Richesse grand-ducale : Sommet nuageux

Plusieurs études récentes parlent de la richesse de par le monde. Le Luxembourg y figure en bonne place – ou pas du tout. Notre gouvernement feint l’ignorance.

(Thomas Geiger/CC BY-SA 4.0)

Parfois même les députés de la majorité n’arrivent pas à tirer la moindre information des ministres d’un gouvernement qui porte leurs propres couleurs. Mars Di Bartolomeo (LSAP) avait bien tenté sa chance à l’occasion de la sortie fin juin du plus récent rapport sur le nombre de personnes à travers le monde à classer parmi les particuliers fortunés (HNWI, high net worth individuals), à savoir les personnes qui possèdent au moins 1 million de dollars d’actifs investissables, hors résidence principale, objets de collection et biens de consommation durable. mehr lesen / lire plus

Criminalité organisée au Luxembourg : Oui, mais… bon

Selon Interpol, le grand-duché est bien un des pays les plus attractifs pour la criminalité organisée, à cause de sa taille et de sa situation géographique. Pas de quoi s’inquiéter outre mesure pourtant, selon les ministres Tanson et Kox.

(©Interpol)

Partant de la présentation succincte du Luxembourg sur la page d’Interpol, les députés socialistes Dan Biancalana et Mars Di Bartolomeo se sont inquiétés de la vulnérabilité du pays face au crime organisé international. Surtout qu’Interpol ajoute que « les caractéristiques internationales de ces crimes et leurs liens avec des groupes de criminels organisés partout dans le monde rendent le Bureau central national d’Interpol fondamental au maintien de la sécurité nationale ».

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Bénéficiaires effectifs : les asbl pas les seul-e-s mauvais-e-s élèves

Dans deux questions parlementaires posées avant OpenLux, les députés Paul Galles, Mars Di Bartolomeo et Dan Biancalana se sont intéressés au sort des asbl, qui tombent aussi sous le régime antiblanchiment. Les réponses réservent quelques surprises.

(Screenshot lbr.lu)

C’est une histoire de perspective : alors que l’enquête OpenLux a révélé qu’au moins 6.500 milliards d’euros étaient gérés entre autres dans des soparfis à partir du grand-duché, les députés conservateurs et socialistes s’intéressent eux aux associations sans but lucratif, qui doivent s’inscrire au même registre des bénéficiaires effectifs (RBE) – et risquent les mêmes amendes, allant jusqu’à 1,25 million d’euros. Si certaines de ces asbl peuvent cacher de gros budgets, leur priorisation tient avant tout au fait que les politiciens pensent dans ce cas à leur clientèle électorale.

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Volontaires des Brigades internationales : un nouveau miracle

Après un premier avis négatif obtenu par une minorité au sein du Comité pour la mémoire de la Deuxième Guerre mondiale (CM2GM), le premier ministre a ressaisi le comité pour qu’il lui ponde un nouvel avis.

(Public Domain)

Fin décembre, le woxx avait détaillé comment un avis demandé par le ministère d’État pour déterminer si oui ou non les volontaires des Brigades internationales avaient le droit d’être honoré-e-s au monument du souvenir de la Gëlle Fra avait semé la discorde au sein du CM2GM. Ce comité composé de trois communautés (la communauté juive, les résistants et les enrôlés de force) avait en principe émis un avis positif à cette demande – seul-e-s les représentant-e-s des enrôlés de force s’étaient fermé-e-s à cette possibilité. mehr lesen / lire plus

Droits voisins : Bettel ne veut pas forcer la main à Google

Fin 2020, le géant Google a été forcé de se mettre à la table des négociations avec les éditeurs de presse français pour les rémunérer en droits voisins – au grand-duché, rien ne presse pour autant. 

(Wikimedia_17jiangz1)

La directive européenne sur les droits d’auteur a été un des thèmes les plus polémiques de l’année 2019. Même le woxx n’y a pas échappé, en consacrant deux articles à ce sujet controversé. Une des conséquences de l’adoption de la directive concerne directement les Gafa (Google, Apple, Facebook et Amazon), qui devront payer des droits voisins aux éditeurs de presse en ligne si les contenus de ces derniers sont répertoriés sur leurs plateformes. mehr lesen / lire plus

Public Forum: Wohin des Weges, Demokratie?

Das Mierscher Kulturhaus und die Zeitschrift Forum laden am Donnerstag zur partizipativen und intergenerationellen Diskussionsrunde „Quo vadis democratia?“ ein.

Wie können wir unsere Umwelt aktiv gestalten? Das politische System verändern, bewegen und verbessern? Diesen und anderen Fragen sind rund 60 Jugendliche in der Workshop-Reihe „Beweg (dich) etwas!“ unter der Leitung der Schauspielerin Fabienne Hollwege nachgegangen. Am Donnerstag, dem 3. Oktober 2019, stellen sie ihre Handlungsansätze und Ideen vor – im Austausch mit Akteur*innen aus Gesellschaft und Politik.

Die Veranstalter*innen bringen sie mit der Klimaaktivistin Zohra Barthelemy (Youth for Climate Luxembourg), dem LSAP-Abgeordneten Mars Di Bartolomeo, der woxx-Journalistin Tessie Jakobs und ein weiteres Mal mit der Schauspielerin Fabienne Hollwege zusammen. mehr lesen / lire plus

Über die Hälfte der Fichtenwälder Luxemburgs von Borkenkäfern befallen

Die Hitzewellen des Sommers waren nicht nur für Menschen gefährlich – in Nadelwäldern hat sich der Buchdrucker massiv vermehrt und für wirtschaftliche Schäden gesorgt.

Borkenkäferschäden im Naturpark Harz in Deutschland. Foto: CC-BY-SA Christian Gebhardt

In den letzten Tagen standen Waldbrände, besonders im Amazonas-Gebiet, im medialen Fokus. Die Sorge um die Wälder Westeuropas ist in den Hintergrund gerückt. Das Stichwort Waldsterben scheint als Thema der 1980er-Jahre aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden zu sein. Dabei ist es um unsere Wälder nicht besonders gut bestellt, wie im März der Bericht zur Waldgesundheit der Natur- und Forstverwaltung belegte.

Auch damals waren die Schäden des Buchdruckers, einer Borkenkäferart die für massive wirtschaftliche Ausfälle sorgt, die aufgrund der Hitzewelle im Sommer 2018 entstanden sind, bereits ein Thema. mehr lesen / lire plus

Der lange Weg bis zur Ausgleichszahlung: Schuld ist das System

Drei Monate mit der Hälfte des Gehalts leben? Das soll für viele, die auf Ausgleichszahlungen der Adem warten, Realität sein. Arbeitsminister Dan Kersch erwähnt Vorschüsse der Adem.

Der LSAP-Abgeordnete Mars Di Bartolomeo weist in seiner parlamentarischen Anfrage an seinen Parteikollegen und Arbeitsminister Dan Kersch auf die prekäre Situation von Arbeitnehmer*innen hin, die nach einer firmeninternen beruflichen Neuorientierung auf Ausgleichszahlungen der Adem warten. Die Ausgleichszahlung kommt denjenigen zugute, die aus gesundheitlichen oder physischen Gründen ihrer eigentlichen Tätigkeit im Betrieb nicht mehr nachgehen können und in ihrer neuen Funktion weniger verdienen als bisher. Die Betroffenen, so Di Bartolomeo, müssten teilweise monatelang mit der Hälfte ihres Gehalts auskommen, die ihnen von ihren Arbeitgeber*innen ausbezahlt wird. mehr lesen / lire plus

Abitur-Nachprüfungen: Ergebnisse zu spät bekannt

Die Termine der Abitur-Nachprüfungen in Luxemburg überschneiden sich mit obligatorischen Einführungswochen an der Universität Luxemburg und mit den Bewerbungsfristen der Hochschulen im Ausland. Eine Besserung ist nicht in Sicht.

Viele Schüler*innen und das Schulpersonal packen so langsam die Koffer für den Sommerurlaub, da wird schon über die Abitur-Nachprüfungen im September und den Universitätsstart im Herbst debattiert. Der Anlass: Eine parlamentarische Anfrage des LSAP-Abgeordneten Mars Di Bartolomeo, die bereits im Mai bei Bildungsminister Claude Meisch (DP) eintrudelte.

Der Abgeordnete bezieht sich darin auf den Jahresbericht 2018 des Ombuds Comité fir dʼRechter vum Kand (ORK). Dieser wurde im Februar 2019 kontrovers in der Abgeordnetenkammer diskutiert. mehr lesen / lire plus

Pressefreiheit: Warum Luxemburg keine Insel der Glückseligen ist

Der Presserat und die Journalist*innengewerkschaft ALJP laden am Montag, dem 6. Mai um 19 Uhr zu einem Rundtischgespräch zum Thema Pressefreiheit.

CC BY 2.0 Stefanie Eisenschenk

Aus der Sicht der Organistor*innen ist die Bestandsaufnahme klar: Pressefreiheit in Europa ist in Gefahr. Das zeigen die Morde an Journalist*innen in Tschechien und Malta, deren juristische und politische Aufarbeitung nicht stattfindet oder ins Stocken geraten ist. Etwas weiter weg sind es die unzähligen Journalist*innen, die ohne Anklage in türkischen Gefängnissen sitzen, die zeigen wie es um die Pressfreiheit gestellt ist.

Vor allem im Osten Europas machen rechtspopulistische Regierungen mobil gegen Journalist*innen, die unbequeme Fragen stellen. mehr lesen / lire plus

FUKUSHIMA +1: Strahlend sauber

In Fukushima strahlen die Reaktorkerne immer noch. In Luxemburg klafft ein Widerspruch zwischen Anti-Atom-Rhetorik und der Förderung der französischen Nuklearindustrie. Zeit für den nächsten Knall?

Geisterstadt Luxemburg. Mit einer spektakulären Aktion erinnerte Greenpeace Luxemburg an den Atomunfall vor einem Jahr in Fukushima.

Am 11. März 2011 löste ein Erdbeben der Stärke 9, gefolgt von einer 15 Meter hohen Welle, einen der größten Unfälle in der Geschichte der Atomenergie aus. Ein Jahr später sind die Reaktorkerne in Fukushima noch immer nicht stabil, und die Experten untersuchen noch immer, was alles schiefgegangen ist. Weniger Beachtung wird der Tatsache geschenkt, dass es noch schlimmer hätte kommen können: Wäre es nicht gelungen, die Stromversorgung der Pumpen in Fukushima wiederherzustellen, oder wären die Folgen des Erdbebens in anderen Reaktoren gravierender gewesen, so hätte man Tokyo evakuieren müssen – ein Szenario, auf das sich die Regierung insgeheim eingestellt hatte. mehr lesen / lire plus