Weihnachtslieder
: Santa is watching you!

Neben Plätzchen und Glühwein sind auch Sexismus und emotionale Erpressung nicht aus den alljährlichen Weihnachtsritualen wegzudenken – so scheint es jedenfalls, wenn man sich die Texte mancher der bekanntesten Weihnachtslieder anhört.

Schaut man sich die Texte mancher Weihnachtslieder genauer an, kann es richtig unheimlich werden. (Bildquelle: flickr)

Es ist wieder einmal die Jahreszeit, in der man genötigt wird, Weihnachtslieder zu hören. Allen, die sich dem entziehen wollen, bleibt nicht viel übrig, als Einkaufsstraßen, Supermärkte und kommerzielle Radiosender zu meiden. Doch warum sollte man das wollen, handeln die meisten dieser Lieder doch von Verliebtheit, Spaziergängen im Schnee oder dem Weihnachtsmann, der Groß und Klein mit Geschenken beglückt? mehr lesen / lire plus

Schon gestreamt? Better Things

„Better Things“ ist eine sowohl lustige als auch bewegende Dramedy-Serie über eine alleinerziehende Schauspielerin, die größtenteils ohne gängige Klischees auskommt.

(© nerdist.com)

In den letzten Jahren haben zahlreiche von Frauen kreeierte Dramedy-Serien, mit weiblichen Protagonistinnen das Tageslicht gesehen. So zum Beispiel „Girls” (2012-2017), „Broad City” (2014- ), „One Mississippi” (2015- ), „Lady Dynamite” (2016- ) und „Fleabag” (2016- ). Gemeinsam ist diesen Serien zudem, dass die Hauptrollen jeweils von den Schöpferinnen gespielt wird.

Bei  „Better Things” heißt diese Frau Pamela Adlon. Vielen wohl aus „Californication“ (2007-2014) und einigen aus „Lucky Louie“ (2006-2007) oder „Louie“ (2010- ) bekannt, zeigt sich Adlon in dieser FX-Serie als vielseitiges Talent. mehr lesen / lire plus

Unter den Rock filmen weiterhin erlaubt

Die Regierung sieht keine Notwendigkeit, im Kampf gegen sexuelle Belästigung bestehende Maßnahmen zu verschärfen. Das geht aus der Antwort von Félix Braz auf eine parlamentarische Anfrage hervor.

(© army.mil)

Im Anschluss an die Enthüllungen rund um den Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein meldeten sich hunderte Opfer sexueller Übergriffe zu Wort. Manche Institutionen, darunter die Filmbranche in Hollywood, zogen daraus Konsequenzen, indem sie beispielsweise spezifische Ausschüsse zur Untersuchtung solcher Fälle gründeten. Vor diesem Hintergrund wollte die CSV-Abgeordnete Nancy Kemp in einer parlamentarischen Anfrage einerseits wissen, ob in Luxemburg die Zahl der Anzeigen wegen sexualisierter Gewalt angestiegen sei; und andererseits, ob die Regierung weitere Maßnahmen im Kampf gegen sexuelle Belästigung plane. mehr lesen / lire plus

Neuer HIV-Aktionsplan tritt in Kraft

Nachdem die Zahl der Neuinfektionen 2016 leicht angestiegen ist, gehen das Gesundheitsministerium und seine Partner nun verstärkt gegen das Virus vor.

(© torange.biz)

Zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember hat die Luxemburger Regierung den nationalen Aktionsplan gegen HIV 2018-2022 verabschiedet. Dieser sieht einige neue Maßnahmen vor. So zum Beispiel das Projekt „Safe Tattoo“ oder der verstärkte Einsatz sozialer Medien und Apps in Sensibilisierungskampagnen. Am ersten April startete ein Pilotprojekt, in dessen Rahmen Risikogruppen die Möglichkeit zur Präexpositionsprophylaxe (PrEP, Pre-Exposure Prophylaxis) bekommen. Dabei handelt es sich um ein antiretrovirales Medikament, das präventiv eingenommen werden kann, um einer Ansteckung vorzubeugen. Das Gesundheitsministerium zieht in Erwägung, das Mittel auf dem luxemburgischen Markt einzuführen. mehr lesen / lire plus

Schon gestreamt? Rectify

„Rectify“ gibt uns einen Einblick in die Psyche eines Mannes, der zwei Jahrzehnte lang im Todestrakt saß. Das ist teils aufreibend, teils wunderschön poetisch.

Seit 19 Jahren sitzt Daniel Holden (Aden Young) in Einzelhaft. Er wurde wegen Vergewaltigung und Ermordung von Hanna Dean zur Todesstrafe verurteilt. Eines Tages aber wird er aufgrund der Resultate neuer DNA-Teste freigesprochen. Das ist die Ausgangssituation der Serie „Rectify”, die im April 2013 auf dem US-amerikanischen Sender SundanceTV angelaufen ist. Diesen Monat ist es genau ein Jahr her, dass die Serie nach vier Staffeln zu ihrem Ende kam.

In der ersten Folge wird Daniel von seiner Familie, das heißt seiner Mutter, seiner Schwester (J. mehr lesen / lire plus

Mehr öffentliche Europaschulen geplant

Das Angebot an öffentlichen Europaschulen in Luxemburg soll erweitert werden. Ab dem Schuljahr 2018/2019 soll es in insgesamt vier staatlichen Lyzeen möglich sein, zwischen Deutsch, Französisch und Englisch als Grundsprache wählen zu können.

Neben den Privatschulen, war es Schüler*innen in Luxemburg bisher nur in der Ecole internationale de Differdange et d’Esch-sur-Alzette (EIDE) möglich, die Grundsprache selbst auszuwählen. Das Bildungsministerium reagiert nun auf die hohe Nachfrage für den staatlichen Bilungsbereich und wird das europäische Modell ab dem Schuljahr 2018/2019 in drei weiteren öffentlichen Lyzeen einführen: Lënster Lycée in Junglinster, Lycée Edward Steichen in Clerf und im zurzeit noch nicht fertiggestellten Lycée in Bad Mondorf. mehr lesen / lire plus

Ruben Östlund: Kleinkarrierte Welt


Mitläufertum, Abgehobenheit und Scheinheiligkeit – Ruben Östlunds Analyse der Kunstwelt im Speziellen und unserer Gesellschaft im Allgemeinen fällt recht pessimistisch aus. In Cannes wurde er für „The Square“ mit der Goldenen Palme ausgezeichnet.

Manche Museumsgäste in „The Square“ wissen mit diesem Kunstwerk nicht viel anzufangen. (Fotos: outnow.ch)

Worum geht es eigentlich in „The Square“? Eine Frage, die sich so mancher auch noch nach Sehen des Films stellen mag. Zunächst einmal handelt es sich um eine sogenannte „comedy of errors“, in deren Zentrum der Museumskurator Christian (Claes Bang) steht. Sowohl in seinem privaten als auch beruflichen Leben gerät dieser im Laufe des Films immer wieder in peinlich-skurrile Situationen, aus denen er sich nur mit Mühe und Not herausmanövrieren kann. mehr lesen / lire plus

Schon gestreamt? Better Call Saul

„Breaking Bad“ gilt als eine der besten Fernsehserien aller Zeiten. Ein Spin-off davon konnte nur ein Flop werden? „Better Call Saul“ zeigt, dass es auch anders geht.

(© thenerdrecites.com)

Fast neun Jahre ist es mittlerweile her, dass die erste Staffel von „Breaking Bad” die ZuschauerInnen in Begeisterung versetzte. Im Zentrum dieser AMC-Serie steht der 50-jährige Chemielehrer Walter White (Brian Cranston), bei dem eines Tages Lungenkrebs im vierten Stadium diagnostiziert wird. Seine größte Sorge in dem Moment: Seine Familie – Frau (Anna Gunn), Sohn (RJ Mitte), neugeborene Tochter – für den Fall seines Todes finanziell abzusichern. In seiner Verzweifelung entscheidet er sich ins Crystal-Meth-Geschäft einzusteigen. mehr lesen / lire plus

Welt-Aids-Tag

Am heutigen Freitag, den 1. Dezember findet zum 29. Mal der Welt-Aids-Tag statt. Vor allem der Sensibilisierung gewidmet, gibt der Tag auch Anlass zum Ausdruck von Solidarität mit HIV-Infizierten.

Der Kampf gegen HIV-Infektionen hat auch im Jahr 2017 nicht an Dringlichkeit verloren. In Luxemburg leben zur Zeit 1.065 Personen mit dem Virus. Im letzten Jahr kam es zu 98 Neuinfektionen – ein trauriger Rekord, wie Lydia Mutsch im August auf einer Pressekonferenz kommentierte. Zu diesem Anlass war der Jahresbericht 2016 des Comité de surveillance du Sida vorstellt worden. Das Gesundheitsministerium setzt nach wie vor auf Präventionsmaßnahmen, vor allem bei Risikogruppen, aber auch bei der breiten Bevölkerung (woxx 1438). mehr lesen / lire plus

Inklusion: Packen wir’s an!

Trotz einiger Fortschritte bleibt in Puncto Inklusion in Luxemburg noch viel zu tun. Der internationale Tag für Menschen mit Behinderung wird jedes Jahr dazu genutzt, um für die Problematik zu sensibilisieren.

(© Pixabay)

Etwa ein Viertel aller EuropäerInnen ist von gesundheitsbedingten Einschränkungen betroffen. Dies geht aus einem 2016 von Eurostat veröffentlichten Bericht hervor. In Malta (9,7 Prozent) und Schweden (11,1 Prozent) ist der Bevölkerungsanteil von Menschen mit einer Behinderung am niedrigsten, in Portugal (36,1 Prozent) und Lettland (38,4 Prozent) dagegen am höchsten. In Luxemburg liegt er bei 25,7 Prozent. Aus dem Bericht geht ferner hervor, dass nur knapp weniger als die Hälfte der in der EU lebenden Menschen mit Behinderung einer Arbeit nachgehen. mehr lesen / lire plus

Laurie Penny im Interview: „Die Revolution kommt langsam“

Auf Einladung des Cid Fraen an Gender hat die britische Journalistin und Autorin Laurie Penny am 6. November ihr neues Buch „Bitch Doktrin: Gender, Macht und Sehnsucht“ im Kulturzentrum Neumünster vorgestellt. Wir haben mit der jungen Feministin gesprochen.

Die 31-jährige Penny schreibt nicht nur Bücher und Essays, sondern ist auch auf Twitter aktiv und betreibt den Webblog „Penny Red“. (© www.edition-nautilus.de)

woxx: Muss die Gesellschaft in sich zusammenfallen, damit eine wirkliche Revolution möglich wird?


Laurie Penny: Ich begegne oft Männern, vor allem in der Linken, die der Meinung sind, dass es nur möglich ist, eine neue Welt aufzubauen, nachdem die gegenwärtige komplett zerstört wurde. mehr lesen / lire plus

ORK-Jahresbericht: Ausländische Kinder im Fokus

Das Ombuds-Comité fir d’Rechter vum Kand publizierte am Montag seinen Jahresbericht 2017. Darin sind zahlreiche Analysen und Empfehlungen festgehalten. Besondere Aufmerksamkeit wird den Bedürfnissen nicht-luxemburgischer Kinder gewidmet.

(Bild: ork.lu)

Der 20. November ist der Geburtstag der einstimmigen Adoption der Internationalen Kinderrechtskonvention durch die UN-Generalversammlung. Es ist auch der Tag, an dem das Ombuds-Comité fir d’Rechter vum Kand (ORK) seinen jährlichen Bericht vorlegt. Dieses Jahr stehen vor allem Kinder von Expats, GrenzgängerInnen und geflüchtete Kinder im Fokus des Berichts mit dem Titel „Les droits de l’enfant et les enfants en situation transfrontalière et internationale“.

So wird unter anderem die besonders fragile Lage von Expat-Kindern hervorgehoben. mehr lesen / lire plus

Schon Gestreamt? The Deuce

(© IGN.com)

Eine feministische Serie über die Anfänge der Pornoindustrie im New York der 1970er-Jahre – die Idee klingt an und für sich schon recht vielversprechend. Hinzu kommt noch ein beeindruckender Cast, mit, unter andere, Maggie Gyllenhaal und James Franco, beide auch ProduzentInnen der Serie. Wer noch einen weiteren Grund braucht, um sich „The Deuce” anzusehen, dem seien noch zwei weitere Namen genannt: David Simon, Macher von „The Wire” und „Treme”, steckt zusammen mit Schriftsteller und Drehbuchautor George Pelecanos dahinter.

Natürlich hätte dennoch einiges schieflaufen können. Auch die HBO-Serie „Vinyl” hatte ein ähnlich vielversprechendes Konzept, floppte trotzdem bei den ZuschauerInnen und wurde nach nur einer Staffel abgesetzt. mehr lesen / lire plus

Internationaler Tag gegen Gewalt gegen Frauen

Der 25. November ist der internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Auch in Luxemburg wird er begangen.

(© MEGA)

Die Silvesternacht 2015 in Köln, der HarveyWeinstein-Fall in Hollywood – es scheint Skandalen wie diesen zu bedürfen, damit die Problematik der Gewalt gegen Frauen ins öffentliche Bewusstsein dringt. Dabei sind sexuelle Übergriffe, häusliche Gewalt und Vergewaltigungen allgegenwärtig. Auch in Luxemburg. Um das nicht vergessen zu machen, wird jährlich zum 25. November der Internationale Tag gegen Gewalt gegen Frauen begangen.

Gewalt gegen Frauen und Kinder ist nach wie vor ein Tabuthema. Um dem entgegenzuwirken, gedenkt das Chancengleichheitsministerium (Mega) künftig verstärkt auf Sensibilisierung und Information zu setzen.

mehr lesen / lire plus

Argumente gegen Rechts

Der Politologe Klaus-Peter Hufer zeigt heute Abend in einem interaktiven Vortrag in Walferdingen, wie man am besten auf nationalistische, rassistische, sexistische und antidemokratische Sprüche reagiert.

© politische-bildung.sh

Wie kann man gegen rechte Parolen andiskutieren? Seit vielen Jahren beschäftigt sich der Politologe, Erwachsenenbildner und Autor Klaus-Peter Hufer nun schon mit dieser Frage. In seinen Büchern „Argumente am Stammtisch“ und „Argumentationstraining gegen Stammtischparolen“ liefert er Analysen und Ratschläge in Bezug auf diese Problematik. Der Politologe widmet sich aber nicht nur rechtsextremem Gedankengut, sondern auch verbreiteten Haltungen der Art „Ich bin ja kein Rassist, aber …“. Diskriminierenden Parolen könne man, Hufer zufolge, überall begegnen: im Bus, am Arbeitsplatz, in der Schule. mehr lesen / lire plus