Dubai-Pavillon: alles öko, oder?

Nachhaltigkeit soll ein Hauptmerkmal der Luxemburger Beteiligung an der Expo 2020 in Dubai sein – doch der Begriff wird von den Organisator*innen arg gedehnt.

Luxemburg als Raumfahrtnation. © jangled nerves

Nach der Pressevorstellung des Dubai-Projekts vergangene Woche haben wir in einem ersten Beitrag die Aspekte Kostenpunkt und Menschenrechte analysiert. Doch was ist mit der Nachhaltigkeit? Unter den sechs in der Luxemburger Broschüre zur Expo aufgelisteten Schlüsselbotschaften steht sie an zweiter Stelle, für die Verantwortlichen in Dubai ist sie gar eins der drei Hauptthemen. Die beiden anderen sind „Opportunity“ und „Mobility“. Das gesamte Ausstellungsgelände ist entsprechend in drei Zonen unterteilt.

Dass Luxemburg, angesichts der versäumten Hausaufgaben sich entschieden hat, nicht mit seiner Mobilität zu werben, ist verständlich, doch leider hat man sich auch gegen die „Sustainability“ als Hauptthema entschieden – und für die „Opportunity“, die als eine Art „Entwicklungschancen für alle“ definiert wird. mehr lesen / lire plus

Weltraumforschung: 16.500 Euro für zwei Monate Rumliegen

Nasa, Esa und DLR suchen Proband*innen, die vor allem eins tun sollen: Herumliegen. Was wie ein Traumjob klingt, hat aber einen ernsten wissenschaftlichen Hintergrund.

Zur Studie gehört auch eine tägliche Fahrt mit der Kurzarm-Human-Zentrifuge. (Foto: DLR)

Ein großes Problem der bemannten Raumfahrt sind die gesundheitlichen Effekte der Schwerelosigkeit des Alls auf den menschlichen Körper, denn Muskeln und Knochen werden durch die geringe Belastung abgebaut. Ähnliche Effekte treten bei Menschen auf, die lange Zeit im Bett liegen. Um Möglichkeiten zu entwickeln, diese Effekte zu verringern, führt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Auftrag der europäischen und amerikanischen Weltraumagenturen Esa und Nasa eine Studie auf der Erde durch. mehr lesen / lire plus

Lune promise

Conquérir l’espace reste un rêve fou, mais désormais ce sont des femmes et hommes d’affaires qui en rêvent.

Fosses tectoniques mises en évidence aux abords de l’Oceanus Procellarum, indiquant que la zone ne constitue pas un géant cratère d’impact.
(Photo : NASA)

La Lune n’a jamais été aussi près de nous – symboliquement parlant, car, physiquement, elle s’éloigne de la Terre à la vitesse de quelques centimètres par an. Un déplacement infime qui ne devrait pas inquiéter celles et ceux qui ont comme projet de « s’offrir la Lune » : les agences spatiales comme la NASA ou l’ESA, mais aussi des entreprises privées. mehr lesen / lire plus

Space business : Parcours dangereux

Pour la communauté spatiale, la priorité est de partir enfin dans l’espace. Mais cet empressement peut faire oublier les nombreux risques que cela comporte et qu’on devrait chercher à mitiger.

Photo : Raymond Klein

L’espace est un endroit à haut risque, nul n’en doute. « Les échecs, c’est bon signe », a affirmé Pete Worden, ex-directeur du centre Aimes de la NASA et membre du CA de SpaceResources. Il répondait à une question du public sur les risques financiers, mardi dernier dans le cadre de la conférence NewSpace Europe au Kirchberg. Pour Worden, « s’il n’y a pas d’échecs, c’est que vous ne prenez pas assez de risques ». mehr lesen / lire plus

„Ernährung betrifft uns alle“

Welches Ernährungsmuster und welche landwirtschaftlichen Praktiken könnten für ein nachhaltiges Ernährungssystem in Luxemburg sorgen? Auf diese Frage will das Institut fir Biologësch Landwirtschaft an Agrarkultur Luxemburg, IBLA, mit seinem neuen Projekt „SustEATable“ antworten.

Um die 100 kg Fleisch verzehren die Luxemburger*innen jährlich pro Kopf und landen somit im Top 5 der Fleischkonsument*innen weltweit. Dieser exzessive Konsum bringt zahlreiche negative Folgen mit sich: Rückstände von Pestiziden und Nährstoffüberschüsse in den Gewässern, Biodiversitätsverlust, Bodendegradation und Erosion, sowie Klimawandel mit zunehmenden extremeren Wetterereignissen. Angesichts dieser Folgeerscheinungen zeigen die Konsument*innen auch hierzulande immer wieder mit dem Finger auf die Landwirte, und entziehen sich somit ihrer Mitschuld. mehr lesen / lire plus

Science Camp 2018: Natur spielend erleben

Jahr für Jahr findet im Jugendzentrum Marienthal der Science Club statt. Dieser lädt um die 30 Kinder im Alter von 11 bis 14 Jahren ein, den Naturwissenschaften näher zu kommen.

Neben Teambuilding Workshops, in welchen die Kinder auf gegenseitigem Respekt und Gleichstellung aufmerksam gemacht werden, steht dieses Jahr unter anderem die Fauna der Teiche und dessen Wasserqualität im Fokus. Den Kindern werden bis nächsten Freitag diverse Aktivitäten angeboten; von der Gestaltung eines Herbariums bis hin zu einer Einführung in Geocaching und Paläontologie im Tal der sieben Schlösser, wobei sie von Fachleuten betreut werden. Der Science Club bietet den jungen Naturwissenschaft-Enthusiasten das ganze Jahr über solche Ausflüge an, sodass die Anfrage im Sommer sehr groß ist. mehr lesen / lire plus

Café-débat zur prekären Situation Alleinerziehender

Das Liser veranstaltet am Dienstag, dem 19. Juni eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Monoparentalié = Précarité?“ in der Kulturfabrik in Esch/Alzette.

© Liser

In Luxemburg leben 45 Prozent der Einelternfamilien unter der Armutsgrenze. In den meisten Fällen ist der betroffene Elternteil weiblich. Das geht aus einer im Februar publizierten Studie des Luxembourg Institute of Socio-Economic Research, kurz Liser, hervor. Die Lage verschärft sich zusätzlich dadurch, dass eine alleinerziehende Familie mehr Steuern zahlen muss als eine, die aus zwei Elternteilen besteht. Eine alleinerziehende Mutter, die 45.000 Euro im Jahr verdient, zahlt 7.143 Euro Steuern. Ein kinderloses Paar mit dem gleichen Jahresgehalt, muss dagegen nur 2.899 Euro, also 2,5 mal weniger Steuern zahlen. mehr lesen / lire plus

Le Tribunal de l’Union européenne se prononce en faveur de la recherche embryonnaire

Photo : Cour de justice de l’Union européenne

En confirmant la décision de la Commission de ne pas soumettre de proposition législative dans le cadre de l’initiative citoyenne européenne (ICE) « Un de nous », le Tribunal de l’Union européenne a certes conforté celles et ceux qui voyaient dans cette initiative une sorte de sous-marin de fondamentalistes chrétiens contre la recherche sur les cellules souches embryonnaires. Mais le principal argument utilisé par le tribunal risque de ne pas être du goût de celles et ceux qui croient en l’ICE comme instrument de démocratie de base.

Introduite par le traité de Lisbonne de 2007, l’ICE a dû attendre cinq ans avant que ses règlements spécifiques soient mis en place. mehr lesen / lire plus

Jugend: Nicht in Ausbildung, ohne Job

Das Bildungsministerium plant Maßnahmen zur Unterstützung inaktiver junger Menschen und zur Misserfolgs-Prävention. Dabei will man sich an den Ergebnissen einer kürzlich publizierten Studie orientieren.

(Foto: Ministère de l‘Éducation nationale)

In Luxemburg sind zurzeit zwischen 3.000 und 3.500 junge Menschen weder ins Bildungssystem noch in die Arbeitswelt integriert – eine Sachlage, der das Bildungsministerium nicht länger tatenlos zusehen will. Eine vom Service national de la Jeunesse (Snj), von der Inspection générale de la sécurité sociale (Igss) und vom Luxembourg Institute of Socio-Economic Research (Liser) im Jahr 2013 in Auftrag gegebene Studie gibt nun Einblicke in die komplexe Lebenssituation der sogenannten NEETs (not in employment, education or training). mehr lesen / lire plus

Conférence internationale : l’immigration portugaise au Luxembourg

Photo: Paulo Lobo

Photo: Paulo Lobo

Comment la première génération d’immigrés lusophones au Luxembourg vit-elle aujourd’hui ? Y a-t-il des différences entre migrants portugais d’hier et d’aujourd’hui ? Et quelle perception la communauté portugaise au Luxembourg a-t-elle d’elle-même ? Ce ne sont que quelques-unes des questions qui seront posées lors d’un colloque qui se déroulera ces vendredi et samedi 19 et 20 février au campus Belval de l’Université du Luxembourg. La conférence, intitulée « Luso-luxemburguês ? », a été organisée par le Centre de documentation sur les migrations humaines en collaboration avec l’université et diverses organisations et associations, et réunira des chercheurs du monde entier travaillant sur la question de l’immigration lusophone au Luxembourg. mehr lesen / lire plus

Urin: Strom aus dem Lokus

Urin – eine komplexe Flüssigkeit die mehr ist als nur Abfall.

Arzt untersucht Urin, Gemälde, 16./17. Jahrhundert.

Ab einer Füllung von etwa 200 Millilitern beginnt unsere Blase zu drücken. Vermutlich denken sich die meisten nicht viel, wenn sie dann dem Ruf der Natur folgen und Wasser lassen. Dabei handelt es sich beim menschlichen Urin nicht um einen banalen Abfallstoff, sondern um eine komplexe Bioflüssigkeit. Wie komplex, das zeigten die Mühen einer US-Forschergruppe: sieben Jahre benötigte sie, um die chemischen Bestandteile des Urins zu ermitteln. Androsteron, Carnosin, Hypoxanthin, Galaktitol, Methylhistidin, 3,4-Dihydroxyphenylglykol – über 3.000 teils schwer auszusprechende Metaboliten, Zwischenprodukte im Stoffwechselprozess, stecken darin. mehr lesen / lire plus