenlaterne im Land mit Stickern beklebt haben, durften die Petitionär*innen von „Stop 5G Luxembourg“ am 6. Oktober im Parlament über ihre Forderungen reden. Concetta Valvason, die bei der Adem arbeitet und mehrmals auf Wahllisten für Déi Lénk kandidierte, sprach dabei von einer „digitalen Diktatur“ und erzählte sonst vor allem jene Märchen, die unter den Anti-5G-Verschwörungsschwurbler*innen beliebt sind: Die Technologie sei komplett unerprobt, es gäbe keine unabhängigen Studien über die Folgen der Strahlung und deshalb könne niemand vorausahnen, was für Auswirkungen 5G auf Mensch und Umwelt hätte. mehr lesen / lire plus

Kritik am Schulobst-Programm: Bananen und Äpfel vergleichen

Der Mouvement écologique übt weiter Kritik am Schulobst-Programm. Die Ausrede des Landwirtschaftsministerium, ein großer Teil des Obstes sei biologisch angebaut, lässt die Umwelt-NGO nicht gelten.

Hauptsache viel und billig: Das ist das Motto der Schulobst-Ausschreibung des Landwirtschaftsministeriums. (Foto: pxhere.com)

„Will das Landwirtschaftsministerium den Luxemburger Bioaktionsplan mit importierten Bananen erfüllen?“ fragt der Méco in seiner zweiten Pressemitteilung zum Thema Schulobst. Letzte Woche hatte die Umwelt-NGO sich über die öffentliche Ausschreibung für das Schulobstprogramm des Landwirtschaftsministeriums aufgeregt. Die Kernpunkte: Biologischer Anbau und regionale Herkunft sind unwichtige Kriterien, das billigste Angebot gewinnt. Damit würde die Biolandbau-Politik der Regierung konterkariert, so die Umwelt-NGO. Die gleiche Kritik hatte der Méco bereits 2019 geübt. mehr lesen / lire plus

Au théâtre : Comme s’il en pleuvait

Bridée par la pandémie dès mars dernier, la saison théâtrale a démarré sur les chapeaux de roues, avec de nombreuses productions simultanées. Pour notre édition en ligne, regard sur « Comme s’il en pleuvait », une production du TOL accueillie au Théâtre des Capucins.

Steeve Brudey et Colette Kieffer dans « Comme s’il en pleuvait » (Photo : Ricardo Vaz Palma)

Bruno et Laurence sont un couple a priori sans histoires de la classe moyenne : lui anesthésiste, elle enseignante. Leur vie bascule le jour où un billet de cent euros se retrouve sur la table de leur salon, sans que ni l’un ni l’autre ne l’y aient laissé. mehr lesen / lire plus

Muchas gracias Shakira !

La chanteuse latina a, par des montages fiscaux, contribué à clarifier l’échange d’informations entre États membres de l’Union européenne.

Shakira n’est pas uniquement une des rares chanteuses pop qui écrit ses propres chansons, sa créativité s’applique aussi dans le domaine de l’optimisation fiscale. (CC BY 2.5 – Andres Arranz)

D’origine colombienne, Shakira Isabel Mebarak Ripoll est résidente en Espagne depuis une bonne décennie. Et dans son pays d’accueil, la chanteuse à la carrière mondiale et aux revenus conséquents grâce à ses tournées et ses droits d’auteure a déjà eu maille à partir avec le fisc. C’est en 2017 que les Paradise Papers exposent les structures de la chanteuse : officiellement domiciliée aux Bahamas, la résidente espagnole a « optimisé » ses impôts sur ses droits d’auteure, notamment en passant par des structures montées au Luxembourg et à Malte.

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Désoeuvrés: Musik und Text in den Rotondes

Einblicke in Schreibprozesse: Die Literaturveranstaltung Désoeuvrés bringt am 8. Oktober Autor*innen wie Nora Wagener und Tullio Forgiarini mit Musik von Gregario und den Stiff Peaks zusammen.

Copyright: CC BY Tekke ND 2.0

Nora Wagener, Laura Märker, Tullio Forgiarini und Jean-Marc Ceci sind völlig neben der Spur. Das ist keine Beleidigung, das ist das Thema der nächsten Ausgabe der Literaturveranstaltung Désoeuvrés in den Rotondes. Auf französisch heißt das Motto « à côté de la plaque ». Eine Anspielung auf das, was die Veranstalter*innen Isabelle Junck, Jeff Schinker und Tom Haas in ihrer Pressemitteilung zwischen den Zeilen als Professionalisierung der Eventreihe bezeichnen: das bewusste Zusammenwirken von Musik und Literatur. mehr lesen / lire plus

Culture : Steve Kaspar disparaît

Figure inclassable du monde culturel luxembourgeois et bien au-delà, Steve Kaspar, qui vient de nous quitter hier, était la résolution vivante d’un paradoxe : celui mariant un artiste explorant des terres inconnues à un humain chaleureux et ouvert à toutes et tous.

(CC BY-SA 3.0 – François Besch)

À la morosité des pluies automnales, à l’amertume d’une société en grippe avec une pandémie qui ronge nos liens sociaux, affectifs et culturels et qui ne nous permet que d’aller bosser s’ajoute une autre triste nouvelle. Même quand la vie « normale » reprendra peut-être un jour et que les musées, salles de concerts, terrasses et galeries pourront être fréquentés sans paranoïa, il manquera pour toujours un élément essentiel à ces lieux.

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Greta Thunberg: „Die EU klaut uns unsere Zukunft“

Vier junge Klimaaktivistinnen prangern die EU-Reduktionsziele an. Die Vorgaben der Europäischen Union würden nicht reichen, um die Klimakrise aufzuhalten, schreiben sie in einem Blogpost.

Gemeinsam mit drei anderen Klimaaktivistinnen prangert Greta Thunberg die EU-Reduktionsziele an. (Foto: CC-BY Europäisches Parlament)

In einem Text, der am Sonntag auf der Plattform medium.com veröffentlicht wurde, kritisieren die vier Klimaaktivistinnen Luisa Neubauer, Greta Thunberg, Adélaïde Charlier und Anuna de Wever van der Heyden die Klimapolitik der EU scharf. Dabei betonen sie auch, dass die Politiker*innen, mit denen sie geredet haben, sich dessen komplett bewusst sind. „Wir wissen, dass wir nicht auf einer Linie mit dem Pariser Abkommen sind. mehr lesen / lire plus

Immobilier : le ministère nie, l’expert réplique

Notre article sur une étude récente concernant le rôle du Luxembourg dans l’évitement fiscal des fonds immobiliers qui investissent dans des capitales étrangères a fait quelques vagues.

Un immeuble d’habitation locative dans un bon quartier de Berlin: la proie idéale pour les fonds immobiliers. ©Wikimedia_Jörg Zägel

Comme il fallait s’y attendre, le ministère des Finances n’a pas bien pris les assertions exprimées dans l’étude commanditée par l’eurodéputé vert allemand Sven Giegold. Dans une déclaration – en anglais, comme l’étude – obtenue par le woxx, le ministère déclare que « les arguments avancés par l’étude ‘Shifting European Real Estate Profits to Zero Taxation’ sont basés sur des hypothèses fallacieuses sur la taxation de la propriété dans le cadre d’investissements cross-border dans l’immobilier.

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Podcast: Am Bistro mat der woxx #114 – Sexistesch Dresscoden an Lëtzebuerger Schoulen

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Dës Woch schwätzt de Joël Adami mam Tessie Jakobs iwwert sexistesch Kleederuerdnungen an Lëtzebuerger Lycéeë. De Stee vum Ustouss war dee vum Dikrecher Lycée (LCD), géint deen et eng Petitioun gëtt, déi op social media fir vill Opreegung gesuergt huet. Den Direkter, mä och de Präsident vum Schülerkommitee vun dem Lycée verdeedegen den Dresscode, mä dat mat schlechten Argumenter. D‘woxx-Journalist*innen diskutéieren doriwwer, wisou dat esou ass, wisou vill Dresscode vun „Respekt“ oder „Provokatiounen“ schwätzen an wisou esou Formuléierunge problematesch sinn. mehr lesen / lire plus

Panama Papers : Le tribunal administratif en faveur du barreau

Le milieu des avocat-e-s avait été lourdement secoué par les Panama Papers, qui révélaient que créer des sociétés offshore pour des raisons fiscales était une pratique courante. En conséquence, l’Administration des contributions directes (ACD) s’était intéressée à ces cas – et vient d’être rappelée à l’ordre. 

(© Pixabay – montage woxx)

En 2016, à la publication des Panama Papers, le bâtonnier de l’époque Rosario Grasso était tout sauf content. En relisant un entretien donné au Quotidien, on constate avec le recul qu’il tirait sur tout ce qui bougeait : d’un côté il mettait en doute l’authenticité des leaks, de l’autre il mettait en garde les journalistes qui les utilisaient, affirmant qu’ils se rendraient coupables de blanchiment ou de recel.

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