Am Bistro mat der woxx #293 – Wéi verännert d’kënschtlech Intelligenz d’Aarbechtswelt?

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Wéi verännert d’kënschtlech Intelligenz d’Aarbechtswelt?  Et gëtt am Moment vill orakelt, well den Afloss vu sougenannter Kënschtlecher Intelligenz op d’Aarbechtswelt ugeet. Am Podcast erkläert de Fabien Grasser, wat hie bei senger Recherche zum Thema erausfonnt huet. Hien huet ënnert anerem mat Gewerkschafte geschwat, déi natierlech och hir Vue zu de Problemer a Chancë vu ChatGPT a Co. hunn. Mir schwätzen dann awer och iwwert Fro, wien am Fong d’Verantwortung huet, wann ee Computer eng Decisioun trëfft a wéi vill bei KI Hype  a wéi vill Substanz ass.

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Podcast-Tipp: Qabale

(Bild: Freies Radio Berlin)

Verschwörungsnarrative gibt es viele und spätestens seit Beginn der Corona-Pandemie im März 2020 hat sich die Zahl derer, die an sie glauben, vervielfältigt. Der Podcast „Qabale“, eine Produktion des Freien Radio Berlin, untersucht die Zusammenhänge zwischen diesen Narrativen und dem Faschismus. Der Name bezieht sich auf die Qanon-Verschwörungserzählung, die im Zentrum der ersten Staffel des Podcasts steht. Es ist jedoch längst nicht das einzige Thema, dem sich die Macher*innen widmen, so haben sie auch die „Satanic panic“ der 1980er-Jahre und ihre bis heute sichtbaren Nachwirkungen, die rassistische Erzählung des „großen Austauschs“ oder die Narrative transfeindlicher Aktivist*innen analysiert. mehr lesen / lire plus

Poesie im Sommer (II): Lyrische Lesefreude

Drei Autor*innen, drei unterschiedliche Zugänge zur Lyrik – doch in jedem Fall erweist sich das Resultat als ausgezeichnet. In dem zweiten Teil unserer Reihe „Poesie im Sommer“ stellen wir Ihnen drei besondere Gedichtbände vor.

„Stift“ von Friedrich Ani

In einer klaren und doch klingenden, mithilfe von Reim und Rhythmus fein skulpturierten Sprache erzählt Friedrich Anis Langgedicht „Stift“ die anrührende Lebensgeschichte eines Mönchs, der sich nach 30 Jahren kontemplativen Klosterlebens dazu entschließt, der Kirche den Rücken zu kehren und fortan als Koch seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Als Leser*in verfolgt man unmittelbar die einzelnen Etappen dieses strapaziösen und weitreichenden Entscheidungsprozesses, lernt den Sprecher allmählich kennen als einen von Zweifeln gepeinigten und mit der befürchteten Vergeblichkeit seiner Gottessuche ringenden Menschen. mehr lesen / lire plus

Dans les salles : Kinds of kindness

(Photo: ATSUSHI Nishijima/Searchilght pictures)

Un homme est poussé à l’extrême par un employeur narcissique, un policier retrouve sa femme après un naufrage et une membre d’une secte est à la recherche d’une personne capable de ressusciter les mort·es : sous un faux semblant de bienveillance, le film anthologique offre trois récits – l’un plus dérangeant que l’autre – sur le contrôle et la dépendance dans les relations. Les performances excellentes d’une distribution tournante, les dialogues à tonalité administrative et la mise en scène soignée contrastent brillamment avec l’absurdité des scènes suintant un humour noir. Mais le long et malin spectacle est difficile à digérer et pourrait même aliéner les amateur·trices du réalisateur Yórgos Lánthimos – expert de la création du malaise – tandis que les récits confinant au nihilisme risquent de se perdre dans leur propre sadisme. mehr lesen / lire plus

Pirates : Ben Polidori largue les amarres

Polidori conservera son mandat à la Chambre et pourrait rejoindre d’autres rivages politiques. (Photo : CC BY 4.0 © European Union, 2024)

Le Piratepartei espérait cinq à sept mandats au parlement à l’issue des législatives d’octobre. Il avait finalement dû se contenter d’un troisième député, Ben Polidori, élu dans le Nord, après avoir déjà conquis un siège de conseiller à Vichten, aux communales de juin 2023. Mais l’informaticien de 34 ans quitte le navire, a-t-il annoncé le lundi 15 juillet. « Je vous informe de ma décision de ne plus siéger au sein de la sensibilité politique Piraten et de quitter son parti », indique Ben Polidori dans un communiqué. mehr lesen / lire plus

Härterer Platzverweis angekündigt

Mit einem neuen Law-and-Order Gesetzesvorschlag will Innenminister Gloden Arme statt Armut bekämpfen. (Bildquelle: Seven 7/ Pexels)

Am Mittwoch präsentierte Innenminister Léon Gloden (CSV) seinen neusten Law-and-Order-Gesetzesvorschlag: den „verstärkten“ Platzverweis. Bereits die vorige Regierung hatte den Platzverweis zur Bekämpfung von Armen eingeführt: Obdachlose, die – wegen eines fehlenden Angebots an Notschlafstellen und „Housing First“-Unterkünften – in Hauseingängen schlafen, konnten so von der Staatsgewalt entfernt werden. Das reichte der CSV-DP-Regierung nicht, sodass nun ein härterer Platzverweis kommen soll. Neben dem Blockieren von Hauseingängen sollen nun auch Verhaltensweisen wie Störungen der „öffentlichen Ruhe, Gesundheit oder Sicherheit“; Behinderung des Verkehrs; „Angriffe auf die Bewegungsfreiheit“ von Passant*innen und „Belästigung von Fußgängern auf öffentlichen Straßen und Orten“ mit einem Platzverweis unterbunden werden. mehr lesen / lire plus

Pensions : grosses réserves et gros désaccords

Le président du Fonds de compensation commun au régime général de pension (FDC) Alain Reuter lors de l’inauguration officielle de la nouvelle Cité de la sécurité sociale en juin 2023. (Photo : © SIP / Jean-Christophe Verhaegen)

Le fonds de compensation commun au régime de retraite (FDC) bat un nouveau record avec des réserves atteignant 27,39 milliards fin 2023, soit 2,85 milliards de plus qu’un an plus tôt. La somme correspond à 4,25 fois le montant des prestations annuelles, un ratio toutefois en baisse, à son plus bas niveau depuis 2013, indique le FDC dans son rapport annuel publié le 17 juillet. mehr lesen / lire plus

Ungarns EU-Ratspräsidentschaft: Krawall mit Ansage

Ungarns Präsident will den EU-Ratsvorsitz seines Landes zu Orbán-Festspielen machen. Luxemburgs Regierung möchte darin mehr als nur eine Statistenrolle, nämlich einen „Dialog“.

Verkauft sich als „Friedensstifter“: Ungarns Präsident Viktor Orbán (rechts) zu Besuch bei seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin. (Bild: Wikimedia Commons CC BY 4.0 Kremlin.ru)

Er wird sich ins Fäustchen gelacht haben: Mit dem Besuch bei seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin hat der ungarische Präsident Viktor Orbán in der EU einmal mehr für (schlechte) Stimmung in der Bude gesorgt. Sein Trip war just in der ersten Juliwoche erfolgt, als sein Land gerade turnusmäßig für sechs Monate den Vorsitz im Rat der Europäischen Union übernommen hatte. mehr lesen / lire plus

Green Finance: Profite fürs Klima

International häufen sich Stimmen, die nachhaltige Finanzprodukte als unwirtschaftlich und nicht krisentauglich schmähen. In Luxemburg merkt man wenig davon, die Regierung investiert weiter. Allerdings sieht die Forschung Grund zur Hoffnung.

Pakistan emittiert weniger als ein Prozent der globalen Treibhausgase, ist aber stark von den Folgen, wie den Überschwemmungen von 2022, betroffen. Ist den Menschen dort damit geholfen, sich „Green Finance“-Versicherungen kaufen zu können? (Foto: CC BY 2.0 European Union/Abdul Majeed)

Am 23. April kündigte Finanzminister Gilles Roth (CSV) einen 10-Punkte-Aktionsplan für nachhaltige Finanzen an. Er tat dies im Rahmen des „Luxembourg Sustainable Finance Forum“, eines zweitägigen Online-Treffen, das von der parastaatlichen Finanzplatz-Lobbyorganisation „Luxembourg for Finance“ organisiert wurde. mehr lesen / lire plus

Rechtsextreme nach den EU-Wahlen: Le Pens Brüsseler Truppe

Nach dem Wahlerfolg des „Rassemblement national“ bei der Europawahl ist der Einfluss von Marine Le Pens Partei im EU-Parlament gewachsen. Sie dominiert nun die neu gegründete drittgrößte Fraktion des EU-Parlaments, „Patrioten für Europa“.

Auch er sitzt nun für den RN im EU-Parlament: Fabrice Leggeri, bis April 2022 viel kritisierter Direktor der EU-Grenzschutzagentur Frontex, bei seiner ersten Plenarsitzung am vergangenen Dienstag in Straßburg. (Foto: EPA-EFE/CHRISTOPHE PETIT TESSON)

Der 28-jährige Jordan Bardella bleibt als Europaabgeordneter in Brüssel und wird nicht Ministerpräsident Frankreichs. Für französische Rechtsextreme ist das eine Enttäuschung, hatten sie doch große Hoffnung in ihn gesetzt, nachdem der „Rassemblement national“ (RN) unter seinem Vorsitz die meisten Stimmen bei der französischen Europawahl geholt hatte. mehr lesen / lire plus

Kapitalistische Zerfallserscheinungen: Ausweitung der Sonderwirtschaftszone

Der kanadische Historiker Quinn Slobodian schreibt in seinem Buch „Kapitalismus ohne Demokratie“ über marktradikale Ideen, in denen der Staat für rechte Libertäre zum Feindbild wird. Dabei lässt er den Kapitalismus selbst als verlorenen Garten Eden erscheinen.

Kapitalismus ohne Demokratie? Der Historiker Quinn Slobodian zeichnet in seinem Buch ein Zerrbild der neoliberalen Ära, das diese nicht aus der kapitalistischen Logik, sondern aus den Köpfen einiger Theoretiker entstehen lässt.

Das Weltwirtschaftsforum in Davos hatte im Januar mit Javier Milei einen speziellen Gast. Als frisch gewählter Präsident Argentiniens war er zu dem jährlichen Treffen im Schweizer Kanto Graubünden gekommen – und ließ gleich mit den ersten Worten seiner Rede aufhorchen: „Ich bin hier um zu sagen, dass die westliche Welt in Gefahr ist.“ mehr lesen / lire plus

Reconstruction en Lybie: À Derna, la diplomatie du béton

Ravagée par une tempête en septembre dernier, la ville de l‘est libyen est aujourd‘hui en chantier. Mais elle n‘est pas la seule. Un grand mouvement de reconstruction a été lancé par un fils du maréchal Haftar.

Mohamed Nasser gère le café de la Renaissance, confié par le fonds de développement et de reconstruction. « L’atmosphère a changé à Derna. Les gens sont plus heureux, ils profitent de la vie et sont contents de boire un café ou des jus pendant que leurs enfants jouent », se réjouit le jeune homme. (Photo : Maryline Dumas)

« C’est mieux qu’avant la tempête », se réjouit Wissam, un habitant de Derna, ville de l’est libyen dévastée par la tempête Daniel en septembre dernier. mehr lesen / lire plus

Monde du travail : L’intelligence artificielle a besoin d’un dialogue réel

L’intelligence artificielle suscite une anxiété croissante sur la destruction d’emplois qu’elle pourrait entraîner et sur ses effets dans notre relation au travail. Face à ces défis, les syndicats luxembourgeois plaident pour une réduction du temps de travail ou l’introduction d’une « taxe robot ». Dans tous les cas, ils estiment qu’il est temps d’intégrer la problématique au dialogue social.

L’IA suscite beaucoup de prédictions plus ou moins fantaisistes, mais ses effets sur le monde du travail sont déjà réels, entre suppression d’emplois et redéfinition de nos tâches professionnelles. (Photo : Studio Republic/Unsplash)

L’intelligence artificielle (IA) est-elle la technologie disruptive par excellence ? mehr lesen / lire plus

Nationaler Energie- und Klimaplan: Wachstum statt Klima

Am Mittwoch stellte die CSV-DP-Regierung ihre nicht-nervende Klimapolitik vor. Die unterscheidet sich gar nicht so stark von jener der Vorgängerregierung – mit einigen wichtigen Unterschieden.

Trotz Klimakrise eine fossile Ölheizung ersetzen, statt auf erneuerbare Energien zu setzen? Mit der CSV-DP-Regierung ist das auch in Zukunft möglich. (Foto: CC-BY-SA_Wusel007/Wikimedia)

Gleich zwei Pressekonferenzen hatte die Regierung am vergangenen Mittwoch angesetzt. Um 15:30 Uhr präsentierte Finanzminister Gilles Roth (CSV) sein „Entlaaschtungs-Pak“, das vor allem aus bereits angekündigten Maßnahmen besteht. Roths Pressekonferenz wurde auch als Livestream ausgestrahlt, große Medien übernahmen sie auf ihrer Startseite. Eine halbe Stunde davor hatte Wirtschafts- und Energieminister Lex Delles (DP) gemeinsam mit Umweltminister Serge Wilmes (CSV) die aktualisierte Version des nationalen Energie- und Klimaplans (Pnec) präsentiert. mehr lesen / lire plus

Am Bistro mat der woxx #292 – A wat geschitt elo a Frankräich?

All Woch bitt d’woxx Iech an hirem Podcast en Abléck an hir journalistesch Aarbecht a beliicht d’Hannergrënn vun engem Artikel.

Am Podcast erklärt de Fabien Grasser déi politesch Lag a Frankräich, no der iwwerraschender Victoire vum Nouveau Front Populaire. Kann dat lénk Parteiebündnis eng Regierung bilden? Wisou wëll de Macron net agesinn, datt seng Partei d’Walen net gewonnen huet? An wéi grouss ass d’Gefor vum rietsextremen RN?

Den Artikel, iwwert deen mir geschwat hunn:

Élections législatives en France : La gauche se fera-t-elle voler sa victoire ?

 

 


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Unfallstatistik: Die Straßen werden gefährlicher

Der Bericht über die Unfallstatistik des vergangenen Jahres zeigt, dass trotz weniger Toten mehr schwere Unfälle auf Luxemburgs Straßen vorkommen. Dabei trifft es immer öfters die schwächsten Verkehrsteilnehmer*innen.

Nicht jeder Autounfall geht so glimpflich aus: Die Zahl der schweren Autounfälle in Luxemburg steigt. (Foto: CC BY-SA 3.0 Tommi Nummelin/Wikimedia)

Eigentlich sollte Autofahren immer sicherer werden. Moderne Technik hilft den Fahrer*innen dabei, schwere Unfälle zu vermeiden, und Sicherheitsausstattung wie etwa Airbags sorgen dafür, dass im Falle eines Falles die Folgen gemildert werden. Doch in Luxemburg sorgt das stetige Wachstum der Bevölkerung – und vor allem der Automobile – dafür, dass es mehr statt weniger Unfälle gibt. mehr lesen / lire plus

Das US-mexikanische Grenzregime: „Menschen werden in die Arme krimineller Netzwerke getrieben“

Nicht immer war die Grenze zwischen Mexiko und den USA wie eine Festung gesichert. Der Soziologie-Professor Hector Antonio Padilla über den historischen Wandel der Bedeutung von Grenzkontrollen und wie dieser das Leben der Menschen auf beiden Seiten verändert hat.

Ist als in der US-mexikanischen Grenzregion aufgewachsenes Kind einfach auf eine Limo in die USA geradelt: der Soziologieprofessor Hector Antonio Padilla, der heute auch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt. (Foto: Carolina Rosas Heimpel)

woxx: Die US-amerikanisch-mexikanische Grenze ist aus der Ferne betrachtet eine der militarisiertesten Grenzen der Welt. Erscheint sie auch von Nahem so undurchlässig?

Hector Antonio Padilla: Was den meisten Menschen, die nicht direkt an einer Grenze leben, nicht bewusst ist, ist: Grenzen verändern sich. mehr lesen / lire plus

Le droit international à l’épreuve des tensions géopolitiques : Le piège cynique de Loukachenko

Plus de quatre années se sont écoulées depuis les manifestations de l’opposition bélarussienne, suite à la réélection d’Alexandre Loukachenko à la présidence du Bélarus. Les 6 et 7 juin, la Chambre des députés recevait le gouvernement en exil de l’opposante Svetlana Tikhanovskaïa. Cette conférence avait pour objet la situation des réfugié·es bélarussien·nes à l’étranger.

Svetlana Tikhanovskaïa devant le Parlement européen en septembre 2023. La cheffe du gouvernement en exil du Bélarus était à Luxembourg début juin. (Photo : parlement européen)

C’était une initiative de l’Assemblée Parlementaire du Conseil de l’Europe et du député CSV Paul Galles. Ce dernier a travaillé au Bélarus avec Caritas en 2017. mehr lesen / lire plus

Fußball und Kolonialismus: Das Skandalsystem

Die EM-Party ist bald vorbei, doch nicht nur der Spaß hat Tradition: In seinem neuen Buch „Spielfeld der Herrenmenschen“ untersucht der Sportjournalist Ronny Blaschke den systematischen Rassismus im Fußball und dessen Wurzeln im Kolonialismus.

Die Fußball-Europameisterschaft der Männer in Deutschland ist bisher ein voller Erfolg, zumindest was den Zuschauerandrang betrifft. Die Stadien sind voll. Viele Fans feiern gemeinsam – auch wenn ihnen auf den Fanmeilen gelegentlich das Wetter einen Strich durch die Rechnung macht. Bei dem Turnier hat es jedoch auch unschöne Zwischenfälle gegeben – so etwa, als in der Gruppenphase die Teams aus England und Serbien aufeinandertrafen. Dabei soll es seitens der Serben zu rassistischen Gesängen gegen englische Spieler gekommen sein, bestätigte der europäische Fußballverband UEFA in einer Pressemitteilung. mehr lesen / lire plus

Verschmutzende Ewigkeitschemikalie im Trinkwasser

Im Luxemburger Trinkwasser ist Trifluoressigsäure (TFA) nachgewiesen worden. Dies belegt ein am 10. Juli veröffentlichter Bericht des Pestizid-Aktions-Netzwerks (PAN) Europa. Als sogenannte Ewigkeitschemikalie (PFAS) kann die wasserlösliche Säure Jahrhunderte überdauern. Sowohl Leitungs- als auch Flaschenwasser ist laut PAN-Analyse in allen elf untersuchten EU-Ländern belastet. Während der Durchschnitt in Mineral- und Quellwasserproben bei 278 Nanogramm pro Liter (ng/L) liegt, sind Trinkwasserleitungen mit durchschnittlich 749 ng/L deutlich schwerer belastet. Luxemburg liegt mit durchschnittlichen 669 ng/L im Trinkwasser darunter. „Die Resultate widerlegen die jahrzehntelange Annahme, dass die Kontamination durch PFAS sich nur auf industrielle Hotspots beschränkt‟, kommentierte PAN-Mitglied Mouvement écologique in einem Presseschreiben am Mittwoch die Ergebnisse. mehr lesen / lire plus