Am Bistro mat der woxx #288 – Déi langweileg Ried zur Lag vun der Natioun

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

De Premier Luc Frieden huet den Dënschden seng éischt Ried zur Lag vun der Natioun an der Chamber gehalen. Déi Ried war net besonnesch spannend, huet de Joël Adami fonnt, am Podcast schwätzt hie mam Tessie Jakobs doriwwer, wourunner dat geleeën huet. Si diskutéieren och doriwwer, wéi d’Riedner*innen vun der Majoritéit an der Oppositioun an hire Reaktiounen op dem Premier säin Discours sech gemaach hunn.

Den Artikel, iwwert deen mir geschwat hunn:

Rede zur Lage der Nation: Visionslos

 

 

 

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Percée de l’extrême droite aux européennes : Le Luxembourg n’est pas une île

Quelle position adopteront les six eurodéputé·es luxembourgeois·es dans le prochain hémicycle européen issu des élections de ce 9 juin, où l’extrême droite a notablement renforcé ses positions ? C’est la question que le woxx leur a posée au soir de l’élection, alors que l’ADR a décroché le premier siège européen de son histoire.

Le Parlement européen version 2024 penche davantage à droite, avec d’importantes percées de l’extrême droite dans certains États membres comme la France ou l’Allemagne. Ces deux pays disposent des plus importants contingents d’élu·es. (Photo : Parlement européen)

Difficile de faire plus antinomique : d’un côté les fédéralistes européens de Volt Luxembourg, de l’autre les souverainistes de l’ADR. mehr lesen / lire plus

Georgien: Ökonomie des Protests

Das Ende Mai vom georgischen Parlament verabschiedete Gesetz gegen „ausländischen Einfluss“ und die Proteste dagegen haben auch einen ökonomischen Hintergrund: Die chronische Wirtschaftskrise Georgiens nach der Unabhängigkeit führte zur Entstehung einer korrupten Rentenökonomie. Demgegenüber setzen weite Teile der Bevölkerung, insbesondere die gebildete Mittelschicht, ihre Hoffnungen in einen Beitritt zur EU.

Trotz heftiger Proteste wurde in Georgien ein Gesetz zur Kontrolle von aus dem Ausland finanzierten NGOs verabschiedet: Die Protestierenden fürchten, dass damit auch der EU-Beitritt gefährdet ist. (Foto: EPA-EFE/DAVID MDZINARISHVILI)

Seit dem Frühjahr 2023 stehen sich auf dem Rustaweli-Boulevard wieder Demonstrant*innen und Polizist*innen gegenüber. Auf der Prachtstraße im Zentrum von Tiflis sind nach 1989 die meisten politischen Konflikte in Georgien ausgetragen worden, immer wieder auch gewaltsam. mehr lesen / lire plus

Drogen: Alle berauschen sich überall mit allem

Alle, überall, mit allem – das ist die grobe Zusammenfassung, die die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) in ihrem Jahresbericht 2024 gibt. Insgesamt werden Drogenkonsum und die damit verbundenen Probleme immer komplexer.

Cannabis ist weiterhin die am meisten konsumierte illegale Droge in der EU. (Foto: CC BY Elsa Olofsson)

In der EU sind weiterhin eine große Anzahl an verschiedenen illegalen Drogen erhältlich. Die Palette an Stoffen, die oft in hohen Dosierungen verfügbar sind, ist ebenfalls gewachsen. So beschreibt es die EBDD in ihrem jährlichen Bericht, der am vergangenen Dienstag präsentiert wurde. Hinzu komme, dass immer neue Formen und Kombinationen an Drogen angeboten würden. mehr lesen / lire plus

Stickstoffdioxid meistens über WHO Grenzwert

(Quelle: Umweltverwaltung Luxemburg, 2024.)

Die Stickstoffdioxidwerte in Luxemburg verzeichnen seit 2018 einen Abwärtstrend. Dies ergibt eine am Dienstag veröffentlichte Studie der Umweltverwaltung. 2023 erhob die Verwaltung alle zwei Wochen auf 155 Messpunkten, die in 33 Gemeinden verteilt sind, die Stickstoffdioxidwerte in der Luft. Die Mehrheit der teilnehmenden Gemeinden liegen im grünen Bereich, schlussfolgert die Studie der Umweltverwaltung. Denn im Durchschnitt weisen 97 der Messpunkte unter dem von der EU vorgeschlagenen und ab 2030 geltenden Grenzwert von 20 μg/m3 (Mikrogramm pro Kubikmeter) liegende Werte auf. Der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlene Schwellenwert liegt aber bei 10 μg/m3 und Werte von maximal 10 μg/m3 wurden hierzulande nur in 13 der 33 Gemeinden registriert. mehr lesen / lire plus

Etika stellt Crowdfunding-Plattform vor

Am vergangenen Mittwoch stellte Etika, die „Initiativ fir alternativ Finanzéierung“ ihr neustes Projekt vor. „Eticrowd“ ist eine Crowdfunding-Plattform, auf der ethische, soziale oder ökologische Projekte Geld für eine Startfinanzierung sammeln können. Solche Plattformen – die bekannteste ist Kickstarter.com – existieren zwar in anderen Ländern, doch in Luxemburg fehlte eine spezialisierte Plattform für nachaltige und soziale Projekte und dadurch war es oft schwer, Geld für innovative Unternehmungen zu sammeln. An einen Kredit einer Bank ist oft ohnehin nicht zu denken, da die benötigten Sicherheiten fehlen. Diese Lücke will Etika mit der neuen Plattform nun schließen. Nachhaltige Projekte sollen so unkomplizierter Förderer*innen finden können. mehr lesen / lire plus

Luxemburger Bevölkerung wird ärmer

© Christoph Scholz/flickr

Die Zahl an Menschen, die hierzulande in Armut leben, steigt weiter an. Mittlerweile liegt sie bei rund 19 Prozent, wie das Statistikamt Statec diese Woche mitteilte. Die entsprechenden Daten wurden im Jahr 2023 erhoben. Von der steigenden Armut besonders betroffen sind Kinder: Ungefähr ein Viertel dieser Bevölkerungsgruppe, also mehr als 30.000 Kinder, lebt in prekären Verhältnissen. Wie das Statec schreibt, leben diese Kinder in einem Haushalt mit einem Einkommen von weniger als 2.400 Euro im Monat pro Person. Einelternfamilien leiden nach wie vor am stärksten: 43 Prozent von ihnen leben in Armut. Auch die Schere zwischen Arm und Reich geht laut besagter Statec-Studie weiter auseinander: Das Lebensniveau der wohlhabendsten Bewohner*innen ist mittlerweile 4,8-mal höher als das der 20 Prozent der ärmsten Personen. mehr lesen / lire plus

France : Du maître des horloges au maître du chaos

En convoquant de nouvelles élections législatives après la victoire écrasante du Rassemblement national (RN) au scrutin européen, Emmanuel Macron prend le risque irresponsable de porter l’extrême droite au pouvoir en France dans moins d’un mois.

Réputé pour sa vacuité et ses absences au Parlement européen, Jordan Bardella porte de beaux costumes et est un virtuose du réseau TikTok. Dans moins d’un mois, l’enfant chéri du RN risque de diriger le gouvernement de la France. (Photo : Parlement européen)

« C’est moi ou les extrêmes » : la formule est usée jusqu’à la corde, mais ce mercredi 12 juin, Emmanuel Macron l’a martelée en boucle au cours d’une conférence de presse. mehr lesen / lire plus

Rede zur Lage der Nation: Visionslos

Luc Friedens erste Rede zur Lage der Nation überzeugte nicht. Sie war vor allem eine Aufzählung von – vor allem bekannten – Maßnahmen, ohne eine weitergehende Vision durchblicken zu lassen.

Bereit zum Referat: Luc Frieden auf dem Weg zu seiner ersten Rede zur Lage der Nation. (Foto: CC BY-ND Chambre des Députés)

Es kam nicht so, wie es viele befürchtet und einige Oppositionspoli- tiker*innen prophezeit hatten: Luc Frieden (CSV) hielt am Dienstag keine Rede über die bedrohliche Lage in der Welt und die schwierige Budgetsituation Luxemburgs. Die Einsparungen, die er verkündete, rechtfertigte er nicht mit einer angespannten Lage, sondern damit, dass Preise gesunken seien. mehr lesen / lire plus

Die Positionen der ADR: Ja zu Remigration, nein zu Menschenrechten

Mit Hitlergruß und Reichsbürger-Logos wird sich die ADR im EU-Parlament wohl eher zurückhalten. Doch mit welchen Positionen wird sie Luxemburg künftig in Brüssel vertreten?

Noch ist Fernand Kartheiser (links) luxemburgischer Abgeordneter, bald wird er die ADR im Europaparlament vertreten. (CC BY-ND 2.0 Chambre des députés)

2014 lautete der EU-Wahlslogan der „Alternativ Demokratesch Reformpartei“ (ADR) noch „Manner Europa – méi Lëtzebuerg“, zehn Jahre später tritt sie mit der leicht abgewandelten Variante „Fir e staarkt Lëtzebuerg an Europa“ an. Als antieuropäisch bezeichnet sie sich aber nach wie vor nicht. Letzten Endes ist es unerheblich, wie sich die 1987 gegründete, ehemalige „Rentnerpartei“ definiert: Was in ihrem EU-Wahlprogramm steht, spricht Bände. mehr lesen / lire plus

„Fête de la Musique“ in Luxemburg-Stadt: „CID Fraen an Gender“: Für mehr Gleichheit in der Musikbranche

Zum zweiten Mal ist das „CID Fraen an Gender“ mit dabei auf der „Fête de la Musique“ in der Luxemburger Hauptstadt. Mit seiner Programmgestaltung fördert das feministische Zentrum vor allem solche Künstler*innen, die aufgrund ihres Geschlechts und ihrer sexuellen Orientierung noch immer benachteiligt werden. Die woxx hat mit Projektleiterin Claire Schadeck sowie der Künstlerin C’est Karma über das bevorstehende Musikevent und die Unterrepräsentation von Frauen in der Musikbranche gesprochen.

Gute Stimmung auf und vor der Bühne beim Auftritt von Miss Sappho im vergangenen Jahr, als das „CID Fraen an Gender“ zum ersten Mal an der „Fête de la Musique“ teilnahm. (©CID – Alfonso Salgueiro Lora)

Bei Festivals und Veranstaltungen aus dem Bereich moderner Musik gilt noch immer: Die meisten Künstler*innen, die auf der Bühne stehen, sind männlich. mehr lesen / lire plus

Theater: Es geht in die heiße Phase

Die Klimakrise trifft die Welt immer härter, die Menschheit steht mit dem Rücken zur Wand. Wie verar- beitet man das künstlerisch? Auf diese Frage versucht „Alphabet. 26 Theater-Miniaturen für eine sich erwärmende Welt“ eine originelle Antwort zu geben.

Die Schauspieler*innen von links nach rechts: Laura Talenti, Alexander Wanat, Pitt Simon und Eugénie Anselin (Copyright: Antoine de St Phalle)

Liefe die Gegenwart wie ein Film ab, würde der Klimawandel den dazugehörigen Soundtrack liefern, der jede Szene grundiert: allgegenwärtig, bedrohlich, aber auch viel weniger fassbar als die Handlungen auf der Leinwand. Der Philosoph Timothy Morton, der auch in der Begleitbroschüre von „Alphabet“ erwähnt wird, erfand deswegen den Begriff des „Hyperobject“: In ihrer Tragweite übersteigt die Klimakrise unser aller Vorstellungsvermögen, deswegen wirkt sie zugleich so abstrakt und fern unserer Lebenswirklichkeit. mehr lesen / lire plus

Juni 2024: Willis Tipps

Somaliland modern

Sahra Halgan ist eine Sängerin mit beeindruckender Stimme, die bereits 2016 und 2019 Platten veröffentlicht hat und nun ihre dritte, Hiddo Dhawr (deutsche Übersetzung: Kulturförderung), auf den Markt bringt. Sie stammt vom Horn von Afrika, aus Somaliland, das nach der Kolonialzeit mit Somalia vereinigt wurde, sich aber 1991 für unabhängig erklärte, allerdings ohne international anerkannt zu sein. Halgan ist eine Unabhängigkeitsaktivistin und sah sich gezwungen, wegen bewaffneter Auseinandersetzungen für einige Jahre nach Frankreich zu gehen. In Somaliland betreibt sie seit 2013 ein Kulturzentrum, dessen Namen sie für ihr neues Album benutzt. Hier wird sie wieder von den französischen Musikern begleitet, mit denen sie schon vorher zusammengearbeitet hat. mehr lesen / lire plus

Buchtipp: Übertretung

In Cushlas Klasse zählen siebenjährige Kinder jeden Morgen die Nachrichten auf: ein erneuter Brandanschlag, eine Autobombe im Stadtzentrum, der Vater eines Schülers, der brutal zusammengeschlagen und fast tot aufgefunden wurde. Sachlich und knapp erzählt Louise Kennedy über Cushlas Leben mit ihrer alkoholkranken Mutter in einer Kleinstadt nahe Belfast, mitten in den 1970er-Jahren. Trotz der alltäglichen Gewalt verläuft es allgemein ruhig, wenn man von ihren Treffen mit einem verheirateten protestantischen Anwalt absieht, mit dem sie eine Affäre beginnt. Ab da nimmt Kennedys unbeirrte Prosa dann Schritt für Schritt an Spannung zu, bis die vermeintliche Liebesgeschichte eine überraschende Wendung nimmt. Die selbst in Nordirland aufgewachsene Autorin ließ sich beim Schreiben von ihren Kindheitserinnerungen und den Bombenanschlägen, die auf den Pub ihres Großvaters ausgeübt wurden, inspirieren. mehr lesen / lire plus

Im Kino: Sometimes I Think about Dying

Anders als der Titel es vermuten lässt, ist das Leben der Protagonistin in „Sometimes I Think about Dying“ ebenso monoton wie durchschnittlich. Einzige Ausnahme sind die Tagträume, in welchen sie sich selbst in leblosem Zustand vorstellt. Wie Frans Alltag dargestellt wird, könnte schnell bedrückend oder schlimmstenfalls sogar langweilig werden. Regisseurin Rachel Lambert und ihr Team behalten jedoch stets den Blick für das Skurrile und Außergewöhnliche. Das Ergebnis ist ein leiser, charmanter Film über zwischenmenschliche Verbindung.

Bewertung der woxx : XX
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Am Bistro mat der woxx #287 – Migratiounspolitik am EU-Walkampf

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Déi eng Parteie gesi Migrant*innen als Risiko fir d’Sécherheet, déi aner wëllen se als Aarbechtskräften an Europa gesinn, a just e puer setzen sech fir eng besser a méi mënschlech Asylpolitik an. Am Podcast schwätze mir doriwwer, wat an de Walprogrammer fir d’EU-Wal steet a klären doriwwer op, wat fir falsch Fakten iwwert den EU-Migratiounspakt verbreet ginn.

Den Artikel, iwwert deen mir geschwat hunn:

Asylpolitik in den Wahlprogrammen: Um Solidarität oder um Sicherheit bemüht?

 

 

 

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Gewalt: Ergänzendes Zahlenmaterial

Eine neue Studie des Statec liefert wichtige Zahlen bezüglich Gewalt- erfahrungen und deren Auswirkungen auf die physische und psychische Gesundheit. Dabei wurden Unterschiede je nach Geschlecht, Alter, Wohnort, Einkommen und Herkunftsland deutlich.

61 Prozent der in Luxemburg lebenden Gewaltopfer leiden unter psychischen Folgen: Sie beklagen etwa Schlaf- und Essstörungen, Einsamkeit, eine Minderung ihres Selbstbewusstseins sowie ein Gefühl der Verletzlichkeit und Unsicherheit. Dies trifft in höherem Maß auf weibliche Opfer als auf männliche zu. Die Altersgruppe der 35- bis 54-Jährigen ist von Gewalt- erfahrungen am stärksten betroffen.

Diese und viele weitere Erkenntnisse gehen aus einer kürzlich veröffentlichten Erhebung des Statistik- amts Statec hervor. mehr lesen / lire plus

Doppelter Glücksfall

Personalien, Personalien … aber keine Angst, liebe Leser*innen: Vorerst haben wir (hoffentlich!) keine Abgänge mehr zu vermelden. Stattdessen durften wir diese Woche Chris Lauer im woxx-Team begrüßen! Wenn Sie sich jetzt fragen: „Lauer, Lauer – der Name kommt mir doch bekannt vor…“, dann liegt das wahrscheinlich daran, dass Sie vor Kurzem nicht konzentriert genug gelesen haben, wer dieses Jahr mit dem „Prix Mameranus“ ausgezeichnet worden ist. Das nämlich war, genau: Chris Lauer! Als Dichterin weise sie schon in jungen Jahren ein in der Gegenwart überzeugendes und für die Zukunft vielversprechendes literarisches Werk auf, lobte die Jury, während das „Luxemburger Wort“ von einem „Glücksfall für die Lyrik“ sprach. mehr lesen / lire plus

Flüchtlingsrat: Migration keine Priorität für Parteien

Auf Nachfrage des Luxemburgischen Flüchtlingsrats (LFR) haben hiesige Parteien Stellung zu dem von NGOs stark kritisierten EU-Asyl-und Migrationspaktes bezogen. Denn der im Mai dieses Jahres verabschiedete Pakt werfe viele Bedenken hinsichtlich der Einhaltung grundlegender Menschenrechte auf, erklärte der LFR auf einer Pressekonferenz des vergangenen Mittwochs. Deshalb hat der Rat der Mehrheit der Parteien Ende März einen Fragebogen zu einigen im Pakt einbegriffenen kontroversen Maßnahmen ‒ wie der beschleunigten Prozedur von Asylanfragen, der nun legalen Inhaftierung von Kindern an den EU-Außengrenzen oder dem neuen „Solidaritätsmechanismus‟, der Staaten künftig erlauben wird, einen finanziellen Beitrag zu leisten, statt Asylsuchende aufzunehmen ‒ geschickt. Die EU-Mitgliedstaaten haben bis 2026 Zeit, um die im Pakt enthaltenen Richtlinien in Rechtsvorschriften umzusetzen Auch wenn einige der Parteien in ihren Antworten zum Teil mehr ins Detail gingen als in ihren Wahlprogrammen: Viele geben oft ähnliche Antworten auf verschiedene Fragen. mehr lesen / lire plus

Bascharage: Rekurs gegen Umgehungsstraße

Im Juli 2022 besetzten Aktivist*innen den Bobësch, um gegen den Bau der Umgehungsstraße zu protestieren. Sie hatten Erfolg, sind aber nicht zufrieden. Foto: Bobi bléift

Die Bürger*inneninitiative Gemeng Suessem (Bigs) hat beim Verwaltungsgericht Rekurs gegen die geplante Umgehungsstraße Bascharage eingereicht. Das teilte die Organisation gemeinsam mit der lokalen Sektion von Natur an Ëmwelt und der „Régionale Sud“ des Mouvement écologique am vergangenen Montag mit. Die Regierung nehme mit dem Bau der Umgehungsstraße „eine massive Zerstörung und Beschädigung“ verschiedener geschützter Wälder und Naturschutzgebiete in Kauf. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe der drei Organisationen habe gleich drei Verstöße gegen gesetzliche Bestimmungen festgestellt: Der Schutzstatus der Naturschutzzonen werde nicht respektiert, die vorgeschriebene Umweltverträglichkeitsprüfung müsse durch Neuausrichtung des Projektes ebenfalls neu durchgeführt werden, außerdem seien keine Alternativvarianten „komplett und gewissenhaft“ überprüft worden. mehr lesen / lire plus