„Bestätigung für jeden homophoben Idioten“

CSV-Parteipräsident Marc Spautz muss für eine Aussage heftige Kritik einstecken.

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„49 Jahre Sensibilisierung und Aufklärung einfach ausgelacht“, mit diesem Satz bringt Rosa Lëtzebuerg in einem Presseschreiben seine Entrüstung über eine Aussage von CSV-Parteipräsident Marc Spautz auf den Punkt. Dieser hatte auf einem Kongress  der CSV Süden Kritik an Polizeiminister Etienne Schneider geübt. Dabei erwähnte er nicht nur die neuen Streifenwagen, sondern warf zudem die Frage auf, ob denn nun auch noch rosa Uniformen eingeführt werden würden.

Kritik kam zunächst in den sozialen Netzwerken, woraufhin sich Spautz am vergangenen Donnerstag für seinen Seitenhieb entschuldigte. Die Bemerkung sei ihm „herausgerutscht“, was er bedauere, da sie nicht seine Haltung widerspiegele. mehr lesen / lire plus

Grundschule: Kursänderung dringend nötig

Die bisherige Vorgehensweise von Bildungsminister Meisch in der Grundschulpolitik zeugt von wenig Voraussicht. Statt das Problem an der Wurzel zu packen, werden einzig Symptome bekämpft.

(Bild: Pixabay)

Seit der Einführung des dreijährigen Referendariats für angehende Grundschullehrerinnen und -lehrer halten die Probleme an. Obwohl Bildungsminister Meisch auf Druck des SEW-OGBL und der Gewerkschaft SNE-CGFP das Arbeitspensum mittlerweile drastisch reduziert hat, scheint das Praktikum immer noch eine abschreckende Wirkung auf eine Vielzahl an Interessierten zu haben. Im vergangenen Sommer hatten sich 50 Prozent weniger Kandidat*innen für den „Concours“ eingeschrieben. Die Zahl der Absolvent*innen der Universität Luxemburg lag bei nur 70. Als Konsequenz davon fehlte es zu Schulbeginn 2017 an 291 Lehrkräften, es konnten deren aber nur 160 rekrutiert werden. mehr lesen / lire plus

Guillermo del Toro
: Fischiges Märchen


„The Shape of Water“ ist ein Mosaik aus schönen Dekors, Ungereimtheiten in der Handlung, flachen Dialogen und exzellenten Schauspielleistungen. Das hinterlässt einen ambivalenten Eindruck.

Sicherheitschef Strickland genießt es, seine Mitmenschen einzuschüchtern. (Fotos: outnow.ch)

„If I spoke about it, if I did, what would I tell you, I wonder … would I warn you about the truth of these facts? And the tale of love and loss? And the monster who tried to destroy it all?“. Von der ersten Minute an ist klar, worum es in „The Shape of Water“ gehen wird: um Liebe, Verlust und ein Monster. Ob es sich dabei wohl um das Wesen auf dem Filmposter handelt? mehr lesen / lire plus

Schon gestreamt? The Marvelous Mrs. Maisel

Nicht nur äußerst unterhaltsam, sondern auch schön anzusehen: Amy Sherman-Palladinos „The Marvelous Mrs. Maisel“ überzeugt in jeder Hinsicht.

(©jewishboston.com)

Miriam „Midge“ Maisel (Rachel Brosnahan) hat alles, was sie sich erträumt hat: einen reichen Mann, zwei Kinder, eine luxuriöse Wohnung in der Newer Yorker Upper West Side. Kein Trick, den sie nicht kennt, um ihre Rolle als Mutter und Hausfrau aufs Sorgfältigste zu erfüllen. Wir befinden uns im Jahr 1958 und mit ihrer Lebenssituation hat Midge scheinbar das große Los gezogen. Doch dann ändert sich auf einen Schlag alles: Ihr Mann Joel (Michael Zegen) verkündet, dass er sie für seine Sekretärin verlässt. mehr lesen / lire plus

#MeToo
: Nicht nur Monster im Visier

Spätestens seit den Vorwürfen gegen den US-Schauspieler Aziz Ansari, der sich selbst als Feminist begreift, werden Stimmen laut, dass die #Metoo-Bewegung nun zu weit gehe. Dabei ging es von Anfang an um die Hinterfragung einer Kultur, in der sexuelle Belästigung toleriert wird.

Das Ausmaß der #Metoo-Bewegung geht manchen mittlerweile zu weit. (Foto: Wikimedia Commons
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„Jemanden auf den Hintern klopfen ist nicht dasselbe wie eine Vergewaltigung. Beide Verhaltensweisen gilt es zu beseitigen, aber sie dürfen nicht gleichgestellt werden.“ Als Matt Damon im Dezember letzten Jahres in einem Interview mit dem US-amerikanischen Sender ABC erklärte, dass es bezüglich sexueller Übergriffe ein „Spektrum an Verhaltensweisen“ gäbe, hagelte es so viel Kritik, dass der Schauspieler sich kurze Zeit später für seine Aussagen entschuldigte. mehr lesen / lire plus

Vermummungsverbot nicht gerechtfertigt

Der Gesetzesentwurf zum Vermummungsverbot hat in seiner aktuellen Form keine Existenzberechtigung. Das geht aus einem am Dienstag vorgestellten Gutachten der konsultativen Menschenrechtskommission (CCDH) hervor. Wie Präsident Gilbert Pregno der Presse gegenüber erklärte, sei es Aufgabe der Regierung, zu belegen, dass Vollverschleierung eine Gefahr für das Zusammenleben in der luxemburgischen Gesellschaft darstelle; und dass darüber hinaus ein Vermummungsverbot der einzige Weg sei, um dieses Problem zu beheben. Erst dann sei die Verabschiedung eines entsprechenden Gesetzes gerechtfertigt. Stattdessen sei eine Lösung für ein Problem gesucht worden, das es noch nicht gebe, so Pregno. Die Juristin Deidre Du Bois bedauert, dass im Vorfeld weder Studien zum Thema durchgeführt, noch die Zivilbevölkerung oder betroffene Frauen angehört worden seien. mehr lesen / lire plus

Null Toleranz für weibliche Genitalverstümmelung

Am 6. Februar wird der internationale Tag gegen Genitalverstümmelung begangen. Mit „Genitalverstümmelung“ sind Eingriffe gemeint, bei denen Klitoris und/oder Labien teilweise oder ganz entfernt werden. Genitalverstümmelung verursacht nicht nur körperliches, sondern auch psychisches Leid, kann zu lebenslangen Traumata oder im schlimmsten Fall sogar zum Tod führen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass bis zu 25 Prozent der Betroffenen an den unmittelbaren oder langfristigen Folgen sterben. Mädchen- bzw. Frauenbeschneidung ist weltweit als Menschenrechtsverletzung anerkannt. Dennoch ist sie immer noch weit verbreitet. Schätzungen zufolge sind 200 Millionen Frauen und Mädchen von solchen Eingriffen betroffen. Dank des Gesetzes zur Umsetzung der Istanbul-Konvention, das sich gerade auf dem Instanzenweg befindet, soll weibliche Genitalverstümmelung hierzulande bald als eigenständiges Verbrechen gelten. mehr lesen / lire plus

Schon gestreamt? Easy

Mit „Easy“ hat Joe Swanberg eine Serie über Sexualität und Beziehungen in ungewöhnlichem Format geschaffen.

(©serienjunkies.de)

 

Mit dem Aufkommen von Streaming-Plattformen wurden auch die Serienformate diverser. Es wird mit der Länge der Staffeln, der Länge der Folgen, aber auch mit dem Storytelling herumexperimentiert. Sogenannte Anthologie-Serien stellen heutzutage keine Seltenheit mehr dar. Neben jenen, bei denen in jeder Staffel eine jeweils andere Geschichte mit eigenen Figuren erzählt wird, wie etwa „American Crime Story“, „Fargo“ oder „Feud“, gibt es mittlerweile auch solche, die in jeder Folge einen für sich alleine stehenden Kurzfilm zeigen, zum Beispiel „Black Mirror“.

Auch die Netflix-Serie „Easy“ schien zunächst in diesem Format konzipiert zu sein. mehr lesen / lire plus

Feministische Podcasts: Feminist Snack Break

Der Journalistin Dahlia Grossman-Heinze und ihrem „Senior cat correspondent“ Howard P. Buckmulligan entgeht nichts. (©facebook.com)

 

Was sind die ausschlaggebenden Bestandteile eines coolen Podcasts? Politik, Popkultur, Snacks und ein süßer Kater. Das jedenfalls ist das Konzept der Feminist Snack Break von Bitch Media. „Feminist Snack Break is a space for feminists to come together to share conversation, laughs, and recommendations while eating a snack, and, most important for those who are feeling isolated during the especially challenging days, weeks, and months to come, it’s a constant reminder that the Bitch community is always here for you“, ist auf dem US-amerikanischen Blog bitchmedia.org zu lesen. mehr lesen / lire plus

EuGH : Tests auf Homosexualität untersagt

Asylbewerber*innen dürfen nicht dazu angehalten werden, sich einem psychologischen Test zu unterziehen, um auf ihre sexuelle Orientierung hin überprüft zu werden. Dies entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH) am Donnerstag. Gutachten sind zwar weiterhin erlaubt, jedoch muss der Respekt der Menschenwürde und der Privatsphäre gewahrt werden. Im konkreten Fall ging es um einen nigerianischen Staatsangehörigen, dessen Antrag auf Asyl in Ungarn abgelehnt worden war. Ein psychologischer Test hatte die von ihm angegebene Homosexualität nicht bestätigt. Der Bewerber klagte, der Test habe einen schwerwiegenden Eingriff in seine Privatsphäre dargestellt und habe es zudem nicht ermöglicht, seine sexuelle Orientierung festzustellen. Der EuGH befand nun, dass psychologische Gutachten unzulässig seien, deren Ziel darin bestehe, Einblicke in die intimsten Lebensbereiche der Bewerber*innen zu erhalten. mehr lesen / lire plus

Martin McDonagh
: Gewalt, Gewalt und 
nochmals Gewalt


„Three Billboards outside Ebbing, Missouri“ ist ein ambitioniertes Filmprojekt mit tollem Cast. So ganz zu überzeugen weiß die Tragikomödie trotzdem nicht.

Mildred will, dass der Vergewaltiger und Mörder ihrer Tochter endlich gefunden wird. (Foto: outnow.ch)

Schaut man sich einen Film von Martin McDonagh an, weiß man genau, worauf man sich einlässt: pechschwarzer Humor, spritzige Dialoge, sinnlose Gewalt und ein hervorragender Cast. Wer also gerade Lust auf diese Kombination hat, kann sich mit Filmen wie „In Bruges“ oder „7 Psychopaths“ gut aufgehoben fühlen. Auch „Three Billboards outside Ebbing, Missouri“ entspricht wieder McDonaghs etabliertem Stil. Was bei „In Bruges“ jedoch dynamisch und originell war, mutet in diesem Fall wie eine nicht so recht gelungene Nachahmung an. mehr lesen / lire plus

Schon getreamt? Big Mouth

Erster Kuss, High-School-Partys und unerwünschte Erektionen – die Cartoon-Serie „Big Mouth“ erzählt sowohl humorvoll und vulgär als auch einfühlsam und differenziert von den Alltagserfahrungen einer Gruppe von Teenager*innen.

(©uk.newonnetflix.info)

 

Die Pubertät ist eine Zeit der großen körperlichen Veränderungen, doch auch das Sozialleben wird auf den Kopf gestellt: Da ist zum Beispiel die Sorge, dass man sich vor seiner Flamme blamiert, der Wunsch nach mehr Privatspäre oder die Angst nicht dazuzugehören. Netflix hat nun eine Serie über diese zutiefst aufwühlende Zeit herausgebracht.

Kreiert von Jennifer Flackett, Nick Kroll, Mark Levin und Andrew Goldberg, erzählt „Big Mouth“ vom 13-jährigen Andrew und seinen besten Freunden  Jessi und Nick. mehr lesen / lire plus

Mehr Inklusion gefordert

Nicht ausreichend auf Inklusion ausgerichtet, in segregierender Sprache verfasst – das Gutachten des „Conseil supérieur des personnes handicapées (CSPH)“ zum Gesetzesentwurf, der die Anliegen der „Élèves à besoins éducatifs particuliers“ regelt, fällt recht negativ aus.

(©Pixabay)

Die Kritik an den geplanten Änderungen in punkto schulischer Inklusion hält sich hartnäckig. Nachdem der CSPH bereits die geplante Änderung bezüglich der Sonderpädagogik im neuen Schulgesetz kritisiert hatte, hat die Organisation nun ein negatives Gutachten zum Gesetz zu den „Élèves à besoins particuliers“ vorgelegt.

Momentan bestehe die Erwartungshaltung, dass Menschen mit besonderem Förderbedarf sich den jeweiligen Strukturen anpassen müssen. Dabei sei das Gegenteil notwendig: „Es müssen Bedingungen geschaffen werden, damit jede*r ein ‘normales’ Leben ohne Einschränkungen führen kann“, heißt es im Avis. mehr lesen / lire plus

Geschlechtergerechte Sprache:
 Heute schon gegendert?


Die wenigsten würden wohl von sich behaupten, beim Schreiben von Texten bewusst auf eine sexistische Sprache zurückzugreifen. Dabei ist, sich gendergerecht auszudrücken, keineswegs nur eine Frage des guten Willens.

(Bildquelle: Pixabay)

Einmal den Entschluss gefasst, bei seinem Sprachgebrauch künftig niemanden, schon gar nicht marginalisierte Geschlechtergruppen, auszugrenzen, gilt es sich erst einmal einen Überblick über entsprechende Möglichkeiten zu verschaffen. Doch schon bald kann sich ein Gefühl der Überforderung einstellen. „StudentInnen“, „Student_innen“, „Student*innen“ „Studierende“. Was ist da der Unterschied? Wofür sollte man sich am besten entscheiden? Wer hier nicht über gewisse Grundkenntnisse verfügt, mag verleitet sein, sogleich das Handtuch zu werfen.

Auf die Intention kommt es an

Unabhängig davon, welchen Ansatz man wählt – „geschlechterneutrale“, „gendergerechte“ oder „nicht-
sexistische Sprache“ – Umsetzungsmöglichkeiten gibt es zahlreiche. mehr lesen / lire plus

Sean Baker
: Kindheit fernab von 
Disneyworld

Mit „The Florida Project“ gelingt dem US-amerikanischen Filmemacher Sean Baker der Spagat zwischen knallhartem Sozialrealismus und leichter Unterhaltung.

(Fotos : outnow.ch)

Fast von der ersten Sekunde an herrscht in „The Florida Project“ Bewegung. Und genauso geht es in den darauffolgenden 110 Minuten weiter. Im Zentrum stehen die Bewohner*innen des lila angestrichenen Motels „Magic Castle“ in Florida. Vor allem den jungen Gästen gilt das Interesse.

Es sind Sommerferien, doch von Langeweile keine Spur. Der Alltag ist geprägt von Eis essen, dem Ausspionieren der Nachbar*innen und dem Erkunden der Umgebung. Auf diese Weise wird das Motel für die Kinder zum regelrechten Abenteuerspielplatz. mehr lesen / lire plus

CCDH fordert weitere Bemühungen

Im Kampf gegen Gewalt gegen Mädchen und Frauen wurde hierzulande bereits viel getan, es bleibt aber noch Luft nach oben, so die Vertreter*innen der konsultativen Menschenrechtskommission (CCDH) am Donnerstag auf einer Pressekonferenz. Anlass war die Vorstellung ihres Gutachtens zum Gesetzesprojekt 7167, das die Umsetzung der Istanbul-Konvention vorsieht. Auf ebendiese beruft sich die CCDH, wenn sie im Gesetzesentwurf fehlende Definitionen der Konzepte „weibliche Genitalverstümmelung“ und „häusliche Gewalt“ kritisiert. Im aktuellen Text liege der Fokus zudem ausschließlich auf der physischen Gewalt. Diese Beschränkung entspreche nicht den Forderungen der Istanbul-Konvention und müsse erweitert werden, so die Juristin Deidre Du Bois. Außerdem beanstandet die CCDH, dass die Bedürfnisse von Frauen, die sich aufgrund eines Handicaps oder eines Migrationshintergrundes in einer besonders verletzlichen Lage befinden, zu wenig bedacht wurden. mehr lesen / lire plus

Weniger Fleisch essen, nachhaltig produzieren

Der Fleischatlas 2018 ist da. Darin werden konkrete Pisten zum Umbau der industriellen Tierhaltung aufgezeigt.

(©bund.net)

Am gestrigen Mittwoch, den 10. Januar wurde der „Fleischatlas 2018 – Rezepte für eine bessere Tierhaltung“ veröffentlicht. In insgesamt 20 Kapiteln werden darin zahlreiche Zahlen, Grafiken und Lösungsansätze rund um die Themen Tierhaltung, Fleischproduktion und -konsum dargelegt. Auch wenn, wie im Vorwort beschrieben, das gesellschaftliche Bewusstsein für nachhaltige Ernährung, Tier- und Klimaschutz in den letzten fünf Jahren stark angestiegen ist, steht eine grundlegende Veränderung immer noch aus. Nicht zuletzt deshalb, weil einige wenige Großunternehmen vom gegenwärtigen Produktionsmodell profitieren. Vor dem Hintergrund, dass Schätzungen nach der Fleischkonsum bis zum Jahr 2050 weltweit um 85 Prozent steigen soll, erscheint die Problematik umso dringlicher. mehr lesen / lire plus

Die Monster kommen!

In der städtischen Cinémathèque werden noch bis zum Ende diesen Monats restaurierte Horror-Klassiker der Produktionsfirma Universal gezeigt.

(©alarencontreduseptiemeart.com)

„Frankenstein“, „Dracula“, „The Mummy“ – selbst ohne die entsprechenden Bücher gelesen oder Filme gesehen zu haben, sind diese Titel den meisten bekannt. Ihre filmische Geburtsstunde verdanken die jeweiligen Monster allesamt der US-amerikanischen Produktionsfirma Universal. Seither wurden sie in unzähligen Remakes und Spin-offs aufgegriffen. Die Cinémathèque ehrt die Klassiker nun mit einer Horror-Reihe, die noch bis zum Ende diesen Monats andauert.

Nachdem gestern bereits der auf einer Buchvorlage der britischen Autorin Mary Shelley basierende Film „Frankenstein“ (1931) gezeigt wurde, erwartet Filmbegeisterte heute Abend, dem 9. mehr lesen / lire plus

Schluss mit Sexismus!

Nachdem sich tausende Opfer sexueller Übergriffe unter dem Hashtag #metoo outeten, hätte es bei einem kurzweiligen Aufschrei bleiben können, doch mittlerweile wird in Hollywood versucht, nachhaltig gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz aufgrund von Geschlecht und Hautfarbe vorzugehen.

(© timesupnow.com)

Mehr als drei Monate ist es mittlerweile her, dass die breite Öffentlichkeit erstmals von den sexuellen Übergriffen des Hollywood-Moguls Harvey Weinstein erfuhr.  Seither sind zahlreiche weitere Opfer mit Anschuldigungen vorgetreten, nicht nur gegen Weinstein, sondern auch gegen viele andere Produzenten, Schauspieler und Regisseure. In den sozialen Netzwerken meldeten sich hunderttausende Opfer von Missbrauch und sexueller Belästigung unter dem Hashtag #metoo zu Wort.

Zunächst war das mediale Interesse groß. mehr lesen / lire plus

Schon gestreamt? She’s gotta have it

Spike Lees Netflix-Serie „She’s Gotta Have It“ erzählt auf unterhaltsame Weise von einer jungen, schwarzen, polyamourösen Künstlerin.

(© indiewire.com)

„Race is America’s biggest problem, always has been (since we got off the boat), always will be.“ Dieser 1989 von Spike Lee geschriebene Satz hat traurigerweise nichts an Aktualität eingebüßt. Die Aussage beschreibt darüber hinaus kurz und knapp die Agenda der meisten von Lees Filmen. Während er beispielsweise mit „Malcom X“ (1992) einen Film über den neben Martin Luther King bekanntesten schwarzen Bürgerrechtler und umstrittenen Vertreter eines „black nationalism“ gedreht hat , erzählt „Do the Right Thing“ (1989) von einem Tag im New Yorker Stadtteil Brooklyn. mehr lesen / lire plus